US-Investor will Nord Stream kaufen

23. November 2024von 3,2 Minuten Lesezeit

In den USA wird überlegt, dass man sich über einen Investor die Eigentumsrechte von Nord Stream 2 sichert.

Mutmaßlich unter Federführung der USA wurden drei der vier Nord Stream Pipelines gesprengt. Vor allem mit Nord Stream 2 wäre Deutschland auf Jahre hinaus der dominante Gas-Hub Westeuropas geworden. Eine Pipeline wäre noch funktionsfähig, doch auch durch dieses Rohr fließt bekanntlich kein Gas. Nun könnte sich ein weiteres Kapitel in der Nord Stream Causa aufschlagen: Ein US-Investor will Nord Stream kaufen.

Stephen P Lynch, Investor mit guten Geschäftsbeziehungen nach Moskau, will offenbar zuschlagen. So berichtet das Wall Street Journal dass er US-Beamte um die Erlaubnis gebeten habe, für die sabotierte Nord Stream 2-Pipeline zu bieten, wenn diese vor einem Schweizer Konkursgericht versteigert wird. Demnach habe Lynch mit US-Senatoren, Beamten des Finanzministeriums und des Außenministeriums die Möglichkeit erörtert, dass die USA Eigentümer der sabotierten NS2-Pipeline werden. Gegenüber der Wirtschaftszeitung sagt Lynch:

„Die Quintessenz ist folgende: Dies ist eine einmalige Gelegenheit für die Amerikaner und Europäer, die europäische Energieversorgung für den Rest der Ära der fossilen Brennstoffe zu kontrollieren.“

Lynch ist ein Unterstützer von Trump und dürfte wohl damit rechnen, dass im nächsten Jahr ein Abkommen zwischen Russland und der Ukraine geschlossen wird.

Lynch, der in Südflorida lebt und den designierten Präsidenten Donald Trump unterstützt, scheint zu wissen, dass ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine in Trumps zweiter Amtszeit sehr wahrscheinlich ist. Dann könnte auch das Gas aus Russland wieder nach Deutschland fließen, vermutet das Wirtschaftsmagazin Zero Hedge.

Das WSJ weiß noch mehr:

Lynch beantragte im Februar eine Lizenz beim US-Finanzministerium, wie aus einem Schreiben seiner Anwälte von WilmerHale hervorgeht, das dem Wall Street Journal vorliegt. Die Lizenz würde es ihm erlauben, mit Unternehmen, die derzeit US-Sanktionen unterliegen, über die Pipeline zu verhandeln.

In dem Schreiben heißt es, dass im Januar im Rahmen des schweizerischen Konkursverfahrens eine harte Frist für Nord Stream 2 abläuft, um entweder die Schulden umzustrukturieren – was laut dem Schreiben unwahrscheinlich ist – oder die Liquidation einzuleiten. Lynch argumentiert, dass es nach dem Ende des Krieges sowohl für Russland als auch für seine ehemaligen Kunden in Deutschland und Europa verlockend sein wird, die Pipeline wieder in Betrieb zu nehmen, unabhängig davon, wem sie gehört.

Lynch glaubt, dass er die leicht abgenutzte Pipeline – mit einigen Abnutzungserscheinungen – zu einem Spottpreis erwerben zu können (die Pipeline wurde einst mit rund 11 Milliarden Dollar bewertet). Dass die Pipeline aktuell kaum etwas wert ist, liegt auch an der erfolgreichen Sabotage.

Lynch hat erzählt, dass er glaubt, Nord Stream 2, das mit rund 11 Milliarden Dollar bewertet wurde, für einen Pfennig pro Dollar kaufen zu können, wie mit der Sache vertraute Personen berichten. Er hat gesagt, dass viele Investoren aufgrund der komplexen geopolitischen Verhältnisse, die mit der Leitung verbunden sind, nicht bieten werden, und dass zu den anderen Bietern wahrscheinlich russische Stellvertreter, chinesische Unternehmen oder andere gehören, die mit den US-Interessen im Konflikt stehen.

Und womöglich geht der Plan der USA tatsächlich auf. Lee Wolosky, ein ehemaliger Sonderberater Bidens und ein Freund von Lynch sagte:

„Die Biden-Administration und die neue Trump-Administration sollten in der Lage sein, sich darauf zu einigen. Sein Hintergrund als amerikanischer Investor, der sich in Russland geschickt zurechtgefunden hat, macht ihn gut geeignet, die Bemühungen zu leiten.“

Sollte Plan aufgehen, hätten die USA die Kontrolle über die Lieferungen russischen Gases durch die Ostsee. Trump war bekanntlich gegen das Nord Stream 2 Projekt. Seine zweite Administration könnte es erwerben….

