Apokalyptiker und Visionen der Klimakatastrophe – Replik auf Ripple et al.

20. Oktober 2024von 10,7 Minuten Lesezeit

Beschwörungen vom Untergang der Zivilisation und die Rhetorik einer immanenten Klimakatastrophe grüßen mittlerweile öfter als das sprichwörtliche Murmeltier. Nachdem die berüchtigten Kipppunkte des Klimas im Mainstream nur geringen Halt gefunden haben und die planetaren Grenzen überhaupt nie ernsthaft glaubwürdig waren, legen deren Urheber nun nach.

Der neueste Schrei sollen die Vitalzeichen des Planeten werden, geht es nach einem neuen Bericht einschlägig bekannter Apokalyptiker. In der vorliegenden Replik auf jenen Bericht werden selektive Darstellung tatsächlicher ökologischer Probleme sowie die katastrophenrhetorischen Methoden der Urheber aufgedeckt.

Gefährliche Zeiten kommen auf den Planeten Erde zu, geht es nach einem Autorenteam, dem u. a. Szenegrößen wie Stefan Rahmstorf, Johan Rockström, Michael Mann und die selbsternannte Expertin für Falschinformation Naomi Oreskes angehören. Bereits die ersten Zeilen legen den wissenschaftsfernen Charakter der Publikation offen. [1]

We are on the brink of an irreversible climate disaster. This is a global emergency beyond any doubt. Much of the very fabric of life on Earth is imperiled. We are stepping into a critical and unpredictable new phase of the climate crisis.

Wir betrachten zunächst die selektive Auswahl und verzerrte Darstellung vermeintlicher Fakten der beiden Hauptabschnitte, mit denen die Autoren anhand tatsächlicher ökologischer und klimatischer Probleme das Bild einer Katastrophe an die Wand malen. Anschließend analysieren wir die sich durch die Publikation ziehende Rhetorik und zeigen auf, welche Umtriebe außerhalb davon an den Tag gelegt werden.

Abschnitt 1 – Die Krux mit Skalen und Abbildungen

Die sog. „Vitalzeichen“ (Abb. 2 und 3 in [1]) aus dem ersten Abschnitt Recent trends in planetary vital signs sind zum Teil eigentlich Parameter für den mittleren globalen Wohlstand, z. B. die Weltbevölkerung, die durchschnittliche Geburtenzahl, das globale Bruttoinlandsprodukt oder der globale Energieverbrauch.

Jene Parameter, die man durchaus als Umweltauswirkungen steigenden Wohlstands erachten kann, werden nur über einen sehr kurzen Zeitraum gezeigt. Dies sind z. B. die Konzentration diverser Treibhausgase und die durchschnittliche Oberflächentemperatur seit 1980 sowie die Ozeanwärme und polare Eismassen überhaupt erst seit 2000. In so kurzen Zeiträumen mit Achsen nahe Minimum und Maximum der Anfangs- bzw. Endwerte lassen sich Änderungen sehr steil und schockierend darstellen. Dies geht aus der nachfolgenden Abbildung 1 direkt hervor.

Abbildung 1: planetare Vitalzeichen, Auswahl (Ripple et al, 2024)

Einigen dieser Graphiken werden Absätze gewidmet, die allerdings nur in Worten beschreiben, was ohnehin sichtbar ist. Zusätzlichen Kontext bezüglich Geschichte oder Größenordnungen findet man nicht.

Zudem werden in diesem ersten Abschnitt jüngere Extremwetterereignisse gelistet. Am besten lassen sich solche Darstellungen als vermeintlich beispiellose Situation mit dem jüngsten IPCC-Bericht (Arbeitsgruppe 1, 2021) widerlegen. Beginnend auf Seite 1761 befindet sich eine zusammenfassende Tabelle, die sowohl Aufkommen als auch „menschlichen Fingerabdruck“ bestimmter Extremwetterereignisse deutlich anders aussehen lässt als im vorliegenden Bericht. Mit Ausnahme von Hitzeereignissen ist die Konfidenz in beides im Allgemeinen gering bis mäßig. [2]

