
Maul- und Klauenseuche in Deutschland
Am 10. Januar 2025 wurde in Brandenburg ein Ausbruch von Maul- und Klauenseuche (MKS) amtlich festgestellt. Deutschland galt bis dahin als MKS-frei. Der davor letzte Ausbruch wurde 1988 in Nordrheinwestfalen berichtet.
Der jetzige MKS-Nachweis könnte ein Supergau für die deutsche Tier- und für einen Teil der Nahrungsmittelwirtschaft werden. Sogleich wurden entsprechend der EU-Verordnungen Maßnahmen eingeleitet, die eine Ausbreitung verhindern sollen.
Doch wo liegt die Ursache für den jetzt bereits entstandenen Schaden in Milliardenhöhe? Und wie gefährlich ist die Maul- und Klauenseuche wirklich?
Ein Blick auf allgemein zugängliche Informationen in zwei Teilen.
„Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“ (Tierschutzgesetz § 1 Deutschland)
- Wir Tierärztinnen und Tierärzte dienen dem Allgemeinwohl und
- verpflichten uns, mit unseren fachlichen Kenntnissen und Fähigkeiten in besonderer Weise zum Schutz und zur Sicherung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Tiere beizutragen,
- vertreten die Interessen der Tiere gegenüber der Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, zeigen Missstände auf und helfen sie zu beseitigen,
- stellen uns Interessens- und Zielkonflikten mit verantwortungsvollem Abwägen der konkurrierenden Standpunkte und Ziele und berücksichtigen dabei vorrangig die Bedürfnisse der Tiere,… (Ethik-Kodex der Tierärztinnen und Tierärzte Deutschlands)
Maul- und Klauenseuche
MKS ist eine Erkrankung, die durch nicht umhüllte RNA-Viren hervorgerufen wird. Sie wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) so beschrieben: „Die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist eine hochansteckende, in der Regel nicht tödliche Viruserkrankung von Klauentieren, die jedoch auch bestimmte andere Arten betreffen kann.“
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Wenn diese Tierseuche nicht sehr tödlich und auch für den Menschen nicht gefährlich ist (keine Zoonose), warum wird bei einem amtlich festgestellten Ausbruch derart überreagiert?
Wenn MKS so ansteckend ist, warum wurde in der gesamten Herde von 14 Tieren nur ein Wasserbüffel positiv getestet? Drei Tiere waren verendet, aber woran? Warum gab es bisher keine weiteren positiven Testergebnisse in den angrenzenden Tierhaltungen in der Sperrzone? Und wie kam ein MKS-Virus des Serotyps O, welches im Nahen Osten und in Asien „zu Hause“ ist, in den Wasserbüffel in Hönow?
Nochmal das BMEL: „Die MKS ist eine vesikuläre Erkrankung der Klauen, der Maulschleimhaut und des Euters, die klinisch nicht von anderen vesikulären Erkrankungen unterschieden werden kann. Daher ist die Labordiagnostik zur Abklärung von Verdachtsfällen entscheidend.“
Labordiagnostik meint hier vor allem wieder den PCR-Test, aber auch Antikörpertests (ELISA) wie in der Methodensammlung des Friedrich-Löffler-Institutes (FLI) nachzulesen ist. Ob Viren angezüchtet werden konnten, wurde bisher nicht veröffentlicht.
Zu PCR-Tests äußerte sich Frau Dr. med. Angela Spelsberg, Ärztin und Epidemiologin, wie folgt: ‚Die „Diagnose“ einer ansteckenden Infektionserkrankung (Schweinegrippe, Vogelgrippe, Corona, Ebola, usw.) allein auf der Grundlage eines Tests zu stellen, dessen Treffsicherheit (Sensitivität, Spezifität, Anteil falsch positiver, falsch negativer Befunde, positiver Vorhersagewert) man in der betreffenden Population nicht kennt (u.a. stark abhängig von der Häufigkeit der Erkrankung) führt zu katastrophalen Fehleinschätzungen. Ebenso ist die Anwendung eines Tests als Screeninginstrument in der Population ohne Überprüfung in randomisierten kontrollierten Studien, ob diese Massentestung bei symptomlosen Teilnehmern der Testgruppe letztlich zu einer Senkung der Mortalität an der Infektion in der Testgruppe im Vergleich zur ungetesteten Kontrollgruppe führt, wissenschaftlich unhaltbar.‘
Was bisher bekannt wurde
1982 gab es in der DDR Ausbrüche der Maul- und Klauenseuche, die auf fehlende Sicherheitsmaßnahmen des Forschungsinstitutes auf der Insel Riems, dem FLI, zurück geführt wurden.
