Stehen Impf-Reisepässe vor der Einführung?

31. Oktober 2024von 2,7 Minuten Lesezeit

Impf-Reisepässe – ähnlich zum Grünen Pass in der EU während Covid – werden auch bei der „nächsten Pandemie“ ein wesentliches Instrument sein. Das zeigt ein aktuelles Papier der nordamerikanischen Gesundheitsbehörden. 

Die EU arbeitet an digitalen Reisepässen und an digitalen Impfpässen – beides werden Teile der digitalen Identität. Von einer Verknüpfung von Reise- und Impfpass spricht öffentlich niemand, obwohl der „Grüne Pass“, das Covid-QR-Zertifikat, bereits beinahe ein Impf-Reisepass war. Und auch in Nordamerika wird Tempo gemacht. USA, Kanada und Mexico starten eine entsprechende Initiative zur „Pandemie-Vorsorge“. Am Ende könnte der Impf-Reisepass stehen.

Verankerung der Impfregeln

Über das neue Projekt berichtet aktuell der amerikanische Defender. Es soll nach Angaben der drei Gesundheitsbehörden auch einem „One Health“ Ansatz folgen, indem man die „Bekämpfung künftiger Pandemien“ vereint. Die WHO definiert One Health als „einen integrierten, vereinheitlichenden Ansatz, um die Gesundheit von Menschen, Tieren und der Umwelt auszugleichen und zu optimieren“.

Kritiker sind alarmiert: „Da es sich um eine Initiative der WHO handelt, bin ich zutiefst besorgt“, sagte Nicholas Hulscher, Epidemiologe und Fellow bei der McCullough Foundation. „Sie scheinen die Herrschaft über Pflanzen, Tiere und Menschen anzustreben – eine globalisierte, zentrale Kontrolle über die öffentliche Gesundheitspolitik in allen beteiligten Ländern.“

Public Health Canada sagt, dass One Health „die Beziehungen zwischen der Gesundheit von Menschen, Tieren und der Umwelt berücksichtigt“ – was darauf hindeutet, dass künftige Pandemien oder Bedrohungen der öffentlichen Gesundheit von Tieren auf Menschen übergreifen könnten.

Hulscher glaubt, dass die Vogelgrippe zur nächsten Pandemie und die Grundlage zur weltweiten Kontrolle werden könnte:

„Der biopharmazeutische Komplex wünscht sich, dass die H5N1-Vogelgrippe zu einer menschlichen Pandemie wird, da dies eine weitere Gelegenheit bietet, drakonische Kontrollmaßnahmen zu ergreifen und mRNA-Injektionen anzuordnen. Ihre Besessenheit mit zoonotischen Krankheiten könnte auf deren potenziell hohe Sterblichkeitsraten zurückzuführen sein, was die Wahrscheinlichkeit einer hohen Impfstoffaufnahme und die Einhaltung strenger Gegenmaßnahmen wie Lockdowns erhöht“.

Und da kommen die Impf-Reisepässe ins Spiel. Im Bericht des US-Gesundheitsministeriums (in Kooperation mit den anderen beiden) spricht man ganz offen:

„Die Umsetzung von Grenzgesundheitsmaßnahmen an Flughäfen, Seehäfen und Landgrenzen, wie z. B. die Überprüfung von Passagieren, Impfvorschriften, Quarantäne und Einreisebeschränkungen, sollte evidenzbasiert sein und darauf abzielen, die Einführung oder Ausbreitung eines Krankheitserregers in der Region zu verlangsamen.“

Hulscher erklärte, mit der Initiative würden die Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit, die erstmals während der COVID-19-Pandemie eingeführt wurden, offiziell festgeschrieben werden:

„Seit Beginn der COVID-19-Pandemie wurden die notwendigen Konstrukte geschaffen, um Impf-Reisepässe zu ermöglichen. Sie werden in der Lage sein, diese Maßnahmen bei der ’nächsten Pandemie‘ mit denselben Systemen schnell umzusetzen.“

Der „Grüne Pass“ ist damit gemeint, wenn man die Sache auf die EU umlegt. Und „bei der nächsten Pandemie“ soll das System noch schneller, effizienter – und selbstverständlich – noch evidenzbasierter ausgerollt werden.

Bild „Protester at vaccine mandate rally holding a sign with text ‚No Green Pass‘“ by Ivan Radic is licensed under CC BY 2.0.

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4 Kommentare

  1. Jurgen 2. November 2024 um 14:51 Uhr - Antworten

    Handelsrecht!!! Demnach alles freiwillige Offerten. Aber man braucht weder die Bund(esrepublik) Mitgliedskarte, noch ein Smartphone, noch eine App, … Es reicht völlig seinen Souverän rauszukehren und selbst zu entscheiden (ohne die Ordnung zu gefährden), um diese Vertragsofferte abzulehnen.

  2. Daisy 31. Oktober 2024 um 13:42 Uhr - Antworten

    Alle „Maßnahmen“ (so unsinnig sie auch waren) dienten der Impferpressung und damit der Notzulassung eines Gentech-Präparats, das zuvor keine reguläte Zulassung erhalten hatte.

    Für das linke WEF ist das zudem der Probelauf für ein Sozialkreditsystem á la China gewesen. „Digitalisierung“ und „smart“ steht für totale Überwachung und KontroIIe. Die EU dient schon lange den Konzernen (obwohl sie sich ursprünglich als Beschützerin des Wettbewerbs (und des Friedens) aufgespielt hatte. Man muss immer das Ggt. annehmen, auch wenn sie von „Demokratie“ faselt.

    An sich gilt, wenn man in die Tropen reist oder in ferne Länder, sollte man gewisse Imfungen berücksichtigen. Das ist freiwillig und normal. Dass man aber das Land ohne Gentech-Behandlung nicht mehr verlassen darf, ist Eiserner Vorhang reloaded….

  3. Glass Steagall Act 31. Oktober 2024 um 10:36 Uhr - Antworten

    Oder sagen wir es mit anderen Worten, die Bürger sollen gefälligst in ihren 15-Minuten-Städten zuhause oder besser nur noch in der Wohnung bleiben und sich nicht mehr von der Stelle rühren! Ausgang nur noch mit Sondergenehmigung oder wenn sie zur Arbeit müssen! Aber wenn sie sich ihre regelmäßigen Zwangs-Gentherapien abholen, dann könnten sie vielleicht einmal pro Jahr nach Mallorca fliegen! Als Belohnung und wenn man es sich dann noch wegen der vielen Klima-Zwangsgebühren noch leisten kann!

    Wir müssen uns die Zwangsmaßnahmen der Covid Zeit einfach nur 5 mal schlimmer vorstellen! Dann haben wir einen Blick in unsere Zukunft, wenn das nicht bald gestoppt wird!

    • Gabriele 31. Oktober 2024 um 11:47 Uhr - Antworten

      Sie werden nichts mehr besitzen, nicht mehr gesund sein…aber sie werden es lieben! Jedenfalls in der „zivilisierten“ westlichen Welt.

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