Dialoge mit dem Hochstapler: Iran und Amerika im Vergleich

18. April 2025von 10,2 Minuten Lesezeit

Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Islamische Republik Iran sitzen endlich an einem Tisch, um internationale Gespräche zu führen.

Wir schreiben das Jahr 2025, und etwas besonders Ungewöhnliches geschieht, etwas, das einige sehnlichst herbeigesehnt und andere beklagt haben, in der Hoffnung, es würde niemals eintreten: Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Islamische Republik Iran sitzen an einem Tisch, um internationale Gespräche zu führen.

Die große Prämisse … oder das große Versprechen?

Eine wichtige Prämisse muss vorweggenommen werden: Die USA haben bis heute nie versucht, dem Iran Gutes zu tun. Das ist eine Tatsache. Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern waren schon immer äußerst angespannt. In den letzten vierzig Jahren gab es tiefsitzende Spannungen, gegenseitiges Misstrauen und regelmäßige Versuche, einen Dialog aufzunehmen, die jedoch fast immer gescheitert sind, weil die Amerikaner nie eine echte Absicht gezeigt haben, Frieden mit den Iranern zu schließen.

Der erste Bruch geht sicherlich auf das Jahr 1979 zurück, als die Islamische Revolution den pro-westlichen Schah stürzte und zur Gründung der Republik unter der Führung von Ayatollah Khomeini führte. Im selben Jahr verschlechterte die Geiselkrise in der US-Botschaft in Teheran die Beziehungen irreparabel und führte zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen. Alles, was westlich war und die neu etablierte Ordnung untergraben konnte, musste vorsichtshalber auf Distanz gehalten werden.

In den 80er Jahren unterstützte Washington den Irak im Krieg gegen den Iran und schürte damit den iranischen Groll weiter, während die 90er Jahre von den ersten amerikanischen Wirtschaftssanktionen geprägt waren, als der Iran auf die Liste der „Schurkenstaaten“ gesetzt wurde. Nach dem 11. September 2001 gab es eine kurze Öffnung: Teheran kooperierte im Kampf gegen die Taliban, wurde aber bald von George W. Bush in die „Achse des Bösen“ aufgenommen, wie sie vom kollektiven Westen verstanden wurde.

Ab 2005 richtete sich die Aufmerksamkeit auf das iranische Atomprogramm, das nach Jahren der Spannungen 2015 unter der Obama-Regierung zum JCPOA-Abkommen führte, mit dem der Iran im Gegenzug für die Aufhebung der Sanktionen Beschränkungen seines Atomprogramms akzeptierte. Doch 2018 zog Donald Trump die Vereinigten Staaten aus dem Abkommen zurück, reaktivierte schwere Sanktionen und löste damit eine neue Phase der Feindseligkeiten aus.

Dann, im Jahr 2020, markierte die Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani durch eine US-Drohne auf persönlichen Befehl Trumps einen der kritischsten Momente. Unter Joe Biden wurden die Versuche zur Wiederbelebung des JCPOA wieder aufgenommen, jedoch mit ungewissem Ausgang, der durch die Spannungen im Nahen Osten und die inneriranischen Dynamiken erschwert wird.

Die Vereinigten Staaten haben wiederholt versucht, sich dem Iran anzunähern, jedoch nicht als Suchende eines aufrichtigen Dialogs, sondern als Schlangen, die bereit sind, den Feind zu beißen, um ihn tödlich zu verwunden. Auf der anderen Seite ist eine der Garantien für das Überleben und die Stabilität des Iran die Wahrung einer vorsichtigen Distanz zum Westen. Ein empfindliches Gleichgewicht, das nicht leicht zu verstehen ist.

Nun sollten wir über eine Tatsache nachdenken: Wenn die Voraussetzungen so negativ sind, wird dann dieser Versuch nicht auch zum Scheitern verurteilt sein? Mehr als eine Voraussetzung scheint es eine Vorhersage für ein weiteres diplomatisches Desaster zu sein. Aber versuchen wir, die aktuellen Ereignisse besser zu verstehen.

Vielfältige Chancen, vielfältige Risiken

Die erste Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten über ein mögliches neues Atomabkommen fand am vergangenen Wochenende in Oman statt. Es handelte sich um indirekte Gespräche, die vom Außenminister des Gastlandes vermittelt wurden. Sowohl der Iran als auch die Vereinigten Staaten äußerten sich positiv über das Ergebnis des Treffens. Eine zweite Runde, diesmal mit direkter Konfrontation, wird für das kommende Wochenende in Rom erwartet. Dies nährt die Hoffnung, dass eine Reihe von Kompromissen gefunden werden können, die die von Trump angedrohten Bombardierungen verhindern könnten, sollte Teheran ein Abkommen ablehnen.

Wir wissen, dass die Amerikaner weiterhin die Rhetorik globaler Gangster an den Tag legen, aber die Realität der Situation erlaubt ihnen ein solches Verhalten nicht mehr, insbesondere gegenüber dem Iran, der die USA nie gefürchtet hat.

Andererseits ist Trump ein bekennender Zionist, was eine Lösung zumindest aus ideologischer Sicht unvereinbar macht. Es ist jedoch wahr, dass Politik aus Chancen, Kompromissen und Projektionen auf breitere Perspektiven in Raum und Zeit besteht.