Diese Diskrepanz zwischen dem, was das IPCC aussagt, und was bisweilen in der wissenschaftlichen Literatur aufkommt, ist freilich nicht neu. Der zu Unrecht als sog. „Klimaleugner“ verrufene Extremwetterexperte Roger Pielke Jr. greift dieses Thema regelmäßig in seinem Substack auf. [3]

Abschnitt 2 – Scheinwerfer oder Nebelgranaten

Im zweiten Abschnitt Climate Spotlight kommt zuerst das Massensterben von Korallen ins Spiel, wobei dies fälschlicherweise und rhetorisch peinlich mit Korallenbleiche gleichgesetzt wird. Als Fallbeispiel wird das australische Great Barrier Reef (GBR) genannt. Dieses hat in der Tat in den vergangenen Jahren deutliche Rückgänge durchmachen müssen.

Nicht erwähnt wird allerdings der bemerkenswerte Zuwachs seit etwa 2019/20, der den Rückgang weitgehend ausgeglichen hat. Dies ist im Jahresbericht 2020/21 des australischen Instituts für Meereswissenschaften (Australian Institute for Maritime Science, AIMS) aufgezeichnet. [4] Die nachfolgende Abbildung 2 zeigt exemplarisch die Bedeckung des nördlichen GBR. Die mittlere und südliche Region nimmt im gleichen Bericht einen ähnlichen Verlauf.

Abbildung 2: Korallenbedeckung GBR, exemplarisch (AIMS, 2021)

In den folgenden Berichten stagniert der Zuwachs zwar eher, die bemerkenswerte Erholungsfähigkeit von Korallen wird aber nicht bestritten. Zusätzlich kann man beim AIMS eine umfassendere Liste der Risiken für Korallen und andere Meereslebewesen nachlesen. Zu diesen gehören neben zu warmen Temperaturen auch tropische Zyklone, Dornenkronenseesterne und diverse Umweltgifte.

Anschließend bringen die Autoren einen Fall von Umweltverschmutzung vor, allerdings indirekt verursacht durch mutmaßliche, dauerhafte Schmelze von arktischem Permafrost. Dafür liegt sage und schreibe genau eine Publikation vor, die eine Ökosystemen nicht zuträgliche Konzentration an Metallen und Sulfat (Anion der Schwefelsäure) sowie pH-Wert an mehreren Flüssen im US-Bundesstaat Alaska feststellt. [5] Sieht man von der willkürlichen Farbgebung in der folgenden Abbildung 3 ab, erkennt man zwar durchaus erhöhte Werte. Von einem Paradigmenwechsel, der die Ökosysteme dem Untergang weiht, kann allerdings nicht die Rede sein.

Abbildung 3: Eisenbelastung an drei Strömen in Alaska (O’Donnell et al, 2024)

Der Analysezeitraum der Studie reicht bis 2022, neuere Daten sind dem Verfasser dieser Zeilen nicht bekannt. Doch jede Wette, dass die gezeigte Belastung vorübergehend ist und die betroffenen Systeme sich wieder erholen – analog zum oben gezeigten Beispiel des GBR und anderen Ökosystemen, die entgegen diverser Untergangsprophezeiungen immer noch aufrecht sind.

Gegen Ende des Abschnitts kommen die obligatorischen Kipppunkte des Klimas vor. Auch diese lassen sich einfach durch den bereits erwähnten IPCC-Bericht in den rechten Kontext rücken. Auf Seite 106 findet sich eine Zusammenfassung, die zwar Existenz und problematisches Potential jener Kippunkte bejaht, aber auch ehrlich bezüglich der hohen Unsicherheit über Zeitpunkt und Größenordnung der Auswirkungen ist. [2] Zusätzlich sei auf eine neue Publikation verwiesen, die abermals unter Annahme tatsächlicher Existenz von klimatischen Kipppunkten eine sehr große Unsicherheit bezüglich deren Eintrittszeitpunkte herleitet. [6]

Ansonsten ist im Abschnitt eine sanfte Kritik an Geoengineering zu finden, die theoretisch lobenswert, aber im Kontext unverständlich ist. Riskanten technologischen Ansätzen gegenüber skeptisch zu sein, scheint zunächst sinnvoll. Warum diese aber nicht begrüßt werden, wenn im gleichen Zusammenhang das Bild einer nie dagewesenen Katastrophe und Bedrohung der menschlichen Zivilisation gezeichnet wird, darüber lässt sich trefflich spekulieren.

