
So verursachen Windräder weniger Pflanzenwachstum und daher mehr CO2
Eine neue Studie stellt fest, Windräder reduzieren im Umkreis von 7 Kilometern die Vegetation, die Energie, die Pflanzen über Photosynthese aufnehmen, die Blattmasse und die Fähigkeit zur Speicherung von CO2. Das kommt alles noch zu den anderen Umwelt- und Klimaveränderungen hinzu, für die Windparks verantwortlich sind.
Bekannt ist bereits eine ganze Palette von Schadwirkungen der Windkraftanlagen. Es sind vor allem drei Faktoren, die zu den massiven Schäden führen. Der erste Faktor sind Schallwellen und Schwingungen und zwar im unhörbaren Infraschallbereich. Die Frequenzen liegen unterhalb der Hörschwelle wird aber von Mensch und Tier auf weite Entfernungen gespürt. Krankheiten sind die Folge.
Der zweite Faktor sind Ablösungen von den Rotorblättern, die sich je nach Aufstellung unterschiedlich weit verbreiten können. Diese etwa 50 bis 90 Meter langen Flügel bestehen aus glasfaserverstärkten Kunststoffen und haben eine Nenn-Lebensdauer von etwa 10 Jahren. Durch Sonne und die extrem hohen Geschwindigkeiten von bis zu 400 kmh an den Flügelspitzen kommt es zur Ablösung von mehr oder minder großen Teilen, wobei vor allem der Glasfaser- und Carbonanteil für Tiere tödlich sein kann. Mehr dazu hat ein Gutachten von Rechtsanwalt Thomas Mock dargelegt.
Der dritte Faktor sind lokale oder regionale klimatische Wirkungen, wie Temperaturerhöhungen und Veränderungen der Druckverhältnisse in der Atmosphäre durch Energieentzug.
Aber es gibt eben noch einen vierten Faktor, der nun zweifelsfrei in einer groß angelegten Untersuchung belegt werden konnte. Die Studie von Li Gao et al mit dem Titel „The impact of wind energy on plant biomass production in China“ (Der Einfluss der Windenergie auf die Produktion pflanzlicher Biomasse in China) lief 22 Jahre und beobachtete bei 2404 Windparks und 108.361 Windrädern deren die Auswirkungen auf Umwelt und Vegetation.
Die Forscher weisen in der Zusammenfassung darauf hin, dass „der weltweite Ausbau der Windenergie Anlass zur Sorge über seine möglichen Auswirkungen auf die pflanzliche Biomasseproduktion (PBP) gibt. Und tatsächlich wurde genau das in der sehr penibel durchgeführten Studie festgestellt.
Man fand „eine signifikante Verringerung der PBP durch den Bau von Windparks … innerhalb eines Bereichs von 1-10 km“.
Aber das war noch nicht alles, denn in „ähnlicher Weise sinken die absorbierte photosynthetisch aktive Strahlung und die Bruttoprimärproduktivität innerhalb eines Bereichs von 1-7 km“.
„Die nachteiligen Auswirkungen halten über drei Jahre an, verstärken sich im Sommer und Herbst und sind in niedrigeren Höhenlagen und im Flachland stärker ausgeprägt.“
Die logische Folge ist eine Reduktion der CO2-Aufnahme der Pflanzn – und damit wird wieder die Absurdität des Windwahns klar. „Die Kohlenstoffsenken der Wälder nehmen in einem Radius von 0-20 km um 12.034 Tonnen ab, was einen durchschnittlichen wirtschaftlichen Verlust von 1,81 Millionen Dollar pro Windpark verursacht.“
Nochmal ganz langsam wie die Studie die Absurdität der Windparks zeigt:
-
Windparks reduzieren im Umkreis von bis zu 20 Kilometern die Vegetation;
-
diese Reduktion der Vegetation geht mit einer merklichen Zunahme der Erwärmung durch die Strahlungsenergie einher, die normalerweise per Photosynthese von Pflanzen absorbiert wird;
-
weniger Pflanzenmasse bedeutet geringere Menge an gespeicherten CO2 das daher in der Atmosphäre verbleibt.

Verteilung der Windparks in China. Die Punkte (hell bis dunkel) stehen für Windparks, die in verschiedenen Jahren installiert wurden. Die braune Kurve zeigt die Verwaltungsgrenze der Stadt an. Die Abbildung zeigt insgesamt 2.404 Windparks aus dem Originaldatensatz, wobei das früheste Installationsdatum im Jahr 1994 und das späteste im Jahr 2021 liegt.
In einem Gitternetz mit 2km*2km Kantenlänge wurden eine Vielzahl von Daten gesammelt, aus denen die Verbreitung von Biomasse errechnet wurde.
Die Studie ist offenbar sehr sorgfältig gemacht und stützt andere Studien, über die TKP berichtet hat bezüglich der Temperaturerhöhung um 0,72 Grad pro Dekade in der Region der Windanalgen.
Zu dem Thema sei noch besonders auf das Buch Windwahn: Der Windwahn und seine klimatischen Konsequenzen verwiesen, das hier einer Rezension besprochen wurde.
Diliff, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.
Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.