Eine solche Strategie würde bedeuten, den Überraschungseffekt aufzugeben und dem Iran die notwendige Zeit zu geben, Gegenmaßnahmen vorzubereiten. Teheran könnte in der Tat seine Verteidigung verstärken oder sogar Präventivmaßnahmen in Betracht ziehen, wenn es nach dem Scheitern der Verhandlungen einen Angriff für unmittelbar bevorstehend hält.

Angesichts dieser Faktoren lässt sich ableiten, dass Trump ernsthaft eine Einigung mit dem Iran anstrebt: Andernfalls hätte er nicht auf so wichtige strategische Hebel verzichtet. Auch wenn seine Äußerungen aggressiv erscheinen mögen, scheint er eine diplomatische Lösung der Krise einer militärischen Option vorzuziehen. Dies wirft Fragen nach den wahren Motiven hinter dem Konflikt auf, insbesondere angesichts der Tatsache, dass er nun bereit zu sein scheint, Teile des JCPOA-Abkommens wieder in Kraft zu setzen, aus dem er selbst die Vereinigten Staaten zurückgezogen hatte.

In den letzten vier Jahren hatte Trump Gelegenheit, seine Führungsqualitäten zu schärfen, ein loyaleres und ideologisch gleichgesinntes Umfeld aufzubauen und an einer globalen Strategie zu arbeiten, die darauf abzielt, die Weltordnung zum Vorteil der Vereinigten Staaten neu zu definieren, sollte er wieder an die Macht kommen – was er schließlich auch getan hat. Dies erklärt die Geschwindigkeit, mit der er die Verhandlungen mit Russland vorangetrieben, einen weltweiten Handelskrieg begonnen und die Konfrontation mit dem Iran wieder aufgenommen hat. Diese drei strategischen Linien zielen darauf ab, eine „Rückkehr der Vereinigten Staaten nach Asien“ zu erleichtern und China entschlossener einzudämmen.

Auch die Rhetorik gegenüber dem Iran hat sich geändert: Sein Umfeld ist eine Hochburg der Falken, die Unterstützung für Israel ist uneingeschränkt und die politischen Lügen reißen nicht ab. Der Fokus hat sich einfach verlagert: Der Iran ist nun ein zu großes Hindernis für Amerika, das seine Ressourcen von Europa nach Asien verlagern und damit die Geometrie der kontinentalen Kontrolle verändern will.

Der Iran seinerseits zeigt keine Anzeichen eines Rückzugs. Die Atomfrage basiert auf einer Vermutung der USA hinsichtlich der Anreicherung von Uran, die der Iran seit Jahren betreibt und über funktionierende Kernkraftwerke verfügt. Die Provokationen scheinen eher darauf abzuzielen, dem Iran eine Möglichkeit zu eröffnen, eine asiatisch-pazifische Route für Amerika zu schaffen.

Trump kann sich einen echten Konflikt in dieser Region nicht leisten, da dies seine Pläne zunichte machen und eine Reihe von Problemen mit China verursachen würde – das zwar weit entfernt, aber nicht allzu weit entfernt ist. Es fehlt sowohl die militärische als auch die wirtschaftliche Stärke, um einen Krieg oder eine Reihe von Kriegen in diesen Gebieten zu führen.

Vermittlung ist erforderlich. Zu diesem Zweck ist die Strategie, den Gegner zu verwirren und ihn in eine Situation diplomatischer Ablenkungen zu bringen, immer sehr wirksam. Mit der Aufnahme eines Dialogs mit dem Iran will die amerikanische Präsidentschaft die weltweite Aufmerksamkeit von der ohnehin schon sehr komplexen geoökonomischen Strategie der Zölle ablenken und gleichzeitig die Auswege im Nahen Osten und in Indien stärken. Wir sollten uns nicht wundern, wenn wir bald von einem offiziellen Besuch amerikanischer Regierungsvertreter in Neu-Delhi hören.

Israel hat natürlich ein großes Interesse an all dem. Das atomare Monopol Israels dient dazu, den Iran dauerhaft davon abzuhalten, sein Raketenarsenal oder seine Verbündeten einzusetzen, um Israel zu bedrohen, während Israel die Sicherheit des Iran schrittweise untergraben könnte, bis dieser zur Kapitulation gezwungen ist. Diejenigen im Iran, die eine teilweise Wiederherstellung des JCPOA durch eine Reihe von gegenseitigen Kompromissen mit Trump befürworten, glauben, dass die mögliche (wenn auch schrittweise) Aufhebung der US-Sanktionen die Beseitigung der nuklearen Ausbruchsfähigkeit des Landes rechtfertigt, sofern keine weiteren Zugeständnisse gemacht werden. Die Grundannahme ist, dass der Iran, wenn er sein Programm für ballistische Raketen aufrechterhält und keine Beschränkungen für die Unterstützung seiner bereits geschwächten regionalen Verbündeten gibt, weiterhin als Abschreckung für Israel fungieren kann.