Die sonst üblichen Zusammenstellungen von pessimistischen Meinungen zum Thema und den Versuch, das Klima zum DEI-Thema (diversity/equity/inclusion, ein Aspekt der als Wokeness bekannten Gutmenschen-Ideologie) zu machen, kann man getrost ignorieren. Zumindest die erhöhte Anfälligkeit gegenüber den Folgen von Extremwetterereignissen bei Armut treffen die Autoren korrekt. Aber von der naheliegenden Lösung, den Armen der Welt leistbare Energie bereitzustellen, wollen sie wieder nichts wissen.

Rhetorik und Propaganda

Besonders auffällig ist die Begriffswahl der Autoren. Der bereits zitierte IPCC-Bericht widmet auf Seite 173 der Darstellung des Klimawandels in den Medien ein kurzes Kapitel. Dabei wird der Unterschied zwischen wissenschaftlicher und medialer Sprache indirekt betont. [2]

Also, some media outlets have recently adopted and promoted terms and phrases stronger than the more neutral ‘climate change’ and ‘global warming’, including ‘climate crisis’, ‘global heating’, and ‘climate emergency’.

Die oben zitierten katastrophistischen Begriffe sind deren einziges Aufkommen im gesamten IPCC-Bericht. Der vorliegende Vitalzeichen-Bericht dagegen hat es in sich, wie die folgende Tabelle zeigt. Dieses Aufkommen bezieht sich auf den Fließtext, Aufkommen in den Titeln zitierter Literatur bleibt freilich unberücksichtigt.

Tabelle 1: Anzahl katastrophistischer Begriffe in Ripple et al, 2024

Eine ebenso wirksame wie gefährliche Methode der Propaganda ist der aus der Rhetorik bekannte Trugschluss argumentem ad misericordiam (Appell an das Mitgefühl). Bildreich wird menschliches Leid gezeigt, wie in folgender Abbildung 4.

Abbildung 4: Auswirkungen von Katastrophen (Ripple et al, 2024)

Zwischen den Zeilen lautet die Botschaft: Du bist Schuld! Wer sich dem Scheinargument und dessen Schlussfolgerungen nicht unterwirft, gilt demnach als böser Mensch, als moralisch unterlegen, als schuld am Leid anderer. Die Perfidie dieses Trugschlusses besteht darin, dass Maßnahmen wie Strafe, Diffamierung, wilde Beleidigungen und Hasstiraden gegen Kritiker legitim erscheinen. Immerhin trifft es ja die vermeintlich Bösen, deren Bestrafung die vermeintliche Rettung der vermeintlichen Opfer erst ermöglicht. Dabei spielt es keine Rolle ob sich die Kritik auf unwirksame Maßnahmen, Rhetorik, Größenordnung des Problems oder anderes bezieht. Wie besonders anhand des Kampfbegriffs „Klimaleugner“ offenkundig wird, trifft es alle Kritiker gleich.

Die Apokalyptiker kennen in dieser Hinsicht längst kaum mehr Zurückhaltung. Besonders gut lässt sich dies durch eine jüngere Entgleisung von Koautor Michael Mann illustrieren. Mann entblödet sich nicht, Kritiker (gegenüber einer beträchtlichen Gefolgschaft) als Kakerlaken zu bezeichnen.

