Orbán bei Putin – Schnappatmung in Brüssel

5. Juli 2024von 3,2 Minuten Lesezeit

Gestern wurde bekannt, dass der derzeitige EU-Ratspräsident Viktor Orbán nach seinem Besuch bei Selensky in Kiew heute Putin in Moskau besuchen will, wo er bereits angekommen ist. Wer Frieden zwischen zwei Kriegsparteien stiften möchte, muss logischerweise mit beiden reden. Das passt den Führern in Brüssel aber gar nicht.

Ungarn hat als Inhaber der rotierenden EU-Ratspräsidentschaft kein Mandat, im Namen der EU zu verhandeln, warnte der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, am Donnerstag Premierminister Viktor Orbán.

Dies geschah vor dem Hintergrund von Berichten, wonach Orbán nach seinem Besuch in Kiew für heute Freitag dieser Woche einen Besuch in Moskau geplant hat.

„Die rotierende EU-Ratspräsidentschaft hat kein Mandat, im Namen der EU mit Russland zu verhandeln. Der Europäische Rat ist sich einig: Russland ist der Aggressor, die Ukraine ist das Opfer. Keine Diskussion über die Ukraine kann ohne die Ukraine geführt werden“, schrieb Michel auf X.

Der ungewählte Bürokrat Michel, dessen Job nur die Koordinierung der Arbeit des Rates ist, macht aber auf seinem X/Twitter Profil klar, dass er für Krieg und dessen Fortsetzung ist:

Nein, nicht die EU-Fahne oder die seines Landes schmückt sein Profil, sondern die Fahne eines seit dem Jahr 2014 kriegführenden Landes.Michel macht einfach, was die USA von ihm will.

Die Präsidentin der EU-Kommission Leyen, ebenfalls ungewählte Bürokratin, ist des gleichen Geistes Kind wie Michel. Sie wurde ja bereits von Bill Gates mit dem Global Goalkeeper Award ausgezeichnet dafür, dass sie die Interessen der westlichen Oligarchie gegen die der EU-Bürger vertritt.

Die SMS zur Bestellung von Milliarden Dosen der Gentechnik Spritzen von Pfizer mit Steuergeld bleiben zwar weiterhin geheim, aber auch sie richtet Orbàn aus, dass Frieden nicht in Frage kommt, sondern weiter Krieg geführt werden muss:

„Ungarischer @PM_ViktorOrban
besucht Moskau:
Beschwichtigungspolitik wird Putin nicht aufhalten.
Nur Einigkeit und Entschlossenheit werden den Weg zu einem umfassenden, gerechten und dauerhaften Frieden in der Ukraine ebnen.“

Dass die Bürger der EU überwiegend Frieden und keinen Krieg wollen, ist den Führern der EU offenbar völlig egal. Sie sind beschäftigt Steuergelder zur Pharmabranche, zur Militärindustrie und in die Ukraine zu verschieben, sowie alles zu zensieren was ihrer Politik widerspricht.

Derzeit finden offenbar Gespräche in größerer Runde statt:

Wladimir Putin sagte, er werde Viktor Orban mit den Einzelheiten der Moskauer Vorschläge für eine friedliche Lösung in der Ukraine vertraut machen.

Ungarn könnte bald das einzige Land in Europa sein, das sowohl mit Russland als auch mit der Ukraine einen Dialog führen kann.  „Die Zahl der Länder, die mit beiden Seiten des Konflikts sprechen können, nimmt rapide ab“, so OrbÁn.

TKP wird weiter über die Aktivitäten der ungarischen Ratspräsidentschaft berichten, die offenbar für die Bürger der EU arbeitet und nich für die Großkonzerne und die westliche Oligarchie.


Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.



Orbán: „Ich wollte Zelensky nicht überzeugen, nur seine Haltung ausloten“

Orbán verkündet Beginn einer“neuen Ära“

Orbán: Ungarn kann Verlängerung der Amtszeit von EU Leyen nicht unterstützen

Viktor Orbán als EU-Ratspräsident – Europa neu gestalten?

18 Kommentare

  1. Georg Uttenthaler 6. Juli 2024 um 13:31 Uhr - Antworten

    Man stelle sich vor, Viktor Orbán fragte nach einem ad-hoc Treffen im Kreml und erhält dann kurzfristig eine zweieinhalb Stunden lange Audienz. Das ist aussergewöhnlich und zeigt den Respekt, mit dem Russland Ungarn behandelt und welch hohen Stellenwert Friedensverhandlungen für Moskau haben.