Andererseits hat der Iran eine moderate und aufgeschlossene Regierung. Pezeskhian ist sicherlich ein viel ruhigerer und weniger aktiver Präsident als seine Vorgänger. Die gemäßigtere iranische Fraktion, die eine Einigung mit den Vereinigten Staaten befürwortet, vertritt die Auffassung, dass die teilweise Aufhebung der Sanktionen die interne sozioökonomische Stärke des Landes verbessern und gleichzeitig seine Abschreckungsfähigkeit gegenüber Israel aufrechterhalten könnte, sofern keine weiteren Zugeständnisse gemacht werden. Israel ist als relativ kleines und dicht besiedeltes Land viel anfälliger für groß angelegte Raketenangriffe oder Bodenoffensiven durch nichtstaatliche Akteure als andere Staaten. Solange das iranische Raketenprogramm nicht durch ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten beeinträchtigt wird und ebenso wenig sein Netzwerk regionaler Allianzen, kann der Iran Israel noch immer erheblichen Schaden zufügen, der ausreicht, um es auch ohne amerikanische Unterstützung von einem einseitigen Angriff abzuhalten.

Darüber hinaus könnte Indien im Falle einer Lockerung dieser Sanktionen seinen Handel mit Russland und dem Iran intensivieren und als Garant für den Nord-Süd-Korridor fungieren. Die USA wissen jedoch, dass sie es sich nicht leisten können, Indien zu verlieren, da es das notwendige Gegengewicht zu China darstellt. Da China der engste strategische Partner Russlands und des Iran ist, während Indien ein unabhängiges Land ist, könnte eine engere Zusammenarbeit zwischen Russland, dem Iran und Indien zumindest nach Ansicht der Vereinigten Staaten einen gewissen Druck auf China ausüben. Dieses nicht unerhebliche Detail könnte Teil der Angebote sein, die die Vereinigten Staaten für den Iran in künftigen Verhandlungen in Betracht ziehen.

Nichts bleibt ungestraft

Die USA, die auf Israel hören, sind überzeugt, dass sich die Achse des Widerstands in einer schwierigen Lage befindet und dass Israel nun kurz vor dem Sieg steht. Dieser Punkt, der Gegenstand der Verhandlungen ist, wird nicht unangefochten bleiben.

Es ist unwahrscheinlich, dass die unnachgiebigste iranische Fraktion ihren gemäßigteren Rivalen erlauben wird, eine dreifache Kapitulation in Bezug auf das Atomprogramm, ballistische Raketen und die Achse des Widerstands zu akzeptieren und damit die Abschreckungsfähigkeit gegenüber Israel zu neutralisieren, nur um im Gegenzug eine Lockerung der Sanktionen zu erhalten. Auch wenn sie die Beseitigung der iranischen Möglichkeiten zur Umgehung der Sanktionen vielleicht nicht befürworten, könnten sie dies akzeptieren, wenn die anderen Abschreckungsmöglichkeiten erhalten blieben und nicht an die Vereinigten Staaten abgetreten würden.

Diplomatie ist eine ernste Angelegenheit, das ist wahr, und gerade deshalb kann sie keine Zugeständnisse und Schmeicheleien zulassen. Das Gleichgewicht der Bedrohungen bindet jedoch beide Seiten ausreichend. Die iranische Regierung hat Interesse an einer Lösung des Sanktionsproblems gezeigt, und wie bereits erwähnt, braucht Amerika eine Lösung für den Nahen Osten.

Was Iran weiterhin als Warnung dienen muss, ist das vergossene Blut der Märtyrer, das Blut der Revolution, die noch andauert und auch für andere Völker Hoffnung bedeutet. Es ist dasselbe Blut, das zu einer Entschlossenheit und Ernsthaftigkeit aufruft, die keine Kompromisse zulässt. Ohne dieses Leitkriterium riskiert Iran, sein höchstes Ziel zu verlieren.

Der Artikel erschien zuerst in Strategic Culture. Übersetzung TKP mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Bild: Iranian Foreign Minister Abbas Araghchi (R) and IAEA Director General Rafael Grossi meet in Tehran on April 16, 2025. (Photo by Iran’s Foreign Ministry)

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Lorenzo Maria Pacini, Assoc. Professor für politische Philosophie und Geopolitik, UniDolomiti von Belluno. Er ist Berater für strategische Analyse, Nachrichtendienste und internationale Beziehungen.


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22 Kommentare

  1. triple-delta 19. April 2025 um 15:24 Uhr - Antworten

    Der Autor dieses Textes fängt an der falschen Stelle an. Der erste Bruch des Irans mit dem Westen war der Sturz des gewählten Präsidenten Mossadegh 1953. Wenn man dieses Datum weglässt, dann kann man nicht zu einer korrekten Analyse kommen.
    Die jungen Demokratien Asiens waren primär nach Westen orientiert, was man nicht zuletzt an der Kleidung auf Fotos aus dieser Zeit sehen kann. Leider entpuppten sich die Vorbilder ganz schnell als reine Verbrecher. Eine Erfahrung, die dann die späreren Befreiungsbewegungen auch machen mussten. So erklärt sich die eher sozialistische Orientierung dieser Bewegungen. Der Westen hat also die freundliche Hand, die sich nach dem Westen ausstreckte, böse gebissen und wundert sich heute, dass man maximal unbeliebt ist.

    • Der Zivilist 19. April 2025 um 18:55 Uhr - Antworten

      ISBN 3880221359
      Das Trojanische Pferd
      Die >Auslandshilfe< der USA
      Herausgegeben von Steve Weissman
      1974, 1975 Rotbuch Verlag

  2. Daisy 19. April 2025 um 3:37 Uhr - Antworten

    Ja, was mag er bloß für Motive haben? Irgend was Fieses muss sich doch finden lassen aus Sicht der 7 Tages Adventisten des diesmal dann wirklich ganz echten Sozismus. „Trump ist dumm und Amerika ist böse“. Das muss immer wieder neu nachgewiesen werden.

