
Klimapaniker warnen vor Hamburg unter Wasser
Das Versinken von Inseln oder die Überflutung von küstennahen Städten oder Gebieten ist seit Jahrzehnten ein beliebtes und oft wiederholtes Panikszenario. Nichts davon ist eingetroffen und der Meeresspiegel hat sich auch seit Beginn der Industrialisierung höchstens um einige Zentimeter verändert.
Wieder einmal ist ein Artikel der Tagesschau Grund für Panikattacken. Gestern um 13:23 alarmierte der Sender mit dem Titel „Grönland verliert jedes Jahr fast 200 Kubikkilometer Eis“ die Welt. Man bezieht sich dabei auf eine Studie, die am 20. 12.2024 veröffentlicht wurde und aus Radar- und Lasermessungen der Veränderungen der Höhe des Eisschildes auf Grönland einen durchschnittlichen Masseverlust des Eisschilds um 196 ± 37 km³/yr errechnet.
Der bekannt Klimapaniker Volker Quaschning, seines Zeichens laut X-Profil „Professor für Regenerative Energiesysteme (HTW Berlin) und Experte für Erneuerbare Energien“, sieht offenbar das Ende von Hamburg kommen und schreibt auf X „Tschüss Hamburg?“:

Wollen wir ein kurze Rechnung anstellen? Ok, also 200 Kubikkilometer Eis klingt viel, es entspricht laut Quaschning viermal dem Volumen des Bodensees, oder laut Tagesschau „fast dem Volumen des Victoriasees“. Wenn das so weiter geht, wann haben wir dann Tschüss zu Hamburg zu sagen?
Teilen wir also 200 km³ auf 360.570.000 km² Wasseroberfläche der Weltmeere auf: 200 / 360.570.000 = 5,5 mal 10 hoch -7 km = 0,55 mm.
Wenn das Grönlandeis in der Geschwindigkeit weiter schmilzt, dann könnte der Wasserspiegel der Meere in 100 Jahren um 55 Millimeter steigen. Vorausgesetzt allerdings, dass das Eisschild auch tatsächlich abschmilzt und das Wasser über den ganzen Eisbuckel ins Meer rinnt und es nicht durch Sublimation vom eisförmigen direkt in den gasförmigen Zustand übergeht und den Gehalt der Atmosphäre an Wasserdampf erhöht.
Der italienische Physiker Prof. Nicola Scafetta weist auf wärmere Zeiten in Grönland hin. In der Mittelalterlichen Warmzeit, war Grönland von den Wikingern besiedelt, die dort auch Gerste anbauten – siehe Bild oben.
Arktis und Antarktis werden kälter
Aber abgesehen davon kommen andere Quellen zu anderen Ergebnissen. Ankedotisch das Kreuzfahrschiff MSC Poesia, das auf ihrer dreiwöchigen Grönland-Kreuzfahrt im Sommer 2024, wegen der Eissituation im Südwesten Grönlands nur einen von vier geplanten Hafen anlaufen konnte.
Das liegt daran, dass nach einer kurzen, starken Erwärmung von 1994 bis Anfang der 2000er Jahre die mittleren jährlichen Landoberflächentemperaturen (LST) von etwa 2003 bis etwa 2010 ohne Trend waren. Seit 2012 hat sich Grönland aber abgekühlt (Fang et al., 2023).
Auch das eben zu Ende gegangene Jahr zeigt wie berichtet laut dem dänischen Polarportal das gleich Bild wie die Jahre zuvor:

Das grönländische Inlandeis hat sich also in den letzten 12 Monaten völlig normal entwickelt, wobei die Massenbilanz an der Oberfläche mit der normalen Rate zunahm.
Die Grafik veranschaulicht, wie hoch die Zu- und Abgänge des Eisschildes an der Oberfläche im „Massenbilanzjahr“ seit dem 1. September 2023 im Vergleich zum Zeitraum 1981-2010 waren. Diese Oberflächenmassenbilanz ist im Laufe eines Jahres immer positiv, da nicht der gesamte gefallene Schnee wieder vom Eisschild abfließt.
Die Oberflächenmassenbilanz ist nicht identisch mit der gesamten Massenbilanz (d. h. Gesamtgewinn oder -verlust der Eiskappe), die auch die Masse umfasst, die verloren geht, wenn Gletscher von Eisbergen abkalben, das Schmelzen von Gletscherzungen, wenn sie mit warmem Meerwasser in Berührung kommen, sowie Reibungs- und andere Effekte am Boden des Eisschildes. Es ist also etwas komplizierter als von Quaschning und der Tagesschau dargestellt.
Ein Trend der Abkühlung ist im gesamten Bereich der Arktis zu beobachten. Für die kanadische Nordwest-Passage (NWP) zeigt eine kürzlich in Nature veröffentlichte Studie eine Verkürzung der Schiffahrtsaison um 14 Wochen. Die Nördlichen Seeroute in der Arktis musste heuer wegen früherer und starker Eisbildung um fast 3 Wochen vorzeitig geschlossen werden.
