Warten auf den Ermüdungsbruch

11. Januar 2025von 4,7 Minuten Lesezeit

Gelegenheitssportler müssen schon einmal fürchten, dass ihre Knochen einen Marathon nicht überstehen. Eine mechanische Überbeanspruchung muss sich nur oft genug wiederholen, um bei Untrainierten zu einem Bruch zu führen. Im übertragenen Sinn ist der gleiche Mechanismus der Hoffnungsschimmer für die taumelnden Staaten des „Wertewestens“.

Der französische Denker Étienne de la Boétie (1530-63) hatte vor 500 Jahren genau diese innere Strukturschwäche vor Augen, wenn er analysierte, dass ein despotisches System „in seiner eigenen Schwere zusammenbricht und in Stücke geht“, wenn es von den Unterdrückten nicht mehr gestützt wird.

Revolutionen funktionieren nur, wenn das Militär der Herrschenden von der Fahne geht und die Seiten wechselt. Der „Sturm auf die Bastille“, der mehr einer Sturmböe entsprach, hätte gegen das Militär des Königs keine Chance gehabt. Die friedliche Revolution von 1989 wäre im Blutbad versunken, hätten die Einheiten von der Waffe Gebrauch gemacht. Die russischen Besatzungstruppen waren ohnehin in den Kasernen geblieben.

Geschichtsbücher berichten nur, wenn es zu einem harten Umsturz kommt. Kippt ein System sukzessive, weil der stete Zahn innerer Widersprüche nagt oder die gesellschaftliche Widerstände nicht abreißen, „vergessen“ unsere Geschichtsschreiber die Ereignisse allzu gerne. Irriger Weise entsteht dadurch der Eindruck, dass wiederkehrender ziviler Ungehorsam und Proteste für Systemwechsel keine Rolle spielten. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich aber das Gegenteil.

Revolutionen sind immer nur der Schlussakkord einer sich aufschaukelnden Unzufriedenheit und eines Systemversagens. Das „ancien regime“ war in Frankreich nach dem medizinischen Mord an Ludwig XV. (1710-74) über 15 Jahre in eine zunehmende Schieflage geraten. Trotz autoritärer Monarchie war Frankreich unter seiner Regentschaft „niemals (vorher) so wohlhabend“. Ludwig Beiname „der Vielgeliebte“ war nicht nur Folge seiner zahllosen Affären, sondern es ging den meisten Untertanen ökonomisch gut. Ungleichheit und Unfreiheit war man schließlich schon lange gewöhnt. Ohne Hunger und Not wären fehlende Grundrechte auch seinem Nachfolger noch nicht zum Verhängnis geworden.

In der DDR war es vergleichbar. So schlecht ging es vielen Menschen nicht, dass man seine Existenz mit einem Aufstand gefährdet hätte. Aber der Widerstand gegen die SED-Clique wuchs, nachdem der Personalwechsel zu Erich Honecker 1971 nicht die erhoffte Kurskorrektur brachte. Viele stellten jetzt einen Ausreiseantrag. So viele, dass man dafür nicht mehr bestraft wurde. Der Einsatz der Bevölkerung für die sozialistische Wirtschaftskraft lahmte immer mehr. Es fehlten die Mittel für ökonomische Verbesserungen. Eine Grenzöffnung konnte man angesichts der steigenden Unzufriedenheit nicht riskieren, was wiederum den Frust vergrößerte. Der Riss zwischen Reisekadern sowie Mitbürgern mit Westkontakten und den sozialistischen Untertanen vergrößerte sich. Ungleichheit wurde immer konkreter. Die Lawine kam wiederum über etwa 15 Jahre ins Rollen.

Fünf Jahre nach dem Corona-Putsch des westlichen Geldadels haben viele die Hoffnung auf eine Schubumkehr verloren. Kein Wunder, da Entmündigung, Entrechtung und Enteignung ohne nennenswerte Rückschläge fortschreiten. Viele Gesetze und Bestimmungen sind in die Zukunft datiert, so dass der Weg in den Pferch absehbar immer enger wird. Die aufgesetzte oder tatsächliche Ahnungslosigkeit vieler Mitmenschen hat die letzte Hoffnung verglimmen lassen.

