Staatliche Desinformation fördert Atemwegsinfektionen – Studie

3. November 2024von 3,8 Minuten Lesezeit

Wer sich noch an die ersten drei oder vier Monate des Jahres 2020 erinnert, dem fällt vielleicht auf, dass die Grippesaison bis zur geplanten Ausrufung der „Pandemie“ völlig normal verlaufen war. Erst als in der zweiten Märzhälfte, Testergebnisse und alle Arten von Inzidenzen in den Regierungs- und Mainstream Medien auf- und ab-dekliniert wurden, entstand der Eindruck es sei irgendwie was Besonderes los und Menschen wurden mehr krank als ohne diese Desinformation. Damit befasst sich eine Studie.

Die Studie von Thung-Hong Lin et al. Mit dem TitelGovernment-sponsored disinformation and the severity of respiratory infection epidemics including COVID-19: A global analysis, 2001–2020“ (Von der Regierung geförderte Desinformation und die Schwere von Epidemien von Atemwegsinfektionen einschließlich COVID-19: Eine globale Analyse, 2001-2020). Die Studie erschien bereits 2022, sie ist aber hoch aktuell, weil einerseits genau diese Desinformation fortgesetzt wird und anderseits die Zensur immer mehr als Mittel zur Unterdrückung des Diskurses und der Wahrheit eingesetzt wird.

Die Autoren schreiben einleitend [Hervorhebung meine]: „Fehlinformationen im Internet und staatlich geförderte Desinformationskampagnen wurden wegen ihrer mutmaßlichen/hypothetischen Rolle bei der Verschärfung der Coronavirus-Pandemie 2019 (COVID-19) kritisiert.

„Wir stellen die Hypothese auf, dass diese staatlich geförderten Desinformationskampagnen in den letzten zwei Jahrzehnten positiv mit Epidemien von Infektionskrankheiten, einschließlich COVID-19, verbunden waren. Durch die Integration globaler Erhebungen des Digital Society Project, der Global Burden of Disease und anderer Datenquellen aus 149 Ländern für den Zeitraum 2001-2019 haben wir den Zusammenhang zwischen staatlich geförderter Desinformation und der Ausbreitung von Atemwegsinfektionen vor dem COVID-19-Ausbruch untersucht.

Aufbauend auf diesen Ergebnissen haben wir dann ein negatives binomiales Regressionsmodell angewandt, um die Zusammenhänge zwischen staatlich geförderter Desinformation und den bestätigten Fällen und Todesfällen im Zusammenhang mit COVID-19 während der ersten 300 Tage des Ausbruchs in jedem Land und vor Beginn der Impfung zu schätzen. Nach Kontrolle klimatischer, gesundheitspolitischer, sozioökonomischer und politischer Faktoren stellten wir fest, dass staatlich geförderte Desinformation signifikant mit der Inzidenz und Prävalenz von Atemwegsinfektionen in empfänglichen Bevölkerungsgruppen im Zeitraum 2001-2019 verbunden war. Die Ergebnisse zeigen auch, dass Desinformation signifikant mit der Inzidenzrate (IRR) von COVID-19-Fällen verbunden ist. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Regierungen den mit Pandemien verbundenen Schaden eindämmen können, indem sie ihre Förderung von Desinformationskampagnen einstellen.“

Die wichtigsten Punkte der Studie kurz gefasst:

  • Politische Desinformation wurde mit dem Auftreten von Atemwegsinfektionen in Verbindung gebracht.
  • Die Desinformation wurde positiv mit dem Auftreten von COVID-19 in Verbindung gebracht.
  • Die Internetzensur führte zu einer Untererfassung der Häufigkeit von Atemwegsinfektionen.
  • Die Regierungen müssen aufhören, Desinformation zu fördern, um Schuld zu vermeiden oder sich Vorteile zu verschaffen.

Die Autoren schlagen vor, „der Desinformation während der COVID-19-Pandemie entgegenzuwirken. Erstens fordern wir die Regierungen auf, sofort damit aufzuhören, Desinformationen zu fördern, um Schuldzuweisungen zu vermeiden oder die Krankheit als Strategie zur Erlangung politischer Vorteile in nationalen und internationalen Konflikten zu betrachten. Außerdem schlagen wir vor, dass die internationale Gemeinschaft und die globale Zivilgesellschaft tätig werden, um Regierungen daran zu hindern, Desinformationskampagnen und Internetzensur zu fördern. In der Praxis könnten von zivilen Vereinigungen verwaltete Behörden zur Überprüfung der Fakten eingerichtet werden, um Fake News wirksam zu widerlegen. Die Beseitigung von Fake News in der Zivilgesellschaft kann dazu beitragen, die Verbreitung von Infektionen einzudämmen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Bekämpfung von Desinformation eine Schlüsselrolle bei der Kontrolle der Pandemie spielen kann.“

Diese Form der Desinformation betrifft übrigens nicht nur den Bereich Gesundheit, sondern immer stärker alles was mit Klima- und Energiepolitik zu tun hat. Die Forderungen des WEF, UNO, EU und den Staaten des politischen Westens an die Länder des Globalen Südens ist die aktuellste Form des Neokolonialsmus.