Die Abkühlung beschränkt sich aber nicht nur auf die Arktis, auch die Antarktis kühlt ab. Der Eisschild der Antarktis hat von 2009 bis 2019 um 661 Gt an Masse zugenommen, so die die Messungen, die den Modellrechnungen der UNO-IPCC widersprechen. Gleichzeitig hat die Fläche des Schelfeises um 5.305 km² zugenommen, wie hier berichtet. Dazu kommt eine signifikante Abkühlung im 21. Jahrhundert im Zentralpazifik, Ostpazifik und fast der gesamten Antarktis.
Antarctic sea ice extent is 17% higher today than it was in 1979. Ice doesn’t lie, but climate scientists do.https://t.co/jEmTvGVPdghttps://t.co/cj0675DQBt pic.twitter.com/ivUCtobivp
— Tony Heller (@TonyClimate) December 25, 2024
Das sind die Daten der US-Behörde National Oceanic and Atmospheric Administration und der University of Boulder Colorado.
Übrigens, es ist lustig wofür man Experte bzw Professor sein kann:

Eines der grundlegendsten Gesetze der Physik ist der Energieerhaltungssatz. Energie kann nur von einer Form in eine andere umgewandelt werden, aber weder vernichtet noch erschaffen oder erneuert werden. Quaschning ist also Experte für etwas was es gar nicht gibt.
Der Klimawandel ist natürlich immer und überall anzutreffen. Er wird aber nicht durch CO2 verursacht, sondern durch die Sonne. Über Messungen und Studien, die den Einfluss von Sonne und Wolken quantitativ korrekt zeigen, habe ich gestern berichtet. In dem durch weniger Wolken und mehr Sonneneinstrahlung besonders warmen Jahr 2023 war der Treibhauseffekt trotz mehr CO2 übrigens sogar geringer als die Jahre zuvor. Die „Regenerativen Energiesysteme“ von Quaschning haben also keinerlei Einfluss auf das Klima, sie verteuern nur die Energie und ruinieren Wirtschaft und Wohlstand, am besten in Deutschland zu beobachten.
Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.
Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.
Studie zu warmen Jahr 2023: Mehr Sonne durch weniger Wolken, CO2 ohne Bedeutung
Grönland Eisschild wächst langsam
Grönland: Kreuzfahrtschiff kann Häfen wegen Eislage nicht anlaufen
Arktis: Zunahme von Meereis verkürzt Schifffahrtsaison um 14 Wochen
Klimawandel: Arktische Schifffahrt endet wegen zunehmenden Eises vorzeitig
Antarktis: Abkühlung um 1 Grad seit 1999 und wachsendes Eisschild
„ Klimapaniker warnen vor Hamburg unter Wasser“…..uhhhhhh, jetzt haben wir aber Angst.🥱🥱🥱
Wenn der Großglockner unter Wasser steht, Ihr Bullshit-Scientologen, könnt Ihr Euch wieder melden.
Aber vergeßt Eure Schwimmflügelchen nicht…😂🤣
Aber so wahr das alles ist: um eine zehnerpotenz haben Sie sich diesmal verrechnet, Herr Dr. Mayer, oder?
5,5 mm in zehn jahren müsste es doch wohl heißen? Oder?
Quaschning ist der Prototyp des grünen Karrieristen. 😂 Ein Gebaerbockter, d e r Bullshit-Scientologe aus der Panik-Fraktion des Ökofaschismus.
Ihm fehlt so manches, aber vor allem ein ´tˋ in seinem Nachnamen. Genau zwischen dem 👉 a und dem 👉 s.🤣
Quatsch nich blöde….die Wahrheit läßt sich nicht weg-agitieren.
@DrJohannes, den Dr in Theaterwissenschaft ?
„5,5 mm in zehn jahren müsste es doch wohl heißen“….
Ja. Und 55 mm in hundert. 😳
„Wenn das Grönlandeis in der Geschwindigkeit weiter schmilzt, dann könnte der Wasserspiegel der Meere in 100 Jahren um 55 Millimeter steigen.“
Was man doch nicht alles tut mit der Wetterkontrolle, um den Russen die Norsumschiffung zu verunmöglichen, ts, ts… Oder ist es am Ende das NAhTOd-Militär, das die angreifbare russische Grenze verlängern will um die ganze Arktis?
Hamburg ?
Hey, come on, der Spiegel mit dem Cover, wo nur noch die Spitze des Kölner Doms aus dem Meer schaute, ist doch bisher unübertroffen !