    Möglich wäre jedoch, es ist vielleicht wirklich so, wie er es sagt, er mag keine Kriege. Er will die Amis heimholen. Das hat er schon in seiner ersten Amtszeit versucht. Aber die „Demokraten“ bremsen, wo sie nur können. Sie wiegelten das Volk auf mit BLM und setzten den Fauci-Wuhan-Keim vor der Wahl in Umlauf.

    Ich denke nicht, dass die Aufhebung der Sanktionen China schaden würde. China ist prinzipiell an einer neuen Seidenstraße und somit an Frieden in dieser Region interessiert. Die Seidenstraße soll Asien mit Europa und Afrika verbinden. China droht im Zollkrieg mit den Seltenen Erden. Das kann störend werden, sonst aber sitzen die Amis am längeren Ast. Trump hat Aussicht auf einen Deal mit Russland. Ob der Ukraine-Deal noch etwas wird, ist fraglich. Trump hat Selenski nun endgültig fallen lassen.

    Da Witkoff zuvor bei Putin war, bevor er nan Oman weitergereist ist, nehme ich an, man hat dort auch über den Iran gesprochen. Und hier ein weiteres Motiv Trumps: Greift Amerika im Auftrag Netanjahus den Iran an, so entsteht ein Flächenbrand, der sich auch leicht zu einem Weltkrieg ausdehnen kônnte. Und er würde direkt auch die USA betreffen, auch wenn diesmal der Pazifik dazwischen liegt… das macht Trump nicht.

    Dass China primär exportiert, durch Niedriglohnpolitik aber selbst kaum konsumieren kann, ist auf Dauer keine gute Strategie. Auch Europa ist auf den Weg da hin, begleitet durch die Übernahme der gleichen KontroIlfunktionen wie in China – totale Überwachung mit KI, Sozialkreditsystem, Systemkritiker landen im Gefängnis, wo man ihnen dann die Organe entnimmt oder sonst. Experimente an ihnen durchführt…
    Europa wird ebenso zur Fabrik der Welt. Doch zu solchen Spitzenleistungen wie China wird es nie fähig sein, eher wird es Tüten kleben und wenn der Islam noch was von der christlichen Kultur übrig lässt, könnte es wenigstens vom Tourismus leben. „Besuchen Sie Europa, solange es noch steht.“

    Netanjahu ist jedenfalls sehr verärgert darüber, dass Trump eine diplomatische Lösung anstrebt…ich finde das gut.

    • Daisy 19. April 2025 um 4:42 Uhr - Antworten

      PS: Trump hat auch Aussicht auf einen China-Deal.

      „Trump: China ruft seit der Zollerhöhung der letzten Woche „viele“ an, Einigung könnte schon in drei Wochen zustande kommen“
      https://www-foxnews-com.translate.goog/politics/trump-china-calling-a-lot-since-last-weeks-tariff-increase-deal-could-happen-few-three-weeks?_x_tr_sl=auto&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_hist=true

      Die Chinesen wissen sicher, dass es brenzlig wird, wenn Amerika wegfällt, wollen aber, dass man ihnen höflich begegnet. Berbeg war belehrend, Trump ist rüpelhaft. Diese Überempfindlichkeit zeichnet immer den Schwächeren aus.
      Amerika konsumiert mehr als es produziert. Das rekordhohe Leistungsbilanzdefizit der USA gegenüber China verdeutlicht die Stärke der US-Wirtschaft.

      • Varus 19. April 2025 um 5:42 Uhr

        Die Fox News projizieren nur Trumps Träume. Die Ungeschnittenen Nachrichten brachten am 16.04 (leider ginge die URL nicht): „Pepe Escobar im Interview: Russland/China/Iran warnen die USA“. Escobar spricht auch über China und den Zollkrieg – Xi wird auf gar keinen Fall vor Trump kuscheln, worin er breite Unterstützung der Bevölkerung hat.

      • Daisy 19. April 2025 um 5:50 Uhr

        Xi schickt bereits seine Unterhändler. Natürlich wird er nicht kuscheln, aber er wird sich beugen müssen, denn Trump ist der mächtigste Mann der Welt. Trump nennt Xi dann einen guten Freund und Xi darf grinsen…alles wird großartig sein, Sie werden sehen. Haben Sie doch Geduld…:-)
        Fox lügt nicht und Escobar hat Ahnungen und Visionen, Einschätzungen und Vermutungen. Die Ungeschnittenen verbreiten viel Verschwörungskram und Esoterik…

      • Varus 19. April 2025 um 5:52 Uhr

        Das rekordhohe Leistungsbilanzdefizit der USA gegenüber China verdeutlicht die Stärke der US-Wirtschaft.

        Das klingt irgendwie wie „Krieg ist Frieden“ oder „Freiheit ist Sklaverei“… Die Amis produzieren immer weniger und leben nur noch vom Dollarini-Drucken – die Welt nimmt die Dollares als Reservewährung ab. Trump und Vance schimpfen auf die Reservewährung-Rolle der USD, gleichzeitig drohte Trump aber jedem Land, welches von dieser Rolle wegkommen sollte. Aber klar doch, Größtes Genie aller Zeiten mit IQ 1500… sonst hätte ich gedacht, dass es bloß um Heucheln und Plündern übriger Welt geht.

