
Trump-Zölle: Wie die USA wirklich eine Chance gegen China hätten
Donald Trumps chaotische Zollpolitik dürfte die USA im Handelsstreit mit China schwächen. Aber hätten die USA überhaupt noch die Mittel, um China entgegenzutreten und die industrielle Vormacht China zu brechen?
Donald Trump hat nun auch die Zölle auf Elektroprodukte aus China aufgehoben. Die aktuell Strategie Washingtons wird den Handelsstreit mit China nicht entscheiden. Doch der Plan der USA ist offensichtlich: China soll wirtschaftlich und geopolitisch eingedämmt werden. Hat die USA aber dafür überhaupt die Mittel, oder dieses Unterfangen mittlerweile aussichtslos?
In der US-kritischen Asia Times erschien am Montag eine Analyse des Ökonoms Noah Smith mit dem Titel „What would a real anti-China trade strategy look like?“. Er kritisiert die Handelspolitik unter Donald Trump scharf („Trumps aktuelle Handelsstrategie wird die amerikanische Macht und technologische Kapazität schwächen, die USA von ihren Verbündeten entfremden und China die Chance geben, die führende Weltmacht zu werden), entwirft aber eine Strategie, die seiner Meinung nach den Spieß umdrehen könnte.
Smith schreibt aus einer china-kritischen Perspektive. Sieht China als eine Supermacht, die expansive Ziele, etwa die Eroberung Taiwans oder Gebietsansprüche gegenüber Indien, Japan und den Philippinen, hat: „Die Welt ist ein ungeregelter Ort, und das Gleichgewicht der Mächte ist das Einzige, was den Frieden sichert,“ meint der Ökonom. Ziel einer Anti-China-Handelsstrategie wäre es daher, „zu verhindern, dass China einen überwältigenden militärischen Vorteil erlangt,“
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Er plädiert für eine Freihandelszone mit allen Ländern außer China. Er erklärt: „Hersteller brauchen Skaleneffekte, um Kosten zu senken und wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein Grund, warum Chinas Hersteller so stark sind, ist ihr Zugang zu einem riesigen Binnenmarkt.“ Chinesische Firmen wie BYD profitieren von einer Milliarde Konsumenten, was ihnen unschlagbare Kostenvorteile verschafft. Die USA, mit einer kleineren Bevölkerung, können das nicht leisten – ebenso wenig wie Verbündete wie Japan oder Südkorea.
Deshalb fordert er: „Keine Handelsbarrieren mit allen Ländern außer China.“ Eine Freihandelszone mit Europa, Japan, Südkorea, Indien und Südostasien würde einen riesigen Wirtschaftsraum schaffen, in dem westliche Hersteller ähnliche Vorteile wie in China erzielen könnten. Das in der EU höchst umstrittenen Abkommen TTIP aber auch das Abkommen der Transpazifischen Partnerschaft (TPP) hätten diese Handelszone vorangebracht.
Trumps aktuelle Strategie sei aber auch wegen der Lieferketten zum Scheitern verurteilt: Viele Produkte, die in Ländern wie Vietnam oder Mexiko zusammengesetzt werden, enthalten chinesische Komponenten wie Chips oder Batterien. Standardzölle greifen hier nicht, da sie nur das Herkunftsland des Endprodukts berücksichtigen.
Smiths Vorschlag: „Die Lösung ist, Zölle nicht nach dem Land der Endmontage zu erheben, sondern nach den Ländern, in denen die Wertschöpfung stattgefunden hat.“ Das würde chinesische Zwischenprodukte teurer machen und westliche Hersteller vor subventionierten Exportfluten schützen.
Dieser Plan scheitert aber schon an der Datenlage. Aktuell weiß man kaum, woher die Komponenten eines importierten Produkts stammen.“ Solche gezielten Zölle würden sich zwar stark von Trumps pauschaler Politik unterscheiden und gezielt gegen China vorgehen, allerdings meint selbst Smith, dass er „ein Heer von Bürokraten“ benötigen würde.
