
Trump-Zölle: EU knickt ein
Ursula von der Leyen will Gebühren auf US-Exporte in die EU aufheben. Ein großer Sieg für Trump.
Montag und ein schwarzer Tag für die Börsen weltweit: Vor allem die europäischen Kapitalmärkte drehten zum Beginn der Handelswoche in ein historisches Minus. Doch bis auf Gold gab in der neuen Woche alles nach. Milliardäre, Finanzgurus, Wall Street Journal und andere Vertreter des Großkapitals reagieren panisch auf die Trump-Zölle. Aber der US-Präsident scheint den ersten Sieg einzufahren: Ursula von der Leyen dürfte schon einknicken.
Wir haben Null-für-null-Zölle für Industriegüter angeboten“, sagte von der Leyen am Montag. Sie betonte, die EU sei „immer zu einem guten Geschäft bereit“. Andere Berichte sprechen davon, dass die EU den USA ein Null-für-null-Zölle auf alle Exporte angeboten habe. Wie genau der aktuelle Verhandlungsstand zwischen der EU und den USA aussieht ist aber offen. Leyen bekommt bekanntlich bei Trump keinen Termin. Andere Quellen sagen, dass die EU das aktuelle Angebot auch schon letzte Woche gemacht hätte.
Leyen wiederholte, dass die EU bereit sei, mit den USA zu verhandeln. Laut Weißem Haus versuchen das gerade die meisten Staaten der Welt. Vor allem mit Staaten aus Südostasien sollen große Fortschritte erzielt worden sein.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Die 27 EU-Staaten müssen mit Einfuhrzöllen von 25 Prozent auf Stahl, Aluminium und Autos sowie ab Mittwoch mit Zöllen von 20 Prozent auf fast alle anderen Waren rechnen. Trumps Zölle betreffen rund 70 Prozent der EU-Exporte in die USA. Die europäischen Börsen ertragen das offensichtlich nicht. Selbst Rheinmetall drehte ins Minus.
Indes kursieren eine Menge Gerüchte. Im Laufe des Tages hieß es etwa, dass die USA eine 90-tägige Pause auf alle Zölle bis auf jene auf chinesische Waren ausrufen will. Die Sprecherin des Weißen Hauses dementierte am Nachmittag diese Gerüchte als „Fake News“. Es ist aber wohl auch nicht ausgeschlossen, dass einzelne Nationalstaaten – wie etwa Ungarn – mit den USA aktuell direkt verhandeln, anstatt sich auf die EU zu verlassen.
Und Trump? Er postete auf seiner Plattform „Truth Social“ kurz bevor die New Yorker Börse die Handelswoche eröffnet:
„Die Vereinigten Staaten haben die Chance, etwas zu tun, was schon vor Jahrzehnten hätte getan werden sollen. Seid nicht schwach! Seid nicht dumm! Seid kein PANIKERS (eine neue Partei, die auf schwachen und dummen Menschen basiert!). Seid stark, mutig und geduldig, und das Ergebnis wird GROSSARTIG sein!“
Nur wenige Minuten davor erklärter :
„Länder aus aller Welt verhandeln mit uns. Es werden strenge, aber faire Rahmenbedingungen gesetzt. Ich habe heute Morgen mit dem japanischen Premierminister gesprochen. Er schickt ein Spitzenteam zu den Verhandlungen! Sie haben die USA im Handelsstreit sehr schlecht behandelt. Sie nehmen uns nicht unsere Autos weg, aber wir nehmen Millionen ihrer. Ebenso die Landwirtschaft und viele andere „Dinge“. Alles muss sich ändern, vor allem mit CHINA!!!“
Alle Wege führen jetzt weg vom US$-Geld hin zum reinen Tauschhandel…
USA passen ihre Zölle den EU-Zöllen an. Siehe Durchschnittlich erhobene Importzölle auf ausgewählte Produkte in den USA und der Europäischen Union im Jahr 2022 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1557974/umfrage/erhobene-importzoelle-auf-ausgewaehlte-produkte-in-den-usa-und-der-eu/
PkW: USA 2,5% Zoll EU 10% Zoll
Die meisten EU-Zölle sind höher als die USA-Zölle
Hallo,
Ford und GM/Opel stellen ihre Modelle für den EU-Markt in der EU her, was steuertechnisch made in EU ist. Ansonsten hat kein USA-Autokonzern in der EU wirklich Fuß gefasst, so dass die Auto-Exporte aus USA in die EU kleiner sein dürften als umgekehrt.
