WHO & Pharma bilden Klima-Ärzte aus

22. Oktober 2024von 2,9 Minuten Lesezeit

10.000 Medizin-Studenten werden in den nächsten drei Jahren zu „Klima-Ärzte“ ausgebildet, um auf die „Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheitsversorgung“ reagieren zu können. Das ist nur der Anfang. 

25 europäische Universitäten, die WHO und ein Pharmakollektiv haben ein neues Projekt vorgestellt. Es heißt „European Network on Climate & Health Education“ (ENCHE) und folgt der Logik der herrschenden Agenda. Der „Klimawandel“ ist eine „Gesundheitskrise“ um die sich die WHO – und damit auch die Mediziner – zu kümmern hat.

Klima-Ärzte

Über 10.000 Studenten sollen in den ersten drei Jahren des Projekts „mehr Wissen und Kompetenzen über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheitsversorgung“ vermittelt bekommen. Den akademischen Vorsitz übernimmt die Universität Glasgow. Neben den Unis und der WHO ist auch das die sogenannte “ Sustainable Markets Initiative Health Systems Task Force“ am Projekt beteiligt. Bei dieser „Task Force“ sind auch Pharmariesen wie wie AstraZeneca, GSK und Novartis investiert.

Die Universität Glasgow erklärt ENCHE und wohin die Reise geht:

… den Unterricht über Klima und Gesundheit in die Lehrpläne zu integrieren, um Medizinstudenten dabei zu helfen, die zunehmende Belastung der öffentlichen Gesundheit durch die Klimakrise zu erkennen, ihr vorzubeugen und sie zu behandeln sowie nachhaltige Lösungen für die Gesundheitsversorgung anzubieten.

In den ersten drei Jahren will das europäische Netzwerk mindestens 10.000 Studenten an den teilnehmenden Universitäten mit den neuesten wissenschaftlichen und pädagogischen Ressourcen ausbilden und andere dazu inspirieren, sich der Zusammenarbeit anzuschließen

Assoc. Prof. Cecilia Sorensen von der Columbia University sagt, dass künftige Mediziner „in den kommenden Jahren feststellen werden, dass Umfang und Art der Krankheiten, die sie behandeln, direkt vom Klimawandel beeinflusst werden.“

Diesen Satz sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen. Krankheiten werden als „direkt“ vom Klimawandel beeinflusst sein. Ein Satz, der zeigt, in welche Richtung sich die Medizin in Zeiten von „One-Health“ entwickelt. Und „Klima“ wird nun zum Lehrbestand für künftige Ärzte.  Hier findet man von der Columbia University noch mehr zur neuen Ausbildung. 

Wärmeres Klima reduziert Todesfälle

WHO und Medien konzentrieren sich ständig auf extreme Hitze, dabei ist diese Art von Wetter das kleinste Temperaturrisiko der Welt. Kälte tötet fast 30-mal mehr Menschen als extreme Hitze, nämlich 4,6 Mio. vs. 0,155 Mio. Steigende Temperaturen treiben die Zahl der Hitzetoten in die Höhe, jedoch nicht bei extremer, sondern bei gemäßigter Hitze, wie TKP kürzlich berichtet und aufgeschlüsselt hat. Steigende Temperaturen verringern aber auch die Zahl der Kältetoten.

Insgesamt bedeutet dies in den letzten zwei Jahrzehnten die Rettung von 166.000 Menschenleben pro Jahr. Dies geht aus der Lancet Studie von Qi Zhao (2021) hervor, über die TKP bereits berichtet hat.

Von 2000-2003 bis 2016-2019 veränderte sich die globale kältebedingte überhöhte Sterbeziffer um -0,51 Prozentpunkte und die globale hitzebedingte überhöhte Sterbeziffer stieg um 0,21 Prozentpunkte, was zu einem Nettorückgang der Gesamtquote führte.

Die Ärzte sollten sich also mehr mit dem Problem der Kälte befassen, also mit irgendwelchen magischen Klimakrankheiten.

Bild „Doctors‘ Rebellion – One of several doctors arrested on Lambeth Bridge.“ by alisdare1 is licensed under CC BY-SA 2.0.

