Die Teheran-Falle: Warum die USA angesichts des „Sino-Russischen“ Schildes zögert

24. Januar 2026von 4,8 Minuten Lesezeit

Laut israelischen Medienberichten steht das US-Militär kurz vor dem Abschluss einer militärischen Einkreisung des Iran, um mögliche Offensivaktionen gegen das Regime in Teheran vorzubereiten. Diese Strategie würde auf einem koordinierten Einsatz von Luft-, See- und Geheimdienstkräften rund um iranisches Territorium beruhen. Dieser würde aber auf eine mindestens ebenso schlagkräftige Abwehr treffen.

Im Westen (Jordanien): Dutzende US-amerikanische F-15E Strike Eagles wurden kürzlich auf dem Luftwaffenstützpunkt Muwaffaq Salti stationiert. Mindestens zwölf Maschinen der 494. Staffel (mit Sitz in Großbritannien) trafen Mitte Januar 2026 ein, unterstützt von KC-135-Tankflugzeugen und C-17-Logistikflugzeugen. Diese Stationierungen werden durch Fotos des US CENTCOM, Flugverfolgungsdaten und Analysen aus öffentlich zugänglichen Quellen bestätigt.

Im Osten (Arabisches Meer/Golf von Oman): Der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln und seine Trägerkampfgruppe wurden nach der Durchfahrt der Straße von Malakka in den Nahen Osten verlegt. Das Schiff führt unter anderem F-35C, F/A-18 und EA-18G Growler mit, die auf elektronische Kampfführung spezialisiert sind. Donald Trump selbst bezeichnete diese Flotte als Teil eines „massiven“ Einsatzes.

Obwohl die F-35C des Marinekorps mit einer besonders leistungsstarken elektronischen Kriegsführungssuite und einem passiven Sensorarray ausgestattet ist, die sie für den Einsatz gegen moderne Luftabwehrsysteme optimieren, wurde die Fähigkeit des Kampfflugzeugs, zu Luftabwehr-Unterdrückungsoperationen gegen den Iran beizutragen, aufgrund extremer Verzögerungen bei der Umrüstung auf den Block 4-Standard in Frage gestellt. Ohne diese Umrüstung haben die Kampfflugzeuge keinen Zugang zu Luft-Boden-Raketen, einschließlich der AGM-88G-Anti-Radar-Rakete, die speziell zur Zerstörung von Luftabwehrsystemen entwickelt wurde.

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Im Süden (Diego Garcia): Die militärischen Aktivitäten auf diesem strategisch wichtigen britisch-amerikanischen Stützpunkt im Indischen Ozean nehmen zu. Es wurden Bewegungen von schweren Bombern (B-52 und möglicherweise B-2 oder B-1B) sowie von Aufklärungsflugzeugen gemeldet, begleitet von einem erhöhten Logistikverkehr.

CENTCOM-Koordinierung: Quellen deuten auf eine tägliche Stärkung der operativen Koordinierung hin, mit intensivierter Aufklärung, dem Einsatz der Raketenabwehrsysteme Patriot und THAAD sowie verstärkter Kontrolle des Luftraums und der Seegebiete. Diese Haltung wird als Zwangsabschreckung beschrieben, die offensive Optionen offenlässt.

Quellen: Walla, Israel Hayom, Jfeed, The War Zone, Air & Space Forces Magazine, Military Watch Magacine, The Aviationist, Open-Source-Analysen

Der „Sino-Russische Schild“: Vollständige Integration eines hybriden Verteidigungsmodells

Der iranische Himmel ist nicht länger einfach nur offener Himmel; er ist eine unsichtbare Festung. Offenbar erkennt auch Washington, dass der Iran von 2026 keinerlei Ähnlichkeit mehr mit Venezuela oder dem Irak vergangener Jahrzehnte aufweist.

Dem Iran ist gelungen, woran andere gescheitert sind: die Schaffung einer einheitlichen, mehrschichtigen Verteidigung.

Boden-Luft-Raketenwerfer aus dem iranischen Langstrecken-Luftabwehrsystem Bavar 373

Das chinesische Luftabwehr-Flaggschiff HQ-9B: Als tragende Säule dieser Strategie kann dieses System (vergleichbar mit dem S-300, jedoch mit modernerer Elektronik) Ziele in bis zu 300 km Entfernung angreifen. Sein HT-233-AESA-Radar ist speziell für die Erkennung von Zielen mit geringer Radarsignatur konzipiert und gefährdet so amerikanische Drohnen und Tarnkappenflugzeuge inkluise des B2-Bombers und der F-35.

