
Neue Munitionsfabrik in Ukraine: Rheinmetall erhält Auftrag
Eine neue Kriegsfabrik in der Ukraine wird wesentlich auf Rheinmetall aufbauen. Das hat der deutsche Rüstungskonzern am Mittwoch bekanntgegeben.
Der Krieg, das Geschäft: Im Februar wurde der Bau einer neuen Munitionsfabrik in der Ukraine angekündigt. Nun hat Rheinmetall dafür einen Auftrag bekommen, „der den Startpunkt für die Realisierung des Projektes setzt“, erklärt der deutsche Rüstungskonzern. Über das ukrainische Partner-Unternehmen wird Rheinmetall auch für den Betrieb der Anlage verantwortlich sein – sobald dort Munition produziert wird. Das soll innerhalb der nächsten zwei Jahre passieren.
Partner Rheinmetall
Der Auftrag umfasst „die komplette technische Ausstattung der Fabrik bis hin zur Inbetriebnahme“. Ohne Rheinmetall geht also nichts bei der neuen ukrainischen Rüstungsfabrik. Insgesamt hat der Auftrag einen „Gesamtwert im niedrigen dreistelligen MioEUR-Bereich“, meldet man aus Düsseldorf. Ukrainisches Geld wird das nicht sein, denn die Ukraine wäre ohne Hilfen aus den Westen bekanntlich zahlungsunfähig. Zudem liegt es auf der Hand, dass die künftige Produktionsstätte im Visier Russlands sein wird. Verbucht wird das Geld bei Rheinmetall aber ohnehin bereits im kommenden Quartal.
Entsprechend stolz und zufrieden meldet sich Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Wir lassen unseren Worten Taten folgen und schaffen mit unserem Partner ein Ukrainisches Kompetenzzentrum für Munition. Die Beauftragung unterstreicht das Vertrauen in die Kompetenz und in die Fertigungskapazitäten Rheinmetalls. Wir sind dankbar, das Land bei der Re-Industrialisierung und bei der Stärkung seiner Verteidigungsfähigkeit unterstützen zu dürfen.“
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Aktuell sollen „Maßnahmen zur Vorbereitung der benötigten Infrastruktur“ in der Ukraine stattfinden. Außerdem steht ein „Joint-Venture“ kurz vor der Gründung. Dabei handelt sich um einen Deal zwischen Rheinmetall und einem ukrainischen Staatsbetrieb. Die beiden Unternehmen werden den Betrieb des Werks dann leiten – sofern es jemals fertiggestellt werden sollte.
Es ist bereits das zweite Projekt ähnlicher Sorte. Im Juni eröffnete man in der Westukraine ein Panzerwerk, das vom „Public-Private-Unternehmen“ Rheinmetall Ukrainian Defense Industry LLC betrieben wird. Noch heuer soll aus diesem Werk Schützenpanzer an das ukrainische Militär übergeben werden.
Der Link zu Rheinmetall ganz oben ist was für die Südtribüne. Hier einer für die Mittelklasse:
https://ir.rheinmetall.com/investor-relations/news/voting-rights-announcements/
Nebem ein wenig Fiskus aus Norwegen die üblichen Verdächtigen, aber auch über 10 Prozent Franzosen, oder etwa nicht? Dann schaumamal dort:
https://investors.societegenerale.com/en/financial-and-extra-financial-information/share/shareholder-structure
Und vermutlich rätselt selbst die VIP-Tribüne, welchen natürlichen Personen im Grunde alles zu erheblichen Teilen gehört und wohin alle PPP-Kröten am Ende zwingend hinwandern. Das wär doch mal was für Wikileaks, nicht? Denkste. Ist nicht. Außer Rätselraten um Rockefellers und Rothschilds. Meinte Karl Kraus am Ende neben Gott bloß eine Karikatur oder meinte er diese ernst?
Transparenz? Absolute Fehlanzeige! Internatianal orientierte Erbenzähler mögen sie gar nicht. Wer trotzdem lachen will, der versuche mal mit unserem Ex-Fearmonger-Bastifantasti hier zu „recherchieren“:
https://thielcapital.com/
Hm, wo bleibt sie bloß, die datenmäßige Pride Parade für die Oligarchenetage?
es ist ein westliches Projekt, also bitte „Friedensfabrik“ oder „Verteidigungsfabrik“ schreiben.
wir haben ja auch Verteidigungsminister und -ministerien, und nicht etwa Rüstungs- oder Kriegsminister. das hat immer nur die Gegenseite!
Die Munitionsfabrik ist garantiert in den Kellerräumen eines Krankenhauses untergebracht. Wird für die Russen sehr schwer sein dagegen was zu machen.
entweder Kinder-Krankenhaus oder Entbinungsstation
Pax-Terra-Musica, ein Friedenfestival – ab heute in Friesack bei Potsdam – USA sitzen auf auf einem riesigen Schuldenberg – die brauchen den Krieg, wir nicht. https://www.potsdam-aufstehen.de/2024/07/24/pax-terra-musica-ein-friedenfestival-ab-heute-in-friesack-usa-sitzen-auf-auf-einem-riesigen-schuldenberg-die-brauchen-den-krieg-wir-nicht/
Papperger hat sich wohl verschrieben. Er meinte sicher „Beitrag zur (weiteren) DE-Industrialisierung“ oder?
Denn Munitionsfabriken braucht man, um Sachen effizient kaputt zu machen. Für den nachhaltigen Aufbau einer Wirtschaft taugen sie wenig.