      • Daisy 19. April 2025 um 6:24 Uhr

        Wir sind jetzt wieder bei der Verständnisfrage…;-)

        Die US-Wirtschaft kann nicht genug produzieren, um die gesamte Nachfrage zu befriedigen. Sie haben schon Lagerbestände abgebaut. Und obwohl Donald Trump Handelsdefizite nicht besonders mag, ist das im Grunde ein Zeichen für eine starke US-Wirtschaft.

        China kann aufgrund seiner Niedriglohnpolitik nicht mithalten. Es ist vom Export abhängig. Die eigenen Leute sind zu arm, um das Zeugs kaufen zu können.

        Trumps Zollpolitik hat natürlich auch Einfluss auf den Dollar: Man drosselt die Dollarmenge, die man der Welt aufzwingt, und irgendwann brauchen (oder wollen) die Menschen nicht mehr so ​​viele Papierschulden zu halten. Das ist wohl auch so gewollt.
        Trump will scheinbar zum Goldstandard zurück. So lässt er gerade eine Erhebung und Neubewertung der US-Goldreserven durchführen. Gold soll wieder Geld werden.

        Das Ende des Petrodollars gehört sicher auch zu Trumps Plänen bzw. ist es ja nicht mehr zu stoppen. Doch muss so etwas vorsichtig angegangen werden. Er erhält möglicherweise eine weitere Amtszeit und Vance führt danach sein Werk fort…

      • Daisy 19. April 2025 um 7:09 Uhr

        PS: Noch was zur Zollpolitik, die Sie ja auch für blxd halten. Neulich berichtete ich, dass Honda und Nissan ihre Produktion nach US verlegen würden. Bald folge auch VW. Nun, das tut es jetzt:
        „Wegen der neuen US-Einfuhrzölle auf Autos in den USA verhandelt der Volkswagen-Konzern über ein mögliches Entgegenkommen mit der Regierung von Präsident Donald Trump. Konzernchef Oliver Blume stellte in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) etwa eine Produktion der Marke Audi in den USA in Aussicht. „Wir haben eine Vorwärtsstrategie mit spannenden Projektansätzen, maßgeschneidert und attraktiv für den US-amerikanischen Markt. Das werfen wir in die Waagschale. Aktuell laufen konstruktive Gespräche mit der US-Regierung“, sagte Blume.“ Epoch Times

      • Varus 19. April 2025 um 9:39 Uhr

        Lesen Sie am besten den Artikel „Harakiri Europas? – Die Energiestrategie Moskaus bis 2050“ Heute im Bösen Medium (von Elem Chintsky), wo auch aus einem polnischen Artikel zitiert wird – den konnte ich gerade im Original lesen. Dort wird der „Globale Zollkrieg“ Trumps durchaus kritisch gesehen – Politik als Show. Es werden aber auch drei weitere Ursachen des Niedergangs Westeuropas genannt – Corona-Lockdowns, „Green Deal“ und der Wirtschaftskrieg gegen Russland.

        … Die Kollegen von Myśl Polska nennen drei verheerende Fehler (jeder von ihnen verstärkt durch Trumps Zollpolitik, die der EU ebenfalls milliardenschwere Verluste bescheren wird), die zur jetzigen Krise des Alten Kontinents geführt haben: Destruktive Politik während der Pandemie, ein destruktiver „Green Deal“ grüner Klimareligionspolitik sowie antirussische Sanktionen, die der EU billige Energieressourcen vorenthalten …

        Während von den Destruktiven Drei erster Punkt in der Vergangenheit liegt, die beiden anderen müsste man schleunigst aufheben – zumindest sich darum bemühen. Beim dritten Punkt schafft man übrigens dabei Handelsalternativen zu den Trump-USA und wird dabei unabhängiger.

      • Varus 19. April 2025 um 9:43 Uhr

        Zumindest den polnischen Artikel darf man hoffentlich verlinken – bei Bedarf gibt es Deepl und Google-Übersetzer:
        https://myslpolska.info/2025/04/10/piskorski-albo-handel-albo-wojna/

