
Moderna erhält Finanzierung für mRNA-Vogelgrippe-Impfstoff von CEPI
Moderna sicherte sich neue Finanzmittel von einer internationalen Organisation für seinen experimentellen modRNA-Vogelgrippe-Impfstoff, nachdem das US-Gesundheitsministerium (HHS) im vergangenen Jahr rund 700 Millionen US-Dollar an zuvor zugesagten Finanzmitteln zurückgezogen hatte.
Das Biotechnologieunternehmen gab bekannt, dass es bis zu 54,3 Millionen US-Dollar von der Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) erhalten wird, um die Entwicklung seines H5-Pandemie-Grippeimpfstoffkandidaten voranzutreiben.
CEPI ist eine globale öffentlich-private Partnerschaft, die die Entwicklung von Impfstoffen gegen neu auftretende Infektionskrankheiten unterstützt. Die Regierungen Deutschlands, Japans und Norwegens haben zusammen mit der Gates Foundation und dem Wellcome Trust die Organisation 2017 mit einer Finanzierung von 460 Millionen US-Dollar gegründet. Auch die EU unterstützt CEPI massiv mit Steuergeldern.
Die Mittel von CEPI werden zur Finanzierung einer klinischen Phase-III-Studie mit dem Vogelgrippe-Impfstoff von Moderna, bekannt als mRNA-1018, verwendet. Moderna plant, die späte Phase der Studie Anfang 2026 an Studienorten in den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich zu beginnen.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Als das DHHS seinen Vertrag mit Moderna kündigte, erklärte der CEO des Unternehmens, Stéphane Bancel:
Wir werden alternative Wege für das Programm suchen. Diese klinischen Daten zur pandemischen Influenza unterstreichen die entscheidende Rolle, die die mRNA-Technologie als Gegenmaßnahme zu neu auftretenden Gesundheitsbedrohungen gespielt hat.
Die von der CEPI finanzierte Studie würde mRNA-1018 zum ersten auf modRNA basierenden Vogelgrippe-Impfstoff machen, der in eine Phase-III-Studie eintritt, wenn sie planmäßig verläuft. Moderna entwickelte den Impfstoffkandidaten unter Verwendung derselben modRNA-Technologieplattform, die auch für seinen Spikevax COVID-19-Impfstoff verwendet wurde.
Verlagerung der Finanzierung von USA auf Europa
Die Finanzierung durch CEPI spiegelt eine Veränderung in der Finanzierung der Entwicklung von Pandemie-Impfstoffen wider, da die US-Regierung diese gentechnisch hergestellten Produkte nicht mehr unterstützt. Die von Gates und Co, der EU und verschiedenen impfwütigen europäischen EU-Ländern finanziert Organisation übernahm nun die Finanzierung, nachdme in den USA dank Gesundheitsminister RFK Jr. Vernunft und Rücksicht auf die Gesundheit der US-Bürger eingekehrt war.
Die Vereinbarung knüpft die Finanzierung an die „100 Days Mission” der CEPI, ein Rahmenwerk, das darauf abzielt, die Zeitpläne für die Impfstoffentwicklung bei zukünftigen Ausbrüchen zu beschleunigen. Im Rahmen der Vereinbarung erklärte sich Moderna bereit, im Falle einer Pandemie 20 Prozent der verfügbaren Impfstoffdosen für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen zu reservieren. Die Vereinbarung enthält auch Bestimmungen zur Produktionsbereitschaft, falls der mRNA-Vogelgrippe-Impfstoff in verschiedenen Ländern zugelassen wird.
Bei der Verhandlungsrunde zum WHO Pandemievertag Anfang November 2025 tätigte CEPI wie berichtet einige beängstigende Aussagen. Bekanntlich sammelt die WHO möglichst viele Erreger ein um Pharma zu ermöglichen, möglichst viele „Impfstoffe“ auf den Markt zu bringen. Sie sollen alle in einer Sequenzdatenbank gesammelt werden.
Dazu CEPI im November 2025:
Als Geldgeber für die möglichen Anwendungen dieses Datenbanksystems baut CEPI eine KI-gestützte Plattform für die schnelle Impfstoffentwicklung namens „Pandemic Preparedness Engine” auf, für die umfassende und in Echtzeit verfügbare Sequenzdaten von Krankheitserregern erforderlich sind.
Im Falle eines Ausbruchs stehen den Partnern von CEPI finanzierte, KI-generierte Antigen-Entwürfe zur Verfügung, um schnell mit der Produktion von Impfstoffen für klinische Tests zu beginnen.
CEPI finanzierte zuvor die Entwicklung des Covid-“Impfstoffs“ von Moderna
Im Jahr 2020 finanzierte CEPI die Entwicklung von Spikevax durch Moderna als Teil seiner frühzeitigen Reaktion auf das Auftreten des neuartigen Coronavirus. Die Organisation unterstützte die Arbeit von Moderna mit dem US-amerikanischen National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), um einen mRNA-basierten COVID-Impfstoffkandidaten schnell in die klinische Testphase zu bringen.
CEPI unterstützte zu dieser Zeit auch andere Programme zur Entwicklung von Coronavirus-Impfstoffen, darunter die von Inovio Pharmaceuticals und der University of Queensland in Australien. Die Finanzierung stützte sich auf schnell reagierende Plattformtechnologien wie die mRNA-Plattform, die darauf ausgelegt sind, die Entwicklungszeiten für Impfstoffe gegen neu auftretende Infektionskrankheiten zu verkürzen.
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Von einem kann man jedenfalls ausgehen: Die werden nicht verhungern… notfalls wird eine neue „Pademie“ mit unbedingt notwendigen „Impfungen“ erfunden. So einfach ist es.