Ich weiß gar nicht, was aus USA am meisten in die EU importiert wird, Autos sind es jedenfalls nicht.
Vielleicht Cola-Konzentrat oder Computer-Betriebssysteme oder Downloads (der digitalen Unterhaltungsindustrie) oder Erdnüsse, Peanuts … wer weiß.
Zitat: „Doch bis auf Gold gab in der neuen Woche alles nach.“
Auch Gold hat nachgegeben.
Es zeigt sich mal wieder, wie fragil die europäische Wirtschaft ist, wenn solche Ereignisse eintreten! Natürlich sind unsere Politiker in Aufregung, da durch ihre Abzockpolitik am Volk, sich das ganze Ausmaß ihrer falschen Führung zeigt, wenn nur eine winzige Störung von Außen kommt! Durch Trumps Zölle, werden sie gegenüber ihren Wählern noch mehr bloß gestellt. Die Frage ist nur, wie lange kann sich Europa noch die Abzock-Klimaabgaben leisten, die die Politik ihrem Volk aufdrückt? Mit Windrädern, Solarpanelen und CO2-Abgaben kann man in dieser Welt zwischen den USA und China keinen Stich mehr in der Wirtschaft holen! Vermutlich müssen sie deswegen einen schnellen Krieg anzetteln, um von ihrem Versagen abzulenken! Aber nicht mit uns! Der einzige Krieg den wir führen müssen, ist der Krieg vom Volk gegen die selbstlegitimierten Führer, die uns in den Abgrund ziehen wollen!
Heute ist der 8.4.25 und ich las in einem Mainstreammedium das Trump den Null-Zollvorschalg der EU abgelehnt hätte. Die EU soll mehr aus den USA importieren hieß es.
Ob Genosse Trump erwartet, dass die Genossen einer Aussenhandelszentrale Dinge aus den USA bestellen, die dann im Mängel-Markt alle abgenommen werden? Soll der US-Gensek doch den Genossen VEB-Kombinate-Direktoren wie Boeing sagen, was gescheites zu produzieren – Flugzeuge, die in der Luft nicht auseinanderfallen und so.
Könnte wer dem Genossen Trump erklären, dass freie Märkte nicht auf Staatskommando kaufen? Zuviel Marx gelesen?
Die EUdSSR sollte gleichwohl nachdenken, ob man gleichzeitig Handelskriege gegen die USA, Russland, China und furzende Kühe („für Klima“) führen kann?
Den Müll aus USA braucht hierzulande aber z.Zt. niemand. Erst wenn der Mittelstand ganz kaputt ist, wird mehr importiert werden, aber kein Geld mehr dafür da sein…
„Null-für-null-Zölle“ wird nicht reichen. Trump will sicherlich einen Deal mit einem Handelsüberschuss für die USA.
„Wir haben Null-für-null-Zölle für Industriegüter angeboten“, sagte von der Leyen am Montag. Sie betonte, die EU sei „immer zu einem guten Geschäft bereit“. Andere Berichte sprechen davon, dass die EU den USA ein Null-für-null-Zölle auf alle Exporte angeboten habe“
Das ist alles Andere als verwunderlich, dafür braucht die EU keinen Elon Musk und Dolmetscherinnen wie Meloni, wie manche Trump-Fans in ihrer Schwärmerei für ihren weißen „Antiwoke-Ritter“ gerne glauben (machen) wollen. Man muss sich nur die für die EU stark positive Handelsbilanz anschauen, um zu sehen, wer mehr von diesem Vorschlag profitieren würde.
Die Initiative zur Er- und Anhebung von Zöllen ist ja nie von den EU-Vasallen ausgegangen, sondern von den USA und ihren großen Konzernen und Banken, solange sie nennenswerte Produktionen im Land aufrechterhielten, also vor und während der etwa in den Achtzigerjahren beginnenden großen Auslagerungswelle aus Profitgründen (heute „Globalismus“ genannt).
