
Fast wie in Orwells 1984: Retroaktive Zensur bei Online-Magazin Telepolis
Im Buch 1984 wurden ältere Zeitungsartikel von einer Zensurbehörde umgeschrieben, um für das aktuelle Staatsnarrativ passend zu sein, oder gleich ganz vernichtet. Nun rückt Telepolis mit einer gar nicht so unähnlichen Praxis in die Kritik.
Der neue Chefredakteur des Magazins Telepolis wird vom „Desinformationsdetekor“ NewsGuard, das Medien auf ihre (angebliche) Vertrauenswürdigkeit bewertet, bestens beurteilt. Volle Punktzahl und absolut glaubwürdig sei Telepolis, es wurde 1996 gegründet. Aktuell wird eine „Qualitätsoffensive“ betrieben, dazu gehört auch die massenhafte Löschung älterer Texte.
Der Mainstream war nicht immer so happy mit Telepolis wie NewsGuard heute. Immer wieder stand das Magazin auch in der Kritik, „Verschwörungstheorien eine Plattform zu bieten“, wie Wikipedia schreibt.
Dazu die aktuelle Meldung des Online-Magazins Multipolar:
Telepolis, eines der ältesten Online-Magazine Deutschlands, informierte am Freitag (6. Dezember) darüber, alle Artikel, die vor dem Jahr 2021 veröffentlicht wurden, vollständig gelöscht zu haben. In jenem Jahr hatte der aktuelle Chefredakteur Harald Neuber die Leitung des Magazins von seinem Vorgänger Florian Rötzer übernommen, der Telepolis 1996 gegründet hatte. Zur Begründung für die massenhafte Löschung, der schätzungsweise mehr als 50.000 Artikel zum Opfer fallen, schreibt Neuber, man habe die Texte „zunächst aus dem Archiv genommen“, da man „für deren Qualität nicht pauschal garantieren“ könne. „Keinesfalls“ handle es sich um „ein Misstrauensvotum gegen frühere Autoren und damalige Beiträge heutiger Autoren“. „Wir mussten aber einsehen“, so der Chefredakteur, „dass es keine realistische Möglichkeit gibt, die enorme Menge von Artikeln aus gut 25 Jahren hinreichend zu prüfen.“
Im Widerspruch dazu heißt es im Text der Erklärung, die Redaktion werde nun „die alten Inhalte systematisch und so schnell wie möglich sichten und – soweit sie noch einen Mehrwert bieten – nach unseren Qualitätskriterien bewerten und überarbeiten.“ Eine Nachfrage von Multipolar, was mit „bewerten und überarbeiten“ gemeint sei und ob die Texte nun umgeschrieben werden sollten, ließ Neuber zunächst unbeantwortet – ebenso die Frage, woraus abgeleitet werde, dass ein Chefredakteur die vor vielen Jahren publizierten Artikel, die seine Vorgänger zu verantworten haben, prüfen müsse.
Die Kritik an dem in der deutschen Medienlandschaft bislang beispiellosen Vorgehen ist scharf. Telepolis-Gründer Florian Rötzer erklärte, Telepolis betreibe: „stalinistische Cancel Culture“ und lösche „fast 25 Jahre Geschichte unter anderem des Internets, um sich dem Mainstream unkritisch und marktkonform anzupassen“. Das Magazin wolle „Geschichte korrigieren oder verfälschen“, kritisierte Rötzer. Unter seiner Leitung hatte Telepolis seinerzeit mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter den Grimme Online Award.
Neuber betonte in seiner Erklärung hingegen das von ihm selbst erreichte journalistische Niveau und begründete dies mit einer Einschätzung durch das US-Bewertungsportal NewsGuard, welches Telepolis „mit der vollen Punktzahl als ‚sehr glaubwürdig‘“ einstufe. NewsGuard wird derzeit von einem Ausschuss des US-Parlamentes untersucht wegen des Vorwurfes, mit seinem Bewertungssystem die Meinungsfreiheit einzuschränken und als „intransparenter Teil von Zensurkampagnen“ zu agieren. Laut einer Multipolar-Recherche steht NewsGuard der US-Regierung nahe und ist in seiner Arbeit durch zahlreiche Interessenkonflikte kompromittiert.
