
Proteste im Iran neigen sich dem Ende zu
Die nächtlichen gewalttätigen Proteste im Iran scheinen langsam abzuebben, auch wenn das von westlichen Aktivisten bestritten wird. Stattdessen finden immer größere, die Regierung unterstützende Demonstrationen tagsüber statt. Wie sieht das Fazit aus? Eine schnelle Zusammenfassung.
Der Auslöser waren legitime Proteste gegen ungeschickte und schädliche Geldpolitikentscheidungen, welche insbesondere kleine Händler in den Basaren hart getroffen hatten. Hinzu kam eine Inflation, Wut über Wassermisswirtschaft und Arbeitslosigkeit und, in eingem geringeren Maße, Ärger über die autoritäre Auswahl von Bewerbern für öffentliche Ämter. Das waren die Auslöser. Worauf, darauf deuten heute vorliegende Informationen hin, Agenten von Mossad und CIA ihr Netzwerk aktivierten. Die daraufhin entstandenen brutalen Morde, oft mit Schusswaffen, und nicht selten nach dem gleichen Muster, das Anzünden von Moscheen, Gebäuden und sogar Menschen, deuten auf gezielte und trainierte „Rebellen“ hin, nicht auf einen organisch aus der Volksstimmung entstandenen Volksaufstand. Zeugenaussagen von überlebenden Aufständischen bestätigen das, auch wenn die Aussagen im Westen als Iran-Propaganda abgetan werden. Alles erinnerte an Vorgänge in Syrien, Libyen oder der Ukraine.
Konstitutionelle Monarchie
Umfragen westlicher Institute zeigten eindeutig, dass der Wunsch nach einer konstitutionellen Monarchie nur in einer Minderheit der Bevölkerung besteht. Zum Beispiel ergab ein Bericht, dass in einer Umfrage 2025 etwa 17 % der Befragten eine konstitutionelle Monarchie als bevorzugtes System nannten. Und die Umfrage war aus den USA finanziert, die Auswahl der Befragten „entsprechend“, ebenso wie die Fragestellung. Deshalb ist die Berichterstattung in westlichen Medien eher bizarr. Die Haltung der Bevölkerung zur Regierung in wissenschaftlich weitgehend neutraler Weise, lässt sich aus einer Umfrage des „Center for International and SecurityStudies at Maryland (CISSM) & IranPoll“ entnehmen. Auch wenn die letzte veröffentlichte aus 2018 ist, zeigt sie ein Bild, unmittelbar nach ähnlichen Unruhen, und da befürworten die Befragten sicher keinen gewaltsamen Umsturz, und implizit schon gar nicht die Wiedereinführung einer „konstitutionellen Monarchie“.
Rückblick
4.–7. Januar 2026: In dieser Phase berichteten Beobachter und Aktivistennetzwerke, dass Proteste in mehreren Stadtteilen Teherans sowie in anderen Städten wie Kazerun und im westlichen Iran stattfanden. Die Zahlen werden in unabhängigen Berichten teilweise als mehrere Hundert bis tausend Demonstranten pro Abend angegeben, sie sind stark fragmentiert aber in der Breite landesweit zunehmend sichtbar.
8.-10. Januar 2026: Bis zum 10. Januar hatten sich die Proteste deutlich ausgeweitet – nach Angaben von durch den Westen finanzierten Menschenrechtsgruppen und Aktivisten fanden Demonstrationen und Auseinandersetzungen in Dutzenden bis Hunderten Orten im gesamten Iran statt. Für einzelne Nächte (z. B. am 9. oder 10. Januar) wird von „Tausenden Personen“ in mehreren Städten gleichzeitig gesprochen, darunter Teheran, Mashhad, Isfahan und andere. Beispielsweise wird in einer Übersicht der Protestbewegung über die Zeit ein Wert von „mehr als 2.000 Protestierenden zwischen 8.–10. Januar“ genannt (obwohl diese Zahl je nach Quelle stark variieren kann), und es wird bestätigt, dass die Proteste über alle Provinzen hinweg aktiv waren. Nicht alle schlugen in Gewalt um.