Das russische S-400-System: Es ist seit Ende 2025 einsatzbereit, erfasst Ziele in großen Höhen und ist in der Lage, 300 Ziele gleichzeitig zu verfolgen.

Dem Iran stehen damit überlegene Hyperschallwaffen sowohl für die Luftabwehr als auch für den Gegenangriff zur Verfügung.

Die Luftkomponente: Mit der Ankunft der russischen Su-35 und den Gesprächen über die chinesischen J-10C erhält der Iran eine glaubwürdige Fähigkeit zur Luftabwehr, um seine Bodenbatterien zu schützen.

Die Lehren aus den „12 Tagen“ im Juni 2025

Das teilweise Scheitern der Offensive gegen israelische Angriffe im Sommer 2025 wirkte wie ein Weckruf. Teheran hat seitdem Folgendes unternommen:

  • Beschleunigte die Automatisierung seines Kommandonetzwerks.

  • Seine Nervenzentren verbargen sie in ultratiefen unterirdischen Basen.

  • Tausende von Systemen zur elektronischen Kampfführung wurden eingesetzt, um die GPS-Signale von Marschflugkörpern zu stören.

Washingtons Zögern: Eine Kosten Nutzen Rechnung

Geheimdienstberichte legen nahe, dass Donald Trump seine geplanten Angriffe Mitte Januar 2026 möglicherweise aufgrund der „A2/AD-Blase“ (Anti-Access/Area Denial) verschoben hat.

Einen amerikanischen Piloten live in den iranischen sozialen Medien zu präsentieren, wäre eine politische Katastrophe für das Weiße Haus.

Die Bedrohung für regionale Stützpunkte der USA ist erheblich. In Jordanien und am Golf befinden sich die US-Streitkräfte in Reichweite iranischer Vergeltungsmaßnahmen, da der Iran diese Einrichtungen nun perfekt per Radar überwachen kann.

Washington steht nicht länger einer isolierten Regionalmacht gegenüber, sondern einer Konzentration globaler Technologie. Durch den Einsatz chinesischer Radaranlagen in Verbindung mit russischen Raketen hat der Iran eine strategische Pattsituation geschaffen. Der Rückzug oder die Verschiebung des amerikanischen Angriffs ist ein stillschweigendes Eingeständnis, dass der Preis für die Lufthoheit zu hoch geworden ist. Amerika hat nicht mehr alle Trümpfe in der Hand, denn der Gegner hat mit seinen Ressourcen aus dem Osten die Spielregeln geändert.

Ist der Iran unverletzlich geworden?

Kein System ist unfehlbar, doch die Kosten eines Angriffs sind mittlerweile erheblich. Sollte es zu einem Krieg kommen, wird dieser kein Actionfilm sein, sondern ein verheerender technologischer Abnutzungskrieg.

Quellen:

  • Military Watch Magazine / Janes Defence: Studien zur Integration der HQ-9B- und S-400-Systeme im Iran (2025-2026).

  • Analysen des CSIS (Center for Strategic and International Studies): Berichte über Irans A2/AD-Fähigkeiten und deren Auswirkungen auf die Operationen der US-Luftwaffe.

  • OSINT (Open Source Intelligence) Bulletins: Beobachtung integrierter Luftverteidigungsübungen in Isfahan und Natanz (Januar 2026)


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11 Kommentare

  1. UU89 25. Januar 2026 um 17:59 Uhr - Antworten

    Da scheint wer der iranische Propaganda auf den Leim zu gehen. Natürlich sind die USA nach wie vor militärisch so weit überlegen, dass sie zentrale Teile des iranischen Militärs nieder bomben können. Aber damit können Sie nicht einen Regime-Change herbei bomben, denn die vielen bewaffneten Truppen, Milizen, Schlägerbanden des Regimes sind dezentral und können eben nicht von der Luft aus nieder gebombt werden. Ein Bodeneinsatz wäre ähnlich riskant wie in Afghanistan. Abertausende zivile Opfer gerade auch in Form von Racheaktionen des Regimes wären zu erwarten. Ohne „Palastrevolution“ droht vermutlich nur ein noch blutigerer Bürgerkrieg als wir schon bisher erlebt haben. Ein Dilemma. Wünschenswert wäre ein friedlicher Übergang wie in Chile durch ein Referendum. Aber genau dazu lässt sich das Regime, das dank Sanktionspolitik von EU und USA sowieso kaum von außen mehr beeinflusst werden kann, eben nicht zwingen.