    • Fritz Madersbacher 19. April 2025 um 10:15 Uhr - Antworten

      @Daisy
      19. April 2025 um 3:37 Uhr
      „Dass China primär exportiert, durch Niedriglohnpolitik aber selbst kaum konsumieren kann, ist auf Dauer keine gute Strategie. Auch Europa ist auf den Weg da hin, begleitet durch die Übernahme der gleichen KontroIlfunktionen wie in China – totale Überwachung mit KI, Sozialkreditsystem, Systemkritiker landen im Gefängnis, wo man ihnen dann die Organe entnimmt oder sonst. Experimente an ihnen durchführt …“
      „… keine gute Strategie“: mag sein, aber es ist die Strategie des Kapitalismus, denn darin muß nach Profit produziert werden, nicht für die Bedürfnisse. Die „Pandemie“-Inszenierung war ein schlagendes Beispiel dafür. Im Übrigen sollten Sie etwas maßvoller die Greuelmärchen der westlichen Propaganda über China konsumieren und glauben. Auch für die Rolle dieser Medien war die „Pandemie“-Inszenierung ein schlagendes Beispiel.
      „Die US-Wirtschaft kann nicht genug produzieren, um die gesamte Nachfrage zu befriedigen. Sie haben schon Lagerbestände abgebaut. Und obwohl Donald Trump Handelsdefizite nicht besonders mag, ist das im Grunde ein Zeichen für eine starke US-Wirtschaft. China kann aufgrund seiner Niedriglohnpolitik nicht mithalten. Es ist vom Export abhängig. Die eigenen Leute sind zu arm, um das Zeugs kaufen zu können“
      Das ist eine sehr kühne neue ökonomische Theorie, die sich allerdings nicht durchsetzen wird, da sie die Dinge auf den Kopf stellt und reines Wunschdenken darstellt. Die Armut in China unterscheidet sich im Übrigen wenig von der Armut im kapitalistischen Westen.
      „Trumps Zollpolitik hat natürlich auch Einfluss auf den Dollar: Man drosselt die Dollarmenge, die man der Welt aufzwingt, und irgendwann brauchen (oder wollen) die Menschen nicht mehr so ​​viele Papierschulden zu halten. Das ist wohl auch so gewollt. Trump will scheinbar zum Goldstandard zurück. So lässt er gerade eine Erhebung und Neubewertung der US-Goldreserven durchführen. Gold soll wieder Geld werden. Das Ende des Petrodollars gehört sicher auch zu Trumps Plänen bzw. ist es ja nicht mehr zu stoppen. Doch muss so etwas vorsichtig angegangen werden. Er erhält möglicherweise eine weitere Amtszeit und Vance führt danach sein Werk fort…“
      Auch diese Annahmen stellen die Realitäten auf den Kopf, denn das Ende des Petrodollars ist nicht ein Plan Donalds, sondern das Ergebnis des wirtschaftlichen Aufstiegs der „globalen Mehrheit“ und ihres Widerstands gegen die US-Hegemonie. Ebenfalls reines Wunschdenken ist für die USA eine Rückkehr zum Goldstandard, sie ist – um für die USA nicht kontraproduktiv zu werden – an militärische Stärke gebunden und somit aussichtslos. Dafür müßten nämlich noch viel mehr Goldvorräte anderer Länder erbeutet und gestohlen werden, als jetzt schon in US-amerikanischen und britischen Lagern den rechtmäßigen Besitzern vorenthalten werden …

      • Andreas I. 19. April 2025 um 15:48 Uhr

        Hallo,
        das Argument, dass die Chinesen durch Niedriglohnpolitik kaum selbst konsumieren könnten, mag ja richtig sein, mit Betonung auf ,,kaum“.
        Wenn aber die Chinesen selber niedrigpreisige Produkte herstellen können, dann können sie sehr wohl auch konsumieren. Sicherlich auf finanziell niedrigerem Niveau, aber wenn die Chinesen selber einen Binnenmarkt von 1 Milliarde potentieller Kunden bilden (und wenn davon auch nicht alle finanziell arm sind) …
        Zumal der USA-Markt vor den neuen Zöllen 14 % der chinesischen Exporte ausmachte, was ein dicker Brocken ist, aber nicht der einzige Exportmarkt und wenn andere Märkte langsam aber stetig wachsen und einen Teil dieser 14 % ausgleichen, dann muss der chinesische Binnenmarkt nicht alles ausgleichen, sondern ebenfalls nur einen Teil.

  3. Jurgen 18. April 2025 um 22:46 Uhr - Antworten

    Tja, damals als der US installierte Schah gestürzt wurde… da liefen den Amis die Ölmilliarden davon. Und der böse, gierige Mummenschanz will das wiederhaben. Gier kennt keine Grenze(n). Kain und Abel Revivals am laufenden Meter allenthalben auf der Welt. Früher hieß der Kerl Herodes, der die Kinder aus niederen Beweggründen killen ließ, heute gibt es eine ganze Clique, die weltweit verteilt wieder das gleiche macht…

  4. Varus 18. April 2025 um 18:33 Uhr - Antworten

    könnte eine engere Zusammenarbeit zwischen Russland, dem Iran und Indien zumindest nach Ansicht der Vereinigten Staaten einen gewissen Druck auf China ausüben.

    Nur im westlichen Verständnis, wo bei jeder Entwicklung jemand gewinnen und jemand verlieren muss. Ich wüsste jedoch nicht, was genau China verlieren sollte, wenn drei andere BRICS-Partner eine gemeinsame Transportroute schaffen. Es gibt ja auch genügend gemeinsame Projekte mit China.

  5. Fritz Madersbacher 18. April 2025 um 18:01 Uhr - Antworten

    „Auch wenn seine Äußerungen aggressiv erscheinen mögen, scheint er eine diplomatische Lösung der Krise einer militärischen Option vorzuziehen. Dies wirft Fragen nach den wahren Motiven hinter dem Konflikt auf“

