
Putin lässt eskalieren
Er will noch größere Provokationen verhindern, die der Westen jetzt möglicherweise plant. Wie etwa die Destabilisierung und anschließende Invasion Weißrusslands. Mit dem Ziel, Putin zu zwingen, die bestehende Frontlinie einzufrieren und dann möglicherweise die Stationierung westlicher/NATO-Friedenstruppen dort zu akzeptieren.
Putin überraschte die Welt am Donnerstag, als er sich an die Nation wandte, um sie darüber zu informieren, dass Russland am frühen Morgen eine neue Hyperschall-Mittelstreckenrakete getestet und dabei einen berühmten Industriekomplex aus der Sowjetzeit in der ukrainischen Stadt Dnepropetrowsk angegriffen habe. Er erklärte, dies sei eine Reaktion darauf, dass die USA und das Vereinigte Königreich der Ukraine kürzlich erlaubt hätten, ihre Langstreckenraketen innerhalb Russlands einzusetzen. Diese Entscheidung habe dazu geführt, dass der Stellvertreterkrieg zwischen der NATO und Russland in der Ukraine „Elemente globaler Natur angenommen hat“, wie er sagte.
Wie hier im Hinblick auf die „Stunde der Wahrheit“, zu dem diese jüngste Phase des Konflikts führte, erläutert wurde, stand er vor der Wahl: entweder zu eskalieren hinaufklettern oder seine Politik der strategischen Geduld fortzusetzen. Ersteres könnten die Versuche Trumps, ein Friedensabkommen zu erreichen, vereiteln und letzteres zu weiteren Aggressionen führen. Putin entschied sich für Ersteres und tat dies auf eine kreative Art und Weise, die nur wenige vorhersahen. Das Raketensystem Oreshnik, dessen Existenz er am Donnerstag bekannt gab, verfügt über MIRVs ( Multiple Independently-targetable Reentry Vehicles ).
Es handelt sich im Wesentlichen um dieselbe Art von Waffe, die Russland im Falle eines Atomkonflikts mit dem Westen einsetzen könnte, da sie aufgrund dieser Eigenschaft in Verbindung mit ihrer Hyperschallgeschwindigkeit nicht abgefangen werden kann. Mit anderen Worten: Putin hat auf die überzeugendste Art und Weise mit Russlands nuklearem Säbel gerasselt, ohne eine Atomwaffe zu testen. Er erklimmt also endlich die Eskalationsleiter.
- Mayer, Peter F.(Autor)
Putin hat es bisher abgelehnt, als Reaktion auf die mehr als 1000 Tage andauernden, von der NATO unterstützten ukrainischen Provokationen zu eskalieren. Zu diesen Provokationen zählten neben vielen anderen sensiblen Zielen etwa die Bombardierung des Kremls, von Frühwarnsystemen, strategischen Flugplätzen, Kernkraftwerken und der Krimbrücke. Um einen Dritten Weltkrieg zu vermeiden, reagierte Putin stets mit Zurückhaltung. Bis gestern gab er politischen Zielen den Vorrang vor militärischen, aber das ändert sich jetzt, da er erkannt hat, dass seine strategische Geduld als Schwäche ausgelegt wurde und nur zu weiteren Aggressionen einlud.
Angesichts der Tatsache, dass der jüngste Einsatz westlicher Waffen durch die Ukraine auf russischem Territorium vor 2014 nichts Neues ist, da HIMARS bereits in den Regionen Belgorod und Kursk eingesetzt wurden, in die die Ukraine im Sommer mit Unterstützung der NATO einmarschiert ist, stellt sich die Frage, warum es mehr als drei Monate gedauert hat, bis er seine Meinung geändert hat. Es ist auch anzumerken, dass Russland nicht nennenswert auf die Stationierung der F-16 durch die Ukraine reagiert hat, obwohl Lawrow zuvor gewarnt hatte, dass diese mit Atomwaffen ausgerüstet sein könnten.
Russland könnte daher Informationen erhalten haben, dass der Westen für die Zukunft eine noch größere Provokation plant. Belarussische Medien haben gerade einen Dokumentarfilm ausgestrahlt, in dem ein westliches Komplott zur Destabilisierung und Invasion ihres Landes aufgedeckt wird.
Putins strategische Geduld wäre endgültig am Ende, wenn er bemerkt, dass etwas Derartiges im Gange ist. Das würde erklären, warum er den Einsatz der Oreshnik gegen diesen Industriekomplex aus der Sowjetzeit in der Zentralukraine anordnete: Um dem Westen eine unmissverständliche Botschaft zu übermitteln, seine Pläne zu überdenken. Wenn man bedenkt, wie sehr ihm an der Vermeidung eines Dritten Weltkriegs gelegen ist, macht es auch Sinn, warum sein Sprecher bestätigte, dass Russland die USA etwa eine halbe Stunde vor der Zeit darüber informiert hat.