Telepolis-Autorin Sabine Schiffer hält die aktuelle Löschung für „den Anfang vom Ende des Projekts“ und bemängelt fehlendes Rückgrat. Die Redaktionsleitung gehe „den geduckten Weg“ und setze „fatale Signale“. Vieles, was auf dem Portal „einst kontrovers war (und deshalb besonders gut und aufwändig belegt werden musste)“ habe sich „inzwischen bewahrheitet“. Doch „die Dokumentation der eigenen frühen und mutigen Leistung ist nun weg“, so Schiffer, die als Professorin an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Frankfurt am Main lehrt. Telepolis-Autor Philipp von Becker, dessen neuere Texte weiterhin aufrufbar sind, die älteren aber ebenso vollständig gelöscht, spricht von einer „Unverschämtheit und Dreistigkeit, das als ‚Qualitätsoffensive‘ zu verkaufen“. Neuber „zerstöre“ Telepolis. Marcus Klöckner, ein weiterer langjähriger Autor des Magazins, erklärte gegenüber Multipolar, Telepolis habe „über zwei Jahrzehnte im positivsten Sinne ein Stück deutsche Mediengeschichte geschrieben“, nun jedoch sei der „Untergang eines Magazins“ zu erleben, „dessen Wurzeln abgeschlagen werden“.
Bereits im Februar hatte Telepolis allen vor 2021 erschienenen Artikeln pauschal eine distanzierende Warnmeldung („Disclaimer“) vorangestellt, wonach diese Texte „möglicherweise in Form und Inhalt nicht mehr den aktuellen journalistischen Grundsätzen der Heise Medien und der Telepolis-Redaktion“ entsprächen. Gegenüber Multipolar hatte Neuber damals erklärt, er könne „nicht alle Inhalte, die vor meiner Zeit als Chefredakteur erschienen sind, überarbeiten (lassen)“ und sich daher für den Warnhinweis entschieden. Nach Kritik war dessen Formulierung später stillschweigend geändert worden.
Es ist nicht nur der aktuelle Telepolis-Chefredakteur Harald Neuber und sein (ideologischer?) Geschmack und auch nicht nur der allgemeine „woke“ Trend.
Das Kernproblem kann man aktuell am kritisch-alternativen Portal APOLUT besichtigen:
Es ist das Nachfolge-Magazin von Ken Jebsens „KenFM“, gegen das 2021 die Landesmedienanstalt Berlin-Brandenburg ein Verfahren eingeleitet hatte, das nach der Umstellung des Portals dann aber eingestellt wurde – der Zweck war wohl erreicht (Marken-Name weg, Ken Jebsen zogen nach Morddrohungen aus Berlin weg und hat wieder seinen schlecht merkbaren Geburtsnamen angenommen).
Die Landesmedienanstalt wollte allerdings stattdessen das neue Portal unter die Lupe nehmen, weil es das KenFM-Archiv weitgehend ins eigene Archiv übernommen hatte,
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/kenfm-war-einmal-ken-jebsen-nicht-4286605.html
Dann schlief die Sache wohl ein – aber 2024 macht den alternativen Medien die neue Gesetzeslage (Einführung des Digital Services Acts, DSA) zu schaffen: Apolut hat nicht nur die Homepage neu aufgesetzt, sondern (vorerst?) alle Archiv-Beiträge aus dem Netz genommen, also nicht nur die alten aus KenFM-Zeiten.
Außerdem werden alle Kommentare (und Nutzerkonten) gelöscht und keine neuen mehr zugelassen.
Wo Kommentatoren streiten, finden sich auch immer „Volksverpetzer“ bzw. neudeutsch: „Trusted Flagger“, das sind „private“, aber sozusagen zertifizierte Denunzianten, denen das DSA eine erhöhte Glaubwürdigkeit zuspricht.
Das macht sie quasi (an der ordentlichen Gerichtsbarkeit vorbei) zu einer Art Ersatz-Staatsanwalt oder sogar „Superstaatsanwalt mit Gutachter-Status“ bzw. „Untersuchungsrichter“.
Die Aufsichtsbehörden können sich daher bequem zurücklehnen und ohne große eigene Mühen „Schnellgericht“ spielen, bei dem der Anbieter guten Willen und Kooperationsbereitschaft zeigen muss, weil ihm eine Art Beweislastumkehr aufgebürdet wird.
Dieses Verfahren stellt sicher, dass ein Anbieter sich schon aus Kapazitäts-Gründen nicht ständig streiten kann mit den Denunzianten bzw. „“Trusted Flaggern“.