Die Nacht vom 11. auf den 12. Januar 2026: Dem Westen zugeneigte Aktivisten und Medien erklärten, dass die Proteste nicht abgeebbt, sondern sich teilweise weiter ausgebreitet oder gehalten hätten– trotz einer landesweiter Internetsperre und massivem Einsatz von Sicherheitskräften. Die Lage war nach mehr als zwei Wochen Dauer der Unruhen sehr angespannt und auf an mehreren Orten gleichzeitig stattfindende Demonstrationen im Tausender-Bereich ausgedehnt. Insgesamt aber schien die Gewalt sich zu verringern, nicht zuletzt, weil Sicherheitskräfte zunehmend in Schusswechsel mit gewalttätigen Gruppen kamen, und diese teilweise neutralisieren konnten.
Eine von der iranischen Hackergruppe Handala verbreitete Liste mit 600 angeblichen Mossadagenten wurde bisher nur durch staatliche Medien verbreitet, aber nicht durch offizielle staatliche Stellen bestätigt. Es wird zwar immer wieder von verhafteten und auch getöten Mossadagenten berichtet, aber spezifisch auf die Liste ist noch kein offizieller Beamter der Regierung konkret eingegangen. Dennoch kann auf Grund der Verhaftungen nach dem 12-Tage-Krieg gegen den Iran davon ausgegangen werden, dass der Iran und die CIA hunderte, wenn nicht über tausend Agenten im Land aktiv haben. Wenn man nun die Zahlen von „einigen Tausend Demonstranten„, selbst wenn es insgesamt im ganzen Land über 10.000 gewesen sein sollten, in Bezug setzt zu fast 90 Millionen Einwohnern des Irans, besteht der begründete Verdacht, dass die Anführer diese gewalttätigen Demonstranten etwas anderes verfolgen, als die ursprünglichen Demonstranten, welche gegen wirtschaftliche Probleme protestierten.
Die Opferzahlen
Offenbar wurden über hundert randalierende Teilnehmer (im Westen gewaltfrei protestierende Oppositionelle) getötet. Al Jazeera berichtet auch von mehr als 100 getöteten Sicherheitskräften in den letzten Tagen (Stand 12. Januar 2026), was auf hohen Verluste bei Sicherheitskräften hinweist, und zeigt, dass die Behauptung, die Gewalt gehe ausschließlich von den Behörden aus, falsch ist. Auch wenn gut geschnittene Videos zeigen sollen, wie Sicherheitskräfte auf „unbewaffnete Demonstranten“ schießen, während die Regierung den westlichen Botschaftern Videos von Schusswechseln mit bewaffneten Gruppen zeigte.
Dieses Ausmaß an extremer Gewalt, so kurzfristig und ohne jeglichen Anlass, lässt ebenfalls auf von langer Hand und auf einen geplanten Aufstand schließen. Auf einem Video, so wurde behauptet, konnte man sehen, wie Gruppen von 100 bis 300 Personen eine Moschee anzündeten dann im Laufschritt zum nächsten Ziel liefen. Solche Meldungen verschwinden so schnell wie sie erscheinen und sind kaum zu verifizieren.
Die Sachbeschädigungen durch die „Demonstranten“ waren erheblich und bösartig, sie betreffen nicht nur Behörden, den Staat, also alle Steuerzahler, sondern auch und besonders jene, welche anfangs gegen wirtschaftliche Probleme protestiert hatten, kleine Händler. Es gab systematische Angriffe, wie gesagt auf Moscheen, aber auch Rettungsdienste, über 50 schwere Feuerwehrfahrzeuge wurden angezündet, Feuerwehrleute wurden verletzt und getötet. Teile der Verkehrsinfrastruktur sowie Regierungsgebäude, welche der Verwaltung dienen, unabhängig davon, wer die Macht ausübt, wurden zerstört. Vieles davon hatte wenig mit dem Regime selbst zu tun, sondern schien vielmehr darauf abzuzielen, die Bevölkerung zu schädigen.
