
Schluss mit dem Lithium-Verbot: Die Bundestagspetition von Dr. Michael Nehls
„Die Natur muss entscheiden, ob ein Spurenelement essentiell ist und nicht der Mensch.“ Das ist der Ansatz von Dr. Michael Nehls, den man aufgrund seiner intensiven Aktivitäten wohl als den „Lithium-Papst“ bezeichnen kann. Wer nach einem ausführlichen Gespräch mit ihm auf einen Versuch mit Lithium verzichtet, ist vermutlich taub. Vom Oberhaupt der katholischen Kirche unterscheidet er sich aber dahingehend, dass seine Aussagen aufgrund seiner intensiven jahrzehntelangen Forschung auch für Ungläubige anhand von Fakten nachvollziehbar sind.
Seine Forschungsarbeit, für die er auf Studien hunderter internationaler Wissenschaftler zugegriffen hat, beweist, dass Lithium ein essentielles Spurenelement ist. Diese Forschungsergebnisse hat er jetzt in seinem neuen Buch aufbereitet und präsentiert sie den Menschen im Rahmen des „Lithium-Salzmarsches“ in zahlreichen Vorträgen.
Lithium, das aus seiner Sicht essentielle – also lebenswichtige – Spurenelement ist den Menschen in Deutschland aber nicht frei zugänglich. Es ist als Nahrungsergänzungsmittel verboten, muss von Apotheken individuell hergestellt werden und darf nur auf Rezept legal beschafft werden.
Ausführliche Hintergrund-Informationen zu der Wirkung und enormen Bedeutung von Lithium findet man in zahlreichen Interviews mit Dr. Nehls, darunter:
- Mayer, Peter F.(Autor)
- Dr. Nehls: Lithium – essentiell, aber verboten! Was können wir tun?
- Das Lithium Komplott! ❌ Sie wollen NICHT, dass du Lithium nimmst! Interview mit Dr. Michael Nehls
- Lithium: Der verbotene Schlüssel gegen Zivilisationskrankheiten?
- Lithium ist lebenswichtig – und rezeptpflichtig? Essentielle Mengen legalisieren!
Und vor allem das Buch von Nehls über Lithium: Das Lithium-Komplott: Plädoyer für ein essentielles Spurenelement – Der verbotene Schlüssel zur mentalen Gesundheit.
Dr. Nehls engagiert sich seit Jahren für Heilmethoden, die in der Schulmedizin weniger gängig sind – um es vorsichtig auszudrücken. Jetzt fordert er die Menschen auf, sich für seine Petition zu engagieren, in der er fordert:
Lithium muss als essentiell anerkannt werden und in essentiellen Mengen in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten sein dürfen!
Im Interview geht er u.a. darauf ein, warum er die Petition gestartet hat.
Sie sind Arzt und habilitierter Molekulargenetiker mit Schwerpunkt Immunologie und Neurobiologie. Sie haben als Grundlagenforscher über genetische Ursachen diverser Erbkrankheiten an internationalen Forschungseinrichtungen gearbeitet und mit Nobelpreisträgern zusammengearbeitet. Jetzt stellen Sie sich öffentlich gegen die „normale Wissenschaft“ und auf jeden Fall gegen die Pharmaindustrie. Wie kam es dazu?
Ich stelle mich nicht gegen die Wissenschaft, im Gegenteil, ich bin Wissenschaftler durch und durch. In meinen Augen ist Wissenschaft enorm wichtig. Ich habe nur ein Problem damit, wenn wissenschaftliche Beweise ignoriert und unter den Teppich gekehrt werden. Es wird an kranken Menschen zu viel Geld verdient. Die Medizin ist zur Industrie verkommen und diese ist extrem lukrativ.
