Tendenzen der Luftfahrt: Plötzlich erkrankte Piloten und der gläserne Passagier

17. April 2025von 3,9 Minuten Lesezeit

Immer häufiger kommt es zu Zwischenfällen durch plötzlich erkranktes Personal in der zivilen Luftfahrt. Die gleichen Organisationen, die auf die vollständige Impfung des Personal am Flugdeck und in der Kabine gedrängt haben, fordern nun den gläsernen Passagier um weltweit die digitale ID durchzusetzen.

Die Piloten sind eine der gesundheitlich am besten überwachten Berufsgruppen. Die Zwischenfälle und Todesfälle seit der Impfkampagne gehen aber nicht zurück, im Gegenteil, sie werden mehr, ein Anzeichen für dauerhafte Schädigungen durch die mRNA-Spritzen. Wie üblich bringen die Airliners for Humanity AT in ihrem Telegram Channel Kurznachrichten aus ihrer so ziemlich durchgeimpften Branche. Der Eindruck entsteht, dass es mittlerweile sogar mehr Vorfälle gibt als im Vorjahr. Auf die komplette Durchimpfung des Personal gedrängt haben Luftfahrtvereinigungen wie die IATA. Eben diese wollen uns nun die digitale ID aufzwingen und weltweite biometrische Überwachung durch Gesichtserkennung einführen. Flughäfen sollen zur Speerspitze des digitalen Überwachungsstaates werden, wie TKP kürzlich berichtete.

Globale Zusammenarbeit sorgt für Sicherheit im Flugverkehr. Die Einführung von Standards für verifizierbare Anmeldeinformationen und dezentrale Identifikatoren ist ein logischer nächster Schritt zur Stärkung von Sicherheit, Vertrauen und Effizienz“, sagt Nick Careen, Senior Vice President für Betrieb, Sicherheit und Schutz der IATA. „Alle Beteiligten in der Luftfahrtbranche wünschen sich noch mehr Sicherheit im Flugverkehr – über geopolitische Grenzen hinweg. Die Technologie ist bereit und bewährt.“ So soll der kompletten digitalen Überwachung aller Menschen der Weg gebahnt werden. Verkauft wird es, dass man dadurch ganze „ohne notwendige Dokumente“ reisen können. Das ist natürlich gelogen. Denn die Dokumente braucht es trotzdem. Nur eben in digitalisierter Form, die zudem verknüpft mit Gesundheits-, Finanz- und anderen Ausweisdaten sind. Der digitale Reisepass kann somit gleich weitergeben, ob man die notwendigen Impfungen für die Reise erhalten hat.

Gleichzeitig steigt die Unsicherheit durch die Zwischenfälle und Todesfälle bei geimpften Piloten, wie die Airliners for Humanity AT berichten.

Auf dem Air Transat Flug TS 539 vom 16. März von Cancun nach Montreal erlitt der erste Offizier im finalen Anflug eine teilweise körperliche Handlungsunfähigkeit. Der Kapitän setzte den Anflug fort und landete den Airbus A330-300 sicher in Montreal.

Bereits am 4.Jänner diesen Jahres ereignete sich folgender Vorfall. Auf dem AirTransat Flug von London (Kanada) nach Cancun (Mexiko) fühlte sich der Kapitän nach dem Start unwohl. Später, während des Reisefluges, wurde er handlungsunfähig. Nachdem der Kopilot Medlink konsultierte, wurde entschieden nach Cancun weiterzufliegen, wo der Kopilot den A321 ohne weiteren Zwischenfall landete.

Am 29.März wurde der Flug EW4224 auf dem Weg von Prag nach Málaga nach Barcelona umgeleitet nachdem ein Crew Mitglied während des Reisefluges erkrankte. In Barcelona wurde der Airbus A320 von Sicherheitsfahrzeugen empfangen und das Crewmitglied von einem medizinischen Team behandelt.

Auf einem WESTJET Flug von Vancouver, CA, nach Phoenix, USA, am 31. März wurde der Kopilot handlungsunfähig. Der Kapitän deklarierte einen medizinischen Notfall und landete die B737-800 in Vancouver retour.

Der 37-jährige Air India Express Kapitän fühlte sich nach der Landung in Delhi am 9. April unwohl und musste sich im Cockpit übergeben. In weiterer Folge erlitt er einen Herzinfarkt. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, konnte jedoch nicht mehr wiederbelebt werden. Der Pilot war seit 2023 bei Air India Express, er hatte erst vor kurzem geheiratet.