Über Kredite für den Ausbau von Stromnetzen, Solar- und Windanlagen sollen neue Abhängigkeiten geschaffen werden. Das wird allerdings immer mehr erkannt. So wird Deutschland von Politikern in Südafrika scharf kritisiert, da dem Land für den Ausbau von Verteilnetzen um die Ablöse von Kahlekraftwerken zu ermöglichen, hohe Kredite aufgedrängt werden. Basis dafür ist die Klima-Desinformation, dass CO2 die Erde erwärme und nicht die Sonne.

Daniel Capilla, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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6 Kommentare

  1. Dorothea 3. November 2024 um 12:12 Uhr - Antworten

    Dass so manche Bürger auch Zyankalie nehmen würden, weil es Regierung befiehlt, warf ich während Corona den Fahrgästen vis a vis vor, die im Zug lautstark die Impfung empfahlen.
    Ein Vogelzeiger war die Antwort, aber vielleicht sind jene inzwischen gescheiter geworden.

    • Anna 3. November 2024 um 15:39 Uhr - Antworten

      Mein Mitleid hält sich in Grenzen

    • Der Zivilist 3. November 2024 um 18:17 Uhr - Antworten

      Zyklon-B
      wär ja nicht das erste mal

      • Karsten Mitka 3. November 2024 um 19:01 Uhr

        @Der Zivilist
        „Zyklon-Biontech“ lautet die aktualisierte Bezeichnung!

  2. Dorothea 3. November 2024 um 11:55 Uhr - Antworten

    Hypochonder machen sich weniger Gedanken um das Symptom, sondern steigern sich leider in die vermeintlichen, propagierten Folgen hinein. Diese eingebildeten Kranken hatten sehr vielen Mitmenschen während Corona das Leben zur Hölle gemacht.
    Man wagte es gar nicht in der Öffentlichkeit zu husten, denn sofort handelte man sich bitterböse Blicke ein. Dabei waren es nur Fasern der Maske, die im Hals kratzten.

  3. Jan 3. November 2024 um 11:14 Uhr - Antworten

    Die Studie versteht unter Missinformation:

    For example, during his US presidency, Donald Trump understated the risk of the COVID-19 pandemic by accusing the political opposition of conspiracy and the media of exaggeration.

    Die Studie kritisiert in Folge auch eine Impfzurückhaltung.

    Das Problem ist aber, dass Bill Gates und Gesundheitsstadtrat Hacker erklärt haben, die Spritze reduziere Übertragung und Erkrankung, während Pfizer erklärt hat, dies sei nicht möglich – was durch die Studienlage und Lehrbücher der Vorcoronazeit gestützt wird.

    Darüberhinaus ist das Design der Spritzen derart katastrophal, dass sich eine Anwendung am Menschen mE verbietet. Für Alte, Morbide und Kinder gab es keine vernünftigen Studiendaten. Lauterbach hat verkündet, die Spritze habe keine Nebenwirkungen. Angesichts ihres Designs ist davon selbst bei entsprechenden Statistiken nicht auszugehen.

    Das weitergehende Problem ist der völlige Zusammenbruch des Rechtsstaates, die Grundrechtsverstöße und die Verstöße gegen die Wahrheitspflicht hatten bis heute keine Strafverfolgung zur Folge.

    Die ÖVP hat nun der WHO die alleinige, gerichtlich nicht anfechtbare Entscheidung über eine Notlage in Österreich übertragen, samt Ausschaltung von Nationalrat und Gerichten. Dazu besteht überhaupt kein Mandat, aber Justitia möchte erstaunlicherweise auf ihre Entmachtung nicht reagieren.

    Der suizudale volonté de la majorité hat den volonté générale überholt. Die Mehrheit möchten ihr Schicksal in die Hände von Personen geben, die bereits in der C-Pandemie nicht erfolgreich gehandelt haben, und das vereinbarte Funktionsprinzip der Gesellschaft aufheben. Dieser Wunsch ist Menschen zuzustehen, selbstverständlich können sie auch jederzeit Strichnin oder Arsen zu sich nehmen.

    Das Problem ist, dass sie damit den Staat als solchen auflösen und die Grundlagen des Gesellschaftsvertrages überhaupt. Das wird sich in dem Moment natürlich wieder bessern, in dem die Todessüchtigen ihr Ziel erreicht haben, man wird sagen, jene mit nicht lebensfähigem IQ und Todessehnsucht hätten den Staat unterminiert, aber nun seien diese ja ausgeschieden und es könne sichnnicht wiederholen.

    Das ist dennoch ein sehr destruktives Spiel, das von Intelligentia und Justitia verhindert werden sollte.

    Die Wahrheit liegt längst auf dem Tisch.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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