
Nutzen und Gefahren der Windkraft
Der Ausbau der Windkraft hat weltweit immer mehr Fahrt aufgenommen, allein in Europa sind es schon deutlich mehr als 220.000 Installationen an Land. Auch auf den Meeren rundum werden immer mehr Offshore-Anlagen gebaut. Zeit Bilanz zu ziehen über Nutzen und Gefahren.
Beginnen wir mit dem Nutzen. Windkraft liefert Strom und das nicht nur bei Tag und im Sommer. Es ist also in dieser Hinsicht dem Solarstrom deutlich überlegen. Dennoch, auch der Wind ist unzuverlässig, während Industrie, Verkehr und Haushalte eine zuverlässige Versorgung benötigen. Fachleute bezeichnen Strom aus diesen Quellen als „Flatterstrom“ oder „Zappelstrom“. Um Netzstabilität zu erreichen und Blackouts zu verhindern, darf diese unzuverlässige Art der Stromversorgung 10% der gesamten Produktion nicht übersteigen.
Windkraft wird gerne als „grüne“ oder „erneuerbare“ Energie bezeichnet. Nach einem der Grundgesetze der Physik, dem Energie-Erhaltungssatz, kann Energie weder erneuert oder geschaffen noch verbraucht oder vernichtet werden. Sie kann lediglich von einer Art in eine andere umgewandelt werden, der Betrag bleibt konstant. Erneuerbare Energie kann es also nur dort geben, wo die Gesetze der Physik nicht gelten, zum Beispiel auf einer scheibenförmigen Erde.
Kann Windkraft grün sein?
Diese Frage haben zwei große Studien kürzlich nachhaltig verneint. Eine im September 2024 veröffentlichte Studie zeigte, dass die Aufstellung von Windrädern in Waldgebieten die Belaubung um bis zu ein Drittel reduziert. Dazu kommt eine Bodenerosion, die Hunderttausende von Tonnen Erde aus dem Waldboden entfernen kann. Damit sind langfristige Waldschäden und weitere Reduktion der Begrünung garantiert.
Eine über 22 Jahre laufende Studie in China hatte gezeigt, dass Windräder zu einer erheblichen Reduktion der Biomasseproduktion führt. Die Ergebnisse der Untersuchungen und Messungen sind negativ für die Umwelt.
Windparks reduzieren im Umkreis von bis zu 20 Kilometern die Vegetation. Diese Reduktion der Vegetation geht mit einer merklichen Zunahme der Erwärmung durch die Strahlungsenergie einher, die normalerweise per Photosynthese von Pflanzen absorbiert wird. Und letztlich speichert eine geringere Pflanzenmasse eine kleinere Menge an CO2 – und CO2 zu reduzieren wäre ja eines der Ziele der Nutzung von Windkraft.
Windparks produzieren also das genaue Gegenteil von „grüner“ Energie, sie reduzieren die Biomasseproduktion und Begrünung.
Klimatische Folgen der Windparks
Wir kommen nochmals auf das Thema der „erneuerbaren“ Energie zurück. Von den Windrädern wird Energie in Form von Strom abgeleitet, die der Luftströmung entnommen wurde. Das führt zu einer Reduzierung des Luftdrucks und der Windgeschwindigkeit. Das muss selbstverständlich Auswirkungen auf Wetter und Klima haben.
Einige Studien haben nun gezeigt, dass es zu regionalen Klimaerwärmungen kommt. Eine Studie in Texas, wo sehr große Windparks schon Anfang des vorigen Jahrzehnts in Betrieb waren, wurde eine Temperaturerhöhung von 0,72 Grad pro Jahrzehnt gefunden.
Das Ergebnis aus Texas stimmt interessanterweise mit einer Untersuchung im Burgenland überein, wo die Messdaten einer Station in Eisenstadt eine Erhöhung der Lufttemperatur nach Errichtung der großen Windparks um just den selben Wert von 0,72 Grad pro Jahrzehnt ergeben hat.
Eine weitere Studie entwickelte ein Klimamodell, das zeigt, dass groß angelegte Wind- und Solarparks in der Sahara zu Erhöhung der Temperatur führt, sowie Regen und Vegetation verstärken.
Wetterphänomene wie die verstärkte Verfrachtung von Saharasand nach Europa könnten auch eine Folge sein des massiven Ausbaus von Windkraft in Europa und vor seinen Küsten, wie diese Studie nahelegt.
Schäden für die Umwelt
Trotz der krebserregenden „fiesen Fasern“, die in etwa so schädlich sind wie Asbest, schweigen die Medien meist, „Experten“ leugnen jegliche Probleme. Über eine bis jetzt nicht ansatzweise bewusst gewordene Gefahr für Mensch, Tier und Umwelt, die von den Rotorblättern ausgeht. Die Flügelspitzen bewegen sich mit Geschwindigkeiten von bis zu 400 km/h im Kreis. Sie sind damit starken Belastungen ausgesetzt und der Abrieb kontaminiert große Flächen von 1000 Metern im Umkreis.