Der Abschuss einer Hyperschall-Mittelstreckenrakete in Richtung Westen ohne Vorankündigung hätte die USA in Panik versetzen können, da sie dies als Beginn eines möglichen nuklearen Erstschlags Russlands hätten interpretieren können. Dadurch wäre genau das Szenario in Gang gesetzt worden wäre, das Putin so sehr zu vermeiden versucht. Sein Motiv war es, den Westen von inakzeptablen Provokationen abzuschrecken, die Russlands empfindlichste Grenzen überschreiten und die der Westen möglicherweise aus Verzweiflung plant, um eine „Eskalation zur Deeskalation“ zu seinen Bedingungen zu erreichen.
Die jüngste ATACMS-Eskalation – die als Provokation betrachtet werden kann, da diese Raketen eine viel größere Reichweite als die HIMARS haben – legt nahe, dass der „kollektive Westen“ sich dazu entschlossen hat, Trumps Friedensbemühungen zu torpedieren. Weil befürchtet wird, dass jede Vereinbarung, die er mit Putin treffen könnte, zu viele Interessen der USA gefährden würde. Dementsprechend könnte Putin nun beschlossen haben, den USA zuvorzukommen, indem er stattdessen zu den Bedingungen Russlands „eskaliert, um zu deeskalieren“.
Am Donnerstagmorgen wurde zum ersten Mal eine MIRV in einem Gefecht eingesetzt, was ein bedeutsamer Eskalationsschritt ist. Weit aus bedeutsamer, als die Reichweite der Raketen erweitern, die die Ukraine bereits vor 2014 innerhalb der russischen Grenzen einsetzen konnte. Putin warnte auch, dass Russlands neue Doktrin es erlaubt, solche Waffen gegen diejenigen einzusetzen, die die Ukraine bewaffnen.
Es ist unwahrscheinlich, dass er die Vorsicht in den Wind schlägt und Oreshniks gegen militärische Ziele in NATO-Ländern abschießt, auf die Gefahr hin, den Dritten Weltkrieg auszulösen. Aber es ist nicht auszuschließen, dass die nächste Eskalation, die er als Reaktion auf weitere Aggressionen in Erwägung zieht, die Bombardierung Moldawiens sein könnte. Die Sprecherin des Außenministeriums, Zakharova, sagte Anfang der Woche, dass die vom Westen unterstützte Regierung dort „das Land in rasantem Tempo in ein logistisches Zentrum für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte verwandelt“.
Da das Land kein NATO-Mitglied ist, könnte Russland es bombardieren, ohne die roten Linien des Westens zu überschreiten. Gleichzeitig würde man klar signalisieren, dass es nicht der Schwächling ist, für den man gehalten wird. Auf der anderen Seite will der Westen, dass Putin westliche/NATO-Friedenstruppen entlang der Kontaktlinie (LOC), die weitere Militarisierung der Ukraine, ihre künftige Mitgliedschaft in der NATO und keine Änderung der antirussischen Gesetzgebung akzeptiert.
Im Gegensatz dazu will Putin die Ukraine aus den vier Regionen vertreiben, die im September 2022 für den Beitritt zu Russland gestimmt haben, keine westlichen/NATO-Friedenstruppen entlang der LOC, die Entmilitarisierung der Ukraine, die Wiederherstellung ihrer verfassungsmäßigen Neutralität und die Aufhebung ihrer antirussischen Gesetzgebung. Den Westen zu schlagen, indem er „eskaliert, um zu deeskalieren“, oder zumindest endlich die Eskalationsleiter als Antwort auf seine Provokationen zu erklimmen, zielt daher darauf ab, so viele dieser Maximalziele wie möglich zu erreichen.
Wenn Putin bei dieser Linie bleibt, und nun diesen neuen Ansatz beibehält (der nach Ansicht mancher Beobachter übrigens schon lange überfällig ist), dann hat er eine viel größere Chance, zumindest einen Teil seiner Ziele zu erreichen. Die NATO kann jederzeit konventionell in der Ukraine westlich des Dnjepr intervenieren, um einen Teil ihres geopolitischen Projekts zu retten, so dass Russland davon ausgehen sollte, dass es nicht in der Lage sein wird, diesen Teil des Landes zu entmilitarisieren oder zu entnazifizieren.
Was es jedoch tun kann, ist, militärische und diplomatische Mittel einzusetzen (sowohl einzeln als auch in Kombination durch seinen oben erwähnten neuen Ansatz), um die Kontrolle über das gesamte Gebiet zu erlangen, das es östlich des Dnjepr als sein Eigentum beansprucht, möglicherweise einschließlich der gleichnamigen Stadt Saporoschje mit über 700.000 Einwohnern. Die neue Frontlinie könnte dann von nicht-westlichen Streitkräften patrouilliert werden, die im Rahmen eines UN-Mandats eingesetzt werden, während die Ukraine gezwungen werden könnte, alles, was östlich des Dnjepr unter ihrer Kontrolle bleibt, zu demilitarisieren.