    Ein Schlaglicht auf die „wahren Motive“ der USA wirft die folgende Meldung, die auch den entscheidenden Hinweis darauf gibt, warum der Iran auf eine eigene Atombombe verzichtet:
    „Saudi Defense Minister Prince Khalid bin Salman arrived in Iran on Thursday, marking the highest-level Saudi visit to the country in decades.
    Prince Khalid’s visit comes about two years after Riyadh and Tehran normalized relations under a China-brokered deal in 2023. The visit signals that Saudi Arabia supports the negotiations between the US and Iran and opposes a potential US-Israeli attack on Iran.
    While in Tehran, Prince Khalid met with Iranian Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei and delivered a letter from his father, King Salman bin Abdulaziz.
    “We believe that relations between the Islamic Republic of Iran and Saudi Arabia will be beneficial for both countries, and that the two nations can complement each other,” Khamenei said during the meeting, according to his website.
    Khamenei said the improving relations between Iran and Saudi Arabia have faced opposition from “enemies” in the region. “We must overcome these hostile motives, and we are prepared in this regard,” he said. “It is far better for brothers in the region to cooperate with and assist each other than to depend on others.”
    Prince Khalid said the purpose of the visit was to expand “relations with Iran and to collaborate across all sectors.” He said he hoped “that the constructive discussions we’ve had will lead to even stronger relations between Saudi Arabia and the Islamic Republic of Iran than ever before” …
    Prince Khalid’s visit to Iran comes ahead of a second round of negotiations between US and Iranian officials, which will be held in Rome. Riyadh’s warming relations with Tehran are significant in the context of the US-Iran talks …“
    („Antiwar.com“, April 17, 2025)

    • Andreas I. 19. April 2025 um 8:43 Uhr - Antworten

      Hallo,
      das sind interessante Worte aus Iran und Saudi-Arabien. Wie das weiter geht, wird sich zeigen. Entweder USA schafft es weiterhin, in dieser Region zu spalten & zu herrschen, oder USA schafft es nicht mehr, die beiden Regionalmächte zu spalten …

      Währenddessen ändert der Außenminister der USA, Rubio, seine Rhetorik betreffend Russland, es gibt keinerlei Ergebnisse in den Verhandlungen und was hat das mit Iran zu tun?
      Die Russen sagen seit 2022 klar und deutlich, was Phase ist. Außenamtssprecherin Sacharowa hatte in einem Interview in Bezug auf die Chancen auf Verhandlungen nach Minsk II gesagt: Vorbedingung ist, dass der Westen Vertrauen herstellt, ansonsten sind Verhandlungen sinnlos und wörtlich ,,Warum sollen wir uns wieder mit unseren westlichen Kollegen im Kreis drehen?!“
      USA hatte nach Trumps Amtseinführung die Waffenlieferungen an die Ukraine kurz pausiert, aber auch schnell wieder aufgenommen, von den Regierungspolitikern der USA kommt nur BlaBlaaa und der Krieg geht weiter.
      So.
      Iran wird die Situation zwischen USA und Russland beobachten und wenn der Eindruck entsteht, dass USA mit Russland gar nicht wirklich verhandeln will, sondern dass USA wieder nur versucht zu pokern und zu bluffen, tja dann wird die Haltung der Iraner gegenüber USA dementsprechend sein und wenn USA dann wieder nicht besseres anzubieten hat als Drohungen, die aber aufgrund der Situation des taumelnden Imperiums immer leerer werden, dann sind Gespräche sinnlos.

    • Fritz Madersbacher 19. April 2025 um 9:20 Uhr - Antworten

      @Andreas I.
      19. April 2025 um 8:43 Uhr
      „Entweder USA schafft es weiterhin, in dieser Region zu spalten & zu herrschen, oder USA schafft es nicht mehr, die beiden Regionalmächte zu spalten …“

      Genau so ist es, und der größte Spaltpilz in der Region sind die verbrecherischen Provokateure des vom Westen gestützten rassistischen Apartheidstaates Israel:

      „On Thursday, President Trump said he was “not in a rush” to attack Iran when asked about a report from The New York Times that said he “waived off” an Israeli plan to bomb Iranian nuclear facilities that would require significant US support … The Times report said that Trump declined to attack Iran with Israel in favor of pursuing diplomacy to reach a deal related to Iran’s nuclear program. The president has been threatening to bomb Iran over its nuclear program, even though US intelligence agencies have recently reaffirmed in their annual threat assessment that there’s no evidence Iran is building a nuclear weapon.
      Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu was also asked about that report and didn’t deny that Israel drew up plans to attack Iran. His office said in a statement that Netanyahu has led a “global campaign against Iran’s nuclear program.” “The prime minister has led countless actions, overt and covert, in the campaign against Iran’s nuclear program — and only because of [those actions], Iran does not have a nuclear weapon in its arsenal today,” Netanyahu’s office added.
      While the statement claims that pressure from Israel is what has prevented Iran from obtaining a nuclear weapon, Israeli covert attacks have actually led to increases in Iran’s nuclear activity. Netanyahu was a major opponent of the 2015 nuclear deal, known as the JCPOA, which capped Iran’s nuclear enrichment at 3.67%, far below the 90% needed for weapons-grade, and made its nuclear program subject to the most stringent inspection in the world. Netanyahu played a role in convincing Trump to abandon the deal, which he did in 2018.
      In 2020, Israel assassinated Iranian nuclear scientist Mohsen Fakhrizadeh, and Tehran responded by bringing its uranium enrichment to 20%. In 2021, Israel conducted a sabotage attack against Iran’s Natanz nuclear facility, and Iran responded by taking the step to enrich some uranium to 60%. Iran hawks in the US and Israel now point to that 60% enrichment as evidence that Tehran is racing toward a bomb, even though it’s still below weapons-grade uranium.
      Steve Witkoff, Trump’s envoy leading the negotiations with Iran, recently suggested the Trump administration would be happy with getting Iran’s enrichment levels back to 3.67%, but he later appeared to walk that back, saying any deal must “eliminate” Iran’s nuclear enrichment program. Netanyahu is also calling for the full dismantlement of Iran’s nuclear program, which Tehran has made clear is a non-starter. In response to Witkoff’s comments about eliminating enrichment, Iran warned the US against “shifting the goalposts.” US and Iranian officials will hold more negotiations this Saturday in Rome“
      („Antiwar.com“, April 17, 2025)

