Die Unterdrückung von Daten und Fakten zur Leugnung des Klimawandels vor 1850

14. April 2025von 5,2 Minuten Lesezeit

„Wir müssen die mittelalterliche Warmzeit loswerden.“ Die Klimapolitik von EU, UNO und den Milliardärseliten seit Rockefeller als Gründer des IPCC steht auf tönernen Füßen. Zu viele Voraussetzung müssten wahr sein, um die Behauptung vom menschengemachten CO2 als Ursache der Erderwärmung seit Beginn der Industrialisierung zu unterstützen. Deshalb werden Daten gefälscht und in Medien verschwiegen.

Zu den Daten und Fakten die unterdrückt werden müssen, gehört erstens der immerwährende Klimawandel. Tatsächlich ändert sich das Klima vor allem durch Änderungen der Umlaufbahnen von Sonne, Erde und den anderen Planeten um den gemeinsamen Massenschwerpunkt des Sonnensystems, dem sogenannten Baryzentrum. Die wurde erstmals von Isaac Newton in seinen 1687 erschienen Pricipia Mathematica nachgewiesen.

Massiv beeinflusst wird das Klima von der Sonne, was ebenfalls geleugnet wird. So gab es zuletzt um 1790 bis 1830 eine kleine Eiszeit, mit einem Minimum der Sonnenaktivität, das nach dem Physiker John Dalton benannt ist. Ein starkes Minimum gab es davor von etwa 1645 bis 1715, benannt nach dem Physiker Edward Walter Maunder.

Und davor gab es eine mittelalterliche Warmzeit, in der die Wikinger Grönland besiedelten und dort Wein und Gerste erfolgreich anbauen konnten. Ein Schlag ins Gesicht aller, die die Netto-Null-CO2-Politik verfolgen, denn zwischen 1000 CE und dem 14. Jahrhundert war es offenbar wärmer als heute. Und das ohne menschengemachtes CO2.

Und dieser manifeste Klimawandel wird geleugnet von denen, die die Kritikern der verfehlten Energiepolitik und der Netto-Null-Politik, als Klimawandelleugner, oder Klimaleugner, verunglimpfen. Diese Herrschaften leugnen dazu noch die Rolle der Sonne. Das ist die Aufzeichnung der Häufigkeit Sonnenflecken als Maß für die Aktivität der Sonne seit 1610:

Von DeWikiMan – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

Eine weitere Unterdrückung von Daten und Fakten betrifft die Veränderungen der CO2-Konzentration in der Atmosphäre Seit etwa 1800 gibt es fälschungssicher dokumentierte Aufzeichnungen von Messungen, die Schwankungen zwischen 430 und 300 ppm zeigen. Sogar ein Rückgang von etwa 420 auf 300 ppm mit Beginn der industriellen Revolution ist vermerkt mit anschließenden weiteren Schwankungen.

Aber kehren wir zurück zur Mittelalterlichen Warmzeit. Hier die Aussage eines Wissenschaftlers, des Geophysikers Dr. David Deming, vor einem Ausschuss des US-Senats:

Anhörung zum Thema Klimawandel und Medien

6. Dezember 2006 09:30 Uhr

Dr. David Deming

College of Earth and Energy, University of Oklahoma

Herr Vorsitzender, Mitglieder des Ausschusses und verehrte Gäste, vielen Dank für die Einladung, heute als Zeuge auszusagen. Ich bin Geologe und Geophysiker. Ich habe einen Bachelor-Abschluss in Geologie von der Indiana University und einen Doktortitel in Geophysik von der University of Utah. Mein Spezialgebiet in der Geophysik ist Temperatur und Wärmefluss. In den letzten Jahren habe ich mich in meinen Studien der Geschichte und Philosophie der Wissenschaft zugewandt. 1995 veröffentlichte ich einen kurzen Artikel in der Fachzeitschrift Science. In dieser Studie untersuchte ich, wie Bohrlochtemperaturdaten eine Erwärmung von etwa einem Grad Celsius in Nordamerika in den letzten 100 bis 150 Jahren aufzeichneten. In der Woche, in der der Artikel erschien, wurde ich von einem Reporter des National Public Radio kontaktiert. Er bot mir ein Interview an, aber nur, wenn ich sagen würde, dass die Erwärmung auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen sei. Als ich mich weigerte, dies zu tun, legte er auf.