Alle schweren Waffen müssten als Teil einer massiven entmilitarisierten Zone (DMZ) nach Westen abgezogen werden, während die Möglichkeit besteht, dass diese „Transnieper“-Region auch politische Autonomie oder zumindest kulturelle Autonomie erhält, um die Rechte der ethnischen Russen und derjenigen, die diese Sprache sprechen, zu schützen. Die Ukraine würde dann dreigeteilt, wie genau, wird nun beschrieben (Die blaue Westukraine ist de facto in der Nato, die weiße Zone ist entmilitarisiert, Rot ist russisch):

Die Ukraine könnte von einem Bruch des Waffenstillstands abgehalten werden, da sie durch die DMZ in eine ungünstige Lage gebracht wird. Russland auf der anderen Seite würde durch die „Sicherheitsgarantien“ abgeschreckt, die die Ukraine dieses Jahr mit einer Reihe von NATO-Ländern vereinbart hat und die einer faktischen Unterstützung nach Artikel 5 gleichkommen. Während Russland in die DMZ einfallen könnte, könnte die NATO auch in die Westukraine einfallen oder möglicherweise sogar den Dnjepr überqueren, sei es aufgrund einer raschen Intervention oder weil sie ihre Truppen bereits im Rahmen einer stillschweigenden Vereinbarung mit Russland westlich des Flusses stationiert hat.
Was in den drei vorhergehenden Absätzen ausführlich beschrieben wurde, ist das Maximum, das Russland angesichts der neuen militärstrategischen Umstände, in denen es sich mehr als 1.000 Tage nach Beginn der Sonderoperation befindet, realistischerweise erreichen kann. Putin begann schließlich, die Eskalationsleiter hinaufzuklettern, um vor noch größeren Provokationen abzuschrecken, die der Westen jetzt möglicherweise plant. Immer mit dem Hintergedanken, Putin die eigenen Friedensvorstellungen aufzuzwingen.
Ein solches Szenario wäre für ihn aus der Perspektive der nationalen Sicherheitsinteressen Russlands und seines eigenen Rufs völlig inakzeptabel, nachdem er versprochen hatte, die NATO-Erweiterung in der Ukraine zu kontrollieren. Diesen Block westlich des Dnjepr zu behalten und alles östlich davon und nördlich der Verwaltungsgrenzen der vier ehemaligen ukrainischen Regionen, die sich im September 2022 Russland anschlossen und vorläufig als „Transdnjepr“-Region bezeichnet werden, zu entmilitarisieren, wäre jedoch ein akzeptabler Kompromiss.
Trump könnte dies als pragmatisch genug erachten, um mitzumachen, da es von allen relevanten Konfliktparteien immer noch als Sieg dargestellt werden könnte (z. B. gewann Russland Land und schuf eine DMZ tief in der Ukraine; die Ukraine blieb als Staat bestehen; und die USA gliederten die Westukraine de facto in die NATO ein). Dieser Plan könnte sogar schon vorher in Kraft treten, wenn eine der beiden Seiten vor seiner Amtseinführung „eskaliert, um zu deeskalieren“ und dies der „gegenseitig gesichtswahrende“ Kompromiss ist, den sie schließen, um einen dritten Weltkrieg zu vermeiden.
Natürlich wäre es besser, wenn sie dem zustimmen würden, ohne eine kubanische Konfrontationskrise auszulösen, die außer Kontrolle geraten könnte. Deshalb sollten ihre Diplomaten jetzt mit der Diskussion beginnen oder die Diplomaten eines Drittlandes wie Indien sollten es hinter den Kulissen vorschlagen, um den Ball ins Rollen zu bringen. Putins neuer (und wohl längst überfälliger) Ansatz signalisiert, dass er weder die Einfrierung der bestehenden Grenzlinie noch insbesondere die Stationierung von NATO-/westlichen Friedenstruppen dort akzeptieren wird und die Lage eskalieren wird, um dies zu verhindern.
Er könnte sogar so weit gehen, taktische Atomwaffen in der Ukraine (und/oder dem Logistikzentrum der NATO in Moldawien) einzusetzen, wenn er das Gefühl hat, dass er durch die sich entwickelnden Umstände, in die ihn der Westen durch seine möglicherweise bevorstehenden größeren Provokationen (z. B. Destabilisierung und Invasion von Weißrussland) bringen könnte, in die Enge getrieben wird. Der Westen muss daher anfangen, Putin ernst zu nehmen, nachdem er endlich begonnen hat, die Eskalationsleiter hinaufzuklettern, sonst könnte das schlimmste Szenario eines Dritten Weltkriegs unvermeidlich werden, wenn sie ihn zu weit drängen.
Bild Kremlin.ru, Xi Jinping in Kremlin (2013-03-22) 15, CC BY 4.0
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wieder. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Andrew Korybko ist ein in Moskau ansässiger amerikanischer politischer Analyst, der sich auf den globalen systemischen Übergang zur Multipolarität spezialisiert hat. Er veröffentlicht auf Englisch auf seinem Substack-Blog. Auf Deutsch exklusiv bei TKP.
Nein Putin lässt nicht eskalieren – Putin warnt die westlichen Kriegstreiber, die noch schnell vor Wechsel der Regierung ihre Ukrainische Plünderung vollenden wollen davor, es zu weit zu treiben. Man sollte ihn Ernst nehmen, denn er ein sehr geduldiger Mann, der sich aber nicht vom Westen auf der Nase herumtanzen lässt. Und genug ist genug. Der Westen hat immer noch nicht verstanden wie Russland tickt und dass er dabei ist, es auf die harte Tour lernen zu müssen. Wobei wie immer das Volk hüben wie drüben keinen Krieg will.