Zugleich plädiert er für eine Re-Industrialisierung der USA. Doch das wird nicht von heute auf morgen gehen. Trumps Presslufthammer kann dies nicht bewerkstelligen. China kontrolliert große Teile der Batterieproduktion und die Verarbeitung seltener Erden: „Wir [Die USA] müssen Dinge produzieren, die wir derzeit nicht oder nur in geringem Maße herstellen,“ erklärt er. Bidens CHIPS Act für Halbleiter und der Inflation Reduction Act für Batterien wären erste Schritte gewesen, doch es brauche mehr: Drohnen, Elektromotoren, Werkzeugmaschinen, Roboter, Telekommunikation und Mineralverarbeitung sollten gefördert werden: „Industriepolitik sollte zurückkehren, wenn die USA und die breitere Nicht-China-Welt mit China konkurrieren wollen.“
China sei ein Produktionsriese, weil es massiv in Fabriken investiere, während die USA sich mit Bürokratie wie dem National Environmental Policy Act (NEPA) selbst bremsten. Trump habe hier erste Schritte unternommen. Doch all das sei noch viel zu zaghaft. Er schlägt Steueranreize wie „100-prozentige Sofortabschreibungen und volle Abzugsfähigkeit von Forschungs- und Entwicklungskosten“ vor, ebenso staatliche Kredite für Hersteller und die Förderung ausländischer Direktinvestitionen.
Trumps Handelspolitik ist ein „planloses, in letzter Minute beschlossenes, mal an, mal aus“. Ein Desaster, das den USA und ihren Verbündeten schadet. Eine echte Anti-China-Strategie würde hingegen Freihandel mit Verbündeten fördern, gezielte Zölle auf chinesische Produkte erheben, strategische Industrien aufbauen und Investitionen erleichtern. Das ist freilich weit schwieriger umzusetzen als Pauschalzölle. Aber: „Wenn man die Weltwirtschaft in eine Festung gegen Chinas Macht verwandeln wollte, würde man es so machen.“
Ich verstehe sowieso nicht wie man sich auf die dümmlich- aggressive US Denke einlassen kann. China kämpft nicht gegen die USA, in China lassen viele US Konzerne billig produzieren, um die Ware bester Qualität dann profitabel den US Bürgern zu verkaufen. Kann doch China nichts dafür, daß die USA ein System pflegen, bei denen viele arbeitslos sind, viele längst nicht mehr arbeitsfähig sind, wegen Drogen oder McDonalds Fraß und wenige stinkereich werden.
China produziert billiger wegen niedriger Umwelt- & sonstiger Standards? HAHAHA, China hat nebenbei gute Wohnungen für viele viele Millionen Chinesen geschaffen, public Transport, Healthcere, Schulen, Uni . . . , die Umweltstandards sind längst hoch und noch nie in der Menschheitsgeschichte wurden so massiv Wüsten aufgeforstet, wie gerade in China.
Wenn das US System so viel mieser ist, als das chinesische System, sollte die USA halt von China lernen, statt China zu foulen.
Zuerst China ausbeuten als verlängerte, billigere amerikanische Werkbank und dann, als man blickte, dass heimische Innovation rückläufiger ist als gedacht, den Ausgebeuteten auch noch zum Feind stilisieren. So sind sie halt die Amerikaner und Briten…
Wie wäre es, ersteinmal den Sozialismus im Allgemeinen und den Chinesischen im Speziellen vestehen zu wollen?
Der Westen betrachtet alles durch seit kolonialistische Brille und wundert sich, dass sein Bild mit der Realität nicht viel zu tun hat. Aber anstatt die Brille zu wechseln, wird die Realität für falsch erklärt.
Man kann es auch ganz simpel erklären: Antikommunismus macht dumm.
