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Politik

Kann Putin Trump vertrauen?

16 Kommentare 19. Februar 2025 6 Minuten Lesezeit von Dr. Peter F. Mayer

Dies ist eine der zentralen Fragen, die bei den Gesprächen zwischen den USA und Russland über die Ukraine auf der Tagesordnung stehen. Es ist nicht überraschend, dass viele auf russischer Seite ernsthafte Zweifel an Trumps Vertrauenswürdigkeit haben.

In den letzten 30 Jahren hat das globalistische amerikanische Imperium praktisch jede Vereinbarung verletzt, die es jemals mit Russland/der Sowjetunion getroffen hat. Dieses Muster ständiger Lügen und Verrat hat letztlich zum Russland-Ukraine-Krieg geführt.

Aber wenn es um Trump und Russland geht, sind wir nicht durch gemeinsame Werte oder gemeinsame Bestrebungen vereint, sondern durch gemeinsame Feinde. Obama, Biden und der US-amerikanische Schattenstaat haben 2014 eine feindliche Übernahme der Ukraine erfolgreich inszeniert und eine einst freundliche Nation in einen antirussischen Terrorstaat verwandelt.

Dieselben Leute haben in den letzten zehn Jahren versucht, Trump zu zerstören, in den Ruin zu treiben und sogar zu ermorden. Jetzt, da er wieder im Weißen Haus sitzt, ist er wild entschlossen, Rache zu üben. Deshalb ernennt er Loyalisten und Außenseiter wie Tulsi Gabbard, Kash Patel, Pete Hegseth und John Ratcliffe zu Schlüsselpositionen im US-Sicherheitsapparat. Informierte Quellen aus dem Umfeld des Weißen Hauses haben mir auch mitgeteilt, dass Trump die Einrichtung eines „Staatssicherheitsrats“ in Erwägung zieht, der mit der Säuberung des US-amerikanischen Schattenstaats beauftragt werden soll.

Die Ukraine spielt in diesem innenpolitischen Machtkampf eine zentrale Rolle. Trump weiß, dass Biden und seine Leute in der Ukraine in schmutzige Geschäfte verwickelt waren. Er hat bereits 2019 versucht, einige dieser Verbrechen aufzudecken. Das führte zum ersten Amtsenthebungsverfahren gegen ihn. Aber Trump hat die Rolle der Ukraine bei der Verschwörung gegen ihn nicht vergessen oder vergeben.

Was bedeutet das für Russland? Es bedeutet, dass Trump zwar nicht die vertrauenswürdigste Person ist, aber das Interesse Russlands teilt, die finanziellen und politischen Arterien, die das ukrainische Regime stützen, zu durchtrennen. Auf diese Weise wird Trump seine Feinde im eigenen Land schwächen und diskreditieren.

Kreislauf von Aggression, Neustart, Aufrüstung, Aggression

Während die USA Vertreter zu einem Treffen mit russischen Amtskollegen nach Saudi-Arabien entsenden, sollten Sie sich den Kreislauf der US-Aggression gegen Russland vor Augen halten: Man rennt gegen eine Wand und versucht dann, einen „Neustart“ zu erreichen, um Zeit für die Fortsetzung einer bereits bekannten Aggression zu gewinnen, schreibt der geopolitissche anaylst und frühere Geheimdienstoffizier der US-Marines Brian Berletic.

Unten finden Sie eine Zeitachse, die diesen Kreislauf seit dem Ende des Kalten Krieges in zwei vollen Zeiträumen abbildet.

Bitte denken Sie an die Kommentare von Außenminister Hegseth über den Einmarsch westlicher Truppen in die Ukraine (Einfrieren des Konflikts), während die NATO ihr Budget erweitert und die USA und Europa die militärische Industrieproduktion ausbauen.

Es ist sehr einfach, auszuschließen, dass Amerika auf Übergriffe und Aggressionen im Allgemeinen verzichtet – da sie sich in der Zwischenzeit offen China zuwenden, um eine ebenso ungerechtfertigte Einkreisung und Konflikte im asiatisch-pazifischen Raum zu verfolgen.

Wenn die Bedingungen für die USA günstig sind, wird Russland wieder ins Fadenkreuz geraten.