Und doch, der „Great Reset“ hat zu viele Systemfehler, die nur durch ein immer größeres Lügengebäude kaschiert werden können. „Net Zero“ ist mit jeder Form von menschlichem Leben unvereinbar. Die glaubhafte Vortäuschung eines „Klimawandels“ erfordert Manipulationen von Wetterphänomenen mit vielen Helfeshelfern. Ein Abfolge von Ausnahmezuständen und Bedrohungserzählungen nutzt sich ab. Je länger Krankheits- und Kriegsbedrohungen zur Dauerkulisse werden, desto weniger ist deren schicksalhaftes Auftreten glaubhaft.

Man muss bereits jetzt Ein- und Zugeständnisse machen, weil die absurden Zielvorgaben für „CO₂-Einsparungen“, Windräder und Elektromobilität nicht einzuhalten sind. Für den zerstörerischen Effekt von Sand im eigenen Getriebe braucht es noch nicht einmal zivilen Widerstand. Technische und physikalische Lügen haben kurze Beine. Aber auch die Widerstände werden wachsen. Langmut und Realitätsverweigerung vieler Menschen sind zwar existenzgefährdend groß, aber inzwischen verfügt kaum eine Regierung, die von WEF-Adepten geführt wird, noch über eine demokratisch legitimierte Mehrheit. Rücktritte und Koalitionsbrüche häufen sich.

Wenn Manipulationen absehbar nicht mehr ausreichen, wird man Wahlen nur noch aussetzen oder verbieten können, wie dies bei der rumänischen Präsidentenwahl erstmals geschah. Je despotischer ein System wird, desto näher steht es dem inneren Zusammenbruch, den Boétie schon erkannt hatte. Bis es zum Ermüdungsbruch kommt, kann es allerdings quälend lange schmerzen. Dem Widerstand gegen die Wiederaufarbeitungsanlage im bayerischen Wackersdorf war 1989 erst nach 10 Jahren Erfolg beschieden. Trotz zwischenzeitlicher Aussichtslosigkeit gab es dort Menschen, die nie bereit waren, die Vernunft an den Haken zu hängen. Es braucht nicht nur Mut, sondern vor allem – Ausdauer.

Dr. med. Gerd Reuther ist Radiologe, Medizinaufklärer und Medizinhistoriker. Er hat 8 Bücher veröffentlicht. Zuletzt zusammen mit seiner Ehefrau „Die Eroberung der Alten und Neuen Welt. Mythen und Fakten.“

Bild von Oleksandr Pidvalnyi auf Pixabay

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Dr. med. Gerd Reuther ist Radiologe, Medizinaufklärer und Medizinhistoriker. Er hat 8 Bücher veröffentlicht. Darunter „Hauptsache Panik. Eine neuer Blick auf Pandemien in Europa“, „Heilung Nebensache. Eine kritische Geschichte der europäischen Medizin“ und „Hauptsache krank?


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12 Kommentare

  1. exlex 12. Januar 2025 um 20:08 Uhr - Antworten

    „Wenn Manipulationen absehbar nicht mehr ausreichen, wird man Wahlen nur noch aussetzen oder verbieten können, wie dies bei der rumänischen Präsidentenwahl erstmals geschah. Je despotischer ein System wird, desto näher steht es dem inneren Zusammenbruch, den Boétie schon erkannt hatte.“