Das neue Gesetz verlangt schnelles Handeln von ihm, was sein Kapazitätsproblem (gewollte Zeitnot) verschärft und damit auch sein Risiko auf Strafzahlungen.
https://apolut.net/faq/
„Innere Feinde“ werden heutzutage nicht mehr standrechtlich erschossen, sondern unblutig diffamiert und demontiert, was den Zweck (zum Schweigen bringen) ja auch erfüllt.
Der Wokeismus hat sich aus der P.C. entwickelt. Es ist ein religiöses Gutmenschentum, dem sich alle Parteien und zumind. die christliche Religion unterwerfen, denn wer anderen den Dudufinger zeigt, was ja die Wesensart des Gutismus ist, macht sich selbst sakrosankt. ER ist ja die Instanz, die andere als böse gebrandmarkt hat, also kann er selbst ja schon mal nur ein Guter sein und als solcher ist ihm dann jede Schandtat gestattet. Es steckt das menschliche Verhalten dahinter: Ihr trinkt Wasser und wir den Wein. Weil wir so gut waren, euch zu erklären, was gut wäre, haben wir uns das verdient und wenn wir das tun, ist es ja nicht böse gemeint…
Es gibt nur sehr wenige Wokeisten. Die meisten Menschen sind ja normal und unter der Hand spottet man über Gendergaga, E-Autos und Windmühlen…aber die paar Leute schaffen es, mit ihrer moralinsauren Prusselisen-Art, andere zu dominieren, denn keiner möchte als Schwxin bzw. Nadsi angeprangert werden, was einem aber unweigerlich widerfährt, wenn man bei dem Wahnsinn nicht mitmachen möchte. So heißt es, kauft nicht bei dem XY ein und in Wahrheit aber herrscht „go woke go broke“ vor. Bei den Betrieben, die neben der Ukraine- auch die Regenbogenfahne flattern lassen, wird schlicht weg nichts mehr gekauft. Denn zum Kaufen kann man NOCH niemanden zwingen.
Das ist faszinierend, denn es ist so leicht durchschaubar. Jeder hat mind. einen Gutisten in der Familie. Haha, mein Neffe wurde zB Frutarier und hat dann alle sekkiert, die tierische Produkte aßen. Alle waren von da an böse, nur er der oberste Gute und alsbald sah er sich als Jesus. Er dachte auch, es ist gesund, nur Obst zu essen und so sah er sich auch als Heiler (er befasste sich mit allen Krankheiten und erklärte zB, es gibt AIDS nicht usw., im Fernseher sind gefährliche Wellen und es gäbe Drachenwesen (lt. David Icke)). An sich ist er Dipl. Ing./Maschinenbau. Er ist nicht dxmm, aber wohl hat er einen Klopfer… narzistisch veranlagt dürfte er auch sein, und er kann in der Akasha-Chronik lesen. Nun, ab und an jedoch aß er Fleisch, bevorzugt Lachs, wenn dann aber roh, denn roh musste alles sein. Roh sei gesund. Da er die Welt bereist und das Glück sucht, weiß ich momentan nicht, was seine neueste Heilslehre ist. Jedenfalls muss es immer etwas sein, womit er andere missionieren kann. Damit hat er soviel Gutes getan, dass er selbst sich nicht an seine Vorschriften halten muss.
Die nachträgliche Zxnsur gibt es schon länger. Sie betrifft alte Filme und Serien wie auch Bücher. In meinem Buch „Onkel Toms Hütte“ steht zB noch das N-Wort, denn es galt nie als Schimpfwort. Oder in meiner DVD-Sammlung habe ich die Ursynchronisation von Pippi Langstrumpf, das Original. Ich habe das Buch „Vom Winde verweht“ und natürlich alle Winnetous mit Lederrücken und goldenem Indianerschmuck…
Straßennamen werden umgeschrieben. In der Schweiz, in Bern will man sie nun sogar gendern. Mich wunderts gar nicht, wenn daher auch alte Artikeln aus dem Archiv verschwinden oder umgeschrieben werden. Ach, man wird langsam abgestumpft…
Der Wokeismus steht für Zxnsur wie jede Religion/Ideologie, ganz einfach deshalb, weil sie der Natur des Menschen widersprechen, es also keiner freiwillig tun mag….
Ich habe mich oft gefragt, warum der Mensch es nicht schafft, die Religionen bzw. Ideologien loszuwerden, zumind. so, dass er sich meinetwegen selbst daran hält, aber andere damit in Ruhe lässt. Es wird immer ärger damit. Man kriegt diesen Irrsinn nicht weg, auch nicht mit Bildung und Information, im Gegenteil, denn gerade in der heutigen Zeit, im Informationszeitalter, kommt es wie noch nie zu Desinformation. Diese zu erkennen, setzte ja selbständiges Denken voraus.