Ich wehre mich gegen die Dogmen, die auch während meines Medizinstudiums gelehrt wurden. Diese besagen, der Mensch sei ein ungenügendes Wesen, eine Fehlkonstruktion der Natur, sodass mit zunehmenden Alter chronische Krankheiten unabdingbar sind. Nehmen wir das Beispiel Alzheimer. Je älter man wird, desto häufiger tritt diese Krankheit auf. Und aus dieser Korrelation wird eine Kausalität geschaffen, gegen die man dann angeblich nichts tun kann. Außer natürlich medikamentöse Behandlung oder gar eine genetische Optimierung. So hält man zumindest die Symptome im Rahmen. Mit dem Lebensstil will man diese Symptome natürlich partout nicht in Verbindung bringen – notwendige Lebensstiländerungen werden als Lösung somit natürlich ignoriert. Prävention wird zwar hier und da mal erwähnt, ist aber meist unattraktiv.
Gegen diese Dogmen wehre ich mich seit über 20 Jahren intensiv, denn der Hebel gegen Zivilisationskrankheiten sind keine transhumanistischen oder medikamentösen Scheinlösungen sondern ein Verständnis für die artgerechten Bedürfnisse des Menschen, die durch die Pharmaindustrie komplett negiert werden. Und das beschreibe ich als die „Grundgesetze des Lebens“ , denen sich alles unterordnen muss.
Das Gesetz des Minimums besagt beispielsweise, dass die menschliche Entwicklung und die Erhaltung der Gesundheit durch einen gravierenden Mangel schon an nur einem einzigen lebenswichtigen Faktor beeinträchtigt werden. Folgerichtig kann ein gesundheitsschädigender Mangel an einem lebensnotwendigen Vitalstoff nicht durch einen anderen Stoff ausgeglichen werden. Und fast alle Menschen in unserer Gesellschaft leiden unter einem Mangel an Lithium.
Sie sind Wissenschaftler, der eine – für mich nachvollziehbare – Empfehlung abgibt. Wir sind gerade in den letzten Jahren sehr gequält worden, DER Wissenschaft zu vertrauen. Erschreckend viele, die blind vertraut haben, liegen jetzt auf dem Friedhof. Wie kann ich – als medizinischer Laie – entscheiden, wem ich vertrauen kann und wem nicht?
Man sollte sich immer eine zweite Meinung holen, aber nicht aus dem gleichen Lager, dem gleichen Umfeld. In ARD und ZDF haben während Covid die immer gleichen Experten eine einseitige Beurteilung der medizinischen Lage anhand ausgewählter Daten gegeben. Alternative Quellen boten völlig andere Analysen, die sich im Nachhinein vielfach als weitestgehend richtig erwiesen haben. Man muss sich immer breit informieren.
Wenn ich wissenschaftlich arbeite, schaue ich mir immer die Extreme an. Was sind die Konsequenzen in Extremsituationen, wenn etwas übertrieben wird oder einen Mangel darstellt? Das gilt für alle Bereiche. Bei Covid musste man sich fragen: Was sind die Konsequenzen einer Impfung bzw. einer Impfverweigerung? Was sind die Alternativen? Und besonders hellhörig muss man sein, wenn jemand etwas als alternativlos darstellt.
Die Mehrheit der Menschen braucht aber doch „Gurus“ – seien es politische Vorreiter, seien es die „Götter in Weiß“ – die ihnen sagen, wo es lang geht. Corona – und insbesondere die Impfrate- spricht da eine sehr deutliche Sprache. Halten Sie die Mehrheit dieser Gesellschaft für reif genug, zu recherchieren, sich aktiv für die eigene Gesundheit einzusetzen und dann letzten Endes eigenverantwortlich zu handeln?
Da möchte ich Gandhi zitieren, der mich zum Lithium-Salzmarsch inspiriert hat. Er hat 1921 ein Buch mit dem Titel „A Guide to Health“ geschrieben, darin heißt es: „Jeder sollte es als seine Pflicht ansehen, etwas über die grundlegenden Fakten seines Körpers zu wissen.“ Zu behaupten, dass man das vom Durchschnittsmenschen nicht erwarten kann, ist einfach absurd.
