Euromomo – erinnern Sie sich noch?

31. August 2024von 5,2 Minuten Lesezeit

Was war das noch gleich…. ja richtig, die europäische Mortalitätsstatistik. In den Jahren 2020 und 2021 unter den Selbstdenkern eine der Webseiten, die am häufigsten besucht wurde. Zunächst um zu sehen, ob und wo es tatsächlich eine Übersterblichkeit durch die angeblich neue Grippe gab. Dann im Schlepptau der Gengiftspritzen. Inzwischen ist es um Euromomo ruhig geworden. Aber ein Blick auf die erfassten Länder für die Jahre 2020-2024 liefert immer noch Denkanstöße.

Die Mortalitätsstatistik für die europäischen Länder, die ihre Daten liefern, enthält auch den sogenannten Z-Score, der die Abweichung der Todesfälle zum langjährigen Durchschnitt abbildet. Da ein Anstieg der Sterbefälle durch die mod-RNA-Spritzen nur noch von den Verursachern bestritten wird, sollte sich die „Impf“-Intensität im Verlauf der Sterblichkeit widerspiegeln. Die offiziellen Bevölkerungsquoten für die Gengiftspritzen sind publiziert, der zeitliche Ablauf der „Impf“-Kampagnen ist bekannt. Einige Länder wie z.B. Deutschland passen zum Geschehen:

Quelle: Euromomo

Peaks der Übersterblichkeit mit 10 und mehr Standardabweichungen in der ersten Jahreshälfte 2021 und zum Ende der Jahre 2021 und 2022 als „Booster“-Kampagnen liefen. Für mehrere Länder ist eine Korrelation zwischen der Intensität der „Impfungen“ unter Berücksichtigung anderer todbringender Maßnahmen (z.B. tödliche Therapien; Pflegeausfall in Altenheimen) im Jahr 2020 auch der Fall: Schweiz, Spanien, Frankreich oder England:

Quelle: Euromomo

Allerdings gibt es Länder mit vergleichbaren „Impf“-Quoten, deren Sterblichkeiten den Korridor für die normale Schwankungsbreite nur kurz und gering verlassen, wie Finnland:

Quelle: Euromomo

Oder auch Länder wie Portugal mit der höchsten „Impf“-Quote, die nach einem Todes-Tsunami in der ersten Genspritzenkampagne (mehr als 20 Standardabweichungen!) im Frühjahr 2021 vergleichsweise geringe weitere Übersterblichkeitsfenster erkennen lassen:

Quelle: Euromomo

Dies wirft Fragen auf. Wie nahe sind die Euromomo gemeldeten Sterbedaten an der Realität? Zweifel sind spätestens seit der Covid-Inszenierung angebracht, da Daten immer wieder nachjustiert wurden und von der Politik ganz unverhohlen eine Übersterblichkeit für 2020 und das Ausbleiben einer Übersterblichkeit nach Beginn des „Impf“-Roulettes eingefordert wurde. So weist Israel, das als Freiluftlabor der Firma Pfizer missbraucht wurde, nach initial Übersterblichkeiten bis zu 10 Standardabweichungen inzwischen keine gravierenden Peaks während der „Impf“-Phasen mehr auf:

Quelle: Euromomo

Die Datenmanipulation wurde von Peter Mayer am 9. April 2021 hier auf diesem Blog belegt. Ebenfalls geringe Übersterblichkeitswellen in Finnland könnten bei hoher „Impf“quote auf ein gleichartiges Streichen von Todesfällen zurückzuführen sein.

Mit der Einschränkung teils manipulierter Sterbezahlen stellt sich vor allem die Frage, ob die drei Chargentypen mit unterschiedlichem Schadenspotential, wie in Dänemark und Schweden ermittelt, auch in anderen Ländern verabreicht wurden.ii Stark abweichende Sterblichkeiten bei vergleichbaren „Impf“-Quoten legen den Verdacht nahe, dass dies nicht der Fall war. Hier zum Vergleich Dänemark (81,7/82,3%) versus Italien (80,6/85,4%):

Quelle: Euromomo

Korrekte Todesfallziffern vorausgesetzt, könnte dies in Italien darauf hindeuten, dass die hochgefährliche Charge häufiger verabreicht wurde, sofern ab 2021 nicht weitere todbringende Maßnahmen erfolgten.

In Ländern mit tatsächlich selteneren und geringeren Übersterblichkeiten könnte dagegen die gefährliche Charge seltener injiziert worden sein oder die Toxizität wäre durch Lagerungseffekte (Kühlkette!) verlorengegangen. In wärmeren Ländern gab es schließlich zumeist weniger Todesfälle… Im Falle erhaltener Toxizität kommen eine geringe Auslieferung der gefährlichen Charge oder eine hohe Zahl an Schein“impfungen“ in Frage.

