
Digitaler Reisepass: EU-Kommission arbeitet an eID
Die EU-Kommission arbeitet weiter an der umfassenden Digitalisierung seiner Bürger. Zu diesem Zweck hat man nun zwei Verordnungen vorgelegt, die den digitalen Reisepass regeln sollen.
Bis 2030 soll jeder EU-Bürger eine digitale Identität besitzen – so der Plan der EU-Kommission. Das soll dazu „freiwillig“ passieren. Man nimmt sich also viel vor. Und wesentliches Element der digitalen Identität ist der digitale Reisepass beziehungsweise ein digitaler Personalausweis. Dazu hat die Kommission „zwei Vorschläge“ vorgelegt, wie die digitalen Reisepasse künftig geregelt werden sollen.
Digitale Grenzkontrollen
Einerseits soll eine „elektronische Übermittelung von Reisedaten“ verordnet werden. Dies geschehe mit einer neuen „digitalen EU-Reise-App“, andererseits sollen „auf Reisepässen basierende digitale Reiseausweise“ eingeführt werden. Alles „freiwillig“ soll das sein, erklärt die Kommission:
„Reisende, die die digitale EU-Reise-App oder digitale Reiseausweise nicht nutzen möchten, können weiterhin ihre physischen Reisedokumente für Grenzübertrittskontrollen verwenden. Ihre Daten werden nicht ohne ihre Zustimmung weitergegeben oder genutzt. Wenn Reisende die digitale EU-Reise-App nicht mehr nutzen möchten, können sie ihre Einwilligung zur Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten in der Anwendung jederzeit widerrufen.“
Bürgerrechter sind da um einiges skeptischer. Ein Telegram-Kanal schreibt dazu etwa nur: „Was freiwillig bedeutet, wissen wir…“
- Mayer, Peter F.(Autor)
Der Zeitplan läuft eng mit dem Fahrplan zur digitalen ID zusammen. So soll auch die „digitale EU-Reise-App“ ab 2030 verfügbar sein: „Sie wird die Möglichkeit bieten, den digitalen Reiseausweis in der europäischen Brieftasche für die Digitale Identität zu speichern.“
In der Zwischenzeit, also bis 2030, sollen die Mitgliedsstaaten bereits die „digitalen Reisedokumente“, letztlich der digitale Reisepass, ausstellen. Einige Länder sind bereits in der Testphase (etwa Niederlande, Finnland oder Ungarn), andere Länder – wie Österreich – sind bei der digitalen Identität (ID Austria) besonders weit. Wer heutzutage in Österreich einen neuen Reisepass machen lässt, bekommt auch sogleich einen Zugang für seine digitale Identität dazu. Es sei denn man spricht sich aktiv dagegen aus.
So dürfte sich das auch die Kommission vorstellen: So soll der digitale Reisepass „bei Erhalt eines neuen Reisepasses oder Personalausweises unentgeltlich beantragt werden“ können, schreibt die Kommission.
Und so stellt sich die EU (auch im eigentlich freien Schengenraum) die Grenzkontrolle künftig vor (ob das weniger kompliziert und schneller ist, soll der Leser entscheiden):
„Reisende können ein digitales Reisedokument erstellen, indem sie ihr physisches Reisedokument mit der App auf ihrem Mobiltelefon scannen. Die App überprüft, ob das Dokument echt ist und das Gesicht des Reisenden mit dem im Reisedokument gespeicherten Gesichtsbild übereinstimmt, um sicherzustellen, dass nur der rechtmäßige Inhaber eines physischen Dokuments auf dessen Grundlage ein digitales Reisedokument erstellen kann. Nach der Erstellung und vor dem Grenzübertritt können Reisende das digitale Reisedokument der Grenzbehörde zur Vorabkontrolle vorlegen. Die Grenzbehörden führen die gleichen Kontrollen durch, die auch vorgenommen werden, wenn ein Reisender sein physisches Reisedokument zur Kontrolle vorlegt. Das beschleunigt Grenzübertritte und macht sie reibungsloser.“
Hier finden sich die beiden vorgeschlagenen Verordnungen und weitere Stellungnahmen der Kommission.