Den letzten Ausbruch der Maul- und Klauenseuche gab es in der BRD 1988. Danach galt Deutschland als MKS-frei. Das hat sich nun geändert. In einer Wasserbüffelherde von 14 Tieren in Hönow an der Autobahn A10, östlich von Berlin, waren 3 Wasserbüffel verendet. Über die Symptome konnte ich nichts finden. Es wurde auf Verdacht getestet und die anderen 11 Wasserbüffel und alle Klauentiere in einem Radius von 1 km um die verendeten Wasserbüffel vorsorglich getötet. Ebenfalls auf Verdacht. Durch Tierärzte. Diese Gesetze machen es möglich.
„Das Nationale Referenzlabor für Maul- und Klauenseuche (MKS) des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems bei Greifswald bestätigt für Proben eines Wasserbüffels aus Märkisch-Oderland in Brandenburg eine Infektion mit dem MKS-Virus.“ Ich habe das FLI nach den Testergebnissen gefragt und auch, ob eine Virusanzucht aus den Proben gelang. Bisher habe ich weder von der Presseabteilung noch über das Portal Frag den Staat auf meine Anfragen eine Antwort erhalten. Über den Serotyp gab das FLI jedoch bereits am 11. Januar Auskunft: „Bei einem mit Maul- und Klauenseuche (MKS) infizierten Wasserbüffel aus dem Landkreis Märkisch-Oderland stellte das Nationale Referenzlabor am FLI MKS-Virus vom Serotyp O fest. Nah verwandte Viren kommen im Nahen Osten und Asien vor,…“
Auch andere Tiere wie Rinder, Ziegen und Schweine wurden verdächtigt, an MKS erkrankt zu sein bzw. MKS zu verbreiten. Sie wurden erst getötet und dann getestet: „Im Verdachtsfall einer Ziege aus dem Landkreis Barnim ergab die Untersuchung im Nationalen Referenzlabor für Maul- und Klauenseuche (MKS) des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) keinen Nachweis von MKS -Virus oder spezifischen Antikörpern.“
Bis zum jetzigen Zeitpunkt gab es also lediglich einen positiv getesteten Wasserbüffel. Vielleicht ein Fehlalarm? Oder ein Feldversuch? Eine Verdeutlichung der Notwendigkeit der Finanzierung dieser Forschung?
Die Auswirkungen
Die Auswirkungen der Maßnahmen, ausgehend durch Verordnungen der EU, sind immens.
Über ganz Brandenburg wurde ein „still stand“ verhängt. Das bedeutet, dass Klauentiere nicht transportiert werden durften. Aber auch Tiere wie Pferde oder Geflügel, welche keine Wirte für MKS-Viren sind, jedoch auf dem gleichen Hof leben wie Klauentiere, wurden beschränkt.
Die Behörden mit ihren Amtstierärzten überwachen, testen (anlasslos) und töten entsprechend der Verordnungen aus Brüssel. Unterstützt von Bestandstierärzten. Es gibt Milchbauern, die schütten die täglich produzierte Milch im Wert von mehreren zehntausend Euro weg, weil sie ihre Milch nicht mehr verkaufen dürfen.
Die Landwirte haben Angst, dass bei ihren Tieren das MKS-Virus nachgewiesen wird. Sie lassen niemanden auf ihren Hof. Die Symptomatik ist unklar. Die Testungen sind fehleranfällig.
