Trump: „Putin kann die gesamte Ukraine haben, wenn er will“

22. Februar 2025von 3,9 Minuten Lesezeit

Trump und seine Mannschaft machen weiter Tempo und lassen weder Selenskyj noch seine servilen Unterstützer in Brüssel und einigen europäischen Ländern zu Atem kommen. Das europäische Fiasko hat sich zu einer beispiellosen politischen Krise ausgeweitet, in der die Eurokraten sich selbst hinterherjagen und die Optionen schwinden.

TKP hat bereits über das brisante Gerücht des finnischen Europaabgeordneten Mika Aaltola berichtet, die USA hätten Europa heimlich ein dreiwöchiges Ultimatum gestellt, sich „mit der Kapitulation der Ukraine einverstanden zu erklären“, andernfalls würden sich die USA vollständig aus Europa zurückziehen.

Es sollte angemerkt werden, dass er, wie es bei theatralischen Euro-Technokraten üblich ist, vermutlich übertrieben hat, indem er es als „Kapitulation der Ukraine“ bezeichnet hat. Anstatt dass Trump tatsächlich die Unterzeichnung einer Kapitulation anstrebt, bezieht sich der finnische Europaabgeordnete wahrscheinlich auf die Forderungen der USA in Bezug auf ein Friedensabkommen – wie die Frage der Mineralrechte –, die die Europäer lediglich als gleichbedeutend mit einer Kapitulation betrachten, obwohl dies in Wirklichkeit weit von der tatsächlichen Kapitulation entfernt ist, die wahrscheinlich eintreten wird, wenn kein Friedensabkommen unterzeichnet wird.

Die nächste Bombe behauptet, dass eine Trump nahestehende Quelle angedeutet habe, dass Selenskyj sofort aus der Ukraine nach Frankreich fliehen müsse:

Eine zweite Trump nahestehende Quelle stimmte dieser Einschätzung zu und schlug vor, dass „der beste Fall für [Selenskyj] und die Welt ist, dass er sofort nach Frankreich geht“.

Ein russischer Analyst stimmt dem oben Gesagten zu:

Die Gerüchte über einen Umzug von Zelensky nach Frankreich kamen nicht ohne Grund auf. Das ist ein Hinweis: Wolodja, das wissen wir alle.

Offensichtlich ist das Geld der Familie Zelensky dort versteckt.

Berichten zufolge haben die USA nun eine G7-Resolution verhindert, in der eine Formulierung gefordert wurde, die die „russische Aggression“ gegen die Ukraine erwähnt, während gleichzeitig berichtet wird, dass Trump die Verfolgung russischer „Kriegsverbrechen“ aufgeben wird.

Europa stolpert nun über sich selbst, um einen Weg zu finden, um das scheiternde Regime von Selenskyj zu stützen. Aber wie die finnische „Quelle“ feststellte, ist es unwahrscheinlich, dass Europa in der Lage sein wird, die US-Hilfe zu ersetzen. Das europäische Fiasko hat sich zu einer beispiellosen politischen Krise ausgeweitet, in der die Eurokraten sich selbst hinterherjagen und die Optionen schwinden. Das Einzige, was ihnen noch bleibt, sind bruchstückhafte Aufrufe zur Verstärkung des militärischen Aufmarsches und andere kriegerische Rhetorik, die wie Pipitropfen auf die tauben Ohren ihrer unzufriedenen und erschöpften Bevölkerung fallen.

Interessanterweise erklärt Trump in einem neuen Clip, in dem er auf das Friedensabkommen Bezug nimmt, dass er glaube, Putin wolle „ein Abkommen schließen“, aber dass „er kein Abkommen schließen muss, weil er [die gesamte Ukraine] haben kann, wenn er will“.

Es ist faszinierend, dass Trump dadurch als scharfsinniger entlarvt wird, als wir ihm vielleicht manchmal zugestanden haben. Die meisten gingen davon aus, dass die US-Regierung die auf fehlerhaften Geheimdienstinformationen basierende Lüge glaubt, dass Russland schwach ist und dringend einen Waffenstillstand braucht.

