EU-24 geben 90 Milliarden Euro Kriegskredit an Ukraine aus Steuergeldern

19. Dezember 2025von 4,8 Minuten Lesezeit

Um 5 Uhr früh einigten sich in Brüssel 24 EU-Mitglieder darauf der Ukraine einen Kredit über 90 Milliarden zu geben. Mit dabei auch alle Länder, die Sozialausgaben kürzen, unter EU-Kuratel stehen wie Österreich, oder selbst vom Bankrott bedroht sind wie Frankreich. Nicht dabei sind Tschechien, Slowakei und Ungarn.

Ratspräsident Costa und von der Leyen verkündeten Erfolg bei Ukraine-Kredit: „Wir haben uns verpflichtet und wir haben geliefert“, sagte Ratspräsident António Costa gegenüber Reportern auf einer Pressekonferenz nach dem Gipfel. Sowohl Costa als auch Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichneten das Ergebnis des Krisengipfels – die Vergabe eines EU-Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro an die Ukraine – als Erfolg, obwohl es ihnen politisch nicht gelungen war, sich auf ihre bevorzugte Option zu einigen: den Reparationskredit.

„Ich bin sehr froh, sagen zu können, dass wir es geschafft haben“, sagte von der Leyen.

„Unser Ziel ist es nicht, den Krieg zu verlängern. Tatsächlich sind die heutigen Entscheidungen entscheidend, um einen gerechten und dauerhaften Frieden in der Ukraine zu erreichen“, sagte Costa.

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen sagte: „Das Fazit nach dem heutigen Tag ist, dass unsere Unterstützung für die Ukraine garantiert ist.“

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz behauptete, das Ergebnis sei genau so, wie er es „gefordert“ habe. In Wirklichkeit war es jedoch das Gegenteil von dem, was er gefordert hatte. Bei seiner Ankunft auf dem Gipfel bekräftigte er seine seit langem vertretene Position, dass das Reparationsdarlehen die einzige Option zur Finanzierung der Ukraine sei.

Merz rückte auch danach nicht von seinem Standpunkt ab und erklärte auf X, dass Russland seine eingefrorenen Gelder erst dann zurück erhalte, sobald es Reparationen an die Ukraine gezahlt habe, also nie:

Merz untermauert damit was indische Diplomaten wie M.K. Bhadrakumar über seinen Familienhintergrund sagen:

In Bezug auf den Mercosur stellte von der Leyen das Scheitern der Einigung über die Ermächtigung zur Unterzeichnung des umstrittenen Handelsabkommens ebenfalls als Erfolg dar.

„Wir haben einen Durchbruch erzielt, der den Weg für einen erfolgreichen Abschluss des Mercosur-Abkommens im Januar ebnet“, sagte sie.

„Wir brauchen noch ein paar Wochen, um einige Fragen mit den Mitgliedstaaten zu klären, und wir haben uns mit unseren Mercosur-Partnern in Verbindung gesetzt und vereinbart, die Unterzeichnung etwas zu verschieben“, fügte sie hinzu.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte auf X:

Wir haben eine lange und beschwerliche Nacht hinter uns.

Es ist uns gelungen, die unmittelbare Kriegsgefahr abzuwenden. Wir haben verhindert, dass Europa unter Einsatz russischer Ressourcen Russland den Krieg erklärt.

Dieser Plan hätte Europa in einen Krieg gestürzt und Ungarn mit einer finanziellen Last von 1 Billion Forint belastet. Es ist uns gelungen, ungarische Familien davor zu schützen.

Gleichzeitig beschlossen 24 Mitgliedstaaten, der Ukraine einen Kriegskredit für die nächsten zwei Jahre zu gewähren. Sollte die Ukraine den Kredit nicht zurückzahlen können, müssen diese europäischen Länder die Rückzahlung übernehmen.

Zum Glück ist die V3-Kooperation wieder aktiv: Ungarn, die Slowakei und Tschechien haben beschlossen, nicht an der Koalition teilzunehmen. Damit haben wir unseren Kindern und Enkeln die Last dieses enormen Kredits € 90 Milliarden Forint erspart. Ungarns Anteil an dem Kriegskredit hätte mehr als 400 Milliarden Forint betragen.