    VOILÀ,
    https://x.com/visegrad24/status/1877861172306673790?mx=2

  2. Sabine Schoenfelder 12. Januar 2025 um 9:07 Uhr - Antworten

    Ein kluger Beitrag. Vielen Dank. 
„Das Böse trägt in sich den Keim seiner eigenen Zerstörung.“- Neil Gaiman
    „Es wird auf den Felsen der Ungerechtigkeit gründen und kopfüber sinken, um spurlos in die Meere des Vergessens zu verschwinden“, schrieb hier unlängst ein Kommentator.👍🏼
    Manipulative Strategien, durch „mächtiges Geld“ veranlaßt, bauen auf menschliche
    Emotionalität : Auf Gruppenkonformität und Angstinitiation.
    Da der Mensch dankenswerterweise 😁✌️sehr adaptionsfähig ausgestattet ist, nutzen sich diese beiden evolutionär angeborenen Phänomene m i t d e r Z e i t ab.
    Aufmerksamkeit und Verstand setzen ein und erkennen die Täuschungen. Je erfahrener, je intelligenter, je vernunftbetonter und abgeklärter, 👉 umso früher.
    Letztendlich orientiert sich der Mensch an s e i n e r Realität.
    Er ist krank t r o t z „Impfung“…oder wegen. Er erhält enorm hohe HEIZKOSTENABRECHNUNGEN t r o t z Klimaerwärmung, und er erkennt KEINE DEMOKRATIE, weder in der Ukraine noch in seinem Land, obwohl MILLIARDEN angeblich dafür investiert werden. Geld, das in seinem Land bitter nötig wäre. 🤨😖👎🏽

  3. Bernhard 12. Januar 2025 um 2:12 Uhr - Antworten

    Sehr hellsichtig, motivierend und auch realistisch!
    In Österreich ist die Ermüdung gewisser ehemals „staatstragender“ Parteien schon ziemlich offensichtlich.
    Die österreichische Volkspartei entpuppt sich immer klarer als internationale Elitenpartie.
    Und der SPÖ schwimmen wegen der Vranitzky-Doktrin schon länger die sozialdemokratischen Inhalte davon.
    Im Grunde eigentlich ein ideales Zeitfenster für direkte Demokratie.
    Ein Bürgerrat nach Zufallsprinzip könnte z.B. mitentscheiden, ob das sinnlose Sterben in der Ukraine weitergehen soll. Und ob das Leben hierzulande mit ideologisch teurer gemachter Energie bestritten werden soll.
    Wo so viele Politiker und Politikerinnen so massiv an Glaubwürdigkeit verlieren, muss man auf die eigene Bevölkerung zurückgreifen. Die, die ja auch das Futter für die Futtertröge bereitstellen.
    Unter ihnen gibt es so viel mehr Menschen mit Charakter, ohne Machtgelüste, aber mit weit mehr Augenmaß und Realitätssinn.
    Wo Pragmatismus statt Ideologie regiert und statt Angst und Panik auch Hoffnung aufkeimt.
    Eitle Eliten-Politiker haben nämlich den Karren in den Dreck der Hochverschuldung fahren lassen.
    Jetzt sollen sich nur die Ohnmächtigen schmutzig machen?
    Diese müssen sich nur ihrer Macht bewusst werden, wenn die offiziell Mächtigen gerade nicht wissen, was sie tun sollen.

  4. Dr. Rolf Lindner 12. Januar 2025 um 0:20 Uhr - Antworten

    Leider Realität

    Wer leugnet die Realität,
    lügt nicht nur von früh bis spät,
    sondern Jahre tagein tagaus
    für den kommt irgendwann das Aus.
    Denn Dauerlügen tragen nicht,
    auch wenn anfangs Erfolg verspricht
    der Masse träges reagieren,
    Widersprüche sich doch summieren.
    Merkt es sogar so mancher Dumme,
    jetzt ist sie groß genug die Summe,
    dann stellt er mit entsetzen fest,
    mir bleibt nur noch ein kleiner Rest,
    was dereinst sichere Posten waren,
    die sind vorbei, dahingefahren.
    Dann wird der Dumme richtig sauer
    auf die Lügengebäudebauer,
    die lügen dann mit viel Getöse,
    der vormals Dumme wär‘ der Böse.
    Doch ist der einmal aufgewacht,
    wird er Totengräber der Macht,
    die sich in Scheinerfolgen sonnte,
    mit Lügen nur bestehen konnte.
    Dummheit und Lüge sich bedingen
    bis im letzten großen Ringen
    ihr System den Bach ‚runtergeht,
    ist leider auch Realität.
    Wär‘ für die Menschheit viel gewonnen,
    hätten beide gar nicht begonnen.

