Slowakei Premier Fico weist EU-Kommissarin Kallas wegen Anmaßung scharf zurecht

16. April 2025von 5,6 Minuten Lesezeit

Die Vizepräsidentin der EU-Kommission, die Estin Kaja Kallas, forderte Politiker aus den EU-Ländern auf, nicht an den Feiern am 9. Mai in Moskau anlässlich des 80sten Jahrestages des Sieges über Nazi-Deutschland teilzunehmen. Beitrittskandidaten wie Serbien warnte sie, ein Teilnahme würde ihren Beitritt unmöglich machen.

Darauf gibt es nun eine sehr scharfe Reaktion vom Premierminister der Slowakei, Robert Fico. Schon früher hatte es gegenüber Kalles von Politikern der EU wie Spaniens Premier Sanchez und von außen wie etwa Tucker Carlson oder dem früheren Unterstaatssekretär des US-Verteidigungsministeriums, Stephen Bryen, Kritik gegeben. Tucker Carlson etwa sagte: „Dieses Mädchen aus Estland. Ich meine sie würde Menschen töten.“ Bryen ortet bei den Esten generell ein „lückenhaftes, manche würden sagen kompromittierendes Verhalten bei der Unterstützung der Nazis“.

WARNUNG UND DROHUNG VON FRAU KALLAS SIND RESPEKTLOS UND ICH LEHNE SIE ENTSCHIEDEN AB.

Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, warnt die Staats- und Regierungschefs der EU davor, an den Feierlichkeiten zum Tag des Sieges im Mai in Moskau teilzunehmen. Sie behauptet, dass eine solche Teilnahme nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte.

Ich werde am 9. Mai nach Moskau reisen. Ist die Warnung von Frau Kallas eine Form der Erpressung oder ein Signal, dass ich nach meiner Rückkehr aus Moskau bestraft werde? Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass wir das Jahr 2025 schreiben und nicht 1939.

Die Warnung von Frau Kallas bestätigt, dass wir innerhalb der EU eine Diskussion über das Wesen der Demokratie brauchen. Über das, was in Rumänien und Frankreich im Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen passiert ist, über die vom Westen in Georgien und Serbien organisierten „Maidan“-Proteste und darüber, wie der Missbrauch des Strafrechts gegen die Opposition in der Slowakei ignoriert wurde.

Frau Kallas, ich möchte Sie darüber informieren, dass ich der rechtmäßige Ministerpräsident der Slowakei bin – eines souveränen Landes. Niemand kann mir vorschreiben, wohin ich reisen darf und wohin nicht. Ich werde nach Moskau reisen, um den Tausenden von Soldaten der Roten Armee, die bei der Befreiung der Slowakei ihr Leben ließen, sowie den Millionen anderen Opfern des Nazi-Terrors Tribut zu zollen. Genauso wie ich den Opfern der Landung in der Normandie oder denen im Pazifik Tribut gezollt habe oder wie ich plane, die RAF-Piloten zu ehren. Und ich möchte Sie daran erinnern, dass ich einer der wenigen in der EU bin, der konsequent über die Notwendigkeit des Friedens in der Ukraine spricht und die Fortsetzung dieses sinnlosen Krieges nicht unterstützt.

Die Worte von Frau Kallas sind respektlos und ich lehne sie entschieden ab.

Fico kämpft aber schon länger gegen die antidemokratische und autoritäre Politik der EU, ihre Putschversuche in Ländern wie Georgien, Serbien und der Slowakei und ihre Anmaßungen als illegitime Zentralmacht, sowie gegen die Aushöhlung der Souveränität der Nationen in der EU.

DIE EU BRAUCHT EINE OFFENE DEBATTE ÜBER DEMOKRATIE. UND AUCH DARÜBER, WAS IN DER SLOWAKEI ODER IN SERBIEN PASSIERT.

