Erhöhtes Gesundheitsrisiko durch die Einnahme von Statinen

5. November 2024von 3,4 Minuten Lesezeit

Die Cholesterinsenker sind ein gutes Geschäft. Und das obwohl das Gehirn zu 70% aus Cholesterin besteht. Studien weisen die verursachten Schäden nach und warum kein Nutzen zu erwarten ist.

Der naturwissenschaftlich arbeitende Molukularmediziner und Autor von Büchern mit millionenfacher Auflage Dr. Ulrich Strunz ha in seinem Blog immer wieder von dem „Betrug an 5 Millionen Deutschen [berichtet] … die täglich Statine einnehmen. Eine Studie zeigte, dass „bei den mit Statin behandelten herzkranken Menschen das Risiko für den Herztod um 47% (47!)“ abgesenkt worden sei.“

Aber: Ohne Statine hätte es laut Studien 2,8% Todesfälle gegeben und mit Statine 1,5%. also war die absolute Risikoreduktion 1,3%. Verkauft wird es aber als 47%. Die Methode ist ziemlich altbekannt. Stunz weist auf die tödlichen Nebenwirkungen hin, die Medikamente wie Lipobay hatten und auch die  anderen Statin-Medikamentee sind gesundheitsschädlich. Ermöglicht wurde eine leichtere Verschreibnug durch die Änderung des Grenzwertes für Cholesterin von 200 plus Lebensalter auf 200 geradeaus.

Statine werden noch immer massenhaft verschrieben, obwohl immer mehr Studien davon abraten. Hier eine Auswahl:

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Risiko der Einnahme von Statinen

„Eine Statintherapie kann mit einer Reihe von Muskel-Skelett-Erkrankungen in Verbindung gebracht werden, darunter Myopathie, Myalgien, Muskelschwäche, Rückenleiden, Verletzungen und Gelenkerkrankungen.3 Diese Erkrankungen können bei älteren Menschen besonders problematisch sein und zu körperlicher Dekonditionierung und Gebrechlichkeit beitragen. Statine werden auch mit kognitiven Funktionsstörungen in Verbindung gebracht, was wiederum zu einem verminderten Funktionsstatus, Sturzrisiko und Behinderungen beitragen kann. Die Kombination dieser vielfältigen Risiken und die ALLHAT-LLT-Daten, die zeigen, dass eine Statintherapie bei älteren Erwachsenen mit einer erhöhten Sterblichkeitsrate2 verbunden sein kann, sollten in Betracht gezogen werden, bevor Statine für Patienten dieser Altersgruppe verschrieben oder fortgesetzt werden.“

Risks of Statin Therapy in Older Adults

Der Betrug mit dem „schlechten Cholesterin“ wird aufgedeckt

„Ein hoher LDL-C-Wert steht bei den meisten Menschen über 60 Jahren in umgekehrtem Zusammenhang mit der Sterblichkeit. Dieses Ergebnis steht im Widerspruch zur Cholesterinhypothese (d. h., dass Cholesterin, insbesondere LDL-C, von Natur aus atherogen ist). Da ältere Menschen mit hohem LDL-C genauso lange oder länger leben als solche mit niedrigem LDL-C, gibt unsere Analyse Anlass, die Gültigkeit der Cholesterinhypothese zu hinterfragen. Darüber hinaus liefert unsere Studie die Grundlage für eine Neubewertung der Leitlinien, die eine pharmakologische Senkung des LDL-C-Wertes bei älteren Menschen als Bestandteil von Strategien zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen empfehlen.“

Lack of an association or an inverse association between low-density-lipoprotein cholesterol and mortality in the elderly: a systematic review

Der „Cholesterinsenkungs“-Betrug wird aufgedeckt

„Die Senkung der Cholesterinkonzentration im Serum verringert nicht die Sterblichkeitsrate und verhindert wahrscheinlich auch keine koronaren Herzkrankheiten. Stellungnahmen, die das Gegenteil behaupten, beruhen auf der bevorzugten Nennung von unterstützenden Studien.“

Cholesterol lowering trials in coronary heart disease: frequency of citation and outcome

Abgesehen davon, dass es 70% der 1,5 kg Gehirn mit seinen 150.000 km Blutgefäßen ausmacht, „spielt Fett eine zentrale Rolle bei der Regulierung des Immunsystems“. Eine Reihe von Studien haben gezeigt, dass schon Übergewicht – von Adipositass nicht zu reden – der größte Risikofaktor bei den in den vergangenen drei Jahren aufgetretenen Atemwegserkrankungen war – auf Wunsch der WHO als Covid klassifiziert. Und zwar sowohl für die Wahrscheinlichkeit der Infektion als auch für die Schwere der Erkrankung.

Bestimmte Vitamine, insbesondere A,D, E und K kann der Körper ohne Fett nicht richtig verwerten – diese fettlöslichen Vitamine brauchen Fett aus der Nahrung als Transportmittel, sonst kann der Dünndarm sie nicht aufnehmen. Mangelzustände dieser Vitamine werden mit Gehirnerkrankungen und diversen anderen Krankheiten in Verbindung gebracht.

