Deutschland bastelt an „EU-NATO“

24. November 2024von 2,6 Minuten Lesezeit

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt wird an einer neuen europäischen Kriegsallianz ohne USA gearbeitet. Deutschland ist mittendrin.

Eine neue „europäische Sicherheitsarchitektur“: Besonders die EU-Fraktion „Renew Europe“, die EU-Liberalen, von Macron, zu Österreichs NEOS über der FDP bis zur „EU-Außenministerin“ Kaja Kallas, werben und lobbyieren dafür. Sie sind auch die politisch-rhetorisch schärfsten Gegner Russland. Eine „neue europäische Sicherheitsarchitektur“ dürfte also keinesfalls Frieden mit Russland bedeuten. Im Gegenteil: Es ist eine EU-NATO, auch nachdem sich das Trump-USA militärisch (zumindest finanziell) aus Europa zurückziehen will. Und genau an einer solchen EU-NATO wird gearbeitet.

„Nordgruppe Ukraine“

Gemeinsam mit elf weiteren Staaten und der Ukraine hat Deutschland die sogenannte „Northern Group“ – eine Teilgruppe innerhalb der NATO – erneuert. Zunächst sollen diese zwei Länder – angeführt von Deutschland – an zusätzlicher Kriegsunterstützung für die Ukraine vorbereiten. Doch darüber hinaus wird auch über eine „Kriegsallianz“ – ohne USA – nachgedacht.

Darüber berichtet eine ukrainische Webseite, die sich auf den ukrainischen Verteidigungsminister beruft, hier findet man die Quelle auf Englisch. Die Mitglieder der „Northern Group“ sind: UK, Niederlande, Deutschland, Polen, Litauen, Lettland, Estland, Island, Norwegen, Dänemark, Schweden, Finnland. Nun schafft – gemeinsam mit der Ukraine – eine „Nordgruppe Ukraine“. Vermutlich der Auftakt für eine „EU-NATO“, wie man es sich von Strack-Zimmermann, Macron bis Kaja Kallas vorstellt.

Laut ukrainischem Verteidigungsminister hat bereits die erste Sitzung des neuen Bündnisses stattgefunden. „Heute war das erste Treffen in diesem Format. Ich bin meinem Freund, dem dänischen Verteidigungsminister, für seine Führung und Gastfreundschaft dankbar“, wird Verteidigungsminister Umerov zitiert. Das nächste Treffen der Gruppe wird in der Ukraine stattfinden. Wobei es darum geht, wie man ukrainische Kampfbrigaden mit schwerem Gerät ausrüsten könne.

Dass der „Northern Group“ jetzt eine neue Bedeutung gegeben wird, hat wohl auch mit Trump zu tun. Er will bekanntlich über die US-Hilfe für die Ukraine diskutieren und will generell weniger in die NATO investieren – vermutlich um China (oder den Iran) in den Blick zu nehmen. Die USA werden EU-Staaten – allen voran Deutschland – in die Pflicht nehmen. Die erneuerte „Northern Group“ könnte ein solcher Schritt sein.

Ein kleinerer X-Account der darüber berichtet hat, schreibt abschließen:

„Alles deutet darauf hin, dass insbesondere Deutschland, den Niederlanden, Polen und Großbritannien nicht an einem Frieden gelegen ist. Im Gegenteil, auch ohne die USA soll es weitergehen.

In den deutschen Medien ist kein Wort darüber zu finden. Jedoch haben auch sowohl die türkische Nachrichtenagentur Anadolu Ajansı sowie einige kleinere US-Medien und das dänische Außenministerium darüber berichtet.“

Bild „SETC 2017: Opening Ceremony“ by 7th Army Training Command is licensed under CC BY 2.0.

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37 Kommentare

  1. Patient Null 25. November 2024 um 9:39 Uhr - Antworten

    Ich finds erschreckend das gerade Frauen sich bei dieser Kriegstreiberei an die Spitze setzen. Nachdem jahrzehntelang erzählt wurde, hätten wir nur mehr Frauen in der Politik wäre das Thema Krieg vom Tisch. Währenddessen Ex Generäle wie Erich Vad sich für Frieden einsetzen.

    Bereits vor dem Krieg hat die NATO umfangreiche Manöver in der Ukraine durchgeführt, was mit zu dem Krieg führte. Jetzt will man noch mehr Öl ins Feuer kippen und hofft dadurch auf was?