Oreschnik kann ungehindert Ziele in ganz Europa treffen…
Ja, der Westen muss anfangen, Putin endlich ernst zu nehmen!
Man ist nun richtig verwirrt. Nicht nur das Pentagon fährt jetzt die Taktik: Putin habe angefangen Cruise-Missiles abzuschießen, noch dazu eine echt gruselige… Dass dies eine Reaktion darauf war, dass die NATO auf Geheiß GBs, Bidens und Macrons angefangen hat, Russland direkt anzugreifen und dass das Grenzgebiet um Kursk russisches Stammland ist, Russland dort also Eindringlinge zurückdrängt, wird von den westlichen Hunderlmedien, wo einer vom anderen abschreibt, verschwiegen. Auch in der Presse liest man, Russland habe eskaliert, weil es Unterstützung durch Norkorea erhielte, die allerdings nicht bestätigt wurde. In Anbetracht der westlichen Unterstützung der Ukraine ist auch diese Aufregung lächerlich.
Es war lange angekündigt, dass dies eine rote Linie für Putin ist, wenn sich NATO/USA direkt beteiligen und Russland angreifen. Selbst Trump Jr. wusste, was Bidens Entscheidung bedeutet. Dieser Umstand wird nun aber in der westlichen Systempresse txtgeschwiegen.
Jedenfalls hat die NATO nun eine Krisensitzung einberufen. Dachten diese Narren wirklich, Putin würde nicht reagieren und wie so oft Milde walten lassen, um einen dritten WK zu vermeiden?
Putin hat nur erneut gedroht, nicht mehr. Er hat es zuvor angekündigt, dass er Oreschnik auf den Weg schickt. Aus meiner Sicht war es höchste Zeit, dass er der NATO mal zeigt, wo der Hammer hängt. Und wenn die weiter eskalieren, wäre ich sehr dafür, dass er dann wirklich mal NATO-Stützpunkte elimxniert. Weiters wäre ich auch dafür, dass Russland allen Ländern, die mit den USA Probleme haben, gleiche Waffen – wie sie die Ukraine vom Westen erhält – liefert. Das wäre zunächst mal der Iran…
Zudem wäre es gut, wenn Russland auf dem Gebiet Blackout/Netzausfall mehr zuwege brächte. Denn das ist die eleganteste Antwort ohne Blxtvergießen, aber gewiss schmerzhaft. Wie stehts mit Kaspersky Lab? Ich sage das, weil es meiner Ansicht nach deeskalieren würde. Russland muss der geisteskranken West-Laus endlich seine Grenzen zeigen, damit sie aufhört, zu zwicken. Es muss dem Westen bzw. den wurmstichigen Globalisten, die in diesen Krieg „investiert“ (spekuliert) haben, klargemacht werden, dass er sich Russland nicht einverleiben kann!
Der Exxpress berichtet:
„Der russische Angriff auf Dnipro solle vor allem die Ukraine und ihre Unterstützer einschüchtern und öffentliche Aufmerksamkeit erregen, sagte ein Vertreter der US-Regierung. Moskau besitze vermutlich nur eine Handvoll dieser experimentellen Raketen. Die Ukraine habe schon Angriffe von Raketen mit viel größeren Sprengladungen überstanden.“
Sie nehmen es wieder nicht ernst. Selenski drängt auf Vergeltung. Offenbar hält er es auch mit der Rache wie die Einwohner des Zwergenstaates „da unten“… Vergeltung der Vergeltung der Vergeltung….ad infinitum. Ach, wie schlau!
Der will vom Anfang an den Weltkrieg für „Slava Ukraini“, glücklicherweise kann er die Dinger nicht selbst programmieren. Mal sehen, wie seine Puppenmaster entscheiden. Sollten der Führerbau und andere in Kiew nicht ausreichen, müssten als nächste Stufe westliche Soldateska außerhalb des NATO-Gebiets sein. Im Banderastan wurde diese schon öfter getroffen, doch was ist etwa mit illegalen Besatzertruppen im Osten Syriens – die Öl klauen und welche die Syrer schon lange loswerden wollen?
Vermutlich ja, denn er hat viel zu oft nachgegeben – wovor etwa Paul Craig Roberts seit zwei Jahren in seinen Artikeln warnt. Auch die JuschMasch-Fabrik ist keine starke Antwort – wie viele Fabriken wurden bereits bombardiert? Es hätten Kiewer Regierungsbauten sein müssen, die etliche westliche Politiker vom Innen kennen – das würde bereits die Vorstellungskraft anregen.
Wie ich bei „Ostfront Entwicklungen“ auf YT gesehen habe, legt Russland jetzt einen Zahn zu. Das wird auch gut sein. Der Tütü-Westen möchte vor Trumps Antritt noch schnell einen dritten WK provozieren. Putin muss zum einen hart reagieren, zum anderen muss er deeskalieren. Man arbeitet intensiv an einem Blackout. Und die Huthis werden offenbar versorgt…
„Moskaus Dilemma muss aufgelöst werden – und das kann nur hier, im Westen, geschehen, vor allem in den Medien, wo endlich die Wahrheit auf die Titelseiten muss: Der Krieg in der Ukraine ist verloren, Verhandlungen mit Russland unvermeidlich, eine weitere Eskalation, nur um vermeintlich das Gesicht zu wahren, verantwortungslos und reiner Selbstmord“.
