
Kinder ohne Stimme: Ein Lockdown-Schaden
Selektiver Mutismus trifft immer mehr Kinder – in bestimmten Situationen verstummen sie komplett. Eine offensichtliche Folge der Covid-Politik. Es ist einer der Ausdrücke, wie Lockdowns und Quarantäne geschadet haben.
Selektiver Mutismus ist eine Störung, bei der Kinder und Jugendliche in bestimmten sozialen Situationen – etwa in der Schule oder Kita – nicht sprechen, obwohl sie dazu physisch in der Lage sind. Verstummte Kinder sind ein Phänomen, das sich immer weiter ausgebreitet hat – vor allem seit der Covid-Politik. Ein Ausdruck der Schäden der Covid-Politik.
Das Magazin Cicero widmet sich in einem aktuellen Artikel dem wachsenden Phänomen von Kindern, die in bestimmten Situationen komplett verstummen. Das sind die Spuren, die Lockdowns, Schul-Sperren und Quarantäne hinterlassen haben. Besonders Kinder sind betroffen. Ein Beispiel ist etwa die kleine Anna (Name geändert), die nach über zehn Quarantänen mit ihren Eltern in der Kita kein Wort mehr sprach. „Immer wieder war der obere Strich rot. Immer wieder hatte der Test zum Ergebnis: Infiziert“, heißt es im Artikel. Zu Hause war sie gesprächig, doch draußen erstarrte sie.
Pia Zucht, eine Berliner Logopädin und Mutismus-Therapeutin, beobachtet seit fünf Jahren eine Zunahme dieser Störung, bei der Kinder in bestimmten Kontexten – etwa im Kindergarten oder der Schule – nicht sprechen können. Es ist keine Frage von Trotz, sondern eine „Erstarrung“, erklärt sie. „Ein Kind, das zu Hause ganz normal spricht, kann ‚draußen‘ so erstarrt sein, dass es nichts zu äußern in der Lage ist“, sagt Zucht im Cicero-Interview. Betroffene Kinder äußern weder Schmerz noch Bedürfnisse – sie bleiben stumm, selbst wenn sie Hilfe brauchen. Die Nachfrage nach Therapie steigt, Zucht bietet inzwischen Elternschulungen an, da sie die Anfragen allein nicht mehr bewältigen kann. „Selektiver Mutismus steigt an“, betont sie.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Wie verbreitet das Problem ist, weiß man nicht. Die Datenlage ist widersprüchlich. Mehr Aufmerksamkeit wäre gefragt, doch die „Wissenschaft“ blockt ab. Kinder- und Jugendpsychiater wie Michael Kölch verweisen auf internationale Prävalenzraten von 0,03 bis 0,79 Prozent; aktuelle Zahlen für Deutschland fehlen. Eine Häufung sei nicht zu erkennen.
Trotz unsicherer Zahlen gibt es bundesweit etwa 600 spezialisierte Therapeuten, meist Logopäden. Zucht plant ein Therapiezentrum in Erfurt. Immerhin: Viele Expertinnen vermuten einen Zusammenhang mit der Corona-Krise. „Das hat sehr wahrscheinlich nicht zuletzt etwas mit der Corona-Krise zu tun“, sagt Zucht im Artikel. Die Isolation, die Angst vor sozialen Kontakten und die Botschaft, Nähe sei gefährlich, könnten sensible Kinder verunsichert haben. „Zu viel, zu schnell, zu plötzlich!“, lautet ihre Formel für Auslöser.
Studien zum Zusammenhang zwischen einzelnen Maßnahmen der Covid-Politik und selektivem Mutismus fehlen. Aber auch Anja Starke, Professorin an der Uni Bremen, hält einen Corona-Effekt für plausibel. Es liegt auch auf der Hand: Kinder lernen Kommunikation durch Interaktion – monatelange Isolation bot dafür kaum Raum. Besonders sensible Kinder empfanden die politische Kommunikation als bedrohlich. Starke unterscheidet zwischen Kindern, die nonverbal kommunizieren und integriert sind, und solchen, die völlig zurückgezogen wirken
Die Dunkelziffer ist vermutlich hoch, sagt Starke, und familiäre Belastungen seien gestiegen. Eltern stehen oft hilflos da, manche greifen zu fragwürdigen Angeboten wie teuren Beratungshotlines. Kerstin Bahrfeck vom Dortmunder Mutismus Netzwerk (DortMuN) betont, dass es keine Einheitslösung gebe. Ihr Netzwerk mit 400 Therapeuten setzt auf individuelle Ansätze. Sie sieht drei Hauptfaktoren: Mehrsprachigkeit bei Kindern mit Migrationshintergrund, exzessiven Medienkonsum und die Corona-Krise. „Hier spielen auch Angst- und Schuldgefühle mit hinein“, erzählt sie im Cicero-Artikel über ein Kind, dessen Geschenk aus Ansteckungsangst abgelehnt wurde. Solche Erlebnisse prägen.
Auch hier Fordern Forscher und Therapeuten mehr Aufwand und Aufklärung. Es passiert kaum etwas. Lieber spricht der Gesundheitsminister zum 17. Mal über „Long Covid“.
Nicht nur die Kinder sind verstummt, auch die Erwachsenen. Fröhliches, lautes Lachen auf den Strassen, angeregte Gespräche mehrerer Personen in den öffentlichen Verkehrsmitteln sind seltener geworden. Das jahrelange Maskentragen blieb nicht ohne Folgen. Aber vielmehr kann man gegenseitige Ansichten nicht mehr ausdiskutieren oder man erträgt es schlicht und einfach nicht mehr. Denn sowohl die Zeugen Coronas als auch die Verschwörungstheoretiker nehmen bei den gegenteiligen Meinungen reißaus.
Nicht zu vergessen die Klimaangst. Was wird Kindern da angetan?! Sie werden in Ohnmacht und Perspektivlosigkeit getrieben. Wie soll die kindliche Psyche das verkraften?
Die Verunsicherung durch den Genderkram kommt noch obendrauf.
Ein Verbrechen an unseren Kindern sondergleichen… es gibt keine Entschuldigung dafür. Keine.
Ein völlig logische und gesunde Reaktion! Wenn man sich äußert, wird man als Rrräächtsss! niedergeschrien. Kommunikation ist mit den Schildbürgern nicht mehr möglich, die in einer eigenen fanatischen Bubble leben und Realität und eigene Widersprüche und Inkongruenzen nicht mehr wahrnehmen. Es bleibt einzig, sich selbst und seine Lieben zu schützen und zu warten, bis die Dumpfbacken sich selbst eliminiert haben. Dabei bleibt man sprachlos, natürlich!