Musk bei Carlson über Epstein-Liste: „Gates immer nervöser“

8. Oktober 2024von 2,3 Minuten Lesezeit

Kriminalfälle rund um Menschenhandel innerhalb der amerikanischen Elite machen Oligarchen, unter anderem Bill Gates, immer nervöser. Das meint Elon Musk bei Tucker Carlson. 

Tucker Carlson interviewt Elon Musk. Das Gespräch, das sich hauptsächlich über US-amerikanische Innenpolitik, aber auch über Imfpfungen, dreht ist kurzweilig und unterhaltsam. Keine Frage: Carlson versteht sein Handwerk wie kaum ein anderer, Oligarch Musk ist der unorthodoxeste unter den westlichen Multi-Milliardären und versteht es, zu unterhalten. Aber er nimmt sich auch kaum ein Blatt vor dem Mund. Besonders brisant wird das Interview, wenn sie über das Thema Jeffrey Epstein sprechen.

Aktuell erschüttert der „Fall P Diddy“ Hollywood. Diddy und Epstein dürften sich ähneln. In beiden Fällen geht es um Menschenhandel, Kindesmissbrauch und um ein Netzwerk von Reichen und Schönen. Epstein ist im Gefängnis gestorben, Diddy sitzt aktuell ein. TKP hat über den Fall Diddy mehr als ein halbes Jahr vor dem Mainstream berichtet. Der Fall könnte Hollywood und viele seiner Stars erschüttern.

Doch das Problem an diesen (vermutlich beispiellosen) Kriminalfällen ist, dass kaum gesicherte Informationen an die Öffentlichkeit gelangen. Im Fall Epstein kann man über tote Komplizen sprechen – mehr schon nicht. Obwohl man weiß, dass viele Prominente seine Privatinsel besucht haben, wurde bisher keine einzige Anklage rund um das Netzwerk erhoben. Umso brisanter ist also das kurze Gespräch zwischen Musk und Carlson um den Fall Epstein und Diddy.

Musk glaubt, dass einige – unter anderem Bill Gates – weiterhin hoch nervös sind. Eben weil sie Klienten von Epstein waren und auf der berühmten Klientenliste stehen. Dies sei auch der Grund, warum die meisten Oligarchen die Demokraten unterstützen. So würden diese Kreise offenbar befürchten, dass die Liste öffentlich wird, sollte Trump gewinnen. Hier muss man allerdings einsprechen, dass sie schon während der ersten Trump-Amtszeit nicht öffentlich geworden ist.

Der User Rabbit Research hat den Videoclip geschnitten und mit deutschen Untertiteln versehen:

Das ganze Musk-Carlson-Interview findet sich wie immer bei X:


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8 Kommentare

  1. Daisy 10. Oktober 2024 um 3:37 Uhr - Antworten

    Musk hat noch was Lustiges gesagt. Er hatte es zuvor auf X geschrieben, weswegen Tucker ganz erstaunt nachfragte: „Was? Das hast du wirklich auf X geschrieben?“ Er hat dort gefragt, warum niemand auf Harris ein Attentat verübe, und erklärte sich dies damit, dass sie leicht austauschbar sei, was jeder wisse. Ein Attentat sei daher sinnlos. Auch auf Biden sei keines erfolgt, weil er auch eine Marionette sei.. :-)

  2. Patient Null 8. Oktober 2024 um 17:55 Uhr - Antworten

    Das sich die Frau von Bill getrennt hat, fällt zeitlich mit der Veröffentlichung der Liste zusammen.

    • Jan 10. Oktober 2024 um 1:03 Uhr - Antworten

      Sie hat auch darüber gesprochen, dass der Kontakt zu Epstein ausschlaggebend war.

  3. Sabine Schoenfelder 8. Oktober 2024 um 17:38 Uhr - Antworten

    Die Welt ist aus den Angeln ‼️Auf jeden Fall in moralisch-ethischer Hinsicht.

    👉 „ Mit der ursprünglichen Petition des Pädophilen-Lobbyisten Dieter Gieseking unter dem Namen „Kinderrechte und sexuelle Identität ins Grundgesetz“ hatte dieser unter dem Vorwand der Forderung nach Verankerung von „Kinderrechten“ und sexueller Identität im Grundgesetz durch die Hintertür ein Diskriminierungsverbot für Pädophile in die Verfassung schmuggeln wollen: Denn für ihn, das macht Gieseking auf seinem eigenen Blog unmissverständlich deutlich, gehört auch Pädophilie zu den schützenswerten „sexuellen Identitäten“.

    Obwohl Giesekings Petition nur 37 Unterstützer fand und normalerweise abgelehnt worden wäre, bekam sie durch die Stimmen der Ampelkoalition und der CDU den Status „prüfbar“ und wurde vom Petitionsausschuss des Bundestages, zusammengefasst mit anderen Kinderrechte betreffenden Petitionen, zur Abstimmung empfohlen. Ein Versagen sämtlicher Beteiligter, denen nicht aufgefallen war, dass hier Forderungen Pädophiler mitverhandelt wurden. Durch die Zusammenfassung in der Sammelpetition tritt Gieseking nicht namentlich in Erscheinung.

