„Grüne“ Energie macht die Umwelt braun und killt Tiere

11. September 2025von 4,9 Minuten Lesezeit

Mit den unzuverlässigen Energiequellen solar und Wind wird angeblich versucht das „Klima zu schützen“. Dabei kommt es allerdings zu großflächigen Schäden für Umwelt, Tiere und Menschen. Und das nicht nur durch Windparks, sondern auch durch große Solaranlagen.

Wer schon einmal in einer Wüste war, weiß, dass es dort erstaunlich viel Leben geben kann. Aber dieses ist sehr empfindlich gegen Veränderungen. Viele davon sind deshalb zu Naturschutzgebieten erklärt worden. Wie etwa die Wüsten in Namibia, wo Regierung und Behörden penibel darauf achten, dass sie nicht verunreinigt und gut geschützt werden. Außer es kommt ein Grüner aus Deutschlands Wirtschaftsministerium und schlägt vor im Naturschutzgebiet der Wüste Namib auf 40 Quadratkilometern eine Photovoltaikanlage zu installieren. Um auch inn der Nacht arbeitsfähig zu sein sollten noch dazu 600 bis 700 windräder aufgestellt werden, ebenfalls ein Desaster für die Umwelt

Damit sollten 300.000 Tonnen „grüner“ Wasserstoff pro Jahr produziert werden und über 12.000 km nach Deutschland geschippert werden.

Das Projekt ist ingenieurtechnisch völlig irre und nicht rentabel machbar. Aus dem Gesichtspunkt der Umwelt aber eine Katastrophe. Mehr dazu ist hier nachzulesen.

Wie das Projekt erhebliche klimatische Veränderungen verursacht, ist dieser Studie über fiktive Solar- und Windparks in der Sahara zu entnehmen.

Die zerstörerische Solaranlage in der indischen Thar-Wüste

Welche Schäden Solaranlagen in Wüsten verursachen ist in der Thar-Wüste im indischen Rajasthan zu beobachten, wo einheimische Arten ein empfindliches Gleichgewicht des Lebens aufrechterhalten, das nun einer absurden und sinnlosen Klimapolitik geopfert wird. Es ist ein Akt ökologischen Vandalismus, der moralische Überlegenheit vortäuscht, während er die Natur zerstört, die er angeblich verehrt.

Rajasthan liegt im Nordwesten des Subkontinents und ist mit mehr als 10 % der Landesfläche der größte Bundesstaat Indiens. Es beherbergt einen Lebensraum, der sich über Jahrtausende hinweg zu einem einzigartigen Lebensnetz entwickelt hat und als nationaler Schatz gilt.

Dennoch lässt die Regierung zu, dass es durch Solarinstallationen in erschreckendem Ausmaß zerstört wird. Die Solarverschandelung betrifft bereits mehr als 520 Quadratkilometer. Mehr als 2,6 Millionen Bäume wurden in vier Distrikten gerodet, um Platz für die Ausbreitung zu schaffen. Um Indiens weit entfernte „grüne” Energieziele zu erreichen, könnten weitere 36.000 Quadratkilometer Lebensraum – fast so groß wie die Schweiz – gerodet werden.

Die Folgen sind verheerend. Teiche, die einst wandernde Pelikane anzogen, sind nun mit Sonnenkollektoren bedeckt. Augenzeugenberichte besagen, dass Pelikane oft verletzt werden, wenn sie die glänzenden Kollektoren nachts mit Wasser verwechseln. Andere betroffene Vogelarten sind die Indische Trappe, die Sandfasan, die Spießente, die Pfeifente, die Tafelente, die Krickente, der Schwan, die Kaiserfasan, die Regenwachtel, der Florikan, das Rotkehlchen, der Star und viele mehr.

Der Wildtierexperte Mridul Vaibhav sagt: „Zahlreiche Arten wie Wildschweine, Languren, Schwarzhirsche, Wüstenkatzen, Wüstenfüchse, Indische Gazellen und Indische Großhirsche kämpfen ums Überleben.“

Khejri-Bäume wurden kürzlich im Solarkraftwerk Lakhasar in der Region Bikaner gefällt. Foto: Sonderarrangement.

Aktivisten sagen, dass die Behörden ökologisch sensible Gebiete – Wassereinzugsgebiete, Ausläufer und umliegende Landschaften – an Bauträger übergeben, um in rücksichtsloser Eile Solaranlagen zu installieren. Bulldozer und andere schwere Maschinen ebnen das Gelände, beschädigen Flussbetten und verändern ganze Wassereinzugsgebiete, ohne darüber nachzudenken.