  5. triple-delta 11. Januar 2025 um 17:28 Uhr - Antworten

    Man muss nur bis „Die friedliche Revolution von 1989 …“ lesen, danach kann man getrost mit der Lektüre dieses Artikels aufhören. Der Autor ist Mediziner aus den gebrauchten Bundesländern und hat nie etwas von Marx, Engels oder Lenin gelesen. Sein Wissen über gesellschaftliche Zusammenhänge stammt aus den bürgerlichen Medien. Wie soll so jemand gesellschaftliche und historische Zusammenhänge erkennen und anderen erklären, wenn er noch nicht einmal erklären kann, warum wir gerade im Kapitalismus leben und nicht mehr im Feudalismus oder gar Sklavenhaltergesellschaft? Welche Bedeutung haben die Eigentumsverhältnisse innerhalb einer Gesellschaft für die Machtverhältnisse? Warum ist es zur französischen Revolution gekommen?
    Eines zeigt dieser Beitag aber wieder sehr deutlich. Das Kapital hat seine Hausaufgaben gemacht und dafür gesorgt, dass selbst bürgerliche Intellektuelle von den wirklich wichtigen Dingen nichts wissen und nichts verstehen.

    • Andreas I. 12. Januar 2025 um 9:10 Uhr - Antworten

      Hallo,
      dass ich mit den Artikeln des Artikelautoren Reuther sowieso wenig anfangen kann, das muss nichts bedeuten. Andere mögen die Artikel. Jedenfalls klicke ich sie normalerweise gar nicht erst an. Aber hier steht in der Einleitung, die in der Artikelübersicht mit erscheint, etwas von Knochenbruch bei Marathon.
      Dann vom Ermüdungsbruch zum alten Denker … und weiter kam ich nicht.
      Denn ich habe noch nie von einem Knochenbruch beim Marathon gehört.
      Bei Skateboard-Fahren und Fußball habe ich selber Knochenbrüche gesehen. Selber bin ich Radfahrer und ich kenne jemanden, der zwar sportlich ist, aber keine Übung im Mountainbike fahren hatte und Schwupps … beim Ski fahren .. Inineskater… aber beim Marathon?!
      Sorry, wenn jemand so untrainiert ist, dass die Knochen beim Marathon brechen würden, Ermüdungsbruch, dann hätte der schon lange vorher einen Kreislaufkollaps.
      Vielleicht ist an dem Artikel ja irgendwo was dran, aber wenn die Einleitung so daneben ist, lässt mein Interesse nach.

      • Sabine Schoenfelder 12. Januar 2025 um 9:25 Uhr

        „Der Autor ist Mediziner aus den gebrauchten Bundesländern und hat nie etwas von Marx, Engels oder Lenin gelesen.“
        Da darf ich mal mit Tripel-Logik antworten. 👉 Der I. Andreas ist kein Mediziner aus den neuen Bundesländern und hat Marx, Engels und Lenin gelesen. Wenn Sie nichts lesen, von dem Sie noch nie etwas gehört haben, bleibt Ihr Horizont sehr b e s c h r ä n k t. 🤓😂
        „ …und weiter kam ich nicht.
        Denn ich habe noch nie von einem Knochenbruch beim Marathon gehört.“

      • Andreas I. 12. Januar 2025 um 10:39 Uhr

        An Sabine Schoenfelder Hallo,
        haben Sie jemals von einem Ermüdungsbruch eines Knochens bei einem Marathon gehört?

        ,,Der I. Andreas ist kein Mediziner aus den neuen Bundesländern“

        Richtig.

        ,,und hat Marx, Engels und Lenin gelesen.“

        Falsch.
        Die habe ich nicht gelesen.
        Aber ich kenne die Kernthesen.
        Adam Smith und John Maynard Keynes usw. habe ich auch nicht gelesen.
        Aber ich kenne die Kernthesen.
        Falls Sie das nicht wissen; in der DDR musste man Marx, Engels und Lenin nicht lesen, es gab ein Schulfach namens Staatsbürgerkunde und da wurden die Thesen gelehrt, also die kannte man, ob man das Schulfach Staatsbürgerkunde mochte oder nicht. Denn schwänzen war in der DDR nicht lange möglich.
        Dann waren wir ab 1990 BRD, alles war kapitalistisch. Also haben wir uns dafür interessiert, was da die Ideologie dahinter ist, Smith und Keynes usw., wobei man m.E. nicht jedes Komma kennen muss, sondern die Kernthesen.