    Was für einen riesigen Kontrast zeigt dieser Mann Orban und sein Charakter zu den Politikern in unserer Nähe ! Zum Vergleich: …VDL müßte am Katzentisch Platz nehmen und irgend ein Hausmeister oder Klofrau würde sich dann als Gesprächspartner anbieten.

    Erinnere an den: …VERTRAG VON LISSABON Art. 2(1): „Ziel der Union ist es, den Frieden, ihre Werte und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern.“….
    Der Einzige, der dies macht, ist Viktor Orbán. Der Rest der EU ist mit ihrer finanziellen, politischen und militärischen Unterstützung der Ukraine und der ostentativen Feindschaft gegenüber Russland ist vertragsbrüchig geworden und hat die EU zu etwas umfunktioniert, was nie ihr Zweck war. Ist die EU überhaupt noch innerhalb dieser Vertrages tätig? NEIN, daher muss die EU generalsaniert werden und die „Patrioten Allianz“ unter Orban und Kickl, Babis wird das starten…..noch bevor wir samt der EU. vor die Hunde gehen…..!!!!

  2. Patient Null 6. Juli 2024 um 11:16 Uhr - Antworten

    Die ganzen Jahrzehnte nach 45 hat man trotz der damals noch viel erheblicheren politischen Differenzen es geschafft das Gespräch zu finden. Das nannte sich Diplomatie. Die wurde mittlerweile auf den Müllhaufen geworfen und durch den erhobenen Zeigefinger ersetzt. Das kommt nicht nur bei Russland nicht gut an sondern auch nicht in der gesamten nichtwestlichen Welt. In der westlichen Blase lullt man sich stattdessen gegenseitig ein und klopft sich auf die Schultern, was für „moderne“ Politik man doch betreibt und versucht die auszusondern die aus die aus der Reihe tanzen.

  3. niklant 6. Juli 2024 um 10:42 Uhr - Antworten

    Das Wahre Gesicht der EU kommt zum Vorschein und die Nato entpuppt sich als Kriegsterror Organisation! Alles zum Wohle der Amerikanischen Reichen, die ihr eigenes Land wohl nicht mehr richtig ausbluten können!

  4. Walter Kaphahn 6. Juli 2024 um 0:47 Uhr - Antworten

    Können wir vielleicht unsere Kanzler tauschen – wir Orban – Ungarn nach Scholz ?

  5. Jurgen 5. Juli 2024 um 21:13 Uhr - Antworten

    Die EU-Flagge iust nur zum Arsch abputzen und sonst nix zu gebrauchen…

    • Jurgen 6. Juli 2024 um 13:20 Uhr - Antworten

      Der Orban ist übrigens nur scheinheilig, behauptete doch glatt, Ungarn wäre der Nato nur beigetreten wg. Friedenssicherung… Als ob Serbien so weit weg wäre von Ungarn…

  6. Andreas I. 5. Juli 2024 um 19:50 Uhr - Antworten

    Hallo,
    wenn nicht deswegen täglich min. 1000 Menschen sterben würden, könnte man über die Reaktionen nur noch lachen.

  7. Sabine Schönfelder 5. Juli 2024 um 19:39 Uhr - Antworten

    „ Keine Diskussion über die Ukraine kann ohne die Ukraine geführt werden“, schrieb Michel auf X.“
    Aber eine „Friedenskonferenz“ in der Schweiz OHNE Russland, das geht ?? 😂
    Michel gehört zur Leyenschar, die direkt der globalen Rüstungsindustrie und Pharma untersteht. Undemokratisch etabliert und für intransparente Geschäftsgebaren mit einer weiteren Amtszeit belohnt.🤮
    Wir sind noch nicht gebeutelt genau, in den Augen der grausamen Geldelite. Mehr KRIEG und mehr modRNA sind der Plan. Mehr Leid für uns, mehr Geld für diese Tyrannen.

  8. Daisy 5. Juli 2024 um 17:18 Uhr - Antworten

    @geraldgrosz | Sorge in EU: Gerüchte um Orban-Besuch bei Putin
    YT

    Da das auf oe24 gebracht wurde, kennen sich bestimmt sehr viele aus, was da läuft. Die Frage ist nur: Wie lange schaun wir da noch zu?

    Es wird Zeit!

    • Daisy 6. Juli 2024 um 12:08 Uhr - Antworten

      Weiters empfehle ich „Roger Chapman live in Berlin“.. und eine gute Anlage…shadows on the wall… wer rockt diese Wahnsinnigen aus ihren Schlaf?