Aus: https://multipolar-magazin.de/artikel/der-schlaf-der-vernunft
Herr Korybko schreibt unter anderem „…legt nahe, dass der „kollektive Westen“ sich dazu entschlossen hat, Trumps Friedensbemühungen zu torpedieren…“.
Das ist mir schleierhaft: weder verstehe ich, wen oder was genau Herr Korybko mit „dem kollektiven Westen“ meint und noch viel weniger, wie jener „sich entschlossen“ habe.
In meinen Augen sind sämtliche „westlichen Entscheidungsstrukturen“ vollständig intransparent. „Putin“ scheint mir tatsächlich ein Akteur zu sein, während hingegen beispielsweise „Biden“ doch in einer gänzlich anderen Liga „spielt“.
Wie auch immer nun „der Westen“ und „Putin“ in der Zukunft agieren werden – ist wohl beschlossene Sache, dass die EU in großem Stil Anleihen auflegen wird. Diesbezüglich empfehle ich folgende Artikel zur Lektüre:
https://tkp.at/2024/10/08/eu-kommission-erklaert-sich-zum-souveraen/ (langer Artikel vom 8. Oktober)
https://anti-spiegel.ru/2024/5-eu-aussenminister-fordern-gemeinsame-eu-schulden-zur-finanzierung-von-aufruestung-und-krieg-gegen-russland/ (kurzer Artikel vom 20. November)
https://fackel.substack.com/p/the-great-sorting-is-here (aktuellster Artikel vom 22. November)
Und auch wie auch immer nun „der Westen“ und „Putin“ in der Zukunft agieren werden – werden sich die Menschen an der Spitze des militärisch-digital-finanziellen Komplexes „mächtig die Hände reiben“.
Hallo,
erstens finde ich die Bezeichnung ,,kollektiver Westen“ sowieso sehr schön.
Denn der Westen steht doch für Freiheit im Sinne von Individualismus, im Gegensatz zur Fremdbestimmung im bösen kollektiven Kommunismus.
Jetzt aber ist der Westen auf einmal kollektiv, ganz mein Humor. :-)
Zweitens hat das westliche Kollektiv einen Boss und der Rest sind Untergebene, d.h. USA entscheidet und der Rest wackelt hinterher. Insofern ist mir auch schleierhaft, wie ,,der kollektive Westen“ angeblich entschieden haben soll.
Die Leute an der Spitze des militärisch-digital-finanziellen Komplexes haben ein Problem, das sich Kapitalverwertungskrise nennt. Ohne künstlich geschaffene Absatzmärkte wie mRNA-Spritzen, Heizungsumrüstungen wegen ,,Klima“, Autoneukauf wegen neuer Normen, Cömputerneukauf wegen Software-Inkopatibilität … und eben klassisch Krieg; ohne diese künstlich geschaffenen Gewinnmöglichkeiten könnten die ihr Kapital kaum noch vermehren. Die meisten Märkte sind gesättigt, die geben keine Turboprofite mehr her. Da müssen extra Geschäftsmöglichkeiten geschaffen werden.
Hallo,
eine Eskalation ist (laut Wikihausen) ,,der Übergang eines Konfliktes in einen höheren Intensitätsgrad durch sich wechselseitig verschärfende Aktionen und Reaktionen“.
Frage:
Worin soll jetzt der höhere Intensitätsgrad bestehen?
Darin, dass Russland Ziele im ukrainischen Hinterland mit Raketen beschießt?
Das war mal eine Eskalation, das macht Russland seit dem Sprengstoffanschlag auf die Krim-Brücke.Also das ist ein über zwei Jahre alter Intensitätsgrad.
Darin, dass Russland eine neue Rakete testete und damit deren Fähigkeiten demonstrierte?
Das tat Russland schon vor über einem Jahr mit der Kinshal.und übrigens auch 2016-18 mit dem Marschflügkörper Kalibr in Syrien, wo auch die USA am Konflikt beteiligt ist. Außerdem setzte Russland auch in der Ukraine Kalibr ein.
Sowohl Kalibr als auch Kinshal können mit nuklearen Sprengköüfen bestückt werden.
Worin soll jetzt der höhere Intensitätsgrad bestehen?!
Es ist alles das alte Spiel.
Korybkos Gequirltes mal wieder.
Die Europäer sind die dümmsten Menschen der Welt.
Sie wählen Kriegstreiber, lassen sich experimentelle Gifte spritzen, die Wirtschaft und die Landwirtschaft ruinieren, übergeben der WHO alle Macht und glauben fest, dass die Welt untergeht, wenn sie Milch trinken, weil Kühe soviel pupsen.
Und dann sagen sie, sie könnten nicht anders, weil der ORF sie manipuliere und Kickl so eine schrille Stimme hat!
Es ist überhaupt kein Schaden, wenn ein Atomkrieg in Europa ausgeführt wird. Niemand wird uns vermissen, absolut niemand!
@Jan
22. November 2024 um 15:34 Uhr
„Die Europäer sind die dümmsten Menschen der Welt.