Tatsächlich scheint Trump jedoch genau zu wissen, dass Putin diesen Deal nicht braucht und die Ukraine weiterhin als Ganzes schlucken kann. Dies ist von entscheidender Bedeutung, da es viele Implikationen aufzeigt: zum Beispiel die Tatsache, dass Trump wahrscheinlich weiß, dass der Anreiz extrem stark sein muss, damit Russland sich für ein Abkommen entscheidet, anstatt die gesamte Ukraine als Teil der Kriegsbeute zu nehmen. Daher können wir davon ausgehen, dass die USA logischerweise große Zugeständnisse gegenüber Putins Forderungen vorbereiten müssen, damit ein „Friedensabkommen“ realistisch funktionieren kann.

Und heute haben wir eine Bestätigung dafür erhalten, da die Financial Times berichtete, dass der Abzug der amerikanischen Truppen aus Osteuropa eine ausdrückliche Forderung der russischen Seite in Riad war, damit eine Normalisierung stattfinden kann.

Ein neuer Bericht in der Financial Times hat ergeben, dass Moskau während der Gespräche zwischen den USA und Russland in Saudi-Arabien am Dienstag den Abzug der NATO- und amerikanischen Streitkräfte aus Osteuropa als Bedingung für eine „Normalisierung der Beziehungen“ gefordert hat.

Immer mehr Anzeichen deuten darauf hin, dass Trump versucht, eineinhalb Jahrhunderte fruchtlosen atlantischen Konfrontationsverhaltens gegenüber Russland umzukehren, insbesondere angesichts des heutigen anderen Gerüchts, das über das französische Magazin Le Point verbreitet wurde und besagt, dass Trump beabsichtigt, an der Moskauer Siegesparade am 9. Mai teilzunehmen. Trump soll dies dementiert haben.


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26 Kommentare

  1. Traeumer 23. Februar 2025 um 11:18 Uhr - Antworten

    Die Westeuropäer haben sich in zwei Weltkriegen und ihrer Unterordnung unter die usa soweit selbst verzwergt, dass sie für die usa nicht mehr relevant sind. Hinzu kommt, dass man in den usa erkannt hat, dass der russische Sozialismus passee ist. Deswegen brauchen sie Westeuropa keine Sonderkonditionen mehr einräumen. Der Lebensstandard in Westeuropa kann jetzt bedenkenlos unter das Niveau in den usa abgesenkt werden.

    Trotzdem glaube ich nicht, dass die usa alle ihre Militärbasen in Europa aufgeben wird. Man weiß in Washington sehr wohl, dass der jetzige Frühling mit Russland ein beabsichtigtes Ablaufdatum hat. Dieses Datum ist gegeben durch den Zeitpunkt zu dem die usa glauben auch in Osteuropa stärker als Russland zu sein und in Folge dessen den jetzt ausgesetzten Konflikt wieder aufleben lassen werden.

    Die usa haben den Plan Russland zu schwächen nicht aufgegeben. Es käme den usa sehr gelegen, wenn Russland sich dazu verleiten lassen würde die Westukraine zu übernehmen. Das wäre ein gefundenes fressen für us Dienste und würde, wie nach dem WK2 zu tausenden toten russischen Soldaten, Polizisten und Politikern führen. Deswegen dürfte sich Russland davor hüten diese Option einzulösen.

    Die usa haben ihre derzeitige industrielle und militärische Schwäche erkannt und lassen daher vorläufig das Trumpsche MAGA Projekt laufen. Ob es ihnen gelingt eine invertierte Nixon 2.0 Politik effektiv zu implementieren ist noch nicht heraus. Sie würden allerdings ihre Chance dazu erheblich verbessern, wenn es ihnen gelänge die ukrainischen Dienste zur Ermordung Putins zu inspirieren und das Attentat effektiv zu bewältigen. Der derzeitige Frühling ist eine Erholungspause. Niemand sollte sich darüber Illusionen machen, dass es anders ist.

    • Jurgen 23. Februar 2025 um 15:19 Uhr - Antworten

      Verzwergt? Völlig verdummt würde ich eher sagen, die glauben heute jeden Quatsch, der ihnen erzählt wird von den Medien (vom Kapital)…

  2. OMS 23. Februar 2025 um 10:01 Uhr - Antworten

    Trump: „Putin kann die gesamte Ukraine haben, wenn er will“ –

    Trump weiß, dass die USA und die NATO bis auf Atomwaffen und Soldaten alles hineingeworfen hat und als Verlierer vom Platz gehen muss. Um das Gesicht nicht ganz zu verlieren, poltert er und bietet Frieden an, bevor Russland wirklich böse wird, während China sich einen ins Fäustchen lacht!