Bild „Nord Stream pipelines on map“ by FactsWithoutBias1 is licensed under CC BY-SA 4.0.

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23 Kommentare

  1. Pfeiffer C 24. November 2024 um 10:33 Uhr - Antworten

    In den USA wird überlegt, dass man sich über einen Investor die Eigentumsrechte von Nord Stream 2 sichert.

    Erinnerung an die US-Präsidentschaft Roosevelts (1933–1937):

    „Tatsächlich stellte sich die US-Regierung in Roosvelts zwölf Jahren im weißen Haus auf einen „sozialistischen“ Standpunkt und verlangte von den Europäern, sie sollten – (Anm.: Mit Blick auf ihre Kriegsschulden) – die Vermögenswerte großer Unternehmen verstaatlichen und dem US-Staat überlassen.

    Die US-Regierung ihrerseits wollte diese Vermögenswerte dann an den US-Privatsektor verkaufen. Dieser finanzielle Prozess drohte die globalen Besitzverhältnisse auf den Kopf zu stellen und das Eigentum von den Schuldner- zu den Gläubigerländern zu verlagern“. (Stichwort Schulden aktuell: 100 Milliarden D – „Sondervermögen“ zum sinnlosen verballern für den mittlerweile ukrainisch verlorenen Krieg).

    Erinnerung an die deutsche Hyperinflation 1921-22):

    „Unter der Last der Reparationen brach die deutsche Wirtschaft zusammen und wurde von der schlimmsten Inflation der Geschichte in den Bankrott getrieben. So wurde die deutsche Mittelschicht ausgelöscht und die Saat für den Aufstieg des Faschismus ausgebracht“.

    Quelle Michael Hudson „Finanzimperialismus“ Die USA und ihre Strategie des globalen Kapitalismus

  2. Varus 24. November 2024 um 5:14 Uhr - Antworten

    Dies ist eine einmalige Gelegenheit für die Amerikaner und Europäer, die europäische Energieversorgung für den Rest der Ära der fossilen Brennstoffe zu kontrollieren.

    Wohl für die Amis alleine. Ich dachte, die Pipelines gehören zum großen Teil den Russen – die nicht zulassen können, dass die Amis die Kontrolle kaufen. Ein Rohr haben die bekanntlich übersehen – die übrigen kann man noch reparieren?

  3. Daisy 24. November 2024 um 5:06 Uhr - Antworten

    Mich widert das an… dass so etwas möglich ist, dass diese Lumpen nun die Pipelines, die ihre Kollegen zuvor sabottiert hatten, kaufen können, um die Deutschen noch mehr zu versklaven, zeigt, dass die Hölle jetzt schon auf Erden ist bzw. ist sie vergleichsweise dazu ein freundlicher Ort. Soviel Böses breitet sich aus. So ein Deal darf doch niemals erlaubt werden. Eine Pipeline muss der Allgemeinheit gehören. Sie ist Teil der Infrastruktur wie etwa das Stromnetz. So etwas privatisiert man nicht, verdammt noch mal!

    • Varus 24. November 2024 um 5:23 Uhr - Antworten

      Laut Wikipedia gehört Nord Stream 2 vollständig der Gazprom – musste der Mega-Konzern für den Bau Schulden machen? Die Geschichte riecht nach einer im Westen so beliebten Enteignung – zum Kriegsende kann Russland verlangen, dass Geklautes zurückgegeben wird. Ob die 300 Milliarden auf westlichen Konten oder NS2 mit einem intakten Rohr.

      • Daisy 24. November 2024 um 5:43 Uhr

        Eh, aber ein Trump-Deal zeichnet sich ab. In etwa so, die Ukraine wird neutral á la Schweiz und mein Spezi kriegt dafür die Pipelines…

        Der russische Staat hält 50 Prozent und eine Aktie an Gazprom und im Aufsichtsrat die Mehrheit der Sitze.

