
Die russische UN-Reaktion auf den US-Angriff
Die russische Rhetorik zielt darauf ab, Russlands regionalen Einfluss zu wahren und die Pläne der USA dort zu erschweren. Ob das gelingt, ist fraglich.
Der russische Ständige Vertreter bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensja, teilte die offizielle Reaktion seines Landes auf die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA mit. Er verurteilte sie als „Vorboten einer Rückkehr zu einer Ära des Gesetzlosigkeit und der US-Dominanz durch Gewalt, Chaos und Ungerechtigkeit, die Dutzenden von Ländern in verschiedenen Regionen der Welt weiterhin Leid zufügt“, bevor er die Freilassung von Maduro und seiner Frau forderte. Anschließend wies er auf die langjährige Heuchelei der USA hin, die den UN-Charta selektiv anwenden.
Russland „unterstützt voll und ganz die Politik der bolivarianischen Regierung, die darauf abzielt, die nationalen Interessen und die Souveränität des Landes zu schützen“, da es sich um einen der wichtigsten strategischen Partner Russlands im Globalen Süden handelt. Es hofft auch, dass andere „ihre Doppelmoral aufgeben, ohne zu versuchen, einen so eklatanten Akt der Aggression zu rechtfertigen, aus Angst, den US-‚globalen Gendarmen‘ zu verärgern, der wieder den Kopf erhebt“. Dies deutet darauf hin, dass die Festnahme Maduros durch die USA bereits Dutzende ausländischer Führer eingeschüchtert haben könnte.
Er sagte auch, dass die USA „nicht einmal versuchen, die wahren Ziele ihrer kriminellen Operation zu verbergen, nämlich die Etablierung einer unbegrenzten Kontrolle über die natürlichen Ressourcen Venezuelas und die Durchsetzung ihrer hegemonialen Ambitionen in Lateinamerika. Auf diese Weise erzeugt Washington neuen Schwung für Neokolonialismus und Imperialismus, die von den Völkern dieser Region und des Globalen Südens insgesamt wiederholt und entschieden abgelehnt wurden.“ Nebensja forderte daraufhin eine globale Verurteilung.
Er schloss ominös ab: „Die Glocke läutet nun über die gesamte Region und ruft jedes Land der Westlichen Hemisphäre. Die Glocke läutet auch für alle UN-Mitgliedstaaten und für die Zukunft der Organisation selbst.“ Bei einer Überprüfung des Ganzen hat Russland seine Rolle als Verfechter des Völkerrechts und als Stimme des Globalen Südens im UN-Sicherheitsrat bekräftigt, insbesondere Lateinamerikas. Dies appelliert an seine traditionellen antiimperialistischen und linken Verbündeten in der Region, die eine Geschichte großer Massenkundgebungen haben.
Indem es die Aufmerksamkeit auf das explizite Ziel der USA lenkt, ihren „Einflussbereich2 über die Westliche Hemisphäre wiederherzustellen, was offen die Beschränkung der Souveränität dieser Länder beinhaltet, indem sie für ihre Beziehungen zu US-Rivalen wie China und Iran bestraft werden, könnte es auch Unterstützung von einigen Nationalisten gewinnen. Der Zweck scheint zu sein, die russische Soft Power durch rhetorische Mittel zu stärken, um die lateinamerikanischen Partner zu inspirieren, potenziell bevorstehendem US-Druck zu widerstehen, ihre Beziehungen einzuschränken.
Obwohl der Handel mit der Region weit unter seinem Potenzial liegt und hauptsächlich russische Exporte von Weizen, Dünger, Energie und Waffen betrifft, fungiert er dennoch als eine Art Ventil gegen den Druck westlicher Sanktionen. Russlands militärstrategische Beziehungen zu Kuba, Nicaragua und Venezuela stellen auch eine symbolische Antwort auf die militärstrategischen Beziehungen der USA zu der Ukraine und anderen Ländern dar, die Russland als seinen „Nahen Ausland“ betrachtet, sodass die Offiziellen stolz darauf sind. Ihr Verlust würde daher einen symbolischen Rückschlag darstellen.