EU-Gremien schwingen oft die Peitsche der Demokratie und halten Vorträge. Gleichzeitig ignorieren sie die Tatsache, dass der Westen einen Maidan gegen die rechtmäßig gewählte Regierung in Georgien organisiert hat und dass in Rumänien und Frankreich die Spitzenkandidaten für die Präsidentschaftswahlen unter seltsamen Umständen aus dem Rennen geworfen wurden. Die Slowakei braucht man gar nicht erst zu erwähnen. Alle möglichen seltsamen NGOs, die von niederländischen Bankkonten finanziert werden, erfinden wöchentlich neue Gründe für Proteste. Dieses Thema war buchstäblich Gesprächsthema bei meinen Treffen mit dem Rat der Präsidenten der UN-Generalversammlung sowie mit dem Präsidenten Indiens.

Serbien ist derzeit auf Kurs. Da der demokratisch gewählte Präsident A. Vucic souverän handelt und sich nicht dem westlichen Diktat beugt, sieht er sich dem Zorn der westlichen Götter ausgesetzt. Wäre die EU fair, was sie nicht ist, würde Serbien Mitglied werden, weil es bereit ist. Die EU-Mitgliedschaft ist jedoch aufgrund der souveränen Positionen seines Präsidenten zu einem guten Erpressungsmaterial für die demokratisch gewählte politische Vertretung Serbiens geworden. Ich wünsche mir, dass diese Vertretung und die Bürger ihre innenpolitischen Probleme ohne Einmischung des Westens lösen.

Und ich empfehle der EU, dass wir ein paar Stunden unserer Zeit einem ehrlichen Gespräch darüber widmen, ob wir in der EU demokratisch handeln. Davon bin ich nicht ganz überzeugt. Ich spreche übrigens von der Slowakei in den Jahren 2020–2023, als die EU die Opposition im Stich ließ und sie den Wahnvorstellungen von Verrückten auslieferte, die kein Problem damit hatten, das Strafsystem zu missbrauchen, um ihre Gegner auszuschalten. Man möge mir verzeihen, dass ich über mich selbst spreche, Robert Fico, der viermal illegal wegen seiner politischen Tätigkeit angeklagt wurde und wegen seiner souveränen Meinung fast gestorben wäre. Aleksandar @predsednikrs, halte durch.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte am Dienstag, dass die Versuche der EU, Beitrittskandidaten unter Druck zu setzen, nicht an den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg in Moskau teilzunehmen, einer Wiederbelebung des Nationalsozialismus gleichkämen.

Wenn das wahr ist, dann wird der Euro-Nazismus vor unseren Augen wiedergeboren“, schrieb Sacharowa auf Telegram und und bezog sich dabei auf einen Artikel im britischen „The Telegraph“.

Auf diese Weise zwangen die Faschisten vor 80 Jahren diejenigen, die sie als Menschen zweiter Klasse betrachteten, dazu, ihrem Heimatland, ihrer Ethnizität und ihrem Glauben abzuschwören“, fügte die Sprecherin hinzu.

Der Telegraph schrieb, dass EU-Beamte den serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic, der angedeutet hat, dass er an der Parade am 9. Mai teilnehmen werde, gewarnt hätten, dass der Besuch den Beitritt seines Landes zur EU zum Scheitern bringen würde.


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6 Kommentare

  1. Daisy 16. April 2025 um 13:19 Uhr - Antworten

    Das zu immerwährender Neutralität verpflichtete Österreich mit seiner ungewählten Loserampel-Einheitspartei-Marionetten-Regierung, NATO-Beate als Außenministerin, einem völlig ungewählten abgrundtief hässlichen Gladsnganzla und Blobfish als Witzemarxi, wird die Supergute nicht auffordern müssen, fernzubleiben. Die sind wieder vorauseilend untertänigst wie damals als der Führer rief. Dabei war Österreich einst sehr froh, das man es befreit hat. Die heutige ungewählte Regierung will aber scheinbar lieber wieder „heim ins Reich“, diesmal in die Sowjetunion reloaded….unter der Führung dt. und div. anderer Funz:innen…

  2. Sting2 16. April 2025 um 13:10 Uhr - Antworten

    Erzbischof: Soros und seine Stiftungen müssen gestoppt und bestraft werden

    https://philosophia-perennis.com/2025/04/13/erzbischof-soros-und-seine-stiftungen-muessen-gestoppt-und-bestraft-werden/

    Erzbischof Carlo Maria Viganò hat heftige Vorwürfe an die Gleichschaltung von Papst Franziskus mit dem „deep state“ erhoben. Und eine Bestrafung von Soros und seinen NGOs gefordert.