  3. Andreas I. 23. Februar 2025 um 8:45 Uhr - Antworten

    Hallo,
    das Zentrum des Imperiums (USA) war lange im Griff einer Kapitalfraktion, die entsprechend auch die Peripherie (wie die EU) im Griff hatte.
    Nun deutet alles darauf hin, dass diese Kapitalfraktion weiter die EU im Griff hat, während in USA eine andere Kapitalfraktion an der Macht ist.
    Diese Kapitalfraktionen bekämpfen sich.
    Beide Fraktionen bestehen aus Kapitalisten des angloamerikanischen Imperiums bzw. dessen Oligarchen. (,,EU“ hahaha)
    Interessant wäre, wie sich diese Kapitalfraktionen konkret zusammensetzen.

    • therMOnukular 23. Februar 2025 um 15:43 Uhr - Antworten

      Sieht ganz danach aus. Was ich mich aber trotzdem frage: haben die sich gerade erst aufgespalten? Es könnte nämlich auch bedeuten, dass schlicht der Kuchen deutlich kleiner geworden ist und sich die Clans nun untereinander darum zu streiten beginnen bzw sich abspalten, revoltieren, etc.
      Die weitere Frage ist: warum ist die Isr-Politik so unverändert, warum ist man sich da plötzlich einig?

      Alles ist amS möglich. Dass Trump wirklich im besten Gewissen Frieden schaffen will bis hin zum absoluten Schauspiel und Verarsche, um am Ende wieder dasselbe durchzudrücken.

      Jetzt warten wir erst mal die deutsche „Wahl“ ab. Bislang sieht es nicht nach einer sauberen Wahl aus (etliche Wahlkarten kamen nicht rechtzeitig beim Wähler an).

  4. Daisy 23. Februar 2025 um 6:10 Uhr - Antworten

    Das ist alles gar nicht mehr auszuhalten. German Angst…die glauben wirklich, dass Putin sie haben will? Das hätten sie wohl gerne, was?
    Während Habeck die Gasinfrastruktur zerstören will, baut die NATO Pipelines für das Einhorn-Heer. BTW, warum haben die keine e-Panzer und e-Flieger??

    „Mit dem Bau eines Kraftstoff-Pipelinesystems von Deutschland nach Polen und Tschechien will die NATO sich auf einen potenziellen Krieg gegen Russland vorbereiten. Dabei sollen die geplanten Rohrleitungen den schnellen Kerosinnachschub für Kampfflugzeuge sichern. Das berichtet der Spiegel in seinem Artikel „Sprit für die Ostflanke“ vom 21. Februar.“ Ich glaub, ich spinn. Sind die denn komplett durch den Wind?

    Damit all diese Projekte vorangetrieben werden können, darf also der Ukraine-Krieg nicht aufhören. Sie legen immer neu nach. Deswegen wehrt man sich so gegen die Friedensbemühungen. Denn dann wäre das Gefasel von der russ. Bedrohung noch unglaubwürdiger als jetzt schon.

    Russland ist doch nicht schwachsinnig, sich diese maroden Woke-Länder zu holen! Die dt. Industrie und die klügeren Köpfe sind sowieso schon ab- und ausgewandert. Bleiben nur noch die bezahlten „Gegen Rechts“-Krakeeler:innen und arbeitslose Raketenforscher:innen, Fickificki-Fachkräfte…

    Und egal, selbst wenn der marode EU-Haufen irgendetwas wert wäre, ist Russland daran nicht interessiert. Russland ist ein sehr reiches Land mit vielen Bodenschätzen und einer atemberaubend schönen Natur. Es war nie imperialistisch.

    Der Grund für den Ukraine-Konflikt war die Provokation durch die NATO und die brutalen Übergriffe auf die russ. Bevölkerung im Donbas. Und sie hören nicht auf, Russland zu provozieren…

    • Daisy 23. Februar 2025 um 6:35 Uhr - Antworten

      PS: Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Die Nato mit ihren hirnöden Geldgebern will Russland erobern. Manche, weil das noch nie gelungen ist, geistig in der Zeit des Kalten Krieges zurückgebliebene alte impotente Männer, andere wegen der vielen Rohstoffe, die man ausbeuten könnte. Russland ist zudem nicht dicht besiedelt…

      • Varus 23. Februar 2025 um 9:25 Uhr

        Böses Medium bringt heute den Artikel „“Ein bis zwei Monate“ – Putins Prophezeiung für die Ukraine erfüllt sich“, wo ich an einer Stelle lese: „… Wenn die Ukraine die Bodenschätze nicht übergibt, wird sie einen Teil der Waffenlieferungen verlieren. Sollte sie versuchen, die russisch-amerikanischen Verhandlungen zu sabotieren, wird sie eine Zeit lang ganz ohne Unterstützung bleiben …“ – Es wird also doch noch was geliefert?