Etliche Staaten haben bereits Einfuhrverbote aus Deutschland verhängt oder planen dies, so dass Exportmärkte für deutsche Landwirte zusammen brechen. Und auch der Binnemarkt wird durch die Maßnahmen geschädigt. Tönnies hat gerade seine Einkaufsbedingungen geändert: „Danach sollen die Lieferanten gewährleisten, dass zum Zeitpunkt der Lieferung von Schlachtvieh keine anzeigepflichtige Tierseuche ausgebrochen ist“. Als Grund nennt Tönnies zwar einen Vorfall mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) in 2024, aber der Zeitpunkt für diese Änderung der Einkausfbedingungen deutet auf einen Bezug zu dem aktuellen Tierseuchengeschehen hin.
Auf der Messe Grüne Woche in Berlin, die vom 17. bis zum 26. Januar 2025 stattfindet, ist die Ausstellung von Klauentieren, also auch Rindern und Schweinen untersagt. Die Europäische Union (EU) verfügte in einer Verordnung, welche bis zum 11. Februar 2025 gelten soll, eine definierte Sperrzone in Brandenburg.
Auf der Seite des BMEL ist zu lesen: „Neben diesen Maßnahmen hat bereits am Tag der Feststellung des Ausbruchs eine Beratung der Bund-Länder Task Force Tierseuchenbekämpfung stattgefunden. Das hat zudem den Zentralen Krisenstab Tierseuchen einberufen und berät mit den Bundesländern sowie der EU über das weitere Vorgehen. Der zuständige Ausschuss im Bundestag wird am kommenden Mittwoch zu einer Sondersitzung zusammenkommen. Auch fand bereits ein Austausch mit den Verbänden der Agrar- und Ernährungsbranche statt.“
Wer namentlich an den Beratungen teil genommen hat bzw. wer dem Zentralen Krisenstab Tierseuchen angehört, wurde bisher nicht öffentlich gemacht. Ich habe diese Informationen über das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) angefragt. Auch die Dokumentation der Beratungen habe ich erbeten. Ob die Regierung, bzw. die Ministerien auf Transparenz setzen, wird man sehen.
Bild von Photorama auf Pixabay
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Doris Schröder ist freie Journalistin
Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.
Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.
Abschaffung der Tierhaltung durch die Hintertür: Am Beispiel Vogelgrippe
Vogelgrippe in Bad Bentheim – eine groß angelegte Pandemieübung auf Kosten von Tier und Mensch?
Deutsche CureVac arbeitet an mRNA ‚Impfstoff‘ gegen Vogelgrippe
Das Keulen von Tierbeständen ohne schwerwiegendem Befund einer seuchenhaften Erkrankung ist tiefstes Mittelalter. Ist einfach nur grausam und verbrecherisch und zeugt von bodenloser Tier- und Menschenverachtung! Diese Amtstierärzte und die verantwortlichen Politiker haben wohl alle BSE!
Ein sehr gut recherchierter Artikel – im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten. Hier wird sehr deutlich, wie eine objektive, realistische Recherche solcher möglicherweise [Nicht-] Seuchen verhindert und die offiziell gewollte Darstellung gegen Wahrheitsfindung geschützt wird. Es bleibt spannend zu sehen, ob Robert F. Kennedy diesen Sumpf innerhalb 4 Jahren weltweit ausheben kann.
Ich möchte noch einen Aspekt als möglichen und sogar wahrscheinlichen Grund für die Vorgehensweise der Behörden ins Spiel bringen:
Es geht den Globalisten – ich spreche lieber vom Tiefen Staat unter Soros, Gates, Fink, Rockefeller, Rothschild und Co. – darum, das Geschäft zu übernehmen und die Kontrolle zu erlangen.
Mit dem Klimaschwachsinn wird die Landwirtschaft [genauer die ganze Wirtschaft] zerstört. Das Geschäft sollen nicht die Landwirte machen, sondern Gates und Co.
Von den Regierenden wird eine Politik zur Zerstörung der Landwirtschaft betrieben, damit (im Sinne des „Great Reset“) Bill Gates und Co. die Geschäfte machen. Bill Gates ist aktuell der größte Landwirtschaftsflächen-Besitzer der USA. Fleisch soll von Bill Gates‘ Kunstfleisch- und Maden-Fabriken kommen. Nahrungsmittel sollen nicht mehr bei Bauer, Bäcker und Metzger gekauft werden, sondern online bei den Globalisten-Firmen.
