
„The Great Reset“ – Die vierte industrielle Verwertung des Menschen
Herrschende Klassen haben die Mehrheit der Menschen immer schon als Ressource für ihre eigenen Interessen behandelt. Ihr Hauptzweck in einem Herrschaftssystem liegt in der Verwertung als billige Ressource in der Produktion und auf dem Schlachtfeld. Unter dem Schlagwort der „vierten industriellen Revolution“ bereiten die Eliten eine umfassende Umstrukturierung der Gesellschaft vor. Menschen sollen durch Digitalisierung, KI und Geschlechtslosigkeit in ein neues wirtschaftliches System eingebettet werden. Doch der Versuch totaler Kontrolle führt zu unerwarteten gesellschaftlichen Veränderungen, die sich jeglicher Kontrolle entziehen werden.
Die herrschende Klasse hat die Menschheit im Laufe der Geschichte stets nur unter dem Gesichtspunkt der Ausbeutung betrachtet. Ziel war es, die Menschen effektiv den eigenen Bedürfnissen zu unterwerfen. Schon seit dem Aufkommen von Herrschaft diente die Masse der Menschen lediglich den egoistischen Interessen der wenigen Herrschenden. Dies begann mit der Begründung von Herrschaft mittels Gewalt, welche die Mehrheit der Menschen unterworfen, und ihnen eine Tributpflicht auferlegt hat.
Prinzip Ausbeutung
In dieser Phase der Herrschaft blieben die Menschen an sich relativ autonom, bewirtschafteten ihr eigenes Land, mussten nur in regelmäßigen Abständen Teile ihrer Erträge an die Herrschaftskaste abführen. Dadurch waren die Menschen unabhängig von der Macht, und so musste diese Gewalt anwenden, um ihre Ansprüche durchzusetzen. Hinzu kam die Verwertung der Menschen in den Kriegen der Herrschenden, mit denen diese ihre Ansprüche auf weitere Landstriche und Menschen ausweiteten.
Diese Ordnung der Gesellschaft veränderte sich erst mit dem Aufkommen der Adelskaste und des Feudalwesens. Hier wurde das Land von den Herrschenden aufgeteilt, und an besonders treue Mitstreiter vergeben, die dann dessen Bewirtschaftung überwachten, und ebenfalls von dieser profitierten. Dabei maßen sie sich eine Befehlsgewalt über die Bauern an, und zentralisierten deren Leben auf ihre Person. Alles bedurfte jetzt der Zustimmung des Feudalherrn, die ehemals freien Bauern waren nun ihre Leibeigene und wurden zu ihrem Eigentum, über das sie frei verfügen konnten. Dennoch arbeiteten die Bauern noch auf dem Grund und Boden, von dem sie auch selbst lebten. Die Abgabenlast an den Feudalherren und an den fernen, zentralen Herrscher schwankte stark mit deren Bedürfnissen, doch meistens war es den Bauern möglich, auch für sich etwas zu erwirtschaften.
- Mayer, Peter F.(Autor)
Von der Ausbeutung zur industriellen Verwertung
Durch das Aufkommen der Handelsunternehmen, und später der Fabriken in der Industrialisierung wandelte sich diese Ordnung erneut. Die Menschen wurden in großen Scharen in die Stadt getrieben, um dort unter schlechten Bedingungen in den Fabriken, Docks und Werften zu arbeiten. Die Wirtschaftsform wandelte sich zunehmend zu einer Abhängigkeit von den Eigentümern. Erstmals waren die Menschen nicht mehr in der Lage, unabhängig von diesen zu arbeiten und zu leben. Hatten sie zuvor noch auf dem Land ihre eigene Nahrung anbauen können, so waren sie nun vollkommen von dem Geld abhängig, das sie im Gegenzug für ihre Arbeit erhielten. Maschinen, Schiffe, Werften gehörten den reichen Eigentümern, und diese konnten die Arbeiter jederzeit von der Arbeit ausschließen, sodass diese kein Einkommen mehr hatten, und damit drohten zu verhungern.
Der Aufstieg des durch die Industrialisierung und des internationalen Handels reich gewordenen Bürgertums führte schließlich zu deren Aufbegehren gegen den Adel, der bis dahin auch den Staat ausgemacht hatte, ein Prozess, der erst im Laufe des 20. Jahrhunderts zumindest in Europa abgeschlossen wurde. Damit übernahm das Bürgertum die Macht in den mittlerweile zu Staaten herangereiften Herrschaftskonstrukten. Es entstanden die sogenannten Demokratien, parlamentarische Systeme, welche die reale Elitenherrschaft effektiv verschleierten, und den Massen der Menschen vorspiegelten, sie beherrschten sich selbst. https://apolut.net/der-demokratie-irrtum-von-felix-feistel/„>(1) An den grundlegenden Ausbeutungsverhältnissen änderte sich dadurch nichts. Mehr Menschen als je zuvor lebten in Städten, arbeiteten dort abhängig von den Kapitalisten und mussten sich mit dem zufriedengeben, was sie im Gegenzug dafür erhielten. Eine Möglichkeit zur Selbstversorgung war immer weniger gegeben, was die Abhängigkeit von den Kapitalisten und damit deren Macht ins Unermessliche steigerte. Gleichzeitig wuchs das Geschäft mit Finanzspekulationen, die Finanzindustrie entstand, die sich mit der Gründung der Zentralbanken wie der Federal Reserve ihre eigenen Institutionen schuf. Diese Kapital- und Finanzmacht war längst schon bestimmend im Staat, so wurden gerade die USA von ihr gegründet mit dem Ziel, ihre Herrschaftsinteressen abzusichern. Durch massenhafte Verschuldung und Finanzspekulation verteilte die Elite große Mengen von Geld in ihre Taschen um, und stürzte sich in Kriege, wann immer die Geschäfte bedroht waren oder die Verschuldung zu stark anstieg. Die Menschen waren in diesem System, das damals bereits im gesamten Westen Fuß gefasst hatte, lediglich als billige Ressource für die Produktion, wie auch als Kanonenfutter für die elitären Kriege vorgesehen.
Erst der Nachkriegsboom hat einen sogenannten Wohlstand geschaffen, der sich allerdings lediglich in stumpfem Materialismus erschöpfte. Dieser Wohlstand schuf einen sich selbst tragenden Aufschwung, in dem die Arbeiter zum ersten Mal selbst massenhaft in den Markt integriert wurden. Der Konsumkapitalismus entstand, in dem Haushaltsgeräte, private PKW, schließlich auch die Technik einen lukrativen Absatzmarkt fanden. Erstmals waren die Arbeiter selbst wohlhabend genug, um die von ihnen produzierten Waren kaufen zu können, was wiederum das Wachstum ankurbelte, ein Konzept, dass erst durch die Erfindung des BIP durch die Briten während des zweiten Weltkrieges überhaupt Verbreitung fand. Die Menschen waren jetzt nicht nur als Arbeitskräfte und Soldaten gebraucht, sondern auch als Konsumenten. Dieser Nachkriegsboom führte jedoch zu immer mehr Forderungen der Arbeiter. Sie erstritten die 5-Tage-Woche, die 40-Stunden-Woche, regelmäßige Lohnerhöhungen, Urlaub, und waren alles in allem gut organisiert, um ihre Forderung gegen die Herrschaft durchzusetzen.
Gegenangriff der Herrschenden
Der Nachkriegsboom kam jedoch an sein Ende, und so nahmen die Angriffe des Kapitals, die es immer schon gegeben hatte, zu. Dazu wurde die Organisation der Arbeiter eingehegt, und wurde eine neoliberale Ideologie eingeführt, die den Menschen selbst die Verantwortung für alles aufbürdete. Die Menschen wurden ideologisch von ihrem Milieu entfremdet und zu Einzelkämpfern gemacht. Diese Ideologie sah vor, dass ein jeder alles erreichen könne, und wenn es ihm nicht gelang, dann war er eben selbst schuld. Nicht die Gier der Kapitalisten war demnach für die Verelendung verantwortlich, sondern die Menschen selbst. Diese Ideologie rechtfertigte den fortschreitenden Sozialabbau, Lohnsenkungen, Massenentlassungen, und etablierte zudem einen harten Konkurrenzkampf, der die Vereinigung der Menschen ausschloss. Gewerkschaften wurden zu reinen Funktionärsverbänden, die nicht mehr für die Arbeiter kämpften, das Klassenbewusstsein verschwand, bedingt auch durch den zuvor gefühlten Aufstieg in die Mittelschicht durch materiellen Überfluss.
