Pandemie-Panik: Nehmen Ausbrüche wirklich zu?

21. März 2025von 3,1 Minuten Lesezeit

Politikexperten und Psychologen wie Prof. Mattias Desmet warnen davor, dass Regierungen und Öffentlichkeit über die Zunahme von Pandemien getäuscht werden – Ressourcen werden in Bereitschaftspläne umgeleitet, während dringendere globale Gesundheitsprobleme vernachlässigt werden.

Zurück in die Massenpsychose: Der Psychologe Mattias Desmet sorgte mit seiner „Massenformationstheorie“ für weltweite Aufmerksamkeit. Aktuell sieht er die Gesellschaft wieder an einem entscheidenden Punkt. Mit einem ausführlichen Essay kommentiert er wie berichtet aktuelle Entwicklungen und den Übergang der kollektiven Psychose von Corona zum Krieg.

Aber auch die Erzeugung von Gesundheitskrisen wird nicht aufgegeben, schließlich ist selbst in der EU nicht vorhersehbar, ob das mit Krieg auch wirklich klappen wird.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) behauptet, dass Pandemien – die früher als selten galten – nun alle 20 bis 40 Jahre erwartet werden. Diese alarmierende Vorhersage hat zu Milliardeninvestitionen in die Pandemievorsorge geführt, wobei die WHO die Führung übernommen hat.

Aber was ist, wenn diese Darstellung auf fehlerhaften Annahmen beruht? Die hochrangigen Politikexperten Professor Garrett Brown und Dr. David Bell von der University of Leeds stellen diese Behauptungen in Frage.

Ihre Forschungsarbeit – „Reevaluating the Pandemic Preparedness and Response Agenda (REPPARE)“ – zeigt, dass die Warnungen der WHO vor einer zunehmenden Häufigkeit von Pandemien irreführend sind.

Laut Brown und Bell ist der offensichtliche Anstieg der Ausbrüche größtenteils auf verbesserte Diagnosewerkzeuge zurückzuführen – das bedeutet, dass wir mehr Krankheiten erkennen, aber nicht unbedingt mehr davon erleben.

Gleichzeitig ist die Sterblichkeitsrate bei Infektionskrankheiten seit Jahrzehnten dank Fortschritten in den Bereichen Hygiene, medizinische Versorgung und Ernährung stetig gesunken.

Ein großes Problem ist die Konzentration der WHO auf spekulative Bedrohungen wie „Krankheit X“ – ein hypothetischer Erreger, der theoretisch eine zukünftige Pandemie auslösen könnte. Da bekannte Infektionskrankheiten nicht die vorhergesagten katastrophalen Auswirkungen hatten, hat die WHO dieses theoretische Konzept eingeführt, um ihr anhaltendes Streben nach Pandemievorsorge zu rechtfertigen.

Brown und Bell argumentieren, dass diese Prognosen eher auf Spekulationen als auf soliden Beweisen beruhen und unnötige Ängste schüren.

Noch besorgniserregender ist, wie diese Fixierung auf hypothetische Pandemien die Aufmerksamkeit und die Finanzierung von echten, anhaltenden Gesundheitskrisen wie Tuberkulose und Malaria ablenkt.

Allein an Tuberkulose sterben jährlich über 1,3 Millionen Menschen, während Malaria mehr als 600.000 Menschenleben fordert – vor allem Kinder. Diese Krankheiten sind sowohl vermeidbar als auch behandelbar, doch ihre Finanzierung schrumpft, da sich die globalen Ressourcen auf der Grundlage unsicherer Prognosen in Richtung Pandemievorsorge verlagern.

Die finanzielle Begründung ist ebenso fragwürdig. Brown und Bell heben hervor, dass die G20-Berichte über das Pandemierisiko auf unzuverlässigen Daten und übertriebenen Wirtschaftsmodellen beruhen. Diese Berichte verzerren die wahrgenommene Bedrohung weiter, indem sie außerordentliche Kosten, wie z. B. staatliche Konjunkturpakete, einbeziehen, wodurch Pandemien im Vergleich zu Krankheiten wie Tuberkulose und Malaria unverhältnismäßig katastrophal erscheinen.

Letztendlich argumentieren Brown und Bell, dass es nicht nur falsch, sondern auch gefährlich ist, hypothetischen Pandemien Vorrang vor realen, anhaltenden Gesundheitskrisen einzuräumen.

Wenn auch nur ein Bruchteil der Milliarden, die für spekulative Ausbrüche ausgegeben werden, in die Bekämpfung bekannter Krankheiten umgeleitet würde, könnten Millionen von Menschenleben gerettet werden.

Die eigentliche Gefahr ist nicht die nächste große Pandemie – es ist die Vernachlässigung der Krankheiten, die wir bereits verhindern und behandeln können.