Weitere Studie zeigt wie Windräder der Gesundheit schaden
„Windwahn“ – über den Ausbau von Windparks und die klimatischen Folgen
Erneuerbare Energie ein unwissenschaftlicher Unsinn – Windräder verursachen Klimawandel
Bonanza Windkraft – wer an der Aufstellung von Windrädern verdient
So verursachen Windräder massive Umweltschäden
Windräder in Feldern: Super-GAU für Bauern und Nahrungsmittelsicherheit
Ich lese sehr gerne die Beiträge auf tkp, verlasse mich auf eine hohe Qualität und gute Recherche und sehe über den einen oder anderen Tippfehler etc. gerne drüber hinweg, so z.B. kmh anstatt dem korrekten km/h. Allerdings vermisse ich den wissenschaftlichen Hintergrund für die in diesem Artikel gemachten Thesen komplett. Auch auffällig ist die wiederholten gleichen Argumente in mehreren Artikel – z.B. Erwärmung durch Windräder in Texas – und das lässt mich über die Aussagekraft solcher Artikel sehr zweifeln. 1) Durch eine „statische“ Anzahl an Windrädern eine laufende Erwärmung °C/10 Jahre zu postulieren ist schon sehr gewagt, insbesondere wenn ein schlüssiger Erklärungsversuch für den Grund einer solchen laufenden Erwärmung fehlt. Mir erscheint der Verweis auf eine geringere Vegetation als Erklärung für eine derartige laufende Erwärmung nicht schlüssig. Auch fehlt die Erklärung wie genau die geringere Vegetation festgestellt wurde. Eine Temperaturerwärmung von 0,7°C zu messen stelle ich mir mit den täglichen und jahreszeitlichen Schwankungen (vom +/-10-20°C) sehr schwierig vor. Der Aufbau bzw. der Verweis zum Aufbau dieser Messung fehlt. 2) Der Abrieb von den Windrädern würde mich sehr interessieren, wie dieser gemessen wurde und wie hoch der Abrieb tatsächlich ist (mg/Jahr), weiters wie hoch die Konzentration im Boden ist/war (mg/kg) und um welche „giftigen“ Stoffe es sich hierbei handelt. Epoxid + Härter ergibt ein einen nicht-reaktiven Compound zusammen mit den Glas- oder Carbonfasern. Diese extrem harten Fasern sind allenfalls im Bereich von lungengängigen Stäuben problematisch, von einer Toxizität ist mir bisweilen nichts bekannt und wäre sehr gespannt auf einen Artikel dazu. Vielen Dank!
Zitat Jan: „Mir ist aufgefallen, dass neuere Räder sich langsamer drehen, damit würden sich Infraschall und Abrieb ändern, zumindest könnte das argumentiert werden“.
Das hängt m.E. damit zusammen, dass die neueren Windräder auch immer größer werden, konkret die Flügellängen und damit die Rotoren-Durchmesser, um die Windausbeute und die Leistung (Effizienz) kontinuierlich zu steigern.
Bei gleichbleibender Drehzahl nähme die zurückgelegte Wegstrecke am Umfang und damit die Umfangsgeschwindigkeit an den Flügelspitzen nach der einfachen Formel Geschwindigkeit = Weg / Zeit zu.
Mit einer Reduzierung der Rotor-Drehzahl kann man diese Geschwindigkeitserhöhung kompensieren und diesen für den Abrieb wesentlich mitverantwortlichen Parameter wieder senken. Ob es sogar zu einer Verminderung des Abriebs kommt, hängt von der Größe der Geschwindigkeits-Reduzierung ab (Überkompensation).
Ich unterstelle mal, dass die Hersteller aber nicht daran interessiert sind, denn das ginge zu Lasten der angestrebten Effizienz-Steigerung ihrer Windräder.
Wohnen kann dort keiner, die Tiere laufen auch davon und die Pflanzen gehen ein. Um die Windräder herum entstehen regelrecht Marslandschaften, Niemandsland, No Go Aeras, Spxrrgebiete…vergiftetes Land.
Und gleichzeitig sch… sie sich wegen der Plastikkapperln auf den Flaschen an und wollen jedes Stück Holz bis zum Buch und Klopapier rückverfolgen (Entwaldungsverordnung), aber für die Windräder werden nicht nur Wälder gerodet (Waldviertel, Grimms Märchenwälder (Urwald)…), sondern das Gelände wird für Jahrhunderte kontaminiert sein wie nach einem Gau… wie konnte es dazu kommen, dass wir von den Unterbelichtetsten und Gestörtetsten der Gesellschaft regiert werden?
Nach meinem Verständnis werden Windräder stark auf Lössboden gebaut, im nahen Umfeld der Städte. Beim Rückbau wird nur auf Durchwurzelungsfähigkeit abgestellt. Wir beziehen seit 5000 Jahren unsere Nahrung primär von den gleichen nun zubetonierten Stellen!
Mir ist aufgefallen, dass neuere Räder sich langsamer drehen, damit würden sich Infraschall und Abrieb ändern, zumindest könnte das argumentiert werden.
Den giftigen Abrieb verteilen die nebeneinander stehenden Windräder schön gleichmäßig auf Felder und Äcker.