Hier ist die Zeitachse für den Fall, dass das Bild bei Ihnen nicht funktioniert – und bitte bedenken Sie die Kontinuität der Agenda, auch während der ersten Trump-Regierung;

1994: Clinton unterzeichnet das Budapester Memorandum mit, das die Neutralität der Ukraine festschreibt;

2001: Bush tritt aus dem Vertrag über die Begrenzung von Raketenabwehrsystemen mit Russland aus;

2003: Bush beaufsichtigt den Sturz der georgischen Regierung;

2003–2008: Die USA beginnen mit der Bewaffnung und Ausbildung georgischer Streitkräfte;

2008: Im April lädt Bush die Ukraine ein, der NATO beizutreten, was einen Verstoß gegen das Budapester Memorandum darstellt;

2008: Im August greifen georgische Streitkräfte russische Friedenstruppen an und lösen damit den russisch-georgischen Krieg aus;

2009: Unter der Obama-Regierung organisiert Außenministerin Clinton einen „Neustart“ mit Russland;

2011: Nach dem von den USA initiierten „Arabischen Frühling“ behauptet US-Senator McCain, Russland sei das nächste Ziel;

2014: Obama beaufsichtigt den Sturz der ukrainischen Regierung;

2014–2019: Die USA beginnen mit der Ausbildung ukrainischer Streitkräfte;

2019: Trump tritt vom INF-Vertrag mit Russland zurück;

2019: Trump beginnt mit der Aufrüstung des ukrainischen Militärs;

2022: Von den USA ausgebildete und bewaffnete ukrainische Truppen beginnen mit der Intensivierung der Operationen im Donbass entlang der russischen Grenze, gefolgt vom Beginn der militärischen Spezialoperation Russlands;

2022–2025: Die USA verbrauchen Waffen/Munition im Stellvertreterkrieg mit Russland;

2025: Trump strebt einen „Neustart“ mit Russland an und schlägt gleichzeitig vor, dass westliche Truppen in die Ukraine einmarschieren, um den Konflikt einzufrieren, während der Westen die Waffen-/Munitionsproduktion ausweitet.

Außenminister Rubio: Sanktionen gegen Russland bis  Konflikt in Ukraine beigelegt ist

US-Außenminister Marco Rubio hat die europäischen Verbündeten darüber informiert, dass die Sanktionen gegen Russland mindestens so lange in Kraft bleiben werden, bis eine Einigung über den Konflikt in der Ukraine erzielt wird, berichtet Bloomberg.

US-Außenminister Marco Rubio hat den europäischen Verbündeten mitgeteilt, dass die Regierung von Präsident Donald Trump die antirussischen Sanktionen mindestens so lange aufrechterhalten wird, bis eine Einigung zur Lösung des Konflikts in der Ukraine erzielt wird. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Quellen.

Quellen zufolge kündigte Rubio diesen Plan am Dienstag während eines Telefongesprächs mit europäischen Kollegen an, das nach seiner Teilnahme an Gesprächen mit russischen Vertretern in Riad stattfand. Während dieser Gespräche, die 4,5 Stunden dauerten, diskutierten die Parteien über bilaterale Beziehungen, Möglichkeiten zur Beendigung des Ukraine-Konflikts und die Vorbereitungen für ein Treffen zwischen den Staats- und Regierungschefs der beiden Länder.


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16 Kommentare

  1. Peter-Schmidt-News
    Antworten

    Nein! Putin „darf“ Trump nicht trauen. Nach den Erfahrungen Putins / Russlands mit den arglistigen Täuschungen, dem Betrug und den Vertragsbrüchen westlicher Vertragspartner, ist darauf zu achten gesicherte Friedensverträge zu schließen, mit darin festgelegten Strafen bei Vertragsbruch.

  2. Wilfried
    Antworten

    Toller Artikel von Dr. Mayer
    SO schaut es aus !

    Den Yankees darf man nicht trauen – stets auf Raubzug, natürlich auch das grösste Rohstoffland der Erde – Russland – fix im Visier. Der Drache spricht von „Frieden“ und meint Luftholen für das nächster Feuerspeien.

  3. therMOnukular
    Antworten

    Ich verstehe ehrlich gesagt „die Frage“ nicht ganz: wozu muss Putin Trump vertrauen? Sollte das jemals ein Staatschef tun, sich allein auf das Vertrauen in die Redlichkeit des Gegenüber zu verlassen? Das ist doch keine politische Haltung, wenn Demokratien ihre Vertreter wechseln – und gern auch mal ihre Meinungen.

