Dachstein: Liftanlage aus „ewigem Eis“ aufgetaucht

18. August 2025von 1,7 Minuten Lesezeit

Die historische Gletscherschmelze durch den „Klimawandel“ scheint nicht so historisch, wie uns gesagt wird. Am Dachstein wurde eine 50 Jahre alte Liftanlage durch die Schneeschmelze freigelegt, die damals im Sommer genutzt worden war.

„Ewiges Eis“ verschwindet. Tatsächlich ziehen viele Alpengletscher sich zurück. Wie „ewig“ das Eis aber ist, das schmilzt, ist eine andere Frage. Der Bereich zwischen Hallstätter Gletscher und Schladminger Gletscher soll erstmals seit 3500 Jahren wieder vergehen, so die Vermutung. Die Schneeschmelze hat nun aber etwas höchst Überraschendes ans Licht gebracht.

Teile einer alten Liftanlage wurde freigelegt. „Wahrscheinlich war der Lift Anfang der 70er-Jahre ausschließlich für den Sommerbetrieb vorgesehen“, vermutet Geschäftsführer Georg Bliem der Planai-Bahnen. Auch er zeigt sich überrascht. Diese Erklärung wirkt aber seltsam. Hat man die Anlage im Winter also metertief einschneien lassen? Das würde wenig Sinn ergeben.

Durch das Gletschereis haben sich die Liftbauer von damals wohl auch kaum gegraben.

Die aktuelle „Klimakatastrophe“ dürfte demnach vor 50 Jahren und mehr schon einmal geschehen sein. Umgekehrt: Vor mehr als 50 Jahren war in der Dachsteinregion offenbar schon einmal so wenig Schnee, dass man dort einen Lift hingebaut hat. Damals hat aber wohl niemand eine „Klimakatastrophe“ daraus gemacht.

Ob der Dachsteiner Gletscher also tatsächlich zum ersten Mal seit 3500 Jahren so weit geschmolzen ist, darf man wohl bezweifeln. Die Mumie Ötzi, der sich schwerverletzt noch in ein tiefes Loch im Gletscher eingrub, um dort dann zu sterben, lässt grüßen…

Bild „sunrise at the glacier Dachstein“ by Rinaldo Wurglitsch is licensed under CC BY 2.0.

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2 Kommentare

  1. freeshakya 19. August 2025 um 9:13 Uhr - Antworten

    50 Jahre ? Da muss es doch Einheimische geben, die den Lift kennen . Seltsam.

  2. therMOnukular 18. August 2025 um 20:48 Uhr - Antworten

    Lift ist nicht gleich Lift.

    War es ein Lastenlift zur Hüttenversorgung, dann ist es leicht möglich, dass er im Winter einfach zugeschneit war und die Hütten geschlossen.

    Dass man sich dennoch durchs „ewige Eis“ hätte graben müssen, bleibt natürlich ein gültiges Argument. Jede Art von Lift macht dort nur Sinn, wenn er regelmäßig zumindest immer wieder nutzbar war. Jeder Liftmast wird bekanntlich so gebaut, dass er das ideale Maß über Schnee & Eis hinausragt, wenn seine Nutzungsperiode stattfindet. Auch amS muss dort also früher weniger Eis & Schnee vorhanden gewesen sein. Lustig.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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