Die Maßnahmen zielten anscheinend darauf ab, so viel Chaos wie möglich anzurichten. Die so genannten Rebellen, die im Falle eines westlichen Landes wohl eher Terroristen genannt würden, eroberten kein Gebiet und erhielten kaum Unterstützung aus der Bevölkerung und gar keine von der offiziellen Regierungsstruktur. Entgegen dem ersten CIA-Putsch von 1953 gab es offensichtlich keinen Verrat im Militär. Die „Freiheitskämpfer“ profitierten aber von westlicher Technologie, Geld, Informationen, koordinierten westlichen Propagandakampagnen, die den Eindruck erweckten, sie hätten die Regierung bereits gestürzt oder stünden unmittelbar bevor.
Dieser Aufstand hatte, wie auf TKP früher erklärt, keine Chance auf Erfolg, sondern wurde vermutlich inszeniert, um die Voraussetzungen für eine ausländische Intervention zu schaffen. Israelische Anstiftung wurde auf höchster Ebene der US-Politik und in Israel offen eingeräumt. War die Rechtfertigung für den letzten Krieg die angeblich kurz bevorstehende „Atombombe“ des Iran, wird diesmal der Vorwand wieder einmal ein „humanitärer“ sein, also Bomben für Freiheit, Menschenrechte und Demokratie.
Ein Detail zu angezündeten Moscheen
Das Format des Artikels lässt es nicht zu, auf alle Punkte einzugehen, aber auf das der brennenden Moscheen soll beispielhaft geantwortet werden. Im Westen heißt es, dass die Moscheen auch Stützpunkte der Basij-Milizen seien, und dass diese mit Gewalt gegen die Demonstranten vorgegangen wären. Das hört sich zunächst nach den üblichen Behauptungen von „Hamas-Hauptquartieren“ an. Aber das ist eine schwarz-weiße Sichtweise. Diese Organisation ist ein Teil der Islamischen Revolutionsgarden und wird von Orthodoxen und Radikalen dominiert. Und hat tatsächlich in Moscheen Stützpunkte, weil ihre Mitglieder auch kulturelle und religiöse Aufgaben wahrnehmen.
Laut iranischen Dokumenten beruht die Basij auf Artikel 151 der iranischen Verfassung, der vorsieht, dass alle Bürger für die Verteidigung der Nation ausgebildet werden sollen. Diese Milizen haben unter anderem die Aufgabe die Sicherheit im Inneren des Landes aufrecht zu erhalten, im Fall von Katastrophen Hilfe zu leisten, und bei Bedarf Polizei, Militär und/oder die Revolutionsgarden zu unterstützen. Sie haben auch kulturelle und gesellschaftliche Aufgaben, wie soziale, religiöse und wohltätige Aktivitäten zu organisieren. Insbesondere aber werden sie als „Schild der Revolution von 1979“ bezeichnet.
In offiziellen iranischen Kontexten wird die Basij als „Schlüssel für die nationale Sicherheit“ in den letzten vier Jahrzehnten beschrieben, die Organisation sei einer der Faktoren, die Stabilität und Ordnung im Land garantiert hätten.
Ihre Mitglieder werden oft als politische Gegner der „Moderaten“ bezeichnet, und umgekehrt. Manche Moderate hatten schon befürchtet, dass die Baji Kern eines Staatsstreiches sein könnten, falls die Liberalisierung zu schnell voranschreitet. Allerdings erkennen alle Iraner in Zeiten von permanenter äußerer Bedrohung an, dass die Revolutionsgarden und auch die Baij diejenigen sind, welche an vorderster Front gegen Angreifer von außen kämpfen. So groß die politischen Unterschiede sind, so groß ist aber auch die Anerkennung der Verdienste und der Opfer, welche diese Organisation für das Land gebracht hat. Der Hass gegen die Basij ist substantieller unter jenen Teilen der Bevölkerung, welche die Verfassung grundsätzlich und das Gesellschaftssystem an sich ablehnen. Aber auch diese würden wahrscheinlich keine tödliche Gewalt gegen sie einsetzen und Moscheen zerstören.
Deshalb ist die Schlussfolgerung überzeugend, dass die Gewalttaten, die Schüsse, Ermordungen und die Moscheebrände durch von außen in das Land importierte Kräfte verursacht wurden.
