
Windpark in Schweden: 51 von 60 Turbinen stehen still
Stromerzeugung durch Wind- und Solaranlagen ist ein grundsätzlich unzuverlässiges Unterfangen, man ist von den Launen der Natur abhängig. Dazu kommen noch technische Unzulänglichkeiten, deren Abstellung die Stromerzeugung noch einmal unrentabler machen würde.
Der Windpark von Björnberget in der Gemeinde Ånge in Mittelschweden wird von Problemen heimgesucht. Das Schwerwiegendste ist, dass mehrere der Turbinen mit gelockerten und abgeworfenen Rotorblättern ausgefallen sind, was als so riskant angesehen wird, dass fast alle anderen Turbinen abgeschaltet werden mussten. Da berichtet die schwedische Zeitung Samnytt.
Aber es gab noch viele weitere Störungen und Zwischenfälle, darunter die Verschmutzung des Gebiets durch die Freisetzung von mehreren hundert Litern Öl. Eine Hypothese besagt, dass die Zwischenfälle auf die Anschaffung eines Turbinentyps zurückzuführen sind, der bekanntermaßen problematisch und nicht für kalte Klimazonen ausgelegt ist.
Anfang Januar fiel in Björnberget eine Windkraftanlage aus. Es war bereits der zweite Ausfall in kurzer Zeit. Es handelt sich um schwerwiegende Ausfälle, bei denen sich 85 Meter lange Rotorblätter lösen und mit großer Wucht wie Geschosse weggeschleudert werden.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
51 av 60 vindkraftverk står stilla https://t.co/hsLw6ro6xW
— Petterssonsblogg.se (@TEPettersson) February 4, 2025
Niemand weiß derzeit, welcher Konstruktionsfehler die Ausfälle verursacht hat, und während man auf den Abschluss der Unfalluntersuchung wartet, hat das Bezirksverwaltungsamt den Park angewiesen, 51 der insgesamt 60 Turbinen abzuschalten – mit allen damit verbundenen finanziellen Belastungen und der Unfähigkeit, den versprochenen Strom zu liefern.
Das Problem ist wahrscheinlich nicht nur eine mangelhafte Ausführung der betroffenen Windräder, es liegt tiefer in der grundsätzlich fehlerhaften Konzeption der Windturbinen. Man hat nicht auf bewährte Techniken des Turbinenbaus zurückgegriffen, sondern das Rad nochmals, aber schlecht, erfunden.
Störfälle an Windturbinen sind häufig, jene an Wasserturbinen selten. Wasserturbinen sind von ihrer Konzeption her ‚fail-safe‘, fehlersicher, Windturbinen nicht! Mehr dazu in diesem Artikel samt Video von einem Energietechniker mit jahrzehntelanger Erfahrung.
Die Kreisverwaltung ist der Ansicht, dass es neben den schwerwiegenden Vorfällen mit abfliegenden Rotorblättern viel zu viele Zwischenfälle gegeben hat. Die Behörde rechtfertigt die Maßnahmen gegen den Windpark Björnberget damit, dass man sich „ein vollständiges Bild davon machen wolle, wie es in diesem Park wirklich aussieht. Das gilt für alle Risiken, nicht nur für das, was jetzt mit den Rotorblättern passiert ist“.
In Schweden wird generell kritisiert, dass die Windparks massiv umweltschädigend sind, wenn der ökologische Fußabdruck die gesamte Verschmutzung von der Herstellung bis zur Entsorgung der Turbinen umfasst.
Darüber hinaus hat der Windpark Björnberget noch direkter zur Verschmutzung der Natur beigetragen. Und zwar mit umfangreichen Ölverschmutzungen. Allein bei der jüngsten Panne, bei der eine Turbine brach und die Rotorblätter abgerissen und weggeschleudert wurden, war bis zu einem Kubikmeter Öl im Spiel.
Einige weitere Vorfälle:
- 9. Dezember 2023: Großer Ölaustritt bei der Turbine T18.
- 29. Februar 2024: Ölaustritt aus der Turbine T27.
- 3. November 2024: Schaufelausfall bei Turbine T16.
- 5. Januar 2025: Schaufelausfall bei Turbine T18.