Abbildung 5: Vampire und Kakerlaken (Mann/X, 2024)

Neben dem unzumutbaren Benehmen liegt Ironie darin, dass Mann einer der Hauptakteure im ClimateGate-Skandal ist, welcher u. a. den Einfluss eines Klimakartells auf Gutachter und ganze wissenschaftliche Fachzeitschriften aufgezeigt hat. Auf die Feindseligkeit und Wagenburg-Mentalität, mit der das eigene Narrativ einer Klimakatastrophe verteidigt wird, und damit auf Mann selbst wurde ja tatsächlich das sprichwörtliche Licht gerichtet. Die Geschichte kann man kurz und prägnant im jüngsten Buch des Wissenschaftsjournalisten Axel Bojanowski nachlesen. [7]

Vorverlegter Untergang

Der noch nicht besprochene letzte Absatz des zweiten Abschnitts ist nach Ansicht des Verfassers dieser Zeilen der groteske Höhepunkt des Berichts. Treffend wird er mit Risiko für den Zusammenbruch der Gesellschaft (Risk of Societal Collapse) betitelt. Globale Erwärmung, Umweltzerstörung und Verlust von Biodiversität machen eine „Polykrise“ aus. Zusammengenommen würde dies den Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation bedeuten. Und sogar wenn dieser Zusammenbruch nicht geschehen sollte, stellen die Autoren viele Millionen zusätzliche Tote rund um 2050 in den Raum.

Interessant ist, was „viele“ in diesem Zusammenhang bedeuten kann. Derzeit versterben weltweit etwa 60 Millionen Menschen pro Jahr. [8] „Viele“ Millionen zusätzlich kann in etwa eine Verdoppelung bedeuten, was einem Zusammenbruch der Zivilisation binnen weniger Jahre ohnehin recht nahe kommt. Bisher wurde die Manifestation der beschworenen Klimakatastrophe auf das Ende des 21. Jahrhunderts gelegt. Hier verlegen die Autoren diese Katastrophe kurzerhand auf die Mitte des Jahrhunderts vor. Ob das irgendjemand beeindrucken wird, der oder die sich von der Untergangsrhetorik bisher nicht hat vereinnahmen lassen oder ihr gleichgültig gegenübersteht, darf bezweifelt werden.

Schlussfolgerung

Die vorliegende Replik auf die Untergangsvisionen von Ripple et al soll über die wesentlichen Aspekte verzerrter Darstellungen und propagandistischer Rhetorik aufklären. Es ist nicht der erste apokalyptische Bericht seiner Art und es wird bestimmt nicht der letzte gewesen sein.

Die gute Nachricht ist, dass diese Methoden kaum noch weiterentwickelt werden können. Entsprechend kann man sich vorbereiten, sie leichter durchschauen und schneller auf künftige Publikationen und deren unkritische Übernahme in die Mainstream-Medien reagieren. Unkritisch und bedingungslos gläubig ist z. B. der ORF bei der Handhabung eben jenes Berichts. [9]

Diese Replik möge ein Beitrag zum Kampf gegen Apokalyptik und hasserfüllte Rhetorik sein, auf dass seriöse Wissenschaft und ernstzunehmende Debatten wieder Platz bekommen. Und dass die eigentlichen Probleme von Mensch und Natur und deren Lösung wieder in einer sinnvollen Rangordnung wahrgenommen werden.

Quellenangaben

[1] Ripple W et al. The 2024 state of the climate report: Perilous times on planet Earth. BioScience, biae087, 2024. DOI: https://doi.org/10.1093/biosci/biae087

[2] Masson-Delmotte V et al (eds). Climate Change 2021: The Physical Science Basis. Contribution of Working Group I to the Sixth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change. Cambridge University Press, UK/US. DOI: 10.1017/9781009157896

[3] Pielke R. What the IPCC Actually Says About Extreme Weather. Substack, 2023. online: https://rogerpielkejr.substack.com/p/what-the-ipcc-actually-says-about

[4] Anonym. Long-Term Monitoring Program – Annual Summary Report of Coral Reef Condition 2020/21. Australian Institute of Marine Science, 2024. online: https://www.aims.gov.au/reef-monitoring/gbr-condition-summary-2020-2021

