Die WHO ist pleite

25. April 2025von 2,7 Minuten Lesezeit

Die WHO hat nun offiziell verkündet, wie tief sie in der Krise steckt: Es könnte jeder vierte Mitarbeiter entlassen werden, ganze Büros werden aufgelöst.

Mitte April verkündete die WHO einen vermeintlichen Erfolg: den Abschluss des Pandemievertrags. Eine Woche später – und mit weit weniger öffentlicher Aufmerksamkeit – meldete sie einen massiven Stellenabbau. Die umstrittene UN-Sonderorganisation wird „erhebliche“ Entlassungen durchführen, nachdem sich die USA aus der Weltbehörde zurückgezogen haben.

Dass die WHO massiv zurückgebaut und infolgedessen Stellen gekürzt werden müssen, wurde intern bereits seit Längerem kommuniziert. TKP hat darüber berichtet. Nun hat man die Krise auch öffentlich gemacht. Am Dienstag erklärte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus den Mitgliedsstaaten:

„Der plötzliche Einkommensrückgang hat uns eine große Gehaltslücke beschert und uns keine andere Wahl gelassen, als den Umfang unserer Arbeit und unserer Belegschaft zu reduzieren.“

Die USA haben den Beitrag für das Jahr 2024 nicht bezahlt und werden voraussichtlich auch 2025 kein Geld mehr nach Genf schicken. Für den Haushalt 2022–2023 haben die Vereinigten Staaten 13 Milliarden Dollar an die WHO überwiesen. Das meiste davon floss in spezifische Projekte und war nicht der feste Mitgliedsbeitrag.

Tedros weiter:

„Die Weigerung der USA, ihre festgesetzten Beiträge für 2024 und 2025 zu zahlen, in Verbindung mit Kürzungen der öffentlichen Entwicklungshilfe durch einige andere Länder bedeutet, dass wir für den Zweijahreszeitraum 2026–27 mit einer Gehaltslücke zwischen 560 und 650 Millionen Dollar rechnen müssen. Das untere Ende dieses Spektrums macht derzeit etwa 25 Prozent der Personalkosten aus, das bedeutet aber nicht notwendigerweise eine 25-prozentige Kürzung der Zahl der Stellen.“

8.000 Personen sind bei der WHO insgesamt beschäftigt. Laut seinen Aussagen wackeln demnach bis zu 2.000 Stellen. Wie viele Arbeitsplätze tatsächlich gekürzt werden, sagte Tedros nicht. Er betonte jedoch: „Wir werden uns von einer beträchtlichen Anzahl von Kollegen verabschieden.“ Konkreter wurde er nicht.

„Wir beginnen mit Kürzungen im oberen Management“, führte er weiter aus. Die ersten Auswirkungen wird man in der Schweizer Nobelstadt Genf spüren, wo die WHO ihren Hauptsitz hat: „Wir reduzieren das Führungsteam am Hauptsitz von 12 auf sieben, und die Zahl der Abteilungen wird um mehr als die Hälfte reduziert, von 76 auf 34.“

Die Regionalbüros der WHO würden in der Zwischenzeit „in unterschiedlichem Maße“ betroffen sein, sagte er. Außerdem werde man in „reicheren Ländern“ einige Büros vollständig schließen. „Dies sind sehr schmerzhafte Entscheidungen für uns alle“, sagte Tedros.

Die zahlreichen WHO-Kritiker sind mit „alle“ jedenfalls nicht gemeint.

Allerdings betonte er, dass es noch schlimmer hätte sein können. Nur die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ab 2022 verhindert einen noch massiveren Kahlschlag: „Ohne die Erhöhung hätten sich die veranschlagten Beiträge für den laufenden Zweijahreszeitraum auf 746 Millionen Dollar belaufen“, sagte er und fügte hinzu, dass die WHO für 2026–27 stattdessen mit 1,07 Milliarden Dollar an Mitgliedsbeiträgen rechne, „auch ohne den Beitrag der USA“.

Dennoch müsse die WHO ihre Aktivitäten einschränken und sich wieder auf ihre „Kernaufgaben“ konzentrieren, sagte er.