Hinzu trat die Globalisierung, die es ermöglichte, die Produktion in andere Länder zu verlagern, wo die Menschen für weitaus weniger zu arbeiten bereit waren, und somit den Herrschenden weniger kosteten. Grundsätzlich haben die Herrschenden Menschen in aller Welt gleich behandelt, nämlich als billige Ressource und oftmals auch als Kanonenfutter. Während des Kolonialismus und im Neokolonialismus des 20. Jahrhunderts haben die Menschen in den Kolonien dies nur sehr viel ungeschminkter zu spüren bekommen. Vertreibung, Sklaverei, Ausbeutung waren und sind noch immer an der Tagesordnung. Damit einher geht auch die Zerstörung der Umwelt, sowie der heimischen Märkte durch die Überschwemmung mit billigen Gütern aus dem Westen die dauerhaft den Hunger in der Welt gefördert haben, sodass Menschen bereit sind, auch für sehr wenig Geld zu arbeiten.
Damit standen die Menschen im Westen auf einmal im Wettbewerb mit den billigsten Arbeitskräften in Übersee, was sie dazu zwang, ihre Forderungen zu senken. Gleichzeitig wanderten Arbeitsplätze in den globalen Süden ab, und verringerten so das Angebot für die Menschen im Westen. Dies steigerte sich noch durch fortschreitende Automatisierung und Digitalisierung. Der Konkurrenzkampf wurde entfesselt. Gleichzeitig wurde eine Selbstoptimierung propagiert, die Erfolg und Misserfolg des individuellen Lebens dem Einzelnen aufbürdete. Der Einzelne wurde gezwungen, sich immer besser den Bedingungen anzupassen, welche die Herrschenden diktierten. Dadurch wurde der Einzelne zur „Selbstständigkeit“ erzogen, in der dieser unabhängig von staatlichen Sicherheitsleistungen sein sollte. Der Sozialstaat wurde mit dieser Begründung abgebaut, und die Herrschenden steckten sich das Geld, das zuvor für die Menschen gedacht war, in die eigene Tasche. In Deutschland wurde unter dieser Ideologie die Arbeitslosenversicherung durch „Hartz IV“ abgelöst, ein Auffangbecken für die aus dem System als überflüssig Aussortierten, dass trotzdem mit aller Gewalt diese Überflüssigen wieder in das System zurück verpresst. Ökonomische Gewalt, psychologischer Zwang und rücksichtslose Unterwerfung beherrschen das Verhältnis des Arbeiters beziehungsweise Arbeitslosen zu den Herrschenden.
Selbstoptimierung
Mit der Selbstoptimierungsideologie wurde der Herrschaft eine weitere Dimension hinzugefügt. Waren die Menschen zuvor durch physische Faktoren beherrscht worden, nämlich zunächst durch Gewalt und später durch die Abhängigkeit von den Produktionsmitteln der Herrschenden, so wurde diese Herrschaft um eine psychische Komponente ergänzt. Nun waren es die Menschen selbst, die sich zur Anpassung an die von oben diktierten Umständen zwangen. Gleichzeitig privatisierten die Herrschenden alles, das sich irgendwie rentieren konnte, und sozialisierten die Verluste, was zu regelmäßigen Sparprogrammen und Massenverarmung führte, was in der sogenannten Eurokrise in Ländern der südlichen Peripherie der EU besonders sichtbar wurde. Die Menschen mussten nun also auch noch für das Versagen der Herrschenden zahlen.
Das System des entfesselten Finanzkapitals, das immer größere Teile des weltweiten Eigentums auf sich vereint, konnte jedoch nur in die Krise geraten, und tat dies 2007 mit dem Zusammenbruch des Weltfinanzsystems, das nur durch massive Geldschwemme fortgesetzt werden konnte. Dieses Geld landete systembedingt wieder bei den Herrschenden. Die Krise war dadurch jedoch nicht aufgehoben. Tatsächlich befindet sich das System seitdem durchgehend in der Krise, eine Krise allerdings die ihre Wurzeln viel früher hat. Neoliberalismus und die Maßnahmen im Zuge der Finanzkrise ab 2007 hatten nämlich nur zum Ziel, die Krise des Systems zu verzögern, und den Herrschenden weitere Profite zu ermöglichen.
Der weitere wirtschaftliche Abschwung kündigte sich bereits im Herbst 2019 mit dem Crash auf dem Repo-Markt an, auf dem sich Banken gegenseitig kurzfristige Kredite vergeben. Der Zinssatz war über Nacht von einem oder zwei Prozent auf über 10 Prozent angestiegen, was bedeutete, dass eine oder mehrere Banken in massive Schieflage geraten waren. [(2)] (https://magma-magazin.su/broschueren/jan-mueller-imperialismus-und-great-reset/) Allerdings haben die Herrschenden sich schon lange auf diesen Abschwung vorbereitet. Dieser, in Verbindung mit der Erschöpfung wichtiger Ressourcen, der fortschreitenden Digitalisierung und dem Ausbau der künstlichen Intelligenz macht es notwendig, aber auch möglich, das wirtschaftliche System mit weniger Menschen fortzusetzen, um neue Wachstumsmöglichkeiten zu eröffnen.
Die Vorbereitung der totalen Herrschaft
Die Vorbereitung erfolgte unter dem Schlagwort der „vierten industriellen Revolution“, in welche die Menschheit etwa um das Jahr 2000 eingetreten sein soll. Hier begannen die totale Automatisierung und Digitalisierung, die sich in der Entwicklung der KI fortsetzt. Diese vierte industrielle Revolution gestaltet die Wirtschaft und die Gesellschaft vollkommen um, da sie den Menschen in vielen Bereichen vollkommen überflüssig machen soll. So beschreiben es auch Klaus Schwab und Thierry Malleret in ihrem Buch „The Great Reset“, sowie auch Yuval Noah Harari in seinem „Homo Deus.“ Der Wandel der Gesellschaft, so beschreiben sie, werde von den Herrschenden durch eine Reihe von disruptiven Ereignissen erzwungen. Schwab geht dabei davon aus, dass etwa 47 Prozent der Menschen schlichtweg durch Maschinen ersetzt würden. Besonders treffe das den Gastronomiesektor, den Einzelhandel und die Unterhaltung, wo bis zu 86 Prozent der Menschen überflüssig werden sollen. Schwab führt aus, dass die Menschen zu gut gelebt hätten. Harari sekundiert, dass durch den Aufschwung in den Nachkriegsjahren die Zufriedenheit der Menschen nicht gewachsen wäre, sondern lediglich deren Erwartungen und Ansprüche. Diese dürften daher in Zukunft nicht mehr erfüllt werden. Man dürfe den Menschen keine Zugeständnisse mehr machen, sondern müsse ihren Lebensstandard absenken, und sie von all den Dingen entwöhnen, die es in Zukunft ohnehin nicht mehr geben würde.
So wurden die Menschen durch das Narrativ vom Klimawandel bereits auf Wohlstandsverluste vorbereitet. Durch die Erzählung vom CO2-Abdruck, der das Klima auf der Erde negativ beeinflussen würde, sodass der ganze Planet in Zukunft unbewohnbar wäre, wenn wir nicht möglichst schnell und radikal handelten, wird den Menschen der Verzicht nahegelegt, und mittels CO2-Budgets später aufgezwungen. Auch Schwab und Malleret erklären in „The Great Reset“, dass die Menschen zu gut gelebt hätten. Somit sei der Mensch in Zukunft nicht nur überflüssig im System, sondern werde auch seiner materiellen Kompensation beraubt, die ihn die Zustände im Kapitalismus bis dahin hinnehmen ließ. Für die Herrschenden bedeutet dies ein gefährliches Potenzial der Unzufriedenheit, das, so Harari, durch Drogen und Computerspiele unterdrückt werden müsse.