    Währenddessen geht unsere Wirtschaft den Bach runter. Und Scholz sagt wir müssen die Schuldenbremse lockern, um noch mehr Geld in die Ukraine zu schicken. Einige Politiker reden schon von 4% Rüstungsausgaben.

    • Hannes 25. November 2024 um 11:58 Uhr - Antworten

      Die Frauen setzen sich nicht, sie werden gesetzt. Von der Leyen könnte aus eigener Kraft niemals ein höheres Amt bekleiden. Das ist nur möglich durch Skrupellosigkeit (=Gewissenlosigkeit) gepaart mit Auslese und „Förderung“. Dies alles möglcherweise oder viel mehr vermutlich gepaart mit Erpressbarkeit; Frauen wie von der Leyen wird bewusst sein, dass sie mit einem Fingerschnips bis ans Ende ihres Lebens kaputt gemacht werden können.

      Und ja, „man“ will mehr Öl ins Feuer kippen. „Man“ sind allerdings nicht -wie viele immer noch glauben- etwa die Damen und Herren Politiker. Nein, „man“ – dahinter verbirgt sich der Militärisch-digital-finanzielle Komplex, was gleichbedeutend ist mit der Finanzelite. Die wollen „einfach“ Macht und Geld. „Einfach“ im Sinne von: es ist ihnen „einfach völlig egal“ womit.

      • Varus 26. November 2024 um 3:06 Uhr

        Wie auch immer man die Verursacher nennt – gerade habe ich aus einem Rutube-Podcast erfahren, dass die Amis mit den Banderas sich diesmal am Flugplatz von Kursk mit ATAMCS vergriffen haben. Kursk ist eindeutig Altrussland – jene Region, wo die Banderas im Sommer eingefallen sind, was übrigens zeigt, dass es vom Anfang an darum ging. Erfolgt jetzt die nächste Haselnüsse-Lieferung mit 10 Mach? Eine Fabrik in der Provinz wirkt wohl nicht – jetzt müsste der Kopf der Hydra dran sein.

      • Daisy 26. November 2024 um 5:25 Uhr

        Nuklearfähige Oreschnik-Rakete kann Brüsseler NATO-Hauptquartier von der Erdoberfläche tilgen….

      • Varus 26. November 2024 um 15:23 Uhr

        Mittlerweile berichtet auch das staatliche Böse Medium in einer Eilmeldung über zwei Angriffe mit ATACMS auf Kursk. Wie die Antwort aussehen wird, wird noch bekanntgegeben. Zumindest muss ich mir keine Sorgen mehr um die magere Rente in x Jahren machen?

  2. Beatrix D. 25. November 2024 um 7:04 Uhr - Antworten

    Eine tolle Sache – oder nicht?
    Deutschland als Kolonialstaat der USA, mit x US Militärbasen bastelt an einer eigenen Europa NATO! Echt super!
    1. ist Festzuhalten – Rutte ist lediglich das offizielle europäische Gesicht der NATO, zu reden hat er so gut wie nichts, da macht sein US Pendant. Über den sprechen aber die MSM Europas ganz sicher nie!
    2. Auch im europäischen Ableger würde die inoffizielle Machtstruktur in USA sitzen, anderes werden die Amis nie und nimmer zulassen!
    3. Militärgeräte werden auch dann, sicher vertraglich abgesichert, aus USA kommen, bezahlt mit unseren Steuergeldern!
    Mussten nicht viele Kriegsgerät erzeugende Firmen in Europa auf jahrelanges Betreiben der ehedem Grünen Friedensbeweger schließen?
    4. Zu hinterfragen ist natürlich, warum die Deutschen das machen (dürfen), was die USA wirklich damit bezwecken wollen. Geht ihnen das Personal aus? Mehr Kohle aus der EU ist ganz sicher auch eine treibende Kraft dahinter!

    • Andreas I. 25. November 2024 um 11:30 Uhr - Antworten

      Hallo,
      zu 4.: kurze Dienstwege
      Der tiefe Staat umgeht einfach das Weiße Haus und gibt den westeuropäischen Transatlantikern direkt die Anweisungen, wahrscheinlich so unkompliziert wie Pfizers SMS mit Ursula.

      • Hannes 25. November 2024 um 12:00 Uhr

        Ich denke genau so. Wobei ich „den tiefen Staat“ immer eine extrem nebulöse Benennung finde für das, was ich wesentlich griffiger und trefflicher mit Finanzelite oder Digital-finanzieller Komplex benannt finde.

