
Albanien setzt erstmals KI als Minister ein
Erstmals hat ein Staat ein KI-Programm zum Minister gemacht. Das Programm übernimmt die Leitung des Ministeriums für öffentliche Beschaffung, wo bisher die Korruption blüht.
Albaniens Politelite will in die EU und die KI soll helfen. Denn für den EU-Beitritt soll auch die öffentliche Beschaffung transparenter werden. Die EU gibt sich bekanntlich als supersauber, weshalb sie von Beitrittskandidaten einen erfolgreichen Kampf gegen Korruption verlangt. In Tirana passiert dies nun mittels KI-Programm. Der Kommission dürfte das durchaus gefallen.
Das virtuelle Avatar, die „Beamtin“, wie das Programm fälschlicherweise bezeichnet wird, mit dem Namen „Diella“ übernimmt die Leitung des Ministeriums für öffentliche Beschaffungen. Premierminister Edi Rama bezeichnet dies als „Revolution in der Verwaltung“. Tatsächlich markiert der Schritt einen weltweiten Meilenstein in der Digitalisierung der Politik. Das Vesprechen: Anders als echte Menschen soll das Programm, das auf mehreren KI-Programmen basiert, vollständig unbestechlich sein. Ob es aber vollständig „unmanipulierbar“ ist? Es wird Menschen brauchen, die das Programm anleiten und es mit Daten füttern.
Das Programm soll Ausschreibungen, Verträge und Budgetzuweisungen transparent und effizient handhaben. „Eines Tages könnten wir sogar ein Ministerium haben, das vollständig von künstlicher Intelligenz geleitet wird“, hatte Rama bereits im Juli auf einer Pressekonferenz angekündigt. Politische Maschinen statt Politiker – Tirana geht voran. Die EU-Kommission wird sich vermutlich nicht gänzlich durch Programme ersetzen lassen wollen – aber vielleicht könnte man künftig das Parlament durch KI-Apps ersetzen?
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Laut der westlichen (von Oligarchen wie Soros geförderten) NGO Transparency International rangiert das Land auf Platz 80 von 180 in der Korruptionswahrnehmungsindex. Rama sieht in der KI die Lösung: „Wir ersetzen korrupte Minister durch Algorithmen, die fair und datenbasiert entscheiden.“
Diella analysiert Angebote in Echtzeit, prüft auf Konflikte und veröffentlicht alle Entscheidungen öffentlich. Erste Tests in Pilotprojekten zeigten eine Reduzierung von Verzögerungen um 40 Prozent und eine Steigerung der Transparenz. EU-Diplomanten loben die Innovation.
Kritiker stellen dagegen logische Fragen: Wer programmiert die KI und warum sollte sie „objektiv“ sein? Zudem fehlt es an Regulierungen: Wer haftet bei Fehlentscheidungen? Rama kontert: „Wir starten klein und lernen dazu.“
Vieles ist noch unklar. Das Magazin Profulus schreibt:
Die Funktionen von Diella werden auf die Entscheidungsfindung im Beschaffungswesen ausgeweitet. Die technischen Details sind noch unklar. Die Behörden haben weder die verwendeten Trainingsdaten noch die zugrunde liegende Architektur, den Algorithmus und das Modell offengelegt. Es ist davon auszugehen, dass das System auf der Grundlage bestehender Regierungsdaten trainiert wurde und auf regelbasierter Logik und natürlicher Sprachverarbeitung basiert.
Derzeit wird das KI-System, das die Rolle eines Aufsehers über öffentliche Ausschreibungsverfahren wahrnimmt, visuell als weibliche Figur dargestellt, die eine traditionelle albanische Tracht trägt. Dieses Branding dient als symbolischer Avatar für Bürger, die das digitale Portal nutzen. Die Regierung hat noch nicht bestätigt, ob diese Darstellung auch dann bestehen bleibt, wenn das System seine Rolle ausweitet.
Die Regierung will bald noch weiter gehen. KI soll etwa auch in der Justiz eingeführt werden – ein weiteres Tabu. Albanien, ein Land unter der Kontrolle der NATO und in der europäischen Peripherie, scheint als Testfeld bestens dafür geeignet. Mehr über technische Hintergründe zum Programm findet man hier.
Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.
Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.
Der Zerfall von Europa nimmt Fahrt auf
Leyen verspricht Krieg, Zensur, Pandemie und Zentralisierung
[…] Reuters: Rama ernennt „Diella“, die virtuelle Ministerin in einem in Korruption versunkenen Land 08:37 : 12/09/2025 […]
Willkommen im Zeitalter der digitalen Tyrannei.
Der Tyrann ist nicht mehr rückverfolgbar, daher unangreifbar und sogar vor negativer Geschichtsüberlieferung sicher.
Wer kontrolliert aber dann die Maschinen? Auch wieder Maschinen? Eine Art digitale Opposition?
Auf der naturgemäss nach unten offenen Verblödungsskala hat das albanische Volk jetzt wohl einen negativen Rekordwert erreicht, wenn es sich so etwas – wohl noch dazu im Namen der Demokratie – gefallen lässt.
Das ist ein Irrtum! Albanien setzt keine KI ein, sondern SMS.
Bei der Leistung des Politpersonals dürfte eine Nutzen-Schaden Bilanz durchaus positiv ausfallen, wenn man einzelne Minister samt ihrem Apparat durch KI ersetzt. Die KI muss ethisch korruptionsfrei trainiert werden, dann kann sie Beschaffungsprozesse sauber ausführen. Bestimmt hätte sie nicht 10 Dosen Pfizerkram pro Bürger bestellt, wenn es keine Daten zu Langzeitwirkung wiederholter mRNA-Shots gibt. Aber KI hat natürlich auch Risiken, als da wären:
Es fehlt an klarer Verantwortlichkeit, falls die KI Fehlentscheidungen trifft. Die Entscheidungslogik ist oft intransparent, da Algorithmen schwer nachvollziehbar sind. Obwohl die KI selbst nicht bestechlich ist, können Daten und Parameter manipuliert werden. Zudem fehlt es an gesetzlicher Regulierung, etwa zur Haftung oder zum Datenschutz. Demokratische Prinzipien wie Legitimation und Kontrolle sind schwer umsetzbar, und es besteht die Gefahr, dass technische Lösungen politische Prozesse ersetzen, ohne echte Reformen zu bewirken.
Eben im Forum bei heute.at, Kommentar zu: „Wer wieviel Pension bekommt: „Es tut mir leid“ – Ministerin nennt jetzt harte Zahlen“ zurückgewiesen: „TKP schreibt: Albanien setzt erstmals KI als Minister ein. Das wäre im Hinblick auf Korinna Schumann garantiert eine enorme Aufwertung.“ Begründung: „Dieser Beitrag wurde abgelehnt.“ Danke, keine weiteren Fragen. Der Propagandadruck ist seit Wochen beinahe körperlich spürbar.