        Wenn die Prophezeiung Putins sich erfüllen sollte, dann zwei Monate – bis zum 23. April ist es mit dem Banderastan vorbei? Ich bin gespannt, ob die Russen wenigstens die Grenze der Oblast Dnipro erreichen.

  5. MerkelhatSchuld 22. Februar 2025 um 22:53 Uhr - Antworten

    Und? Wer war schon mal in Russland? Zugegeben ein riesiges Land, aber zumindest die Metropolen sind beeindruckend. Wer jetzt spontan aus der U-Bahn in Berlin nach Moskau transportiert wird, wird sich freuen. Keine Aggressiven Migranten, alles sauber, wunderschöne Frauen… Es gibt in Berlin nichts, was man nicht auch in Moskau bekommt. Im Gegenteil! Ich selber würde einen Bundeskanzler Putin einem Bundeskanzler Merkel, Scholz oder Merz vorziehen! Wenn er dann ein deutscher Bundeskanzler wäre!

  6. Der Zivilist 22. Februar 2025 um 18:02 Uhr - Antworten

    Zelenski muß doch nicht fliehen, Mussolini mußte doch auch nicht fliehen.

    Odessa & Transistrien sollten schon noch russisch werden, der Rest ? 20 Mio haben eh längst mit den Füßen abgestimmt

    Damit sind aber noch nicht die Bedingungen für Frieden bei einer aggressiven EU geschaffen, wenn man schon nicht die NATO los wird, müßten die osterweiterteten Giftzwergstaaten eine entmilitarisierte Pufferzone sein. (Polen & Belarus mögen eigene Wege gehen) Übrigens hätte das wiedervereinigte D vehement der Osterweiterung widersprechen müssen

    https://zivilist.substack.com/p/konnen-die-kriegstuchtigen-das-sinkende

    Oder mit D Irving:

    „If you dug yourself in a hole, stop digging“

  7. Wolliku 22. Februar 2025 um 17:07 Uhr - Antworten

    Trump weiß es genau: der europäische Teil der Nato ist ein russophober Haufen, der jederzeit aus dem Ruder laufen kann (insbesondere Polen, Baltikum). Nehmen wir den Militäretat von 2023 dann zeigt sich folgendes. Global werden lt. Sipri 2443 Milliarden US-$ fürs Militär ausgegeben, allein 1341 M. durch die Nato, 109 M. durch Russland. Die Hysterie ist groß, weil für die „Experten“ nach dem Fall von Bachmut jetzt Warschau, Berlin und/oder Paris dran sind. So etwas nennt der Normalbürger einen Hühnerhaufen aus Psychopathen. Von denen hat niemand jemals eine Rede von Putin gelesen. Warum will Putin Lebensraum im Westen erobern, wenn er genug Land und Rohstoffe hat? Ich vermute einmal, er will die Ukraine in Gänze nicht einmal geschenkt, selbst wenn Trump wegschauen würde. Denn eine Eroberung muss durch Besatzer abgesichert werden. Ist das noch zeitgemäß, woher Besatzer nehmen und nicht stehlen? Trump weiß das auch. Also: völliger Schwachsinn und nicht praktikabel. Die korrupte Ukraine geht in die EU. Aber was will Trump wirklich? Trump merkt, die Kriegstreiberei ist teuer und nicht mehr zeitgemäß. Besonders das Nuklearprogramm kostet heftig. Nicht nur der strategische atomare Abwehrschirm ist eine Kostenfalle, auch die taktischen Nuklearwaffen in komplexen Techniksystemen sind fast nicht finanzierbar. Putin hat mit der Hyperschallrakete Oreschnik jetzt gezeigt, kein Flugzeugträger ist „sicher“. Wenn zeitgleich 10 US-Flugzeugträger mit „ganzer Ladung“ gefährdet sind, reden Militärs von Billiarden als potentielle Verluste. Und auch China ist als Gegner vermutlich soweit wie Russland. Drum will Trump unbedingt nuklear abrüsten. Das Problem? Russland hätte gar keine Chance in einem konventionellen Krieg gegen die Nato. Die o.g. Etatzahlen sprechen für sich. Die beiden Großmächte haben gemeinsam nur die Atomschirme als Drohkulissen. Putin muss also darauf bestehen, dass keine konventionelle Eskalation (mehr) droht. Dann wäre etwas Luft da, auch nuklear zu deeskalieren und abzurüsten. Obamas Hinweis Russland wäre nur ein regionaler Player bedarf dringend einer Überarbeitung. Mein Problem: die russophoben Psychopathen in den EU-Eliten kann man nicht einfach in den Ruhestand schicken. Sie sind überall, in den Parteien, Behörden, NGOs, Wirtschaftsetagen und in den gemeinen Medien. Das sind für die Deeskalation völlig hartnäckige Krabbelgruppen in selbstgeschaffenen Echokammern. Und die kann vermutlich nicht einmal Donald Trump in seiner letzten Amtszeit ins politische Nirwana verabschieden. Ich wünsche aber das Beste für uns Normalos. Donald, Wladimir weitermachen!!!