Wie wird in Deutschland die Nahrungsmittelproduktion/Landwirtschaft zerstört?
Höhere Steuern. Höhere Energiekosten. Saatgut und Setzlinge sind genetisch manipuliert, dass sie nur für eine Ernte genutzt werden können und dann bei Gates‘ und Co’s Firmen, die das Monopol auf die Produkte haben, neu gekauft werden müssen. Diese Genprodukte benötigen mehr Dünger.
Dünger/Phosphate dürfen aber wegen Klimaschutz-Schwachsinns-Gesetzen nur ungenügend eingesetzt werden. Ergebnis ist ein geringerer Ertrag pro Fläche.
10 % der Fläche muss laut Verordnung mit Hecken bepflanzt werden. Begründung: Hecken verarbeiten CO₂ zu Sauerstoff. Ah, hier gibt es plötzlich Photosynthese, beim Abholzen der Wälder für Windräder zählt das nicht.
Pestizide dürfen auch nur unzureichend verwendet werden. Vor deren Verwendung muss der Bauer/Landwirt Schulungen machen, die Einsatzmenge wird streng kontrolliert/überwacht und reicht für eine wirtschaftliche Bewirtschaftung nicht aus.
Inszenierte Seuchen zerstören Land- und Viehwirtschaft, inszenierte Pandemien bringen die Kontrolle über die Menschen.
Diese Aufzählung ist bei weitem nicht vollständig. Sie soll nur die Methoden zeigen, wie von den Regierenden im Auftrag von Gates und Co. in Deutschland / Österreich / der westlichen Welt alles zerstört wird.
Ob die Globalisten schon darüber nachgedacht haben, dass auch Insekten von Krankheitserregern befallen werden und als Nahrungsersatz ausfallen könnten?
Nicht solange Stechmücken noch als alternative „Stechimpfung“ für Billy durch die Welt fliegen sollen….
Da wird erst darüber nachgedacht, wenn damit viel Kohle abgeschöpft wurde! Danach werden neue Märkte erschlossen. So ist der ewige Lauf des Geldes.
und auch ganz ohne Krankheitserreger „die Ernte“ voll von den Stoffwechselprodukten (Kot) der Insekten sein muss. Wääähh, grausig.
Ist das eine Übung, wie demnächst auch wieder Menschen abgeriegelt werden wollen? Erst Keulen, dann testen, auch wenn sie gar nicht erkranken können? Kill Bill, töte mich! In mir könnte sich eine Mutation manifestieren!
Die Gerichte bieten wie immer keine Abhilfe?
Der Plan läuft wie geschmiert. Ein Angriff der Globalisten auf alles Leben und die Handlanger in den westlichen Regierungen merken es noch nicht mal. Für die ist der Angriff mehr als alles in Ordnung.
Dieser Fall könnte in die Agenda passen, tierische Produkte gegen Laborfleisch, Insekten und künstliche Ersatzprodukte auszutauschen. Je mehr Seuchen, umso lauter die Forderung die Tierhaltungsindustrie zu beseitigen. Außerdem könnte die Pharmaindustrie wieder Geld damit verdienen. Mal sehen, wo das ganze noch hinführt.
Genau, und wenn’s geht, noch eine Verknappung natürlicher Lebensmittel herbeiführen.
MOTTO : Künstliche Menschen- und Tierreduktion durch inszenierte SEUCHENPOLITIK…und dabei reicht es den Politstatisten n i c h t, daß sie per se schon eine natürliche Seuche darstellen…..😂
Der nächste Schritt : Diese Pandemie des Tierreichs dehnt sich auf Hühner und Haustiere aus…….wenn nicht a l l e geimpft werden ‼️…uuuhhhhh
Und nächstes Jahr fällt dem Politzirkus auf, daß Hühner und der eigene Hund zwar ein Maul, aber, ebenso wie die Hühner, gar keine „Klauen“ haben….uupps
Hauptsache der Test war possitif……die Katze war im Schweinestall…😂🤣