Es handelt es sich um ein Windturbinenmodell, das auf einer Plattform basiert, bei der der Hersteller Siemens Energy Qualitätsprobleme festgestellt hat, unter anderem bei den Rotorblättern und Lagern.
Skurril: Windräder werden zum Sicherheitsrisiko
Samnytt berichtet unter dem Titel Streitkräfte: Windkraft als Gefahr für die nationale Sicherheit über ein Problem, dass Schweden seit 80 Jahren hat, bisher allerdings hauptsächlich mit U-Booten, früher sowjetischen, die nächtens in den Schären gesichtet werden, gelegentlich auch durch ein Glas mit Aquavitt, einem schwedischen Nationalgetränk.
Jetzt geht es allerdings mehr um Radar und Flugzeuge. Samnytt schreibt:
„Der aggressive Ausbau der Windenergie in Schweden wird mit Klimaargumenten begründet. Der „grüne Übergang“ von zuverlässigen Stromquellen zu Wind- und Solarenergie ist jedoch mit einer langen Liste von Problemen verbunden. Nun kommt ein weiteres hinzu: Die schwedischen Streitkräfte schlagen Alarm, dass die dicht bewaldeten Windparks mit Tausenden von Turbinen entlang der schwedischen Küste die militärische Verteidigung des Landes unmöglich machen.
Vor allem die Pläne, den Küstenstreifen in der Ostsee mit Windturbinen zu füllen, halten die schwedischen Streitkräfte für unvereinbar mit der Wahrung der nationalen Sicherheit gegen einen Aggressor, genauer gesagt Russland.
– Dies ist ein sehr ernstes Problem. Es wird unsere Fähigkeit einschränken, auf die Bedrohung zu reagieren und die Bevölkerung zu warnen“, erklärt Carl-Johan Edström, Generalleutnant und Chef des Verteidigungsstabs, in einer Erklärung gegenüber dem staatlichen Fernsehen.
Die Windparks könnten die Fähigkeit der Marine, in Echtzeit zu operieren, beeinträchtigen und auch „auf sehr negative Weise“ die Sicht des Überwachungssystems verdecken, so dass Schweden im Falle eines Angriffs von Putin oder einer anderen Person wie in Pearl Harbour überrumpelt werden könnte.“
Eine Methode der Verteidigung wären da vielleicht die wegfliegenden Rotorblätter.
Jedenfalls vermitteln die Medienberichte, dass die Menschen in Schweden mit den Windparks nicht sehr glücklich sind.
Schweden und Deutschland ….
„Ich bin wütend auf die Deutschen“, sagte Schwedens Energieministerin Ebba Busch kürzlich. Der schwedische Staatsfunk SVT veröffentlichte am 12. Dezember 2024 eine ziemlich interessante Erklärung:
Ebba Busch macht dagegen die sozialdemokratisch geführten Vorgängerregierungen für den Abbau des Stromsystems verantwortlich: „Durch den Ausstieg aus der Kernenergie ist Schweden zu sehr vom Wetter abhängig.“
„Die Strompreise, die wir heute sehen, sind eine direkte Folge der rot-grünen Energiepolitik der letzten acht Jahre. Das ist es, was gesät wurde, und das ist es, was das schwedische Volk jetzt erntet“, sagt sie.
Kritisiert Deutschland
Der Strompreis in Südschweden wird dadurch beeinflusst, dass das Kernkraftwerk Forsmark 3 wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet ist, die voraussichtlich erst Anfang nächsten Jahres abgeschlossen sein werden.
Gleichzeitig herrscht in Deutschland Windstille, was sich auch auf die Stromgebiete 3 und 4 in Schweden auswirkt. Ebba Busch nutzt die Gelegenheit, um Deutschland für den Ausstieg aus der Kernenergie zu kritisieren.
„Ich bin wütend auf die Deutschen“, sagt Busch:
„Es ist auch so, dass sie in Deutschland keine Strompreiszonen einführen, was bedeutet, dass wir viel stärker von der unverantwortlichen Strompolitik in Deutschland betroffen sind.“
Wie diese aussieht, zeigt uns die Grafik von Agora mit der roten Linie für den Gesamtstromverbrauch und der weißen Fläche darunter bis zur oberen Begrenzung des grauen Bereichs, die die Strommengen zeigt, die Deutschland von den Nachbarn kaufen musste.