Eine weitere interessante Erfahrung machte ich, als meine Arbeit in Science veröffentlicht wurde. Ich erhielt eine erstaunliche E-Mail von einem bedeutenden Forscher auf dem Gebiet des Klimawandels. Er schrieb: „Wir müssen die mittelalterliche Warmzeit loswerden.“

Die mittelalterliche Warmzeit (MWP) war eine Zeit ungewöhnlich warmen Wetters, die um 1000 n. Chr. begann und bis zum Beginn einer Kälteperiode, der sogenannten ‚Kleinen Eiszeit‘, im 14. Jahrhundert andauerte. Das wärmere Klima brachte im Hochmittelalter eine bemerkenswerte Blüte des Wohlstands, des Wissens und der Kunst nach Europa.

Die Existenz der Mittelalterlichen Warmzeit war in der wissenschaftlichen Literatur seit Jahrzehnten bekannt. Aber nun war es für diejenigen, die behaupteten, dass die Erwärmung im 20. Jahrhundert wirklich ungewöhnlich war, äußerst peinlich. Sie musste „loswerden“.

Joseph Priestley warnte bereits 1769, dass Wissenschaftler, die zu sehr an einer bevorzugten Hypothese festhalten, nicht zögern würden, „den gesamten Lauf der Natur zu verzerren“. 1999 veröffentlichten Michael Mann und seine Kollegen eine Rekonstruktion der vergangenen Temperaturen, in der das MWP einfach verschwand. Diese einzigartige Schätzung wurde aufgrund der Form des Temperaturdiagramms als „Hockeyschläger“ bekannt.

Normalerweise muss man in der Wissenschaft, wenn man ein neues Ergebnis hat, das frühere Arbeiten zu widerlegen scheint, nachweisen, warum die früheren Arbeiten falsch waren. Die Arbeit von Mann und seinen Kollegen wurde jedoch zunächst unkritisch akzeptiert, obwohl sie den Ergebnissen von mehr als 100 früheren Studien widersprach. Andere Forscher haben seitdem bestätigt, dass die Mittelalterliche Warmzeit sowohl warm als auch global war.

Die Medien sind heute in Bezug auf das Thema globale Erwärmung von einer überwältigenden Voreingenommenheit geprägt. In den letzten zwei Jahren hat sich diese Voreingenommenheit zu einer irrationalen Hysterie ausgeweitet. Jede Naturkatastrophe wird nun mit der globalen Erwärmung in Verbindung gebracht, egal wie schwach oder unmöglich der Zusammenhang ist. Infolgedessen ist die Öffentlichkeit in dieser und anderen Umweltfragen stark falsch informiert.

Das Klimasystem der Erde ist komplex und nur unzureichend erforscht. Wir wissen jedoch, dass in der gesamten Menschheitsgeschichte wärmere Temperaturen mit stabileren Klimabedingungen und einer besseren Gesundheit und einem höheren Wohlstand der Menschen einhergingen. Kältere Temperaturen wurden mit klimatischer Instabilität, Hungersnöten und einer höheren Sterblichkeitsrate in Verbindung gebracht.

Das Ausmaß der Klimaerwärmung in den letzten 150 Jahren ist kaum einzuschätzen, und ihre Ursache – menschlich oder natürlich – ist unbekannt. Es gibt keine solide wissenschaftliche Grundlage, um zukünftige Klimaveränderungen mit Sicherheit vorherzusagen. Wenn sich das Klima erwärmt, ist dies wahrscheinlich eher vorteilhaft als schädlich für die Menschheit. Meiner Meinung nach wäre es töricht, eine nationale Energiepolitik auf der Grundlage von Fehlinformationen und irrationaler Hysterie zu etablieren.


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8 Kommentare

  1. Jurgen 16. April 2025 um 14:18 Uhr - Antworten

    Klimawandel? Da lach ich mich doch schäps! Welcher Klimawandel ist denn gemeint? Der tägliche Zyklus mit Tag und Nacht? Der jährliche Zyklus mit den Jahreszeiten? Der 5-6000 jährige Zyklus der die Eiszeitenzyklen widerspiegelt? Ja, wenn die Sonne nicht da wär, wo sie ist, dann gäb’s im Laden, statt Wassereis wohl nur gefrorenes CO2 zu kaufen…

  2. Dr. Rolf Lindner 14. April 2025 um 23:44 Uhr - Antworten

    Ohne die Möglichkeit, Gerste anbauen und Bier brauen zu können, hätte sich wahrscheinlich kein einziger Wikinger auf Grönland niedergelassen. Niederprozentiges Bier war Alltagsgetränk im Mittelalter, nicht nur bei den Wikingern. Als die kleine Eiszeit begann, verschwanden mit der Gerste auch die Wikinger.