    🚩Die ethnische Verdrängung und Islamisierung unserer Städte durch die Invasion illegaler Einwanderer;

    🚩die wachrüttelnde Propaganda zugunsten der moralischen Perversionen der LGBTQ- und Gender-Ideologie;

    🚩die Pandemie- und Impfstoff-Farce mit der Komplizenschaft der Mainstream-Medien und der medizinischen Klasse;

    🚩der Klimabetrug, der auf offenkundig unbegründeten Theorien und absurdem Alarmismus beruht;

    🚩der Krieg als Mittel, um die Korruption der westlichen herrschenden Klasse zu verbergen;

    🚩die Zerstörung der natürlichen Familie;

    Wir sind alle davon überzeugt, dass das Vorgehen von Soros und seinen „philanthropischen“ Stiftungen gestoppt und bestraft werden muss, wie es in einigen Ländern bereits geschieht.

  3. Sting2 16. April 2025 um 11:55 Uhr - Antworten

    Bannon geht mit Europa hart ins Gericht – »Ihr seid keine Verbündeten der USA mehr!«

    https://www.freiewelt.net/nachricht/ihr-seid-keine-verbuendeten-der-usa-mehr-10099988/?

    Trump-Berater Steve Bannon hat in einem aufsehenerregenden Interview mit GB News heftig mit den europäischen Verbündeten abgerechnet.

    Europa müsse in Zukunft alleine mit der russischen Armee klarkommen, so Bannon, während sich Amerika mehr um ihre Hemisphäre kümmere und dem Pazifik zuwende.

    »Die europäischen Eliten sind Totalversager«

    »Verbündete sollten Leute sein, die gemeinsam zusammenstehen«, so Bannon. »Die europäischen Eliten« seien dagegen »Totalversager.«

    Wie Donald Trump scheint Bannon also die Verantwortung für den Ukraine-Konflikt und den Maidan-Putsch 2014 von Amerika den Europäern in die Schuhe schieben zu wollen.

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, damals deutscher Außenminister, war am Maidan-Umsturz beteiligt, genauso wie der heutige polnische Außenminister Radek Sikorski – jedoch auch amerikanische Neokonservative wie Victoria Nuland, Joe Biden und John McCain.

    Wir werden für euch da sein, aber wenn ihr Europäer einen Krieg mit Russland haben wollt, viel Spaß dabei, klar?

    Wir haben ja gesehen, wie Stalingrad und Kursk ausgegangen sind. Also nur zu.« …ALLES LESEN !!

  4. F1 FUTURO 16. April 2025 um 10:39 Uhr - Antworten

    EUROPA 🏴‍☠️

    ‚Brüssel‘ ist ein einziges SCHLANGENNEST 🐍. Wenn ‚Insider‘ ängstlich hinter vorgehaltener Hand darüber berichten, was dort, in diesem ‚Pfuhl der Verderbnis‘ alles abgeht… NOTABENE: Ein beträchtlicher Teil dieser angeblichen Volksvertreter ist bereits (mehrfach) vorbestraft. Das sind also ganz schöne ‚FRÜCHTCHEN‘, welche da residieren und sich selbstherrlich anmassen, die uneingeschränkte Kontrolle über uns zu erlangen…🤨❗

  5. Gabriele 16. April 2025 um 8:40 Uhr - Antworten

    Großartig – solche Politiker braucht Europa. Und für alle anderen kann es nur noch heißen: RAUS aus der EU – besser heute als morgen.

    • Varus 16. April 2025 um 9:05 Uhr - Antworten

      Noch besser wäre: Raus mit der EUdSSR. Bei Beibehaltung der Freihandelszone und der Visafreiheit sollte man das korrupte Gebilde asap auflösen.

      Schickt Trump demonstrativ wen am 9. Mai nach Moskau, um die Absurdität der imperialen Umtriebe aufzuzeigen? Hin und wieder war davon die Rede, dass er selber fahren wollte.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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