        Die 300 Mrd. kriegen sie nie mehr. Man wird mit dem Wiederaufbau argumentieren. Der kostet ja auch was. Zwar ist der Westen vollumfänglich an der massiven Zerstörung selbst schuld (er hat provoziert und immer wieder Öl ins Feuer gegossen), aber er hat in der Regel nur zwei Neuronen und sieht das ergo nicht ein…. ;-)

      • Varus 24. November 2024 um 8:49 Uhr

        Wenn Russland es nicht akzeptiert, kann kein Ami Rohre „besitzen“, die in Russland anfangen. In Österreich dachte man bereits, ein „Schiedsgericht“ könne Russland verurteilen, Erdgas umsonst zu liefern. Jetzt kriegt KuK einfach gar kein Gas mehr.

      • Daisy 24. November 2024 um 9:31 Uhr

        Bin auch ziemlich sicher, dass Trump solche Deals nicht schafft. Wichtig ist, dass Russland die „Militäroperation“ in den Donbass-Republiken endlich positiv abschließt, um eine gute Verhandlungsposition zu haben. Auch gelingt es schon seit Anfang August nicht, die ukrainischen Invasoren im Bereich Kursk wieder heimzuschicken. Lese gerade, man habe gerade mal 40% geschafft. Frankreich hat die SCALP freigegeben. Der franz. Verteidigungsminister scheint ein Bruder von Baerbock zu sein, denn er begründet dies damit, dass sonst Russland Frankreich erobern würde. Es diene der Selbstverteidigung, Russland anzugreifen…man wolle auch franz. Soldaten schicken.

        Alles dreht durch, solange Biden noch im Amt ist. Aber ich habe das Gefühl, Trump käme die Schwächung Russlands auch nicht ungelegen…

      • Varus 24. November 2024 um 10:42 Uhr

        Lese gerade, man habe gerade mal 40% geschafft.

        Einer der Rutube-Blogger behauptete kürzlich, die Russen beeilen sich dort nicht besonders – Schnorrlensky schickt seine besten Einheiten in den Fleischwolf um Sudscha, während die Russen bei Kurachowo täglich -zig Km2 befreien. Erst vor wenigen Tagen – ein Sprung und die sind schon am Ostrand von Welika Nowossjolka (auf über 10 Km Frontbreite).

        Bei Bedarf haben die Russen einen Vorwand, mit Schnorrlensky nicht zu reden, bis sie im Donbas weiter kommen. Oder mit Saluschny, der laut einem neulichen Artikel im Bösen Medium von den britischen Medien bereits zum nächsten Bandera-Gott aufgebaut wird.

  4. Andreas I. 24. November 2024 um 0:57 Uhr - Antworten

    Hallo,
    Geschäft ist Geschäft, wenn das russische Gas in Rubel bezahlt wird, dann kann den Russen egal sein, wie deutsche Unternehmen geschröpft wurden.
    Sollte die us-amerikanische Übernahme dazu dienen zu versuchen, den US-Dollar zu reetablieren, dann müsste Russland den Hahn nicht unbedingt öffnen.

  5. Wolliku 23. November 2024 um 18:03 Uhr - Antworten

    Super Geschäftsidee a la Trump. Die Amerikaner kaufen für einen Appel und ein Ei die Pipelines und machen mit den Russen einen Deal über billige Gaslieferungen, die früher Deutschland bei den Russen auch gekauft haben. Dann können die Deutschen amerikanisches Erdgas kaufen, das kein Frackinggas ist. Es gäbe keine Sanktionen und wenn die deutsche Industrie wieder konkurrenzstärker würde und die amerikanische Industrie gefährden könnte, dann erhöht man schnell die amerikanischen Erdgaspreise. Übrigens: nach Beendigung des amerikanischen Stellvertreterkriegs in der Ukraine, machen die Russen mit den Ukrainern und Polen Sonderkonditionen für Öl- und Erdgaslieferungen unter slawischen Brüdern aus. Die Pipelines sind noch alle vorhanden. Die Russen genehmigen den Ukrainern und Polen ein Recht darauf, als Zwischenhändler für Gas und Öl in der EU auftreten zu dürfen. Allerdings für Deutschland haben sich die Amerikaner ein exklusives Lieferrecht gesichert. Der auserkorene Kanzler Merz wird vermutlich die Zertifizierung von Blackrock als zuverlässigen Partner für amerikanische Öl- und Gaslieferungen unterstützen. Mein Zwerchfell bekommt grad ein kleines Päuschen.