Die Reaktion der Behörden
Die iranischen Behörden zeigten sich von Trumps Interventionsdrohungen im Falle eines harten Vorgehens wenig beeindruckt. Sie versetzten ihre durchaus leistungsfähigen Luftverteidigungskräfte in Alarmbereitschaft, drohten mit Vergeltungsmaßnahmen und gingen hart gegen die „moderaten Rebellen“ vor. Nun scheint Trump zu erwägen, nur „nicht militärische“ Optionen gegen „das Regime“ einzusetzen, möglicherweise angesichts der demonstrativen Aktivierung der modernisierten und verbesserten Luftabwehr. Aber natürlich ist es auch möglich, dass solche Äußerungen wieder nur dazu dienen, die Aufmerksamkeit der iranischen Sicherheitskräfte einzuschläfern. Ähnlich wie kurz vor dem 12-Tage-Krieg, als sogar noch das nächste Treffen für Verhandlungen vereinbart worden war. Kurz bevor der Angriff stattfand. Wenn der Regierungschef sich mitten in einer Masse von Menschen bewegen kann, hat das durchaus Aussagkraft. Selbst wenn er getötet würde, gäbe es keinen RegimeChange, wie der letzte „unerwartete Tod“ von Regierungsverantwortlichen gezeigt hatte.
Das alte Drehbuch der USA
Im Prinzip verfolgen die USA immer noch das gleiche Drehbuch, das eine „Denkfabrik“ unter dem Namen „Welcher Weg nach Persien“ festgelegt hatte. Es geht darum, den Iran auszuhungern, Terroristen zu finanzieren und zu bewaffnen, um das Land von Innen heraus zu zerstören. Scheinabkommen sorgen für gute Presse im Inland und in der Welt, nur um sie ganz schnell zu brechen, natürlich unter dem Hinweis, dass der Iran sie nicht einhalte.
Das Dokument aus 2009 schreibt genau, was die Politik der USA in den folgenden Jahren umgesetzt hat. Es wird implizit erklärt, dass man die eigene US-Öffentlichkeit belügen muss, um die Zustimmung für die teuren Regime-Change-Maßnahmen zu erhalten, und dass die unterstützten Oppositionsgruppen, teilweise früher in den USA als Terrororganisation gelistet, wie die MEK, ohne die Unterstützung der USA gar nicht existieren würden. Wie üblich wird die Strategieentwicklung durch die Finanzierung aus der Öl-, Pharma-, Rüstungs- und High-Tech-Industrie ermöglicht.
Die nächsten Schritte
Es dürften einige Schauprozesse im Iran folgen, welche in der Öffentlichkeit das Bild des ausländischen Einflusses noch verstärken. Details über grausame Morde mit Enthauptungen (unbestätigt) und Verbrennungen durch die „moderaten Rebellen“ beginnen sich bereits zu verbreiten, im Westen als Propaganda und FakeNews abgetan. So wie die Gräueltaten der „moderaten Rebellen“ in Syrien. Schon während der Demonstrationen hatte die Regierung immer wieder gesagt, dass Proteste erlaubt und sinnvoll sind, um die Regierung auf Fehler aufmerksam zu machen, und dass man daraus lernen wolle. Sinnvolle Reformen dürften aufgegriffen und durchgesetzt werden, die Korruption eingedämmt, und versucht werden, durch Verhandlungen eine Situation zu erreichen, in der die Verteidigungsausgaben nicht mehr in der jetzt notwendigen Höhe aufrechterhalten werden müssen. Denn jeder iranischer Rial, der in die Verteidigung fließt, fehlt für Infrastruktur und Wirtschaftsförderung.
Israel und die USA dürften ihre Propaganda-Anstrengungen weiter verstärken, noch ein paar Milliarden in Bots und Influencer investieren, gefälschte und tatsächliche Einzeltaten verbreiten, und behaupten, ihre Sanktionen und Kriege seien nur für die Menschenrechte im Iran. Menschen, die vor den immer schlechter werdenden Lebensbedingungen flüchten, werden als Dissidenten vorgeführt. … Während gleichzeitig die Palästinenser keine Menschenrechte haben und das tägliche Morden in Palästina weitergeht.
Die Beiträge dieses Autors sind Meinungsbeiträge, keine objektiven Berichte.