    Russland wird schlicht versuchen, noch eine Stufe sicherer zu gehen. So interpretiere ich zB das Ansinnen, die Frieden-sichernden Truppen in der Ukr. von China bereitstellen zu lassen. Das wär mal ein herzhafter Tritt in den Nahto-Arrsch…;)))

    J.Sachs war bei Tucker C. zu Gast und ich stimme ihm zu: Trump muss „nur“ Frieden schaffen (in Ukr. UND Gasa/Iran), dann gelingt alles, was er versprochen hat, also auch wirtschaftlich innerhalb der USA. Aber ohne Frieden wird er auch die wirtschaftliche Wende nicht hinbekommen.
    Vermutlich auch daher sein Vorschlag zur Abrüstung und Halbierung der Militärausgaben. Der Sieger des Wettrüstens ist heute selber pleite – und der Besiegte erholt und erstarkt, militärisch voraus.

    So wie ich das sehe, muss Trump hoffen, Putin vertrauen zu können – Russland hat die USA in der Hand (und auch all die Erze, die Selensky den USA versprochen hat)….

    Hochmut kommt vor dem Fall.
    Was war die USA seit 1990 hochmütig – und wie krachend fällt sie jetzt.
    Herrlich!

    1. therMOnukular
      Antworten

      Nachtrag, weil es dazu passt:
      Ich sehe gerade einen Bericht von Patrick Lancaster. Er begleitet in der Belgorod-Region ein ziviles Ärzte-Team mit dem Krankenwagen. Ein ziviles Opfer eines ukr. Angriffs antwortet auf die Frage, die Lancaster allen stellt, wann der Krieg vorbei sein wird, ob man Hoffnungen in Trump setzt,….:

      „wir haben noch gar nicht angefangen“.

      In einem anderen Bericht antwortete der befragte Kommandant der russischen Armee:

      „wenn wir in Berlin sind“.

      Auf die Nachfrage ob er das ernst meint, oder was er damit sagen will:

      „wir wollen nicht, aber denen ist nicht zu trauen – ich fürchte wir werden es wieder ganz zu Ende bringen müssen“.

      Dieses Russland ist in seiner Ganzheit nicht aufzuhalten. Das macht nichts, weil diese Russen nichts Böses wollen – nur ihren Frieden & Sicherheit. Wir sollten es ihnen also schnellstmöglich gewähren, sonst rollen die wirklich über Europa.
      Der Westen (nicht nur die USA) sollte endlich begreifen, dass die Uhren in Russland andersrum ticken: dort meint man, was man sagt.

  4. Andreas I.
    Antworten

    Hallo,
    nach der Vorgeschichte wage ich zu spekulieren:
    In kommenden Vereinbarungen werden die Russen ihr Wort geben, dass sobald die andere Seite ihr Wort bricht, die Vereinbarungen ungültig sind.
    Und dazu müssen Vereinbarungen so konkret sein, dass es eindeutig ist, ob sie erfüllt werden oder nicht.
    Wenn nun die EU mal wieder zur Kapitalakkumulation der üblichen Verdächtigen in USA beitragen will – Annalena Baerbock ,,Wir haben bei Corona gesehen, wozu Europa fähig ist.“ – wobei sie mit ,,Europa“ die EU meint, dann könnten USA und Russland bzw. deren Präsidenten oder Außenminister nicht allgemein die Beendigung des Krieges vereinbaren.
    Aber sie könnten konkrete bilaterale Vereinbarungen treffen, würde z.B. USA eine Nato-Mitgliedschaft (d. Ukr.) ausschließen und/oder Waffen- und Munitionslieferungen einstellen o.ä., dann wären das konkrete überprüfbare Punkte.

    1. therMOnukular
      Antworten

      Ich denke das meint auch Scott Ritter, der von den USA verlangt, in eine deutliche Vorleistung zu treten. So oder ähnlich, wie Sie beschreiben, also etwas eindeutiges und sichtbares.

      Russland hat die gebrochenen/aufgelösten Verträge bereits bisher für ungültig erklärt, so geschehen zB im ABM-Treaty, jener Vereinbarung, keine ballistische Raketenabwehr zu entwickeln. Bush ist ausgetreten und heute ist die ball. Raketenabwehr Russlands jener der USA mind. eine Generation voraus. Dumm gelaufen….
      Dasselbe beim Vertrag über die Beschränkung von Mittelstrecken-Massenvernichtungswaffen: Russland hat den Vertrag ursprünglich nicht gekündigt, aber trotzdem jetzt die Oreshnik.

      Der Westen erstickt nicht nur an seiner Korruption, sie hat auch bereits die Qualität der Produkte & Entscheidungen längst in den Abgrund gerissen.