Die schlechte Nachricht ist, dass die Kriegsvorbereitungen in Brüssel ganz offensichtlich weitergehen. Ungarn bleibt die Stimme des Friedens in Europa und wird nicht zulassen, dass ungarische Steuergelder zur Finanzierung der Ukraine verwendet werden. Nur eine patriotische Regierung kann Frieden garantieren und sicherstellen, dass ungarische Gelder nicht in die Ukraine fließen. Gäbe es eine Brüsseler Regierung in Ungarn, würde sie Ungarn in einen Krieg treiben und jeden Cent für die Unterstützung der Ukraine ausgeben. Das können und werden wir nicht zulassen!

Das von Korruption, den im Jahr 2014 begonnenen Krieg und kompletten wirtschaftlichen Verfall gebeutelte Land wird den Krieg verlieren und nicht in der Lage sein, den Kredit zurückzuzahlen. Das heißt die Steuerzahler der EU-24 werden zur Kasse gebeten – und das über Jahrzehnte.

Abzuwarten bleibt wie die Menschen in der EU auf die Absicht reagieren ihr Steuergeld in die Ukraine zu überweisen.

Fraglich ist auch, wie die  Zustimmung Österreichs im Land bei den Menschen und den Oppositionsparteien ankommt. Als neutrales Land hat sich Österreich verpflichtet keine Kriege zu unterstützen und insbesondere nicht gegen einen Garantiestaat seiner Erklärung über die immerwährende (!) Neutralität.


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17 Kommentare

  1. Sting2 19. Dezember 2025 um 14:25 Uhr - Antworten

    So lange Steuergeldverschwendung von den Angestellten des Volkes dem Deutschen Volk vorenthalten werden, so lange wird sich nichts ändern !

    Ändern würde sich sofort vieles, wenn Steuergeldverschwendung durch Politiker analog wie Steuerbetrug als Straftatbestand in das StGB aufgenommen würde und mit mehrjährigen Gefängnisaufenthalten aufgenommen würde !!!

    Sie machen munter in der „Narrenfreiheit“ weiter, so nach dem Motto: „odi profanum vulgus et arceo“
    („ich hasse das gemeine Volk und halte es von mir fern“)

    Ergänze,……..halte es mir insbesondere bis kurz vor der Wahl und direkt nach der Wahl……fern !

    Hilft nur noch Auswanderung in ein Nicht-EU-Land vor Faschismus und Volkszüchtigung?

  2. Der Zivilist 19. Dezember 2025 um 13:48 Uhr - Antworten

    Krieg ist teuer; aber wenn die Machthaber der westeuropäischen Halbinsel schon den Wohlstand von uns Bürgern verbrennen müssen, sollten sie wenigstens halbe halbe machen zwischen Ru & Ukr, jetzt ist das doch total ungerecht !

  3. Sting2 19. Dezember 2025 um 13:19 Uhr - Antworten

    Solange die eigentlichen Aggressoren nicht zugeben, dass in 2014 die USA / NATO / Biden den Ukraine-Konflikt begonnen haben, werden die Ursachen des Konflikts auch niemals aufklärend angegangen werden, um den vernünftigen Forderungen Russlands nachzukommen.

    Die LÜGNER in der EU wollen nicht kapitulieren und endlich zugeben, dass Russland gewonnen und sie verloren haben !

    Ja, es handelt sich mittlerweile um ein Kabuki-Theater, welches darauf abzielt, die Narrative/Propaganda zu unterstützen, dass nur Russland 2022 alles begonnen hat, der „Verbrecher und Oberschurke“ Putin der Allein-Schuldige ist undRussland mit Sanktionen erdrosselt werden muss,

    Denn die wahren Ursachen dürfen niemals zugegeben werden !!

    Aber wenn es sein muss, dann wird Russland seine Armeen ganz sicher nicht nach Westen schicken, nein, stattdessen wird Russland seine Raketen schicken, wenn die europäischen Bürger ihrer Pflicht nicht langsam mal nachkommen und die mittlerweile verkommene EU/NATO-Diktatur nicht beseitigen bzw. stürzen.

    Die EU-Bürger sollten mal mittlerweile so langsam kapieren, was ihnen solch kaputte Typen wie Macron, Merz, Starmer, von der Leyen, Kallas, Rutte, usw., usf., einbrockt haben.