Um die Solarmodule zu reinigen und zu kühlen, verbrauchen die Betreiber allein in vier Bezirken jede Woche etwa 40 Millionen Liter Wasser. An einem Ort, an dem Wasserknappheit zeitweise das Überleben bedroht hat, ist diese Umleitung von Wasser für nicht-landwirtschaftliche, nicht-wohnwirtschaftliche Zwecke sowohl absurd als auch unethisch – was bei Projekten der Grünen häufig der Fall ist.

Diese sogenannte Energiewende hat noch weitere menschliche Kosten. Bauern in Orten wie dem Dorf Nursar wurde der Traum vom Wohlstand durch Solarenergie verkauft. Sie gaben ihr Land – in einigen Fällen 90 % davon – an Solarunternehmen ab, die ihnen leicht verdientes Geld versprachen.

Ein Landwirt namens Ganpat sah sich innerhalb von fünf Jahren mit erschöpften Solarerträgen konfrontiert, und die Felder, auf denen einst sein Vieh weidete, wurden von Solarzellen eingenommen. Futter muss gekauft werden, und Familienmitglieder ohne Arbeit sind auf der Suche nach Arbeit in die Städte abgewandert.

Diese Menschen sind keine Klimakämpfer, sondern Kollateralschäden von selbstgerechten Eliten und Betrügern, die von staatlichen Subventionen profitieren.

Obwohl Solarenergie den Ökosystemen und Menschen viel abverlangt, bietet sie im Gegenzug nur wenig, da Sonnenkollektoren im Vergleich zu Kohle, Erdgas oder Kernbrennstoffen eine extrem geringe Energiedichte haben.

Um die Leistung eines Kernkraftwerks zu erreichen, muss eine Solaranlage mehr als die dreifache installierte Leistung haben. Warum? Weil Solarkraftwerke weniger als ein Viertel der Zeit eines Kernkraftwerks Strom produzieren. Wolken, Sonnenuntergang, Staubstürme und Schneefall legen die Kollektoren lahm, während ein Kernkraftwerk fast ununterbrochen läuft.

Darüber hinaus kann die für eine Solaranlage benötigte Fläche etwa 120 Quadratkilometer betragen, wie hier gezeigt. Dazu kämen nochmals 95 Quadratkilometer für Speicheranlagen um für eine Woche ohne Sonne mit Strom versorgt zu sein. Dennoch wollen grüne Bürokraten, dass Solarenergie als Reaktion auf einen erfundenen Klimanotstand das indische Stromnetz dominiert.

Ist das Fortschritt? Ist es wirklich „grün”, ein Wüstenökosystem ohne Nutzen zu zerstören? Ist es gerecht, Bauern zu verarmen, um relativ geringe Mengen an Strom zu produzieren?

Und in diesem TKP-Buch findet sich alles Wissenswerte über die Schäden durch Windparks:

Bild: A pelican at a solar plant. Photo: Radheshyam Pemani.

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4 Kommentare

  1. Elias O. 11. September 2025 um 23:57 Uhr - Antworten

    Ja, die sogenannt bezeichneten erneuerbaren Energien wie Photovoltaik oder Windräder sind nicht die Lösung – eine Augenauswischerei.
    Atomkraft ist jedoch auch keine Lösung: in der Tiefsee lösen sich die Fässer mit Atommüll allmählich auf und egal ob Tiefsee, Bergspalten oder sonstwo – der Atommüll wird noch für viel Überraschung sorgen – und zwar viel früher als erwartet.
    Einzig Reduktion des EnergieVerbrauchs kann die Natur schützen – und das will keiner hören oder lesen.

  2. cwsuisse 11. September 2025 um 23:21 Uhr - Antworten

    Jetzt kommt der Öko-Imperialismus nach Afrika und macht die Reste platt, welche die Kolonialmächte noch übrig gelassen haben.

  3. Michael Rosemeyer 11. September 2025 um 22:43 Uhr - Antworten

    Kein C02 –> keine Pflanzen –> kein O2 –> keine Menschen

    Im Mittelalter wuchsen in Deutschland Zitronenbäume. In England wurden ebenfalls Wein und Olivenbäume angebaut. Es war wärmer als heute, Mittel- und Nordeuropa hatte seine Blütezeit!
    Quelle: TERRA-X 26.08.2023
    24.50min-25.50min
    https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/wein-eine-geschichte-durch-die-jahrtausende-doku-100.html
    Wir sind in der Eiszeit

    WIR BRAUCHEN MEHR CO2!!
    Seit 600 Millionen Jahren kein Zusammenhang zwischen Temperatur und CO2 zu sehen
    Prof. Dr. William Happer,
    Prof. Dr. Richard Lindzen:
    Seite8
    https://www.sec.gov/comments/s7-10-22/s71022-20132171-302668.pdf