Ein Bericht über Feuerschäden bei Windturbinen erläutert, dass bei Beschädigung des Rotorblatts neben scharfkantigen größeren Bruchstücken auch feinste, lungengängige Faserstäube von Glasfasern oder Carbonfasern freigesetzt werden, sogenannte Fiese Fasern, die über Haut und Lunge in den Organismus von Menschen und Tieren eindringen können.
„Fiese Fasern“ sind, wie ihr Name bereits andeutet, eine Gefahr für Leib und Leben. Damit sind eine Reihe von Verbundwerkstoffen aus Glasfasern, Balsaholz und Stahlelementen gemeint, die mit Epoxidharzen (GFK) verklebt werden. In den aktuellen Windturbinen werden mittlerweile zunehmend mit Kohlenstofffasern verstärkte Kunststoffe oder „CFK“ eingesetzt, da diese ähnlich stabil, aber eben auch leichter sind.
Ungeachtet einiger Vorteile (Gewichsreduktion bei ähnlicher Belastbarkeit wie Stahl), enthalten diese GFK und CFK eine Reihe gefährlicher Chemikalien, u.a. Bisphenol-A, das aufgrund seiner hohen Toxizität, den Hormonhaushalt verändernden und krebserrengenden Eigenschaften schon länger als problematisch angesehen wird. Die European Chemicals Agency hat Bisphenol A 2017 als „besonders besorgniserregenden Stoff“ eingestuft.
Die Wirkung dieser Fasern und von Bruchteilen davon hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als ähnlich krebserregend wie Asbest eingeschätzt.
Dem nordrhein-westfälischen Landtag wurde durch Rechtsanwalt Thomas Mock ein Gutachten vorgelegt das im Auftrag der Gesellschaft für Fortschritt in Freiheit e.V. erstellt wurde. Darin werden die gesundheitlichen Gefahren dargelegt, die generell von Mikropartikeln durch Abrieb bei den Windrotoren ausgehen, die sowohl Anwohner in Eigentum und Gesundheit betreffen, wie auch Gebiete, in denen Nahrungsmittel angebaut werden. Jahrzehntelanger Betrieb verursacht eine signifikante kontinuierlich zunehmende Kontamination durch diverse Mikropartikel.
Der Betrieb von Windanlagen kann aufgrund des natürlichen und unvermeidlichen Abriebs/Erosion/Delamination von toxischen Mikropartikeln von Rotoroberflächen signifikante Gesundheitsschäden verursachen. Damit wird der Betrieb durch solche toxischen und schädlichen Partikeleinträge unverhältnismäßig und unzumutbar für die Umwelt und Menschen in der Nähe und es wird einen landwirtschaftlichen Betrieb in seiner Existenz gefährden.
Dabei ist angesichts der großen Flächen heutiger Rotoren und eines üblichen durchschnittlichen aber unvermeidlichen Abriebs von Mikropartikeln in allen Größen und der Lebenszeit von Rotoren bereits von einer signifikanten Menge an Mikropartikeln auszugehen. Sie gehen aufgrund ihrer Winzigkeit in die Hunderttausende, wenn nicht Millionen Partikel. Standorte in Anbaugebieten für Lebensmittel bzw landwirtschaftlich genutzte Flächen sollten damit für Windräder gar nicht mehr in Frage kommen.
Es sind jedoch bereits Zehntausende Quadratkilometer von landwirtschaftlich genutzten Flächen durch die dort aufgestellten Windräder kontaminiert worden. Wird dieses Problem einmal erkannt, so kann es sein, dass die weitere landwirtschaftliche Nutzung untersagt werden muss. Und das kann katastrophale Folgen für die Nahrungsmittelversorgung der Menschen haben, oder hat es bereits durch bisher unerkannte gesundheitliche Schäden.
Direkte gesundheitliche Schäden
In einer Studie wurden die Probleme und Schäden bei Menschen erhoben, die direkt in der Nahe von Windrädern wohnen oder gewohnt haben und Wohnsitz wechseln mussten.
Die Untersuchungen haben eine ganze Reihe von Schäden dokumentiert. Beispiele hierfür sind:
- Missbildungen der Gliedmaßen bei Pferden
- Geburtsfehler (mit fehlenden Augen und Schwänzen geboren) bei Rindern, Hühner, die mit gekreuzten Schnäbeln geboren werden
- 264 % höhere Cortisolwerte (Stress) bei Waldtieren
- erhöhte Aggressivität und unberechenbares Verhalten bei Haus- und Nutztieren (z. B. das Treten neugeborener Kälber)
- höhere Krebsraten
- Totgeburten und Fehlgeburten, Rückgang der Fruchtbarkeit, Geburten mit Prolaps
- kontaminierte, graue Wasserbrunnen mit 14.000-fach höherem Gehalt an Schwarzschiefer
Ein weiteres großes Thema ist die Gesundheitsgefährdung durch Infraschall. Eine neue Studie setzt sich vertieft mit den Wirkungen von Infraschall auseinander. Infraschall ist eine niederfrequente Schwingung unterhalb des hörbaren Bereichs, der von 20 und 20.000 Hertz reicht. Sehr langwellige Schwingungen haben eine sehr hohe Reichweite und pflanzen sich durch verschiedene Medien sehr gut fort. So wird etwa mit getauchten Unterseebooten ebenfalls im extrem langwelligen Bereich Verbindung gehalten.
