
Trust in Science! Der Wissenschaft glauben?
Wie in allen Lebensbereichen, erwartet man gerade in der Wissenschaft Redlichkeit und Wahrhaftigkeit. Jedes schwarze Schaf schadet hier dem Ansehen der Community. Allerdings kommt Betrug in der Forschung nicht seltener vor, als auf anderen Gebieten. Inzwischen mindestens ebenso häufig, wobei Corona sich als „Booster“ erwiesen hat.
Warum muss man uns heute permanent vorbeten, an die Wissenschaft „zu glauben“? Ein eklatanter Widerspruch in sich, denn glauben heißt bekanntlich nichts wissen. Wer doch etwas weiß und sich nicht als „Experte“ präsentieren kann, soll auf gut Deutsch „die Klappe halten“.
Das wissenschaftliche Ethos ist heute ständigen Gefahren ausgesetzt, die mit den komplexen Rahmenbedingungen des modernen Wissenschaftsbetriebes zunehmen und daher einer kritischen Analyse bedürfen. In dieser Form äußerte sich bereits 2010 Prof. Dr. Franz M. Wuketits, studierter Zoologe, Paläontologe und Wissenschaftstheoretiker, damals am Institut für Philosophie an der Universität Wien, in einem Beitrag zur 126. Versammlung der
Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte e. V. in Dresden. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Herausforderung Mensch – Energie, Ernährung, Gesundheit.“ 2018 ist Prof. Wuketits leider verstorben und hat sich damit erspart, die aktuellen (Fehl)-Entwicklungen von Moral und Ethik miterleben zu müssen. Er hätte dazu wohl eine Menge zu sagen gehabt.
Die Aussagen von Prof. Wuketits waren sehr tiefgründig und sind heute brisanter denn je. Der Wissenschaft, namentlich den Naturwissenschaften, würden aus seiner Sicht immer mehr Aufgaben zugewiesen, die ihren Protagonisten zuvor fremd waren. Dazu schrieb er:
„Die gedankliche und moralische Autonomie der Wissenschaft (wissenschaftliches Ethos) droht – nachdem wir Verhältnisse wie im Dritten Reich oder in der Sowjetunion überwunden glaubten – wieder von der Politik ausgehöhlt zu werden, die sich aber auch leistet, wissenschaftliches Sachwissen, wenn es nicht opportun erscheint, einfach abzuweisen. Dieselbe Gefahr geht von der Wirtschaft aus, mit der die Wissenschaft eine unheilige Allianz eingegangen ist. Auftraggeber, beispielsweise in der Pharmaindustrie, binden Wissenschaftler durch „Knebelverträge“ an sich, erwarten von vornherein bestimmte Ergebnisse, die, falls sie nicht erzielt werden, manipuliert werden müssen oder nicht veröffentlicht werden dürfen.“ (GDNÄ-Konferenzbericht– Hrsg.: Hans-Peter Zenner u. a., S. 270.)
Davon unabhängig, so Wuketits, gäbe es das Problem der ständig steigenden Informationsflut, wobei schon 20 Jahre (!) zuvor der Wiener Wissenschaftstheoretiker und Autor Erhard Oeser mehr als deutlich von „Seichten Kanälen“, „Kloaken der Vernunft“ oder „Wegwerftheorien“ gesprochen habe. Auch indem er schrieb: „Früher…saßen starke Gehirne an schwachen Apparaten; heute sitzen schwache Gehirne an starken Apparaten“. Dieser Satz impliziere zwar keine Ablehnung der „modernen Beobachtungs- und Experimentiertechnik“, meine aber die zunehmende Vorherrschaft der instrumentellen auf Kosten der kreativen Vernunft. Heute gelte es, mit diesen Mitteln um jeden Preis passende Ergebnisse zu erzielen, die dann – unabhängig von ihrer objektiven Relevanz – durch die Massenmedien noch verstärkt würden. So seien „dem Scharlatan“ Tür und Tor geöffnet. Was daraus entstünde, sei letzten Endes „eine Form von geistigem Kannibalismus, der notwendig in die Nähe des Plagiats kommt“, so Wuketits.
Welch geradezu prophetische Vorwegnahme aktueller Entwicklungen! Kreativität ist ja aktuell höchstens noch bei der Fälschung von Daten oder im Zusammenbrauen genmanipulativer Impfseren gefragt, wie es scheint.