Man kann die Menschheit leider zu den prinzipiell geisteskranken Tieren zählen. Sie sind Irrläufer der Evolution. Das Hirn ist zu groß…man hat nicht genug zu tun, wir sind zu effizient und so kommt es, dass uns fad im Schädel ist…
Man wusste bereits als ehemalig kommentierender Follower seit längerem, unter Neuber entwickelt sich telepolis nicht koscher, wird im Sumpf der öffentlichen Meinungen und Disharmonien nicht Fisch noch Fleisch und nicht vegan sein können. Überzeugte Vertreter der Klimakirche schrieben komplett an den Fakten vorbei ihren Senf, provozierten Leserstatements bis die Zensur zuschlug und man als vollwertiger Leser von Bord geschmissen wurde. Der Transatlantiker konnte aber selbst unter Neuber zunächst nicht glücklich sein. Zuletzt hatten vermutlich aber alle alten Leser ihre Identität bzw. Identitäten verloren, wie ich selber auch. Telepolis begräbt sich sehenden Auges sukzessive in die Bedeutungslosigkeit. Wenn man jetzt auch noch seine Internetgeschichte zerstören will, den Schnee von gestern nicht mehr aushält, dann noch so tut, als ob Artikel mit neuer Kristallstruktur regeneriert bzw. saniert wieder ins Archiv kommen könnten, sollte sich lieber selbst den Gnadenschuss geben. Du warst mal für mich täglich Brot Telepolis, aber satt machst du schon lange nicht mehr! Gehe hin in Frieden!
Hallo,
Florian Rötzer war der Namensgeber der damals auf Telepolis üblichen Redewendung: ,,hingerötzert“.
Die Geschichte könnte auch die Moral haben, wie ein Redakteur (schon laaange vorher) ein Medium wie Telepolis ruiniert, durch unterirdische ,,Qualität“ der Artikel.
Das kann natürlich ebenso der Fall sein. Die aktuelle Handlung – der Versuch, Vergangenheit bzw einen spezifischen (unangenehmen) Teil davon zu tilgen – wird davon amS aber nicht tangiert.
Stellen Sie sich vor, Merz würde alle Daten/Videos/Briefe Merkels tilgen lassen, damit sie seiner Reputation als neuer Parteiführer und der CDU nicht schaden können. Ist es da relevant, ob nun Merkel die CDU/Deutschland bereits ruiniert hat, oder ob es doch Merz gerade tut?
Für mich ist dabei nur eines wichtig: so handelt ein Sklave irgendeiner Psychose. Einem solchen Menschen sollte man nicht folgen, das könnte Folgen haben….
Hallo,
da müsste Merz sich an die NSA wenden. :-)
Selbstverständlich hat es einen Beigeschmack, Geschichte zu löschen, denn auch ggf. falsche journalistische Darstellung ist ein Stück Zeitgeschichte.
Bei gedruckten Zeitungen übernehmen Bibliotheken die Archivierung, für digitales scheint es quasi keine Zuständigkeiten zu geben. Und dann ist Heise eine privatwirtschaftliche Firma, also im Rahmen der Gesetze können die machen, was sie wollen. Ob ich das gut oder schlecht finde …
Die Aussage „hingerötzert“ bezog sich nicht auf die Qualität der Artikel sondern größtenteils auf Grammatik- und Rechtschreibfehler die in der Prüfung durchgerutscht waren.
Vor Neuber war Telepolis ein Hort der Meinungsfreiheit mit einem hervoragenden Forum und vielen interessanten und kontroversern Diskussionen. Das wurde unter Florian Rötzer zwar auch etwas eingeschränkt (mutmaßlich nicht durch Anregung von Ihm sondern vom Verlag) aber niemals so wie unter Neubers Führung.
Wenn schon dann sollte man das korrekt einordnen. Auch Florian Rötzers neues Portal Overton belegt das recht eindrucksvoll.
Hallo,
andere – die berüchtigten GrammaNazis – mögen Rechtschreibung usw. bemängelt haben.