Bereits am 30. Jänner diesen Jahres wurde im Landeanflug auf Vancouver ein Pilot handlungsunfähig. Der Kapitän des Fluges WS161 von Edmonton,CA, nach Vancouver, CA, gab im Endanflug eine Dringlichkeitsmeldung ab und landete die B737-800 sicher in Vancouver. Das Flugzeug wurde bereits von der Rettung erwartet und der erste Offizier wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Flug UA71 war am 15. April auf dem Weg von Amsterdam, NL, nach Newark, USA, als einer der 3 Piloten Brustschmerzen bekam und handlungsunfähig wurde. Nach einem Holding über Nordschottland wurde zuerst der Flug fortgesetzt, schließlich aber ein Notfall deklariert. Die B777 landete mit „heavy weight“ in Dublin, um dem Piloten medizinische Hilfe zukommen zu lassen.

Auch in der Luftfahrtbranche wehren sich Betroffene gegen die Impfpflicht. So verklagen Mitarbeiter von Air New Zealand die Fluggesellschaft wegen der Covid-19-Impfpflicht, wie Transition-News berichtete. Charlotte Parkhill, die Anwältin der 33 Kläger, forderte bei der Eröffnung des Verfahrens, der Richter müsse zwei Fragen klären: Ob ein Arbeitgeber rechtmäßig eine Impfpolitik einführen könne und ob es rechtmäßig und angemessen war, dass die Fluggesellschaft diese Politik unter den damaligen Umständen eingeführt habe.

Ginevrajocosa88, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.



4 Kommentare

  1. Der Zivilist 17. April 2025 um 17:38 Uhr - Antworten

    Wünschenswert wäre der gläserne Pilot in seinem Glascockpit, ich würde dann nämlich, wenn überhaupt, nur mit ungeimpften Piloten fliegen

  2. Jan 17. April 2025 um 9:38 Uhr - Antworten

    „Der geimpfte Pilot“ ist ein schönes Gleichnis für den Ausfall an Führungskompetenz auch an anderer Stelle.

    Der Fehler liegt natürlich darin, diesen Ausfall explizit zu provozieren, im politischen Bereich durch Wahlen und im Falle der Fluglinien durch die Risikoakzeptanz der Kunden und Aktionäre.

    Das ist mit sämtlichen Opfertheorien wie Massenpsychose und Propaganda nicht zu erklären: Wer sich vor einem relativ harmlosen Virus fürchtet, nimmt kardiovaskuläre Zustände eines Piloten in Kauf?

    Einzige Erklärung ist: Die wollen das so. Die brauchen das. Das sind gar keine Opfer!

  3. Anna 17. April 2025 um 9:16 Uhr - Antworten

    Ich habe meinen letzten Flug hinter mir, das begann schon mit dem schlechten Service und ging weiter über Corona. Habe 99% von dem das ich sehen wollte auf der Welt gesehen, das 1 % kann ich verkraften.

    • weirdo 17. April 2025 um 10:28 Uhr - Antworten

      Leider ist das nicht immer so einfach. Wenn man beruflich (noch) darauf angewiesen ist, ins Flugzeug zu steigen, wird es schwierig. Und genau das wissen sie. In Anbetracht der Tatsache, dass sie die EU in eine DDR 2.0 mit einer gewollten Inflation, damit uns Bürgern ja nichts mehr übrig bleibt, entwickelt hat, überlegt man sich, wo man auf der Welt noch für seine Arbeit ein gerechtes Auskommen finden kann. Und dafür muss man schon sehr weit weg gehen. Und das geht leider nicht ohne Flugzeug. Jetzt sind aber alle internationalen Flughäfen schon mit Gesichtserkennung hochgerüstet. Heißt, ohne Scannerdurchgang kein Flug mehr aus der EU. Ich stehe da echt vor einem Dilemma. Außer dem verdammten Fingerabdruck und dem scannergerechten Passfoto (was ohnehin schon zu viel ist) haben sie noch nichts von mir. Meine Iris möchte ich ihnen um keinen Preis geben. Es ist beängstigend, wie sich die Schlinge immer weiter zu zieht.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Aktuelle Beiträge