[5] O’Donnell J et al. Metal mobilization from thawing permafrost to aquatic ecosystems is driving rusting of Arctic streams. Commun Earth Environ 5, 268, 2024. DOI: https://doi.org/10.1038/s43247-024-01446-z

[6] Ben-Yami M et al. Uncertainties too large to predict tipping times of major Earth system components from historical data. Sci Adv, 10(31), 2024. DOI: https://doi.org/10.1126/sciadv.adl4841

[7] Bojanowksi A. Was Sie schon immer über das Klima wissen wollten. Westend Verlag GmbH, 2024. ISBN: 978-3-86489-461-9

[8] Anonym. World Population Prospects 2024. United Nations Department of Economic and Social Affairs, 2024. online: https://population.un.org/wpp/Graphs/DemographicProfiles/Line/900

[9] Anonym. „Planetare Vitalzeichen“ verschlechtern sich. Österreichischer Rundfunk Stiftung öffentlichen Rechts, 2024. online: https://science.orf.at/stories/3227031


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11 Kommentare

  1. bekir 21. Oktober 2024 um 18:14 Uhr - Antworten

    Er war 2009 einer der Hauptakteure im ClimateGate-Skandal und fast ein Jahrzehnt zuvor der berühmt-berüchtigte Erfinder des „Hockeystick“, der („Follow the Science“?) die Original-Daten samt dubiosem Datenverarbeitungs-Programm nicht offenlegen wollte: Prof. Michael E. Mann.

    Es hat schon ein besonderes „Gschmäckle“, wenn ausgerechnet dieser Mensch von lichtscheuem Gesindel (Vampire, Kakerlaken) spricht, wenn es um das Feststellen von Tatsachen geht, die ihm nicht in den Kram passen (und gegen die er mit seinen „Argumenten“ wohl nicht ankommt).

    Und wenn er jetzt noch Onkel Doktor spielen will (wie so viele im Zeitalter der Panik-demien), dann soll er doch mal sagen, warum zu seinen gefährdeten „Vitalzeichen“ nicht der Weltfrieden gehört, der von den ständigen Kriegen der USA (samt Proxies) gefährdet wird. Die gefährden nicht nur ganz allgemein Gesundheit und Wohl der Menschheit – Militär, Rüstung und Krieg sind von der CO2-Erfassung ausgenommen, obwohl sie besonders viel davon produzieren!

    Das Land mit den frühesten, meisten und wichtigsten Klima-Missionaren (Al Gore, Prof. Mann, Bill Gates, Pentagon-/Nasa-Mann James Hansen ganz am Anfang ca. 1970) bricht seit Jahrzehnten „ganz zufällig“ serienmäßig und fast pausenlos Kriege vom Zaun wie kein anderes.
    Das geopolitisch angestrebte Aufrechterhalten der „Full Spectrum Dominance“ zugunsten der USA benötigt ersichtlich diese schmutzigen Kriege – und das Predigen von Klima-Askese hat die in die gleiche Richtung zielende „angenehme“ (Neben-? Haupt-?) Wirkung: das wirtschaftliche Aufholen der immer näher rückenden Konkurrenten wirksam behindern zu können.

    Der langjährige US-(Außen-)Politiker John Kerry wurde von Präsident Biden zuletzt als „Klimabotschafter“ drei Jahre lange zum Predigen und zum Ins-Gewissen-Reden in die Länder der Welt entsandt. Jetzt in Pension, hat er seine Tochter noch schnell bei der WHO untergebracht, wo sie für „Klima und [Seuchen-]Gesundheit“ zuständig ist.
    Also für die zwei Angst-Themen, die auch ein Jens Spahn im Januar 2020 (noch pünktlich vor Pandemie-Beginn) in einer neuen Abteilung zusammenfasste, obwohl sie inhaltlich kaum zusammenpassen.
    Außer, wenn man die Schnittfläche „Angst“ und deren machtpolitisch ergiebiges Management als Hauptzweck der Veranstaltung betrachtet…

    Von unseren (teils US-finanzierten) Klima-Kleber-Kids mag man halten, was man will.
    Einer Luisa Neubauer muss man aber zumindest zugute halten, dass sie auf dem Weltklima-Gipfel dem feinen Herr Kerry offen und lautstark Klima-Heuchelei und Doppelmoral vorgeworden hat.