    NASA-Satellitendaten belegen „schockierend großen“ Düngeeffekt durch CO₂
    2021_10_20
    https://www.epochtimes.de/umwelt/nasa-satellitendaten-belegen-schockierend-grossen-duengeeffekt-durch-co%E2%82%82-a3625655.html
    • Environmental Drivers of Agricultural Productivity Growth: CO₂ Fertilization of US Field Crops
    …. We consistently find a large CO₂ fertilization effect: a 1 ppm increase in CO₂ equates to a 0.4%, 0.6%, 1% yield increase for corn, soybeans, and wheat, respectively. …
    https://www.nber.org/papers/w29320

    Mikroplastikabrieb „100 kg Abrieb pro Jahr“: So viele Partikel verteilt eine große Windkraftanlage an die Umgebung
    2025_01_04
    https://www.epochtimes.de/meinung/100-kg-abrieb-pro-jahr-so-viele-partikel-verteilt-eine-grosse-windkraftanlage-an-die-umgebung-a4944050.html

    Windräder vergiften Wildtiere, Muscheln oder Austern und gefährden damit die menschliche Gesundheit
    2025_02_03
    https://tkp.at/2025/02/03/windraeder-vergiften-wildtiere-muscheln-oder-austern-und-gefaehrden-damit-die-menschliche-gesundheit/

  4. Jan 11. September 2025 um 13:22 Uhr - Antworten

    Solar- und Windkraft erzeugen keine Energie, sondern sind eher mit „Batterien“ vergleichbar.

    Sie erfordern „graue“ Energie für ihre eigene Produktion, Installation und Wartung und geben eine zeitlang (unzuverlässig) Energie zurück. Das ist fantastisch auf einer Hütte, im Camper oder auf einem Boot. Als Energiesystem für Messstationen.

    Erzeugte Energie minus investierte graue Energie ergibt den EROI. Nun sagen die grünen Professoren, der Eroi sei fantastisch. Es kommt ein wenig darauf an, was man hineinrechnet, auch die Zufahrtsstraße und den Kran? Rechnet man mit tatsächlich erzeugter Energie abzüglich Transportverlusten oder mit der Nennleistung, dem theoretischen Maximalwert, der erforderlich ist, um Sicherungen und Kabel berechnen zu können, der im Winter aber auf ein hunderstel schrumpft? Nimmt man an, dass die Transportverluste in 50 Jahren bei Null liegen, weil man wegen der verringerten Luftbelastung Gaskraftwerke näher an Städte bauen konnte als Kohlekraftwerke und dadurch die Transportverluste verringert wurden und wenn man diese Kurve extrapoliert physikalisch unmögliche Null herauskommen?

    Wo ist die Grenze der Absurdität?

    Wind und Solar benötigen darüber hinaus einen Puffer, um Schwankungen abzufangen. Das kann eine Autobatterie sein, wie beim Camper. Davon zu unterscheiden ist die Speicherung für lange Wintermonate. Diese ist einfach absurd! Wasserstoff führt zu entsetzlichen Umwandlungsverlusten, abgesehen von der Sicherheits- und Tankproblematik, die das Fahrzeug schwerer machen und den Verbrauch erhöhen. Zur Verflüssigung ist eine absurde Kühlung und Kompression notwendig, die etwa soviel Energie schluckt, wie sie verdichten kann. Wasserstoff geht nicht.

    Es ist nur für Perry Rhodan möglich, mit Solarstrom Solarzellen herzustellen und Glas und Alu zu schmelzen. Will man die Anlagen mit Batteriestrom oder Wasserstoff betreiben? Viel Spass!

    Wofür Solar und Wind eine zeitlang nutzbar sind, ist, den Wirkungsgrad von Kohlenwasserstoffen etwas zu verbessern. Haben wir Strom aus Kohlenwasserstoffen und setzen Solarzellen auf unsere Dächer, können wir ein paar Prozent in die Netze speisen. Mehr geht nicht.

    Deutschland hat große Teile seiner Wertschöpfung mittels EEG in diese Technik investiert, die Presse spricht von über 600 Milliarden EUR. Damit dürfte Deutschland auf einen Anteil von 15% am Primärenergieverbrauch kommen. Würde man 100% ersetzen wollen, ergäbe sich ohne Einrechnung von Speicher- und Leitungsverlusten ein Investitionsbedarf von 6,66x 600 Mrd, also knapp 4000 Mrd EUR. Das entspricht in etwa dem deutschen BIP. Unmöglich, selbst über Jahrzehnte gestreckt!

    Kommen wir zum Thema Bevölkerungsreduktion. Weniger Bevölkerung gleich weniger Energieverbrauch, also kämen wir hin, richtig? Nein weniger Bevölkerung bedeutet, weniger Straßen und Leitungsnetze, weniger Personen, die diese Infrastruktur bezahlen können.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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