      • Andreas I. 25. November 2024 um 19:03 Uhr

        An Hannes Hallo,
        das stimmt, aber :-) ,,tiefer Staat“ ist kürzer. Da es letztendlich in allen Bereichen um Kapitalvermehrung geht, könnte man auch von der Finanzoligarchie reden, oder auf deutsch vom Geldadel.

      • Hannes 26. November 2024 um 12:55 Uhr

        Klar ist „tiefer Staat“ kürzer. UND: ich poste hier in der Hoffnung, dass ich „nicht nur unter Gleichen“ poste, sondern hier auch mal Leute mit anderem Wissensstand oder anderer Meinung lesen. Und für jene glaube ich: ist „tiefer Staat“ nicht oder kaum „zu fassen“. Hingegen „Geldadel“ oder „Finanzelite“ oder eben „digital-finanzieller Komplex“ schon. Hoffentlich.

  3. Daisy 25. November 2024 um 5:14 Uhr - Antworten

    Trump hat angekündigt, dass er die NATO den Europäern überlassen wird. Aber anstatt, dass sie diese kriegsgeile Propagandaabteilung der Rüstungsindustrie einmotten, wollen sie nicht nur bezahlen, sondern auch damit spielen. Was für eine „Intelligenzija“ uns derzeit beherrscht, ist atemberaubend. Immerhin haben die Steirer wenigstens ein Machtwort gesprochen. Aber ich fürchte, auch das war zu schwach…. Das Programm läuft weiter, auch wenn der Wind längst gedreht hat. Das gilt für so vieles. Aber ich verzettle mich gerne.

    Deutschland kann das weder bezahlen – nur durch rigorose Enteignung (das ist aber eine Quelle, die versiegt) – noch selbst Waffen produzieren, denn es hat sich deindustrialisiert. Man wird die Waffen den Amis und wohl auch den Russen abkaufen. Oder „Made in China“? Zudem ist das nicht der Morgenthauplan, weil D sich auch die Land(wirt)schaft zerstôrt. Es wird auch nicht zum Agrarland, zumind. nicht unter „Deutschen“.

    Trump kommentierte den Hyperschallausritt Putins: „Putin macht keine Witze mehr.“ Trump weiß also, dass es der Deeskalierung dient und gemahnt die irre europ. Führung, das ernst zu nehmen. Putin zeigt nun Verhandlungsbereitschaft. Er hat es eilig, denn auch er weiß, diese Narren wollen noch rasch den WK III zünden, bevor Trump angelobt wird. Selenski dürfte sich abgefunden haben. Er verlangt nun statt der NATO-Mitgliedschaft „Sicherheitsgarantien“. Diese kann Putin ja sehr leicht geben. Weiters soll das eroberte Gebiet, das sowieso eher russisch ist, unter der Kontroxle Russlands bleiben. Gleichzeitig hat die „Operation“ Fahrt aufgenommen. Ich hoffe natûrlich, die beiden Männer, die einander sehr respektieren, schaffen es, den Wahnsinn zu stoppen.

    • Varus 25. November 2024 um 7:24 Uhr - Antworten

      Trump weiß also, dass es der Deeskalierung dient und gemahnt die irre europ. Führung, das ernst zu nehmen.

      Bereits nach der Haselnüsse-Demo wurde mit Storm Shadow eine Hafenstadt am Asowschen Meer beschossen. Selbst wenn nur ein paar alte Fässer getroffen wurden – die Briten wollen wohl weiterhin rote Linien austesten.

      • Daisy 25. November 2024 um 10:58 Uhr

        Die Briten fordern Neuwahlen. Ob das was ändert?
        GB ist auch so ein kleines Land, das aber von extrem starker Gier geplagt wird…überall sind sie dabei. Besonders auch dann, wenn es zB um die Vorbereitung eines Kriegsgrundes mit ungesunden Substanzen geht…
        Kaspersky Lab ist in London ansässig……..;-)

  4. Peter-Schmidt-News 25. November 2024 um 3:40 Uhr - Antworten

    Dieses Bündnis ist nicht „unter Ausschluss der USA“, sondern „unter Ausschluss der neuen US-Regierung“. Es ist aber „mit Unterstützung der (vielleicht mächtigeren) US-Regierung, dem Tiefen Staat, der weiter im Hintergrund wesentliche, auch geopolitische Entscheidungen durchsetzt.