„Impfungen“, die nur dokumentiert, aber gar nicht verabreicht wurden, lassen sich nur vermuten. Die Dunkelziffer kann hoch sein, da ansonsten überall noch größere Übersterblichkeiten aufgetreten wären. Der Datenanalyst Tom Lausen schätzt die Zahl für Deutschland auf 10-15 Millionen. Als Indiz für eine konsensuelle Verweigerung von Arzt und „Patient“ könnte ein Vergleich zwischen staatlichen und privatisierten Gesundheitssystemen dienen. Überall dort, wo unpersönlichere staatliche Ambulatorien statt eigenverantwortlich geführter Arztpraxen vorherrschen, sollte eine Komplizenschaft zwischen Arzt und „Patient“ weniger häufig sein, da gerade bei stetig wechselnden Ärzten die notwendige Vertrauensbasis fehlt.

Derartige Ambulatorien finden wir vor allem in den skandinavischen Ländern, den Niederlanden und England. Dies sind allerdings nicht die Länder mit den höchsten Sterblichkeitsspitzen. In Dänemark oder Finnland fehlen Phasen der Übersterblichkeit überhaupt. Dagegen finden wir Übersterblichkeiten immer wieder in Ländern, die zu den Hochburgen der persönlichen Arztkontakte gehören, wie Deutschland. Dies spricht dafür, dass weniger der stillschweigende Boykott der Gengiftspritzen, als Auslieferung und Lagerung ursächlich für die ausgeprägten Differenzen zwischen den verschiedenen Ländern sind.

Mit der zunehmend ausgehebelten Kontrolle von Arzneimitteln und Impfstoffen wird die Analyse globaler Länderdaten noch weiter erschwert. Man weiß nicht mehr, welchen Zahlen man trauen kann. Staatliche Statistikinstitute garantieren nicht mehr für Redlichkeit. Dazu kommt, dass bereits jetzt nach einer Zulassung Änderungen im Produktionsprozess und der Zusammensetzung von Pharmaka erfolgen, die gar nicht deklariert werden und nur schwer festzustellen sind.

Dies wird es noch leichter machen, Differenzen von schädlichen Auswirkungen bei gleicher Anwendungshäufigkeit vorrangig natürlichen Gegebenheiten wie einer unterschiedlichen Altersstruktur und genetischen „Überempfindlichkeiten“ zuzuschreiben. Hersteller oder Anwender brauchen dann ohne staatliche Sonderbestimmungen immer seltener Haftungsklagen zu fürchten.

Wolfgang Sauber, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Univ.-Doz.(Wien) Dr. med. Gerd Reuther ist Facharzt für Radiologie, Medizinaufklärer und Medizinhistoriker. In Kürze erscheint „Die Eroberung der Alten und Neuen Welt. Mythen und Fakten“. Er hat insgesamt acht Bücher veröffentlicht. Zuletzt zusammen mit seiner Ehefrau „Die Eroberung der Alten und Neuen Welt. Mythen und Fakten“.


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3 Kommentare

  1. rudifluegl 31. August 2024 um 12:08 Uhr - Antworten

    Euromomo hatte ich regelmäßig beobachtet. Den Z score hatte ich dann aufgegeben und mich nur mehr auf die Exzess Mortalität konzentriert. Auch der Tr.. hat mit seinen unmöglichen Beobachtungen ständig animiert.
    Speziell bei Israel sind, wie auch beschrieben,Tricks aufgefallen. Bei Gaza Todeszahlen auch. Die Toten der anderen Seite, obschon auf israelischem Gebiet, interessierten nicht. Auch die kumulativen Graphen die eigentlich nicht fallen können, dies aber bei den Todeszahlen der jüngeren taten, waren sehr sonderbar. Neben den gelben Zonen für Nachmeldungen, an die sich aber auch nicht gehalten wurde!

  2. Fritz Madersbacher 31. August 2024 um 11:35 Uhr - Antworten

    „Mit der zunehmend ausgehebelten Kontrolle von Arzneimitteln und Impfstoffen wird die Analyse globaler Länderdaten noch weiter erschwert. Man weiß nicht mehr, welchen Zahlen man trauen kann. Staatliche Statistikinstitute garantieren nicht mehr für Redlichkeit“

    Zahlenchaos war eine zentrale Methode der „Pandemie“-Inszenierung, um Angst zu machen und Spuren zu verwischen. Auch im Nachklang wird mit entsprechend frisierten oder unseriös erhobenen Zahlen „bewiesen“, „widerlegt“, gerechtfertigt.