    Ein dritter Weltkrieg im Sinne dieser Gehirntoten kann und darf niemals ein Ziel der Menschen in der EU sein!!

  4. Sabine Schoenfelder 19. Dezember 2025 um 11:55 Uhr - Antworten

    „Wir haben uns verpflichtet und wir haben geliefert“. Richtig ! Ab und an erzählt auch der notorische Lügner die Wahrheit. ….er vergaß nur zu erwähnen, WEM er verpflichtet ist und liefert…😂
    Dieses ganze Fiat- Geld- hin- und – her- Geschiebe ist doch alles Makulatur. Bluff für das hingehaltene Volk.
    Hier will eine Elite über Politsimulanten eine neue europäische Zentralmacht durch finanzielle, gesundheitliche und geistige Schwächung der hier lebenden Menschen erzwingen…
    Ein Treppenwitz der Geschichte. Man strebt eine Art ehemalige Sowjetunion an und erklärt Rußland aberwitzigerweise durch drehbuchreife Inszenierungen zum Bösewicht
    der Welt…..😂
    Wie schnell Irrsinn sein Anliegen „transformiert“ sehen wir an Afghanistan. Einst kämpften wir dort für „unsere Freiheit“….👍🏼und jetzt fliegen wir die ehemaligen Feinde auf Staatskosten ein. 🤣 Für schwule Afghanen spendierte eine staatssubventionierte NGO sogar eine Pool-Party…so warm-herzig sind wir.

    • Fritz Madersbacher 19. Dezember 2025 um 12:32 Uhr - Antworten

      @Sabine Schoenfelder
      19. Dezember 2025 um 11:55 Uhr
      Es sind nicht ehemalige Feinde, es sind Kollaborateure der Besatzungsmacht. Die ehemaligen Feinde wollen jetzt ihr Land aufbauen nach Jahrzehnten Krieg …

      • Sabine Schoenfelder 20. Dezember 2025 um 18:35 Uhr

        Herr Madersbach, Sie dürfen nicht jeden Blödsinn glauben, den Ihnen der Mainstream und die Politik suggerieren möchten.
        Nach „Kollaborateuren“ suchte so mancher unter den Eingeflogenen, gefunden wurden nur wenige. Gerade jetten wieder „Kollaborateure“ aus Afrika nach Deutschland. Auf Staatskosten. Dazu addieren sich die aus Syrien, der Ukraine…..Kollaborateure aus der ganzen Welt..👍🏼😂….bis unser System selbst „kollabor(ateur)iert…….🙃

      • Fritz Madersbacher 20. Dezember 2025 um 21:00 Uhr

        @Sabine Schoenfelder
        20. Dezember 2025 um 18:35 Uhr
        Was glauben Sie, wer aus Afghanistan in den Westen will? Jene, die gegen die westliche Besatzung gekämpft haben und jetzt ihr Land, ihre Heimat aufbauen wollen?

      • Sabine Schoenfelder 21. Dezember 2025 um 17:59 Uhr

        Sie scherzen….was wollen denn all die zahlreiche Afghanen, die nach Deutschland ausreisen ?? Alles Kollaborateure…??…..😂🤣👍🏼
        Momentan nur in Deutschland 500 000….und das sind lediglich die offiziellen Mainstream-Angaben.
        Aufbauarbeit…😂. Afghanistan ist immer noch eine muslimische Diktatur. Viele Afghanen m ö c h t e n daran keinen Anteil leisten…obwohl wir Westler dort unsere FREIHEIT verteidigten…aber wo ist sie denn jetzt hin, Herr Madersbach…..unsere Freiheit ? 😳

      • Fritz Madersbacher 21. Dezember 2025 um 19:54 Uhr

        @Sabine Schoenfelder
        21. Dezember 2025 um 17:59 Uhr
        „Herr Madersbach, Sie dürfen nicht jeden Blödsinn glauben, den Ihnen der Mainstream und die Politik suggerieren möchten“
        Interessant, was Sie mir raten, vielleicht sollten Sie einmal Ihren Rat ernst nehmen und die „Logik“ Ihrer Sichtweise auf Afghanistan und seine Flüchtlinge in den Westen untersuchen. Ich finde sie nicht …

      • Sabine Schoenfelder 21. Dezember 2025 um 23:13 Uhr

        Ich mag Sie auch….😁

  5. OMS 19. Dezember 2025 um 11:48 Uhr - Antworten

    Ohne Unterstützung durch USA-EU-NATO kein Krieg in der Ukraine. Darum machen sich die Genannten mitschuldig an jedem Toten in diesem Land.