In Zukunft sollen, so die Vorstellung der Herrschenden, lediglich noch wenige, gut bezahlte Experten in den Bereichen der Biotechnik, der KI und IT, sowie Robotik und Automatisierung benötigt werden. Hinzu kommen, von Schwab und Harari allerdings verschwiegen, Sklaven in den Minen, um benötigte Rohstoffe für die Digitalisierung auszugraben, wie es jetzt schon gerade in Afrika, Asien und Südamerika geschieht.
Freiwillige Unterwerfung
Die Coronadiktatur hat die Menschen zwangsweise an die gewünschten Zustände gewöhnt. Durch die Maßnahmen wurden Gastronomie und Einzelhandel weitgehend geschlossen und auch der Kulturbetrieb auf ein im TV erlebbares Minimum heruntergefahren. Die Digitalisierung erhielt einen Schwung, da die Menschen zur Nutzung von Digitalplattformen wie Zoom oder MS-Teams gezwungen waren. Auch Unternehmer wie Gastronomiebetreiber wurden in die Arme der Plattformen wie etwa Deliveroo oder Lieferando getrieben, die auf diese Weise große Gewinne einfahren konnten. Streaming-Plattformen wurden zu der wichtigsten Option, um die Langeweile des Lockdowns zu ertragen, und bereiteten damit auch diesen Aspekt der Vision der Herrschenden vor.
Dazu schrieben Schwab und Malleret, dass die Menschen sich daran gewöhnen müssten, ihr Leben zum größten Teil online zu verbringen, da dies sicherer, billiger und, wie sie fälschlicherweise hinzufügen, ökologischer sei.
Gleichzeitig sind die Menschen jedoch abhängig von der Versorgungsinfrastruktur, die vollständig in den Händen der Herrschenden monopolisiert ist. Diese haben nämlich nicht nur den Staat privatisiert (3), eine wichtige Voraussetzung, um all die Ziele in ihrer Totalität durchzusetzen, sondern sind auch dabei, die Lebensmittelversorgung in ihren Händen zu konzentrieren. Hinzu kommt die Entkopplung der Lebensmittelversorgung von der Natur. Kunstfleisch, künstliche Milch, sowie in großen Fabrikhallen gezüchtete, gentechnisch veränderte Pflanzen sollen die Lebensmittelversorgung darstellen. Gleichzeitig werden alle natürlichen Alternativen, auch unter dem Schlagwort der Gesundheit, bekämpft. https://apolut.net/feindliche-uebernahme-von-felix-feistel/„>(4) https://www.manova.news/artikel/der-neue-feudalismus-2„>(5) https://www.manova.news/artikel/der-oligarchenfeudalismus„>(6)
Optimierung des Humankapitals
Für die optimale Verwertung des sogenannten Humankapitals im Zuge der vierten Industriellen Revolution muss der Mensch selbst verändert und angepasst werden. Dies mündet in der Ideologie des Transhumanismus. Im Kontext eines kontrollierten sozialen Wandels wird eine Optimierungs- und Upgradekultur etabliert, die den Menschen mit der Maschine zu verschmelzen und mit dem Internet koppeln soll. Dadurch ergeben sich leicht steuerbare Untertanen, die dem Willen der Herrschenden dienen, ohne zu protestieren. Es ermöglicht auch, den Mensch-Maschine-Untertanen immer die neuesten „Upgrades“ der Bio-, Nano-, und Robotertechnologie aufzuzwingen. In Verbindung mit dem Sozialkreditsystem, dem digitalen Geld und der Digitalen ID können die Oligarchen einen Zwang etablieren, unter Androhung des Ausschlusses aus dem gesamten System, was letztendlich den schnellen Tod mit sich brächte. Die Technologien werden, das haben wir bereits an den Corona-Genspritzen erlebt, nicht unbedingt von Vorteil sein für die Untertanen. Sie werden giftige, gesundheitsschädliche Substanzen und Implantate verabreicht bekommen.
Das ständige Upgrade und die Veränderungen am eigenen Körper werden den Menschen zunächst auch als freiwillige Entscheidung schmackhaft gemacht. Die Identitätspolitik, die sich auf Sexualität und Geschlecht fokussiert, und mittels einer enormen Indoktrination in den Köpfen der Menschen verankert wird, bereitet die Menschen auf einen ständigen Eingriff, eine ständige Veränderung vor, bis hin zur Transformation des Geschlechtes. Das dient einerseits dem Zweck, die anvisierte Bevölkerungsreduktion auf freiwilliger Basis einzuführen. Denn geschlechtsumgewandelte Menschen sind nicht mehr in der Lage, Kinder zu bekommen. Dabei handelt es sich zudem um einen Geschäftszweig, in dem Milliarden umgesetzt werden können. Hinzu kommt, dass die Menschen durch die Identitätspolitik gegeneinander ausgespielt werden können. Sie fokussieren sich auf Lifestyle- und Identitätsthemen, und verbringen viel Energie damit, sich über diese Themen gegenseitig zu bekämpfen, anstatt sich mit Herrschafts- und Abhängigkeitsverhältnissen auseinanderzusetzen. Die transhumane, geschlechtslose Gesellschaft verliert das eigene Klassenbewusstsein und verschleiert das in sich tragende totalitäre und menschenverachtende Element. Dies kann besonders deutlich an den aktuellen Protesten gegen den Völkermord im Gaza beobachtet werden. An den Protesten beteiligen sich Lifestyle Linke und Grüne nicht. Im Gegenteil, sie verurteilen jegliche Kritik und verachten Andersdenkende, und unterstützen Israel bei seinem Genozid.
Lebende Götter, nutzlose Untertanen
Profitieren von den technischen Entwicklungen werden lediglich die Oligarchen. Sie werden, so Harari, zu den Super-Konsumenten der Biotechnologie, der Nanotechnologie und der Wissenschaft. Mit allen Mitteln werden sie ihre Leben über unnatürliche Spannen verlängern. Hatten Untertanen in früheren Jahrhunderten stets die Hoffnung, dass ihr Herrscher bald stirbt und einem anderen, menschlicheren Platz macht, so könnte sich die moderne Oligarchie zu ewigen Herrschern aufschwingen, welche die Unsterblichkeit anstrebt. Durch die Technologie und ihre zentralen Stellen in einem weltumspannenden Netzwerk werden sie gottgleiche Mächte auf sich vereinen.
Doch, so betont auch Harari, die große Masse der Menschen wird vollkommen überflüssig für die Welt sein. Sie erfüllt keinen Nutzen mehr im wirtschaftlichen System und wird mit Betäubungsmitteln und digitalen Welten ruhiggestellt. Solche Leben zu bewahren, würde lediglich aus dem Gedanken der Heiligkeit des Lebens heraus erfolgen. Und Harari selbst wirft die Frage auf, was an solch einem Leben noch heilig sein soll. So ist der Weg zur gezielten Auslöschung nicht weit. Solche Gedanken sind in Kreisen der herrschenden Eliten nicht neu und werden durch die Akzeptanz und Unterstützung des Völkermordes in Gaza gesellschaftsfähig. Wenn man zudem bedenkt, welche gesundheitlichen Schäden bis hin zum Tod die im großen Stil verabreichten Genspritzen angerichtet haben, dann kann man konstatieren, dass diese Bevölkerungsreduktion bereits eingeleitet wurde. https://www.manova.news/artikel/die-bevolkerungsreduktion„>(7) Ein großer Krieg in Europa, wie er aktuell vorbereitet wird, mitunter auch nuklear geführt, würde diese Bevölkerungsreduktion noch erleichtern und beschleunigen. Europa ist zudem arm an Rohstoffen, weshalb man die Kontamination dieses kontinentalen Anhängsels Asiens für einige Jahrzehnte durchaus hinnehmen könnte. Es ist kein Wunder, dass in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs dieses Horrorszenario eine neue Hochphase erlebt.