  6. Traeumer 23. November 2024 um 15:40 Uhr - Antworten

    Sollte diese Transaktion erfolgreich abgewickelt werden, so ist dies eine Bestätigung dafür dass sich Terrorismus lohnt und straflos durchgeführt werden kann. Weder Russland noch Deutschland sollten sich auf dieses „Geschäft“ einlassen, weil es die Zustimmung der Unterordnung dieser Länder unter die USA wäre.

    Was ich nicht verstehe und im Artikel nicht gesehen habe ist dies: Wieso ändern sich die Eigentumsrechte durch den Terroranschlag? Wie kommt es, dass die beschädigte Pipeline versteigert wird? Haben Russland und die EU-Länder, die Eigentümer der Pipeline waren, auf ihre Rechte verzichtet?

    • federkiel 23. November 2024 um 15:51 Uhr - Antworten

      “ Haben Russland und die EU-Länder, die Eigentümer der Pipeline waren, auf ihre Rechte verzichtet?“

      Durch die Insolvenz eines Gazprom-Tochterunternehmens könnte Nord Stream 2 in der Schweiz versteigert werden. Ein US-Investor und Trump-Unterstützer pocht auf die Erlaubnis, die Leitung zu ersteigern. Seit Jahrzehnten macht er Geschäfte mit russischen Energiekonzernen.

      auf ntv zu finden

      • Varus 24. November 2024 um 5:35 Uhr

        Diese Insolvenz ist allerdings Folge des Anschlags und des westlichen Wirtschaftskriegs. Sollte Russland den Weltkrieg gewinnen, kann es nicht dulden, dass die Amis mit der Beute verbleiben – die in Russland beginnt. Im Zweifel gibt es noch Haselnüsse, die man auf Mach 10 beschleunigen kann – diese scheinen noch nicht dem Westen genügend Respekt gegenüber Russland eingeflößt zu haben.

        Frage 1 – die Rohre gehören doch der Gazprom und nicht der im Westen registrierten Betreibergesellschaft? Das Schöne an einer GmbH – diese haftet nur mit dem eigenen Vermögen. Der windige Spekulant Trumps kann ein paar alte Stühle kaufen. Oder kommt der Westen auf die Idee, gleich auch noch russische Gasfelder versteigern zu dürfen?

  7. DTD 23. November 2024 um 15:23 Uhr - Antworten

    Die Regierung Russlands wird doch nicht so blöd sein und einem us-amerikanischen „Investor“ (und damit ebenso den BlackRockern) Zugriff zu den Gasnetz-Rohren geben. Das wäre zu blöd. Denn wenn dieser „Investor“ einmal Zugriff zu der zweirohrigen Erdgasleitung hat, wird der nichts unversucht lassen, die Gas- und Erdölfelder in Russland aufzu“kaufen“. Genau der Breszensky-Plan (siehe „Das große Schachbrett“).

    Diejenigen, die sich einen großen Reichtum in den usa erklaut haben, haben bei mir jedwede Achtung nicht. Noch niemals gehabt.
    Über diejenigen, die in den usa das große Geld zusammengerafft haben, habe ich die denkbar miserabelste Meinung. Diese Raffgierigen aus den usa stehen bei mir in der Hierarchie derjenigen, die icih missachte, absolut unten. Das sind solche Wohlstands- und kulturell Verwahrlosten; denen kann man nur die Hölle auf Erden wünschen. Möge dieser Erdgasleitungs-„Investor“ an seinem von ihm zusammengeklauten Reichtum ordentlich verschlucken.

  8. Patient Null 23. November 2024 um 13:51 Uhr - Antworten

    Eine Röhre ist ja noch intakt und Russland würde auch liefern, wenns denn jemand haben möchte. Die Ampel wills bekanntlich nicht.
    Das würde sich auch nicht ändern wenns einem Ami gehört.

    • peru3232 23. November 2024 um 14:10 Uhr - Antworten

      Doch – es ist völlig unerheblich was diese „Politiker“ für eine Meinung haben. Es steckt keine wirkliche Ideologie dahinter. Es wird genau das umgesetzt, das vorgegeben wird. Ich traue mich um alles wetten, dass sobald die Pipeline unter AMI Kontrolle ist, wieder Gas fließen wird. Denn dann ist es plötzlich doch wieder akzeptabel. Das traurige daran wird sein, dass vermutlich Russland dieses Spiel sogar mitspielen wird. Ich hoffe zwar nicht – aber bei vielen Dingen geht es doch einfach nur ums Geld. Sonst hätte Russland nach den ganzen Sanktionen und Angriffen durch westliche Hand doch eigentlich längst alle Lieferungen von Gas/Öl/Uran… etc. in den Wertewesten einstellen sollen/müssen

    • Antermoya 23. November 2024 um 20:17 Uhr - Antworten

      … wenns einem Ami gehört, muss Deutschland kaufen!