Sie wählen Kriegstreiber, lassen sich experimentelle Gifte spritzen, die Wirtschaft und die Landwirtschaft ruinieren, übergeben der WHO alle Macht …“
Es gehört zwar nicht unbedingt zum Thema dieses Artikels, aus einem etwas weiteren Blickwinkel aber sehr wohl. Die Europäer müssen gar nicht besonders dumm sein und sind es auch nicht, aber sie leben in einer kapitalistischen Profitwirtschaft, glauben vielfach auch daran durch entsprechende Indoktrination, und da bzw. deshalb bekommen sie Alles mitgeliefert, was von Ihnen oben aufgelistet ist. Dumm ist nur frohgemut zu glauben, das Alles durch „richtiges Wählen“ ohne Weiteres abstellen zu können. Das geht weit vorbei am Erkennen der Ursachen und führt wie auf Schienen in die Fortsetzung der Kriege, „Pandemien“ etc.
„ Dumm ist nur frohgemut zu glauben, das Alles durch „richtiges Wählen“ ohne Weiteres abstellen zu können. Das geht weit vorbei am Erkennen der Ursachen und führt wie auf Schienen in die Fortsetzung der Kriege, „Pandemien“ etc.
👍, sehe ich genauso, mein Lieblingssparringspartner.🥰
Wie kann man noch an faire Wahlen GLAUBEN Jan ? Da outen Sie sich s e l b s t als DER Europäer, den sich hier als dümmsten Menschen der Welt bezeichnen.
Wie weit der Westen bereit ist, seinen Krieg gegen Russland in der Ukraine zu legitimieren und wie sehr man sich dreht und windet, zeigen die zahlreichen Geschichtsverdrehungen und fake news in führenden europäischen Medien. Stellvertretend sei hier die deutsche Tageszeitung „Die Welt“ genannt. Als besonders mühsam empfinde ich zahlreichen Deutungsversuche in Bezug auf den russischen Präsidenten, die stets präzise an den Mitschriften seiner Ansprachen und Reden vorbeilaufen, um stattdessen lieber die dümmlichen Narrative aus Washingtoner Feder aufzugreifen: Die Wiedererrichtung des russischen Zarenreiches oder doch wenigstens der UDSSR, die russischen Pläne bis zum Nordatlantik nach Westen vorzudringen, oder doch zumindest die Eroberung der geheimen schweizerischen Käserezepte. Nichts ist so trivial, dass man es dem Leser nicht tagtäglich neu präsentieren würde.
Interessanterweise lassen die Medien den Bereich der Energieversorgung aus: durch den Rückgang der Förderung dreht sich die Branche in einen Verkäufermarkt – Nehammer kam aus Katar mit leeren Händen. Damit entsteht Erpressungspotential, auch wenn Putin es nie genutzt hat.
Die Neuverteilung von Ressourcen ist das einzige strategische Ziel, das einen so hohen Preis wie WK3 lohnen würde – falls man ihn gewinnt.
Was man stattdessen tun könnte, wäre, Produkte herzustellen, auf die Putin nicht verzichten kann.
Welche Produkte sollten das sein? Man stelle sich einen Planeten vor, dessen Landmasse nur aus dem Territorium Russlands besteht. Es wäre ein Planet, ähnlich vollständig wie die Erde. Und das, was diesem Planeten dann doch noch fehlen sollte, das liefert der Planet China. Ein Problem der Globalisten könnte sein, dass sie keine Heimat haben. Sie können sich deshalb nicht vorstellen, dass Menschen eine Heimat haben, zu der sie stehen. Für die Russen ist Mütterchen Russland dort, wo Russen sind – z.B. östlich des Dnjepr, wobei die Ukrainer eigentlich auch keine richtigen Nichtrussen sind und Kiew einstmal quasi die Hauptstadt Russlands war.
Es sei denn, der Westen kriegt auch in Nahost kräftig auf die Fre*** – im Zweifel ist das Zionistenstan wichtiger als das Banderastan:
https://uncutnews.ch/trump-und-der-sturm-des-jahrhunderts/
Dazu brachte auch TKP zwei Versionen – hat sich die iranische Luftabwehr als überraschend wirksam erwiesen oder wurde sie doch pulverisiert?
Schauen wir erst mal, wie weit die Russen östlich des Dnepr kommen – bei Welika Novosjolka fehlen nur noch 5 Kilometer bis zur Oblast Dnepropetrowsk. Etliche russische Medien klingen, als ob die Russen auf jeden Fall auch dort rein wollten. Manchmal machen sie Sprünge von 3-5 Kilometern am Tag.
@ Varus: Nach der Klimapolitik ist die Ukraine der zweite Mühlstein um den Hals der EU-Volkswirtschaften. Bleibt dem Westen nur der westliche Teil (westlich vom Dnjepr) wird es noch dramatischer, weil dann ein Großteil der Industrie und der Bodenschätze verloren sind, vor allem natürlich die Lithiumreserven, die kurz vor der Eroberung durch russische Truppen stehen.