Ich mag mich damals (wie immer :) in der Minderheit befunden haben, aber ich war nicht der einzige, der Rötzers Artikel inhaltlich kritisierte. Ist lange her, aber Rötzer ist so einer, da können Sie mir einen beliebigen Artikel von ihm vorlegen und ich kann die logischen Widersprüche benennen und nachweisen, warum es welche sind. Projektionen versus Logik, Leute wie Rötzer sind psychisch blind und deswegen blicken die auch sonst nichts.
Naja und so ein Blinder als Redakteur; man kann ja betrachten, was aus Telepolis wurde, sicherlich viele Klicks aber inhaltlich …
Kann man so nicht stehenlassen.
Ja es gab Kritik, auch von mir. Ist aber normal das man nicht mit jeder Aussage einverstanden ist, grad bei Politik. Gab aber auch viel Zuspruch.
Telepolis sitzt zwischen den Stühlen. Man bringt Artikel von beiden Seiten, also Mainstream aber auch Alternativ. Neben der Berliner Zeitung eins der wenigen die immerhin den Spagat macht.
Und bald schon stürmen die Hühner die Küche der Bäuerin und fordern ein Beil, um sich selbst zu enthaupten; Fische sehnen sich nach dem Sicherheits-Netz des Fischers – Motten nach denen der Spinnen; Vögel zupfen sich im Flug die Federn aus; Antilopen hüpfen den Krokodilen ins Maul; Mäuse stehen Schlange vor dem Python-Terrarium; Schafe heulen nach dem Wolf……
Ach, ich vergaß: nur Menschen sind so brunzdeppert.
Man sagt ja das Internet vergisst nicht, aber es ist damit nicht gesagt, dass man es nicht löschen und umdichten könnte.
Wahrscheinlich ist die Datenmasse zu enorm, um sie ganzheitlich zu manipulieren. Aber lassen wir mal der Ki ihren Lauf und wie die Menschen sie am Ende missbrauchen, vielleicht löscht/“korrigiert“ die dann das ganze Internet im Laufe der Zeit nach den Vorgaben einer Machtclique.
Man muss das mal größer sehen.
Wir die Menschen die heute leben, erleben ja live den Schwindel. Aber lasst den Herrschenden ein paar Generationen Zeit, dann werden die Kinder in 80 Jahren das lernen und als Geschichte vermittelt bekommen, was die Sieger erzählen, nicht das was wahr ist.
Dann war Corona wirklich total echt und ganz gefährlich und die Spritzen die Rettung und blos gut dass die Menschenfreunde damals so energisch in der Klimarettung waren, weil nur deswegen existieren wir noch.
Oder wie wäre es damit. Dünnen wir die Menschheit soweit aus, dass nur ein paar Mitläufer über bleiben und verändern die Geschichte nachträglich. Dann haben wir auch die passende Erzählung.
Die Geschichte die wir heute erzählt bekommen, ist auch nicht die die zwingend wahr sein muss, es ist die die über geblieben ist und wir haben das alles auch brav im Unterricht gelernt.
Das seit hunderten Jahren herrschende Schicht hier ihre Welt baut und die Krisen macht und die Kriege bezahlte, steht da auch nirgends drin.
Merkt ihr was?
Ob in Zeiten von KI das Internet (teilweise) gelöscht oder nur umgedichtet wird, ist eine spannende Frage.
In Sachen Klima-Narrativ (insbesondere den CO2-Daten fürs 19. Jahrhundert – 280 ppm oder auch damals schon 400 ppm?) hat der Kritiker Markus Fiedler ein Experiment mit ChatGPT gemacht, das eindrücklich zeigt, wie unterschiedlich die KI auf gut informierte Frager reagiert im Gegensatz zu weniger gut informierten, siehe:
https://tkp.at/2024/11/14/klimagas-co2-wedelt-der-schwanz-mit-dem-hund/#comment-174728
Der eindrucksvolle Mensch-Maschine-Dialog ist auf 21 PDF-Seiten zum Nachlesen dokumentiert auf:
https://www.neulandrebellen.de/wp-content/uploads/Protokoll.pdf
https://www.manova.news/artikel/die-beratungsresistenten
Man sollte sich dies sorgfältig durchlesen, denn auch Fiedler geht davon aus, dass man in geschätzt zwei Jahren die dann verfügbare KI nicht mehr so einfach aufs Glatteis der Selbstentlarvung wird führen können …
Wenn Newsguard (Vertreter des tiefen Staaten) einen lobt, hat man etwas falsch gemacht. Herr Neuber und vor allem der Telepolis Eigentümer ist gut damit beraten, orwellschen und menschenfeinlichen Organisationen wie Newsguard nicht nachzugeben. Solche Organisationen müssen ignoriert oder bloßgestellt werden. Falls nicht, wird Telepolis in die Bedeutungslosigkeit verschwinden.