    „Geoengineering“ wurde vor 10 – 20 Jahren noch schamhaft versteckt oder hinter der Sockenpuppe „Chemtrails“ als Spinner-Thema abgetan. Inzwischen wird in Wikipedia (und in der Propaganda von Bill Gates) unbefangen so getan, als ginge es hauptsächlich und ganz philanthropisch um die Klima-Rettung – der „Missbrauch zu militärischen Zwecken“ wird in einer Liste mit 22 Einträgen nur ganz kurz (auf Platz 15) erwähnt (er war aber wohl der eigentliche Grund des jahrzehntelangen Versteckspiels).

    Dabei dürften in den Anfängen (1960er oder früher) das Thema „Klimarettung“ ein Nicht-Thema gewesen sein. Und auf amtlichen Militär-Seiten wird heutzutage ganz offen Bezug genommen auf ein immer noch gültiges und sogar hochaktuelles Pentagon-Papier von 1997, Titel „Owning the weather in 2025“.
    Zweck der Aktion: keine edlen zivile Ziele, sondern „to war fighting applications“.
    Das Wetter besitzen, um es in Kriegen als Gefechtsanwendungen benutzen zu können.
    „Such a capability offers the war fighter tools to shape the battlespace in ways never before possible“
    – mit niemals zuvor möglichen Kampfwerkzeugen will man das Schlachtfeld der Zukunft gestalten,
    https://apps.dtic.mil/sti/citations/ADA333462

    Mehr Kriegsgetümmel oder mehr Klima-Sorge – gibt es da etwa einen Zielkonflikt?
    Aber nicht doch: Egal, was auf „Tagesschau“-Niveau dem Volk von den großen Klima-Aposteln mit erhobenem Zeigefinger verklickert wird – letztlich zählt nur der (politisch-militärische) Vorteil des Imperiums im großen weltweiten Machtspiel.

    Das außenpolitische Ge- und Missbrauchen von eigentlich universellen Themen hat in den USA Tradition:
    Der jährliche Menschenrechtsbericht ist in einer Abteilung des Außenministeriums angesiedelt, als ob es in den USA selber oder aus den USA heraus keine Menschenrechts-Verletzungen geben könnte. Erfahrungsgemäß werden Verstöße dann bevorzugt gefunden und ausgiebig beanstandet bei denjenigen Ländern, die bei den USA gerade geopolitisch in Ungnade gefallen sind.

    Direkt aus der Politik ist von den großen Klima-Aposteln zwar nur Ex-Vizepräsident Al Gore, aber auch Oligarch Bill Gates und Wissenschafts-Simulator Michael E. Mann vertreten stramm geopolitische Interessen der USA.
    Dass „Klima“ auch (oder sogar: nur?) ein Mäntelchen dafür ist, wird mit viel Propaganda zugedeckt.

    • Sabine Schoenfelder 21. Oktober 2024 um 19:18 Uhr - Antworten

      Es gibt keinen 👉👉👉👉👉👉 größeren W I D E R S P R U C H als CO2-Reduktion versus KRIEG ‼️😂
      Allein daran erkennen alle, daß dieser CO2-Quatsch reine Geldmacherei ist und eine reine Unterdrückungsideologie darstellt.
      Die ganze Welt rüstet auf, die grüne Sprachstörung reist mit Selensky CO2- intensiv um die Welt zum Waffensammeln mit Kriegsrhetorik. Kriege werden forciert, Frieden skandalisiert….ein einziger Irrsinn.
      Für WIE blöde haltet Ihr die Menschen ?
      Wir duschen kalt, damit die Israelis mehr Bomben werfen können ?..😂🤣
      Wir fällen und vergraben ‼️unsere Bäume auf Anweisung von Mr. Gates, verzichten auf Fleisch, fressen Insekten, damit Flotomir aus der Ukraine Atombomben für einen 3. Weltkrieg bauen kann ??
      Laßt Euch mal untersuchen….