Der Wille zum Protest und Widerstand gegen die Islamo-Faschisten ist ungebrochen, z.B. gestern in Teheran: https://x.com/i/status/2010975891761799234
Grundsätzlich wird das Volk überlegen, wie es den Widerstand weiterhin äußern will, denn die Repression des Regimes richtet sich mit roher Gewalt gegen alle Demonstranten und es gibt bereits Meldungen von mehreren Tausend getöteten Demonstranten.
Und das Ablenkungsmanöver mit den Gegendemonstranten ist doch durchschaubar und folgt den Prinzipien totalitärer Regierungen. Jeder erinnert sich noch an die SED-organisierten Demonstrationen, die Honeckers Regime unterstützen sollten.
Herr K, die dritte gespaltene Persönlichkeit des Propagandabeauftragten
Wunderfrau / Daisy.
@wonderwomen …. So ziemlich alles falsch was den Iran betrifft. Wer sich nicht mit der Verfassung beschäftigt, mit den intensiven politischen Auseinandersetzungen vor Richtungswahlen, und wer nicht sieht, wie sich „Moderate“ und „Progressive“ mit „Radikalen“ ablösen, und wie oft der Iran schon versuchte, mit dem Westen klar zu kommen, zuletzt mit dem JCPOA, der von Trump gebrochen wurde, kann man natürlich auch nur zu falschen Schlussfolgerungen kommen.
Sicher gibt es im Iran viele Probleme. Korruption, Misswirtschaft, falsche Gerichtsurteile, Todesstrafe. Aber die Wurzeln liegen in den Kriegen, welche die USA und kurz nach der Revolution die USA mit dem Irak gegen den Iran geführt haben. Daraus resultiert die politische Stärke der Erzkonservativen zum Beispiel, und die gesellschaftliche Rolle der Revolutionsgarden mit ihren steuerlichen Bevorzugungen, weil sie viele verlassene Fabriken übernahmen, als sich die Besitzer mit ihrem Vermögen ins Ausland abgesetzt hatten, und dann den Veteranen des Krieges und ihren Nachkommen bevorzugt Arbeitsstellen beschafften.
Und die Entscheidung von Donald Trump, die ich gerade hörte, 25% Zölle auf alle Länder zu verhängen, welche mit dem Iran Geschäfte machen trifft NATÜRLICH wieder die Schwachen, und im Prinzip alle Menschen, sollen die Normalisierung im Iran verhindern. Es wird sicher nicht den Menschen helfen, sondern sie weiter abschneiden von Medikamenten, von technischen Lösungen. Und es wird sie weiter enger mit Russland und China verbinden, um dort nach Alternativen zu suchen.
Jeder sucht sich seine Argumente danach aus, was ihm persönlich besser gefällt. Deswegen braucht es in der Wissenschaft die Falsifizuerung. Aber manche sind derart einseitig, dass man sie als nicht objektiv einstuft, obwohl der Mensch prinzipiell nicht objektiv sein kann.
Meine Quellen sind westliche. Ich suche gar nicht nach Details, was Regime-Anhänger und -Gegner sagen. Lt. diesen Quellen sind nicht allein die Sanktionen schuld, die ja lange Zeit ausgesetzt waren. China und Russland können nicht helfen.
MMn geht es primär um die Bombe. Es hat keinen Sinn, zu streiten, wer schuld ist. Man muss eine Lösung finden. Iran ksnn Amerika nicht besiegen. BRICS sind Entwicklungsländer.p, die vom Westen aufgebaut und ausgebeutet wurden. Sie können nicht auf die Unterstützung und gute Beziehungen verzivhten, aber sie wollen sich emanzipieren. Dies kann nicht mit einem Krieg gegen den Westen funktionieren.
Und das bedeutet, man muss die Verhandlungen wieder aufnehmen und sich beugen und seine Bombenambitionen aufgeben.
Dann muss das Volk nicht mehr leiden
Zweifelsohne wurden die Proteste, die es im Iran immer wieder gegen das Regime gibt, von außen infiltriert und befeuert. Schon hatte Trump „Hilfe“ angeboten, was die Absicht sehr deutlich gezeigt hat.