    Dieter Gieseking verfolgt mit dieser Petition die Absicht, das Grundgesetz zugunsten des Schutzes von Pädophilen und deren „sexueller Identität“ zu verändern. Er selbst war bereits 1996 wegen eines Kinderporno-Versanddienstes zu 18 Monaten Haft verurteilt worden, und musste 2003 erneut eine achtmonatige Haftstrafe antreten, da er im Besitz von kinderpornografischem Material war.“ Sylvia Pantel, viele Jahre im Familienausschuss des Bundestages für den Schutz unserer Kinder 👈

    Nicht die Verbrecher wandern in den Knast, sondern das Gesetz wird geändert ! …und wenn Du 🫵einen Pädophilen beim Namen nennst, dann gehst Du 🫵 in den Bau.
    Das ist TRANSFORMATION, verstehst Du ? 😁👍

    • Inge Palme 8. Oktober 2024 um 22:06 Uhr - Antworten

      Allerdings ist die Welt aus allen Angeln. Ganz ähnlich wie vor 100 Jahren moralisch verrottet und dennoch stets das Gute proklamierend.

      Wer dabei Elon Musk als Referenzpunkt ernst nimmt, ist allerdings auch schon verloren.

      Er steht in guter Tradition die alte Idee der Technocracy Inc. Bewegung, als etwas Neues, als etwas Innovatives für das 21. Jahrhundert zu verkaufen.
      Nicht weniger als alter Wein seines Großvaters, den er nun in neuen Schläuchen und auf Basis von perfektionierter und erweiterter Technologie verkauft.

      „In Science we trust“ wird gesagt, gemeint wird, nur Technologie und Technokratie kann Vertrauen herstellen.
      https://newsinteractives.cbc.ca/longform/technocracy-incorporated-elon-musk/
      Tja. Diese gesamte Nachhaltigkeits-Sozial-Romantik bekommt auf einmal ein ganz anderes Gesicht.

      Wie kann man ihn nur ernst nehmen oder gar als Retter betrachten? Als Monopolist und Wächter über die für die Technologie-Entwicklung essentiellen Satelliten-Transfer weiß er ganz genau, dass er sich spielen kann und den einen oder anderen ein wenig nach seiner Tanze pfeifen lassen kann.

      Ist ihm als bekennenden Transhumanisten zu trauen oder gar als Kraft des Guten ernst zu nehmen?
      Nein. Die Inszenierung von ihm als Retter der Meinungsfreiheit war ein Schmierenstück sondergleichen. Das wird Fixpunkt werden im Geschichtsbuch der Zukunft. Wie gelang es, die Europäer zu überzeugen, dass Musk ein Guter ist?

      Gar nicht wenig Geld mit CO2-Zertifikaten gemacht und dabei Geld von der alten Automobil-Industrie zu seiner eigenen Automobil-Industrie umverteilt. https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/tesla-elon-musk-verkauft-co-zertifikate-fuer-milliarden-an-fiat-und-general-motors-a-1270695.html

      Das ist wohl noch viel besser als die alten Kolonialisten es schon konnten.
      Ja, ja, ja, er ist ein so ein Guter. Eben ein Guter der Kraft des Guten.
      Nachhaltig wird die Welt seit ein paar Jahren nurmehr, wenn das Kapital als Kraft des Guten wirksam werden kann. https://www.forcegood.org/frontend/img/2021_report/pdf/final_report_2021_Capital_as_a_Force_for_Good_Report_v_F2.pdf

      Dass Europa ein weiteres Mal derart fetzen deppert ist, sich dabei vor den Karren spannen zu lassen und seine Geschichte fraktal wiederholt, ist unverzeihlich.

      • Jan 10. Oktober 2024 um 1:07 Uhr

        Also, wie er den Konkurrenten VW platt gemacht hat, war schon einmalig.

        Ach – das war er gar nicht?

  4. Daisy 8. Oktober 2024 um 16:17 Uhr - Antworten

    Musk sollte eine kugelsichere Weste tragen, einen (oder gleich mehrere) Vorkoster beschäftigen und nicht mehr in die westlichen EU-Staaten einreisen, sonst nehmen sie ihn womôglich hops, weil er auf X zuviele Meinungen und Fakten zulässt…

    Was Epstein betrifft, so schätze ich, dass da viele betroffen sind, die uns zur Zeit das Leben schwer machen wollen. Dass die nicht normal sind, ist ja sonnenklar…

    • Daisy 8. Oktober 2024 um 16:29 Uhr - Antworten

      PS: Elon Musk über Trump: „Wenn er verliert, bin ich erledigt …“
      Ja, das kann ich mir vorstellen :-)
      Er warnt auch wiederholte Male: “Meiner Meinung nach ist dies die letzte Wahl, die wir haben werden, wenn Trump diese Wahl nicht gewinnt.”

      Das hat auch für Österreich gegolten. Zwar hats die FPÖ auf Platz 1 geschafft, trotz der Manipulationen bei den Briefwählern, aber leider nicht die Sperrminorität. Die Einheispartei hat die Verfassungsmehrheit. Aus Maus…

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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