Schon der Begründer dieser menschenverachtenden Ideologie, Thomas Malthus, hat Ende des 18. Jahrhunderts die Überbevölkerung als Folge sich entwickelnder Ökonomien kritisiert. Dabei ging er von einer unbegrenzten Vermehrung der Menschen aus, während die Ökonomie mit dieser Vermehrung nicht schritthalten könne. Wenn also schon in sich entwickelnden Wirtschaften die Angst besteht, es könne nicht für alle genügen, dann ist diese Überzeugung in zusammenbrechenden Ökonomien, wie wir sie zumindest im Westen erleben, noch um einiges größer. Von dieser irren Ideologie sind auch die Oligarchen getrieben, die ja immer größere Teile des weltweiten Eigentums auf sich vereinen, während gleichzeitig Ressourcen zur Neige gehen. Daher die Vorbereitungen auf einen Wohlstandverlust durch die umweltzerstörende Klimawandelideologie, und dann die tatsächliche, teilweise künstliche Herbeiführung desselben durch die Pseudopandemie und ständige Kriege.
Vier-Klassengesellschaft
Die Menschheit zerfällt in der vierten industriellen Revolution durch den „Great Reset“ also in mindestens vier unterschiedlich große Teile. Ganz oben steht eine Klasse superreicher Oligarchen, welche die Welt unter sich aufgeteilt haben, und damit auch den Kapitalismus in einen Neofeudalismus überführt haben, der nicht einmal mehr die Ideologie des Wettbewerbs benötigt – echter Wettbewerb ist ja ohnehin immer schon nur für die kleinen und schwachen vorgesehen gewesen. Ihnen dient eine Kaste der spezialisierten Kräfte, die in den wenigen noch florierenden Wirtschaftszweigen, der Biotechnologie, der Robotik und Automatisierung, sowie der IT tätig sein werden. Sie werden technisch beherrschbar und folgsam gemacht, und durch Sozialkreditsystem und digitales Geld zum Gehorsam gezwungen sein. Darunter steht eine Schicht von Sklaven, die all jene Tätigkeiten ausführen, die von Maschinen noch nicht selbstständig erledigt werden können, also hauptsächlich Arbeit in Minen, um Rohstoffe wie Coltan, Gold, Kupfer und so weiter zu gewinnen. Auch diese Kaste wird durch Technologie, Digitalisierung und Biotechnologie beherrschbar gemacht. Und dann gibt es da die übergroße Mehrheit der nutzlosen, für die dieses System keinerlei Verwendung haben wird. In der Vorstellung der Oligarchie kann man diese Klasse ruhigstellen, indem man sie auf Drogen setzt und in digitale Welten zwingt. Man kann sich ihrer aber auch entledigen. Wahrscheinlich wird eine Mischung aus beiden Optionen zur Anwendung kommen, sodass ein Teil der Nutzlosen als potenzielle Reserve für Arbeitstätigkeiten jederzeit zum Dienst requiriert werden kann, ohne, dass diese dabei mitzureden hätten, natürlich.
Auch die Reproduktion der zum Humankapital degradierten Menschen, die noch gebraucht werden, muss man nicht den Menschen selbst überlassen. Man kann sie im Labor züchten. https://www.heise.de/news/Erste-funktionsfaehige-kuenstliche-Gebaermutter-5991086.html„>(8) Das hat den Vorteil, dass man sie genetisch manipulieren und ihnen die Eigenschaften verpassen kann, die verwertbar ist. Menschen werden also in Zukunft nach dem Bedarf der von der Oligarchie gesteuerten Ökonomie gezüchtet, und dann in derselben verbraucht und ausgeschlachtet. An der Unfruchtbarkeit großer Teile der Menschheit wird schon lange experimentiert. Nicht nur die Corona-Genspritzen haben hier ganze Arbeit geleistet, auch die Vergiftung der Menschen mit Schwermetallen, anderen Impfstoffen, Industrieprodukten und Elektromagnetische Strahlung hat die Fruchtbarkeit der Menschen in den vergangenen Jahrzehnten massiv beeinträchtigt. https://www.manova.news/artikel/heimische-uberwachung„>(9) https://multipolar-magazin.de/artikel/ewiges-gift„>(10) https://multipolar-magazin.de/artikel/risiko-fluorid„>(11) Und auch die Abschaffung von Geschlechtern, die für die Reproduktion notwendig wären, spielt hier eine Rolle. Den Menschen soll auf lange Sicht sogar die Vorstellung von einer biologischen Fortpflanzung genommen werden.
Abschaffung von Nationalstaaten
Einen regulierenden Staat wird es nicht mehr geben. Schon jetzt haben die Oligarchen die staatlichen und zwischenstaatlichen Institutionen mit ihrem Personal und Geld weitgehend durchsetzt. Der nächstlogische Schritt ist daher die Abschaffung der Staaten. Dies geschieht, indem diese in die totale Verschuldung getrieben werden, was die Privatisierung des Restes ermöglicht. Diese Privatisierung wird durch einen großen Krieg vorangetrieben, wie das Beispiel Ukraine beweist. Da Konzerne heute schon über private Söldnerfirmen und Geheimdienste verfügen benötigen sie den Staat auch als Gewaltinstanz zur Durchsetzung ihrer Interessen nicht mehr. Robotik und KI ersetzen zudem die menschlichen Kampfkräfte und ermöglichen es den Oligarchen, ihre Interessen automatisiert abzusichern, potenzielle Aufstände niederzuschlagen, ohne dafür noch Menschen einsetzen zu müssen. Deutlich wird dies bei dem aktuellen Einsatz von Drohnen und KI in der Ukraine und Gaza.
Wir steuern also auf eine Welt zu, in welcher die übergroße Mehrheit der Menschen überflüssig wird. Nur ein kleiner Teil wird noch benötigt, um die Bedürfnisse der Oligarchie zu erfüllen, und für ihren persönlichen Bedarf Waren herzustellen. Der Rest wird entweder betäubt zuhause sitzen, oder wegrationalisiert. Auf diese Weise könnten die Oligarchen den menschenreduzierten Planeten für sich beanspruchen, zu ihrem persönlichen Garten Eden machen und ihre Vorstellungen von einer Erde ohne nutzlose Menschen ausleben.
Great Reset oder Great Resist?
Das jedenfalls sind die Vorstellungen der Herrschenden, die sich zu Göttern aufschwingen wollen und mit gottgleichen Kräften über die Menschen zu herrschen anstreben. Doch vieles davon ist noch fern von der Umsetzung, auch, wenn derzeit fieberhaft daran gearbeitet wird. Das bedeutet aber nicht, dass diese Vorstellungen Realität werden müssen. Denn jede Bewegung in diese Richtung, jeder Zwang und Druck, erzeugt, wie die totalitären Coronamaßnahmen bewiesen haben, einen für die Herrschenden schwer zu kontrollierenden Gegendruck, der sich auf ganz unvorhersehbare Weise ausdrückt. Auf diese Weise ist es beispielsweise gelungen, die allgemeine Impfpflicht abzuwenden. Ein für die Herrschenden unberechenbarer Faktor ist die menschliche Kreativität im Widerstand gegen Herrschaft und Umgehung von Vorschriften. Diese kann nicht im Voraus geplant oder berechnet werden und zwingt die Herrschenden immer wieder dazu, ihren Kurs anzupassen, und teilweise auch zu improvisieren, was die totalitäre Macht schwächt und die Lücken offenbart.
So wurden die totalitären Corona-Maßnahmen von links und antiautoritär orientierten Menschen akzeptiert und ins extreme propagiert („Zero-Covid“). Von denen war nicht zu erwarten, dass sie sich bereitwillig staatlichen Zwang unterwerfen und Andersdenkende mit religiösem Eifer verfolgen. Dies führte jedoch dazu, dass sie ihr wahres Gesicht und wahren Absichten zeigten. So offenbarten sich die Grünen, angebliche Pazifisten und Umweltschützer, als Kriegstreiber und Umweltzerstörer. Angeblich antiautoritäre Linke zeigten ihren Hang zum deutschen Untertanentum.