    • UU89 25. Januar 2026 um 18:26 Uhr - Antworten

      Nachtrag: Der Iran hat etwas mehr als doppelt so viel Bevölkerung wie Afghanistan und etwa zweieinhalb mal so große Fläche, ebenfalls großteils gebirgig, sowie eine nicht so geringe eigene Waffenproduktion, also auch technisch ausgebildete Bevölkerung. Da einen Krieg anzuzetteln, kann aus Sicht der Zivilbevölkerung üble Folgen haben. Die Sanktionspolitik hat ja auch die Abschottung und Radikalisierung des Regimes begünstigt und die Entwicklungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft / Opposition wohl eher behindert. Die Diaspora nach wie vor alles andere als geeint. Das Lager des schwindligen Schah-Sohns ist eher ein Spaltkeil, weil von ausländischen Interessen gefördert. Ein explosiver Mix, über dessen Entwicklung nur georakelt werden kann.

  2. Nurmalso 24. Januar 2026 um 16:26 Uhr - Antworten

    Richtig so. Den Amis gehört mal eins richtig aufs Maul. Der größte Witz ist ja noch die Gründung eines amerikanischen Friedensrates..

    • Varus 25. Januar 2026 um 5:56 Uhr - Antworten

      Ich habe gerade gegoogelt – nach dem neuen Erschossenen in Minnesota drohen die Dems Seiner Trumpigkeit offen mit neuem Shutdown, wenn er ICE nicht reformiert. Da er nie verlieren kann, werden die sich wohl die letzten 6 Tage vor dem Shutdown nicht einigen. Stürzt der Wahnsinnigste wirklich die Welt in großen Krieg in dieser Zeit?

      Wenn er es bis dahin nicht schafft – können die USA einen Angriffskrieg starten, wenn sie eigene Soldaten nicht bezahlen können? Letztes Mal gab es die Empfehlung, hiesige US-Besatzungstruppen mögen sich bei den Tafeln melden.

  3. Jan 24. Januar 2026 um 15:58 Uhr - Antworten

    Ich fürchte, einen längeren Abnutzungskrieg werden sich alle Beteiligte nicht leisten können. Sie werden in Mangellagen hineinrutschen, die die Bevölkerungen zwingen werden, ihre durchgeknallten Eliten zurück zu pfeifen.

  4. therMOnukular 24. Januar 2026 um 10:39 Uhr - Antworten

    „Durch den Einsatz chinesischer Radaranlagen in Verbindung mit russischen Raketen hat der Iran eine strategische Pattsituation geschaffen.“

    Das halte ich für eine recht oberflächliche Pauschalierung. Systeme verschiedener Hersteller(-Länder) miteinander zu verknüpfen ist nicht so einfach.

    MAn liegt der entscheidende Punkt in den mittlerweile über 100 „Missile-Cities“ in den iranischen Gebirgen, die eine absolute 2.-Schlag-Sicherheit garantieren. Man kann den Iran nicht einfach niederbomben, bis er sich nicht mehr rührt, weil man das Herzstück seiner strategischen Ausrichtung niemals erwischen wird.
    Der Iran verfügt über etliche 1000 Raketen, die ihre Zerstörungskraft und Treffsicherheit bereits erwiesen haben – und die unerreichbar in der Tiefe der Berge lagern. Egal was man über dem Iran abwirft, es kommt immer „etwas“ zurück……

    Die „Erfolge“ Israels im 12-Tage-Krieg gegen die Luftabwehr des Iran waren ja nicht durch Flugzeuge und Raketen erzielt, sondern hauptsächlich durch Kleinst-Drohnen von Schläfern im Inneren des Iran (oder an seinen Grenzen). Kein einziges Flugzeug Israels befand sich je in iranischem Luftraum – würde ich zumindest wetten. Alles nur mediale Inszenierung als wären wir im 3. Raiccch. Die B2-Bomber der USA waren „angemeldet“ und „geduldet“ – weil eh längst alles Familiensilber in Sicherheit war (man repariert übrigens gerade die Luftschächte dieser Anlagen – mehr wurde offensichtlich nicht zerstört).