Es ist schon ein wenig pietätlos an Weihnachten als Norddeutscher über die grausame Seite von Wasser zu referieren. Ich werde es auch nicht ausweiden, möchte aber an die Weihnachtsflut von 1717 erinnern. Der Schrecken und todbringendes Wasser der Nordsee strömte in die Marschen von West- bis Nordfriesland. Der Kartograf Homann hat zeitnah seine berühmte Karte der überschwemmten Gebiete erstellt, hat bilanziert Schäden an Leib und Leben und mehr noch. Gleich im Folgejahr im Februar hatte die Nordsee nochmals leichtes Spiel, zu geschwächt waren noch die Deiche. Die Weihnachtsflut 1717 gilt als Geburtsstunde des modernen Küstenschutzes und heute kann man jede Menge Infos aus den Generalplänen Küstenschutz herausholen. Man wird erkennen, es gibt repräsentative Meerespegel, zum Beispiel der für die Deutsche Bucht in Cuxhaven-Steubenhöft, der für Paniker wie Quaschnigg überhaupt nicht spannend ist. Der Meeresspiegel steigt ähnlich wie im globalen Mittel um 1,7 mm/Jahr und das BSH konstatiert, über die Jahrzehnte wechseln sich zyklisch Anstieg und Abfall in der Geschwindigkeit der Spiegelhöhenänderung ohne Trend ab. Panik ist nirgends angezeigt. Vielmehr schaue ich als Ökologe gerne auch auf Veränderungen im Wattenmeer, eine wirklich dynamische Landschaft. Zwei neue Inseln haben wir dort seit dem 19. Jahrhundert bekommen, mit Memmert und Mellum, andere sind in Wartestellung wie die Kachelotplate. Die ansteigende Größenentwicklung von Mellum kann man auf Wikipedia nachlesen. Es macht überhaupt keinen Sinn untergangsapokalyptische Phantasien zu entwickeln, wenn man von Tuten und Blasen keine Ahnung hat. Ich könnte jetzt erst loslegen, besser nicht…!
Ja, ja, der liebe Mond bestimmt das Wasserstand-„Klima“ alle paar Stunden. Die Sonne ist da völlig außen vor…
Mich wundert ja, dass für diese Medienpanik noch kein eigenes Wort erfunden wurde. Und so schlage ich vor, diese Art des Absaufens auf TKP fortan „Water-Shedding“ zu taufen. ;-)
Ein Überschwemmungsszenario ist absolut realistisch: Wenn Russland sich bedroht sieht und eine nukleare Bombe in die Nordsee wirft, um einen Tsunami auszulösen. Offenbar wäre das mit dem Modell „Satan2“ möglich.
Ein weiterer Grund, möglichst bald zu einem Waffenstillstand und zu einem friedlichen Ausgleich zu kommen!
Bevor die Germanen christianisiert worden sind, hatten sie eine gesunde Tradition: Sie ersäuften apokalytische Wanderprediger im nächsten Gewässer.
Wir sollten dazu zurückkehren.
Das Prozedere hat die katholische Kirche dann bei den Hexenprozessen übernommen.
Sich dann allerdings nicht auf die apokalyptischen Wanderprediger gestürzt. Diese waren ja schließlich in ihrem Auftag unterwegs.
Herrn Quaschning fehlen offesichtlich die Kentnisse über physikalisch Gesetzte. Er weis öffensichtlich nicht das Eis bei einer Temmperatur größer al 1°C schmilzt.
Auf Grönland is das Eiscshil bis zu 3500 Meter hoch. An der Südspitze der Insel steigt im Sommer die Temperatur maximal 4 bis 9° C an. Von der Küste aus staegt das Land um ca. 100m auf 12 Km an.
Am Südpol sind die Eisberge bis zu 4500 Meter hoch und die Küsten dort steiler als auf Grönland.
Es kann daher nur an schmelen küstenstreifen das Eis schmelzen.
Wenn die schwimmenden Eisberge schmilzen dann erhöht sich der Meresspiegel nicht (archimediches Prinzip).
am 11. august 1986 zeigte das titelbild des spiegel nur die zwei türme des kölner domes aus dem wasser ragen.
das war der offizielle startschuss für die kampagne des kollektiven irrsinns der sektengläubigen im deutschsprachigen raum.
Der Klimawahn mit dem CO2 begann in akademischen Kreisen schon viel früher, in den 70ern. Man musste erst die „Wissenschaft“ in Sack haben, bevor man den Normalbürger in Panik versetzen konnte.
ja, ich habe dieses interview von ~ 2008 mit einem der beteiligten vor kurzem gesehen.
es war in einem yachtclub in florida in den 70ern, wo dies erstmals, eigentlich nur aus spass und mangels eines anderen thema’s, zum thema wurde.
irgendwelche haben diesen jux dann peau a peau weitergedacht und zu einem geschäftsmodell
durchentwickelt.
Ja, ja, die beliebte Kölner Bucht war schon vor 50 Jahren beim SWF in der Wettervorhersage.