Zusammenfassend war Russlands Reaktion auf die Festnahme Maduros durch die USA vorhersehbar, aber das bedeutet nicht, dass sie unbedeutend ist. Sie kann nicht die Freilassung von ihm und seiner Frau sichern, aber sie könnte einige Staaten inspirieren, potenziell bevorstehendem US-Druck zu widerstehen, ihre Beziehungen einzuschränken. Russland könnte auch seine traditionellen antiimperialistischen und linken Verbündeten inspirieren, große Massenkundgebungen in der gesamten Region zu organisieren. Der Zweck ist, Russlands regionalen Einfluss zu wahren und die Pläne der USA dort zu erschweren, aber es ist unklar, ob es gelingen wird.
Bild „Vladimir Putin and Nicolás Maduro (2017-10-04)“ by Пресс-служба Президента Российской Федерации is licensed under CC BY 4.0.
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Andrew Korybko ist ein in Moskau ansässiger amerikanischer politischer Analyst, der sich auf den globalen systemischen Übergang zur Multipolarität spezialisiert hat. Er veröffentlicht auf Englisch auf seinem Substack-Blog. Auf Deutsch exklusiv bei TKP.
1.) Die Wahrscheinlichkeit, daß Rußland andere Staaten angreift, neben der Ukraine, ist ungefähr so hoch, als wenn ich durch einen Weltraumbrocken getroffen würde.
1.1.) Bekanntlich hat auch Ukr. die russ. Minderheit auf ukr. Staatsgebiet (7 Mio. E. von ca. 42 Mio. E.) seit 2014 angegriffen und 15.000 Zivilisten ermordet = Amnesty int’l Report von 2022/23, damit den Krieg begonnen.
Und die russische Sprache verboten. (Fast) alle Ukrainer können russische Sprache. Außerdem wurden systematisch russische Kirchen / Kulturgüter zerstört.
1.2.) Woher kommt eigentlich der ukrainische Haß auf die Russen ?
Die Russen leisten seit 24. Feb. 22 lediglich Nothilfe für bedrängte Landsleute. 10 Tage später = 6. März hatten Ukrainer Vertreibung / Ermordung der 7 Mio. Russen geplant.
Ukr. möchte das Land russenfrei.
2.) Das (= evtl. Angriffskrieg auf Polen, baltische Staaten etc.) sagt eine Lage-Einschätzung der Top-Dienste aus USA, die alle Möglichkeiten der Aufklärung haben und Angriffsvorbereitungen sofort erkennen.
Allein das Pentagon hat 35.000 Mitarbeiter (fünfunddreißigtausend), die den ganzen Tag nix anderes machen, als Ki-gestützt weltweit jegliche Kommunikation zu überwachen und Satellitenbilder auswerten.
3.) Harald Kujat, Luftwaffen-General, dt. Ex-Chef NATO-Europa, hat diese Tatsache kürzlich berichtet.
Jeder, der was anderes behauptet, soll entsprechende Belege auf den Tisch legen und nicht düster von halluzinierten russischen Angriffsvorbereitungen raunen.
Rundbrief der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag
Der Konfrontationskurs von Merz gegenüber Russland ist dagegen schädlich und droht, das Sterben zu verlängern.
Zudem soll weiter deutsches Geld nach Kiew fließen. Für 2026 plant Merz 15 Milliarden Euro plus Soforthilfen.
Das ist ein Verrat am Steuerzahler, denn bereits vor dem Krieg galt die Ukraine als hochgradig korruptes Land.
Die deutschen Steuermilliarden drohen ohne nennenswerte Kontrolle zu versickern. Künftig darf es Unterstützung daher nur unter strenger Aufsicht geben, verbunden mit Aufträgen für die deutsche Wirtschaft.
Die AfD-Fraktion wird sich auch weiterhin mit aller Kraft für die Interessen unseres Landes und seiner Bürger einsetzen.