Der letzte Reisepass, den ich gekriegt habe, ist ohnehin digitalfähig. Den brauche ich derzeit nur für London-Urlaube – so kann ich den Reisepass in ein Lesegerät legen, die Fratze der Kamera entgegenstrecken und schnell durch automatische Tore durchgehen.
Beim Online-Checkin verlangt British Arways ohnehin das Erfassen von Daten-Unmengen – was ich bei Eurowings (allerdings Schengen-Flüge) nie erlebe. Anscheinend wird es nicht gespeichert, da ich vor dem Rückflug im Londoner Hotelzimmer alles neu eintippen musste. Was da aber eine „Reise-App“ helfen sollte, ist mir schleierhaft. Bei den Reisen innerhalb der EUdSSR wird eh nichts kontrolliert – woanders wird man kaum Imperiale Standards übernehmen.
Nun ja – bald erübrigt sich eh das Reisen für die Normalbevölkerung. Seit Greta hatte ich Furcht, dass die mit dem Klima-Vorwand unendlich abzocken – doch seit etwa einem Jahr überholte dies die Gier der attraktivsten Reiseziele. Gestern gelesen: Nachdem Lissabon 2016 je 1 EUR (pauschal für alle) Touristenabzocke pro Nacht und Nase einführte, 2019 wurde es verdoppelt und dieses Jahr erneut verdoppelt – noch ein paar Verdoppelungen und es bleibt nur *****-Kundschaft übrig, für die selbst 32, 64 oder 128 im Vergleich mit dem Zimmerpreis wenig wären. Immer wieder muss ich das Unwort „Übertourismus“ lesen – wenn Westeuropa die Industrie fast schon abschaffte und die Landwirtschaft wie den Tourismus abschafft, wovon möchte man fortan leben? Etwas rauben wird nicht mehr gehen, dafür sind westliche Waffen nicht gut genug.
Denk ich an eID auf einem SmartPhone bei Nacht, werd‘ ich um den Schlaf gebracht.
Das gibt es so viele potentielle Sicherheitsbedenken, dass es diesen Rahmen hier sprengen würde. Hier nur ein paar:
– Verlust/Diebstahl
– Hacker / Phishing
– Absichtliches Ausspähen duch Geheimdienste und/oder andere Apps auf dem Handy
Die eID Infos könnten auch abgesaugt werden durch NFC.
Außerdem könnten die Regierungen jederzeit festlegen, dass im Betriebssystem der Handys (Apple/Android) Funktionen eingebaut werden (müssen), die eine Identifikation mit Standort jederzeit möglich machen. Beispiel ist das „Corona-Update“, das ohne spezielle Einwilligung des Users einfach per Update aufs Handy von Apple und Google aufs Handy eingespielt wurde. Solche Tracking-Funktionen erlauben dem Staat unglaubiche Möglichkeiten. Privatsphäre gibt’s dann nicht mehr, wenn dann auch noch die Verpflichtung kommen sollte, dass man jederzeit ein Smartphone dabei haben muss. So abwegig ist das nicht!
Auszug aus ‚Computerbild‘ zum Thema Zwangs-Update von Smartphones:
Nach Apple verteilt auch Google ab sofort das angekündigte „Corona-Update“. Mit der Aktualisierung wird eine Schnittstelle zur Kontaktverfolgung implementiert, auf die zertifizierte Corona-Apps von Behörden zugreifen können. Diese ermöglicht es Gesundheitsbehörden im Falle einer Infektion, eure Kontakte nachzuvollziehen. Da das Update über die Google Play Services verteilt wird, geschieht die Aktualisierung automatisch.
Auf welcher Software-Plattform wird das realisiert, Microsoft? Warum nicht ein europäischer Anbieter ohne Einfluss der CIA im Spannungsfall?
Was für ein Spannungsfall? Die Frau EUvdLeyen hat kürzlich einen Preis der Gates-Stiftung für das Erreichen der Gates-Ziele gekriegt.
Die Probleme mit eReisepässen werden eh relativiert, wenn man in 15-Minuten-Städten kaum noch Auslandsreisen unternehmen darf. Ich fürchtete das Ende der Urlaubsreisen durch Flughasserei, doch die Hysterie gegen „Übertourismus“ mit der endlosen Gier zahlreicher Städte macht das Reisen unbezahlbar selbst wenn man viele Stunden im Zug oder Reisebus sitzen möchte. Traurig, wenn man zum Ostblock-Mode zurückkehren muss – viele kürzlich noch erreichbare Städte nur noch in Büchern oder im Internet zu sehen.