Gleichzeitig haben sich unerwartet bürgerliche sowie eher Rechtstaats- und Demokratiegläubige gegen die Maßnahmen gewendet, von denen man es nicht erwartet hätte. Diese müssen nun mit hohem Aufwand unter Kontrolle gehalten werden, was schwerer erscheint als staatskritische Linke zu kontrollieren. Weil erstere aus der Mitte der Gesellschaftsschicht kommen, die nun als Rechte, Leugner, Delegitimierter, Antisemiten usw. diffamiert und an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden müssen, um den Schein der Demokratie aufrecht zu erhalten. Gleiches gilt für den erheblichen Aufwand des bereits überlasteten Justizsystems bei der Verfolgung von Bürgern, die ihre Maske nicht richtig tragen konnten und Ärzten, die Atteste zur Maskenbefreiung ausgestellt hatten. Nun fallen die Widersprüche der Erzählung und die Schattenseiten der sogenannten Demokratie immer offensichtlicher ins Auge, was den propagandistischen Aufwand erhöht, die Stabilität des Systems zu gewährleisten. Mittlerweile muss sogar an Bushaltestellen bundesweit für Demokratie plakatiert und geworben werden, um den Glauben an „die beste Regierungsform, die wir kennen“ aufrecht zu erhalten.
Soziale Unschärferelation
Es scheint eine „Soziale Unschärferelation“ zu geben. Jeder Versuch der totalen Kontrolle führt zu unvorhersehbaren kleinen gesellschaftlichen Veränderungen, die unkontrolliert Großes bewirken können. Diese wiederum müssen mit hohem Aufwand kontrolliert werden, was wieder zu kleinen Veränderungen durch den Eingriff führt usw. Der Aufwand wird immer größer bis das repressive System in sich zusammenfällt und die versklavten Menschen ihre Ketten sprengen.
Dies erinnert zurecht an die „Chaos Theorie“, wonach geringfügige Änderungen der Anfangsbedingungen dramatische Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Ereignisse haben können. In der menschlichen Kreativität und Spontaneität liegt daher das größte Potenzial, diese wahnsinnigen Ziele der herrschenden Kaste aufzuhalten und eine bessere, herrschaftsfreie Welt aufzubauen.
(1) https://apolut.net/der-demokratie-irrtum-von-felix-feistel/
(2) https://magma-magazin.su/broschueren/jan-mueller-imperialismus-und-great-reset/
(3) https://tkp.at/2024/02/29/der-private-staat/
(4) https://apolut.net/feindliche-uebernahme-von-felix-feistel/
(5) https://www.manova.news/artikel/der-neue-feudalismus-2
(6) https://www.manova.news/artikel/der-oligarchenfeudalismus
(7) https://www.manova.news/artikel/die-bevolkerungsreduktion
(8) https://www.heise.de/news/Erste-funktionsfaehige-kuenstliche-Gebaermutter-5991086.html
(9) https://www.manova.news/artikel/heimische-uberwachung
(10) https://multipolar-magazin.de/artikel/ewiges-gift
(11) https://multipolar-magazin.de/artikel/risiko-fluorid
Bild „Industrial revolution“ by blvesboy is licensed under CC BY-ND 2.0.
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Felix Feistel, Jahrgang 1992, studierte Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt Völker- und Europarecht. Schon während seines Studiums war er als Journalist tätig; seit seinem Staatsexamen arbeitet er hauptberuflich als freier Journalist und Autor. So schreibt er für manova.news, apolut.net, multipolar-magazin.de sowie auf seinem eigenen Telegram-Kanal. Eine Ausbildung zum Traumatherapeuten nach der Identitätsorientierten Psychotraumatheorie und -therapie (IoPT), als der er auch arbeitet, erweiterte sein Verständnis von den Hintergründen der Geschehnisse auf der Welt.
Dejan Lazić, Sozialökonom und Wirtschaftsjurist, Hochschuldozent für Staats- u. Migrationsrecht (2002-2022), CEO einer internationalen Rechts- und Wirtschaftsberatungsgesellschaft.
Veröffentlichungen u.a. bei nachdenkseiten.de und norberthaering.de
[…] 👉Jsme redukováni na úlohu farmaceutických spotřebitelů a daňových poplatníků, kteří mají být vyvlastněni, a můžeme platit celý účet. Co je pozadí je velmi dobře vysvětleno v tomto článku TKP . […]
Jemand meinte mal: „Kill the rich 😏“
Die nichtwestliche Welt sollte sich gewarnt fühlen, als allerhöchste Priorität den Woken Westen zum Sturz zu bringen. Solche Gedankengänge wie Hararis entspringen dem westlichen Natsitum mit der Überzeugung eigener Überlegenheit gegenüber etlichen anderen Kulturen. Während im Westen „der Gewinner nimmt alles“ gilt, etwa die Chinesen sind mehr auf konfuzianische Harmonie bedacht – China befolgt stets „Win-Win“ als Außenpolitik-Prinzip. Entsprechend ausgeglichener wohl auch die asiatisch geprägte Welt.
Ein sehr gut aufgebauter Bogen der Herrschafts-Geschichte. Was darin nur blass herausscheint, aber was mir wichtig ist, ist, dass Menschen in früheren Zeiten schon freier waren und besser lebten als wir heute. Eine gern verdrängte Offensichtlichkeit: die Herrschaft war noch nie so eng und unerbittlich wie heute. Noch nie gab es so wenige Ausflüchte und Nischen. Noch nie waren so viele Menschen so „eng geführt“ und so massiv gegängelt wie wir heute – insbesondere in Industrieländern wie DE. Und unsere angeblichen Annehmlichkeiten der modernen (in Wirklichkeit: modernden) Welt haben wir durch eine weitgehende Verödung unseres Lebens, sozial wie erlebnis-bezogen, erkauft. Dafür sitzt man dann an der Glotze oder dem Monitor oder am „Smartphone“ und pseudo-„lebt“ aus Zweiter Hand. Die ganzen Soaps und Telenovelas, die uns ein Leben vorspiegeln, wir wir es uns gerne wünschen würden, voller glücklicher Wendungen, Gemeinschaft, Harmonie, Erlebnis, Liebe, Gefühl, Erfolg, …
Wer argumentiert, dass früher gewaltsamer regiert worden wäre verkennt, dass heute der Widerstand gegen Herrschaftsstrukturen nur minimal und schwächlich ist. Sobald jemand wirklich dem System gefährlich wird, schrecken die Herrscher und deren Büttel auch vor dem Grausamsten und Brutalsten zurück (man denke nur an Julian Assange). Es gibt nur deshalb weniger Gewalt und Zwang, weil wir uns alle freiwillig unterordnen oder wenn nicht, dann nicht ernsthaft aufbegehren, sondern uns an DEREN Regeln und Gesetze halten – die die nur für uns erlassen haben und selbst völlig ignorieren können. Unsere Unterordnung fängt schon mit der scheinbaren Selbstverständlichkeit an, uns an „Nettiquette“ und „keine Hassrede“ zu halten. Wie wenn wir im Kindergarten wären …
Einen Aspekt würde ich noch ergänzen wollen: die Abschaffung der Religionen, im Moment vor allem zuerst das Christentums, und die Umwandlung des Wesenskerns der Wissenschaften von der Suche nach Wahrheit, Struktur, Zusammenhängen hin zu einer quasi-religiösen Verkündigungseinrichtung. Während man die Menschen früher mental mithilfe der Kirchen und Auslegungen heiliger Schriften führte und gängelte und etwa zur Unterordnung unter die Herrschaft drängte, geschieht dies heute mithilfe der angeblichen Wahrheiten der (gekauften) Wissenschaft. So wird etwa der herrschaftlich erwünschte Konkurrenzkampf, das „jeder gegen jeden“, als angeblich wissenschaftliche Lebenswahrheit in Form des Darwinismus vermittelt. Auch der abartige Superreichtum Weniger kann darwinistisch als „natürlich“ verkauft werden: es sind eben die Fittesten („survival of the fittest“), die an die Spitze der Machtpyramide kommen. Und wer wollte gegen natürliche und selbstverständliche Vorgänge aufbegehren wollen? Wir „weniger fitten“ (da weniger reichen) dürfen dann aufgrund der Gnade der Fittesten etwas vor uns hin existieren und uns dabei für diese angeblichen Spitzen der menschlichen Entwicklung dankbar abrackern. Der moderne (modernde) Mensch des 21. Jahrhunderts verbringt 80% seiner wachen Zeit im Hamsterrad der Reichen: angefangen mit 8 Stunden abhängiger unselbstständiger Arbeit über den Selbsterhalt und Reproduktion mit Einkauf, Ver- und Entsorgung, Haushalt, Auto, Kinder bis hin zu Behördengängen, Formularen, Steuererklärung, Versicherungen, „sich informieren“, vielleicht noch Rechtsstreit, Ehrenamt, Mülltrennung, … und alles begleitet von Konsum, Steuern zahlen, offene und verdeckte, also Reiche reicher machen. Während der „Wilde“ nach 4 Stunden Nahrungsbeschaffung mit seinen Kindern spielt oder faul in der Sonne liegt, oder gemeinschaftlich mit Spaß eine Hütte repariert, malocht der „Zivilisierte“ von früh bis spät und hält dann noch die abendliche Infiltration durch Massenmedien für Freizeit und Unterhaltung. Wir halten unsere Tretmühle für Leben. Nur die vielen psychischen Erkrankungen, das öftere Unwohlsein, die Psychopharmaka, die regelmäßige Flucht in den Urlaub oder in den Rausch erinnert uns hin und wieder daran, dass Leben eigentliche etwas anderes sein müsste – und sein könnte.
