
Was heißt eigentlich „ausgerottet“?
Seit 1980 gelten die Pocken als ausgerottet. Es wäre die einzige Infektionskrankheit, die dank einer Kampagne der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jemals vom Planeten verschwunden wäre. Weniger bekannt ist, dass in den USA bis in die 2000er Jahre weiterhin Impfungen gegen die Pocken erfolgten.
Schon seit dem Zweiten Weltkrieg waren Pocken fast nur noch Einzelfälle. In manchen Ländern mit jahrelangen Intervallen. Dennoch erklärte die WHO keine drei Jahre nach einem Pockenfall in Somalia 1977 das Virus in der freien Wildbahn weltweit für ausgerottet. Sollten seither noch versprengte Nachzügler-Fälle aufgetreten sein, musste es sich um andere Diagnosen handeln.
New York City wurde letztmalig im März 1947 durch die Pocken erschüttert. Allerdings schon damals durch den erklärten Impfnotstand und nicht durch eine tatsächliche Epidemie. Nachdem ein Mann von einem Urlaub in Mexiko zurückgekehrt an Pocken erkrankte, wurden ganze 12 Fälle mit zwei tödlichen Verläufen registriert. Dennoch schalteten die Behörden in den Panikmodus und impften etwa 80% der New Yorker Bevölkerung. Innerhalb von drei Wochen erfolgten 6,35 Millionen Impfungen! Nach sieben Wochen wurde der Spuk für beendet erklärt.
Skurill ist, dass nur der Mann, aber nicht dessen mitreisende Ehefrau noch sonst eine Kontaktperson erkrankten, obwohl die Pocken als extrem ansteckend gelten. Der Patient 0 wies auch noch die gut sichtbare Narbe einer Pockenimpfung auf. Die Diagnose wurde bei ihm und den anderen Fällen nicht durch direkten Virusnachweis gestellt, sondern über sogenannte Einschlusskörperchen (früher: Guarneri-Körperchen) in Zellen der Haut. Dabei handelt es sich nach aktueller Sicht allerdings nur um Proteinaggregate, die für die Virusvermehrung eine Rolle spielen sollen.i Ob es sich um ein Spezifikum für Pockenviren handelt, ist fraglich.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Den 12 Pockenfällen stehen 46 Fälle von Hirnhautentzündungen mit 8 tödlichen Verläufen und 5 weitere ursächliche Impfopfer gegenüber. Nach offiziellem Eingeständnis. Da die Pockenimpfung allerdings weit schädlicher war als alle übrigen Impfungen bis „Covid-19“ (mehr als zwei Drittel der Impfschäden in der BRD!), ist eher von mehreren Hundert Toten als Folge der Impfkampagne auszugehen. ii Ein Monitoring der Geimpften über einen ausreichend langen Zeitraum erfolgte wie immer nicht.
In Europa gilt ein Ereignis 1972 in Jugoslawien als größte Epidemie nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit 1930 war dort kein einziger Pockenfall mehr aufgetreten. Angeblich hätte ein muslimischer Pilger die Pocken aus dem Irak eingeschleppt. Insgesamt wäre es zu 175 Erkrankungen mit 35 Todesfällen gekommen. Eigentlich war der größte Teil der Bevölkerung in der Diktatur geimpft, dennoch wurde die gesamte Bevölkerung von 18 Millionen dank militärischer Unterstützung geimpft. Berichte über „Kollateralschäden“ liegen nicht vor. Analog zum New Yorker Geschehen werden mehr Menschen durch die Maßnahmen als durch die Pocken zu Schaden und zu Tode gekommen sein.
Die USA verzichteten seit 1972 auf Kinderimpfungen gegen die Pocken. Das Vereinigte Königreich, das von 1853 bis zum Ersten Weltkrieg einen rigorosen Impfzwang mit drakonischen Strafen aufrechterhielt, ohne die Pocken zum Verschwinden zu bringen, hatte 1971 die Impfungen eingestellt.iii Obwohl für Europa nur noch importierte Einzelfälle oder „Laborunfälle“ kommuniziert wurden, hatte Deutschland bis zur Ausrottungserklärung weitergeimpft. Angeblich sieben Todesfällen durch die Pocken standen in der BRD 360 anerkannte Todesfälle durch die Pockenimpfung und 984 anerkannte Dauerschäden mit meist schwerer geistiger Behinderung gegenüber.iv v
Posthume Pockenerzählung
Seither sollen – ganz im Zeichen des Kalten Krieges – Stämme des Pockenwildvirus ihr Dasein in Hochsicherheitslabors der USA und Russlands fristen. Ausbruchsversuche oder Laborlecks sind nicht bekannt. Die WHO sonnt sich in ihrem angeblich größten Erfolg.