  6. Varus 18. April 2025 um 17:08 Uhr - Antworten

    Etwas mehr Hintergrund – Böses Medium bringt heute den Artikel „Amerika wird immer Krieg führen“, wie US-Rüstungslobby das Land ununterbrochen in Kriege treibt. Jetzt sind wohl China oder Iran dran – Iran hat keine Atomwaffen und weniger Interkontinentalraketen. Mal sehen, wie glaubwürdig Irans Bündnisse mit Russland und China wirken?

    Anderer Artikel heute – „“Dieser Clown ist erledigt“: Selenskij überschritt Trumps letzte rote Linie“ – die Banderas sind gewohnt, dass die übrige Welt sich um „Slava Ukraini“ zu drehen hat und haben einmal zu oft übertrieben. (Gegen Witkoff gepoltert, dem Trump sehr vertraut.) Laut Artikel lehnt Trump sogar einen Waffenverkauf für 50 Milliarden ab – diese 50 Milliarden hätten allerdings den Russen geklaut werden sollen. Westliches Finanzsystem sprengen, wäre dann die Nebenwirkung – bisher wagten weder die USA noch die EUdSSR, mehr als die Zinsen auf Russengeld zu klauen.

    Wenn ich in einen Laden gehe, jede Menge bestelle und sage, dass der Besitzer seine Bezahlung beim Nachbarn klauen sollte – wie dürfte es ausgehen?

    • Jurgen 18. April 2025 um 22:55 Uhr - Antworten

      Slava Ukraini wurde bereits zu Sklava Ukraini durch Veruntreuung der Ländereien… Pflugscharren zu Schwerter ist definitiv der falsche Ansatz! Aber auch das Christenkreuz ist ein im Boden steckendes Schwert das stumpf wurde…

  7. Andreas I. 18. April 2025 um 16:58 Uhr - Antworten

    Hallo,
    ,,Nun sollten wir über eine Tatsache nachdenken: Wenn die Voraussetzungen so negativ sind, wird dann dieser Versuch nicht auch zum Scheitern verurteilt sein?“

    Bis dahin beschreibt Artikelautor Pacini, was von 1978 – 2020 war und das heißt:
    Wenn die Vorgeschichte so negativ ist, wird dann dieser Versuch nicht auch zum Scheitern verurteilt sein?
    Und da kann die Antwort nur lauten:
    Nein.

    Denn entscheidend ist, was USA jetzt tut.
    (und in diesem Zusammenhang, in welcher geopolitischen Situation sich USA jetzt befindet und nur mal angenommen, die wäre anders als in vorangegengenen Jahrzehnten :-) , dann wären Vorhersagen, die darauf aufbauen, was USA in vergangenen Jahrzehnten tat, nicht unbedingt zuverlässig)
    In einem anderen Artikel (war es Mitschka oder Pacini, egal, das Argument zählt :) waren die Verhandlungsbedingungen des Iran aufgelistet. Diese könnte man Punkt für Punkt abklopfen, ob USA sie akzeptieren kann, warum ja oder nein … und so mehr auf den Boden konkreter Analyse kommen.

    ,,Dies wirft Fragen nach den wahren Motiven hinter dem Konflikt auf, insbesondere angesichts der Tatsache, dass er nun bereit zu sein scheint, Teile des JCPOA-Abkommens…“

    Vielleicht, weil das Atom-Trallala nur die Nebelkerze für Fernsehglotzer, Radiohörer und Zeitungsleser ist?!
    US-Dollar, Öl, Leitwährung … USA-Militärhaushalt, USA-Staatsschulden … Iran, Öl … BRICS, Entdollarisierung. Was Imperium USA braucht, das ist, dass Iran sein Öl ausschließlich in US-Dollar verkauft.
    Da liegt die Antwort auf obige Frage:
    Wenn die Voraussetzungen so negativ sind, wird dann dieser Versuch nicht auch zum Scheitern verurteilt sein?
    Also:
    Womit sollte USA den Iran zwingen können, sein Öl ausschließlich in US-Dollar zu verkaufen?
    Daraus ergibt sich die Antwort:
    Wenn USA ein Mittel hat, Iran zwingen zu können, sein Öl ausschließlich in US-Dollar zu verkaufen, dann …
    Wenn USA kein Mittel hat, Iran zwingen zu können, sein Öl ausschließlich in US-Dollar zu verkaufen, dann …

  8. OMS 18. April 2025 um 16:26 Uhr - Antworten

    Der erste Bruch begann nicht 1979 und der pro-westlichen Schah war mit den Gnaden der USA und GB an die Macht gekommen und ein blutrünstiger Diktator.

    Nachzulesen bei blaetter.de – Iran und die Religion: 70 Jahre Putsch gegen Mossadegh von Katajun Amirpur (August 2023)

    Es ging wie immer um Öl und dessen Ausbeutung mit Gewinn für die Raubritter GB und USA.

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