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15 Kommentare

  1. Sabine Schoenfelder 27. April 2025 um 16:59 Uhr - Antworten

    Endlich ! Ganz AUFLÖSEN, ….und stattdessen einen Kaugummi-Automaten aufstellen….😉

  2. Patient Null 26. April 2025 um 9:11 Uhr - Antworten

    „Wir beginnen mit Kürzungen im oberen Management“, führte er weiter aus.

    Vielleicht mal beim Verantwortlichen anfangen ? Bei sich.

  3. Satya 26. April 2025 um 7:32 Uhr - Antworten

    Überflüssiges kann weg und das gilt auch für die WHO. Für die Heilung dieses Konzerns ist es höchste Zeit und Heilung bedeutet in dem Fall das Ende.

  4. Daisy 26. April 2025 um 7:15 Uhr - Antworten

    Deutschland, aber auch das am Rande der Pleite stehende Ôsterreich werden mehr zahlen. Man hat ja jetzt einen Plan zur Enteignung der Sparer und sohin noch sehr viiiiel Reserven. Und dann halt noch B.G., aber der verlangt als Gegenleistung eine neue Plandemie mit Impfzwang….diesmal unter Volleinsatz des „kriegstüchtigen“ Bundesheers.

  5. Peter-Schmidt-News 26. April 2025 um 4:38 Uhr - Antworten

    Da können bestimmt die Akteure Gates und Co. mit einigen Milliarden aushelfen. Die Macht des Tiefen Staates scheint geschwächt – besiegt sind sie nicht.

  6. Wolliku 25. April 2025 um 22:19 Uhr - Antworten

    Man kennt den Spruch: Lügen haben kurze Beine. Drum kann man nicht mehr hoch und weit springen! Macht das Beste draus! Bescheidenheit ist eine Zier, ich gönn sie dir!

  7. Vivarium Eins 25. April 2025 um 21:56 Uhr - Antworten

    Keine Sorge; DE springt ein, weil es ein Sondervermögen von 1,5 Bio EUR hat.

  8. Gabriele 25. April 2025 um 21:05 Uhr - Antworten

    Ich bin untröstlich.

  9. Der Zivilist 25. April 2025 um 18:10 Uhr - Antworten

    Oh, da gibt’s zahlungsfähige Interessenten, ‚Investoren‘, die dank ‚KI‘ nur ganz wenig Mitarbeiter brauchen.

  10. Beatrix D. 25. April 2025 um 18:10 Uhr - Antworten

    Nicht nur die WHO ist pleite!

    Auch die EU ist pleite, geplündert und ausgesaugt von den Globalisten.
    Um an der Macht zu bleiben, sind diese bereit, die Welt in einen furchtbaren Krieg zu stürzen – meint Stefan Magnet heute bei AUF 1

  11. Bernhard 25. April 2025 um 16:41 Uhr - Antworten

    Pleite ist nicht nur die WHO, sondern alle, die geglaubt haben:
    Wo das Geld fließt, stellt sich Gesundheit automatisch ein.
    Darum: Nie mehr niederknien vor Organisationen, die nur an finanzielle Gesundheit denken!
    Echte Gesundheit braucht nichts.
    Sie ernährt vorwiegend davon,
    was gratis ist.

  12. Monika 25. April 2025 um 16:12 Uhr - Antworten

    hoffentlich ist es bald vorbei mit der kriminellen vereinigung. aber billy wird schon mehr zahlen.

  13. Nurmalso 25. April 2025 um 15:52 Uhr - Antworten

    Die WHO ist eine terroristische Unterstützerorganisation. Sie bereitet Pandemien vor und plant die Freisetzung auf den Tag genau von Biowaffen. Diese organisation ist absolut schädlich für die Weltbevölkerung. Diese Organisation bereitet auch die Freigabe vor, wann Gates seine Giftspritzen verteilen darf.

  14. Karsten Mitka 25. April 2025 um 15:17 Uhr - Antworten

    Das ist bei solchen Wasserkopforganisationen früher oder später unvermeidlich und im Falle der WHO umso mehr zu begrüßen, nur befürchte ich, jetzt wird der Retter der Welt, Deutschland, wieder in die Bresche springen.
    Ich aber brauche keinen Dachverband und auch keinen Staat, der über meine Gesundheit entscheidet.

    • Salander 26. April 2025 um 23:56 Uhr - Antworten

      Wetten, dass die versuchen werden, dass Deutschland als einziges „Land“ und Retter wieder zur Kasse gebeten wird?

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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