Aber a) das ist nicht vorbei. Bibi hat es weiterhin auf den Iran abgesehen.
b) den Menschen ist nicht geholfen, denn sie sind weiterhin unzufrieden, auch wenn jetzt die Leute vom Regime den Aufstand niedergeschlagen haben und pro Regime demonstrieren. Immer wenn Menschen für eine Regierung demonstriern – wie in Deutschland, dort demonstrieren bezahlte Profidemonstranten gegen die Opposition – dann stinkt das.
c) Das Land ist noch nicht reif für Demokratie. Es schwankt zw. religiösen Führern und Schahs hin und her.
d) Die Sanktionen bleiben solange, bis Iran einlenkt und die Verhandlungen wieder aufnimmt. Es geht nicht nur darum, dass es immer wieder die Auflagen zur Urananreichung gebrochen und hintergangen hat, indem man die KontroIle verhindert oder weit über die zugelassenen Grenzwerte angereichert hat, sondern auch um die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen und Verfolgung der Opposition. Gerade die EU sollte diesbzgl. aber still sein und vor der eigenen Türe kehren. Was die Diktatur betrifft, so ist das die Sache des iran. Volkes. Wenn ihnen der Zustand gefällt, müssen sie damit eben leben. Menschenrechtsverletzungen gibt es in vielen Ländern, auch in solchen, wo man das Regime abwählen kônnte.
Den Ami stören Diktaturen anderswo ja auch nicht, s. zB Syrien, Irak, Afghanistan und Isr…
Was die Bombe betrifft, geht das mMn die internationale Gemeinschaft was an. Dem Land wird es nicht besser gehen, solange es nicht einlenkt. China und Russland unterstützen andere Länder nicht in der Form wie der Westen das tut, indem er sie aufpäppelt und ihre Wirtschaft saniert, wie er das mit den Entwicklungsländern wie zB China und dem ehem. Ostblock und früher auch zB mit Venezuela getan hat. Auch in Venezuela sieht man, dass die Unterstützung Chinas und Russlands nur Aufrüstung bringt und China bezieht billiges Öl. Diese beiden Blöcke bringen keinen wirtschaftlichen Aufschwung, der für den Wohlstand wichtig wäre. Das machen nur die Amis…
Conclusio:
Iran sollte sich wieder dem Westen öffnen, um die Sanktionen loszuwerden. Dann muss das Volk nicht mehr leiden. Es muss seinen Hass auf Isr. loswerden. Es wird nie gegen Amerika gewinnen. Diese permanenten Stiche und Terroraktionen sind absolut sinnlos. Und größere Operationen würde man sofort niederschlagen. Der Weg des Friedens ist der beste. Darum setzt euch bitte wieder an den Verhandlungstisch.
Das alles gilt auch für Isr. Es hat sich auch Sanktionen verdient. Und Bibi ist abzusetzen. Wann endlich demonstrieren die Israelis gegen den Genozid an wehrlosen ausgehungerten Menschen, Frauen und Kinder, im Gazastreifen?
Ausgelöst wurden die Proteste durch einen Schock auf dem iranischen Devisenmarkt, der zunächst in der Hauptstadt Teheran wütende Händler auf die Straße trieb.
Russland und China können nicht helfen. Russland liefert nur Waffen (gegen Bezahlung) und China möchte Handel treiben und billige Rohstoffe. China ist ja selbst ein Entwicklungsland und wurde und wird vom „Westen“ aufgepäppelt und Russland betreibt Kriegswirtschaft. Es ist durch den langanhaltenden Ukraine-Krieg blockiert.
Auf die Dauer wird es nicht helfen, wenn man einfach die Nullen wegstreicht.
Gestern brachten die Ungeschnittenen einen Artikel des Ex-CIA Larry Johnson, der die Geheimdienstoperation für gescheitert erklärt: „… Der Plan der CIA/des Mossad, eine Farbrevolution im Iran auszulösen, der weltweite Aufmerksamkeit und eine Flut von Propagandabotschaften auf sich gezogen hat, in denen die iranischen Proteste als massive, unaufhaltsame Volksbewegung dargestellt wurden, ist gescheitert. …“
Hoffentlich ist es wirklich ausgestanden. Nach der Erfahrung wird ein weiterer Versuch viel schwieriger?