Verlust historischer Kontinuität unter Wirtschaftsdruck
Ein weiteres Problem, sei laut Prof. Wuketits der Verlust historischer Kontinuität, was bis in die Neuzeit ein Faktor des Selbstverständnisses der Wissenschaft gewesen sei. Dieses würde nun jedoch auf ein „Gegenwartsbewusstsein“ reduziert, eine banale Kenntnis des „aktuellen Forschungsstandes“. Forscher würden kaum noch ältere Literatur lesen, wobei älter schon bloß ein paar Jahre bedeuten könne. Man erfinde lieber das Rad neu und erzeugt so angeblich neue Informationen, da man von den älteren nichts mehr weiß und sogar wissenschaftliche Zeitschriften heute (das war 2010!) vermehrt Sensationsmeldungen brauchen, um in der Konkurrenz des „Blätterwaldes“ bestehen zu können. Dabei böten bei genauerem Hinsehen diese „neuen“ Informationen oft kaum einen Erkenntniswert.
Immer stärker werde der wirtschaftliche Druck mit den Rufen nach Effizienzsteigerung, Qualitätssicherung und Internationalisierung, dem die Wissenschaft nun bereitwillig folge.
Evaluation, Ranking und Impactfaktor seien die sattsam bekannten Begriffe, hinter denen sich aber etwas enorm Gefährliches verbirgt, nämlich die Tendenz zur Regulierung von Forschungsleistungen, was nichts anderes bedeutet, als die Unterdrückung von Kreativität.
Damit wird der Wissenschaftsbegriff selbst normiert und transformiert. Weder werden hier andere Wissenschaftskulturen beachtet, noch die Frage nach dem tatsächlichen Gehalt wissenschaftlicher Leistungen. Evaluationen werden nach relativ willkürlichen, festgelegten Kriterien vorgenommen, das betonte schon 2006 Konrad Paul Liessmann in seinem Buch „Theorie der Unbildung. Die Irrtümer der Wissenschaftsgesellschaft“.
Wuketits dazu:
„Es mag paradox erscheinen, aber gerade die Regulierung und Standardisierung des Wissenschaftsbetriebes fördern, was man damit auf jeden Fall vermeiden will: Täuschung, Schwindel und Betrug. Denn nicht zuletzt werden wissenschaftliche Institute nach ihrer Ausstattung evaluiert, die nun einmal Geld kostet. (…) Dabei sind Projekte möglichst maßgeschneidert einzureichen – am besten fährt man, wenn schon der Projektantrag Ergebnisse enthält, die noch gar nicht erzielt wurden (und vielleicht auch gar nicht erzielt werden können).“ (GDNÄ-Konferenzbericht – Hrsg.: Hans-Peter Zenner u. a., S. 271)
Und da wundern wir uns noch über Pfizer oder den üblich gewordenen „wissenschaftlichen Konjunktiv“ in der „neuen“ Gen-Medizin, die keine andere mehr neben sich dulden will?
Man könnte die Situation so zusammenfassen, dass Wissenschaft heute gar nicht mehr anders als auf hoheitlich-normierte Art möglich wäre, weil sie von den sich bietenden Möglichkeiten der Gentechnik wie auch der KI, samt uferlosen Lobbyinteressen, längst gekapert wurde. Empirische Wissenschaft „wie früher“ funktioniert nicht mehr, man versucht vielmehr nur noch zu beweisen, dass alles was Zauberlehrlinge ungefragt treiben, nur gut und richtig sein kann. Somit wird auch der Befehl an uns notwendig, diese Wissenschaft zu „glauben“, denn rational nachvollziehbar sind ihre „Erkenntnisse“ für den gesunden Menschenverstand (von Hausverstand ganz zu schweigen) ohnehin nicht mehr. Nicht nur Viren mutieren, vor allem „die“ Wissenschaft mutiert zur neuen westlichen Staatsreligion, die uns jetzt mit Hilfe von WHO, UNO und Konsorten gnadenlos zwangsrekrutieren möchte – „koste es, was es wolle“.
Eine lukrative Betrugsindustrie?