Sonne ist im Winter ohnehin Mangelware, aber die Hochdruckgebiete, die im in der kalten Jahreszeit recht häufig sind, minimieren auch die Stromerzeugung durch Windräder. Ebba Busch wird wieder wütend sein, weil die Strompreise auch in Schweden wegen „unverantwortlichen Strompolitik in Deutschland“ steigen.
Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.
Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.
Windräder vergiften Wildtiere, Muscheln oder Austern und gefährden damit die menschliche Gesundheit
Infraschall von Windrädern: Wie er sich auf den Menschen auswirkt
Mehrheit gegen Windräder bei Referendum in Kärnten
Ich beziehe mich auf den Kommentar von Paul, 6. Februar 2025 um 21:10 Uhr:
Lieber Paul, bitte höre doch endlich auf, hier weiter zu versuchen, mündige Erwachsene mit irgendwo abkopierten Propagandazahlen zu veralbern.
Paul hat nämlich „seine“ Aussagen zu 100% aus einem Artikel der Deutsch-Schwedischen Handelskammer mit dem Titel „Klimawunder Schweden – decken die Erneuerbaren den Strombedarf?“ vom 05.04.2023 abkopiert!
Gehen wir lieber in die Praxis (die ist nämlich das einzige Prüfkriterium!).
Also konkret, Paul: Da Du ja so gut über den „schwedischen Energiemix“ informiert bist, kannst du uns sicher ganz genau erklären, wie Schweden in unvermeidlichen Dunkelflauten (der Wind weht eben praktisch nicht immer, in Deutschland schon gar nicht, und die Sonne scheint praktisch zwar immer, nur eben manchmal unpraktischerweise auf der falschen Seite der Erdkugel), seine dann fehlenden 30% Winenergieanteil kompensiert.
Und was muß ich da lesen?: „Auf die Kernenergie entfallen 30 Prozent der schwedischen Stromerzeugung“.
Was, immer noch??? Na, das geht ja überhaupt nicht mehr, sofort abschalten!!! Die Schweden sollen sich gefälligst Deutschland zum Vorbild nehmen: 0% Kernenergie! Und wenn der Strom dann nicht mehr reicht, können die doch auch bei denen Strom einkaufen, die noch Kernenergie (und fossile Energie) haben. Na also, geht doch! (sagt Paul?)
Und was hat Paul unterschlagen?: Dass „die schwedische Regierung 2023 einen KERNENERGIE-Fahrplan verabschiedet hat, der den Neubau von zwei (bis 2033) und weiteren zehn (bis 2045) KKW-Blöcken und Small Modular Reactors (SMR) vorsieht“ und dass Schweden aufgrund seiner geografischen und geologischen Standort-Vorteile mehr als 40% seiner Energieerzeugung durch (Lauf-) Wasserkraft bestreiten kann.
Aber Paul, das gehört sich für einen moralisch überlegenen, grünen Energiewender doch nicht. Oder heiligt der Zweck bei Dir auch unmoralische Mittel?
Hallo,
Forsmark hatte mal einen Vorfall, bei dem von fünf Notstromaggregaten erst das fünfte ansprang. Abgesehen davon, dass die Notstromaggregate von AEG oder Siemens waren, war der Denkfehler klassisch. Fünf Stück sind doch ordentlich redundant, was kann da schon schief gehen?! Aber wenn die alle das gleiche Modell sind, also im Zweifelsfall unter gleichen Bedingungen auf die gleiche Weise versagen … Der klassische Fehler sind Menschen, die nicht begreifen wollen, dass sie keine Götter sind, sondern dass sie als Menschen immer Fehler machen und dass man deshalb nicht mit einer Gefahr spielt, bei der Fehler zu solchen Folgen führen können, wie bei einem Reaktorunfall.
Das ist kein energiepolitisches Thema, das ist ein gesundheitspolitisches Thema, Radioaktivität erzeugt Krebs.
Diese schwedische Ministerin Ebba Busch ist wütend auf Deutschland, weil Deutschland aus dem 4-Mrd-Jahre-nachhaltigen Wahnsinn mit radioaktiv erzeugtem Krebs ausgestiegen ist.