  5. Jan 24. November 2024 um 21:44 Uhr - Antworten

    Das wird nur gehen, wenn Deutschland die Kriegskosten zahlen kann. Die anderen können nicht, wie das Finanzdrama um Griechenland gezeigt hat.

    Billige Energie ist ein sine qua non industrieller Produktion, auch der Waffenproduktion. Die Energiemärkte kippen aber in Verkäufermärkte. Die Rohstoffländer können sich aussuchen, wem sie verkaufen. Dabei können sie den Preis nur bedingt in die Höhe treiben, weil dann die Nachfrage einbricht. Dazu gibt es etliche Versuche. Auch Habeck und Blackrock werden das nicht ändern, ganz gleich, ob ihre Theorien etwas anderes sagen oder nicht.

    Das bedeutet, die Rohstoffländer überlegen sich, welcher Partner den strategischen Nutzen maximiert. Die meisten Rohstoffländer sind muslimisch. Nehammer ist es bislangen nicht gelungen, die russischen Gaslieferungen zu ersetzen.

    Die USA haben vor Wochen darüber diskutiert, LPG- und Dieselexport aussetzen zu wollen, da sie selbst nicht genug haben.

    Deutschland muss sich also ein Produkt überlegen, das die Rohstoffländer kaufen wollen, obwohl es gegen ihre strategischen Interessen ist. Oder es muss militärisch eine Rohstoffquelle angeschlossen werden, als „Befreiung“ oder „Selbstbestimmung der Völker“. Eine andere Möglichkeit existiert nicht!

    Der Bau von Nuklearanlagen, das Deployment bahnbrechender Erfindungen oder ein Durchbruch bei solar erzeugtem Wasserstoff wird zu spät kommen.

  6. Andreas I. 24. November 2024 um 21:39 Uhr - Antworten

    Hallo,
    ,,ohne USA“

    Haha. Außer das wäre alles vom tiefen Staat der USA gesteuert, so wie in Deutschland Atlantik-Brücke und weitere Verfilzungen regieren. Dann wäre es eine astreine USA-Veranstaltung, bei der man nur die Puppen sieht, wo aber jeder erwachsene Mensch weiß und auch an der Bewegung der Puppen erkennt, dass die von einem Puppenspieler bewegt werden.
    Denn: Wem nützt es?

  7. therMOnukular 24. November 2024 um 21:34 Uhr - Antworten

    Als ich noch im zack-zack-Forum schreiben durfte, gab es dort einen User (Name verdrängt), der der Corona-Absolutisten-Sekte angehörte. Er warnte stets eindringlich davor, dass diese wissensfremden und rechten Trottel (er meinte natürlich die Kritiker der totalitären C-Politik) nur den Krieg wollen.

    Wie recht er doch damit hatte – er hat sich nur bei der Bestimmung der „rechten Trottel“ geirrt und vorschnell seine eigene „Haltung“ aus der Rechnung genommen…..;))

    Wir sind längst mitten im Krieg – der fängt nämlich immer schon an bevor die Kugeln fliegen: es fängt immer mit einem Krieg gegen die eigene Bevölkerung an, mindestens ein Informationskrieg, um sie auf Linie zu bringen. Falls nötig auch ein Wirtschaftskrieg, falls sie nicht ausreichend gefügig (und vom Staat abhängig) sind….

    Die wohl wichtigste Variable dieser Rechnung wird dabei allerdings wie üblich ausgeblendet: der Mensch.
    Kann schon sein, dass eine verarmte Bevölkerung sich keinen Rechtsschutz mehr leisten kann, keine Gesundheitsvorsorge, usw. Der Bevölkerung die Mittel zur Prosperität und Selbsthilfe zu nehmen, ist erprobtes Mittel der Unterdrückung.
    Aber wer nichts mehr hat, keinen Anwalt und kein Gesetz, der greift zur Mistgabel. Und das wird die einzige Sprache sein, die diese Kriegstreiber verstehen. Begreifen nicht, aber verstehen….;)))

    Also: sprechen wir mit unseren politischen Vertretern. In ihrer „Muttersprache“….

    • Andreas I. 24. November 2024 um 22:00 Uhr - Antworten

      Hallo,
      Bauern konnten mit Mistgabeln und Dreschflegeln umgehen, weil das deren gewohnte Arbeitswerkzeuge waren. Der heutige Tatsch-Telefon-Wischer weiß doch gar nicht, wie er die Mistgabel-App starten soll.