  9. federkiel 5. Juli 2024 um 16:14 Uhr - Antworten

    Noch ist nichts erreicht, braucht man Orban, der auch kein Engel ist, nicht schon Rosen streuen, zumal er kein Mandat hat. Aber er kann ja einmal das Terrain sondieren.
    Zitat: „Ich denke, wir müssen uns wieder bewusst werden, dass Regierungen unsere Angestellten sind“.
    Es ist vielmehr andersrum, Regierungen sollten sich dessen bewußt werden, daß sie unsere Angestellten sind. Ist ja irre welche Hetze zuweilen gegen die AFD oder FPÖ läuft. Und die Hetzer fragen nicht, weshalb diese Parteien so einen Zulauf haben.

    • Jurgen 5. Juli 2024 um 21:16 Uhr - Antworten

      Die Leyen hatte auch keins und trotzdem Dutzende Milliarden Insidergeschäfte abgewickelt und läuft immer noch frei rum…

      • Jan 7. Juli 2024 um 20:31 Uhr

        Die Justiz möchte nicht mehr arbeiten. Aber das wird schon. Wir wählen einfach eine neue!

  10. Georg Uttenthaler 5. Juli 2024 um 15:31 Uhr - Antworten

    Orban zeigt den Zauberlehrlingen in Brüssel, Berlin, Paris, wie man als Politprofi so etwas anpackt. Nicht Waffen beenden Kriege sondern Gespräche!!! Das sollten sich die Ö-D Kriegstreiber Parteien mit ihren Polit- NULLEN hinter ihre „Löffel“(Ohren) schreiben.

    Sehr gut wie der EU-Ratspräsident & MP Victor Orban der korrupten €U-Komission, sowie der deutschen und österreichischen GRÜNschwarzgelben und Roten Kriegstreiber & Rüstungslobbyisten zeigt, wo Bartel den Most holt…..Vor allem der GRÜNEN Proxi-Völkerrechtlerin & Außenfeministerin Bärbock dürfte die dicke Schminkschicht die ihre Vi… -Pardon!- Totengräbergesicht -Bärbocks Eigenbeschreibung!- bedeckt, abbröckeln. Viel Glück & Erfolg, MP. Orban, damit das Sterben & Leiden endlich beendet werden kann.

    Ich denke, wir müssen uns wieder bewusst werden, dass Regierungen unsere Angestellten sind und dass niemand Krieg, Hass und Hetze will. Einige wenige Orban-Kickl-Babis werden ihren Aufgaben im Namen des Volkes gerecht…. die anderen sind dringend abzuwählen und für die nachweislich begangenen Verbrechen zur Verantwortung zu ziehen!

    Heute ist ein verheissungsvoller Tag für Europa, ein Anfang in die richtige Richtung….möge die Vernunft obsiegen. Dank Orban!!!

  11. Fritz Madersbacher 5. Juli 2024 um 15:29 Uhr - Antworten

    „TKP wird weiter über die Aktivitäten der ungarischen Ratspräsidentschaft berichten, die offenbar für die Bürger der EU arbeitet und nich für die Großkonzerne und die westliche Oligarchie“
    Es bleibt damit Pfahl im Fleisch der westlichen Kriegstreiber, die ihre Fünfte Kolonne auch in Österreichs herrschender Klasse und in den Medienpapageien sitzen haben …

  12. Eispickel 5. Juli 2024 um 15:15 Uhr - Antworten

    Im September 1983 hat der Russe Stanislaw Petrow die Welt vor der atomaren Auslöschung gerettet.

    Wer hätte geglaubt, dass es 2024 vielleicht ein Ungar ist.

  13. Hasdrubal 5. Juli 2024 um 14:39 Uhr - Antworten

    TKP wird weiter über die Aktivitäten der ungarischen Ratspräsidentschaft berichten, die offenbar für die Bürger der EU arbeitet und nich für die Großkonzerne und die westliche Oligarchie.

    Dazu würde ich gerne wissen, was Orbán gegen den „Green Deal“ unternimmt? Die Klima-Kabale bringt Verarmung und Deindustrialisierung.

    Zum Krieg sagte der Achmat-Kommandeur kürzlich, Russland könne im Herbst fertig werden. Wenn es stimmt, wäre die Zitterpartie vorbei.

  14. Fongern 5. Juli 2024 um 14:22 Uhr - Antworten

    Grossartig,Herr Orban !!!. Leider haben die Brüsseler Kriegsfanatiker wegen seines Besuchs bei W.Putin nur Schnappatmung bekommen.Einige Herzstillstände bei den Kriegsbefürwortern gegen Russland wären noch besser gewesen.Herr Orban macht es richtig. Er will Frieden und bemüht sich um Ausgleich, auch gegen den Willen der EU-Diktatoren.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Aktuelle Beiträge