
Brüssel gibt 4,4 Milliarden Steuergeld für die „Energiewende“ in Südafrika aus
Die EU-Kommission hat finanzielle Unterstützung für Projekte zur Förderung der „Energiewende“ in Südafrika in Höhe von 4,4 Milliarden Euro zugesagt. Auch Deutschland will investieren. Im Land wird dies als Neokolonialismus kritisiert.
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte das Global-Gateway-Paket am Donnerstag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa an. „Es handelt sich um eine bedeutende erste Zusage im Rahmen der Kampagne „Scaling up Renewables in Africa“. Ich hoffe, dass sie viele andere dazu inspirieren wird, ebenfalls einen Beitrag zu leisten!“, postete von der Leyen auf X.
„Europa schätzt seine Partnerschaft mit Südafrika, genauso wie ich meine Freundschaft mit Präsident Ramaphosa schätze. Südafrika kann auf Europa zählen. Und ich weiß, dass Europa auf Südafrika zählen kann“, sagte sie in einer Pressemitteilung vor dem Besuch.
€4.4 billion from the Global Gateway package will go to projects supporting a clean and just energy transition in South Africa.
It’s a significant first pledge in the context of the Scaling up Renewables in Africa campaign.
I hope it will inspire many others to contribute! pic.twitter.com/Xcv4gAZuZ5
— Ursula von der Leyen (@vonderleyen) March 13, 2025
„Wenn es jemals eine Zeit gab, in der es für Partner, die dieselben Werte teilen, absolut notwendig war, zusammenzuarbeiten, dann jetzt“, sagte Präsident Ramaphosa.
Allerdings gibt es auch in Südafrika massive Kritik an dem Projekt.
Seit 2021 versucht eine Koalition westlicher Staaten Südafrika auch zu einer „Energiewende“ zu überreden. Südafrika sollen 22 Milliarden Dollar Kredit gegeben werden um den Netzumbau zu finanzieren für eine Stromerzeugung statt durch billigen Kohlestrom durch Solar und Wind – die klassische „Energiewende“. In Südafrika regt sich nun massive Kritik an dem ganzen Projekt.
Es ist interessant, dass die deutsche Politik und Medienlandschaft im Fall Südafrika die enormen Kosten für den Aus- und Umbau der Verteilnetze bestätigen, was zu Hause immer unter den Tisch gekehrt wird. So titelt etwa die Finanzmarktwelt „Deutschland will 22 Milliarden Dollar Netzumbau in Südafrika mit finanzieren“. Südafrika benötige die 22 Milliarden Dollar „um mehr Solar- und Windenergie in das nationale Netz einzubinden“, heißt es dann weiter. In Deutschland sei das Geld zwar knapp, aber man wolle sich mit einem Kredit von 9,3 Milliarden Dollar an der Finanzierung beteiligen.
Südafrikas MK-Partei, eine Gründung des früheren Präsidenten Jacob Zuma, bezeichnet das deutsches Angebot zur Finanzierung von Kohlekraftwerken als „heuchlerisch“ und eine Form „neokolonialer Arroganz“. In einer am 9. September 2024 veröffentlichten Erklärung lehnte die uMkhonto weSizwe Party (MK) ein deutsches Angebot zur Finanzierung des beschleunigten Ausstiegs Südafrikas aus der Kohleverstromung vehement ab.
Die Partei kritisierte insbesondere, dass Deutschland weiterhin stark auf Kohle setzt und gleichzeitig Südafrika zum Ausstieg drängt. Berlin habe der südafrikanischen Regierung ein Darlehen in Höhe von 9,3 Milliarden Dollar angeboten, wenn sie die Kohlekraftwerke des Landes abschaltet.
Das Projekt würde dem Land auch enorm schaden, wie ein ganz aktueller Podcast in Tichys Einblicke feststellt:
Deutschland betreibt noch dazu ein völliges Irrsinnsprojekt in Lüderitz, Namibia.
Auf 40 Quadratkilometer sollen in einem Naturschutzgebiet in der Wüste bei ziemlich permanentem Sandsturm eine riesige Photovoltaikanlage errichtet werden. Mit dem Strom davon und von hunderten Windrädern sollen stündlich 310 Tonnen Wasser entsalzen und daraus durch Elektrolyse im Jahr 300.000 Tonnen Wasserstoff (H2) gewonnen werden.
Daraus soll mit Stickstoff aus der Luft Ammoniak gemacht und per Schiff über 12.000 Kilometer nach Deutschland gebracht werden. Aus den 300.000 Tonnen H2 werden durch die Zugabe von Stickstoff aber 2,55 Millionen Tonnen Ammoniak, was den Transport nicht eben billiger macht.