Da die USA immer gerne als „Vorbild“ fungieren, lassen sie sich das auch im Falle von Wissenschaftsbetrug offenbar nicht nehmen. Wie das „Wall Street Journal“ im Mai des Jahres berichtete, steht der US-Wissenschaftsverlag Wiley extrem in der Kritik. Dieser musste mehr als 11.300 wissenschaftliche Arbeiten (diese sogar peer reviewed!) zurückziehen und 19 seiner zugehörigen Zeitschriften vom Markt nehmen, darunter „Disease Markers“, „BioMed Research International“ sowie „Computational Intelligence an Neuroscience“. Der Grund ist ein sichtlich florierender millionenschwerer Schwarzmarkt mit Fake-Wissenschaft, falschen Autoren und korrumpierten Forschungsergebnissen. Arbeiten, die das nicht sind, gaben vor, medizinische Studien zu sein – darunter Untersuchungen zur „Arzneimittelresistenz bei Neugeborenen mit Lungenentzündung“ oder zum „Wert von MRT-Scans bei der Diagnose von Lebererkrankungen im Frühstadium“.
So generiert man also „Wissenschaft“? Die, die man gefälligst „glauben“ soll?
Der Fall zeigte auch neuerlich eine weitere Front der allgemeinen Vertrauenskrise in der Wissenschaft auf – den lukrativen Verkauf akademischer Abschlüsse und „plagiatssicherer“ Aufsätze für Studenten durch Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen. Je besser die gewünschte Note, umso teurer fällt diese „Dienstleistung“ aus. Weil akademische Karrieren durch solche begutachteten Titel bestimmt werden, öffnet eine Veröffentlichung in renommierten Fachzeitschriften die Tür zu lukrativen Anstellungen oder Beförderungen im Berufsumfeld. Natürlich haben die Fälschernetzwerke auch ihre „Beziehungen“ bis in die Redaktionen diverser Zeitungen und Zeitschriften, um eine gefällige Berichterstattung bzw. Veröffentlichung zu gewährleisten. Eine Untersuchung des Blogs „Retrection Watch“ deckte dem Vernehmen nach mehr als 30 Fälle von Redakteuren auf, die Schmiergelder von bis zu 20.000 US-Dollar erhalten haben sollen. Manch deutscher Wissenschaftsverlag bestätigt offen, dass Mitarbeitern regelmäßig Geld für die Annahme von Manuskripten angeboten wird und die britische Non-Profit-Organisation UKRIO teilte bereits im Februar 2024 mit, dass ein nicht genannter Verlag 300 (!) Redakteure wegen manipulativen Verhaltens habe entlassen müssen.
(Quelle: www.abc.net.au/news/ und www.raum-und-zeit.com)
Prof. Wuketits weist am Ende seines Beitrags noch darauf hin, dass ein Wissenschaftsbetrieb in der aufgezeigten Form nicht nur Schwindel, Lug und Trug fördert, sondern auch das Gedeihen jener unangenehmen Artgenossen begünstigt, die man aus allen Bereichen der Gesellschaft kennt: Neider und Denunzianten (was wir bei Corona wohl zur Genüge sahen und auch künftig sehen werden). Leute, die meist „Karriere“ machen wollen, indem sie nicht viel mehr tun, als anderen ein Fehlverhalten oder „falsche“ Ansichten nachweisen zu wollen. Spontan kommen uns hier zuvorderst diverse bezahlte „Korrigenden“ angeblicher Fake-News in den Sinn, die eine exklusive Wahrheit für sich beanspruchen und denen von gehorsamen Internetforen, TV-Formaten und „Haltungsmedien“ eine Bühne geboten wird. Die Situation erklärt auch, warum eine in der Praxis derart erfolgreiche Homöopathie immer unter den Tisch solcher Systeme fallen muss, ganz egal wie nachweislich wirksam sie auch sein mag.
Dazu kommen jene Personen, die schlicht und einfach für eine kurze Zeit (oder auch länger) „jemand sein“ und finanziell ihre Schäfchen ins Trockene bringen möchten. Wie viele davon es leider in Politik und Medien, unter so genannten Experten, Forschern oder der Ärzteschaft, teils sogar unter eigenen Angehörigen und netten Nachbarn es heute (wieder) gibt und wie rasant deren Anzahl wächst, darf jeder für sich beantworten. Aufhalten werden wir diese Entwicklungen kaum, aber darüber zu schweigen, ist erst recht keine Option.