Das ist aus schwedischer Sicht glasklar, denn die ,,Sanktionen“ gegen Russland stehen außer Frage, ohne diese ,,Sanktionen“ würde der pöhse Butin prutal Schweden überfallen, weil in Schweden so viel zu holen ist, was das arme Russland verzweifelt braucht. Absolut.
(Ach nee, der ist ja finnisch, aber egal.)
Wären – nur mal rein hypothetisch – die ,,Sanktionen“ fragwürdig, könnte diese schwedische Ministerin Ebba Busch wütend auf Deutschland sein, weil die deutschen Gaskraftwerke nicht zu normalen Preisen laufen.
(Was zugegebenermaßen leider wenige sind, aber immerhin und außerdem wäre die Firma Siemens höchstwahrscheinlich nicht böse gewesen, wenn sie in den letzten Jahren Aufträge für Gasturbinen erhalten hätte, die heute laufen könnten.)
Oder wenn diese schwedische Ministerin Ebba Busch gar wütend auf diejenigen wäre, die in der Ostsee einfach so Gasröhren sprengen …
Und so muss man auch die schwedischen Militärs verstehen. Denn wenn die Russen angreifen würden, bestünde das Problem der schwedischen Luftabwehr doch nicht in den läppischen russischen Hyperschallraketen und Raketen mit Mehrfachsprengköpfen, die gibts ja gar nicht wirklich. Naaain!
Und nebenbei; gegen die Saab Gripen (schwedisches Kampfflugzeug), hätten die russischen MIGs und Suchois ja auch keine Chance, denn die Saab Gripen hat modernste Elektronik, aber die Russen natürlich nicht, xa xa xa.
Aber wenn sich ein russisches U-Boot von der Ostsee her durch einen schwedischen Windpark robben würde, dann würde Olof Palme im Grab rotieren!
Die industrielle Revolution war erst möglich, nachdem eine bedarfsgerechte Energieversorgung gefunden war. Danach hat man Segelschiffe zum Tansport und Windmühlen so schnell wie möglich abgeschafft, um sie ein paar Hundert Jahre später als revolutionäre Technologie wieder einzuführen. Besser kann man den intellektuellen Niedergang im Westen nicht beschreiben.
Hallo,
für mich ist der (makabere Witz), dass Windräder, die dem Naturschutz dienen sollen, aus Beton und GfK gebaut werden. Glasfaserkunststoff ist Sondermüll. Beton ist ein Hohn, wenn es angeblich um CO2 gehen soll.
Die Metalle, die es im Generator braucht, die sind recyclebar.
Mast und Rotorblätter könnten aus Holz sein, die nötige Technologie zur Holzverarbeitung gibt es heutzutage.
Und wenn man es ernst meinen würde, müsste man dazu eben noch Pumpspeicherwerke bauen.
Also mal abgesehen von den restlichen Problemen mit Windrädern könnten die Windräder selbst deutlich umweltfreundlicher gebaut werden, aber ein Schelm wer bedenkt, welche Branchen dann nicht das Geschäft machen würden, nämlich die Hersteller von Glasfasern und …
„Eine Methode der Verteidigung wären da vielleicht die wegfliegenden Rotorblätter.“
Aber nur, wenn sie die Richtigen treffen.
Sorry, aber der Artikel macht nur Sinn wenn man aus Prinzip gegen Windkraft ist.
Eigentlich müsste es heißen:
51 von Schwedens 5300 Windturbinen stehen still.
Das Schweden 30% des Stroms aus Windkraft gewinnt und somit führend in Europa ist, wäre eventuell auch erwähnenswert.
Wie oft muß man es den Windkraft-Euphoristen eigentlich noch sagen? Sind die wirklich alle vollständig lernresistent?
Es spielt überhaupt keine Rolle, ob es hier um 51 von 60 Windmühlen oder 51 von 5300 Windmühlen geht, denn bei Flaute liefern 5300 Windmühlen genau die gleiche Summenleistung wie 60 Windmühlen, nämlich genau 0 kW (NULL KILOWATT!). Damit können Sie nicht mal eine Tasse grünen Tee aufbrühen!
Ach so, dazu nutzen sie die angezündetet Kerze. Zugegeben, hat was Romantisches.