Hallo,
,, „Die Welt ist ein ungeregelter Ort, und das Gleichgewicht der Mächte ist das Einzige, was den Frieden sichert,“ “
Das ist der momentane Zustand, aber es gab auch schonmal die Gedanken,
dass Rüstungskontrolle und Abrüstung Frieden sichern,
dass Gewaltverzicht laut UNO-Charta Frieden sichert,
dass Handel Frieden sichert, weil halbwegs zurechnungsfähige Handelspartner sich nicht gegenseitig die Gasröhren o.ä. wegsprengen würden, weil sie beide davon Nachteile hätten …
Die Grundfrage ist also:
Will man Frieden durch immer mehr Waffen sichern?
Oder will man Frieden durch Abrüstung, Handel usw. sichern?
“ … meint der Ökonom. Ziel einer Anti-China-Handelsstrategie wäre es daher, „zu verhindern, dass China einen überwältigenden militärischen Vorteil erlangt,“ “
Meint der Ökonom .
Ähm, könnte es einen Zusammenhang zwischen Rüstungshaushalt und Staatsschulden geben?!
Mal abgesehen von militärischen Nummern wie Anzahl der Militärstützpunkte außerhalb des eigenen Territoriums, Anzahl der Atomsprengköpfe und Trägersysteme, Anzahl der Flugzeugträger-Verbände usw. und vor diesem Hintergrund muss man erstmal auf die Idee kommen, dass China ,,einen überwältigenden militärischen Vorteil“ erlangen könnte oder …
… dass China das angesichts der Korrelation zwischen Rüstungshaushalt und Staatsschulden auch nur anstreben würde.
Und selbst wenn dieser Smith nicht von zweifelhaften Voraussetzungen ausgehen würde, wie sollte die Strategie, mit allen Freihandel zu betreiben und China mit Zöllen zu belegen, funktionieren?
Wenn die BRI*S+ nicht mitmachen … und warum sollten sie das?!
Russland und Iran werden selber ,,sanktioniert“, Indien dürfte über den Weiterverkauf russischer Rohstoffe nicht böse sein, davon abgesehen sind die BRICS+ selber ein großer Markt …
USA könnte die Realität akzeptieren und sich innerhalb ihres Einflussbereiches konsolidieren, so wie z.B. in Rumänien und anderswo in der EU. :-)))
Aber die Welt beherrschen zu wollen, das ist auf Dauer unrealistisch. Alle Imperien kamen, sahen, siegten und gingen unter.
Und deswegen ist es auch plausibel, dass China gar kein Imperium werden will. Das Ende von Imperien war immer ziemlich unvorteilhaft. Besser wäre, konstant eine Macht zu bleiben und das mündet m.E. dann letztendlich in multipolares Denken.
China ist nicht wegen der geringen Arbeits- und Sozialkosten zur Werkbank der Welt geworden, sondern wegen der geringen Energiekosten. China hatte Unmengen Kohle, die sich gut verstromen lies. Deshalb Chinas Vorsprung bei E-Technologien. Mit Wind und Solar hat China diese Energie „gehebelt“ und multipliziert.
China hat diesen Vorteil genutzt und Intelligenz gefördert. Aus den stupiden Industriearbeitern sind kreative Ingenieure geworden. Der Westen hingegen fördert Konformität und Stupidität, nicht einmal mehr Mittelmäßigkeit ist gewünscht, Exzellenz wird gemobbt. Ohne Ressourcen braucht man keine Exzellenz.
Die Kohlereserven Chinas neigen sich dem Ende mit der Konsequenz, dass China iranisches Öl einführen muss. Dies führt zu Kosten: Innenpolitisch im Rentierstaat, logistisch, prozesstechnisch und militärisch Zudem muss China investieren. Dies geht zu Lasten der Produktivität.