      Ich bin ja dafür, die Monster auszuhungern. Einfach kein oder möglichst wenig Geld an Aktienunternehmen allgemein und an die USA-Wirtschaft im besonderen.

      • therMOnukular 25. November 2024 um 0:38 Uhr

        Ach, wenn es so einfach wäre….;))

        AmS ist die Lage quasi hoffnungslos. Grundlegend ändern wird sich erst etwas, wenn sich die Menschen selbst verändern. Aber zu viele von ihnen denken noch, dass Wahlen etwas verändern könnten und machen ihr Kreuz jetzt woanders, warten auf Erlösung durch einen anderen Demagogen.

        Was man am Beispiel DDR nie vergessen darf: nicht nur große Teile der Bevölkerung haben an ihrem Ast gesägt, auch der ganze Westen hat danach getrachtet, diesen Propagandasieg zu erringen und die DDR zu tilgen. Uns dagegen hilft heute niemand, ganz im Gegenteil, der West-Block ist (noch) fest geschlossen. Auch ein Trump wird das nicht ändern. Er kann auch nur den tiefen Staat an die Oberfläche zwingen und wie bei Kennedy öffnet sich erneut ein Fenster. Trump selbst wird das amS nicht überleben, aber ich hege wenigstens die Hoffnung, dass dadurch ausreichend Menschen sehen, was läuft. Bei JFK gab es noch keine alternativen Medien, das ist heute unser Vorteil.
        Aber ich denke, wir haben noch einen weiten Weg vor uns. Egal wie sehr das prinzipielle Ende bereits feststeht.

      • Andreas I. 25. November 2024 um 10:03 Uhr

        Hallo,
        uns wird heute so ähnlich ,,geholfen“ wie damals der DDR-Bevölkerung ab 1990, damals war es Enteignung und Deindustrialisierung, heute sind es Energiepreise und Deindustrialisierung, damals CDU/FDP, heute SPD/Grüne/FDP. Ende der 80er hatte sich die verkalkte SED-Führung gegen Gorbatschows Perestroika und Glasnost gesträubt, Heute sträuben sich die bundesdeutschen Transatlantiker gegen die Entwicklung zur multipolaren Welt …

  8. 1150 24. November 2024 um 19:57 Uhr - Antworten

    in deutschland wird in den medien schon länger über die deutsche „kriegstüchtigkeit“ schwadroniert
    und im „operationsplan deutschland“ die wirtschaft auf kriegswirtschaft getrimmt, um gegen einen überfall durch russland vorbereitet und gewappnet zu sein.
    in diesselben medien wird aber bei jeder gelegenheit erklärt, dass genau dieses russland
    militärisch, sozial und wirtschaftlich aus dem letzten loch pfeift und kurz vor dem totalen kollaps steht.
    das gemeine wahlschaf ist ja nicht das hellste, aber so blöde sind sie aber auch nicht……… hoffentlich.

    • Varus 25. November 2024 um 4:09 Uhr - Antworten

      und im „operationsplan deutschland“ die wirtschaft auf kriegswirtschaft getrimmt

      Zumindest aus dem Soldateska-Schengen wird nichts, wenn die Buntschland-Brücken alle zusammenstürzen. Das Böse Medium berichtete, dass eine weitere Elbbrücke in Sachsen als einsturzgefährdet gesperrt wurde – die nächste -zig Kilometer entfernt. Aber auch in NRW gelten etliche Brücken als baufällig – in Duisburg wird gerade eine Rheinbrücke komplett neu gebaut. Die muss wohl auf einer wichtigen Versorgungsroute der Amis liegen.

  9. Fritz Madersbacher 24. November 2024 um 17:55 Uhr - Antworten

    „Eine neue „europäische Sicherheitsarchitektur“: Besonders die EU-Fraktion „Renew Europe“, die EU-Liberalen, von Macron, zu Österreichs NEOS über der FDP bis zur „EU-Außenministerin“ Kaja Kallas, werben und lobbyieren dafür … Eine „neue europäische Sicherheitsarchitektur“ dürfte … keinesfalls Frieden mit Russland bedeuten. Im Gegenteil: Es ist eine EU-NATO … und genau an einer solchen EU-NATO wird gearbeitet … Gemeinsam mit elf weiteren Staaten und der Ukraine hat Deutschland die sogenannte „Northern Group“ – eine Teilgruppe innerhalb der NATO – erneuert“

