
USA entsenden drei Zerstörer der US-Marine und 4.000 Soldaten in die Nähe von Venezuela
Die USA scheinen sich aufgrund unbegründeter Behauptungen, Maduro sei Anführer eines Kartells, auf einen weiteren Versuch zum Regimewechsel gegen Maduro vorzubereiten.
Die USA entsenden drei Zerstörer der Marine vor die Küste Venezuelas, um Druck auf Präsident Nicolas Maduro auszuüben, was als weiterer Vorstoß für einen Regimewechsel zu werten ist. Ein US-Beamter sagte gegenüber Reuters, dass insgesamt 4.000 US-Seeleute und Marinesoldaten für die Bemühungen der Trump-Regierung in der südlichen Karibik eingesetzt werden sollen.
US-Beamte sagen, der Einsatz sei eine Maßnahme zur „Bekämpfung von Bedrohungen durch lateinamerikanische Drogenkartelle“, da die USA die unbegründete Behauptung aufgestellt haben, Maduro sei der Anführer eines Kartells. Die Anschuldigung geht auf die erste Trump-Regierung zurück, als der damalige Generalstaatsanwalt Bill Barr den venezolanischen Staatschef wegen „Narkoterrorismus“ anklagte. Die Behauptung wurde aufgrund des angeblichen Kokainhandels aufgestellt, obwohl Daten zu diesem Zeitpunkt zeigten, dass der Großteil des Kokains, der in die USA gelangte, über den östlichen Pazifik und nicht über die karibischen Gewässer Venezuelas transportiert wurde.
Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karolin Leavitt, wurde am Dienstag zu den Truppenverlegungen in der Nähe von Venezuela befragt und ob die USA erwäge, „Bodentruppen“ in das Land zu entsenden.
- Mayer, Peter F.(Autor)
Leavitt antwortete: „Präsident Trump hat sich sehr klar und konsequent geäußert: Er ist bereit, alle Mittel der amerikanischen Macht einzusetzen, um zu verhindern, dass Drogen in unser Land gelangen, und um die Verantwortlichen vor Gericht zu stellen. Das Maduro-Regime ist nicht die legitime Regierung Venezuelas. Es handelt sich um ein Drogen-Terror-Kartell, und Maduro ist nach Ansicht dieser Regierung kein legitimer Präsident. Er ist ein flüchtiger Anführer dieses Kartells und in den Vereinigten Staaten wegen Drogenhandels in das Land angeklagt.“
Wir erinnern uns an dieser Stelle an die Lügen mit denen die USA frühere Kriege begründet haben – von Korea über Vietnam zum Irak und all die anderen. Oder die Staatsstreiche wie im Iran im Jahr 1953, in Chile 1973 oder in der Ukraine 2014 und all die anderen.
Die Trump-Regierung hat weitere Schritte unternommen, die auf einen erneuten Versuch eines Regimewechsels in Venezuela hindeuten, darunter die Erhöhung des Kopfgeldes für Maduro von 25 Millionen Dollar auf 50 Millionen Dollar und die Einstufung von Kartellen als „Specially Designated Global Terrorists“ (besonders ausgewiesene globale Terroristen), darunter das Cartel de los Soles, ein Begriff, der ein angebliches Netzwerk venezolanischer Beamter beschreibt, die in den Drogenhandel verwickelt sind, das jedoch als Organisation nicht existiert.
Die USA stuften das sogenannte Cartel de los Soles als terroristische Vereinigung ein, weil es angeblich die venezolanische Bande Tren de Aragua (TDA) und das mexikanische Sinaloa-Kartell unterstützt. Ein kürzlich freigegebenes Memo des US-Geheimdienstes hält es jedoch für unwahrscheinlich, dass die Regierung Maduro mit der TDA zusammenarbeitet oder sie lenkt, und die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum hat jegliche Beweise für eine Verbindung zwischen Maduro und Sinaloa zurückgewiesen.
In dem Memo des Büros des Geheimdienstdirektors vom 7. April 2025 heißt es, dass zwar einige Mitglieder der venezolanischen Regierung die TDA tolerieren oder mit ihr kooperieren, Maduro und seine Spitzenbeamten die Gruppe jedoch als Bedrohung betrachten. „Das Maduro-Regime verfolgt wahrscheinlich keine Politik der Zusammenarbeit mit der TDA und lenkt auch nicht deren Bewegungen und Operationen in den Vereinigten Staaten“, heißt es in dem Memo.
Anfang dieses Monats erklärte Sheinbaum gegenüber Reportern, dass die Ankündigung der USA über Maduros angebliche Verbindungen zu Sinaloa das erste Mal sei, dass sie davon höre. „Von mexikanischer Seite gibt es keine Ermittlungen in dieser Angelegenheit“, sagte sie. „Wie wir immer sagen: Wenn sie Beweise haben, sollen sie sie vorlegen. Wir haben keine Beweise.“
Maduro sagte am Montag, dass er als Reaktion auf die Drohungen der Trump-Regierung Millionen von Mitgliedern einer regierungsnahen Miliz im ganzen Land einsetzen werde. „Diese Woche werde ich einen Sonderplan mit mehr als 4,5 Millionen Milizionären aktivieren, um die Abdeckung des gesamten Staatsgebiets sicherzustellen – Milizen, die vorbereitet, aktiviert und bewaffnet sind“, sagte er.
