Ungarns Szijjarto: Gespräche über langfristige Öllieferungen nähern sich dem Ende

22. August 2024von 2,2 Minuten Lesezeit

Ungarns Gespräche zur Sicherstellung der langfristigen Erdöllieferungen für das Land „stehen kurz vor dem Abschluss“, sagte Ungarns Außenminister am Mittwoch, fügte aber hinzu, dass „die Europäische Kommission nichts gegen ukrainische Maßnahmen unternommen hat, die die Energiesicherheit Ungarns und der Slowakei gefährden“.

Das Außenministerium zitierte Peter Szijjarto am Rande eines Regierungstreffens mit den Worten, dass „Ungarns Energieversorgung trotz der Ihnen bekannten Herausforderungen sicher ist“ und bezog sich dabei auf die sich verschärfenden Konflikte in der Welt.

Bedauerlicherweise setzt die Europäische Kommission ihr inakzeptables Verhalten in Bezug auf das von der Ukraine verhängte praktische Verbot der Lieferungen des russischen Unternehmens Lukoil nach Ungarn und in die Slowakei fort“, sagte Szijjarto. Die Kommission sollte Maßnahmen ergreifen, da der Schritt der Ukraine „Ungarns Öllieferungen ernsthaft beeinträchtigt“, sagte er und verwies auf das Assoziierungsabkommen zwischen der Europäischen Union und der Ukraine, nach dem letztere Partei „den Energietransit zu den EU-Mitgliedern nicht behindern darf“.

„Trotz der Verletzung des Assoziierungsabkommens durch die Ukraine … ist klar, dass wir uns nicht auf die Unterstützung der EU verlassen können“, sagte Szijjarto und fügte hinzu, dass die ungarische Regierung die Verhandlungen ‚mit Hochdruck‘ führe, um langfristig eine ausgewogene Versorgung sicherzustellen.

Was die Gaslieferungen nach Ungarn betrifft, so sagte Szijjarto, dass diese ununterbrochen und unbeeinflusst von einer Eskalation der Kämpfe zwischen Russland und der Ukraine erfolgten und dass die Lieferungen über die TurkStream-Pipeline durch die Türkei, Bulgarien und Serbien erfolgten.

Die Versorgung mit Kernbrennstoff sei ebenfalls ununterbrochen und für den langfristigen Betrieb des Kernkraftwerks Paks ausreichend, sagte der Minister.

An den Beispielen von Ungarn und der Slowakei wird wieder deutlich, dass solche regionalen, globalen und globalistischen Organisationen wie die EU dazu da sind, die Interessen der Korporatie und Oligarchie zu vertreten. Sie sind sozusagen durch eine Ebene von nationalen Politikern abgeschirmt und die Lobbykonzerne und die NGOS der Milliardäre haben leichtes Spiel die Politik in ihren Sinne zu lenken und zu steuern. Noch mehr trifft das auf Organisationen wie WHO und UNO zu.


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4 Kommentare

  1. Varus 22. August 2024 um 11:20 Uhr - Antworten

    die Lobbykonzerne und die NGOS der Milliardäre haben leichtes Spiel die Politik in ihren Sinne zu lenken und zu steuern. Noch mehr trifft das auf Organisationen wie WHO und UNO zu.

    Während die Regierungen westlicher Länder unterwandert wurden, nichtwestliche Länder sollten dringend die Beziehungen mit der UNO und der WHO überdenken – bis zum Austritt aus dem Lobbyverein WHO, der praktisch nur noch Marketinginstrument von Big Pharma mit Klima-Panikmache wurde. Eine totalitäre Wetter-Schnupfen-Weltregierung möchten die aber auch gerne sein.

    Soll mir bitte keiner damit kommen, diese Erwartung sei „vermessen“. Die ist begründet und ich messe schon selber, was ich erwarte.

  2. Fritz Madersbacher 22. August 2024 um 10:10 Uhr - Antworten

    Die Beispiele Ungarn und Slowakei zeigen, auf wessen Seite die EU steht, wenn nationale Interessen von EU-Mitgliedsstaten und westlich-imperialistische Interessen aufeinanderprallen. Das ist auch für Österreich von größter Bedeutung und schafft Klarheit darüber, wes Diener jene Leute in Politik und Medien sind, die das neutrale Österreich in die EU geführt haben und es lieber heute als morgen in der NATO sehen würden (verklausuliert als „europäisches Sicherheitssystem“). Nicht anders haben sich die Anhänger des Anschlusses an das Deutsche Reich in Bezug auf die Unabhängigkeit Österreichs verhalten …

  3. Andreas I. 22. August 2024 um 9:37 Uhr - Antworten

    Hallo,
    pöhzer Pursche dieser Außenminister der ungarischen Regierung!
    Wie gut dass wir eine Regierung – und so eine tolle Außenministerin – haben, die uns so zuverlässig vor bösem russischen Gas schützen!

  4. Jan 22. August 2024 um 8:31 Uhr - Antworten

    „die Interessen der Korporatie und Oligarchie“

    Diese Interessen müssen nicht notwendigerweise eine tolle Überraschung sein, etwa im Sinne einer Überraschungsparty zum Geburtstag! Viele Leute wittern ein tolles Geheimnis, beispielsweise eine Verbesserung ihrer mageren geistigen Fähigkeiten durch transhumanistische Zwangsimplantate oä.

    Das muss nicht so kommen! Es kann auch einfach nur Schaden für den Großteil der Leute bedeuten. Die Pläne irgendwelcher abgehobener Leute müssen auch nicht unbedingt umsetzbar sein.

    Daher sollte man nicht, wie bei den Spritzen, sagen, die wissen schon, was sie tun, ich habe vollstes Vertrauen in koksabhängige Leute.

    Stattdessen sollten wir die Richter fragen, warum sie Grundrechte weg ohne Notlage nicht, wie im StGB vorgesehen, strafen möchten?

    Der Souverän sollte nicht allzu leichtfertig die Verantwortung abgeben!

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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