Schön an dem Artikel ist der hoffnungsvolle, mögliche Ausgang der Geschichte. Ich gehe auch von einem guten Ausgang der Geschichte aus, fürchte nur, dass es bis dahin nicht nur hundert Jahre dauern wird. Vielleicht sogar tausend, wenn die Menschheit so lange überhaupt durchhält. Aber alleine die Überwindung der Berge von Lügen, die insbesondere aus dem Zeitraum um die vorletzte Jahrhundertwende hervorgegangen sind (etwa die Lügen von Malthus, Darwin, Koch, Pasteur, Ehrlich, Marx, Einstein, Cantor, Hilbert, Freud, Lemaître,…, wobei mir schon klar ist, dass die Lügen oft erst später aus den Ideen dieser Menschen entwickelt worden sind) ist schon eine Aufgabe für Generationen.
Privatbesitz an Produktionsmitteln zwingt die Besitzenden zur Konkurrenz. Es ist also nicht der subjektive Wille besitzender Subjekte, der die Entwicklung der Produktivkräfte, vulg. der Produktion vorantreibt, sondern eben der innewohnende objektive Zwang privatkapitalistischer Produktion.
Betrachtet man historische, gegenwärtige und „geplante“ gesellschaftliche Entwicklungen unter dieser objektiven Prämisse, ergeben sich eine Reihe anderslautender Wertungen und Aussichten.
Egal, was Kapitalisten oder deren Speichellecker wie Schwab und Konsorten beabsichtigen, die objektiven Gesetze sind auch in der menschlichen Gesellschaft zwingend, wie die in den Naturwissenschaften erkannten und unerkannten Gesetze.
Konkurrenz = Evolution. Ohne Konkurrenz bleibt es ein sich nicht weiter entwickelndes Thema, also wahrscheinlich überflüssig. Jeder Mensch ist sein eigener Souverän und muss selbst abwägen, ob er/sie/es sich ein Leben lang ausbeuten lassen will. Gegen Ausbeutung hilft nur Selbständigkeit und Versorgungsautarkie.
Nein, Kooperation ist der Schlüssel.
Denn so ist die Menschheit groß geworden.
An Frei Vonundzu Hallo,
„Privatbesitz an Produktionsmitteln zwingt die Besitzenden zur Konkurrenz.“
Mal abgesehen davon, dass es schon etliche Fälle gab, wo scheinbare Konkurrenten still und heimlich Preisabsprachen trafen und mal abgesehen von den großen Vermögensverwaltern, die an allen Aktienkonzernen beteiligt sind …
Selbst wenn man davon ausgeht, dass theoretisch Privatbesitz zu Konkurrenz zwingt, ändert das nichts am Prinzip der Ausbeutung. Denn die Besitzenden könnten sich theoretisch mit dem gleichen Anteil am Gewinn zufrieden geben, den sie den Arbeitenden auszahlen. Tun sie aber nicht, sie nehmen sich mehr. Etwa 1/3 arbeiten die Arbeitenden für die Besitzenden.
Ein endlich mal sehr guter Beitrag, der dem Kernproblem schon wesentlich näher kommt.
Es ist unsagbar viel schlimmer.
Ich rate sowieso dazu, hier die Scheu zu verlieren und das zu sagen was ist. Raus mit der Wahrheit und mit den Tatsachen.
Wir Menschen sind unterteilt in 2 Klassen. Die besitzende und damit herrschende Schicht und der ganze Rest und das ist nicht erst seit 100 Jahren so.. es war im Grunde nie anders. Zumindest wenn man es auf die Gesellschaftsordnung runterbricht.
Irgendwo im Dschungel bei einem Stamm mag das anders sein.
Es findet seit jeher ein Großbetrug statt.
Auch jetzt laufen die Lügen wie eh und je au Hochtouren und durchziehen alle Bereiche.
Vom Arbeitssystem bis zur Geschlechterfrage.
Wir alle können zwischen 80 Geschlechter wählen und wenn der Mindestlohn(besser Armutslohn) an das Bürgergeld stößt, dann ist natürlich nach Unten hin zu treten, das Bürgergeld ist logischerweise das Problem und es muss niedergehalten werden mit allen Tricks und Manipulationen und selbstverständlich nicht der Armutslohn, trotz 10-facher Produktivitätssteigerung im Schnitt, wird als Problem erkannt, denn der ist im grunde Reichtum.
Nicht das Wirtschaftsmodell braucht einen Wandel, sondern die Menschen müssen sich wieder weiter knechten lassen, um ja keine Änderung auf der Seite der Besitzenden loszutreten.
Die Liste der Dauermärchen, Lügen und des stetigen einseitigen Wandels zum Nachteil der besitzlosen Masse, ist endlos, aber gefühlt für alle permanent spürbar.
Aussprechen muss man und nicht Heucheln.. Wir alle wollen gerne den ganzen Tag jeden Tag unsere Lebenszeit gegen Geld eintauschen?
Wer hat uns diesen Unsinn so tief indoktriniert, dass wir dies permanent als Schutzschild vor uns rumtragen?
Aussprechen was ist.. Ich will nicht den ganzn Tag arbeiten.. vor allem nicht für ein Reichensystem, für die Umverteilung, mein eigene Niederhaltung und schon gar nicht für eine Kaputtmachwirtschaft die hier seit 99 Jahren in immer größerem Ausmaß betrieben wird, damit es keine Änderung da gibt, wo es längst überfällig ist.
Ja ich bin gerne „faul“ was das angeht.. ich lebe eben gerne mein eigenes Leben und bin da voll aktiv.
Vor allem, wenn das alles schon längst machbar ist, nur stetig verhindert wird.
„Gleichzeitig haben sich unerwartet bürgerliche sowie eher Rechtstaats- und Demokratiegläubige gegen die Maßnahmen gewendet, von denen man es nicht erwartet hätte“
Das hat man erwarten können, denn viele kleine Gewerbetreibende, Handels-, Gastromie- sowie sonstige Betriebe wurden durch die „Massnahmen“ in ihrer Existenz bedroht. Wem die „Massnahmen“ genützt haben, ist aus den Gewinnen ersichtlich. Ersichtlich daraus – aus der „Pandemie“-Inszenierung insgesamt – ist auch, wer die wahren Machthaber in den westlich-kapitalistischen „liberalen Demokratien“und wessen bloße Marionetten die „gewählten“ Leute auf den politischen Bühnen sind. Ersichtlich ist letzten Endes auch, dass die kleinbürgerlichen Wunschvorstellungen vom kleinteiligen Kapitalismus der tüchtigen Aufstrebenden eine bloße Nostalgie (aus den Anfängen des Kapitalismus) sind, über welche die großen Monopole, Banken und Konzerne im Bedarfsfall mittels ihrer politischen und medialen Werkzeuge „darübermähen“, nötigenfalls unter Einsatz faschistischer Methoden …
Ein wunderbarer Beitrag auf einem anspruchsvollen Blog. Herzlichen Dank. ❤️
Die Dummen sterben nicht aus. 👉 DIE INTELLIGENTEN ABER AUCH NICHT ‼️😁👍🎶
Die Chance besteht ja auch immer, dass sich ein Intelligenter nur dumm gestellt hat… andersrum geht nicht!