Er hat die Grundgesetze des Lebens in seinem Buch damals ebenfalls formuliert. Diese Gesetze, die eigentlich zur Schulbildung gehören sollten, kennt jeder Landwirt. Sie wurden 1828 zum ersten Mal in der Landwirtschaft eingeführt und werden seitdem angewendet, um das Pflanzenwachstum zu optimieren. Fehlen Nährstoffe, fällt die Ernte aus. So einfach ist das. Fehlt Magnesium, nützt es wenig noch mehr Kalium zuzugeben und wenn es zu trocken ist, hilft auch kein Phosphat-Dünger. Was fehlt, muss ersetzt werden. Das Gesetz des Minimums wurde also 1921 von einem Rechtsanwalt formuliert, der keine medizinische Ausbildung hatte.
Das kann man von jedem Menschen erwarten. Wir müssen die Menschen ausbilden, Selbstverantwortung zu übernehmen. Wir wurden kulturell dahingehend erzogen, dass wir zur Selbstheilung nicht fähig sind. Dieses Dogma, das inzwischen zur Normalität geworden ist, müssen wir durchbrechen, dazu muss man aufklären.
Lithium könnte ein Symbol dafür werden. Denn man merkt sehr schnell, dass es einem besser geht, wenn man es einnimmt. Dieser Aha-Effekt hat eine enorme Bedeutung – das ist ein WOW-Erlebnis. Damit kann man viele Menschen erreichen: Sie probieren es einfach – und wachen auf. Die Wirksamkeit ist offensichtlich. Das wird mir wieder und wieder bestätigt. Ein Kinderarzt verschreibt es in seiner Praxis als Spurenelement und hat mir geschrieben: „Lithium ist die mit Abstand am stärksten lebensverändernde Supplementierung, die ich in 20 Jahren Kinderarztpraxis erlebt habe.“
Mit Nahrungsergänzungsmitteln wird – leider – auch viel Geschäft gemacht. Manche Produkte werden völlig überteuert verkauft. Auch einige Alternativen arbeiten ganz klar mit der Angst der Menschen. Böse gefragt: Haben Sie Aktien bei einem Lithium-Hersteller?
Nein – ich verdiene nichts daran. Im Gegenteil. Dadurch, dass ich meine Forschungsergebnisse bereits über ein Jahr vor der Veröffentlichung meines Buches präsentierte, habe ich den Buchverkäufen eher geschadet. Es war mir zu wichtig, dass diese Informationen öffentlich werden, denn es geht wirklich um eine Bedrohung durch Mangel.
Und das mit der Angst muss ich kommentieren: Ich mache den Menschen auch Angst, wenn ich auf Mängel hinweise. Ein Vitamin-D-Mangel macht Knochen morsch, Lithiummangel führt u.a. zu Alzheimer, aber man kann diese Mängel beheben, man kann frühzeitig reagieren.
Es stimmt schon, es wird Geld verdient. Aber das Ganze muss nicht teuer sein. Meine Dosis an Vitamin D Supplementierung liegt bei 6 Euro im Jahr, meinen Lithiumbedarf decke ich für 4 Cent am Tag. Diese Spurenelemente müssen auch Menschen zur Verfügung stehen, die kein großes Einkommen haben. Ein Liter Heilwasser kostet einen Euro – für eine vierköpfige Familie sind das 4 Euro täglich. Dabei kommt man mit 4 Cent am Tag durch, wie ich in dem Video „Kostengünstiges Lithium – eine Anleitung“ zeige. Es gibt die Möglichkeit alles kostengünstig herzustellen und zu beschaffen. Nur Omega 3 ist immer noch teuer – mit einem Euro pro Tag. Ich weiß aber, es wird auch als Fischfutter verwendet, daher muss es sicher noch viel günstiger zu beschaffen sein.