Betreff: Ihr Artikel „Panhellenische Bewegung gegen den digitalen Totalitarismus“
Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,
Erlauben Sie hier eine Korrektur fürs Protokoll.
Die Exodus-Initiative ist nicht die einzige dieser Art in Griechenland und keineswegs die erste.
Die allererste Initiative ging von einer anderen Organisation aus mit dem Namen „Ethnikoi Phylakes“ (übersetzt als „Nationalwächter“ oder „Wächter der Nation“) die sich aus Patrioten und Freiheitsliebende zusammensetzt und Menschen aller Parteien mobilisierte.
Mehr bei:
https://ethnikoiphylakes.org
E-Mail: info@ethnikoiphylakes.org
Tel. +30-210-5248000
Ich danke Ihnen daß Sie meinen Kommentar veröffentlicht haben.
„Zum Beispiel ergab ein Bericht, dass in einer Umfrage 2025 etwa 17 % der Befragten eine konstitutionelle Monarchie als bevorzugtes System nannten. Und die Umfrage war aus den USA finanziert, die Auswahl der Befragten „entsprechend“, ebenso wie die Fragestellung. Deshalb ist die Berichterstattung in westlichen Medien eher bizarr“
Das iranische Volk, genauer muß man sagen die (multiethnische) Bevölkerung des Iran, hat 1979 in einer der beeindruckendsten Revolutionen der Geschichte den Schah, eine US-Marionette, gestürzt. Es hat sicher nicht das vom westlichen Imperialismus ausgedachte und seinen Medienpapageien herbeigeschriebene Bedürfnis nach einer „konstitutionellen Monarchie“, die nichts Anderes wäre als eine Restauration des verlorengegangenen westlichen Einflusses. Eine solche anzuraten ist nur dumm oder bösartig.
Mir ist auch nicht zu Ohren gekommen, dass aus dem Iran Österreich eine konstitutionelle Monarchie unter Wiedereinsetzung des Hauses Habsburg bzw. für Deutschland eine solche mit den Hohenzollern angeraten wird. Dementsprechend sollten wir endlich unsere mit Diffamierung und Einmischung verbundenen, vorneherum „guten“, hintenherum hinterfotzigen „Ratschläge“ einpacken und dem iranischen Volk wie den anderen Völkern die Lösung ihrer Probleme selbst überlassen, höchstens dann wirklich zu helfen versuchen, wenn wir wirklich um Hilfe gebeten werden. Das würde unser Ansehen in der Welt schlagartig anheben …
Nochmals vielen Dank für Ihre aufschlussreiche Berichterstattung, Herr Mitschka.
Was Israel erwarten würde, wenn es einen RegimeChange gäbe?
https://x.com/IranObserver0/status/2010785841346724099
Israel würde das gleich tun, wie nach dem Fall von Assad, nämlich sämtliche militärische Anlagen zerbomben.
„Schon während der Demonstrationen hatte die Regierung immer wieder gesagt, dass Proteste erlaubt und sinnvoll sind, um die Regierung auf Fehler aufmerksam zu machen, und dass man daraus lernen wolle.“
Das haben die Mullahs gesagt? Tatsächlich?
In Europa sind Protestler dasselbe wie Terroristen.
Da sollte man annehmen, dass die Mullahs noch lange regieren, weil sie fähig sind zu Reformen und Europa zerfällt, weil die Führung Unfehlbarkeit in Anspruch nimmt.
Da sie die Proteste blxtig niedergeschlagen und die Opposition weggespxrrt haben, war das offenbar nur Gerede.
OK, keine Video links. Hmmm Professor M. Marandi, der m.E. repräsentativ für die Mehrheit der Intellektuellen des Iran ist, spricht gerade über die Vorgänge und insbesondere die Demonstrationen, welche die Verfassung und das System des Iran verteidigen. Es ist auf dem Kanal von Danny Haiphong und wurde am Agend des 12. Januar ausgestrahlt. Kurz nachdem dieser Artikel erschien. Empfehlenswert, wer noch unsicher ist, was im Iran passiert.