    • triple-delta 22. Februar 2025 um 22:04 Uhr - Antworten

      Warum sollte Russland gegen die NATO konventionell keine Chance haben?
      Die NATO ist doch gewohnt gegen Gegner zu kämpfen die völlig unterlegen sind.
      Ich erinnere an die Angstschreie des NATO-Piloten, als sein Flugzeug vom serbischen Radar erfasst worden war. Warum wohl hat die NATO immer nur zivile Ziele angegriffen und nie die serbische Armee?

    • Andreas I. 23. Februar 2025 um 10:47 Uhr - Antworten

      Hallo,
      der aktuelle Stand ist, dass Russland mit einer Kinshal (aeroballistische Hyperschallrakete) ein Modul eines Patriot-Luftabwehrsystems in Kiew zerstört hatte und dass ein israelischer Luftangriff auf Iran an der iranischen Luftabwehr scheiterte (und israelische Bewaffnung technologisch auf dem Stand der USA ist).
      Also kann man davon ausgehen, dass Russland seinen Luftraum verteidigen kann und ohne Lufthoheit … also dass Russland sich verteidigen könnte, nicht mehr und nicht weniger.

  8. cwsuisse 22. Februar 2025 um 15:09 Uhr - Antworten

    Bei aller Fantasie, man sollte sich nicht selber überholen. Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass die russische Regierung ein Interesse haben sollte die gesamte Ukraine zu annektieren. Der russische Präsident hat immer wieder erklärt, dass es darum gehe die russischsprachige Bevölkerung aus den Fängen der ukrainischen Nationalsozialisten zu befreien. und die russischsprachige Bevölkerung lebt vorwiegend in der Ost und Süd Ukraine. Die Bereiche westlich vom Fluss Dnjepr gehören nicht dazu. Präsident Putin ist auch viel zu klug um dem amerikanischen Narrativ, er wolle bis zur Atlantikküste vordringen, dadurch Vorschub zu leisten, dass er bis an die polnische Grenze vor rücken lässt.

    • Fritz Madersbacher 22. Februar 2025 um 16:34 Uhr - Antworten

      @cwsuisse
      22. Februar 2025 um 15:09 Uhr
      „Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die russische Regierung ein Interesse haben sollte die gesamte Ukraine zu annektieren“

      Sie haben sicher recht.
      Auch die NATO-Quislinge in Österreich berauschen sich an dieser selbstfabrizierten Halluzination und fordern von der nächsten Regierung die Abschaffung der Neutralität:
      „Die USA haben ihr Schutzversprechen für die Ukraine praktisch aufgegeben. Das wird Putin aber nicht genügen, er will Europa insgesamt unter seinen direkten und indirekten Einfluss bringen … Österreich kann sich da nicht (mehr) drücken: Wir können entweder zu unserer „Wir verstehen uns eh super mit den Russen“-Politik zurückkehren … Österreich als Putins Vasallenstaat … Die vernünftige Antwort wäre: die Neutralität als Hülle bestehen lassen und sich eine Stufe darunter so gut wie möglich an einer europäischen Verteidigung beteiligen. Massive Aufrüstung – die an sich bereits läuft – inklusive. Das erfordert allerdings für die kommende Regierung eine kluge, kühne Politik und die Fähigkeit, eine verunsicherte Bevölkerung mitzuziehen (Hans Rauscher in „Der Standard“, 22/02/2025)