Eine „normale“ wissenschaftliche Karriere bedeutet vermutlich ein deutlich einfacheres Leben. Warum tun Sie sich das Ganze an?
Ich habe ja eine wissenschaftliche Karriere gemacht, viel publiziert, und alles gemacht, was man wissenschaftlich tun kann: von der Grundlagenforschung bis zur Leitung einer Biotech-Firma. Aber ich hatte irgendwann genug davon, habe am eigenen Körper gemerkt, dass Tabletten nicht der Weg sind, um gesund zu bleiben. Ich war selbst in einem Grenzzustand, was meine Gesundheit anging. Durch eine Lebensveränderung habe ich die Effekte selbst erlebt und entdeckt, dass der Hebel zur Gesundheit in der Prävention und in einem artgerechten Lebensstil liegt. Aber mir wurde auch klar, dass das Dogma der Pharmaindustrie die ganze Gesellschaft durchzieht und dafür sorgt, dass diese auch mental nicht gesund ist.
Das Thema Alzheimer war mein erster Versuch, die Gesellschaft in eine gesündere Richtung zu bewegen. Die Angst vor Alzheimer, geschürt von der Pharmaindustrie, ist ja nicht unberechtigt, aber man kann sich ganz einfach davor schützen.
Ich mache das auch aus ganz egoistischen Motiven: Wir brauchen eine mental gesunde Gesellschaft, sonst ist unsere Demokratie eine Farce. Man kann nur in einer Gesellschaft gut leben, in der die Bevölkerung auch mental fit ist. Und unsere Gesellschaft ist eben nicht geistig fit. Das beginnt leider schon in der Kindheit. Und ich möchte meinen Kindern und Enkeln eine gesunde Gesellschaft hinterlassen.
Seit wann beschäftigen Sie sich mit Lithium? Wie sind Sie auf das Thema gekommen?
Ich bin im Rahmen meiner Alzheimerforschungen auf Lithium gestoßen. Seit 2015 empfehle ich Mineralwasser als Alzheimerprävention, 2016 habe ich dann darüber publiziert. 2020 bei der Neuroinflammation durch Covid war Lithium ganz klar für mich das Mittel der Wahl. Man hätte vielen Menschen durch Lithium helfen können.
Bei welchen medizinischen Themen ist Lithium besonders empfehlenswert?
Kurz gesagt: es gibt keine Zivilisationskrankheit, die nicht durch Lithium direkt oder indirekt positiv beeinflusst wird. Am wichtigsten ist die Wirkung auf das Gehirn. Lithium-Mangel verursacht das mentale Immundefizienz-Syndrom, wie ich es nenne – also alles von Autismus bis Alzheimer. Die Einsatzbereiche sind ausführlich in meinem Buch, aber auch auf meiner Homepage dargestellt.
Abseits einer extremen Überdosierung – man kann sich ja auch mit zu viel Wassr vergiften – gibt es medizinische Kontraindikationen?
Es gibt keine Kontraindikationen für etwas Essentielles.
Lithium ist als Nahrungsergänzungsmittel schon lange verboten. Es kommt aber sogar in Mineralwasser vor, kann also nicht schädlich sein. Wie kam es zum Verbot?
Das Verbot kam durch die FDA 1949 auf der Grundlage eines gezielten Menschenversuches, der zeitgleich von drei Ärztegruppen in den USA durchgeführt wurde. Bis dahin wurde Lithiumwasser als Heilmittel gegen alle möglichen Krankheiten verwendet, kam sogar in SevenUp vor.
Im Rahmen dieser Versuche wurde kurzfristig hochdosiertes Lithiumchlorid als Salzersatz in Kliniken verwendet. Man verabreichte es gleich grammweise und dokumentierte sorgfältig mit, wie die Menschen „zufällig“ an der Vergiftung starben. Man wollte wohl ausloten, wieviel Lithium ein Mensch aushält. Das passierte „zufälligerweise“ im gleichen Jahr, in dem erstmals wissenschaftlich publiziert wurde, dass Lithium essentiell sein könnte.