    Vor gut einem Jahr, beim „Forum Alpbach“, sagte der damalige „Ständige Vertreter der EU-Kommission“ in Wien (heute „bilateraler EU-Botschafter beim Heiligen Stuhl“) Martin Selmayr in einem Interview mit dem „Standard“:
    „Die Sicherheitsarchitektur Europas wird nicht durch eine nicht existierende europäische Armee gestützt werden. Die europäische Armee ist die Nato … Wir haben keine Zeit mehr, um eine eigene europäische Struktur aufzubauen“ („Der Standard“, 03/09/2023). Und Österreich ist seiner Meinung nach dabei: „In Österreich tut man manchmal so, als ob die Nato eine fremde Organisation wäre … Österreich ist Gott sei Dank in der Partnerschaft für den Frieden dabei. Es wird von der Nato mitgeschützt“ (ebd.)

    Gegen diesen „Schutz“ und gegen die neutralitätsfeindlichen NATO-Kollaborateure, die ihn installiert haben und betreiben, müssen wir auftreten und klarmachen: wir wollen kein Kanonenfutter und keine „Pflichterfüller“ für fremde Großmachtinteressen sein, und die Fünfte Kolonne dieser Kriegstreiber in unserem Land – in Politik, Armee, Medien – muss mit unserem Widerstand rechnen!

    • Bernhard 24. November 2024 um 21:59 Uhr - Antworten

      @Fritz Madersbacher
      Ganz genau! Eine Sicherheitsarchitektur, die durch sinnlose Provokationen permanente Angst erzeugt, ist eine Unsicherheitsarchitektur. Sicher sind nur die Gewinne für die Waffenindustrie.
      Die Mehrheit der Welt weiß das schon. Hoffentlich wird sich diese Erkenntnis auch bei uns bald durchsetzen, ohne dass allzu schmerzhafte Entwicklungen dafür nötig sind.
      In Österreich könnte eine glaubwürdige Neutralitätspolitik für eine viel bessere Statik in der Sicherheitsarchitektur sorgen. Und das weit über die Landesgrenzen hinaus.
      Es müssen sich nur genug Menschen parteien-, aber auch ideologienübergreifend dafür stark machen.

    • Fritz Madersbacher 25. November 2024 um 14:50 Uhr - Antworten

      @Bernhard
      24. November 2024 um 21:59 Uhr
      Nun fordern die NATO-Quislinge unseres Landes einen längeren Wehrdienst, die hiesige lachsrosa NATO-Postille spielt den Vorreiter, denn:
      „Nur wenn es gelingt, die Armeen Europas stark und abschreckend genug zu machen, kann eine Ausweitung des Ukrainekriegs auf andere Länder verhindert werden … Putin handelt nicht rational … Deutschland trägt eine besondere Verantwortung. Doch es fällt dem Land schwer, diese Aufgabe anzunehmen und die Bundeswehr strategisch nachzurüsten …
      Auch Österreich kann sich seiner Verantwortung nicht entziehen. Unser Land mag nur eine geringe Rolle im großen europäischen Sicherheitsgefüge einnehmen, aber das entbindet uns nicht von unserer Pflicht. Schon früher habe ich argumentiert, dass unsere Neutralität in Zeiten wie diesen nicht mehr haltbar ist. Allein dem Bundesheer mehr Geld zur Verfügung zu stellen, um neues Gerät und Ausrüstung zu kaufen, reicht auch nicht aus. Wer soll dieses im Ernstfall bedienen?
      Um eine umfassende Landesverteidigung zu gewährleisten, muss der Wehrdienst verlängert werden. Die Situation ist untragbar: Was kann ein Grundwehrdiener in sechs Monaten schon lernen? Unter zwölf Monaten ist eine sinnvolle Ausbildung kaum möglich. Nach dem Grundwehrdienst sollten zudem regelmäßige Übungen folgen, wie es in Finnland der Fall ist. Das mögen unrealistische Forderungen sein, sind wir doch durch Frieden verwöhnt. Aber ich bleibe dabei: Nur wenn unsere Demokratien wieder lernen, sich zu verteidigen, können wir zukünftige Kriege verhindern!“ (Philippe Narval, Generalsekretär der Lebenshilfe Österreich, im „Standard“, 25/11/2024)