Und Ihr Hinweis (Zitat), „dass Schweden 30% des Stroms aus Windkraft gewinnt und somit führend in Europa ist, wäre eventuell (tatsächlich) auch erwähnenswert“, wenn Sie dazuschreiben würden, dass diese „europäische Führung“ eben auch nur die theoretische Summenleistung der installierten Windmühlen ist, die aber auf landesweit windstarke Tage beschränkt ist und wenn Sie weiter dazu schreiben würden, wie Schweden diese 30% bei Flaute mit anderer „erneuerbarer“ Enegie kompensiert, wenn es dazu draußen noch dunkel ist.
Ich hoffe nur, die machen das nicht wie die rot-grünen deutschen Klima-Heuchler, die ihre konventionelle Energieinfrastruktur (einschließlich AKW) mit der Begründung der notwendigen Klimarettung (was für eine Hybris) schon dann abholzen, wenn sie noch gar nicht genug Dunkelflauten überbrückende „grüne“ Ersatzkraftwerke haben und dann den nun fehlenden konventionellen (!) schmutzigen Strom zu horrenden Preisen im Ausland kaufen müssen, um Blackouts im eigenen „sauberen“ Land zu verhindern.
Mann Paul, wann begreifen Sie endlich den physikalischen Irrweg: Es ist (noch lange) kein Verlass auf Energie-„Erzeugung“ durch Wind und Sonne. Da müssen erst noch ganz andere technische bzw. technologische Hausaufgaben erledigt werden (von den Umwelt- und Gesundheitsgefahren will ich hier gar nicht erst reden!)
W. Baehring
6. Februar 2025 um 11:00 Uhr – Antworten
Wie oft muss man es Windkraftgegner noch sagen dass Schweden 30 % seiner Elektrischen, jährlichen Energie aus Windkraft bezieht.
Ein paar Tage Flaute ändern daran nicht das geringste.
Die paar Tage Überbrückung sind der Rede nicht wert.
Schweden mit einem E – Auto Anteil von fast 50 % müsste Ihren Theorien zufolge, ständige Blackouts haben.
Ich Antworte mal hier, auch wenn es Richtung Paul geht.
Man kann sagen die Schweden haben zum Glück oder bewusst nur knapp 30% Flatterstrom. In Deutschland sind es über 45%. Wenn ich mir angucke, z.B. den Jan.’24, was aus der installierten Leistung abgerufen werden kann, dann sind es in Schweden nicht ganz 20% und in Deutschland knapp 40%. So richtig unsinnig wird es in Schweden beim Solarstrom. Hier sind weniger als 10% der installierten Leistung abrufbar.
Aus ökonomischer Sicht und wahrscheinlich auch aus ökologischer Sicht ergibt und ergabe der massive Ausbau der Windkraft keine Sinn!
51 stehen vorübergehend dauerhaft still, weil sie von Siemens und kaputt sind. von den anderen 5300 stehen auch ettliche vorübergehend dauerhaft still, schließlich sind die nicht alle China made und der Rest steht vorübergehend still wg. Klima, zu dem auch Windstille gehört.
Lieber Paul, die 50% E-Autos in Se, das ist lächerlich, das wäre mir aufgefallen. Die Schweden erfreuen sich, dank China, so vieler schöner neuer Volvos wie noch nie, mit OTTO Motor.
Vielleicht ist das wie in Norwegen, von dem permanent durch die Foren geisterte, daß sie so viele E- Neuzulassungen haben. Aber das sind nur die Neuzulassungen und das sind Rentnerporsche oder ’sans permis‘, wie das in F heißt, mit allen möglichen Vergünstigungen und ziemlich verkehrsbehindernd (busspurprivileg)
https://bilder.deutschlandfunk.de/FI/LE/_c/d8/FILE_cd88f2ec9b5662dacd6d6f947e5722dc/img-5593-jpg-100-1920×1080.jpg
Ich beziehe mich auf Pauls Kommentar vom 6. Februar 2025 um 11:43 Uhr:
Zitat: „Wie oft muss man es Windkraftgegner noch sagen, dass Schweden 30 % seiner Elektrischen, jährlichen Energie aus Windkraft bezieht“.