Pax-Terra-Musica, ein Friedenfestival – ab heute in Friesack – USA sitzen auf auf einem riesigen Schuldenberg – die brauchen den Krieg, wir nicht. https://www.potsdam-aufstehen.de/2024/07/24/pax-terra-musica-ein-friedenfestival-ab-heute-in-friesack-usa-sitzen-auf-auf-einem-riesigen-schuldenberg-die-brauchen-den-krieg-wir-nicht/
Fraglich wird nur sein ob die Fabrik schon vor der Fertigstellung zum Angriffsziel der Russen wird, oder ob die warten bis sie steht. Mit ihren Präzisionswaffen werden sie das Ziel kaum verfehlen und hoffentlich informiert sein wann eine „Begehung“ durch die Kriegstreiberin Strack-Zimmermann stattfindet.
Hallo,
naja wenigstens ist ein Link eingefügt.
Vom Artikelautor erfährt der Leser:
,,Nun hat Rheinmetall dafür einen Auftrag bekommen, „der den Startpunkt für die Realisierung des Projektes setzt“.
Jaaa geht runter wie Öl, „der den Startpunkt für die Realisierung des Projektes setzt“. unser täglich PR-Gelaber gib uns heute! DAS ist es doch, was die Leser interessiert – und deswegen ist es das, was man im Artikel zitieren muss.
Bei Rheinmetall steht gleich in der Überschrift:
,,Rheinmetall erhält Auftrag zur Lieferung einer Fertigungsanlage“
Das hätte man natürlich auch im Artikel zitieren können.
Aber wen interessieren schon konkrete Informationen, z.B. darüber, um was für einen Auftrag es sich konkret handelt?!
„Wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte, sichert der Staat ab sofort bei Investitionen in der Ukraine neben möglichen Eigentumsschäden bis zum Vollverlust der investierten Summe“
Null Risiko plus max Gewinn.
ja, dass nennt sich sozialkapitalismus –
der gewinn wird privatisiert, der verlust sozialisiert
schöner kann wirtschaft nicht gehen
Hallo,
von Oysmüller bzw. seinem Artikel erfährt man natürlich nicht, um was für einen Auftrag es sich konkret handelt, aber immerhin hat er einen Link eingefügt, also er hat praktisch um einen Link herum einen ,,Artikel“ fabriziert, aber naja, jedenfalls steht bei Rheinmetall:
,,Rheinmetall erhält Auftrag zur Lieferung einer Fertigungsanlage“
Das verstehe ich so: Rheinmetall liefert, wird bezahlt und was nach Lieferung damit passiert, ist nicht direkt Problem von Rheinmetall, sondern von diesem ukrainischen Joint-Venture-PPP-Sonstwas.
Da wäre natürlich interessant, wer das und die Lieferung der Fertigungsanlage finanziert, aber dazu bräuchte es ggf. jemanden, der recherchieren kann.
Ja, baut’s mal schön. In ein paar Monaten, wenn es sich lohnt (und es dann überhaupt noch relevant ist), fliegen einfach 2 Iskander daher und binnen Millisekunden könnt Ihr wieder von vorne anfangen……
Dass das nix bringt ist allen klar.
Aber Hauptsache das Geld des Steuerzahlers wird in eine Hand voll Dritt-Yachten investiert!
Hallo,
dabei frage ich mich:
Liefert Rheinmetall überhaupt eine vollwertige Fertigungsanlage?
Wenn man davon ausgeht, dass die Russen es dann sowieso zerschießen, dann könnte man ja auch gleich kurzlebige Technik liefern, das würde den Gewinn maximieren.
Blöd wäre dann nur, wenn die Russen es doch nicht zerschießen würden, aber da es für die Russen sicherer ist, es so oder so zu zerschießen, kann man davon ausgehen.
der nächste Lacher des Tages:
Über das ukrainische Partner-Unternehmen wird Rheinmetall auch für den Betrieb der Anlage verantwortlich sein – sobald dort Munition produziert wird. Das soll innerhalb der nächsten zwei Jahre passieren.
auch wenn sich die Frontlinien nur sehr langsam bewegen Richtung Westen, so rücken die Russen nur vor, wenn die Ukr. Stellungen und Strongholds pulverisiert wurden. Minimale rus. Verluste gegenüber max Ukr Verlusten.
Ja, super Idee, damit die Russen, am Tag der Einweihung, die gleich plattmachen können !!!
Sofern die heldenhafte Bandera-Soldateska bei Verlusten von 2 Tsd. täglich (ständig steigend) noch zwei Jahre halten kann… Zum Vergleich – das gesamte Land soll aktuell etwa 9 Millionen Beschäftigte zählen – die verbliebene Bevölkerung wird auf 15-20 Millionen geschätzt (ständig fallend).
Und vom deutschen Steuerzahler wird auch ein großer Beitrag für diesen unsinnigen Bau abgezweigt. Es gibt ganz andere Aufgaben und Probleme zu bewältigen, als Kriegsunterstützung der USA zu gewähren! Ach ich vergaß, Rheinmetall ist auch in der Hand von US-Aktionären! Der Deutsche zahlt für den Krieg und den Wiederaufbau der Ukraine und die amerikanischen Konzerne verdienen daran! Zur Belohnung dürfen wir auch noch für die Unterhaltszahlungen der ukrainischen Flüchtlinge aufkommen, denn der Ami zahlt nichts! Perfekt geregelt!