Wer profitiert davon, dass Lithium verboten ist?
Die FDA arbeitet für die Pharmaindustrie, die nicht an Naturheilmitteln sondern an patentierbaren Medikamenten interessiert ist. Die Prävention mit natürlichen Mitteln liegt nicht im Interesse dieser Branche.
Wer entscheidet in Deutschland über die Zulassung?
Da Deutschland Teil der EU ist, hat wohl Frau von der Leyen das letzte Wort.
Warum haben Sie dann in Deutschland eine Lithium-Petition gestartet?
Der Bundestag kann Einfluss auf die EU nehmen, kann sogar einen Alleingang für die Gesundheit unserer Bevölkerung unternehmen. Steht der Schutz der Bürger im Vordergrund, muss man nicht auf die EU warten. Ein einfacher erster Schritt wäre die Aufhebung der Rezeptpflicht.
Aber abschließend muss der Weg über die EU gehen. Darum gehe ich – nach dem Salzmarsch – auch ins EU-Parlament und halte dort am 17.6. einen zweistündigen Vortrag über die Essentialität von Lithium.
Wie kamen Sie auf die Idee einen Lithium-Salzmarsch zu veranstalten?
Der Salzmarsch von Gandhi hatte das Ziel, das Salzmonopol der Briten zu brechen und ein Zeichen gegen die Salzsteuer zu setzen. Indien war von den Briten kolonialisiert – wir werden von einem industriellen Komplex beherrscht. Durch den Salzmarsch wurden das Salz und Indien befreit. Ich hoffe daher, dass Lithium ähnliches bewirken kann.
Ich möchte, dass die Menschen hellhörig werden und ein neues Verständnis über Gesundheit gewinnen. Darum eben auch die Petition, die durch den Lithium-Salzmarsch entsprechend Aufmerksamkeit bekommt.
Darüber hinaus: Menschen, bei denen das mentale Immunsystem funktioniert, sind friedensfähiger. Bei einem Vortrag https://www.youtube.com/watch?v=xJxxdgqZ45E beim IC Forum2024 habe ich vor NGO- und Regierungsvertretern aus über 100 Ländern wissenschaftlich hergeleitet, was das Gehirn benötigt, um Frieden denken zu können. Und wie wichtig es ist, dass wir heute Frieden denken können, ist ja in Anbetracht der jetzigen Lage offensichtlich.
Bekommen Sie Unterstützung z.B. von Kollegen aus der Wissenschaft?
Ja – ich habe in den letzten Jahren ein großes Netzwerk aufgebaut, das aus sehr vielen, sehr offenen Menschen besteht. Seit 2020 hat sich die Welt verändert, die Spreu vom Weizen getrennt. Wir unterstützen uns gegenseitig, das bewegt mich jeden Tag aufs Neue und motiviert mich enorm. Während ich am Buch schrieb, was wirklich harte Arbeit war, kamen vom bereits erwähnten Kinderarzt immer wieder aufmunternde Dankschreiben der Eltern. Viele orthomolekular-denkende Wissenschaftler und Neurowissenschaftler unterstützen mich. Ich werde auf Studien hingewiesen, in Diskussionen werden Zusammenhänge deutlich. Es macht wirklich Spaß.
Kann man sagen, es gibt zwei wissenschaftliche Lager: einmal die staatsnahe Wissenschaft, zum anderen die freie Wissenschaft?
Es ist nicht ganz so schwarz-weiß. Die freie Wissenschaft wird von vielen Richtungen eingeengt. Staat und Industrie zwingen viele ehrliche und engagierte Kollegen schon allein bei ihren Forschungsanträgen für Primär- und Drittmittel in die gewünschte Richtung. Der Staat will ja nicht, dass Forschungsergebnisse zeigen, dass staatliche Empfehlungen schädlich sind. Daher ist Forschungsförderung nicht immer einfach zu bekommen.