Die USA und China werden damit auf den Ölmärkten aber auch bei Hochpreisprodukten zu Konkurrenten. Während die isolierte Lage der USA verteidigungstechnisch ein Vorteil ist, liegen Russland, China und vor allem die muslimischen Staaten näher an den Ressourcen. Das wird in den kommenden Jahren umso wichtiger, je mehr das Fracking und die Selbstversorgung der Amis zurück geht. Das bedeutet, die USA haben dann militärstrategisch den Nachteil der langen Anreise im Wettbewerb ums Öl.
Eine Freihandelszone zwischen Russland und Europa wäre aufgrund der Transport- und damit Energiekosten einer Freihandelszone mit den USA überlegen. Von München nach Moskau ist es etwa so weit wie nach Madrid. In die USA ist es dreimal so weit und ein Ozean liegt dazwischen.
Dieser eigene Standortnachteil lässt sich nicht verbessern. Aber dem Vorteil der Konkurrenten lässt sich ein Nachteil hinzufügen. Die Außenpolitik der USA folgt dieser Strategie auffällig.
Nachteile sind nicht nur auf Zölle beschränkt.
Russland verkauft nun das Gas, das EUropa empört verschmähte, an China. EUropa denkt, nach dem dritten WK gehört uns eh ganz Russland, dann kriegen wir Gratis-Gas…hihi
https://ibb.co/271nq3DB
Die USA hat doch auch billige Energie ?
China hat längst den Rest der Welt bei Hydroelektrizität abgehängt und setzt jetzt das Yarlung Tsangpo Projekt um, 300 TWH, die Hälfte des D Stromverbrauches aus einem Kraftwerk, der größte US Damm liefert 20 TWH.
Bei Kernfusion ist die USA eh nicht im Rennen, die hat nur die militärische Nutzbarkeit interessiert. Ansonsten liefern sich China & F ein Wettrennen, China baut einen neuen Reaktor, der F ITER ist Jahre hinter dem Plan und China liefert dafür die Magnete, die für die man seltene Erden braucht.
Und: Ein Fusionsreaktor kann nicht klein sein und das erfordert eine Mindestgröße des Netzes, im europäischen Verbundnetz könnte es gerade so klappen. China zieht gerade gigantische Stromtrassen durchs Land, 1000 KV über 1000 km, was es im Rest der Welt nicht nicht seinesgleichen hat.
Ich wünsche Trump alles Gute!
Ich auch. :-)
Asoziale Zielsetzung – die USA müssten bei fast 37 Billionen USD Schulden zusehen, nicht selber bankrott zu werden. Massenhunger vermeiden, der in London wie in den Failed States der Dritten Welt verbreitet wurde. Kurzum: Sich um den eigenen Kram sorgen statt die anderen Länder gängeln.
Soweit ich mich entsinne, unter Trump 1.0 sind die US-Staatsschulden um mehrere Billionen gewachsen? Der letzte Präsident, der versucht hat, die Schulden zu reduzieren, war Reagan.
Ich würde „westliche“ Standards verlangen – im Bezug auf Soziales und Umweltauflagen. Die eingeführten Waren müssen die Standards der Importländer erfüllen….
Die Zeiten der Tigerstaaten sind vorbei.
easy peasy :-)
Ach was – „CO2-Neutralität“ und verpflichtende Quote der Transenden:innen beim Produzenten? Dann ist aber nicht nur China raus, sondern die Trump-USA ebenso. Die Zielsetzung ist denkbar behämmert – während China nach dem konfuzianischen Win-Win agiert, die USA suchen sich ständig neue Feinde, die es ohne Rücksicht auf Verluste zu bekämpfen gilt. Ich hoffe, das Amiland realisiert endlich, sich nie mehr solchen Unfug leisten zu können.
Die CO2-Neutralität habe ich mit den „Umweltauflagen“ nicht gemeint. Es gibt ja zB noch sowas wie Abwasser, Luftverschmutzung (Smog) usw. Chinas Gewässer sind extrem belastet durch die Industrie, indes hier in Ö. viele Flüsse Trinkwasserqualität haben. Die vergifteten Flüsse in China sind immer wieder auch ein gesundheitliches Problem. Zudem essen die dort einfach alles und dabei entwickeln sich div. Zoonosen…..