Während die Trump-Regierung Schritte unternommen hat, um den Druck auf Maduro zu erhöhen, hat sie kürzlich auch ein Verbot für Chevron, Öl in Venezuela zu fördern, aufgehoben, und venezolanisches Öl ist nun auf dem Weg in die USA.
Die USA suchen jedenfalls für ihre Drogenprobleme ständig Schuldige in anderen Ländern, wie etwa bei Fentanmyl in China. Die wahren Ursachen, nämlich die unterirdischen sozialen Verhälnisse in den USA und die sich ausbreitende Armut werden ignoriert und durch Gesetze sogar noch gefördert.
Bei den Wahlen im Juli 2024 versuchten USA und EU alles um die Wahl von Maduro zu verhindern. Der CIA Putschversuch nach den Wahlen und der Versuch einer Farbrevolution scheiterten am Widerstand des venezolanischen Volkes. Wahlbeobachter forderten die Anerkennung des Wahlergebnisses. die Absicht der EU zur Verhängung von Sanktionen scheiterte am Veto von Ungarn.
Maduro wird auch von der Pharmaindustrie gehasst und verfolgt, weil er die mRNA- Impfung als gefährlich und tödlich bezeichnete.
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Da fragt man sich, ob 3 Zerstörer bald zerstört sind? Und wie lange Chevron noch weiter machen kann. Das Gold Venezuelas wurde ja schon konfisziert, wie die Russland-Devisen.
Man Beachte: neben den ehemaligen deutschen Gebieten ist auch Venezuela als eines der wenigen Gebitet berechtigt, sich völkerrechtlcih neu aufzustellen…
Relevante Mengen Öl gibt es außer der Saudischen Halbinsel noch in Iran/Irak, im Kaspischen Meer (Aserbaidschan) und in Venezuela. Norwegen dürfte demnächst schwächeln, das US-Fracking dürfte kaum über 2030 hinausgehen und sämtliche früheren Förderländer sind längst zu Importeuren geworden. China braucht mehr, um den Rückgang der Kohle zu kompensieren und Indien und Brasilien holen nach. Die Nachfrage steigt also.
Alle anderen relevanten Mengen sind profitabel nur förderbar bei einem Barrel-Preis von 200-300 USD. Ich kann mir nicht vorstellen, wer das kaufen soll.
In der Ukraine gings unter anderem um sichere Lieferwege nach dem EU-Beitritt von Aserbaidschan, denn wer die Krim hat, dominiert das Schwarze Meer und eine Lieferung über Iran und die Straße von Hormuz wäre Unsinn.
Venezuela verfügt über große Mengen, benötig jedoch neue Infrastruktur und jahrelange Investitionen.
Die wahren Drogenbarone heißen wohl anders: Bill the Kill, Gain of Anthony,…..
Das hat wohl kaum etwas mit „Drogenproblemen“ zu tun.
Es geht wieder einmal um den Zugriff auf Öl und die Angst, die Gerüchte um Oreshnik-Lieferungen nach Venezuela könnten wahr werden. Man scheint diesem Szenario zuvor kommen zu wollen – wäre zumindest meine Vermutung.
„The US will no longer enforce regime change operations“ sagte Donaldo kurz nach Amtsantritt.
„What a blatant lie!“ sagt sich die MAGA-Basis (spätestens) jetzt.
Ich glaube, die meisten (von der CIA selbst) in die USA importierten Drogen werden für die eigenen Leute verwendet, um die öffentlichen Hampelmänner wie Trump und die US-Vasallen bei der Stange zu halten…. Unfassbar, welcher Level an Ignoranz und Dummheit heute nach oben schwappt.
Suchen wir also Rat in der Physik: Sei ein Proton – und somit positiv!
The good news ist nämlich: die Strippenzieher der Hinterzimmer finden keine klügeren Köpfe mehr. Es kann also nur eine Frage der Zeit sein, dass alles in sich zusammenfällt.
LG, ProMOton
Die größte und gefährlichste Terroristenorganisation der Welt ist die US-Administration. Und diesen Verbrechern kriecht Europa in den A……. Leider kann sich Venezuela gegen die Übermacht der USA militärisch nicht wehren und diese US-Schifflein auf den Meeresgrund schicken!
Russland und Venezuela haben eine strategische Partnerschaft und gute Beziehungen jnd einen russ. Militärstützpunkt, von dem aus auch Oreschniks ihr Ziel rasch erreichen. Sie könnten auch automar bestückt sein. Sri nert an die Kuba-Krise. Ich nehme an, die Geheimdienste wissen was..
Was die Drogen betrifft, ist so ein Aufwand seltsam, obwohl natürlich auch gegen Drogenkartelle vorzugehen ist.
Die Drogen in Amerika sind ein großes Problem. Es gibt da so Zombie-Drogen, wodurch die Süchtigen lebend verfaulen. Sie können nur noch vebückt herumlaufen, und schließlich stxrben sie. Ich würde sie einfangen, einspxrren und einen Zwangsentzug durchführen lassen. Sodann brauchen sie Betreuung, um wieder ins Leben zurückfinden zu können. Weiters sollen die Dealer in US gnadenlos gejagt werden.
Tippos, Minismartphone…😊
Der „Friedenspräsident“ Trump möchte noch einen Krieg? Hoffentlich hat jemand Venezuela ordentliche Antischiffsraketen spendiert.
Der US-amerikanische Imperialismus zeigt wieder einmal sein wahres Gesicht …