„Die 27 EU-Staaten müssen mit Einfuhrzöllen von 25 Prozent auf Stahl, Aluminium und Autos sowie ab Mittwoch mit Zöllen von 20 Prozent auf fast alle anderen Waren rechnen. Trumps Zölle betreffen rund 70 Prozent der EU-Exporte in die USA. Die europäischen Börsen ertragen das offensichtlich nicht. Selbst Rheinmetall drehte ins Minus …“
Der Effekt für die USA wird aber nicht MAGA (‚Make America great again‘) sondern mager sein: die Zölle werden den Konsum verteuern, nicht neue Produktionen aus dem Boden stampfen. Und sie werden die Widersprüche innerhalb des Westens verschärfen und – noch schlimmer – die Dollar-Vorherrschaft zu Fall bringen. Das werden auch amerikanische Bomben und ‚boots on the ground‘ nicht verhindern. Die jetzige Administration hat sich innerhalb kürzester Zeit als weitere Kriegspräsidentschaft erwiesen. Die EU will mithalten …
MMn geht das auf Musk zurûck. Er hat kürzlich mit Meloni und Salvini gesprochen. Leyen wird ja links liegen gelassen, wo sie auch hingehört. Meloni wird es ihr ausgerichtet haben. Sie muss jetzt klein beigeben. Ich hoffe, sie schleicht sich bald. Ihre Tage sind gezählt.
Musk strebt eine Freihandelszone und engere Partnerschaft mit der EU an. So soll zB die Greencard keine Bedingung mehr sein für europ. Fachkräfte und umgekehrt soll das auch erleichtert werden. Musk stören die vielen unsinnigen Regulierungen in der EU, die eine Unternehmensgründung massiv behxndern. Aber natürlich verlangt man zB, Meinungsfreiheit und Demokratie wieder zu befolgen. Dazu gehôrt auch, dass der unselige Druck, den die EU auf X mit dem Digitalgesetz ausübt, einzustellen und zB Le Pen freizulassen ist. Meloni hat Le Pens Verurteilung scharf kritisiert.
Meiner Meinung nacht gerät hiermit doch etwas in Bewegung und die Wokeness verabschiedet sich auf diese Weise. Hier starten Verhandlungen. Musk ist natürlich klar, dass wir Europäer und die Amerikaner eng verbunden sind. Die Politmarionetten haben absolut nichts mit dem europ. Völkern zu tun. Sie hassen sie nur. Musk und Trump haben tatsächlich vor, auch Europa zu retten, sodass auch hier die Normalität wieder einkehren kann, wozu auch eine geregelte Zuwanderungspolitik gehört. Ich drücke die Daumen.
Trump hat mit seinen Zöllen nicht nur der Globalisierung den Kampf angesagt, sondern damit auch dem woken Deep State samt seiner selbstzerstörerischen Agenden wie Klima- und Genderwahn…
Hoffentlich – zu 0% Zöllen zwischen der EUdSSR und den USA müssen auch Null CO2-Tribute gehören. Irgendwelche „Klimazölle“ wären ein NoGo.
Im Rutube-Podcast Wojennoje Swodki habe ich gehört, dass Trump diesmal ein Ultimatum Schnorrlensky stellen will – mal sehen… Ob die Banderas wirklich von Lieferungen abgestellt werden?
Ferner berichten die Russen von Börsenkrachs weltweit und dem fallenden Ölpreis – bei der Sorte Ural auf 50 USD/Barrel, obwohl im russischen Budgetplan 70 angenommen wurden.