    Ein Beispiel liefert heute am 31. August 2024 „Der Standard“, sein (ehemaliger?) Leiter der Wissenschaftsredaktion rückt dafür aus: „Wie groß war das Risiko einer schweren Myokarditis durch mRNA-Impfungen wirklich?“
    Zunächst wird die kürzlich auch im TKP-Blog berichtete „Studie“ über die Segnungen der mRNA-Genpräparate erwähnt:
    „Die Impfstoffe gegen Covid-19 halfen im Kampf gegen die Pandemie noch besser als angenommen: In Europa, wo vor allem mRNA-Impfstoffe verwendet wurden, verringerten sie in der Gruppe der über 25-Jährigen von Dezember 2020 bis März 2023 die Zahl der Todesfälle um insgesamt 59 Prozent. Das bedeutete die Rettung von rund 1,6 Millionen Menschenleben – bei rund 2,2 Millionen offiziellen Covid-Toten, berichteten Forschende Anfang August im angesehenen Fachblatt The Lancet Respiratory Medicine“ („Der Standard“, ebd.)

    Dann wird mit Schaum vor dem Mund – wie seit eh und je – über jene hergezogen, die dieses bei näherer Betrachtung allzu leicht durchschaubare pseudowissenschaftliche Machwerk der Kritik unterziehen:
    „Dennoch werden nach wie vor mit den absurdesten Argumenten Zweifel an und Angst vor der mRNA-Impfung geschürt. Für die Ex-Grüne Madeleine Petrovic etwa sind die mRNA-Impfstoffe – obgleich längst milliardenfach verabreicht – „nicht ausreichend erprobt“, wie sie kürzlich im STANDARD sagte. Die dreisten Lügenmärchen von Bullshit-Plattformen wie tkp.at, die von tausenden oder gar Millionen Impfopfern halluzinieren, möchte man am liebsten verschweigen“
    Und hämisch wird vermerkt:
    „Erwähnenswert ist in dem Zusammenhang eher, dass der blau-schwarze Corona-Entschädigungsfonds in Niederösterreich, der mit 31,3 Millionen Euro dotiert wurde, wegen „Impfbeeinträchtigungen“ insgesamt 60.000 Euro an 50 Personen auszahlte. Das sind nicht einmal 0,2 Prozent der Dotierung des Fonds“
    (Anmerkung: man sollte vielleicht überprüfen, warum das so ist)

    Das „Risiko einer schweren Myokarditis durch mRNA-Impfungen“ war hingegen klein, der „Standard“ hat dazu wie üblich „verlässliche“ Zahlen:
    „Einigermaßen verlässliche Zahlen liefert dafür eine umfassende Studie, die dieser Tage im Fachblatt JAMA (Journal of the American Medical Association) veröffentlicht wurde: Für sie wurden sämtliche Myokarditis-Fälle ausgewertet, die zwischen Ende Dezember 2020 und Ende Juni 2022 in französischen Spitälern behandelt werden mussten. Im Wesentlichen zeigte sich dabei, was auch im STANDARD bereits im Herbst 2021 berichtet worden war:
    • Junge Männer nach der zweiten Impfung haben das höchste Risiko.
    • Die Entzündung heilt in den meisten Fällen wieder folgenlos ab.
    • Es kann in seltenen Fällen zu schwereren Verläufen kommen“

    Und vor allem:
    „Während „nur“ 18 der Personen mit wahrscheinlicher „Impf-Myokarditis“ (oder 5,7 Prozent) wegen Herz-Kreislauf-Problemen erneut ins Spital aufgenommen werden mussten, betrug dieser Prozentsatz bei „Covid-Myokarditis“ 12,1 Prozent und bei einer konventionellen Myokarditis 13,2 Prozent“

    Wahrscheinlich ist sich der Herr Redakteur in stillen, beunruhigenden Momenten selber nicht mehr ganz sicher, wie sich die als so segensreich angepriesenen mRNA-Genpräparate im (eigenen) Körper auswirken, und welche – unerkannten bzw. auf andere Ursachen geschobene – Schäden sie angerichtet haben. Er muss seine eigenen Zweifel beschwichtigen, indem er sich mit einem derartigen Furor für eine Sache ins Zeug legt, deren Demontage nicht mehr aufzuhalten ist …

  3. Jan 31. August 2024 um 9:06 Uhr - Antworten

    Ich denke, dass KI künftig entscheiden soll, welche Charge jemand erhalten muss. Daher sind diese Analysen hochinteressant! Lockdowns und Panik dürften auch in künftigen Kriegen eine Rolle spielen.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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