    Hoher Schwachsinn

    Die Kunde sich rasant verdichtet,
    im deutschen Lande soll es sein,
    was aufrecht steht, das wird vernichtet,
    wo SchwarzRotGrün herrscht im Verein.

    Schornsteine und Türme zum Kühlen,
    aufrechte Menschen mit Durchblick,
    das alles ist`s, worauf sie zielen,
    finden hohes Niveau nicht schick.

    Aber sich ihre Sinne wandeln,
    wenn Windräder Vögel erschlagen
    und Landschaften dazu verschandeln,
    ist es egal, wie hoch die ragen.

    Fazit: Schöpferkraft und Esprit
    ebenen sie, wenn möglich, ein,
    für rotgrüne Ideologie
    kann Schwachsinn nicht hoch genug sein.

  3. Wolliku 14. April 2025 um 21:46 Uhr - Antworten

    Es war für die genannten „Macher und Lobbyisten“ viel zu lukrativ dieses Szenario um ein unsichtbares, geschmackloses und in typischer Dosis ungefährliches Gas CO2 nicht für ihre Machenschaften zu nutzen. Klimakirche und Ablasshandel funktionieren bestens, willige Wissenschaftler und Medienmacher spielen mit, wenn die Knete stimmt. Zu komplex ist das Thema Klima, man muss es einfach lieb haben, wenn man die Wirtschaft umbauen will. Tatsächlich kann man auf einer religiösen Ebene mit Wissenschaft kaum mehr weiterkommen. Ich kenne das persönlich bei Vorträgen: Alle gegen Einen. Wer hochmotiviert Klimaschutz machen will, hört keine fachlichen Argumente mehr, die postulieren Umwelt- und Naturschutz reichen komplett aus, weil der Mensch Klima sowieso nicht kann, weil warm besser ist als kalt und es sterben weltweit 8-10mal mehr Menschen an Kälte als an Hitze etc. pp.
    Doch das Holozän, also die aktuelle Warmzeit nach der letzten Eiszeit, hat doch seine Tücken für die Wahrheitsfindung. Die römische und mittelalterliche Wärmeperiode mussten eliminiert werden. Und der Hockeystick von Michael Mann wurde erfunden und beschäftigt bis heute die amerikanischen Gerichte. M. Mann sieht zunehmend alt dabei aus und bekommt eine Dollarschwäche. Wenn Bäume und Torfreste aus heute schmelzenden Gletschern in Europa und Nordamerika auftauchen, wenn im nördlichen Ural noch heute Baumstümpfe von im 13. Jahrhundert abgestorbenen Lärchen eine ehemalige höhere Waldgrenze markieren, dort wo heute wieder, durch Wärme angeregt, Lärchen erneut ihr Glück versuchen, dann sollte man eigentlich demütig seine CO2-Story überprüfen. Wer dann noch an das Henry-Gesetz glaubt, folgt vermutlich sogar überzeugt den Geostatistikern wie Demetris Koutsoyiannis. Dieser stellt mit den offiziellen Daten nämlich nur einen gesicherten statistischen Zusammenhang her: dieser ist nämlich unidirektional, das CO2 folgt der Temperatur und nicht umgekehrt. Ich bin trotzdem gut gelaunt. Denn auch der Donald Trump will das Hosianna in der Klimakirche partout nicht mitsingen. Nur die Deutschen nehmen wieder Schwachsinn ins Grundgesetz auf. Bekanntlich, wir schaffen das!