Darauf können Sie sich auch im neuen Jahr verlassen.
Die Damen des Salons………naja, lassen wir das….;))
Wenn sich westliches „Denken“ versucht, die russische Mentalität zu erklären, dann kommt so ein Blödsinn heraus, wie dieser „Autor“ schreibt. Wie immer sinnloses Gebrabbel.
„Der Zweck ist, Russlands regionalen Einfluss zu wahren und die Pläne der USA dort zu erschweren, aber es ist unklar, ob es gelingen wird.“
Nein, eben in jenen „Dimensionen“ „denkt“ nur der ignorante Westen.
Weder Putin noch Russland waren je solcherart Cowboys wie die USA, die zuerst schießen und dann fragen. Dementsprechend ist diese Reaktion vor der UNO einfach das, was man zu so etwas im Moment sagen kann. Die wahre Reaktion wird gerade ausgearbeitet (oder adaptiert, weil man sicher nicht vollkommen unvorbereitet ist).
Ich bin sicher, wir alle werden diese Reaktion bemerken…..(vielleicht sogar die USA, die irgendwie gar nichts mehr zu gneißen scheint und sich freiwillig immer tiefer in jede Schei++e reitet, die man selbst quer über den Erdball verteilt hingekackt hat – es ist ja nicht Trump, sondern die Dienste).
Fragen in die Runde: wie viele „Schauplätze“ kann diese US-Armee gleichzeitig mit Aufklärung, Planungsstab, Logistik, Nachschub, Einsatztruppen,…“bedienen“?
Wenn auch noch Grönland & Iran, wird man dann Putins Lachen bis nach Wien hören?
Funfact: Putin soll über Z gesagt haben „if we have a corrupt stupid sitting in Kiew, let him sit there“.
In Puncto Trump wird er nicht viel anders denken…;))
Juri Podoljaka reagierte bereits auf Telegramm auf das nächste Abenteuer – maschinell übersetzt: „… „Die Vereinigten Staaten könnten Grönland bereits im Juli übernehmen“, Politico… Gleichzeitig erklärt Dänemark (zu dem die Insel formal gehört) dass dies das Ende der NATO sein wird. … Also möchte ich sagen – GOTT helfe. Und ja, ich wünsche beiden Seiten den Sieg. Und das Wichtigste ist, dass sie das länger unter sich klären. …“
Im Juli? Woanders habe ich gelesen, dass es bereits in zwei Monaten so weit sein könnte. Dem Rest kann ich zustimmen. Trump müsste die Aktion damit starten, dass er die Stützpunkte hiesiger Diktatoren bombardiert? Dann kann das zerstörte Zeug nicht mehr Richtung Moskau geschickt werden.
Und ja, bitte zuerst Grönland, erst dann an den Iran denken. Oder besser gar nicht mehr.
Ich wäre ehrlich gesagt wenn schon, dann zuerst für den Iran – der kann sich nämlich wehren und wird das auch tun!
Ich habe mit dem Iran Mitgefühl und mit den Dänen nicht – unter dänischer Ratspräsidentschaft wurde die Chatkontrolle mächtig vorangetrieben. Heute habe ich bei Röper gelesen, dass Dänemark dem Klavierspieler 3% BIP schickt – Rekord in Westeuropa. Dort kann sich Trump gerne mit dem Cowboytum austoben.
Bei Gelegenheit – Böses Medium zitiert Fico: „Großmächte haben das Völkerrecht außer Kraft gesetzt“ – er verwendet ganz offiziell Worte wie Entführung.
@Saloon-Damen…Peng! Ffffht
Rußland „ unterstützt voll und ganz die Politik der bolivarianischen Regierung, die darauf abzielt, die nationalen Interessen und die Souveränität des Landes zu schützen“…..aha….
was hat das mit Venezuela zu tun ? 😳
Rußland vereinbarte unter den Sozialisten mit Bolivien einen 975 Millionen-Dollar-Lithium- Vertrag und „toleriert“ jetzt einen Staatsführer, der Kapitalismus für alle propagiert….