Ja-sicher, den Klimawahn werden sie den Brüsselisen auch noch austreiben, spätestens dann, wenn die linkswoken Oligarchen Dschoadsch, Gäts, Schwob & Co aus Davos zu dem Schluss kommen, dass es ein Verlustgeschäft ist. Die EUlen können ja nur noch die Bevölkerung enteignen (wie immer am Ende einer SSR oder DDR), wirtschaftlich tut sich außer bei Rheinmetall ja nichts mehr. Und Rheinmetall könnte nach Amerika auswandern wegen der günstigeren Energiepreise…
Die Zölle gingen von der EU aus. Da ich relativ oft was aus Amerika bestelle, beobachte ich das schon lange. Man zahlt sogar auf den Versand noch Zölle, sodass man immer fast noch einmal soviel zahlen muss, als der Warenpreis war. Neuer sind auch auf kleine Bestellungen 20%, sogar aus England. Alles, was von außerhalb der EU kommt, ist mit Zöllen belegt.
Was will man S. noch ein Ultimatum stellen? Selbst wenn er wollte, kann er die Rohstoffe der Ukraine nicht verkaufen – die aus den russ. Teilen nicht und die anderen hat er wie gesagt auch schon mehrfach verkauft. Ich hoffe nun, Selenski lässt es platzen – hat er ja schon. Und dann soll Trump endlich die Unterstützung einstellen. Wie gesagt, Putins Vorschlag einer vorrübergehenden UN-Verwaltung wäre der vernünftigste Plan.
Was an den Börsen passiert, ist sowieso hochgradig unnatürlich. Das gibt sich bald wieder.
Ungeschnittene Nachrichten brachten gestern den Artikel „Die westliche Welt hat die Demokratie aufgegeben“ von Paul Craig Roberts, wo dieser einstige Reagan-Minister neben berüchtigten Satrapien wie Brasilien, Rumänien und Frankreich auch die Trump-USA erwähnt:
Gute Fragen. Besonders schlecht kommt bei Roberts an, dass Trump keine Zionisten-Kritik duldet.
Das Problem sind die Außenhandelsungleichgewichte. Gegen Zölle, die diese ausbalancieren, ist nichts einzuwenden. Geht es aber jetzt um Schlagworte wie Null-gegen-Null und Freihandelszone, dann versucht Trump die Schmach wieder wettzumachen, dass NATO gegen das wirtschaftlich kleine Russland in der Ukraine nichts auszurichten vermochte. Gut gebrüllt, Löwe! Es fehlt nur noch, dass Trump stolz verkündet, er habe Putin die Wiederaufnahme von Gaslieferungen nach Deutschland abgerungen, und Merz zwingt, Merkels EEG zurück zu nehmen.
Ich glaube nicht, dass die EU „eingeknickt“ ist.
Ich glaube, sie ist schlicht nach wie vor Teil derselben Inszenierung.
Das ist doch schon wieder kaum mehr als Gepolter, um zu sehen, wer den Hirsch ein Pferd nennt…..wir sehen das dann halt auch. ;))
Und wir sind „überrascht“: die EU würde auch einen Regenwurm ein Pferd nennen, wenn es der Gebieter erwartet.
Hallo,
ab 2008 Bankaktionäre gerettet und Geld gedruckt, übrigens wegen der in USA als innovative Finanzprodukte verpackten Immobilienkredite, Lehman Brothers von USA-Ratingagenturen AAA+++, kurz darauf aber dann Griechenland B …
Ab 2014 zunehmende ,,Sanktionen“ gegen Russland …
Ab 2020 willkürliche Einschränkungen für kleinere und mittlere Gewerbe, während auf der anderen Seite des Atlantiks bei den Pharmakonzernen Pfizer & Co. nach SMS die Korken knallen und in der EU höchstens die Region Champagne ein paar Krümel abkriegt …
Und jedes Mal: Wer profitiert(e), cui bono?
Die EU nirgendwo.
Und unter ansonsten gleichen Bedingungen ist das gleiche zu erwarten – was ja auch eintraf.
Trump rechnet alle Besteuerungen zusammen – wird Von Der auch CO2-Tribute sowie „Klimazölle“ streichen? Die US-Industrie wird sicherlich keine „dekarbonisierte“ Version für die EUdSSR herstellen.
Vor ein paar Jahren beschwerten sich die US-Airlines bei Trump wegen „Klima“-Abgaben in Westeuropa, die übrigens internationale Abkommen verletzen. Zwischendurch war er aus dem Weißen Haus – könnte er jetzt zum Thema zurückkehren?