  4. bekir 14. April 2025 um 18:10 Uhr - Antworten

    „Das Ausmaß der Klimaerwärmung in den letzten 150 Jahren ist kaum einzuschätzen“
    – aber selbst in der Wikipedia kommt man inzwischen den (Hockeystick-) „Leugnern“ entgegen:

    Unter der Teil-Überschrift „Befund“ wird etwas umständlich eingeräumt:
    „Obwohl die Konzentration von Treibhausgasen in der Erdatmosphäre seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ansteigt, bleibt der dadurch verursachte Anstieg der Oberflächentemperatur immer wieder scheinbar stehen.
    Am ausgeprägtesten und längsten waren die Pausen in den Jahren
    von 1880 bis 1910,
    von 1940 bis 1974 und
    von 1998 bis etwa 2014“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Pause_der_globalen_Erwärmung

    „Scheinbare“ Pause oder „ausgeprägteste“ Pause?
    In zwei direkte hintereinander folgenden Sätzen sollte man etwas übereinstimmender argumentieren…
    Rein rechnerisch geht es um (30 + 34 + 16 =) 80 Jahre, also die Hälfte der z.B. von 1854 – 2014 vergangenen Zeit.

    Beim Diagramm am Artikel-Anfang wird aber noch heftigst polemisiert:
    „Angebliche Pause der globalen Erwärmung: Die selektiv ausgewählten Jahre 1998 bis 2012 (Rosinenpicken) diente Klimawandelleugnern als Argument, dass die globale Erwärmung zum Stillstand gekommen sei.“

    Es scheint Anpassungsbedarf zu geben, aber wenn man ständig mit Kampf-Parolen auf Straßen klebt, kommt man halt nicht dazu, den sachlich wirken sollenden Narrativ-Text überall sauber anzupassen …

  5. hansgb-42 14. April 2025 um 18:00 Uhr - Antworten

    Was pasiert den wenn die Eisberge schmelzen? Sie sind weg ohne das sich der Meeresspiegel einen mm erhöht. Füllt man ein Glas halbvoll mit Wasser. Legt man ein Eiswürfel in das Glas und markiert den Wasserstand im Glas. Wenn der Eiswürfel im Glas geschmolzen ist so ist der Wasserstand genau an der Markierung.

    • Jurgen 16. April 2025 um 14:22 Uhr - Antworten

      Wahrscheinlich denkt man an sich hebende Landmassen, wenn der Eispanzer geschmolzen ist, weil auf dem Magma schwimmend? Aber auch da ist das mit der Markierung relevant ;-)

  6. triple-delta 14. April 2025 um 11:57 Uhr - Antworten

    Man muss wie immer nur auf die Sprache achten. Früher nannten sich Menschen, die sich wissenschaftliche mit dem Klima befassten, Klimatologen. Heute sind es Klimaforscher. Damit ist logos, das Wissen, raus und es geht nur noch im forsches Auftreten. Dieses Prinzip der Falschbenennung ist ubiquitär bei allen politischen Projekten. Wenn es in diesem Land noch Menschen gäbe, die ihre eigene Muttersprache verstünden, dann wäre der Spuk längst vorbei.

  7. audiatur et altera pars 14. April 2025 um 11:43 Uhr - Antworten

    In unserer infantilisierten Zeit „grüner“ Politik braucht es für jeden noch so simplen Schmarrn „Daten“ und „die Wissenschaft“ um als wahr zu gelten. Zum Beispiel weiß jeder halbwegs aufmerksame Alpenbewohner, dass die Baumgrenze natürlich schwankt und einmal dort verlief, wo heute „ewiges“ Eis ist. Vor gar nicht allzu langer Zeit wurden dort „wissenschaftliche“ Projekte gefördert, die darin bestanden, Gletschereis mit großen weißen Plastikplanen abzudecken um die Welt gleichsam zu retten. Kleinkinder entwickeln typischer Weise Größenphanatasien. Das heißt, je „grüner“ (hinter den Ohren), umso größer ist die eingebildete Kraft des Menschen und sein vermeintlicher Einfluss auf die Natur. Diese Grünkraft, die selbst die „Renaturierung“ nicht der Natur überlasst, wird von den Schwarzen jedoch seit jeher genutzt, um lukrativ öffentliches Geld in die eigenen Kassen zu locken. Aktuell abermals in Salzburg um schlanke €10,50 pro Quadratmeter relativ wertlosen Auwalds. Mit freundlicher Unterstützug der blauen Blüten. Was privat meist ein No-Go ist, ist öffentlich meist ein One-Way, der mit Achselzucken und ohne Wimpernzucken standardmäßig befahren wird. Angeführt selbstverständlich von einem schwarzen Rechtsanwalt. Wie nun auch im Bund. Testen Testen Testen! Koste es, was es wolle …

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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