Ich hatte es Ihnen schon versucht zu erklären: Großindustrie und lebenswichtige Infrastruktur, die 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 52 Wochen im Jahr VERLÄSSLICH, also KONTINUIERLICH Energie benötigen, können mit irgendwelchen jährlichen Durchschnittswerten oder theoretischen Maximalwerten des Windenergie-Anteils GAR NICHTS anfangen. Einfach ausgedrückt: Es ist ihnen „schnurz“, weil darauf kein Verlass ist (ist halt wetterbedingt und darauf war noch nie Verlass. Aber das schafft die menschliche Hybris vielleicht bald durch Geo-Engineering).
Und (Zitat) „Ein paar Tage Flaute ändern daran nicht das geringste“, bezieht sich offensichtlich nur auf Ihren „jährlichen 30%-Wert“. Der ändert sich in der Tat nur marginal.
Was sich aber nicht nur marginal ändert, sind die täglich notwendigen, GLEICHEN Funktionsbedingungen für die oben erwähnte Großindustrie und lebenswichtige Infrastruktur!
Offensichtlich wissen Sie gar nicht, wovon Sie reden, denn „Ein paar Tage Flaute“ ändern für die ALLES: Die hören in Dunkelflauten nämlich dann einfach auf zu funktionieren (von irgendwelchen, dann punktuell gestarteten, „fossilen“ Notstrom-Aggregaten mal abgesehen).
Es sei denn, Sie verraten hier endlich, womit Sie „die paar Tage, die der Rede nicht wert sind“ denn überbrücken wollen.
Kommen Sie aber jetzt nicht mit den freundlichen Nachbarn um die Ecke, denn die haben ja, wenn es nach Ihnen geht, auch bald keine Überbrückungskapazität mehr für das eigene Land (siehe praktisches Vorreiter-Beispiel Deutschland), geschweige denn für den unter tempotärer Stromnot leidenden Nachbarn.
Und wieso „meiner Theorie“ zufolge „Schweden mit einem E – Auto Anteil von fast 50 % ständige Blackouts haben müßte“, sollten Sie mir auch noch mal erläutern, denn nach meinem physikalischen Verständnis rühren (Beinahe-) Blackouts in Vorzeigeländern der „grünen Energiewende“ von dunkelflauten-bedingtem TOTALAUSFALL der Wind- und Solarparks her (falls nicht die freundlichen Nachbarn kurzfristig mit „fossilem“ Strom und Atomstrom beispringen, solange sie das noch können) und nicht von dem Anteil der E-Autos an der Gesamtmotorisierung.
Paulchen, Liebes, wie oft muß man es Euch noch erklären ? Jede volatile Energieerzeugung b r a u c h t Fossile. Weil der Wind a) nicht immer weht und weil b) nachts keine Sonne scheint bzw. c) oft auch tagsüber nicht ausreichend. Schon gar nicht in Schweden.
Speicher gibt es nicht, und deshalb brauchen wir z w e i Stromversorgungen. ….und wenn Schweden 50% aus Volatilen schöpft, braucht es noch mehr Fossile, weil ohne Wind, Paul aufgemerkt ! , sich auch 1000 Windräder m e h r NICHT drehen. Kapiert ? 🫵 Na, also.
Gelesen, Danke dass Sie mir den Abend erheitert haben.
Bitte auch lesen.
Energiemix Schweden:
98 Prozent fossilfreie und erneuerbare Energie
Auf die Kernenergie entfallen 30 Prozent der schwedischen Stromerzeugung. Darüber hinaus verwendet Schweden nur wenig Gas und keine Kohle für die Erzeugung von Strom. Das bedeutet, dass 98 Prozent der schwedischen Stromerzeugung frei von fossilen Brennstoffen sind.
Alles klar Liebchen ?
… ..dann werden die Volatilen mit Kernkraft gedeckt, Schatz ! Kann man auch gleich n u r Kernkraft laufen lassen und sich die Verschandelung der Landschaft sparen. Es muß i m m e r eine zweite zuverlässige Energieversorgung mitlaufen bei Volatilen, und wer Atomkraft ablehnt, der greift auf Fossile zurück. So einfach ist das.