Ein weiterer Beweis, daß Großmächte all over the world ihre Finger im Spiel haben und letztendlich eine Krähe der anderen kein Auge aushackt.
Gespielte Empörung gehört zum Geschäft….
Ach meine Liebe.
Einen weiteren Kommentar nicht verstanden.
Venezuela heißt amtlich Bolivarische Republik Venezuela, spanisch República Bolivariana de Venezuela. Hat mit Bolivien nichts zu tun.
Frau Schoenfelder, schauen Sie mal nach, was „bolivarianisch“ bedeutet… jedenfalls nicht bolivianisch…
Treffen sich ein Busfahrer und ein KGB-Mann…
Ein US-Spion in Moskau betritt das Hauptquartier des KGB: „Ich bin ein US-Spion und möchte gestehen“ sagt er dem Portier. „Zimmer 7, 1. Stock“….
Dort angekommen wird der Ami gefragt: „soso, Sie sind also Spion, haben Sie auch eine Waffe?“
„Ja natürlich“ – „Dann melden Sie sich bitte auf Zimmer 25 im 2. Stock.“
„Aha, Sie sind also US-Spion mit einer Waffe – haben Sie auch einen Geheimauftrag?“
„Selbstverständlich!“ – „Dann gehen Sie in den 3. Stock, Zimmer 37“
„Sie erklären also, Sie seien ein bewaffneter US-Spion mit einem Geheimauftrag?“
„Ja“
„Dann fahren Sie gefälligst damit fort und stören uns nicht länger bei der Arbeit!“
(echter „Putin-Humor“ ;))
Rußland „ unterstützt voll und ganz die Politik der bolivarianischen Regierung, die darauf abzielt, die nationalen Interessen und die Souveränität des Landes zu schützen“…..aha….
was hat das mit Venezuela zu tun ? 😳
Rußland vereinbarte unter den Sozialisten mit Bolivien einen 975 Millionen-Dollar-Lithium- Vertrag und „toleriert“ jetzt einen Staatsführer, der Kapitalismus für alle propagiert….
Ein weiterer Beweis, daß Großmächte all over the world ihre Finger im Spiel haben und letztendlich eine Krähe der anderen kein Auge aushackt.
Gespielte Empörung gehört zum Geschäft….
OK, man setzt also auf Unruhen, wiegekt das Volk auf etc.
Doppelmoral erkenne ich bei jenen, die Russlands Angriff auf die Ukraine „verstehen“, aber die die Hopsnahme des Diktators empôrt. Es ist an sich nicht unlogisch. Hinter beidem stehen die selben Mächte, nämlich Russland und China. Aber wenn die NATO nichts in der Ukraine zu suchen hat, was Trump immer wieder bestätigte, hat auch Russland nichts vor der Haustüre der USA zu suchen. Gewiss aber geht es noch um viel mehr als das.
Rodriges dürfte kooperieren. Wenn es jetzt Unruhen gibt, so sind das wohl schon ausländische und teilw. die Opposition, die sich erhofft hat, selbst ans Ruder zu kommen. Da müsste man auf die Neuwahlen warten. Sie können erst stattfinden, wenn Rodriges anerkennt, dass Maduro weg ist. Das macht sie natürlich vorläufig nicht. Egal, darüber haben eh schon viele spekuliert. Das wird man sehen.
Ich dachte, dass Venezuelas Ölraffinerien wieder unter US-Kontrolle gebracht werden, dient der Vorbereitung auf den Iran-Krieg..der Iran würde vermutlich die Straße von Hormuz schließen. Aber anscheinend versetzt dieser äh Schachzug auch Russlands Wirtschaft einen schweren Schlag. Das ist interessant, mal die Sicht der „anderen“ hier…
Ich bin auf eine Analyse im Ex xpress gestoßen. Link folgt
Venezuela kippt – Kreml machtlos: Warum Putin jetzt Milliarden verliert
Maduro ist weg – und in Moskau schrillen die Alarmglocken. Für Putin bricht ein wichtiger Vorposten im US-Hinterhof weg: Öl-Deals versiegen, Einfluss schmilzt, Milliarden stehen auf dem Spiel. Die USA halten jetzt den Schlüssel zu Venezuelas Öl-Schatz.