Versuchen Sie mit Ihren Ideen in den Foren von „Spiegel“ oder „Zeit“ – dort gibt es Woke Ökos ohne Ende. Abwasser in China geht einzig die Chinesen was an.
Beim Thema „Luftverschmutzung“ schreien besonders viele Michels sofort: CO2!!!
Schaun Sie, ich glaube nicht, dass CO2 einen Klimawandel verursachen kann. Aber im Prinzip hab ich was gegen Umweltverschmutzung. Aber damit hat mein Vorschlag nun auch nichts zu tun, was ich persönlich meine. Ich schwimme gerne in sauberen Flüssen und hab gerne saubere Luft zum Atmen, ja! Ich meine jedoch, vor allem diese unterschiedlichen Standards sorgen dafür, dass unsere Betriebe im Vergleich zu China einen schweren Rucksack und Bergsteigermontur mit Sicherheitsausrüstung zu schleppen haben, indes China mit luftigem Leiberl und Sandalen herumhüpft und dass viele globalistische Unternehmen die Arbeit in diese Regionen auslagern, wo billig und ohne unsere Standards produziert wird. Das verzerrt den Wettbewerb. Darum würde ich Auflagen für Nichteinhalten unserer Standards verlangen bzw. diese Produkte, die mit Kinderarbeit, Billiglöhnen, Umweltverschmutzung etc. produziert wurden, erst gar nicht einführen. Wie kommt es zB, dass man Bekleidung aus China um 10 Euro kaufen kann? Mäntel um 30 Euro usw. Mit dieser Konkurrenz kann hier keiner mithalten. Es wäre Zeit, China etwas einzubremsen.
Jedes Land soll selber entscheiden dürfen, ob man den Öko-Quatsch mitmacht oder andere Dinge für wichtiger hält. Zum Glück ist der Westen längst nicht mehr in der Position, eigene Paranoias der übrigen Welt aufzuzwingen. Bei „Öko“ sind vermutlich sogar die Trump-USA ausgestiegen – dann kann sich höchstens Westeuropa isolieren, was dem Wunsch nach der „Einbremsung“ entgegenkommen dürfte (nur halt nicht in China, sondern dort, wo man leidenschaftlich jeder Spinnerei nachjagt).
Störe werden im Jangtse-Fluss freigelassen
https://german.news.cn/20250414/dc2f64cb195144c29380db66e182b7b7/c.html
Das Yarlung Tsangpo Projekt läuft seit Jahreswechsel, das WKW wird mit 300 TWH halb so viel Strom liefern, wie D verbraucht
Am Gelben Fluss wird mittlerweile automatisch aufgeforstet, der gelbe Fluss wird nicht so gelb bleiben (Erosion)
https://news.cgtn.com/news/2025-03-15/Intelligent-machines-boost-China-s-green-Great-Wall-building-efforts-1BLrEKoNpWo/p.html
https://english.www.gov.cn/english.www.gov.cn/news/202501/06/content_WS677b28e9c6d0868f4e8ee887.html
Wenn man den Kolonialmächten Chinas Umweltengagement aufzwingen würde, hätten sie ein Problem.
Die Zeit der Kolonialmächte ist vorbei.
Das Los der Armen zu bessern scheint Herrn Xi sehr viel mehr am Herzen zu liegen, als sämtlichen Spezialdemokraten, Vertretern von C- Parteien, US Politikern, denen nie was anderes einfällt, als bessere Player zu foulen, etc.