Ja, da gebe ich Ihnen beiden Recht….. Russland ist der große Gewinner: es kann sich weitere Bodenschätze einverleiben sowie geo-strategisch entscheidende Orte wie die Krim, die Bevölkerung verehrt Putin dafür und auch 80% der Weltöffentlichkeit sehen das als gerechte Sache im Sinne der örtlichen Zivilbevölkerung bzw allgemeinen Befriedung des Kontinents.
Dagegen scheint dem Westen nichts zu gelingen, wessen er sich bislang immer so sicher war. Weder militärisch noch propagandistisch kann man sich durchsetzen (nicht einmal gegen die Hutis!!) – der Kaiser ist vielmehr nackt und diese 80% lachen bereits darüber…..
Die Ukraine wird sich in die lange Liste jener Länder einfügen, in denen der Westen „für Demokratie“ gekämpft hat. Auf Generationen aus dem zivilisatorischen Orbit geschossen.
Wörtlich klingt das so:
„Als Reaktion auf die Stationierung amerikanischer und britischer Langstreckenwaffen führten die russischen Streitkräfte am 21. November einen kombinierten Angriff auf eine Anlage im ukrainischen Verteidigungsindustriekomplex durch. Unter Feldbedingungen testeten wir auch eines der neuesten russischen Mittelstreckenraketensysteme – in diesem Fall mit einer nichtnuklearen ballistischen Hyperschallrakete, die unsere Ingenieure Oreshnik nannten. Die Tests verliefen erfolgreich, so dass das angestrebte Ziel des Starts erreicht wurde. In der ukrainischen Stadt Dnepropetrowsk wurde einer der größten und bekanntesten Industriekomplexe aus der Zeit der Sowjetunion getroffen, in dem weiterhin Raketen und andere Rüstungsgüter hergestellt werden.“
„Wir werden die Ziele bei weiteren Tests unserer fortgeschrittenen Raketensysteme auf der Grundlage der Bedrohungen für die Sicherheit der Russischen Föderation bestimmen. Wir halten uns für berechtigt, unsere Waffen gegen Militäreinrichtungen derjenigen Länder einzusetzen, die es zulassen, ihre Waffen gegen unsere Einrichtungen einzusetzen, und im Falle einer Eskalation aggressiver Handlungen werden wir entschlossen und spiegelbildlich reagieren. Ich empfehle den herrschenden Eliten der Länder, die Pläne für den Einsatz ihrer Militärkontingente gegen Russland ausbrüten, dies ernsthaft in Erwägung zu ziehen.“
Zu den Zielen gehört nach Maria Sacharowa (Leiterin der Abteilung für Information und Presse des Außenministeriums Russlands) der amerikanische, der Nato unterstellte Raketenstützpunkt in Polen. Natürlich würde auch der geplante amerikanische Raketenstützpunkt in Deutschland zu einem möglichen Ziel werden.
Quelle: Overton – Gefährliche Eskalationsspirale – 21. November 2024
Von Jemen nach Slupsk sind es laut Google Maps 5000 Kilometer. Wenn RS26 laut Wikipedia 6000 Kilometer schafft, kriegt dies auch die neue Rakete hin? Wenn die Huthis schon mal US-Schiffe beschießen, vielleicht könnten die ganz zufällig in einem Ziegenstall eine Rakete vorfinden, mit der die Aegis testen könnten? Notfalls in Rumänien – diese Anlage müsste näher sein.
Meine Frau hat sich mal im Hotelzimmer TV Republika reingezogen – gerade sprach ein Ex-Vizeaußenminister von PiS über die Aegis-Anlage. Für den Typen war exzessive Russophobie A und O der Politik, ultimatives Staatsziel. Da frage ich mich sofort, was solche Typen im Kopf haben bzw. an welchen US-Programmen die Teil genommen haben.
und im Text
„Die als Provokation betrachtet werden kann“ – also ich betrachte sie als „Ursache“ für die „Wirkung“ = die aktuelle Rede Präsident Putins. – Ein kleiner Unterschied wäre auch, wenn man z.B. „Präsident“ Putin sagt, der eine kurze Rede über die aufgrund der fortschreitenden transatlantischen, über die Bande gespielt, ukrainischen Eskalationen durch die „Guten“ hält, in der er vor einem atomaren Weltkrieg warnt.
Kein leitmediales Wort davon. – Was ist wichtiger? Glawischnig bei Dancingstars oder vielleicht Bezeichnungsdisussionen für öffentliche transgender Klos?
Erinnerung an die Madman-Strategie Nixons & Kissingers während des Vietnamkriegs:
Nixon wollte, dass die „andere Seite“ denkt, er und Kissinger könnten „verrückt“ sein; Er gab Moskau und Hanoi ein Signal, um anzudeuten, dass er „vielleicht sogar noch weiter gehen könnte“, sogar zur „nuklearen Nutzung“.
Mit der Madman-Diplomatie versuchten Nixon und Kissinger, den Vietnamkrieg zu möglichst günstigen Bedingungen und in kürzester Zeit zu beenden, ein Unterfangen, das in einem geheimen globalen Atomalarm gipfelte.
Nixons „Nuclear Spectre“ liefert den bislang umfassendsten Bericht über die Ursprünge, den Beginn, den politischen Kontext und die Durchführung des „JCS Readiness Test“ – dem Äquivalent eines weltweiten Atomalarms, der Washingtons Wut über Moskaus Unterstützung Nordvietnams signalisieren sollte.