    • W. Baehring 24. November 2024 um 13:04 Uhr - Antworten

      Deshalb braucht es dringend eine neue deutsche Regierung, die
      1. sich schnellstens aus dem BILATERALEN Konflikt zwischen Rußland und der Ukraine zurückzieht.
      (Mir will gerade partout nicht einfallen, welche „Werte“ des sogenannten Wertewestens in der Ukraine gerade für uns verteidigt werden, denn dass die angeblichen „Werte“ des Wertewestens nicht einmal das Papier wert sind, auf das sie geschrieben wurden, hat sich spätestens seit der Aushebelung der Gundrechte durch diese Regierung in der Coronakrise überdeutlich gezeigt).
      2. wieder über diplomatische Persönlichkeiten bzw. Fähigkeiten verfügt und diese in wirksame Deeskalations- bzw. Friedensbemühungen zwischen Rußland und der Ukraine einbringt
      3. sich ihrer ökonomischen Verantwortung für Deutschland bewußt wird und und (auch) mittels preisgünstigen russichen Gases wieder eine verläßliche und bezahlbare Energieversorgung in Deutschland sicherstellt.

    • W. Baehring 24. November 2024 um 13:07 Uhr - Antworten

      Deshalb braucht es dringend eine neue deutsche Regierung, die
      1. sich schnellstens aus dem BILATERALEN Konflikt zwischen Rußland und der Ukraine zurückzieht.
      (Mir will gerade partout nicht einfallen, welche „Werte“ des sogenannten Wertewestens in der Ukraine gerade für uns verteidigt werden, denn dass die angeblichen „Werte“ des Wertewestens nicht einmal das Papier wert sind, auf das sie geschrieben wurden, hat sich spätestens seit der Aushebelung der Gundrechte durch diese Regierung in der Coronakrise überdeutlich gezeigt).
      2. wieder über diplomatische Persönlichkeiten bzw. Fähigkeiten verfügt und diese in wirksame Deeskalations- bzw. Friedensbemühungen zwischen Rußland und der Ukraine einbringt
      3. sich ihrer ökonomischen Verantwortung für Deutschland bewußt wird und und (auch) mittels preisgünstigen russichen Gases wieder eine verläßliche und bezahlbare Energieversorgung in Deutschland sicherstellt.

  9. Glass Steagall Act 23. November 2024 um 12:56 Uhr - Antworten

    Sollten tatsächlich amerikanische Investoren die Pipelines kaufen, dann wird für uns das Gas bestimmt nicht billiger! Die Investoren schöpfen dann die Differenz zwischen dem billigen Gas einfach ab und verkaufen es uns zu einem deutlich höheren Preis!

    Auf der anderen Seite baut Deutschland die Gasnetze derzeit Stück für Stück ab! Da passt also ein Vorgang mit dem anderen nicht zusammen.

  10. Jan 23. November 2024 um 12:05 Uhr - Antworten

    In einer Welt, in der Grund- und Eigentumsrechte gelten: ja! In einer Welt, in der die Hauptaufgabe der Justiz darin besteht, riskante Spritzen und politische Vollidioten vor Kritik zu schützen: nein! Es sei denn man hat Einfluss auf Blackrock.

  11. Nurmalso 23. November 2024 um 11:37 Uhr - Antworten

    Das geht in die Hosen. Wenn die USA Raketen tief in das Kernland von Russland schießen, dann werden die Russen ganz sicher kein Gas mehr liefern. Der Kauf ist reine Spekulation. Auf die Politik kann man sich nicht verlassen.

    • DTD 23. November 2024 um 15:27 Uhr - Antworten

      Vor allem werden die Russen eines Tages solche Langstrecken-Militärflugzeuge entwickelt und produziert haben, die in einem Flug bis zu den usa fliegen (können), um dort mal auf BlackRock oder auf den Möchtegern-„Investor“, der sich die Gasleitungen unter den Nagel reißen will, etwas, was wie etwas aussieht, das Zerstörung bereiten will, abregnen zu lassen. Anders lernen die Genannten das nicht, dass die wie die Axt im Walde auf der Welt herummarodieren und Schaden gegen Dritte anrichten.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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