Ach…Xi, der Retter aller Armen durch Niedriglöhne und
Sozialkreditsystem. Und Opposition gibts dort auch keine, denn die sitzt ein und darf ihre Organe spenden…
Sozialkreditsystem: Bei Unterschreiten einer Grenze kommt es zu Sanktionen: Der Kauf von Zug- oder Flugtickets wird dann vom System unterbunden, der delinquente Bürger von einer Art Maschine unter Hausarrest gestellt. Das ist orwellesk…
«Zu wenig zum Leben, zu viel zum Sterben»
Niedriglöhne, wenig Arbeitnehmerrechte, kaum Sozialversicherung. Sie verdienen zu wenig, um die Waren selbst konsumieren zu können. China ist die Fabrik der Welt. Die Arbeiter werden ganz klassisch in kapitalistischer Manier ausgebeutet, weswegen dieses System auch vielen VP-Konserven wie zB Basti Kurz gefällt. Damit es keine Aufstände gibt, werden sie totalüberwacht. Zur C-Zeit wurden Konten gespxrrt und man erhielt keine Reiseerlaubnis. Sie durften die Öffis nicht benützen, Sozialkreditsystem war plötzlich auf Rot. Erstrebenswert? Ein System, das auch für uns passt? Für mich nicht. Ich schätze die Freiheit mehr als eine Schüssel voll Reis. Link folgt
Gefangenenorgane:
„Laut dem sogenannten China-Tribunal, einer internationalen Vereinigung von Menschenrechtsanwälten, werden in China politische Häftlinge get*tet, um deren Organe zu entnehmen und für Organspenden zu verwenden.“
Die Umweltbelastungen lesen sich ebenso dramatisch. Dort schäumen die Flüsse und in den Großstädten braucht man Schutzmasken und Sauerstoffgeräte. Was den CO2-Ausstoß betrifft, sehe ich das ja nicht als „Klimagas“, sondern als Gas, ohne das es kein Leben gäbe, aber zum Schein macht China bei den Agenden mit, hält sich selbst aber nicht daran. Die billige Energie dort ist ein weiterer Faktor, warm „wir“ damit nicht konkurrieren können. Es macht mit, weil es ein gutes Geschäft ist, s. Solarpanele, E-Autos, Windräder… Und zudem gut im Sozialkreditsystem unterzubringen zwecks KontroIIe der breiten Masse…
https://www.nzz.ch/international/china-wirtschaft-macht-probleme-eine-soziale-krise-bahnt-sich-an-ld.1860465
Die linksgrünwoke Nomenklatur strebt an, dass gar kein Normalo mehr sich Flugtickets leisten kann – inwiefern sollte der Westen hier überlegen sein?
Hin und wieder lese ich konkrete Zahlen über Ingenieure-Gehälter in China – nominal vergleichbar mit westlichen, vermutlich mit mehr Kaufkraft. OK, die Arbeitswoche liegt dann über 40 Stunden.
Als in China Proteste gegen „Zero Covid“ ausbrachen, war der Spuk nach ein paar Tagen vorbei. In Westeuropa hörte man nicht so schnell auf das Fußvolk – Querdenker, als „Covidioten“ und „Corona-Leugner“ beschimpfte.
Das stimmt zwar rein rechnerisch, macht die Sache nur nicht besser. Es ist ein Denkfehler zu glauben man könnte auf chinesische Produkte verzichten um die heimische Wirtschaft zu retten. Das Gegenteil ist der Fall, alles wird extrem teurer. Damit verkauft die heimische Wirtschaft nichts mehr auf dem Weltmarkt. Und für die Einwohner wirds sauteuer. Mal abgesehen das es für viele Produkte im Westen gar keine Produktionslanlagen mehr gibt.
„subventionierten Exportfluten“ – Subventionen hat doch der Westen erst in Größenordnungen erfunden. Der größte Anteil der EU Gelder sind Subventionen. China ist aus mehreren Gründen billiger. Das beginnt mit einer durchdachten Wirtschaftspolitik. Zu behaupten das sind Subventionen, der kennt sich mit China nicht aus.
Was Trump macht ist genaugenommen auch nur die Fortsetzung der Zoll Politik von Biden.
Vor einem Jahr konnte man folgendes lesen:
Och. Das haben einige bereits vergessen.