      Solches Geschreibsel (im vorliegenden Fall vom langjährigen US-Propagandisten und „Doyen“ der österreichischen Journaille) entlarvt – vielleicht unfreiwillig – die hinterlistige Verschlagenheit der Neutralitätsschwindler, die eine nicht von der Neutralität abzubringende Bevölkerung belügen, betrügen, hinters Licht führen – seit Jahrzehnten …

  9. Jurgen 22. Februar 2025 um 14:07 Uhr - Antworten

    Warum habe ich bloss die Vermutung, dass die neue Grenze der Fluß Dnjpr sein wird?
    Im Osten (linke Seite) als vollständig russische Zone, im Westen (rechte Seite) als vollständig entmilitarisierte Zone unter Blauhelmen, chinesischen, amerikanischen, europäischen, indischen.
    Wieviele Zugeständnisse wird Trump machen, um von dem ins ukrainische Loch geworfene Geld/Waffen noch irgend einen Return/Land in seinem Griff zu behalten? Vor allem geht es meines Erachtens um das große Geschäft des Wiederaufbaus der zerstörten Infrastruktur und um den Bayer/Monsanto (in amerikanischer Hand) Anbau.

  10. Daisy 22. Februar 2025 um 14:05 Uhr - Antworten

    I hau mi o…
    Naja, er halt ein Geschäftsmann. :-)
    Aber bestimmt haben ihm die Russen schon gesagt, dass sie es auch nicht wollen, wie übrigens die gesamte EU, auch D nicht. No chance… :-)

  11. Jan 22. Februar 2025 um 13:12 Uhr - Antworten

    Wenn Leyen, Olaf und Merz Milliarden in einem Krieg versenkt haben, der praktisch mit der Kapitulation endet, abgesehen von hunderttausenden Toten, sollten diese Herrschaften nicht die Möglichkeit haben, noch weitere Steuergelder in den Sand zu setzen!

    Es geht nicht um eine irrlichternde Entscheidung Trumps, sondern darum, dass den Verantwortlichen klar gewesen sein muss, dass Europa eine eigenständige Militärhilfe niemals zahlen oder durchführen kann. Die EU hat immer nur als Trittbrettfahrer der USA agiert. Das kann man tun, aber nicht als federführende Kriegstreiber.

  12. therMOnukular 22. Februar 2025 um 13:04 Uhr - Antworten

    Klar, die Ukraine will jetzt niemand. Zerstört, entvölkert, höchst korrumpiert, pleite,…..das kostet nur Geld, Zeit und Nerven.

    Russland wird sich mit den russischen Gebieten und den Erzen „begnügen“ – um den Rest wird sich die EU kümmern dürfen.
    Russland hat auf allen Ebenen gewonnen, die USA ziehen rechtzeitig den Schwanz ein und verschwinden durchs Hintertürchen, die EU inkl Ukro ist (verdient) der begossene Pudel.

    Und weil unsere „Eliten“ zielstrebig immer das Unangebrachteste unternehmen, werden all die Propheten recht behalten, die ein Ende der Nahto vorhersehen.
    Ich hoffe, der gesamte West-Laden bricht zusammen. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

    • Andreas I. 23. Februar 2025 um 8:22 Uhr - Antworten

      Hallo,
      und der Witz ist, dass die transatlantischen westeuropäischen Politiker immer behaupteten, es wäre alles für die Ukraine. Aber wenn man sich anschaut, was es mit der Ukraine gemacht hat …

  13. Varus 22. Februar 2025 um 12:47 Uhr - Antworten

    den Abzug der NATO- und amerikanischen Streitkräfte aus Osteuropa als Bedingung für eine „Normalisierung der Beziehungen“ gefordert hat.