Russland profitierte von venezolanischem Öl über Rabatte, Tauschgeschäfte und verschleierte Lieferketten. Gerade unter westlichen Sanktionen waren diese Kanäle wertvoll. Mit der anhaltenden US-Blockade und einer möglichen Westorientierung in Caracas werden sie enger, riskanter oder verschwinden ganz.
Das heißt konkret: höhere Kosten, weniger Flexibilität, weniger Spielraum für Moskau.
Der Ölpreis könnte mittel- und langfristig sinken, wenn Venezuela stabilisiert wurde und wieder mehr Öl liefern kann. Russland erleidet auch einen Prestigeverlust, denn es versagt als Schutzmacht.
Mit einem möglichen Kurswechsel in Caracas geraten auch russische Militärkontakte, Sicherheitskooperationen und Geheimdienst-Netzwerke unter Druck. Venezuela war ein Brückenkopf – wirtschaftlich wie strategisch. Fällt er weg, verliert Russland Reichweite in einer Region, die es mühsam aufgebaut hatte.
Russland ist jedoch durch den Ukrainekonflikt blockiert. Zudem gab es einen Deal, dass sich die Amis bald raushalten würden? Mit China wurde auch gedealt – es wird weiterhin Öl beziehen und darf vermutl. Taiwan holen.
Peking ist Venezuelas größter Gläubiger. Über Jahre flossen zig Milliarden Dollar nach Caracas – abgesichert durch Öl-gegen-Kredit-Modelle.
China bezog zuletzt rund 450.000 bis 500.000 Barrel venezolanisches Öl pro Tag, meist stark rabattiert. Gerät dieses Modell ins Wanken, drohen: der Verlust von Sicherheiten für offene Kredite, der Wegfall günstiger Ölimporte, ein strategischer Rückzug aus Lateinamerika.
China verurteilt den Machtbruch, kann ihn aber nicht verhindern. Militärisch machtlos, wirtschaftlich vorsichtig, wartet Peking ab – und hofft auf Stabilität. Ideologie ist zweitrangig. Entscheidend ist, ob am Ende noch Öl fließt und Schulden bedient werden., schreibt der Ex xpress.
Wie sich das entwickeln wird, wird man sehen. Jetzt sind mal die Hitzköpfe dran…dabei werden die Amis einfach zuschaun, schätze ich.
https://exxpress.at/politik/venezuela-kippt-kreml-machtlos-warum-putin-jetzt-milliarden-verliert/
PS, zur UNO. Dieser versiffte Gutmenschenverein, in dem man unterkommt, wenn man schon sonst überall versagt hat, ist ohnehin ein nutzloser Verein. Ich denke, sie wird sich bald auflösen…
Mir ist nichts davon bekannt, dass Maduro den Süden der USA jahrelang beschossen und dadurch 14.000 Ami-Zivilisten umgelegt hätte. Sein größtes Verbrechen laut Pepe Escobar – Öl wurde nicht für Dollarini, sondern für Yuan usw. verkauft. Ich verstehe die michelige Begeisterung dafür nicht, dass der US-Diktator sämtlichen Ländern des Planeten vorschreiben möchte, in welcher Währung sie den Handel treiben dürfen.