  6. Der alte Marxist 19. Dezember 2025 um 11:44 Uhr - Antworten

    Unsere Zombie-Regierung hat natürlich brav die Pfote gehoben. Vermutlich haben sie gar nicht kapiert, was sie da tun. Abgesehen davon, dass es den Krieg insbesondere aus ukrainischer Perspektive sinnlos verlängert, da sie ja weiter Gebiete an die Russen verlieren werden, handelt es sich natürlich um „Kredite“, die die ukrainischen Korruptionisten niemals zurückzahlen werden können, da sie ja pleite sind. Dann wird man den Wählern erklären müssen, warum man sinnlos viele Milliarden verpulvert hat, die dann eben nicht mehr einbringlich sind. Spätestens dann kommt der Tag der Abrechnung mit dem politischen Establishment (abgesehen von den Ländern, die nicht mitspielen) -)))

  7. Sting2 19. Dezember 2025 um 11:23 Uhr - Antworten

    Es ist Putins Gelassenheit und Geduld zu verdanken, dass Europa nicht schon längst brennt!

    Es ist ein Wunder, dass wir noch „Frieden“ haben, obwohl Russland bzw. dessen Präsident diffamiert, beleidigt und der Kriegstreiberei beschuldigt wird!

    Nicht Russland hat das ganze begonnen, sondern ganz alleine die USA / NATO mit ihren MAIDAN-PUTSCH 2014 !!

    Danach haben die UKRA-ASOW-NAZIS die russischen Menschen im Donbas getötet weil sie Russen sind und zu Russland gehören wollten !

    Es wäre angebracht, endlich die Seiten zu wechseln:

    Russland war immer ein angenehmer Nachbar, mit dem man Handel treiben konnte und unsere Wirtschaft blühen ließ!

    Im Krieg in der Ukraine müsste eigentlich eine wirklich DEMOKRATISCHE EU Russland unterstützt werden, denn sie kämpfen gegen die üblen VOLKSMÖRDER der UKRA-NAZIS !

    • Der alte Marxist 19. Dezember 2025 um 11:50 Uhr - Antworten

      Stimmt, Putin agiert sehr umsichtig und rücksichtsvoll trotz alledem. Aber er versteht vermutlich recht gut, dass sich seine Gegner in der Ukraine und in Europa sowieso selbst vernichten. Da kann man durchaus entspannt vorgehen.

  8. Gabriele 19. Dezember 2025 um 11:13 Uhr - Antworten

    Diese österreichische (faktisch vom Volk nicht gewählte) Regierung… es gibt nichts, was man hier offen sagen dürfte….was aber völlig der Wahrheit entspricht, die wir wohl bald sowieso nicht mehr straflos werden äußern dürfen. Falls es so weitergeht…und ich fürchte, das wird es.
    Brauchen wir tatsächlich Herrn Ps Atombombe auf den Plutzer, damit den Hohlköpfen dies- und jenseits der Alpen ein Licht aufgeht?

  9. Glorylori 19. Dezember 2025 um 10:31 Uhr - Antworten

    Wann muss ein Land eigentlich Reparationen bezahlen? Wenn es andere Länder angegriffen hat und besiegt wurde, so wie Deutschland im 1. und 2. Weltkrieg. Das heißt also im Umkehrschluss, die EU glaubt immer noch daran, dass Russland besiegt wird. Der Kredit ist damit nur ein weiterer Baustein zur Weiterführung dieser vom Westen durch Arroganz und Ignoranz selbst herbeigeführten Katastrophe. Jeder sollte mal den Brief lesen, den Jeffrey Sachs an unseren geschichtsvergessenen Kanzler Friedrich Merz geschickt hat um zu verstehen wie es zu diesem Krieg gekommen ist.

  10. triple-delta 19. Dezember 2025 um 9:43 Uhr - Antworten

    Bester Kommentar von Röper: „Durchgeknallte Gynäkologin nimmt 27 Regierungschefs in Geiselhaft und fordert 200 Milliarden Euro als Lösegeld.“

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