Sie brachten die sowjetische Führung dazu, ihren Einfluss zu nutzen, um Hanoi zu diplomatischen Zugeständnissen zu bewegen. Es fand zwischen dem 13. und 30. Oktober 1969 statt und umfasste Militäreinsätze auf der ganzen Welt: in den kontinentalen Vereinigten Staaten, Westeuropa, im Nahen Osten, im Atlantik, im Pazifik und im Japanischen Meer.
Die Operationen umfassten strategische Bomber, taktische Luftangriffe und eine Vielzahl von Marineoperationen, von Bewegungen von Flugzeugträgern und U-Booten mit ballistischen Raketen bis hin zur Beschattung sowjetischer Handelsschiffe auf dem Weg nach Haiphong.
Ein Memorandum von Nixon an Kissinger vom März 1969 „zeigt“ die Notwendigkeit, die Sowjets dazu zu bringen, die Risiken zu erkennen, die darin bestehen, Washington bei den Vietnam-Verhandlungen nicht zu helfen: „Wir müssen den Sowjets Angst machen, dass wir möglicherweise unsere Geduld verlieren und möglicherweise außer Kontrolle geraten.“
Die streng geheime Warnung an die nordvietnamesische Führung, die Nixon über einen Mittelsmann, Jean Sainteny, sandte: Wenn es bis zum 1. November nicht zu einer diplomatischen Lösung des Krieges kommt, würde sich Nixon „bedauerlicherweise gezwungen sehen, auf Maßnahmen von großer Tragweite und Gewalt zurückzugreifen.“ … Er wird zu allen notwendigen Mitteln greifen.“
Es liegen vor:
1969 hofften Nixon und Kissinger, dass ihre Madman-Drohungsstrategie gepaart mit Verbindungsdiplomatie Hanoi davon überzeugen könnte, einem gegenseitigen Rückzug am Verhandlungstisch zuzustimmen, oder Moskaus Kooperation nutzen könnte, um Hanoi davon zu überzeugen.
Quelle – National Security Archive „Nixon, Kissinger, and the Madman Strategy during Vietnam War“ – National Security Archive Electronic Briefing Book No. 517 – By William Burr and Jeffrey P. Kimball
Aus Nixon/Kissingers Plan wurde was? Verworfen / vergessen / stillgelegt?
Stillgelegt für einen adaptierten Ukrainefall? Vielleicht gerade für all die aktuellen transatlantischen skrupellosen, hirngewaschenen real existierenden Madmans und ihr Beweigagerl, voll mit europäischen Hirnis aus der 1. & 2. & 3. politischen Reihe…
Inklusive den kriegsgeilen medialen Hetzern!
Schande über sie!
Die Wirkung wäre größer, ginge es um 6 Ziele in Kiew – Führerbau, Generalstab, Geheimdienst-Zentrale… In gestern gelesenen Artikeln fand ich widersprüchliche Infos zu den Sprengköpfen – von Übungssprengköpfen ohne Sprengstoff bis zu je 1,2 Tonnen TNT. Auf einem der Videos konnte man aber Explosionen bei Einschlägen erkennen, also etwas Sprengstoff war wohl dabei.
Die russischen Einheiten stürmen gerade Kupiansk bei Charkow – wohl nicht, um wieder abzuziehen. Ich nehme an, zumindest das Gebiet östlich vom Fluss Oskol wird der RF angegliedert. Im westlichen Rest wollen die Russen auf gar keinen Fall NATO-Truppen dulden – mich wundert, dass sie bei der Militarisierung des Leyenstans nicht genauso die EUdSSR ausschließen.
„…also etwas Sprengstoff war wohl dabei….“
Kinetische Energie verhält sich proportional zur Geschwindigkeit. Ich fürchte, wir haben keine Ahnung wie immens die kinetische Energie eines solchen Projektils mit solcher Geschwindigkeit ist. Die gezeigten Bilder von zerstörten Dächern von Einfamilienhäusern sind jedenfalls Fake pur – bei solcher Kinetik könnte man auch einen Sack Reis auf so ein Haus „werfen“ und es vollkommen einebnen (bzw seine Höhe „vertikal invertieren“).
Und vielleicht war es auch nur ein „Sack Reis“ (gar nordkoreanischer?) – damit die Machtdemonstration noch größer ist. Ich bin neugierig wie Sie. Darum würde ich auch gerne Satellitenbilder der Einschläge sehen…. Dass etwas getroffen und devastiert wurde, zeigt zumindest die eine enorme Detonation auf den Videos, die auch die schlechteste Bildqualität nicht vertuschen kann.
Ob der Westen begreift, dass das ein Hiroshima-Event ohne „nukulare“ Komponente war? Oder braucht es noch ein original Nagasaki (moderner Dimension – die man jetzt etwas besser abschätzen kann, denn ein so ein Ding und alle österreichischen Städte sind futsch)???
Mit Satellitenbildern kann ich nicht dienen….halte aber dieses Videomaterial für glaubhaft:
https://www.bitchute.com/video/nwSOOztYs73F