Bei denen gab es schon vor ca. 10 Jahren einige Probleme/Querelen. Damit hatten die sich damals selbst versenkt. Erstaunlich, dass es die noch immer gibt.
It raised $6 million in 2018. Investors include the Knight Foundation, Publicis, and former Reuters executive Tom Glocer. Its advisors include former officials such as Tom Ridge (former Secretary of Homeland Security), Richard Stengel (former Under Secretary of State for Public Diplomacy and Public Affairs), Michael Hayden (former director fo the CIA), Anders Fogh Rasmussen (former Secretary General of NATO), and Wikipedia founder Jimmy Wales.
Also eine Art „Tugendministerium“ der transatlantischen Taliban.
Dieses US-Taliban-Regime mit westlichem Demokratie-Fiede-Freude-Eierkuchen-Antlitz hat augenscheinlich beschlossen, das ihrer Vorstellung vom Us-talibanischen Recht entspricht. Neben dem Verbot der Darstellung von stinkigen, geopolitischen US-Prozessabläufen, sprich Wahrheit und Realität derselben, werden die Medien angewiesen, nichts zu veröffentlichen, was „gegen die US-Scharia oder die Dollar-Religion“ verstoße oder „US-Oligarchen beleidigt“.
Funktionierte/funktioniert ja schon famos mit den US-Ratingargenturen: Am schwarzen Tag der smarten Boys, des Lehman Brothers Holdings Inc. Zusammenbruchs war die Ratingbewertung top.
In den juristischen Nachwehen wurde klar, daß die paar großen Ratingagenturen nichts anderes als so eine Art privater Beratungsvereine sind, auf Deutsch: Nix amtliches.
Bezeichnend eine E-Mail eines Angestellten von Standard & Poor’s (2006):
“Let’s hope we are all wealthy and retired by the time this house of cards falters. :o)”
„Lasst uns hoffen, dass wir alle reich und im Ruhestand sind, wenn dieses Kartenhaus in sich zusammenfällt. :o)“
Und der artikelinhaltliche Medien-rating-agentur-darsteller NewsGuard ist ein transatlantisches Herrschaftsmittel für die Kolonie Europa. Dachten sich vielleicht auch dabei, denn:
Wenn die Europäer sich ohne Widerstand belauschen lassen (Rabenmutti Merkl „Unter Freunden geht das gar nicht“), sprengen wir ihnen die NS2 weg, bevor sie bei den dämonischen Russen einlenken – und Wumms oder Bumms (Copyright „US Gouv.“ Scholz) weg war sie –
dann geht das mit unserem NewsGuard-Du-Du-Finger allemal.
Quod erat demonstrandum – NewsGuard wirkt!
Bücher gibts gerade günstig gebraucht! Wenn linke Texte nachredigiert werden, kann man sich überlegen, welche Texte folgen.
-Das Thema Telepolis ist bei mir durch.
Account vorgestern gelöscht, nachdem meine Kommentare gesperrt wurden.
-Zu Newsguard ein Kommentar von Heise online von 2019.
«Die politische Ausrichtung von NewsGuard spiegelt sich in dessen Advisory Board wider. Hier finden sich illustre Leute wie der ehemalige NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, der frühere CIA-Direktor und einstige NSA-Chef General Michael Hayden, George W. Bushs Homeland-Security-Minister Tom Ridge sowie Elise Jordan, ehemalige Redenschreiberin von Condoleezza Rice – Personen, die bislang nicht als journalistische Tugendwächter aufgefallen sind, sondern als Spezialisten für militärische Aufgaben und die nationale Sicherheit der USA.»
Schöne neue Welt.
Rötzer ehemals Chefredakteur bei Telepolis, dort ging er in „Rente“, schreibt jetzt bei overton-magazin.de
Es ist die pure Verzweiflung und ein echter Offenbarungseid. Ein Lob von NewsGuard ist wie eine Medaille oder ein Preis von Pol Pot, oder eine Anstellung bei Ernst Stavro Blofeld….😂….oder ein FKK-Urlaub auf Usedom mit der uckermärker Abrißbirne…..
ä Kataschtrooof. So würde es der Süddeutsche aus der sonnigen Pfalz titulieren. 😎🥂