  2. bekir 21. Oktober 2024 um 16:14 Uhr - Antworten

    Der Link zum Korallen-Thema nennt einen nur anonymen Autor.
    Die Nachricht selbst hatte es 2022 allerdings bis in die Mainstream geschafft:
    https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2022-08/korallen-great-barrier-reef-erholung-temperaturen

    „Korallen am Great Barrier Reef erholen sich
    Forscher stellen beim Great Barrier Reef den stärksten Korallenbewuchs seit 36 Jahren fest.
    Durch Störungen des Meeres kann das aber wieder zunichtegemacht werden.“

    Die Einschränkung im letzten Satz muss heutzutage wohl sein, damit die Aufseher der Klimakirche nicht ins Grübeln kommen, ob ein Glaubensabfall vorliegt…

    • bekir 21. Oktober 2024 um 16:23 Uhr - Antworten

      Korallen gab es übrigens schon 300 Millionen Jahre früher als Dinosaurier.
      Und obwohl letztere Füße hatten, um vor Hitze, Kälte und sonstigen Gefahren davonzulaufen, sind sie bekanntlich schon vor 60 Millionen Jahren wieder ausgestorben.

      Die fluchtunfähigen Korallen gibt es dagegen immer noch. Sie überlebten nicht nur die Dinos, sondern insbesondere auch die hohen Temperaturen zur Zeit der Dinos – und damals war es im langfristigen Durchschnitt nicht nur 1-2 Grad, sondern 10 Grad wärmer als heutzutage!
      Sind Korallen etwa hartnäckige Klimaleugner? Oder sind sie einfach unerschrockener als die Klimapaniker?

  3. Sabine Schoenfelder 21. Oktober 2024 um 10:40 Uhr - Antworten

    Das letzte, verzweifelte Aufbäumen der „Katastrophen-Gang“…..😂🤣 und wie gewohnt, gespickt mit WIDERSPRÜCHEN.
    „Und sogar wenn dieser Zusammenbruch nicht geschehen sollte, stellen die Autoren viele Millionen zusätzliche Tote rund um 2050 in den Raum.“
    Na so was ! Der „geistige Papa“ dieser gut – bezahlten, klimakterischen Handlanger
    des profitgeilen Stakeholderkapitals, der „Club“ der Römer, w i l l die Weltbevölkerung reduzieren. SO WHAT !
    Brauchen wir doch nur abzuwarten, und die Jungs halten einfach mal ihre Unken-Mäuler.
    „Es ist genug für a l l e da, nur nicht für alle Gierigen.“ sprach Mahatma Gandhi.
    Die Welt wird kälter. Nur Geoengineering ist m e n s c h e n g e m a c h t, nur eure Pseudoseuchen sind m e n s c h e n g e m a c h t. Nur EURE bösen Absichten, mit viel Geld verwirklicht, sind m e n s c h e n g e m a c h t und menschenverachtend. 🤮 Von Menschen wie EUCH. 🫵
    Schämt Euch, so einen Mist zu verbreiten, 👉 aus Eitelkeit, Geldgier und Machtstreben.- beyond and doubt ‼️😁

  4. Dr. Rolf Lindner 20. Oktober 2024 um 23:13 Uhr - Antworten

    Den Klimalügenkomplex kann man nur im Zusammenhang mit dem gesamten Lügenkomplex sehen, der die Corona-/Gengiftlügen, die Genderlügen, die Ukrainelügen, die Migrationslügen (Habe ich etwas vergessen?) umfasst. Das Ganze ist unglaublich ungeheuerlich. Der Gott der Lüge hat die Weltregierung übernommen.

  5. Jan 20. Oktober 2024 um 21:04 Uhr - Antworten

    Ich befürchte ebenfalls ein Ende der Zivilisation – aber wegen Grundrechte weg ohne Notlage!

    Meiner Meinung nach sollte die Wirtschaft Nehammer zum Orkus jagen und der Nachfolger, Babler oder Kickl, zum Putin fahren und sich für Nehammers Drohungen entschuldigen. Dann fließt das Gas weiter.