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9 Kommentare

  1. Sabine Schoenfelder 23. Oktober 2024 um 19:22 Uhr - Antworten

    „ WHO & Pharma bilden Klima-Ärzte aus“,…😂🤣 lächerlich. Das Klima braucht keinen Arzt. 😘
    Allenfalls der Klimaarzt eine gründliche Untersuchung.😁👍
    Standesgemäß klebt er sich im günstigen Fall auf einer Hauptverkehrsstraße fest, zusammen mit dem Klimanachwuchs. Klebrig geht die Welt zugrunde.
    Das wär doch was. 🥰💪

  2. therMOnukular 23. Oktober 2024 um 0:32 Uhr - Antworten

    Also ich find’s großartig. Ganz im Sinne der allgemeinen Infantilisierung.
    Solange, bis es plötzlich allen zu peinlich ist (am meisten dann wohl diesen 10.000 ;))

    Lasst Euch nicht verwirren, mindestens eine relative Mehrheit der Menschen kauft das nicht mehr. Abgesehen davon werden wir bald wirtschaftlich zu schwach sein, um breite Unterdrückung (im Sinne von Inhaftierung etc.) zu finanzieren. Zensuhr in Zeiten des Internets sind wie die Donau mit 2 Händen aufzuhalten. Last but not least ist heute die tägliche Dokumentation des Geschehens so dicht und umfangreich, dass man dem Geno-zied quasi live auf Tiktok zusehen kann.

    Wie lange kann das für die Täter (egal welchen Menschheitsverbrechens) wohl gutgehen?
    Nie lange.

  3. local.man 22. Oktober 2024 um 20:23 Uhr - Antworten

    Ach ich weiß nicht.
    Die letzten Jahre haben mir eigentlich immer mehr gezeigt, dass das Offensichtliche nicht immer das eigentliche Ziel ist.
    Wer weiß schon, welche Schweinereien damit verbunden sein werden und um was es schlussendlich wirklich geht.
    Diese Salami-Taktik haben wir allzuoft und als sich wiederholendes Muster.
    Zuerst scheinen die Dinge getrennt voneinander und werden erst später zu einem Ziel verbunden und dann erkennt man erst, welche neue Falle damit eigentlich ausgelegt wurde.

    Eines steht jedenfalls ja fest. Da es den von Menschen verursachten Klimawandel so nicht gibt wie dargestellt, ist auf jeden Fall etwas anderes der Sinn und Zweck. Da es im Grunde immer um das Gleiche geht, Macht und Kontrolle, sowie die Abhängigkeit zu einem Konstrukt, neu auch Überwachung und die angestrebte Weltregierung, wird dies in irgendeiner Form damit zusammenhängen.
    Die Machtsekte braucht eine passend für ihr Fortbestehen, Matrix in der wir leben und diese als Normalität wahrnehmen sollen.
    Der ganze Rest ist ja bekanntlich nur das Schauspiel und die Ablenkung, sowie die Vorbereitung zur Fremdkontrolle. Unsere stetige reine passive Haltung und nur abwehren und abwarten, wird uns immer wieder diesen Angriffen, getarnt als nötig, gut, richtig, das beste und alternativlos, aussetzen.

  4. Dorothea 22. Oktober 2024 um 17:39 Uhr - Antworten

    Dann kann man ja gespannt sein, bei welchen gesundheitlichen Problemen der Klimawandel als Ursache genannt wird. Noch interessanter werden dann die Behandlungsmethoden gegen den Klimawahn z.B.

  5. Glass Steagall Act 22. Oktober 2024 um 13:49 Uhr - Antworten

    Wir brauchen jemanden, der die Studenten vor der Pharmaindustrie und ihren Methoden der Gehirnwäsche warnt! Der Schlüssel der staatlichen Beeinflussung ist immer die Schule oder die Universität! Wobei die NGOs mehr an den Universitäten ansetzen. Eigentlich müsste man vor den Schulen und Universitäten Plakate aufhängen, die Studenten und Schüler ansprechen oder sie über das Internet über soziale Netzwerke erreichen. Das dürfte aber sofort unterbunden werden, wenn der Staat oder die NGOs das mitbekommen.

  6. Gabriele 22. Oktober 2024 um 12:22 Uhr - Antworten

    Jetzt ist auch klar, warum man schon in meiner Kindheit, wenn jemand Unsinn geschwafelt hat, ihm an den Kopf gegriffen und gefragt hat: „Bist du ein bisschen zu heiß da oben?“
    So weit waren wir damals schon…unglaublich. Wie zukunftsträchtig.

  7. Jo 22. Oktober 2024 um 12:16 Uhr - Antworten

    Und was sind die Klimakrankheiten, natürlich Zoonosen, auf den Menschen übergesprungene Tierkrankheiten, Pandemien. Dagegen hat die Pharma-Mafia natürlich, oh Wunder, schon eine Genspritze mit 95 % Wirksamkeit und ohne Nebenwirkungen. Corona war erst der Anfang!

    • Varus 22. Oktober 2024 um 12:48 Uhr - Antworten

      Meistens mutieren Viren in Organismen der Säugetiere wie Fledermäuse. Der Haken dabei – die Säugetiere halten bekanntlich konstante Körpertemperatur unabhängig vom Klima oder Wetter – muss man nicht als WHO-„Mediziner“ wissen. Sorry – ich meinte natürlich WHO-„Medizinende:innen“, um es korrekt zu formulieren.

      • Jan 22. Oktober 2024 um 14:09 Uhr

        Bestes Argument! :-)

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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