Naja, Maduro hat schon seine Spielchen getrieben mit den USA. 8 Mio Exilvenezolaner, Drogenkartelle, lieferte Öl an China, Russland, Iran, Kuba…enteignete US Raffinerien, hat die Investitionen nicht ausreichend abgegolten etc. Rüstete auf, China und Russland nisteten sich ein, um von dort aus weitere Südamerikan. Staaten unter ihren Einfluss zu bringen. Und im Prinzip ist es verständlich, dass die USA ihr parasitäres Petrodollarsystem nicht von einem Tag auf den anderen aufgeben wollen. It’s under construction. Trump weiß, dass es zu Ende geht. Die weltweiten Verwerfungen beträfen aber auch uns. Sie finden es ja schon nicht lustig, wenn die Schokoladepreise steigen ;-) Sowas baut man am besten langsam ab. Das wissen auch die BRICS.
Ich gehe immer noch davon aus, dass gedealt wird und dass das besser ist als Krieg.
Ich möchte im Ggs. zu einigen anderen hier nicht, dass die USA untergehen. Sie ist ein nötiges Gegengewicht zu anderen Weltmachtbestrebungen, vor allem auch zum K-ismus, dessen Experimente ja schon mehrfach gescheitert sind. Ich möchte lieber in Freiheit leben.
Ich habe immer gesagt, es pressiert, Putin soll aufhören, denn die Amis soll man nicht unterschätzen. Jetzt ist es doch passiert. Sie müssen zugeben, das war eine coole Aktion. Eine Machtdemonstration, hm? Irgendwie surreal ;-) Wenn die anderen Weltmächte nicht ganz doof sind, haben sie sich geeinigt. Putin wird die Verluste durch weitere Deals mit den USA wieder wettmachen können. Aber er sollte jetzt wirklich einen Zahn zulegen.
Was ist eine „michelige Begeisterung“? :-) Er kann das Petrodollarsystem eh nicht vorschreiben…aber aus seiner Sicht muss er um Amerika kämpfen. Das hat er gut gemacht.
Nicht wenn es gelingt, dem US-Diktator Verluste zuzufügen – worauf die eigenen MAGA-Leute mit ihm abrechnen werden. Er hat ja keine neuen Kriege versprochen – wenn er hier ohne Kosten durchkommt, wird er genauso woanders machen.
Globalismus nach der Neocons-Art mit der USA-Weltherrschaft? Nicht besser als die wokistische Variante, die genauso eine Weltregierung vorsieht. Eigentlich wäre es Gleiches.
So läuft freie Marktwirtschaft, dass jedes Land dorthin Öl liefert, wohin es möchte. Auch wenn der US-Diktator sich anmaßt, dies nach Gutdünken diktieren zu dürfen.
Der heutige Artikel „Der US-Blitzkrieg gegen Venezuela: Niemand ist mehr sicher“ liefert noch eine Erklärung, die ich bereits öfter woanders gelesen habe: „… Maduro wurde deshalb bestraft, weil er es gewagt hatte, sich offen für die palästinensischen Opfer des von Israel und den USA derzeit gemeinsam begangenen Völkerm@rds auszusprechen. Und israelische Politiker, die stets als absolute Aggressoren auftreten, nehmen Trumps Angriff auf Venezuela bereits zum Anlass, Iran mit ähnlicher Gewalt zu drohen. …“
Globalismus als Zionistenstan-Weltherrschaft? Möchte jemand hier so etwas wirklich erleben?
Liefert Öl an die Konkurrenz aus US-Raffinerien, die er enteignet und verstaatlicht hat, schädigt damit das Dollarsystem…muss man dazu sagen.
Die MAGA-Bewegung ist nicht enttäuscht. Dass Blumenthal etwas anderes sieht, verwundert mich nicht, abwarten.
Dass Maduro deswegen verhaftet wurde, weil er Isr. kritisiert hat, glaube ich nicht. Es gibt viele Gründe. Aber es dürfte wie von mir schon vermutet auch etwas mit dem Iran-Krieg zu tun haben.
Also ich meine, gelingt diese Aktion, wird die MAGA-Bewegung zufrieden sein. Es ist Amerika First. Aber wenn er für Großisr. in den Krieg zieht, ist es bestimmt vorbei. Dann kann er die Midterms vergessen. Ich bin da nämlich auch nicht sehr begeistert. Das mit Venezuela verstehe ich. Das ist die amerikanische Hemispäre. Aber der Iran?