Quellenmaterial (Auswahl):
Ben-David J.: Scientific Growth. Essays on the Social Organization and Ethos of Science. University of California Press, Berkeley, Los Angeles, Oxford 1991
Engelhardt, v. D: Historisches Bewusstsein in der Naturwissenschaft von der Aufklärung bis zum Positivismus. Alber, Freiburg-München 1997
Liessmann, K. P.: Theorie der Unbildung. Die Irrtümer der Wissensgesellschaft. Zolnay, Wien 2006
Oeser, E.: Das Abenteuer der kollektiven Vernunft. Evolution und Involution der Wissenschaft. Parey, Berlin-Hamburg 1988
Wuketits, Prof. Dr. Franz: Tarnen, täuschen, schwindeln – Wissenschaftsbetrug einst und jetzt. In: Zenner Hans-Peter u. a. (Hrsg.): Herausforderung Mensch. Energie, Ernährung, Gesundheit. Verhandlungen der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte e. V. GDNÄ. 126. Versammlung vom 17. Bis 21. September 2010 in Dresden, S. 263-275
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
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‚Trust in Science‘ ? Lächerlicher geht’s doch nicht mehr, entweder Glaube, Religion oder Science !
Und dann gibt es die 731 Wissenschaft, die man auf das schärfste verbieten sollte.
Es ist legitim Vertrauen in „Glauben“ der kann auch mit Bauchgefühl übersetzt sein, in Religion oder auch Wissenschaft gleichzeitig zu haben.
Wie man sieht haben/hatten viele sogar Vertrauen in Einheiten die Kampfgas plus Biowaffen an lebenden erproben!
. . . und am Ende eines DLF-Interviews (19/07/18) „lacht“ der Soziologe Prof. Tilmann Allert und meint: – > „…daß WISSENSCHAFT betreiben nicht zwingend etwas mit DENKEN zu tun hat – das ist eine APPARATUR, in der man sich bewegt – das muß nicht zwingend heißen, daß da die KLUGHEIT versammelt ist – das muß man sich immer wieder KLAR machen“ < !?! ;-)))
Danke mal für die Zitierung von Erhard Oeser aus dem Dunstkreis von Konrad Lorenz, den ich sehr schätze und dessen feine Auseinandersetzung mit Xenophobie plus Islamophobie in der immer dichter werdenden Informationsflut und den damit immer leichter funktionierenden Ablenkungsmanövern vom wesentlichen, ich auch für ausgesprochen wichtig halte!
Von der Zeit wo einem die Wertefreiheit der Wissenschaft eingetrichtert wurde und damit eine Riesenportion von Selbsttäuschung, sind wir zur Zeit der Verdoppelung aller Information (sind es noch 3 Jahre?) in kurzer Zeit, plus der fehlenden Möglichkeit ( auch durch fehlende Zeit) nützliches für die Allgemeinheit bis zu extrem schädlichen, zu sortieren.
Leute die forschen wollen sind mehr und mehr dem Prekariat ausgesetzt.
Nach Dunning (TKP) reichen schon 30% Gewinnmarge um die Moral, die Ethik der Leute zu zerstören.
Nach dem WHO – Strizz… man verzeihe die freundlich, lustige Titulierung, werden 3000% versprochen.
Das und prekäre Verhältnisse sind Fakten, die es einem mühsam machen, nicht doch menschliches an den „Ausgesetzten“ zu finden.
Dann haben diese Leute es mit Spezialisierungen zu tun, die das Wort „Wissen“ im allgemein nützlichen Sinne ausschließen. Vor tausend Jahren konnte eventuell jemand noch respektable Teile des Weltwissens in sich tragen. Heute ähneln solche, sich zu respektablen Titelträgern aufspielende, eher Autisten die auf Teilgebieten -wenns hoch und noch ehrend kommt – eigentlich unmenschliches leisten und ansonsten der Hilfe normal gebliebener bedürfen! (Illich- die Rettung aus der Iatrogenen Epidemie kann nur der Laie leisten)
Die Gesellschaft als ein in sich fein verzahntes Räderwerk, funktioniert nicht zuletzt durch Hybris und individueller Vorteilssuche, ohne Reste von Solidarität, nicht mehr.
Wir sind umgeben von Schauspielern und werden auch aufgefordert dies zu tun, um Konkurrenzfähig zu sein!