In Deutschland muss man dann wieder unter Energieaufwand den Stickstoff zurück in die Luft befördern um wieder Wasserstoffgas zu erhalten.
Finanziell wird das Projekt mit Sicherheit ein Milliardengrab. Die Sandstürme in der Namib-Wüste werden die Solarpaneele und die Windräder aber ohnehin bald sandgestrahlt und kaputt gemacht haben.
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Produktion von „grünem“ Wasserstoff in Namibia: Milliardengrab für deutsches Steuergeld?
Deutschlands Energiewende der Grünen verursacht exorbitante Strompreise
Deutschlands katastrophale Energiepolitik nun im Verfassungsrang?
Das Geld kommt ja nie in Südafrika an. Es geht an europäische Konzerne.
Die Ursel, diesmal bei den Negern….Da fällt die „Energiewende“ gar nicht auf, denn in Südafrika steht der Stromausfall auf der Tagesordnung. In Südafrika gibt es weder Korruption, noch Angriffe auf die „Whities“….auf hellhäutige Spitznasen und blasse Südafrikaner, keine Diskriminierung und schöne Golfplätze….Genau das richtige Klima um zu WEFen und zu Resetieren….
Sobald Trump öffentlich die irre Klimahysterie anprangert, gibt es Kontra aus dem Hause Blackrock von der Laien….Deutschland ist Vorreiter, aber auch Südafrika wird strategisch mit viel Geld besetzt. Eine Investition. 😂👍🏼
Wieso muss eigentlich immer Europa und Deutschland für alle ideologischen Projekte in aller Welt bezahlen? Wenn Südafrika das Bedürfnis hat etwas tun zu müssen, dann soll sich Südafrika einen Kredit bei der Weltbank besorgen! Aber wieso beim europäischen Steuerzahler?
Die Antwort dürfte klar sein. Die Machteliten streichen bei solchen Deals riesige Summen an Geld ein, welches sie in gigantischen Umverteilungs-Gaunereien vom scheinbar wehrlosen europäischen Steuerzahler klauen! Die Europäische Kommission mit Leyen ist einer dieser Hebel zur Umverteilung! Die Projekte, die man dazu einsetzt, sind immer die gleichen. Klima, Krieg und Gesundheit! Diese Projekte werden mit permanenter Propaganda begleitet, um dem Bürger die Augen zu vernebeln und die Taschen zu öffnen!
@Glass Steagall Act
17. März 2025 um 13:04 Uhr
„Wenn Südafrika das Bedürfnis hat etwas tun zu müssen …“
Die Initiative ist von woanders ausgegangen. Bedauerlicherweise spielt Südafrika (vorläufig) mit. Im Großen und Ganzen handelt es sich bei diesem Projekt um eine Umverteilung von europäischen (vor allem deutschen) Steuerzahlern zu den Konzernen, die mit der Projektumsetzung beauftragt werden, die sich nicht umsonst sehr rührige Lobbyisten in Brüssel halten …
Irritierend viele Länder im Globalen Süden hoffen, bei Gelegenheit der Klima-Nummer erst mal zu kassieren – Brasilien scheint da ein noch prominenteres Beispiel zu sein. Buntschland verschickt hingegen das letzte Geld, wohin es nur geht – Dagmar Henn brachte gestern im Bösen Medium „Billionenschulden und „Klimaschutz“: Wenn Protest gefragt ist, schweigt das Land“, wo ich Formulierungen wie „Kult der Unterwerfung“ lese. Dass die Klima-Nummer die Existenz kostet, sieht man bereits – und dennoch gibt es ein Blöken auf dem Weg zur Schlachtbank weder in Buntschland noch in Südafrika?
„Die Sandstürme in der Namib-Wüste werden die Solarpaneele und die Windräder aber ohnehin bald sandgestrahlt und kaputt gemacht haben“
… und das Land großflächig mit giftigen Mikrofasern (Glas, Carbon, Bisphenol A-hältigem Epoxidharz) kontaminieren …
Ich bezweifle, dass die Kraftwerke abgebaut werden wie die AKWs in Buntschland – vielleicht greifen die Südafrikaner die Kohle ab und nutzen die Kohlekraftwerke weiter? Wenn es aber nur ein Darlehen ist, macht es eh keinen Sinn – wieso wurde der Murks nicht einfach abgelehnt?
Egal, was ins Buntschland-GG reingeschrieben werden mag – wie ich hier einen UncutNews-Artikel verlinkte, sogar Bill Gates steigt langsam aus der Klimagedöns-Masche aus.