Ja, diese Seite Amerikas, in Abhängigkeit vom Deep State und der „Wall Street“ zu sein, missfällt auch mir…und MAGA…
Paul Craig Roberts, einst Vizeminister in der Reagan-Regierung und der eigentliche Autor Reagans Wirtschaftspolitik heute in den Ungeschnittenen: „Der Friedenspräsident zieht in den Krieg“. Hier gibt es Zitate wie: „… Nicht zufrieden damit, Venezuelas Vermögenswerte zu stehlen, hat es Trump jetzt auch auf die Souveränität Irans abgesehen. Amerikanisches Geld ist in NGOs im Iran geflossen und wurde genutzt, um Straßenproteste gegen die Regierung zu bestechen – so wie es in Kiew geschah, als die gewählte ukrainische Regierung gestürzt und eine amerikanische Marionette installiert wurde. …“
Wie oft schimpft Roberts auf Putin als eine Art seelisch russischer Hardliner aus den USA: „… In den Vereinigten Staaten ist Hegemonie kein Ausdruck amerikanischen Nationalismus. Sie ist ein Instrument von Geldinteressen und ein Diener eines Groß-Israel. … Angesichts der Beweise vor Putins Augen, dass Trump den Präsidenten eines Landes entführt und die Destabilisierung eines weiteren Landes in Gang gesetzt hat, wie kann Putin da noch irgendeine Chance auf ein sinnvolles Abkommen mit Trump sehen? Liegt die Realität jenseits des Fassungsvermögens Putins und der russischen Nation? …“
Offenbar hofft Roberts, dass Putin doch noch knallhart durchgreift und die Umtriebe stoppt. Schön wär’s.
Roberts = eine Meinung. Trump zieht nicht in den Krieg, noch nicht. Es war eine Verhaftung.
Jack Reveal auf YT
analysiert Trumps Rede im Anschluss an die hollywoodreife OP
Das schockt selbst die Härtesten: „Das war erst der Anfang!“
Trump zurück bei der Monroe Doktrin? Haben die Amis gedealt? Neue Aufteilung der Einflusssphären der Supermächte? Afrika den Chinesen und Russen, Asien sowieso, Amerika den Amis…und EUropa bleibt allein zaus :-)
Putin kann mMn nichts machen. Der Friedensprozess läuft inzwischen ohne Russland weiter. Ich glaube, die Russen haben den günstigsten Zeitpunkt verpasst oder gedealt. Man wird es sehen.
„dient der Vorbereitung auf den Iran-Krieg“
Der Wiederaufbau der venezolanischen Ölindustrie dürfte 10 Jahre dauern.
Zum Ölpreis: Oft liest man, dass der Ölpreis sich verhalten müsse, wie der Kartoffelpreis am Wochenmarkt. Ist leider nicht so.
Fällt das BIP durch hohe Ölpreise, dann sinkt die Nachfrage, weil die Käufer nicht mehr zahlen können, der Preis fällt, ist nicht mehr kostendeckend und das Angebot verknappt sich. Es kommt mit dem niedrigeren Preis nicht wieder hoch, weil die Käufer durch den BIP-Rückgang aufhören zu produzieren. Das war ja gerade Keynes Idee, hat aber Grenzen.
Dass die letzte Kartoffel für 1 Mio weggeht, ist ein altes Wunschdenken. In den Extremen reagiert das Modell nicht, wie es der Linealstrich erwarten ließe.
Die OPEC+ hat in den letzten Jahrzehnten sichtlich versucht, diese Zusammenhänge zu verstehen und den Preis zumindest für den Westen zu treiben, um Fracking und Energiewende zu helfen. Mit sehr begrenztem Ergebnis.
Die Frage ist eine 70 Jahre alte Debatte. Jedes Jahr gräbt ein Kolumnist jedoch wieder das Kartoffelmodell aus und erklärt alle Ressourcenprobleme für beendet.