Infraschall pflanzt sich auch im Wasser sehr weit fort und schädigt vor allem Meeressäugetiere wie Wale oder Delphine. Wohl deshalb hat Florida Offshore-Windparks vor seinen Küsten per Gesetz verboten, wie Gouverneur Ron DeSantis mitteilte.
Auch bei Menschen bietet das „endotheliale Zytoskelett, das jetzt als Tiefpassfilter identifiziert wurde, … die Möglichkeit zur Mechano-Transduktion.“ Das kann „zu einem Anstieg des oxidativen und oszillatorischen Stresses führen, dem Hauptgrund für den Verlust der endothelialen Integrität bei Entzündungskrankheiten wie Atherosklerose. Dies könnte auf die lange gesuchte pathophysiologische Art und Weise hinweisen, in der Infraschall und Vibrationen auf zellulärer Ebene eine stressauslösende Wirkung ausüben können. Lärmexponierte Bürger, die in der Nähe von Infrastrukturen wie Biogasanlagen, Wärmepumpen, Blockheizkraftwerken und größeren industriellen Windkraftanlagen (IWT) leben, zeigen weltweit vor allem eine mit Mikrozirkulationsstörungen verbundene Symptomatik.“
Das ist also die nicht ganz einfache aber wissenschaftlich korrekte Erklärung für einen weiteren Teil der gesundheitlichen Schäden durch Infraschall von Windrädern, der sich über mindestens 10 Kilometer Entfernung schädlich auf die Gesundheit von Menschen auswirkt.
Abgesehen von Walen und Delphinen scheinen marine Ökosysteme generell, aber auch Insekten, durch die zunehmenden Emissionen sehr niedriger Frequenzen besonders gefährdet zu sein.
Kosten und Entsorgung
Der Bau von Windanlagen wird zum großen Teil noch immer staatlich gefördert. Je mehr Windparks es gibt, umso teurer wird der Strom. Um Blackouts zu verhindern muss bei steigendem Anteil immer mehr in Speichermöglichkeiten oder Ersatzkraftwerke investiert werden. Diese liefern aber extrem teuren Strom, da Anschaffung und Betrieb auf wesentlich weniger ausgelieferte Gigawatt umgelegt werden muss, als bei Dauerbetrieb.
Ein riesiges Problem ist die Entsorgung. Die Verbundwerkstoffe sind durch ihre Anteile an Glasfasern und Carbonfasern nur extrem aufwändig und teurer recycelbar. Deshalb geht man den derzeit den Weg sie in Deponien zu lagern, was wiederum Gefahren für Umwelt, Tiere und Menschen bedeutet.
Fazit: Windkraft hat nur geringen Nutzen aber ein riesiges und vielfältiges Schadpotenzial.
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Passiert nicht eigentlich immer wieder das Gleiche? Jede „neue Erfindung“ des „modernen“ Menschen ist in der Langzeit-Schadwirkung noch gravierender als die vorherige. Siehe die Erfindung von Plastik – sorry Polymeren – siehe die ganze chemische Industrie, die Gentechnik und Mikrowellennutzung bis zurück zur Atombombe… aber wir glauben bedingungslos an diesen „Fortschritt“, der uns glücklich und gesund macht. Wie verrückt kann man eigentlich sein… in Wahrheit ein purer Selbstzerstörungstrip.
Ich denke, es ist keine „Verschwörungstheorie“, dass es bereits andere „Menschheiten“ vor uns gab, die auf genau demselben Weg waren und sich ausradiert haben. Es ist nur schon zu lange her, um es noch beweisen zu können, da es absolut keine Spuren mehr gibt – dennoch existieren bekanntlich auch seltsame Artefakte, die keiner je zuordnen konnte.
Nur so ein Gedankengang… ich meine damit keine Außerirdischen, sondern ganz normale „Menschen“, wie wir es heute auch sind. Normal im Sinne von endloser Gier, die am Ende ins Verderben führte.
Windkraft ist ein gutes Beispiel dafür, wie erst allmählich bekannt wird, es gibt dadurch Umwelteffekte die keineswegs abschließend bewertet sind. Negative Entwicklungen mehren sich, die in den Planungsunterlagen nicht einmal ansatzweise behandelt wurden. Ich selber hatte mehrjährige Leistungsdaten eines „alten“ Windparks analysiert, nachdem ein „neuer“ Windpark direkt benachbart, in Hauptwindrichtung vorgelagert, errichtet wurde. Der nachfolgende mehrjährige Leistungsverlust des ‚alten‘ Windparks betrug 16 % gegenüber der mehrjährig gemessenen Ausgangssituation vor dem Bau des neuen Windparks. Es gibt die Umwandlung kinetischer in elektrische Energie nicht umsonst, oder für lau, wie wir sagen. Die hier genannten Aspekte sind alle bei der „Energiewende“ zu berücksichtigen und möglichst ideologiefrei zu bewerten.