Der führende Neurologe Dr. David Perlmutter behandelt in seinem absolut lesenswerten Buch „Dumm wie Brot“ Statine und den Nutzen von richtigen Fetten im Gehirn und dem Immunsystem.

Interessant in dem Zusammenhang auch das Buch „77 Tipps für ein gesundes Gehirn“ von Dr. Ulrich Strunz.


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Im Sinne von „One Health“: Die neue Suche nach Statin-Konsumenten

Gefahren für die Gesundheit ausgehend von Leitlinien in der Medizin am Beispiel Statine

Cholesterin-Senker Statine als Vorbereiter für schweres Covid

Wie Statine das Cholesterin senken und dabei langsam töten

8 Kommentare

  1. Gabriele 6. November 2024 um 8:46 Uhr - Antworten

    An der Grazer Fakultät für Pharmazeuten lehrte schon Jahrzehnte lang ein Professor, der dafür eintritt, Statine mit dem Trinkwasser zu verabreichen…passt gut zum ganzen Ambiente dort. Objektivität war gestern…

  2. Sabine Schoenfelder 6. November 2024 um 2:21 Uhr - Antworten

    Die Sache ist so einfach.
    Was Lauterbach empfiehlt, sogar schon für KINDER, ist so gesund und nebenwirkungsfrei wie eine Coronaimpfung….oder Schwimmstunden mit Orcas….. 😂👍

  3. Jan 5. November 2024 um 20:04 Uhr - Antworten

    Aus meiner Sicht als Ketaner muss man in den Fettstoffwechsel kommen und ein paar Stunden fasten, dann setzt die Autophagie ein und futtert die Arterienverkalkung weg.

    Das größte Risiko für Arterienverkalkung sind hohe Insulinspiegel.

    Statine und Demenz korrelieren statistisch.

    Cholesterinmessungen sind schwierig, da sie eine Momentaufnahme sind.

    Ich denke, dass es genug Möglichkeiten für Big Pharma gibt, mit anständigen Produkten Geld zu verdienen. Hier geht es um etwas anderes!

  4. Pfeiffer C 5. November 2024 um 19:53 Uhr - Antworten

    Die Cholesterinsenker sind ein gutes Geschäft.

    Die Laborwerte, ab denen Cholesterin im Blut als gefährlich gilt, wurden laufend gesenkt – von 260mg/dl in den 1980er Jahren bis 193mg/dl nach der Jahrtausendwende. Und je tiefer die von Ärztegremien festgesetzten Grenzwerte sinken, desto mehr Cholesterin-Senker kann die Pharmaindustrie verkaufen. (© Lanbein & Partner)

    https://langbein-partner.com/film/detail/cholesterin-blutdruck-und-co-das-geschaeft-mit-den-grenzwerten

    Zu meiner Person: Alter: In der Volksschulklasse hing noch ein Bild vom BP Schärf…
    Gehe trotzdem noch voll arbeiten (müsste ich nicht), laufe im Frühling / Sommer / Herbst täglich 10km (müsste ich auch nicht) usw :-)

    „Dank“ einer Coronainfektion vor etwa 2 1/2 Jahren (Ungeimpft / Damals 2 Tage moderate, grippeähnliche Symptome, dann war es vorbei und alles war wieder gut) – bis auf die „Ernährungsnachwirkungen“:

    Seither kein Fleisch, keine Fleischwaren, kein Fett, nix Süßes, also kein Zucker möglich, sondern nur saisonbedingte, frisch gekochte Mischkost = Gemüse / Salate / Obst / Sauerteigvollkornbrot vom Bauern / usw / inklusive Fisch usw.

    Ein befreundeter Arzt nötigte mich trotz meiner Pumperlgesundheit zum Bluttest und wir erwarteten ein Ergebnis wie von einem tibetanischen Fastenmönch.

    War auch fast so, bis auf den Cholesterinwert! So viel nur dazu: In den 1980er Jahren wäre er Top gewesen!

    An dieser Stelle, mit Handke @ Pharmamafia & ihre willige, weißgewandete Äskulapstabsfraktion:

    Schiebt euch eure Grenzwertbetroffenheit in den Xrsch !

  5. Dorothea 5. November 2024 um 19:19 Uhr - Antworten

    Auch Stress erhöht die Cholesterinwerte. Seit 2020 befinden sich die Menschen im Dauerstress durch die Coronapolitik. Der Pharma-Industrie eröffnen sich von ganz alleine neue Einkommensquellen.

    • Jan 5. November 2024 um 20:07 Uhr - Antworten

      Irre Politiker erzeugen Ärger, Ärger erzeugt Cortisol, Cortisol Entzündungen, Entzündungen schaffen Kunden.

      Was für ein Plan!

      🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣

  6. anamcara 5. November 2024 um 19:19 Uhr - Antworten

    -Mehrere Studien, insbesondere aus Asien (Korea) und Europa (Großbritannien), berichten über einen positiven und signifikanten Zusammenhang zwischen der Einnahme von Statinen und dem Auftreten von Gürtelrose (Herpes Zoster auf Englisch).

    Hier ist eine, die im Juni 2018 in PlosOne veröffentlicht wurde:
    “Statins increase the risk of herpes zoster: A propensity score-matched analysis
    Und eine weitere Studie aus dem Jahr 2015, die sich auf Asien bezieht.
    “Statins can increase the risk of herpes zoster infection in Asia“
    Neugierige können noch weitere finden.

    Kurzum, Statine erhöhen das Risiko, an Gürtelrose zu erkranken
    Je länger man Statine nimmt, desto höher ist das Risiko, an Gürtelrose zu erkranken; wenn man die Behandlung abbricht, scheint das Risiko einer Gürtelrose zu sinken.
    Diese Beobachtungen deuten stark auf einen kausalen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Statinen und dem Auftreten einer Gürtelrose hin.

    Da es sich bei Gürtelrose um die Reaktivierung eines ruhenden Virus handelt, legen diese Daten nahe, dass Statine immunsuppressiv wirken können.

    In meinem letzten Buch über cholesterinsenkende Medikamente (was für ein Horror!) hatte ich bereits einige Beispiele für Infektionskrankheiten genannt, die durch Statine begünstigt werden, insbesondere die virale Hepatitis C.

    Eine logische Reaktion auf diese recht soliden Beobachtungen (sowohl zu Gürtelrose als auch zu Statinen) ist, dass es dringend notwendig wäre, die Millionen Verschreibungen von Statinen zu überdenken.

    Die logische Reaktion der mit der Industrie verbundenen Gürtelrose-Experten sollte niemanden überraschen:
    „Beeilen Sie sich, Ihre Senioren, die Statine einnehmen, gegen Gürtelrose zu impfen mit dem rekombinanten Impfstoff von GSK,!
    Sein Name? Shingrix!..
    Angesichts von Adjuvantien, insbesondere Polysorbat 80 in unbekannten Mengen, sind nachteilige Nebenwirkungen unvermeidbar?
    Aus dem Artikel „Statines, Zona et immunité“ von Dr. Michel de Logeril, einem internationalen Experten für Kardiologie und Ernährung – Mitglied der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie…

    -Vom gleichen Autor
    Auszug aus dem Artikel „Trois bonnes raisons de ne pas prescrire (ou consommer) des statines“

    „Ich werde hier nicht meine Bücher neu schreiben, sondern drei grundlegende Aspekte hervorheben. Jeder kann dann meine Behauptungen überprüfen und anschließend die (richtigen) Entscheidungen treffen, die ihn als Verschreiber oder Patienten-Konsument betreffen.

    1) Niemand bestreitet, dass Statine das Risiko erhöhen, an Diabetes zu erkranken. Und bevor der Konsument von Statinen zum Diabetiker wird, durchläuft er eine mehr oder weniger lange Phase der „Insulinresistenz“.
    Niemand bestreitet, dass Insulinresistenz und Diabetes Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind!

    2) Niemand bestreitet, dass Statine die Muskeln vergiften und dadurch die Fähigkeit zu Muskeltraining oder generell zu körperlicher Aktivität verringern.
    Niemand bestreitet, dass sitzende Tätigkeiten (oder geringe körperliche Aktivität) das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen!
    Für diejenigen, die Zweifel haben oder dieses Problem unterschätzen, möchte ich darauf hinweisen, dass zur Senkung dieses Risikofaktors mit großem Aufwand kardiologische Rehabilitationskliniken aufgebaut wurden, deren Haupttätigkeit darin besteht, Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen wieder zu trainieren.
    Statine, das kann niemand bestreiten, sind ein Hindernis für das Re-Training.
    Eine signifikante körperliche Aktivität ist auch ein wunderbares Gegenmittel gegen den kognitiven Verfall, das bestreitet niemand, und Statine sind auch Beschleuniger des altersbedingten kognitiven Verfalls.

    3) Es ist unbestritten, dass Statine die Arterienverkalkung fördern oder beschleunigen.
    Um die Bildgebung der Arterienverkalkung hat sich ein sehr lukratives Geschäft entwickelt, und einige haben Kalzium-Scores entwickelt, die angeblich das Risiko von Herz-Kreislauf-Komplikationen vorhersagen können.
    Es ist merkwürdig (oder sogar komisch) zu analysieren, wie die Statinexperten mit den Warnungen der Kalziumscore-Experten zurechtkommen und umgekehrt!

    Diese beiden Seiten des Geschäfts, das mit der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gemacht wird, sind Beispiele für die derzeitige Verwirrung über die Pathophysiologie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ihre Prävention…“

  7. Andrweas 5. November 2024 um 17:55 Uhr - Antworten

    Das Cholesterin- Narrativ wurde von Anfang an hinterfragt, die Pharmaindustrie war aber mächtiger,

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