      Die NATO-Kollaborateure begreifen: Österreichs Kanonenfutter ist aus verschiedenen Gründen wenig ergiebig für die westlichen Kriegstreiber. Sie versuchen das zu ändern, wobei sie von ihrer bisherigen Lüge abgehen müssen, dass es um die Verteidigung der Neutralität gehe: „Nur wenn unsere Demokratien wieder lernen, sich zu verteidigen, können wir zukünftige Kriege verhindern!“ – so schallt es aus der Hofburg, aus dem Heeresministerium, aus der Armee, aus den Medien und, und, und … Österreichs altersschwache „postheroische“ Gesellschaft wird dadurch nicht „kriegstüchtiger“ für diese Neutralitätsfeinde, die sich dem niedergehenden westlichen Imperialismus andienern (der an denselben Problemen und Schwächen laboriert). Die Welt und Österreich haben sich eine bessere Zukunft verdient als jene, die sich diese lächerlich erbärmlichen Figuren für uns ausgedacht haben …

      • Fritz Madersbacher 25. November 2024 um 19:51 Uhr

        Ergänzung: Der Kommentator im „Standard“ war neun Jahre Generalsekretär des Europäischen Forum Alpbach. Das erklärt Alles …

      • Bernhard 25. November 2024 um 21:24 Uhr

        @Fritz Madersbacher
        Welcher junge Mensch will hierzulande Kanonenfutter für fremde Zwecke werden?
        Immer schon mussten Zivildiener – meist drei Monate – länger dienen als Wehrdiener, zu Corona-Zeiten außerordentlich um weitere drei Monate mehr. Trotzdem hält der Trend zum Zivildienst weiter an. Fast jeder zweite nimmt diese Ungleichbehandlung in Kauf. Das alleine müsste zu denken geben.
        2013 bei der Volksbefragung zur Wehrpflicht wurde intensiv mit der Aufrechterhaltung des Zivildienstes argumentiert. Weil offenbar das Militär selber nicht attraktiv genug war.
        Attraktiv ist bei der überwältigenden Mehrheit der österreichischen Bevölkerung die Neutralität. Sie gehört wesentlich zu unserer Verfassung, juristisch wie auch mentalitätsmäßig.
        So gesehen müsste es für alle, die daran rütteln, schon längst eine Gewissensprüfung geben. Als gelernte Befehlsempfänger verleugnen die Kriegstreiber nämlich das Gewissen unserer Demokratie. Und dieses gilt es zu schützen, damit nicht aus Lebenshilfe Sterbenshilfe wird.

  10. Varus 24. November 2024 um 17:25 Uhr - Antworten

    Das nächste Treffen der Gruppe wird in der Ukraine stattfinden.

    Gerade als der Westen russische Reaktion mit Haselnüssen provoziert? Welch grandiose Idee – so viele Kriegstreiber auf einen Schlag.

  11. Sabine Schoenfelder 24. November 2024 um 16:55 Uhr - Antworten

    „Deutschland bastelt an „EU-NATO“
    Darf korrigieren. 😁👍 „Die Rüstungsindustrie bastelt an einer EU-Dependance“….mit eigenem, riesigen WAFFENARSENAL. Das erhält potentielle Konfliktsituationen und beherrscht a u c h die eigenen Bevölkerungen im „Notfall“, der dann eintritt, wenn das Volk doch tatsächlich eine von den Stakeholder-Interessen a b w e i c h e n d e Meinung äußert.😳
    Es melden sich hierzu die „üblichen Verdächtigen“, das BODENPERSONAL des tiefen Staates..😂
    Zum Schluß noch eine philanthropische Geste des englischen Premiers. Er verteilt jetzt großzügig Steuergelder für Spritzen gegen Fettleibigkeit an Arbeitslose ‼️
    …schließe ihn in meine Gebete ein….🤮👎🏽💀

  12. Jaroslav Bocek 24. November 2024 um 16:43 Uhr - Antworten

    Welch erfreuliche Neuigkeiten. Hoffentlich wird dieses Projekt erfolgreich. Europa muss endlich auf eigenen Füssen stehen. Die Sicherheit Europas darf nicht davon abhängen, wie US-amerikanische Wahlen alle 4 Jahre ausgehen.
    Auch tkp muss verstehen, dass sich die Politik des Kremls seit der russischen Revolution nicht geändert hat. Internationale Expansion des Kommunismus seit Lenins Zeiten war immer die Expansion Russlands.
    Bei den Chinesen ist es nicht anders. Auch die KPChs führt einen weltweiten Krieg gegen den Westen. Wir müssen zwischen China und der KP unterscheiden, das sind zwei vollkommen unterschiedliche Einheiten. Die KP ist der Sklaventreiber des Landes, mit einer eigenen Jurisdiktion für die Parteimitglieder.

