
Trump fordert Fortsetzung der Proteste im Iran und sagt: „Hilfe ist unterwegs“
Trump erklärte außerdem, er habe den Kontakt zu iranischen Beamten abgebrochen. Gleichzeitig wurden US-Bürger angewiesen das Land zu verlassen und die Luftabwehr in Katar wurde massiv verstärkt.
Präsident Trump forderte am Dienstag die Fortsetzung der Proteste im Iran und sagte, „Hilfe ist unterwegs“, was darauf hindeutet, dass er erneut mit einer militärischen Intervention droht. „Iranische Patrioten, PROTESTIERT WEITER – ÜBERNEHMEN SIE IHRE INSTITUTIONEN!!! Merkt euch die Namen der Mörder und Misshandler. Sie werden einen hohen Preis zahlen“, schrieb der Präsident auf Truth Social. Die Hilfe wird also in Form von Bomben kommen, wie bereits mehrfach in den Vorjahren.
Der Präsident erklärte außerdem, er habe den Kontakt zu iranischen Beamten abgebrochen, nachdem er zuvor angedeutet hatte, er sei offen für diplomatische Verhandlungen mit Teheran. „Ich habe alle Treffen mit iranischen Beamten abgesagt, bis das sinnlose Töten von Demonstranten AUFHÖRT. HILFE IST UNTERWEGS. MIGA!!!“, fügte Trump hinzu.
„MIGA“ steht für „Make Iran Great Again“ (Macht den Iran wieder großartig), ein Slogan, den Trump während des 12-tägigen Krieges der USA und Israels gegen den Iran im Juni 2025 verwendete, als er wieder einmal einen Regimewechsel in dem Landburchsetzen wollte. Kürzlich posierte er auch mit einer „Make Iran Great Again“-Kappe neben Senator Lindsey Graham, der gesagt hat, der Präsident sei bereit, den iranischen Obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei zu töten.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Ali Larijani, der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran, antwortete auf Trumps Beitrag und sagte, die „Namen der Hauptmörder des iranischen Volkes“ seien der US-Präsident und der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu. Ebenfalls am Dienstag erklärte die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) des Iran, sie habe „mit Israel verbundene Terrorzellen“ zerschlagen und in den USA hergestellte Waffen beschlagnahmt.
Iranische Beamte haben gewarnt, dass die USA mit einer harten Reaktion auf jeden Angriff rechnen müssten. „Kommt und seht, was mit amerikanischen Schiffen und Militärstützpunkten in der Region geschehen wird“, sagte der Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad Baqer Qalibaf, bei einer regierungsfreundlichen Kundgebung am Wochenende.
„Kommt und verbrennt im Feuer der iranischen Nation so schwer, dass es für alle unterdrückerischen US-Herrscher zu einer bleibenden Lektion in der Geschichte wird. Kommt und findet heraus, was mit euch und der Region geschehen wird“, fügte er hinzu.
Tatsächlich handelte es sich bei den Aufständen zum Großteil um von den Geheimdiesnten Massad, CIA und Mi6 gesponserte Regimewchsel-Aktivitäten. Zuletzt waren diese Geheimdienste im Jahr 1953 erfolgreich, als sie den demokratisch gewählten Premierminister Mohammad Mossadegh stürzten und durch die mörderische Schreckensherrschaft des Schah-Regimes ersetzten. Die Sperre des Internets und insbesondere die Ausschaltung von Elon Musks Starlink nahm den Geheimdienstoperationen die Kommunikationsbasis.
Der Fahrplan zu Kolonialisierung des Iran
Die USA veröffentlichten einen Fahrplan zum Regimewechsel vor Jahren stolz in einer Brookings-Institution-Studie mit dem Titel „Welcher Weg nach Persien?“

Es ist nicht die Frage, ob die USA zuschlagen werden, sondern wann und wie, wie der US Analyst Brian Berletic erklärt.
Brookings‘ „Welcher Weg nach Persien?“ ist der Plan, den die USA seit seiner Veröffentlichung verwenden – dies ist der Plan und der Plan ist klar – das Ziel ist ein Regimewechsel durch wirtschaftlichen Zwang, Terrorismus, Stellvertreterkrieg und tatsächlichen Krieg – alles in Kombination und so oft wiederholt wie nötig.