Und auch das Publizieren wird schwierig. Wissenschaftliche Journale haben auch oft ihre eigene Agenda – das gilt insbesondere für die führenden Medien. Wenn in einem medizinischen Journal behauptet wurde, dass Vitamin D nicht notwendig ist, kann man das Gegenteil dort nicht veröffentlichen. Wissen wird aber erst dann zu Wissen, wenn es publiziert ist, man kann sonst nichts damit anfangen.
Was wünschen Sie sich – neben der aktiven Unterstützung der Petition – von den Lesern dieses Artikels?
Ich wünsche mir, dass sich die Menschen mit diesen Themen beschäftigen, dass sie selbst aktiv werden und dann ihr Umfeld informieren. Wer Lithium ausprobiert, eine positive Lernerfahrung macht, schützt auch sein mentales Immunsystem. Und auf dieser Basis kann man andere schützen.
Aber viele haben auch Angst zu unterzeichnen, wie ich aus persönlichen Reaktionen erfahren musste. Don Bosco sagte bereits im 19. Jahrhundert: die Macht der Bösen lebt von der Feigheit der Guten.
Mussten Sie bereits Gegenwind erfahren?
Es ist ein politisches Thema, ganz offensichtlich. Es kommt Gegenwehr. Im Oktober 2024 erfuhr man von der deutschen Verbraucherzentrale, dass Lithium verboten sei und dass das Inverkehrbringen als Nahrungsergänzungsmittel als Straftat gilt. Es kam auch schon eine wissenschaftliche Gegenpublikation heraus. Dieser Gegendruck ist aber chancenlos.
Wir wurden übrigens auch seitens Open Petition angeschrieben, dass man die Petition auf Eis legen würde, falls ich nicht innerhalb von drei Tagen den Beweis der Essentialität in der Petition mit aufführen würde. Wir mussten mehrere Fragen beantworten, was uns – bei einer einfachen Petition – schon ein wenig wundert.
Wundert Sie das wirklich?
Nicht wirklich. Wird Lithium als essentiell anerkannt, wird ein Großteil der Pharmaforschung ad absurdum geführt. Das hat mit der zentralen Funktion von Lithium zu tun, das bei dem Mangel wie er in unseren Gesellschaften herrscht, zu zahlreichen Krankheiten führt.
Die Pharma-Industrie sucht nach Medikamenten, die die Folgen des Lithiummangels irgendwie beheben – anstelle direkt das kostengünstige und nicht patentierbare Lithium zu verwenden. Für diese Branche sind Dauerpatienten interessant, denn man macht nur Gewinne, wenn man chronisch Kranke symptomatisch behandeln kann. Da macht man sich mit einer Lithiumpetition sicher keine Freunde.
Dann hoffe ich, dass sehr viele Menschen den Mut finden, die Petition zu zeichnen. Damit wird zumindest der deutsche Bundestag gezwungen, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Vielen Dank für Ihr Engagement.
Hier noch mal die Lithium-Petition
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Studie empfiehlt höhere Vitamin D Nahrungsergänzung für bessere Gesundheit
Wie haben verantwortungsbewusste Mediziner und Wissenschaftler auf die Coronazeit reagiert?
Die Verfügbarkeit von Lithium – Nahrungsergänzungsmitteln in anderen Ländern wird leider nicht beleuchtet. So ist beispielsweise Lithium in der Schweiz rezeptfrei erhältlich.
Man sollte dennoch über Lithium z. B. unter https://die-gesunde-wahrheit.de/ nachlesen. Ich halte die Diskussion darum nach wie vor für ergebnisoffen. Und wie alles, kann auch Lithium im Übermaß sehr schädlich sein. Derzeit würde ich es nur als Schüssler-Salz nehmen ehrlich gesagt.