    Es ist höchste Zeit, das man sich dieser Tatsachen bewusst wird.

    • Andreas I. 25. November 2024 um 11:23 Uhr - Antworten

      Hallo,
      ,,verstehen, dass sich die Politik des Kremls seit der russischen Revolution nicht geändert hat. Internationale Expansion…“

      Die Sowjetunion ist friedlich aus den Staaten des ehemaligen Warschauer Paktes abgezogen.
      Die USA hat die Nato-Osterweiterung durchgeführt.

      ,,Wir müssen zwischen China und der KP unterscheiden“

      Dann müssen ,,wir“ genauso zwischen Deutschland und Regierungsparteien unterscheiden.

      ,,Die KP ist der Sklaventreiber des Landes, mit einer eigenen Jurisdiktion für die Parteimitglieder“

      Warum fällt mir dazu symbolisch Kohls ,,Ehrenwort“ ein?! :-D

    • Varus 25. November 2024 um 11:24 Uhr - Antworten

      In Russland ist der Kommunismus bereits vor Jahrzehnten gefallen – wie überall sonst im Ostblock. In China wurde es seit den Reformen von Deng Xiao Ping pragmatisch – mittlerweile blieb dort vom Ostblock-Sozialismus weniger als etwa in Habeckonomics mit exzessiver Planwirtschaft. Sklaventreiber muss man wohl eher in Ländern wie Tschechien suchen, die sich fröhlich dem Great Reset samt Ökosozialismus-Agenda verkaufen und für ein paar Dollarini der globalen Oligarchie beliebig tief in rückwärtige Körperöffnungen kriechen würden.

      Gibt es in Tschechien keine Petition, den kriegstreibenden Generalissimus auf dem Hrad abwählen zu dürfen?

    • Sabine Schoenfelder 25. November 2024 um 15:52 Uhr - Antworten

      Vielleicht erklären Sie uns noch den Unterschied zwischen chinesischem Staatskapitalismus und Stakeholder-Planwirtschaft …..und wenn Sie gerade dabei sind, 👉 bitte auch den Begriff der Meinungsfreiheit zwischen WEST und OST.
      Gibt es in Rußland auch eine Hausdurchsuchung wenn ich Putin einen Schwachkopf nenne ?
      Danke im Voraus.

      • Varus 25. November 2024 um 17:15 Uhr

        Gibt es in Rußland auch eine Hausdurchsuchung wenn ich Putin einen Schwachkopf nenne ?

        In einem Leserbrief im Bösen Medium durfte einer mal Putin mit dem übertrieben gutmütigen Died Moroz aus den Ostblock-Märchen für Kinder vergleichen – da dieser eine rote Linie nach der anderen brechen ließ. Einige Monate später sieht man, was daraus geworden ist.

        Andere Frage – in Tschechien hat man in den 35 Jahren nach dem Ostblock kräftig wirtschaftlich aufgeholt. Muss sich das Land wirklich globaler Oligarchie für allerlei Söldnerdienste verkaufen?

  13. Glass Steagall Act 24. November 2024 um 16:29 Uhr - Antworten

    Es ist definitiv eine Falle für die europäischen Bürger, denn „ohne“ USA bedeutet nur, dass wir genau deren Forderung erfüllen, aber alles selbst bezahlen sollen! Denn über die NATO haben die USA weite die Kontrolle! Und wofür? Natürlich im Sinne der US-Investorengruppen wie Black Rock, Vanguard und co.

    Das ist für die USA doppelt praktisch. Auf der einen Seite sparen sie Geld für Rüstung in Europa und können trotzdem diktieren, dass Russland durch die dummen Europäer angegriffen wird! Auf der anderen Seite halten sich die USA scheinbar aus dem Konflikt gegen Russland heraus, und lassen uns die Drecksarbeit übernehmen Und überlassen uns der Gefahr, dass Russland dann nur noch die Raketen auf Europa regnen lassen wird! Die USA bleiben verschont. Fein ausgedacht! Und wie man sieht, wollen nun die europäischen Führer unverständlicherweise Krieg. Ohne Bedrohung! Denn die wurde nur medial durch NATO-Propaganda aufgebaut!

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