Deshalb sind Volatile z u s ä t z l i c h e unnötige Ressourcen-Verschwendung für den A.sch. Zerstören die Natur, schreddern Tiere und machen die Menschen krank…Paul, was ist los mit Ihnen ?
…und rechnen können Sie auch nicht. Atomkraft ist keine erneuerbare Energie und Wasserkraft braucht PUMPSTROM , wenn es kein Gezeitenkraftwerk ist.
Schweden könnte dank der Wasserkraft und Atomstrom ihre schöne Natur bewahren, aber Schweden ist eh verloren….
An Paul Hallo,
,,Sorry, aber der Artikel macht nur Sinn wenn man aus Prinzip gegen Windkraft ist.“
Wenn Ihre Waschmaschine kaputt geht und Ihre Küche flutet, sind Sie dann aus Prinzip gegen Waschmaschinen?
Wenn man für Windkraft ist, dann müsste man auch an Speichermöglichkeiten denken. Und die einzige m.W. bisher realistische und bewährte Technik sind Pumpspeicherwerke. Aufgrund der nötigen Kapazitäten müsste man die aber in der BRD in die Alpen bauen und für Schweden in die norwegischen Fjorde. Und wenn die Natur möglichst wenig gestört werden sollte, müssten die Pumpspeicherwerke in den Stein gebaut werden, wobei m.E. gegen einen künstlichen See nicht viel spricht.
Der Punkt ist wohl eher, dass zu den Kosten der Windräder noch die Kosten der Pumpspeicherwerke dazu kämen, womit es insgesamt deutlich teurer würde, dafür allerdings dann auch eine runde Sache wäre.
Und wenn man für Windkraft UND Natur ist, dann müssten die Masten und die Rotorblätter der Windräder aus Holz sein.
(Und wer da lächelt, weil er Holz nur als billige Besenstiele kennt, nun ja. Aber wenn man für Natur ist, dann weiß man auch, welche Bandbreite an Techniken heutzutage zur Holzverabeitung zur Verfügung steht.)
„In Schweden wird generell kritisiert, dass die Windparks massiv umweltschädigend sind, wenn der ökologische Fußabdruck die gesamte Verschmutzung von der Herstellung bis zur Entsorgung der Turbinen umfasst.“
Was Ideologie/Religion oft für einen Wahnsinn gebiert… der Mensch ist schon ein im Kern geistgestörtes Tier. Gibts noch irgend ein anderes Tier, das derart bloedsinnig ist? Mir kommts auch oft so vor, als wären alle rauschig…
Jedenfalls zur Fehleranfälligkeit: Das ist allgemein ein Problem der Größe eines Konzerns oder wenn der Staat die Klebeln durch Subventionen drinnen hat. Niemand ist zuständig, keiner ist verantwortlich, soll doch jemand anders sich kümmern, irgendwer wirds schon machen und wenn nicht, what shalls?
Das ist schon mal die Fehlerursache Nr. 1. Nur kleinere Einheiten arbeiten verlässlich. Wer Mist baut, sollte dafür auch Verantwortung übernehmen müssen. Wer etwas Hervorragendes schafft, erhält eine Prämie.
Wir hatten mal das System der Gewinnbeteiligung – nur auf Projekte, wo das zu erwarten war – und keine Verlustbeteiligung. Nun, da wusste eine, die mit dem Chef verwandt war, welche Projekte das sind und riss sie sich sofort unter den Nagel, um dabei extrem viele Stunden aufzuschreiben, in denen sie kaum etwas getan hat… das System wurde dann wieder geändert, denn es wurde missbraucht. Tja, die Menschen musst du kennen, wie sie sind. Mit Sozialromantik, zu der unser Chef neigte, kannst auch oft einfahrn…
Sie verwechseln Ursache und Wirkung. Die Klimareligion ist keine natürliche Entwicklung. Sie wurde erfunden, um dem Kapital neue Profitmöglichkeiten zu eröffnen und den Menschen eine neue Form der Askese aufzuzwingen. Es waren schlicht alle Bereiche der Gesellschaft bereits dem Profit unterworfen und es musste dringend etwas Neues gefunden werden. Der Staat garantiert den Profit über Subventionen. Nennt sich staatsmonopolistischer Kapitalismus.
👍🏼. PAUHAUULL !! Bitte lesen !!