        ,,Wenn Sie nichts lesen, von dem Sie noch nie etwas gehört haben, bleibt Ihr Horizont sehr b e s c h r ä n k t“

        So gesehen empfehle ich Ihnen, Alice Miller oder Hans Joachim Maaz oder Franz Ruppert zu lesen, dann wüssten Sie, was Projektion ist. :-D

      • Sabine Schoenfelder 12. Januar 2025 um 17:17 Uhr

        Andi, Liebes, sind Sie jetzt aus den neuen Bundesländern oder nicht ?
        Ermüdungsbruch (auch: Stressfraktur oder Marschfraktur). Eine typische Laufverletzung. Ermüdungsbrüche sind meist die Folge einer wiederholten körperlichen Überbelastung, die mikroskopische Verletzungen im Muskel- und Skelettsystem verursacht. Stressfrakturen können nahezu in jedem Knochen vorkommen. Bei Läufern tritt ein Ermüdungsbruch typischerweise im Unterschenkel oder im Mittelfuß auf. 🤓
        Sie fahren wohl Fahrrad…..😁😉

      • Andreas I. 12. Januar 2025 um 19:50 Uhr

        An S. Schoenfelder Hallo,
        ,,sind Sie jetzt aus den neuen Bundesländern oder nicht ?“

        Das ging aus meiner Antwort hervor.

        ,,Ermüdungsbruch (auch: Stressfraktur oder Marschfraktur). Eine typische Laufverletzung. Ermüdungsbrüche sind meist die Folge einer wiederholten körperlichen Überbelastung, die mikroskopische Verletzungen im Muskel- und Skelettsystem verursacht. Stressfrakturen können nahezu in jedem Knochen vorkommen. Bei Läufern tritt ein Ermüdungsbruch typischerweise im Unterschenkel oder im Mittelfuß auf.“

        Auch wie schön Sie die Theorie zitieren können!
        Auf meine Frage haben Sie damit nicht geantwortet:
        Haben Sie jemals von einem Ermüdungsbruch eines Knochens bei einem Marathon gehört?
        Ich sage Ihnen, warum Sie niemals von einem Ermüdungsbruch eines Knochens bei einem Marathon gehört haben können:
        Wenn jemandes Knochen, Muskeln, Sehnen so untrainiert sind, dann ist dessen Lunge, Kreislauf und Stoffwechsel das erste, was bei einem Marathon zusammenklappt.
        Denkbar ist, dass im Zeitraum, wo Lunge, Kreislauf und Stoffwechsel an die Grenzen kommen, das Gehirn auch nicht mehr optimal versorgt ist und deswegen motorische Störungen stattfinden und nicht eine Ermüdung des Knochens, sondern eine Fehlbelastung zum Bruch führt, weil das Gehirn einfach die Bewegungen nicht mehr koordinieren kann … und einige ,,Gelegenheitssportler“, wie im Artikel genannt, zudem eher voller Ehrgeiz / Hybris sind, als voller Aufmerksamkeit für ihren Körper.

        ,,Sie fahren wohl Fahrrad“

        Ja, wie ich schrieb fahre ich Fahrrad.
        UND?!

        Haben Sie Erfahrung mit irgendeiner koordinierten körperlichen Bewegung?

    • Sabine Schoenfelder 12. Januar 2025 um 9:16 Uhr - Antworten

      Tripel, welche Hybris reitet Sie eigentlich, zu glauben Sie vertreten als einziger die Wahrheit ?
      Wer nur einen Hammer besitzt sieht überall nur Nägel. Das Leben ist vielschichtig und nicht nur mit Marx und Engels zu erklären.
      Jeder „Ossi“ kennt diese Werke zwangsläufig und kann mit Erfahrungen aus erster Hand reüssieren. Mit Ihrer „Einfältigkeit“ tun Sie sich keinen Gefallen….

      • Andreas I. 12. Januar 2025 um 10:55 Uhr

        Hallo,
        ,,Das Leben ist vielschichtig und nicht nur mit Marx und Engels zu erklären.“

        Selbstverständlich, aber geht es hier um ,,das Leben“ oder geht es hier konkret um die gesellschaftlichen Prozesse, die im Artikel beschrieben werden?

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