Das Papier beginnt mit der Strategie, Iran durch Aushungern zur Unterwerfung zu zwingen. Es erörtert explizit den Einsatz von „harten Sanktionen“ und Sekundärsanktionen gegen Länder, die mit Iran Handel treiben, als Teil einer sogenannten „Überzeugungsstrategie“, die darauf abzielt, „Teheran ernsthaft zu schaden“.
Dem Plan folgend hat Trump soeben 25% Zölle für alle Nationen angekündigt, die Handel mit dem Iran treiben.

Entscheidend ist, dass dieser Ansatz auf der Annahme beruht, dass die iranische Bevölkerung alles tun wird, um den drohenden wirtschaftlichen Ruin zu verhindern.
Folglich analysiert die Studie Methoden zur „Anstiftung zu einem Aufstand“. Sie räumt offen ein, dass die USA Iran durch „unkonventionelle Kriegsführung“ und Terrorismus angreifen könnten, indem sie Gruppen wie die Kurden unterstützen, um Druck auf die gegenwärtige Regierung auszuüben oder diese zu stürzen.
Auch das ist genau das was Anfang 2026 im Iran abgelaufen ist.
Im Anschluss daran legt der Artikel nahe, dass ein demonstratives Vorgehen in Form von „Diplomatie“ notwendig sein könnte, bevor man eine militärische Option in Betracht zieht. Ziel ist es, internationale und innenpolitische Unterstützung zu gewinnen, indem die Erzählung verbreitet wird, Iran habe ein „sehr gutes Angebot“ abgelehnt.
Am auffälligsten ist die Aussage in dem Papier, dass die Bemühungen zur Förderung eines Regimewechsels „von der US-Regierung als bewusste Provokationen gedacht sein könnten, um die Iraner zu einer überzogenen Reaktion zu verleiten, die dann eine amerikanische Invasion rechtfertigen könnte.“
Wir befinden uns nun in der letzten Phase.
Im gesamten Dokument geben sie wiederholt zu, dass internationale öffentliche Täuschung erforderlich sei, um die Zustimmung zu einem Regimewechsel zu erzeugen, und dass die von ihnen unterstützten Oppositionsgruppen ohne kontinuierliche Unterstützung der USA weder populär noch überlebensfähig seien.
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Star-Link im Iran und zukünftige Kriege
Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht. Die Welt kann sich diesen Terrorstaat USA nicht mehr leisten. Make the USA small again!
Wo sind die unterstützenden Aufrufe europäischer, südamerikanischer, asiatischer, afrikanischer Staats- und Regierungschefs an us-Demonstranten (Ausnahme natürlich Iran)?
Wo sind die koordinierten Aufrufe derselben die Proteste in den us-Städten weiterzuführen und auszudehnen?
Wo sind die abgestimmten Androhungen derselben an die us-Regierung von Sanktionen, Eingriffen und all den anderen Ideen mit denen der Blonde so gerne um sich wirft.
Warum wird gegen die us-Regierung immer nur reagiert und nie agiert?
Warum wird hingenommen dass dieser immer provoziert und mehr?
Ist das Feigheit? Unterwürfigkeit? Dummheit?
Gemeinsam wären diese Staaten stark genug sich gegen diesen Wahnsinn aus der weißen Hütte zu wehren.
Brot und Spiele im Angesicht des Ressourcenmangels!
@Jakob
14. Januar 2026 um 11:19 Uhr
„Gemeinsam wären diese Staaten stark genug sich gegen diesen Wahnsinn aus der weißen Hütte zu wehren“
So ist es und es wird über kurz oder lang auch so kommen. Das Maulheldentum aus Washington sucht die immer größere Schwächung der eigenen Position und den eigenen gesellschaftlich-wirtschaftlichen Verfall zu übertünchen, der gerade auch in diesen Drohgebärden zum Ausdruck kommt. Hochmut kommt vor dem Fall, viele Kriegsabenteuer übersteht dieser kranke Moloch nicht mehr …
Mir war ja eh klar, dass die eigentliche Kontrolle des System woanders sitzt und ich war nie ein Fan von Trump oder Muks und Konsorten.
Aber ich finde eine Sache echt gut.. Es findet jetzt alles offen statt, so wie es eigentlich immer war. Somit erleben wir was dieses System wirklich ist. Überall ob Geopolitik, oder hier national, der Krieg der Machteleite gegen die Menschen ist offen sichtbar..