
Klage gegen Pfizer: Verhütungsmedikament Depo-Provera kann Hirntumore verursachen
Laut einer Klage in Kalifornien kann Depo-Provera, eine Verhütungsspritze, Hirntumore verursachen oder wesentlich dazu beitragen.
Kristen Schmidt hat eine Klage eingereicht, in der sie behauptet, Pfizer, Viatris, Greenstone, Prasco Labs und Pharmacia and Upjohn („Pfizer et al.“) hätten es versäumt, die Verbraucher zu warnen, dass das Verhütungs- und Endometriosemedikament Depo-Provera eine bestimmte Art von Hirntumor, das so genannte intrakranielle Meningeom, verursachen oder wesentlich dazu beitragen kann.
Schmidt hatte Depo-Provera 17 Jahre lang eingenommen und litt unter Nebenwirkungen wie Schwindel, Schwindelgefühl und Kopfschmerzen. Im Jahr 2022, im Alter von 37 Jahren, wurde bei ihr ein Hirntumor vom Grad eins und zwei, ein Sylvianfissurenmeningeom, diagnostiziert.
In der Klage wird behauptet, dass Pfizer et al. wusste oder hätte wissen müssen, dass seine Antibabypille zur Entwicklung von Hirntumoren führen oder wesentlich dazu beitragen kann. Der Pharmariese hat es jedoch versäumt, die Verbraucher vor diesem lebensbedrohlichen Risiko zu warnen.
- Schubert, Dr. Dr. Christian(Autor)
Die Klagen gegen Pfizer et al. umfassen Fahrlässigkeit, fahrlässige Konstruktionsfehler, fahrlässige Unterlassung von Warnungen, Verletzung ausdrücklicher und stillschweigender Verträge sowie arglistige Täuschung. Es wurde ein Schwurgerichtsverfahren beantragt.
Depo-Provera, das alle drei Monate per Injektion verabreicht wird, enthält Medroxyprogesteronacetat. Das progesteronhaltige Medikament wirkt als Verhütungsmittel, indem es den Eisprung unterdrückt und den Gebärmutterhalsschleim verdickt, was verhindern soll, dass Spermien mit der Eizelle in Kontakt kommen.
BMJ-Studie untermauert die Ansprüche der Klage
Eine kürzlich im BMJ veröffentlichte Studie ergab, dass das beliebte Verhütungsmittel möglicherweise alarmierende Nebenwirkungen hat. Anhand von Daten aus dem nationalen Gesundheitssystem in Frankreich fanden die Forscher 18.061 Frauen, die sich zwischen 2009 und 2018 einer Operation zur Entfernung eines intrakraniellen Meningeoms unterzogen hatten. Die Frauen wurden in zwei Gruppen eingeteilt: diejenigen, die Medroxyprogesteronacetat, den Wirkstoff von Depo-Provera, eingenommen hatten, und diejenigen, die dies nicht taten.
Die Frauen, die die Antibabypille ein Jahr oder länger eingenommen hatten, hatten ein 5,6-fach höheres Risiko, einen Hirntumor zu entwickeln. Obwohl die überwiegende Mehrheit der Hirntumore gutartig war, kann ein chirurgischer Eingriff erforderlich sein, der die Einnahme von Medikamenten gegen Krampfanfälle erforderlich macht. 28,8 Prozent der Frauen, die wegen dieser Art von Hirntumoren operiert wurden, mussten nach der Operation Antiepileptika einnehmen. Die Gesamtsterblichkeit der Frauen, die die Antibabypille einnahmen, war unabhängig davon, ob sie Hirntumore hatten oder nicht, höher als die der Frauen, die sie nicht einnahmen.
Hirntumore, die nach der Einnahme von Medroxyprogesteronacetat auftreten, entwickeln sich in der Regel an der Schädelbasis und führen oft zu schwierigen Operationen. Obwohl sich die meisten Tumore als nicht bösartig erwiesen haben, können nahe gelegenes Hirngewebe, Blutgefäße und Nerven durch den Tumor beeinträchtigt werden, so dass die Anwenderin der Antibabypille operiert werden muss. Zu den postoperativen Komplikationen gehören Angstzustände, Depressionen und Krampfanfälle.
Im Jahr 2019 wurde injizierbares Medroxyprogesteronacetat wie Depo-Provera von 3,9 Prozent der rund 74 Millionen amerikanischen Frauen im gebärfähigen Alter verwendet. In den USA hat eine von fünf sexuell aktiven Frauen im Laufe ihres Lebens die injizierbare Form der Geburtenkontrolle mit Medroxyprogesteronacetat verwendet. Depo-Provera ist seit Anfang der 1990er Jahre auf dem Markt und hat nie Warnhinweise über das Risiko der Entwicklung von Hirntumoren enthalten.
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Klar, man leidet unter heftigen Nebenwirkungen und läßt sich trotzdem 17 Jahre das Zeug reindrücken, des lieben Vögelns willen? Kein Mitleid.
Man bekommt Schweissattaken wenn man das liest. Machen sich Ärzte nie darüber Gedanken, was sie da überhaupt verschreiben. Man stelle sich vor, die eigene Tochter erkrankt wegen einem Verhütungsmittel an einem Hirntumor. Lapidar heisst es dann eventuell von Seiten der Mediziner: „Gegen die paar Nebenwirkungen nach einer Gehirn-OP gibt es aber gute Medikamente. Alles Gute, auf Nimmerwiedersehen!“
Die ganze „Gesundheits-“ Industrie ist nur mehr verabscheuungswürdig.
Gerade bei der Antibabypille machen sich die allermeisten Ärzte keinerlei Gedanken, was sie da für ein Gift verschreiben. Selbst jüngste Mädels bekommen die Pille bereits, gegen Pubertätspickel, also für schöne Haut und noch nichtmal der Verhütung wegen.
Was von Pfizer kommt, ist ein Garant für interessante Probleme…. war das je anders? Ich meine nein.
Siehe die ganzen Geschichten mit der „Pille“, mit gewissen Psychopharmaka etc. etc…. nicht umsonst wurden hier in den USA Millionen Schadenersatz an die Opfer gezahlt.