Dr. Nehls hat in Vielem Recht, doch war es noch nie absolut „gesund“ einen einzigen Stoff derart als Allheilmittel zu bewerben. Ist nur meine Ansicht.
Übrigens finde ich es auch sehr fragwürdig, hier von „Gläubigen“ und „Ungläubigen“ zu sprechen… auch wenn es nur bildlich gemeint ist. An die Biologie muss man nicht glauben, man kann sie aber verschieden interpretieren.
„Derzeit würde ich es nur als Schüssler-Salz nehmen ehrlich gesagt.“
Dann kann man es aber auch gleich bleiben lassen.
Sie können gern alles nehmen, was Sie wollen. Ob es wirklich so „gesund“ macht, zeigt sich dann schon. Ich habe Fälle gesehen, wo die Einnahme von Metallen schwerste Schäden statt Gesundheit hinterlassen hat. Jeder darf ausprobieren, was er oder sie möchte. Ich finde es nur interessant, wie die Leute immer so hingebungsvoll an die Holzhammermethode glauben – sei es Schulmedizin oder sonstwo. Sie denken, Schüssler-Salze wirken nicht? Da irren Sie sich sehr. Erinnert mich an einen Placeboversuch, der nachwies, dass bei den meisten Leuten das am besten wirkt, was weh tut und angeblich Nebenwirkungen hat – am besten eine Spritze. Wohl auch ein Beweis für die bedingungslose Hingabe der Menschen an „Impfungen“, wobei ihnen der Inhalt ziemlich wurscht ist.
Was „Sanftes“ wollen die meisten gar nicht.
Hier eine kleine Zusammenstellung Lithium-hältiger Mineralwässer, von denen man ein Glas bis zu eineinhalb Liter täglich trinken müsste, um in die Nähe einer Supplementierung zu kommen:
Adelheid Quelle Heilwasser*
Apollinaris Medium*
avara medium*
Bad Liebenzeller Paracelsus Mineralwasser☆
Bad Liebenzeller Paracelsusquelle I☆
Bad Liebenzeller Paracelsusquelle II☆
Bad Liebenzeller Schwarzwald Medium*
Bad Mergentheimer Albertquelle☆
Bad Mergentheimer Karlsquelle☆
Bad Mergentheimer Wilhelmsquelle☆
Bad Vilbeler Römer Brunnen Heilwasser*
Biskirchener Karlssprudel Heilquelle*
Dunaris☆
Ensinger Schillerquelle☆
Heppinger Extra Natürliches Heilwasser*
Hirschquelle Heilwasser (Teinacher)*
Perling Medium*
Preblauer Sunshine☆
Radenska☆
Rheingrafenquellen☆
Rogaska Heilwasser Donat MG☆
Staatl. Bad Kissinger Rakozy☆
St. Burghardt Medium*
St. Christopherus☆
Staatlich Fachingen Still Heilwasser*
Zurzacher☆
Achtung, die Marken vertreiben oft Wasser aus verschiedenen Quellen, es reicht also nicht, sich die Marke zu merken, sondern man benötigt die volle Bezeichnung.
*) Ulrike Seidel, Marc Birringer, Gerald Rimbach: Lithium (Li) concentrations [µg/L] in 381 German mineral and medicinal waters, Researchgate, 2020
☆) lithiumorotat dot de
Lithiumchlorid kann man in wasserfreier Form bei Amazon kaufen. 100g z.A. für ca. 25€. Daraus kann man sich eine Stammlösung herstellen, die genau 1mg Lithium/ml Wasser enthält. Wer in Chemie öfters mal Kreide holen war, frage ChatGPT, wie man das macht.
Von dieser Stammlösung gibt man nach Belieben 1-5ml ins Kaffee- oder Mineralwasser. Fertig ist die Laube. Nix Rezept, nix Arzt, nix Apothekende…
Alternativ kann man auch Lithiumcarbonat verwenden.