  5. OMS 24. Januar 2026 um 9:51 Uhr - Antworten

    Die USA wollen die Welt beherrschen. Solange China und Russland und andere ihre Füße still halten, wird USA ein Land nach dem anderen zerstören, welches nicht wie Saudi Arabien oder die EU sich beugt und dem Ami in seinen A kriecht. Was ist jetzt besser? Warten bis Trump den Angriffsbefehl gibt, oder die Träger und Stützpunkte der USA präventiv ausschalten? Krieg scheint leider unvermeidbar, da Trump und seine Einflüsterer es so wollen!

    • therMOnukular 24. Januar 2026 um 11:25 Uhr - Antworten

      Ich glaube die halten alle „still“ weil sie sehen, wie die „Zionist States of America“ von der Golden Dome Bridge hüpfen und sich selbst eliminieren.

      Wäre ich BRICS, ich würde dem „Piece of Board“ (absichtlich vertauscht) dabei helfen, die UNO zu obsolesieren. Es würde dem Bedarf an einem neuen globalen Rechtssystem eine noch bessere Grundlage/Rechtfertigung geben und Russland und China geradezu „auffordern“, eine neue Ordnung zu etablieren. Diplomatisch, juristisch.

      Was die ZSA aufführen ist wie Sie schreiben natürlich nicht tragbar – aber auch nicht tragfähig. War es noch nie. Es ist vielmehr wie der „exponentielle Anstieg“ einer epidemischen Virenverbreitung: es sieht aus als käme die Katastrophe um die Ecke, aber in Wahrheit ist das der Wendepunkt, der die sichere Trendumkehr ankündigt.

      • Varus 24. Januar 2026 um 20:01 Uhr

        Vielleicht eskaliert der Bürgerkrieg in den ZSA – in Minneapolis haben ICE-Leute schon wieder einen Demonstranten erschossen. Böses Medium: „… Er habe mit dem Weißen Haus gesprochen, schrieb der Gouverneur. „Minnesota hat es satt. Das ist abscheulich“, schrieb Walz weiter. US-Präsident Donald Trump müsse den Einsatz beenden. „Zieht die Tausenden gewalttätigen, ungeübten Beamten aus Minnesota ab. Jetzt.“ …“

        Statt Iran muss der Wahnsinnigster Wahnsinniger aller Zeiten (WahnWahnaZ) jetzt Minnesota erobern? Soll er nicht in einer Woche wieder in den Shutdown?

      • joseph53 25. Januar 2026 um 6:22 Uhr

        Sie treffen den Nagel auf dem Kopf!
        Natürlich hängt alles zusammen – und Trump hat durch seine Verwicklung in der Epstein-Mossad-Causa schlechte Karten, das zu tun was er sich vielleicht wirklich vorgenommen hatte.
        Natürlich hat Netanjahu das Ende des Syrien-Krieges durch das russische Eingreifen nicht gepaßt.
        Aber der Ukrainekrieg hat das erneute Fuhrwerken im Nahen/Mittleren Osten natürlich wieder ermöglicht.
        Venezuela und Grönland gegünstigen die weitere „Säuberung“ Palästinas – jetzt verstärkt auch in der Westbank – durch die Groß-Zionisten.
        Und die Störung des unbegrenzten Dollardruckens würde die Hegemonie der ZSA rasch beenden und hat daher immer schon Feuer am Dach verursacht.
        Als H. Kissinger 2012? gewarnt hatte, daß Israel in 10 Jahren vll. nicht mehr bestehen würde, hatte er gute Gründe dafür. Aber Netanjahu & Co wollen Großzion und sehen darin ihre einzige – allerdings höchst riskante – Chance.

        Leider sind die Marionetten an der Spitze Europas unfähig, unwillig, etc. auch nur ansatzweise das eigene Risiko einzuschätzen.

  6. 1150 24. Januar 2026 um 9:04 Uhr - Antworten

    ein künstliches, stählernes riff im indischen ozean mit dem namen °°uss abraham lincoln°° hätte einen unheimlichen symbolcharakter ……..

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