Hier eine kurze Zusammenfassung des Forschungsprojektes:

 


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7 Kommentare

  1. Jurgen 22. März 2025 um 16:15 Uhr - Antworten

    Bei der nächsten WHO Pandemie heisst das Motto: Kill Bill. Das ist milliardenfach billiger.

  2. Der Zivilist 21. März 2025 um 15:34 Uhr - Antworten

    Es gab keine Pandemie und es wird keine geben, denn A-380 ist das beste Mittel gegen Pandemie

    Einzig mit den sich so nenneneden Qualitätsmedien & ihrem Gescherr haben wir ein Problem

  3. Sabine Schoenfelder 21. März 2025 um 12:38 Uhr - Antworten

    Denke n i c h t, daß es eine Massenpsychose ist. Es handelt sich um Volkspädagogik, um
    KLASSISCHES KONDITIONIEREN ‼️✌️Die Menschen leben in der Realität und erkennen sehr wohl, daß der Wahn oktroyiert wird ‼️
    Es reicht eben nicht, mit wenigen „Triggerpunkten“ zu arbeiten, um eine Psychose auszulösen. Wer nicht mitmacht wird b e s t r a f t, sogar Tötungen sind möglich, unterschwellig in den Medien verbreitet,…. wie der Chef des Mittelstands, oder der Hotelbranche, oder einige Afro-Diktatoren mit eigener „Meinung“….
    Auf jeden Fall wird man als „Leugner“, als „Verschwörungstheoretiker“ von den Verschwörern tituliert, gesellschaftlich ausgegrenzt, diffamiert, eingesperrt. Die Arbeit wurde gekündigt, Spaltung erschaffen, Freundeskreise gesprengt…
    Als Mitläufer wurde man gelobt, bevorzugt, sehr gut bezahlt, hallo Corretivlinge…😂🥂,
    Fiel auf der Karriere-Leiter nach oben, wenn man nicht zwischenzeitlich an der Impfung verstarb 😎. Beim aktiven Narrativ-Supporter schauen Gates und Selenskyj auch gerne mal persönlich vorbei…..😂 Die Welt, eine große Erziehungsanstalt mit strengen Lehrern..🤮

  4. Michael Rosemeyer 21. März 2025 um 12:00 Uhr - Antworten

    Nach 40 Jahren Forschung gibt es keine Impfung gegen HIV.

    Nach mehr als 100 Jahren Forschung gibt es keine Impfung gegen Krebs.

    Es gibt nicht mal wirksame Impfstoffe gegen Erkältungen!

    Gleichwohl entwickelt Big Pharma innerhalb einer Woche einen Corona-„Impfstoff“
    2024_03_27
    https://x.com/nightglow98/status/1765605281373765879

    • Jurgen 22. März 2025 um 16:18 Uhr - Antworten

      Wer braucht Impfungen gegen Viren, die es nicht gibt? HIV lässt sich leicht mit Mikroströmen im Blut eliminieren, so dass es nicht mehr nachweisbar ist. Dazu gibt es erteilte US Patente.

  5. Glass Steagall Act 21. März 2025 um 11:38 Uhr - Antworten

    Meiner Meinung nach werden sogenannte Pandemien als „Waffe“ eingesetzt, um weltverändernde Maßnahmen durchzusetzen, die ohne diese Waffe nur schwer umzusetzen sind! Pandemien sind das Mittel, um die Masse in eine Richtung zu drängen, die sie ohne die damit verbundene Angst nicht gehen würde. Psychologen der Think Tanks haben erkannt, wie man damit die Masse steuern kann und die Machteliten nutzen diese Psychologie nun, um ihre Weltherrschafts-Fantasien damit wahr werden zu lassen!
    Neben den Pandemien ist natürlich auch der Krieg das bevorzugte Mittel, die Masse leichter zu steuern! Erst wird ein imaginärer Feind erzeugt, den man dann mit allen Mitteln bekämpfen muss. Selbst Menschenleben oder die Freiheit wird geopfert, um dieses Ziel zu erreichen. Und immer steht der imaginäre Feind als DIE Ursache im Raum. Die eigentlichen Täter verstecken sich und ihre Taten hinter diesem Feind, weil die Masse wie ein Kaninchen auf den imaginären Feind starrt, anstatt auf die Täter!

  6. Jan 21. März 2025 um 10:49 Uhr - Antworten

    Das Problem sind nicht zukünftige Pandemien, sondern die Genveränderung durch die Injektion in 90% der Erwachsenen!

    Erstaunlich, dass die Betroffenen kein Geld für Forschung an subklinischen Schäden und zu ihrer Heilung ausgeben möchte, sondern für Atomwaffen und weitere Zwangsspritzen!

    Der Krug muss halt solange zum Brunnen gehen, bis er bricht!

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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