Herzensgüte, Humor und ähnlich liebenswerte Eigenschaften werden zu Nebenvorkommnissen, degradiert!
Auch hier sehe ich eine Hilfe durch Regionalismu,s in der die Chancen der Leute sich auch in existenziellen wirtschaftlichen/ beruflichen Fragen sich zu kennen, steigen und in der die Geldflüsse umgekehrt werden!
Im Sinne, gebt dem Kaiser in seinem nicht vorhandenem Gewand, was noch übrig ist!
„für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß;“ . .. wäre exakter gewesen.
Allerdings frage ich mich in wie weit so über 100 Jahre alte Weisheiten, nicht um einiges enger zu betrachten sind?
Bei der Mafia werden durchschnittliche Gewinnmargen bis 50% erwähnt!
Da könnten mit 30%, die im Gegensatz zur Mafia, ehrenwerte Gesellschaft, den Wert ihrer Ehre schon mal boykottieren.
Man kann es auch mit Marx und Engels erklären.
Die Wissenschaft besitzt immer den gleichen Charakter wie die sie ausführende gesellschaftliche Klasse.
Während der Zeit, in der das Bürgertum progressiv war, war auch die von ihr getragene Wissenschaft progressiv, siehe Humboldt und Darwin. Je mehr das Bürgertum zum Erhalt seiner Macht reaktionär wird, muss auch die Wissenschaft reaktionär werden. Hier kommt dann noch dazu, dass das Kleinbürgertum, heute gern Mittelstand genannt, für reaktionäre Ideologien besonders anfällig ist, da es hierin einen Weg zur Teilhabe an der Macht und wirtschaftlichen Vorteil sieht.
DARWIN ? Mit seiner Steilvorlage zum Genozid ? Ach, Marx hatte ja mit dem Industriealismus den gaaanz neuen Kapitalismus entdeckt und das Elend der englischen Arbeiter, das der indischen, chinesischen, afrikanischen, lateinamerikanischen war nicht relevant, so lange es dort keine Kohle – Dampf Industrie gab . . .
Sind sie es mal ganz verdeckt?
Die Bibel kann auch übersetzt werden mit du wirst, anstatt du sollst!
Darwin mit, das Überleben des geeigneten und keiner kennt a priori dieses und daher ist unbeschränkte Vielfalt wichtig!
Man erkennt nicht nur durch Apodiktisches sondern auch durch, nach Belieben, zu recht gelegtes!
Das Reich der begrenzten Ideologien kann auch durch Ideologien als Startpunkte zur Reise ins Universum der Ideologien genutzt werden.
Außer “ my Home is my Castle“ und ob außen der Granit herunterbrich,t interessiert nicht!
„Hunderttausende Studien sind frei erfunden“*(Auszug)
Mit KI lässt sich in zwei Stunden eine «wissenschaftliche» Arbeit fabrizieren. Gefakte Studien führen zu falschen Entscheidungen.
Falsche wissenschaftliche Publikationen sind ein schnell wachsendes Problem. Es gibt einen veritablen Markt dafür, und er boomt. Sogenannte «paper mills», Papiermühlen, machen vermutlich Milliardenumsätze.
Diese Agenturen bieten Unterstützung für redaktionelle Publikationen, treffender ist der Ausdruck «ghost writing». Man könnte ebenso gut von «fake production» sprechen. Wissenschaftler bezahlen bis zu 25’000 Euro für eine gut gemachte Fälschung oder Erfindung. Die Agenturen bieten ihr Material dann Fachzeitschriften zur Publikation an. Dank KI sind solche Fakes und Fälschungen nun immer leichter und schneller zu fabrizieren.
Hirnforscher Bernhard Sabel von der Universität Magdeburg ist Herausgeber einer anerkannten Fachzeitschrift für Neurologie. Er hat schon Erfahrungen gemacht mit einem «unmoralischen Angebot» einer solchen Fälschungsagentur. Ungeprüft sollte er einen ihrer Artikel zur Publikation übernehmen. Als Herausgeber hätte er daran Tausende Euros verdienen können. Der Agenturmanager habe angegeben, bereits mit über 70 wissenschaftlichen Journalen zu kooperieren.