    Die ÖVP bringt uns der Apokalypse näher!

    Und Leyen auf einem konservativen Ticket, Mamma mia.

  6. Varus 20. Oktober 2024 um 19:57 Uhr - Antworten

    Die Perfidie dieses Trugschlusses besteht darin, dass Maßnahmen wie Strafe, Diffamierung, wilde Beleidigungen und Hasstiraden gegen Kritiker legitim erscheinen.

    Alles „Argumentation“ der „die Wissenschaft (TM)“? Ich habe mal auf Dipl.-Ing. studiert (sogar zweimal, beide abgeschlossen) – ich kann mich an keine Arbeit erinnern, die aus wilden Beleidigungen bestand. Fotos der Katastrophen, wenn eine Konstruktion zusammenbricht, sind in Ausführungen nicht üblich – mir wird üblich, wenn ich mir vorstelle, was an westlichen „Unis“ derzeit abgeht.

  7. Jurgen 20. Oktober 2024 um 15:34 Uhr - Antworten

    Ja, ja, Klimakatastrophe gab es schon, hieß damals Ragnarök. Ragnarök wurde gebannt durch Erhöhung der Mondbahn vor ca. 100.000 Jahren. Neue Klimakatastrophen sind daher nicht mehr vorgesehen, es sei denn durch Atombomben oder überbordenden Raubbau an Metallen, die das Erdmagnetfeld umkippen lassen könnten. Danke Grönland, dass ihr den Raubbau dort erst einmal verzögert habt!

    • Varus 20. Oktober 2024 um 20:08 Uhr - Antworten

      https://de.wikipedia.org/wiki/Ragnar%C3%B6k

      Sollte ein Wolf die Sonne verschlingen, würde dies sicherlich eine heftige Eiszeit verursachen – doch dies wäre kein menschengemachter Klimawandel, sondern ein wolfsgemachter Klimawandel. Inwiefern kann man beide Wölfe mit Tributen an Gates, Soros und BlackRock besänftigen? Gibt es dazu eine Studie der „die Wissenschaft“ bestehend vor allem aus Fotos der Wölfe, die wild Zähne fletschen?

      Kleine Korrektur zum Posting davor – mir wird übel, wenn ich mir die westlichen „Unis“ mit der „die Wissenschaft“ vorstelle. Da klingt sogar dieses Walhalla-Zeug plausibler.

  8. Wolliku 20. Oktober 2024 um 12:31 Uhr - Antworten

    Es wird deutlich, die Katastrophenszenarien lassen sich mit den entwickelten Methoden der Klimakirche nicht permanent weiterentwickeln. Die Story „zu heiß“, „zu dürr“, „zu kalt“, „zu nass“, Kipppunkte wo man hinschaut, diese Klimakrise-Geschichte verliert zunehmend Anhänger besonders auch in der (blauen) Jugend. Die MSM stellen erschrocken fest, die Jugend hat null Bock, weder auf Krieg gegen irgendwelche bösen Nachbar-Länder, noch auf Krieg gegen einen Klimawandel, den es wissenschaftlich sowieso immer gibt und – bei religiöser Motivation – vermutlich schon bei der Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies gab. Ewig mit Erbsünden und Verzicht auf Alles und Jenes durchs Leben zu tapern ist nicht das was die Jugend will, wohlwissend, das letztlich der Sack Reis in China trotzdem umfällt. Ich kann es gut verstehen: die Urlaubsparties unter CO2-geschwängerten, warmen Luftmassen am Ballermann machen einfach mehr Spass als die im Ostfriesennerz im kühlen Dithmarschen. Sich hinter die Fichte führen lassen, klappt im Internetzeitalter nicht mehr dauerhaft. KI und trusted flagger als letzte Bollwerke vor den Brandmauern zu etablieren, werden auch auf Dauer chancenlos sein. Das Hirn arbeitet trotzdem, egal ob bei 0,028 oder 0,0420 Vol.% CO2 an frischer Luft.

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