  5. Varus
    Antworten

    aber das Interesse Russlands teilt, die finanziellen und politischen Arterien, die das ukrainische Regime stützen, zu durchtrennen. Auf diese Weise wird Trump seine Feinde im eigenen Land schwächen und diskreditieren.

    Vergessen wir die Feinde in der EUdSSR (sog. „EU“) nicht, den Ähnliches blüht. Böses Medium bringt heute den Artikel „Euer Krieg – Wie Trump das geopolitische Weltbild der EU-Eliten erschüttert hat“ von Rainer Rupp über den Untergang dieser „Eliten“ als Kriegsfolge. Auch hier haben die Trumpisten und Russland gemeinsames Interesse, all die Woken Russophobenden:innen vom Hals zu bekommen.

  6. Nurmalso
    Antworten

    Sehr guter Artikel vom Autor. So sieht es aus. USA werden niemals Verträge einhalten.
    Verträge die von Seiten der USA angeboten werden dienen nur dazu, um Russland letztlich über den Tisch zu ziehen.

  7. Daisy
    Antworten

    Unterschiedliche Meldungen, unterschiedliche Auffassungen des Verhandlungsteams… da sind auch immer welche dabei, die Sand ins Getriebe streuen wollen. Man muss es abwarten.

    An sich weiß Trump, dass Russland keinen Waffenstillstand, sondern eine dauerhafte Lösung anstrebt. Das und die Frage, ist Selenski überhaupt legitim?, scheint jetzt einmal zu bremsen. S. ist jedenfalls störend. Er blockiert nicht nur die Verhandlungen, sondern auch Neuwahlen. Zur Zeit reist er herum und hat bei Urschl erreicht, dass sie eine EU Armee zusammenstellt, die er dann befehligen darf…dann hätte er wieder Soldaten….bei Erdowahn war er auch. Ich nehme an, da gings um die Nato.

    Putin kann Trump vertrauen, aus o.a. Gründen, aber auch, dass er ernsthaft die Freundschaft zu Russland sucht, wegen China. Nur ist man da empfindlich, was die Echtheit betrifft und China als Freund sollte man nicht verlieren, denn dann ist Russland vielleicht ganz schnell allein. Niemand kann anderen ganz vertrauen. Es gibt aber jedenfalls viele Gründe für eine gute Partnerschaft. Dass die USA die Sanktionen nicht sofort aufheben, ist enttäuschend. Das war doch anders ausgemacht.

    Trump möchte den Verlust, den der Stellvertreterkrieg verursacht hat, ausgleichen. Das erklärt, weshalb er die Restukraine zu Rückzahlungen mit Naturalien/Rohstoffen verpflichten will. Das wird allerdings den Oligarchen, die sich dort bereits eingenistet haben, nicht passen und der gierigen EU auch nicht. Putin hat nichts dagegen, wenn die Ukraine EU-Mitglied wird. Also ist die EU dann auch für den Wiederaufbau zuständig (wir werden da wieder mal nicht gefragt). Und Amerika erhält alles Verwertbare? Good Luck :-)

    Trump ist primär damit befasst, Amerika zu sanieren, was schon eine Mission Impossible ist. Er will auch den Petrodollar retten aus diesem Grund.

    Ich finde, dass alles, was sein Personal so von sich gibt und vor allem die Fake News Medien, mit Vorsicht zu genießen ist. Es gibt Sondierungen.

    Russland ist leider immer noch nicht fertig.

    Der von Macron angeordnete Krisengipfel verlief ohne Ergebnis. Die EU-Staaten wollen keine Truppen schicken. Das ist erfreulich.

    1. Varus
      Antworten

      Zur Zeit reist er herum und hat bei Urschl erreicht, dass sie eine EU Armee zusammenstellt, die er dann befehligen darf

      Ich habe gehört, dass nicht mal Tusk-Polen welche schicken will – am lautesten bellen Balten, Briten und Franzosen. Ob aber auch die wirklich wen schicken? Insbesondere wenn es heißt, dass die USA Soldaten aus Osteuropa abziehen sollen.