Hallo,
“ … einen sogenannten Wohlstand …, der sich allerdings lediglich in stumpfem Materialismus erschöpfte.“
Gibts noch irgendwas anderes?! :-)
Wenn man die Leute fragen würde, ob Geld und Haus+Auto+Hund für sie das Einzige ist, dann würden wahrscheinlich die meisten verneinen.
Wenn man den Leute erzählen würde, dass Person XY reich ist, dann würden wahrscheinlich 99,9 % dies als Information über den materiellen Reichtum der Person XY auffassen.
Kam jemand würde die Bezeichnung „reich“ als unpräzise und daher nichtssagend auffassen und nachfragen: reich woran ?
Wenn etwas anderes gemeint ist; sozial reich, geistig-seelisch reich, kinderreich, reich an bestimmten Erfahrungen usw., nur dann wird „reich“ konkretisiert.
Wenn nur „reich“gesagt wird, dann ist finanziell/materiell reich gemeint. Und das versteht jeder.
So.
Und das zeigt, wie tief dieser stumpfe Materialismus in unserer Kultur sitzt.
Nebenbei könnte man noch anmerken, dass Gesellschaften zumindest bisher immer dazu tendierten, dass die Kinder der Herrschenden die Herrschaft erben, heutzutage durch Vererbung von Multimilliarden finanziell/materiellen Vermögens, und die Kinder der Funktionseliten auch wieder Funktionäre werden usw., wodurch dann aber irgendwann der gesamte Herrschaftsapparat aus Leuten besteht, die nie selber gearbeitet haben.
Darum haben die von der Praxis keine Ahnung und darum sind z.B. aktuell deren Vorstellungen von Automatisierung („vierte ind. Rev.“) in vielen Punkten praxisfremd.
Naja und dann kommt dazu, wie es im Artikel ausgedrückt wird, dass sich Herrschende auch gerne mal „für Götter halten“, womit man zur psychologischen Ebene käme, Stichwort normopathische Gesellschaft.
Die „superreichen“ sind superarm, denn die sind psychisch krank und die Berge von Geld entsprechen auf der anderen Seite der Größe des seelischen Loches in ihnen, das sie damit zu stopfen versuchen. Man könnte salopp sagen, aus so kranken Köpfen kann nur Spinnerei kommen.
„wie tief dieser stumpfe Materialismus in unserer Kultur sitzt“
Also, wenn man die Finanzwelt so anschaut, erkennt man, dass es kein Materialismus mehr sein kann, sondern nur noch eine Riesenseifenblase, die bald poppt. ETFs, iSharens, Derivate, usw. sind alles ungedeckte Schecks.
Echte Materialisten sind die absolute Minderheit, denn sie halten keine Fiatgeld-basierten Kunstprodukte, sondern echtes Geld wie z.B. die Rohstoffe Gold, Silber, Platin, Kupfer, neuerdings sogar Osmium oder sie halten bereits die neue Superwährung „Biosaatgut“ als Basis für eine Nahrungsautarkie…
Boah, ich bin beeindruckt. Alles zusammengefasst, worauf es ankommt. Top-Artikel des Jahres bei tkp – und das will etwas heißen, bei all den hochwertigen und sauber recherchierten Beiträgen auf tkp.
Meinen Dank und meinen allerhöchstens Respekt an die Autoren!
Ja, das kann sich schon in den Köpfen der „Eliten“ so abspielen, aber wir werden uns das nicht gefallen lassen.
Was nämlich konträr zu diesen Plänen läuft ist die Migrationsagenda. Sie erhöht die Geburtenzahlen in ehemaligen Industrieländern des Wertewestens. Ich sehe eine fortschreitende Islamisierung Westeuropas kommen. Und Moslems werden weder bei Gendergaga noch beim Kunstessen für den Klimawahn dabei sein. Zudem können die ganz rasch aggressiv werden, wenn ihnen was nicht passt. Die lassen ihre Kinder nicht vergiften und umoperieren. Das klappt bestimmt nicht. Wenn alle Stricke reißen, konvertiere ich….
Bisher schätze ich ihre Kommentare sehr,
Nur übersehen sie meiner Meinung nach das übergeordnete Ziel, welches in einer Reduzierung der weißen Rasse besteht. Migration und genetische Manipulationen, GenderGaga, Pubertätsblocker etc. finden hauptsächlich wo statt?
@Daisy
12. Mai 2024 at 6:05
Das erinnert (ein bißchen) an das spätrömische Reich, in dem sich das Christentum – in geringerem Mass auch das Judentum – allmählich gegen die überkommenen religiösen Vorstellungen durchzusetzen begann. Auch „Migranten“ gab es bekanntlich damals nicht wenige, denen zunehmend der Zugang zu den höchsten Ämtern offenstand …
Wir sind nicht einer, wir sind Milliarden!
Zu Malthus und seinen Thesen – mehr war es nie – sei angemerkt:
1770 blieb in Indien mal wieder der Monsum aus und damit weitgehend die Ernte, was die EIC aber nicht veranlasste, die Steuern (Abgaben in Naturalien) zu senken und verdiente 2 Jahre sogar überdurchschnittlich, kein Wunder, denn Mißernte war ja nicht nur im EIC Gebiet. Dann kam sie so sehr in finanzielle Schräglage, weil 7 Mio Steuerzahler verhungerten, daß neue Einnahmequellen gefunden werden mußten, wie z.B. die Versteigerung von Opium Export Lizenzen (Import von China seit 1728 verboten) und Steuern auf Tee für Westindien (> Boston Tea Party) Die EIC mußte unter die Fittiche des UK kriechen, der eigentliche Beginn des British Empire und ein gewisser Grant kaufte für Peanuts vernichtete Existenzen, wodurch er sehr reich wurde und die EIC Akademie spendierte. Dort wurde effizienteste Ausbeutung gelehrt, (Indirect Rule mit ‚Beratern‘) die auch für das UK selbst vorbildlich wurde.
Malthus wurde Chefideologe der EIC Akademie
@zivilistin
11. Mai 2024 at 20:37
Ergänzung: 1839 greift das United Kingdom das Kaiserreich China an. China wird gezwungen, die Einfuhr von Opium zuzulassen, als Ausgleich für das britische Handelsdefizit mit China. Der chinesische Staat muss Reparationen für die britischen Kriegskosten und das vernichtete Opium leisten („Erster Opiumkrieg“ 1839 – 1842). Die Flotte der EIC (East Indian Company) beteiligt sich an der Beschiessung chinesischer Dschunken und Häfen.
Bei der Drittniere ist die Hautfarbe ja egal. aber nicht bei der Haut. Wie ich jetzt mehrfach gelesen habe, betreibt Israel die größte Hautbank und zwar das Militär, seit 1986.
Das mögen die medizinisch versierteren Leser und Schreiber doch bitte überprüfen.
Es geschehen sehr viele schreckliche Dinge im Augenblick.
Aber das, was die Autoren hier von wegen „Transhumanismus“, „KI“ und so weiter Ausführen, ist nicht umsetzbar.
Technologie:
Das ist Wunschdenken und nach über 20 Jahren in der Mechatronik inklusive davon ca. 10 Jahre auf Montage- und Inbetriebnahmetätigkeiten kann ich garantieren:
So funktioniert das nicht. Denn eines wird dabei gerne vergessen, menschliche Inkompetenz. Es ist klar, dass man mit dem heutigen zur Verfügung stehenden „Humankapital“ nicht einmal mehr den ordentlichen Betrieb einer Toilette sicherstellen kann, das fängt schon bei der Arbeitseinstellung, gar nicht zu reden davon, von der nicht vorhandenen selbstständigen Weiterbildung im Technologiebereich.
Viele verstehen nicht einmal mehr den physikalischen/chemischen/technischen Zusammenhang, man muss abstrakt und nicht-linear Denken können.
Mit solch einem „Humankapital“ kann man keine technokratische Gesellschaft aufrechterhalten.
Menschen:
Menschen kann man nur kurze Zeit kontrollieren, irgendwann lehnen sich diese auf. Das war schon immer so. Der Funken nach Freiheit und Selbstständigkeit ist einfach zu stark. Man kann Jahrmillionen an Evolution nicht einfach unterdrücken.