Täglich danke ich, wem auch immer, für die Gnade der früheren Geburt 😢
Wir dürfen davon ausgehen, dass der digitale Reisepass anfangs freiwillig sein dürfte und kurz danach für alle verpflichtend sein wird! So wird das immer gehandhabt! Was dann kommt, wird die meisten schlafenden Bürger erschrecken, aber dann dürfte es bereits zu spät sein! Die Zusammenlegung von Reisepass und Impfpass wird definitiv kommen! Wer also nicht alle vom Staat gewünschten Spritzen in seinem digitalen Impfpass stehen hat, wird dann nicht mehr reisen dürfen! Wir kennen bereits diese Ziele der Herrschenden! Wir warten nur noch auf die Umsetzung und wie sie es dem Bürger verklickern werden. Ach ja, und das Konto bei der Zentralbank wird dann ebenfalls ein Teil der digitalen Identität sein, was die Kontrolle des Staates noch durchsetzbarer machen wird! Denn wer nicht spurt und nicht unbedingt reisen möchte, den wird man dann über sein einziges noch verbliebendes Konto Manieren beibringen, denn auch das Bargeld wird dann Geschichte sein!
Ich bin für ein digital festgelegtes Lebensrecht.
Sich weiterhin mit so Kinkerlitzchen ab zu geben ob sich wer unregistrierter auf der blauen Kugel bewegen darf, verdient die Mühe nicht.
Herzschrittmacher für alle, die bei Bedarf, wenn zum Beispiel das Wisch Monster oder Streichel Ungeheuer ausfällt, weil die, die für die Akkuladung sorgen sollten, auf unverzeihlich schlampige Weise agierten, gleich mit streiken, sollten für die WHO oder andere für die Rotation der Weltkugel verantwortlichen Institutionen, ein wirklich kleines technisches Problem darstellen.
So wie bei den Sarden die der Lebensmittel wegen ab einen gewissen alter über die Klippe gehen mussten, können nunmehr, bei Lieferschwierigkeiten der Lebensmittelindustrie oder bei Energieproblemen zum Beispiel durch Windstille, ausgefeilte Programme, Abschaltungen der Schrittmacher vornehmen. Ob gewisse humanistische Vorkehrungen getroffen werden müssten, wie keine Abschaltungen im Verkehr, in der Nähe von Kleinkindern, in Gegenden wo die Leichenverfrachtung Schwierigkeiten bereitet oder der Krematoriums/ Kompostierungs LKW fern ist, werden unsere preisgekrönten Ethik Beauftragten in mühsamen Sitzungen herauszufinden versuchen!
Diese haben selbstverständlich wie viele unserer allseits beliebten Repräsentanten, die ja so etwas wie ein Abbild „unser selbst“ darstellen, VIP Schrittmacher mit integrierten Veto Knopf eingebaut. Sage nicht sie verweigern die Teilnahme an diesen kleinen Geräten komplett, die für die Individuen der Welt einen kleinen Schritt bedeuten. Für die Welt aber den ultimativen Schritt machen.
Selbstverständlich sind diese Geräte der Veto Klasse auch zu erwerben.
Großzügige Spenden für den Polizei Sport Verein sollten hierzu auch mit Rabatten bedacht werden.
Unserer lieben Armen, die ja lobenswerter Weise mehr und mehr, der absoluten Mehrheit zu streben, wird selbstverständlich auch mittels Preisausschreiben bedacht. Die Teilnahme funktioniert auch durch die Teilnahme an den bereits mehr als gereiften um nicht zu sagen (tiefschwarzer Scherz – allerseits beliebt und als solcher leicht erkannt) völlig verfaulten Spritzenaktionen, gestaltet durch die vielen Künstler die ja immer das für die Gesellschaft wichtige aufzeigen!
Natürlich ist die Gesellschaft gemeint und nicht die andere!
Auf ein Sterben der ultimativen Art in unverfälschter Fröhlichkeit!