
Steigen oder fallen Klimakosten? EZB-Chefin Lagarde will 11,7 Billionen pro Jahr
Die EZB-Präsidentin Christine Lagarde will mehr „Grünes Kapital“ sonst würden die Klimakosten weiter steigen. Tatsache ist dagegen, dass die Kosten für Extremwetter-Ereignisse seit 1980 zurückgegangen sind. Der Klimawandel ist immer und überall und das seit Milliarden Jahren. Die Frage ist, wozu er benutzt wird und wer daran verdient und die Hand aufhält.
Die Elite benutzt falsche, emotionale Klimaargumente, um Billionen von unserem Geld zu erbeuten. Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank, behauptet wieder in einem Artikel in der Financial Times: „Extremwetter ruiniert uns“. In der Realität trifft allerdings das Gegenteil zu.
Lagarde schreibt:
„Wir alle haben es immer wieder gehört: Entweder wir gehen gegen den Klimawandel vor und schützen die Natur, oder wir müssen den hohen Preis für unsere Untätigkeit zahlen. Und dieser Preis steigt von Tag zu Tag.
„Denken Sie nur an die jüngsten Überschwemmungen in Spanien, die Dürren im Amazonasbecken oder die Stürme in Nordamerika. …
- Schubert, Dr. Dr. Christian(Autor)
„Die Bewältigung der Klima- und Naturkrise erfordert dringende Investitionen in drei Bereichen: Eindämmung des Klimawandels, Anpassung und Katastrophenhilfe. Mit anderen Worten: Wir müssen den Klimawandel so weit wie möglich eindämmen, ….
„Um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen, müssen nach Schätzungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) bis 2035 weltweit jährlich bis zu 11,7 Billionen Dollar in den Klimaschutz investiert werden, um den Wandel unserer Wirtschaft zu unterstützen. Das entspricht etwa 10 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung.
„Allein für die Energiewende müssen sich die Investitionen in saubere Energie bis 2030 verdreifachen. Wir müssen dringend alle möglichen Kapitalquellen zügig und in großem Umfang erschließen ….“
Darum geht es: Es sollen 11.700 Milliarden Dollar umverteilt werden und dafür müssen alle Kapitalquellen zügig erschlossen werden, was in der Regel meint eine Umverteilung von unten nach oben. Und das will die Präsidentin der für den Euro verantwortlichen Zentralbank. Der Euro-Tausender sollte die Ersparnis für uns alle durch die Einführung der gemeinsamen Währung sein, aber rasch war von Teuro, statt von Euro die Rede.
Die klimatische und finanzielle Realität
Aber sehen wir uns an, was die wissenschaftlichen Erkenntnisse tatsächlich besagen.
Eine Studie von Roger Pielke mit dem Titel „Tracking progress on the economic costs of disasters under the indicators of the sustainable development goals“ (Verfolgung der Fortschritte bei den wirtschaftlichen Kosten von Katastrophen anhand der Indikatoren der Ziele für nachhaltige Entwicklung) kam zu folgendem Ergebnis:
Der für die Sustainable Development Goals definierte Fortschrittsindikator nennt als Ziel, Katastrophenschäden im Verhältnis zum weltweiten Bruttoinlandsprodukt zu verringern.
„In dieser kurzen Analyse werden Daten zu diesem Indikator seit 1990 vorgestellt. In konstanten US-Dollar des Jahres 2017 haben sowohl die wetterbedingten als auch die nicht wetterbedingten Katastrophenschäden zugenommen, wobei erstere seit 1990 um 74 % und letztere um 182 % angestiegen sind. Seit 1990 sind jedoch sowohl die Gesamtschäden als auch die wetter- und klimabedingten Schäden im Verhältnis zum globalen BIP zurückgegangen, was auf Fortschritte in Bezug auf den SDG-Indikator hinweist.“
In einer Aktualisierung der wissenschaftlichen Arbeit beschreibt Pielke auf seinem Substack die tatsächlichen Veränderungen so:
„Klimaalarmisten treiben extreme Wetterlagen unaufhörlich in die Höhe. Aber die globalen klimabedingten Katastrophenkosten sind rückläufig.
Dieser Rückgang ist nicht nur global zu beobachten, sondern auch für reiche und arme Länder und für Überschwemmungen, Sturzfluten, Küstenüberschwemmungen, Kälte, Dürre, Wind und alle Schäden.“

Warum hören wir das nicht? Beachten Sie, dass die Schäden in % des BIP gemessen werden, wie es sogar die UNO vorschreibt (z. B. SDG 11.5.2).
Das liegt daran, dass dieselbe Flut oder derselbe Sturm in einer viel reicheren Welt viel mehr Schaden anrichten wird: Wenn es doppelt so viele Häuser gibt, wird eine Flut in der Regel auch doppelt so viele Häuser beschädigen.
Sinkende Kosten
Aber noch mehr als das. Die Kosten klimabedingter Katastrophen sind seit 1980 fast um das Fünffache gesunken. Das gilt sowohl für reichere als auch für ärmere Länder und für alle Länder.

Das zeigt uns die begutachtete Studie von Giuseppe Formetta und Luc Feyen mit dem Titel „Empirical evidence of declining global vulnerability to climate-related hazards“ (Empirische Belege für die abnehmende globale Anfälligkeit für klimabedingte Gefahren).
Aber nicht nur das, auch die Todesfallraten sind zurückgegangen, ein wärmeres Klima ist nun mal gesunder und weniger gefährlich als Kälte:

Abb 2: Sterblichkeitsraten für die analysierten Gefahren (ausgedrückt als Anzahl der Todesfälle pro 10 000 exponierte Personen). Die Ergebnisse für jede Gefahr stellen den gleitenden 10-Jahres-Durchschnitt des Medians (für jedes Jahr pro Einkommensklasse) der Sterblichkeitsraten für zwei Einkommensstufen (niedriges/mittel-niedriges Einkommen in grün und hohes/mittel-hohes Einkommen in blau) und alle Länder (Durchschnitt der niedrigen/mittel-niedrigen und hohen/mittel-hohen Einkommensklassen) dar. Multigefährdete Sterblichkeitsraten sind die Summe der Medianwerte der Einzelgefahr.
Was bleibt über von Lagards Behauptungen? Sachlich nichts, politisch eine beabsichtigte Umverteilung von unten nach oben. Der Klimawandel ist immer und überall und das seit Milliarden Jahren.Die Frage ist, wozu er benutzt wird und wer daran verdient und die Hand aufhält.
Bild von Anja auf Pixabay
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Ich bin kein Statistiker, aber muss dem prozentualen Anteil nicht auch die Entwicklung des weltweiten GDP gegenübergestellt werden, um ein transparentes Bild zu bekommen? Interessant wäre die Aufstellung auch je Kontinent…
„Steigen oder fallen Klimakosten? EZB-Chefin Lagarde will 11,7 Billionen pro Jahr“.
Ene Zwangsjacke kostet nur ein paar Euronen…..
Schlechtes Geschäft…🤣😂🤣😂. 👎🏽
Die deutsche Wirtschaft ist jetzt schon im Eimer, dank dieser Ideologie Politik. Die Unternehmen sind Oberkante Unterlippe. Die Produzierenden.
Wenn demnächst noch die Schuldenbremse fällt, geht der Abstieg nur schneller, da die Zinslast steigt.