    Gut so, dann gibt es weniger Russophobie-Bellen dort. Kürzlich war ich übrigens in Siegfried-Museum in Xanten – dort werden Videos gezeigt wie die Stalingrad-Rede Görings vom 30.01.1943, wo dieser was über frühmittelalterliche Helden(:innen) brabbelte. Davor aber die O-Ton-Einleitung – die Wehrmacht sei Garant, dass „Europa bestehen“ könne – genauso, wie heute über Schnorrlensky und die Banderas geredet wird. 82 Jahre und nichts dazugelernt…

  14. Nurmalso 22. Februar 2025 um 11:01 Uhr - Antworten

    Ich kann den guten Trampel nicht mehr hören. Der soll sich um Amerika kümmern, hat genug Baustellen dort. Ukraine gehörte früher zu Russland und wird auch wieder russisch werden. Der Westen hat mit seinen NGO´s versucht das Land für sich zu vereinnahmen, nun hat es die Quittung bekommen dafür. Das russische Reich wird wieder hergestellt.

  15. Sting2 22. Februar 2025 um 10:56 Uhr - Antworten

    Biden versuchte, während seiner restlichen Amtszeit den Ukrainekrieg noch möglichst zu eskalieren !!

    Trump kann sagen, dass die Ukraine den Krieg bereits verloren hat und Frieden schließen muss !!

    FÜR WAS STEHT FÜR DIE CDU UND DIE SED 2.0 EINHEITSPARTEIEN

    Abschaffung der stabilen D-Mark & illegale Massenmigration ins Bürgergeld und in die gesetzlichen Krankenkassen & steigende CO2-Steuer& Abschaltung moderner AKWs & Inflation und Gelddruckerei, Wärmewende wegen Klimalüge & Verbrennerverbot & Subventionswut bei E-Autos & absurde CO2-Flottengrenzwerte für Automobilhersteller & EU-Transferunion & Rekordverschuldung & Green Deal und beratungsressistente Vetternwirtschaft & Impfschäden ohne Therapien & gemeinsame Schuldenhaftung & Maut & neue Luftverkehrsabgabe & MWST-Erhöhung & Aus für Kohlekraftwerke & teure Asylindustrie & still und heimlich auf immer mehr Autobahnabschnitten Tempo 120 km/h & Ausgrenzung der einzigen von der Fremdherrschaft unabhängigen Partei & Kriegstreiberei zu Lasten des Volkes

    NOCH IN PLANUNG:

    Anhebung Renteneintrittsalter & Steuerzahler für noch üppigere Subventionen für E-Autos zur Kasse bitten & erweiterte Frauenquote & Migrantenquote & Bargeldverbot & Neue Schuldenorgien und Währungsabwertung & Wiedereinführung der Wehrpflicht nach Artikel 3 Abs. 3 Grundgesetz&Vorratsdatenspeicherung & Staatstrojaner,

    Und dann noch Reparationszahlungen an die NAZIS-UKRAINE !!

  16. Anna 22. Februar 2025 um 10:51 Uhr - Antworten

    Warum sollte er sich dieses Armenhaus holen? Es genügt, wenn er den Osten, der sowieso russischsprachig ist übernimmt, außerdem sind die Bodenschätze im Osten.

  17. Glass Steagall Act 22. Februar 2025 um 10:41 Uhr - Antworten

    Finde ich auch gut, dass Putin die ganze Ukraine haben kann! Würde bedeuten, wir Europäer brauchen auch kein 700 Milliarden Ukraine-Paket mehr bezahlen!

  18. Varus 22. Februar 2025 um 10:33 Uhr - Antworten

    bezieht sich der finnische Europaabgeordnete wahrscheinlich auf die Forderungen der USA in Bezug auf ein Friedensabkommen

    Vielleicht fordert Trump, dass Westeuropa jegliche Schnorrlensky-Fütterung in dieser Zeit einstellen soll? Ohne Fütterung ist es schnell vorbei.

    Von mir aus kann Putin gerne ganz Ukrostan nehmen. Die polnische Hälfte in mir hätte vielleicht Lemberg und Umgebung gerne – vielleicht so viel vom Banderastan wie die 1939-Grenze. Die michelige Hälfte stört aber die in Polen sehr verbreitete Russophobie – eine Lehre hat sich das Land wohl verdient.

    PiS hat schon immer die USA angehimmelt – könnte Trump Morawiecki & Co anweisen, diese dumpfe Russophobie einzustellen? Ähnlich übrigens gewisse Transatlaniker in Westeuropa, unter den BlackRock-Hilfskräften und so.

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