      Es wäre schön, wenn gewandelte Stimmung es Trump unmöglich machen würde, noch irgend etwas zu schicken – egal, was der Klavierspieler und Ex-Präsident an Bodenschätzen verspricht. Das Zerwürfnis drängt sogar in Buntschland-Medien: https://web.de/magazine/politik/russland-krieg-ukraine/trump-selenskyj-los-40681252 – „Trump geht auf Selenskyj los“

      1. Daisy

        Ja-eh, war ironisch gemeint. Es ist eine Idee vom Klavierspieler gewesen und sie zog es ernsthaft in Erwägung :-)

        Die Briten sind willig, Macron auch, aber die Soldaten wollen nicht und die Deutschen können nicht…

        Auch Macrons Krisengipfel zeigte deutlich, die meisten wollen nicht. Aber ich mache mir Sorgen, dass zu viel Zeit vergeht. Die hohe Geschwindigkeit ist notwendig. Das Treffen in Riad brachte kaum Fortschritte. Rubio sagte sogar, man werde auch mit der EU reden. Damit kommen die wieder zu Kräften. Es wird Zeit, dass Putin Trump persönlich trifft.

        Russland ist halt immer noch nicht fertig. Ein Einfrieren des Konflikts wäre daher nicht ganz im Sinne Russlands.

        Wenn das nur gut geht…

      2. Varus

        Die hohe Geschwindigkeit ist notwendig.

        Westlich von Welika Nowossjolka sind die Russen an einem Tag 5 Kilometer vorangekommen – ein Vorrücken gibt es dort auf breiter Front. Vom Kessel westlich von Kurachowo ist kaum etwas übrig geblieben – samt 2-3 Ukro-Brigaden darin. Mit der Zeit wird die banderistisch-euronatsistische Niederlage immer gewaltiger, was keine 700 Milliarden für Waffen ändern können – vor allem Ukro-Personal fehlt und wer auf der Straße eingefangen wurde, desertiert bei erster Gelegenheit.

  8. Jan
    Antworten

    Krieg und andere Bedrohungen (Pandemien, Weltraum, Terror) sind perfekt, um Geld zu stehlen!

    Es gibt kaum nachvollziehbare Kontrollen und es werden ungeheure Gelder überwiesen.

    Da der IQ der Wähler so ungeheuer niedig ist, lässt sich mit den dümmsten Argumenten überproportional viel Geld verdienen. Untersuchungsausschüsse und Rechnungshöfe bewirken praktisch nichts!

    Darüber darf allerdings das militärische Spiel nicht vergessen werden: Ukraine und Pipelinesprengung haben gezeigt, dass Europa/Nato/USA Russland nicht viel entgegen zu setzen haben. Sie verfügen weder über nervenstarkes politisches Personal, schon gar nicht Richter, noch über die technische Ausrüstung, einen Aggressionsstopp zu erzwingen – ganz gleich wie man die russische Militäraktion auf der Krim bewertet. Das komplett verantwortungslose Gerede von deutschen und europäischen Proponenten ändert nichts an ser Defensivposition!

    Dazu kommt, dass die Kriegssituation offen gelegt hat, dass Europa von Energielieferungen aus Russland abhängig ist. Diese konnten nicht durch Lieferungen vom Weltmarkt ersetzt werden.

    Das ist eine strategische Position, die ausgenützt werden könnte und mit großer Sicherheit ausgenutzt werden wird, da der IQ der Europäer nicht ausreicht, derart einfache Zusammenhänge zu erkennen. Die Opposition hinter der Brandmauer konzentriert sich auf Migration und Kernkraft, die Altparteien auf Versorgung ihrer Klientel. Die Intellektuellen begnügen sich auf das Durchdeklinieren moralischer und antisemitischer Gemeinplätze, von dort ist auch nichts zu erwarten.

    Es scheitert am IQ!

    1. Jan
      Antworten

      Man könnte vielleicht argumentieren, die Nato hätte gekonnt, wenn sie gewollt hätte. Und Deutschland hätte günstige Energie einkaufen können, wenn es gewollt hätte – um BASF ua nicht zu verlieren. Olaf hätte die Pipelinesprengung verhindern können, wenn er gewollt hätte.

      Überzeugend ist das alles nicht!

  9. cwsuisse
    Antworten

    Zu viel steht auf dem Spiel. Es kann kein Vertrauen geben. Der russische Präsident hatte auch bereits im Interview mit Tucker Carlson als seinen größten historischen Fehler bezeichnet, dass er sich in der Vergangenheit auf westliche Politiker verlassen hätte. Diesen Fehler wird er nicht wiederholen.

    1. Nurmalso
      Antworten

      Genauso ist es. Ich erinnere mich noch an das wunderschöne Wahlplakat im Jahr 2015.
      Ja zu Al-Assad … ( nham Al-Assad )
      Ja zu einem sicheren Syrien. (nham l-suria alaman)
      gezeichnet: Samir Hamischo

      Und heute ? Das Werk der USA und seiner Vasallen !!!!!

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