Nach umfangreichen Abklärungen kann Sabel berichten: «Stand heute schätzen wir, dass mindestens hunderttausend publizierte wissenschaftliche Arbeiten verdächtig oder gefaked sind.» Das betreffe nur die Biomedizin. Hochgerechnet auf die gesamte Wissenschaft komme man auf vier- bis fünfhunderttausend publizierte, gefälschte Arbeiten jedes Jahr – bei rund 5 Millionen Publikationen insgesamt weltweit. Das ergäbe eine Fälschungsquote von rund 10 Prozent.
Jörg Meerpohl ist Direktor von Cochrane Deutschland, einem internationalen Verband zur Qualitätssicherung in der Medizin. Die Entwicklung der gefälschten Studien sei besorgniserregend. «Die Implikationen für Patienten wären immens, wenn aufgrund von falschen, fiktiven Studien Behandlungsempfehlungen getroffen werden.»…
https://www.infosperber.ch/wissenschaft/hunderttausende-studien-sind-frei-erfunden/
FALSCHE Entscheidungen ? Das dürfte eine Frage des Standpunktes, des Interesses sein.
Eine ganze Studie mit KI generieren zu lassen, ist doch Perlen vor die Säue geworfen. Karl Lauterbach liest ohnehin nur die Überschrift.
Trust in me, just in me
Shut your eyes and trust in me
You can sleep safe and sound
Knowing I am around
Slip into silent slumber
Sail on a silver mist
Slowly and surely your senses
Will cease to resist
Trust in me, just in me
Shut your eyes and trust in me…. [Kaa]
Die sich exponentiell vermehrende (jetzt brechen alle Dämme, s. Brasilien, Nancy Faeser, Frankreich…) Tsenuhr zerstört nicht nur die Demokratie, sondern u.a. natürlich auch die Wissenschaft. Es ist das Wesen der Wissenschaft, dass sie hinterfragen und widersprechen muss. Eine Hypothese oder Theorie ist nur dann wissenschaftlich, wenn sie so formuliert ist, dass es im Prinzip möglich ist, ein Gegenargument für sie zu finden. Aber genau das wird immer mehr verboten, besonders in der EU, besonders auch in den USA, jetzt auch in Brasilien…da brechen sämtliche Dämme. Genauso wie man jetzt neue und neuartige (GenTech) Medikamente jetzt einfach auf den Markt wirft und mal schaut, wie lange die Lügenmedien die Nebenwirkungen vertuschen können… und selbst wenn alle Versuchsmenschen txt umfallen, dann wars halt der Klimawandel…
Jetzt auch in Deutsch. Sie schaffen die Demokratie ab, um die „Demokratie“ (ihre Alleinherrschaft) zu retten. Tucker Carlson interviewt Robert F. Kennedy Jr. am 27.08.24 (deutsche Übersetzung)
Im Namen des PC-Wokeismus dürfen nicht bloß politisch Andersdenkende diskreditiert, sondern ganz Wissenschaftszweige ze nz siert werden – besonders die Intelligenzforschung… Aus Geschichte wurde Sozialforschung und schließlich einfach „Volkspädagogik“. „Harte“ Fächer sind aus pc Sicht immer suspekt – besonders die Mathematik…, auch naturwissenschaftliche Fächer sind sehr unbeliebt, wie zB Biologie, Physik, Chemie etc. Heute gehst du in den Knast, wenn du sagst, biologisch gibt es nur zwei Geschlechter.
Wenigstens durch irgendein „Denkopfer“ muss die Harmlosigkeit der eigenen Position demonstriert werden, um nicht eine Art Zwangsnachhilfte und Umerziehung in linkswoker „Sensibilität“ verpasst zu bekommen. Als „unsensibel“ Gebrandmarkte erleben garantiert, dass im Umkreis alle protestieren oder wenigstens betreten wegsehen, um ja nicht noch selbst mit hieneingezogen zu werden. Doch normalerweise funktioniert das PC-Programm von selbst, indem ein automatischer Wettbewerb der Aufstiegswilligen wie der um ihre Pfründe Fürchtenden stattfindet und jeder den anderen in vorauseilendem Gehorsam an „Sensibilität“ wie „Betroffenheit“ zu übertreffen sucht…
Vergessen hervorzuheben… so lautet der Titel auf YT
Tucker Carlson interviewt Robert F. Kennedy Jr. am 27.08.24 (deutsche Übersetzung)
Im Kanal vom Kopp Verlag erschienen… Kennedy packt aus!