Man muss allerdings gar nicht auf die obskuren Diagnosen heutiger Pockenerkrankungen mit Vorsilben wie Affenpocken, Alaskapocken oder MPox zurückgreifen, um die Ausrottung in Frage zu stellen. Die USA führten bis 2002 ganz offiziell die Pockenimpfung fort und glaubten der Verlautbarung der WHO offenbar nicht. Eingestellt wurden die Impfungen nur aus Angst vor Bioterrorismus, aber nicht mangels Krankheitsrisiko!
Ab 2003 gab es sogar weitere Impfkampagnen beim Militär, die mit einem Pockenvirusstamm der New Yorker Gesundheitsbehörden erfolgten!vi Schon in der ersten Welle der Kampagne kam es zu drei Todesfällen durch Herzversagen innerhalb von 17 Tagen nach der Impfung gegen eine Krankheit, die offiziell nicht mehr existierte. Für weitere 13 Herzinfarkte in zeitlicher Nähe zu den Impfungen glaubte man einen ursächlichen Zusammenhang wegreden zu müssen. Wie nach den „Covid-19-Impfungen“ starben die Menschen einfach spontan im mittleren Lebensalter ohne wesentliche Vorerkrankungen.
Fazit
„Ausgerottet“ bedeutet nicht, dass es eine Krankheit nicht mehr gibt. Ab dem Zeitpunkt der Verlautbarung wird die Diagnose lediglich zu „Fake News“ erklärt. Krankheiten werden von der Bühne geschoben, wenn Impfungen nutzlos und schlimmer als die Krankheiten sind, aber man dies nicht eingestehen will. Auf die Müllhalde der Medizin kommen die Impfungen dennoch nicht.
Referenzeni
ii Millward.G: Vaccinating Britain. Mass vaccination and the public since the Second World War. Manchester University Press; Manchester (UK) 2019
iii Millward.G: Vaccinating Britain. Mass vaccination and the public since the Second World War. Manchester University Press; Manchester (UK) 2019
iv STIKO-Protokolle 1972-73
v Pockenimpfung. Tödlicher Schutz. Der Spiegel 1967; 15:182-3
vi Cardiac Deaths After a Mass Smallpox Vaccination Campaign— New York City, 1947; JAMA 2003; 290(16):2118–19
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Univ.-Doz.(Wien) Dr. med. Gerd Reuther ist Radiologe, Medizinaufklärer und Medizinhistoriker. Er hat 8 Bücher veröffentlicht. Darunter „Hauptsache Panik. Eine neuer Blick auf Pandemien in Europa“, „Heilung Nebensache. Eine kritische Geschichte der europäischen Medizin“, „Hauptsache krank?“ und „Tatort Vergangenheit“
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„Ausgerottet“ auch schonmal daher nicht, weil das Bakterium weiterhin in etlichen Forschungseinrichtungen weltweit lagert und sicher auch kräftig daran rumgebastelt wird.
Die Impfung ist ein reines Geschäftsmodell! Wo kann man ansonsten alle gesunden Menschen verpflichten eine medizinische Maßnahme erdulden und einnehmen zu müssen? Und durch diese Impferei macht man zusätzlich noch Gewinn und generiert weitere Kunden, weil auf ewig krank gespritzt!
Das Ausgerottet-Narrativ ist notwendig, um Druck auf die Ungeimpften zu rechtfertigen. Würde die Impfe wirken, wäre es überflüssig.
So hausiert man mit einem dubiosen R-Wert, der selbst bei geringem Schutz die Ausrottung des Bösen ermögliche, so nur die Grundrechte ausgehebelt werden.
Wie sang Madonna 2019? „It’s not in the air, it’s inside of us!“