Daher:
Pläne sind Pläne, die nicht zu Ende gedacht sind und nur die eigene Ideologie und eigene Unfähigkeit der sogenannten „Eliten“ aufzeigen. In Wahrheit sind diese noch abhängiger von „Normalos“ als ihnen selbst klar ist in ihrer Überheblichkeit.
Die Autoren leugnen jeglichen Einfluss physikalischer und biologischer Realitäten auf den Menschen und führen die komplette Technologiegeschichte auf Amoral zurück.
Die historische Darstellung bis zum Mittelalter ist falsch. Die Autoren haben es einfach nicht verstanden. Wenn ein Warlord in der Wüste ein paar bedauernswerte Kreaturen auspeitscht und brüllt: Baut mir einen Mercedes, wird dies kaum fruchten.
Die Newtonsche Mechanik wäre auch dann richtig, wenn er ein mieserabler Liebhaber gewesen sein sollte. Weil Malthus ein Eugeniker war, ist „carrying capacity“ inexistent?
Der interessante Punkt wäre, ob die „Great Reset“-Erzählung überhaupt ernst gemeint ist. Sie besteht aus Versatzstücken der Science Fiction-Literatur, zB Haldeman, und ist aus meiner Sicht technisch nicht umsetzbar. Aber vielleicht glauben unbedarfte Investoren an eine große Zukunft von Big Tech?
Die Autoren stellen aber diese Frage nicht, weil es für sie keine physikalischen oder biologischen Begrenzungen gibt und jede Handlungsentscheidung ausschließlich hysterisch erfolgt.
Eine Verringerung von Bevölkerung führt zu einer Verringerung von GDP – damit wackeln Kredite und Produktionskapazitäten. In der Technologiegeschichte spielt die Verfügbarkeit von Techniken und Materialien eine große Rolle für den Fortschritt. Auch Skalierung ist wesentlich, für eine Person hätte man bekanntlich nie einen PC gebaut.
Eine Umwandlung der Welt in einen riesigen planwirtschaftlich geführten Rentierstaat mit ausuferndem Luxus für die Elite ist schlicht nicht denkbar. Was nicht heißt, dass es manche nicht versuchen möchten – und die gespritzte Mehrheit jubelnd zustimmt.
Fast alles zusammen getragen was wichtig ist.
Ergänzen möchte ich noch, dass die Herrschenden sich nicht in Zukunft von Revoluzzern aus dem Volk überraschen lassen möchten und diese heute schon versuchen zu indoktrinieren und nach Dr. Michael Nehls bereits in mit Nanotechnologie in die Köpfe eingedrungen sind, um revolutionäre Ideen im Keim zu ersticken! Gerade an diesen Substanzen wird fieberhaft gearbeitet. Der Traum der Herrschenden wäre es, diese Substanzen flächendeckend zu versprühen oder dass sie sich selbst von Mensch zu Mensch vermehren! Dann dürfte es keine Gegenwehr mehr geben.
Mich persönlich interessiert dabei immer, wie sich die Herrschenden selbst gegen ihre eigene Maßnahmen bzw. der gewollten Verstümmelung und Reduzierung der Menschheit schützen.
Wenn sie die Kreativität unterdrücken, dann sterben die Herrschenden einfach aus, weil auf deren Mist ist bisher nur Schei.e zur Ausbeutung entstanden aber nichts weltbewegendes Konstruktives. Wer zu satt ist, ist auch zu faul zum arbeiten…
„In der menschlichen Kreativität und Spontaneität liegt daher das größte Potenzial, diese wahnsinnigen Ziele der herrschenden Kaste aufzuhalten und eine bessere, herrschaftsfreie Welt aufzubauen“
Der angesprochene „Verlust des Klassenbewußtseins“ und die (scheinbar) „freiwillige Unterwerfung“ stehen in einem ursächlichen Verhältnis zueinander. Die maßgebliche Rolle verbürgerlichter Führer der Sozialdemokratie bei der Integration der Arbeiterbewegung in die Strukturen der kapitalistischen Gesellschaft(en) begann schon sehr früh, bereits im 19. Jahrhundert (s. Karl Marx, Kritik des Gothaer Programms). Imperialistische Extraprofite erleichterten dann, zunächst in England, die Beteiligung (und dadurch Bestechung) diverser Partei- und Gewerkschaftsführer an verschiedenen staatlichen und sonstigen lukrativen Aufgaben.
Auflehnung ist immer schwer – Anpassung ist einfacher – deshalb geschieht sie nicht einfach so, aus Jux und Tollerei. Sie bedarf der Notwendigkeit hiefür, der geeigneten (objektiven) Situation und der Organisation (wenn sie nicht beim Querulantentum steckenbleiben soll). Und sie bedarf des nötigen Bewußtseins, was eben auch mit Wissen (nicht bloßer Gefühlserregung) zu tun hat. Angesichts der jahrzehntelangen Indoktrination der Menschen, einer sich immer mehr in höhere Semester verschiebenden Altersstruktur und des Fehlens einer revolutionären Organisation wird es nicht ganz einfach werden, sich aus den immer ungemütlicher werdenden Fesseln der herrschenden Klasse(n) zu lösen, die immer unverfrorener vorgehen. Aber wo es Unterdrückung gibt, gibt es Widerstand, Rebellion ist berechtigt – und die Notwendigkeit dafür steigt …
Hallo,
es ist seit jeher das Schlimmste für die herrschende Minderheit, dass die Mehrheit sich ihrer Macht bewusst werden könnte.
Und darum herrschende Minderheit auch seit jeher alles, um das zu verhindern.
Allerdings gibt es auch Teile der Bevölkerung, die es ihnen sehr einfach machen und ihre Kinder schon gleich zu Untertanen erziehen. :-)
Wenn man alles hat, praktisch alles besitzt, dann wird einem schnell langweilig. Das einzige was fehlt ist Platz. Ich würde auch gerne mal im Sommer alleine(!) auf dem Markusplatz in Venedig flanieren und in einer ruhigen(!) Seitenstraße meinen Café genießen. So ganz ohne Touristentrubel. Aber deshalb gleich die halbe Menschheit todsterbenskrank machen? Hmm. Mal überlegen. Erst mal auf die Jacht. *Ironie off
Die neue „Weltordnung“ ist eine Art geistige Revolution, die von „geisteskranken Psychopathen Halali“ geplant wurde. Auf die Frage eines Reporters an H. was mit den KI. Arbeitslosen geschehen soll, antwortete Halali“ das kann ich ihnen nicht sagen, ich bin ja“ PHILOSOPH“ das weiß ich nicht!!!
Covid- Pandemie war das Vorspiel zu der NWO.
Ein Fazit nach 4 Jahren Covid: Alles was bisher über Covid und die diesbezüglichen Massnahmen von wirklichen Wissenschaftern verlautbart wurde und wovor diese gewarnt hatten und von den Mächtigen und den Medien stets als Verschwörungen abgetan wurde, ist eingetroffen und belegt. Noch gibt es viele weitere Befürchtungen, die sich bewahrheiten dürften. Es ist HÖCHSTE Zeit, aufzuwachen.
Hier läuft der grösste Betrug an der Menschheit mit einer kommunistischen, transhumanistischen und satanischen Agenda. Ohne „nutzlose Esser“, die durch eine Giftspritze reduziert wurden.
Unsere Regierung hat sich den Globalisten angeschlossen und unterstützt den Great Reset. Ob freiwillig oder erpresst lassen wir mal offen! Was sicher ist, ÖVP mit Grün führt reinen “Krieg” gegen das eigene Volk. Sie sind dem Gutmenschentum verfallen, statt sich für die Österreich einzusetzen!! Politik muss die Interessen eines Landes vertreten. Vom links grünen Parlament ist auch gar nichts zu erwarten, geschweige den von unserer Justiz! Fazit: wir sind eine Bananenrepublik geworden und zum Spielball des WEF!
Wir können selbst was tun, um das zu verhindern!!! Wir haben im September die Chance, eine Regierung WÄHLEN, die all diesen „Schwachsinn“ nicht mitmachen wird. Die EINZIGE konservative Kraft Österreichs, die das verhindern wird!!!
Die herrschende Klasse will uns vernichten!
Super Zusammenfassung, echt cool.