Da schau her!
https://x.com/MakisMD/status/1829834071608082498
Wenn sich das als wahr herausstellt – mein lieber Mann.
. . . und das GANZE habe Ich doch bereits längst „formuliert“: – > „Klima-ALARM-Auftrags-FORSCHE“ < !!??!! – und das erste Wort ist wahlweise „ersetzbar“ ;-)))
„Heute gelte es, mit diesen Mitteln um jeden Preis passende Ergebnisse zu erzielen, die dann – unabhängig von ihrer objektiven Relevanz – durch die Massenmedien noch verstärkt würden“
Ein eindrucksvolles Beispiel bekamen wir kürzlich in Form einer „Studie“ über die Rettung vieler Menschenleben durch die mRNA-Genpräparate geliefert – TKP berichtete. Heute schwärmt ein „Wissenschaftsredakteur“ davon („Der Standard“, Wie groß war das Risiko einer schweren Myokarditis durch mRNA-Impfungen wirklich?, 31/08/2024):
„Die Impfstoffe gegen Covid-19 halfen im Kampf gegen die Pandemie noch besser als angenommen: In Europa, wo vor allem mRNA-Impfstoffe verwendet wurden, verringerten sie in der Gruppe der über 25-Jährigen von Dezember 2020 bis März 2023 die Zahl der Todesfälle um insgesamt 59 Prozent. Das bedeutete die Rettung von rund 1,6 Millionen Menschenleben – bei rund 2,2 Millionen offiziellen Covid-Toten, berichteten Forschende Anfang August im angesehenen Fachblatt The Lancet Respiratory Medicine“ (ebd.)
Umso bedauerlicher ist es, wenn diese herbeigeschwindelten „Erfolge“ zeitgenössischer Pseudo-„Wissenschaft“ nicht entsprechend gewürdigt werden:
„Dennoch werden nach wie vor mit den absurdesten Argumenten Zweifel an und Angst vor der mRNA-Impfung geschürt. Für die Ex-Grüne Madeleine Petrovic etwa sind die mRNA-Impfstoffe – obgleich längst milliardenfach verabreicht – „nicht ausreichend erprobt“, wie sie kürzlich im STANDARD sagte. Die dreisten Lügenmärchen von Bullshit-Plattformen wie tkp.at, die von tausenden oder gar Millionen Impfopfern halluzinieren“ (ebd.)
Auch das Risiko einer schweren Myokarditis durch diese mRNA-Substanzen wird laut diesem Artikel ständig falsch dargestellt:
„Während „nur“ 18 der Personen mit wahrscheinlicher „Impf-Myokarditis“ (oder 5,7 Prozent) wegen Herz-Kreislauf-Problemen erneut ins Spital aufgenommen werden mussten, betrug dieser Prozentsatz bei „Covid-Myokarditis“ 12,1 Prozent und bei einer konventionellen Myokarditis 13,2 Prozent“ (ebd.)
Wer sich an solchen aus einem Zahlenchaos gebastelten pseudowissenschaftlichen Strohhalmen festhalten und mit Schaum vor dem Mund gegen Kritik vom Leder ziehen muss, macht das wahrscheinlich zur Selbstbeschwichtigung, weil er sich in beunruhigenden Momenten nicht mehr sicher ist, welche Wirkung das mehrfach verabreichte Präparat im Körper wirklich tut …
Klingt wie eine Exkulpation.
Man hat 80% der gutgläubigen Bevölkerung auf politische Anweisung hin unter Vorspiegelung falscher Tatsachen betrügerisch und mit Gewinnerzielungsabsicht mit Substanzen injiziert, die sich ins Genom einlagern und dauerhaft, über Generationen, den Körper mit Schadstoffen fluten. Und das war vorher bekannt!
Wissenschaft ist nunmal korrupt, da kann das schon passieren, heißa hopsa?
Wenn wir das Wahrheitsprinzip aufgeben und jeder erklären darf, ein Apfel sei eine Banane, dann gibt es auch keine Verträge und keine Schiedsgerichte mehr, auf welche die Resetter so gerne rekurrieren. Dann bleibt dem Menschen nur noch, dem Menschen ein Wolf zu sein.
Das wird auch dadurch nicht besser, dass die betrogene Mehrheit sich vorstellt, dass sei wunderbar.