Wie die WEF-Vision den Westen in ein Hochsicherheitsgefängnis verwandelt

22. Oktober 2024von 3,3 Minuten Lesezeit

Klaus Schwab tritt ab. Aber die Agenda des WEF; die Währung zu digitalisieren, geht weiter. Dahinter stecken dystopische Pläne, das merkt mittlerweile auch der Mainstream.

Ein bemerkenswerter Artikel ist im australischen Mainstream-Portal Sky News von John Mac Ghilionn ist. Er ist „globaler politischer Kommentator“ und veröffentlichte am Sonntag eine Analyse zum WEF, sowie dem sich abzeichnenden digitalen Zentralbankgeld (CBDC).

Schwabismus nach Schwab und digitales Geld

Immerhin ist es nicht mehr lange, bis zum nächsten WEF-Gipfel im Jänner. 2025 wird erstmals nicht mehr Klaus Schwab an der Spitze stehen, aber „die gleichen alten Agenden und dystopischen Visionen [werden] unvermindert fortgesetzt“. Obwohl die Ära Schwab vorbei ist. So hat der australische Journalist aktuell etwas beobachtet:

Klaus Schwab, der Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF), hielt diese Woche die Eröffnungsrede auf dem ‚Annual Meeting of the Global Future Councils‘ in Dubai. Dieser Anlass markierte eine bedeutende Veränderung in der Geschichte der Organisation. Zum ersten Mal seit mehr als einem halben Jahrhundert wurde Schwab nicht mit seinem gewohnten Titel als ‚Executive Chair‘ vorgestellt.

Später diskutiert der australische Mainstreams Begriffe, die sich bei TKP finden, im deutschsprachigen Mainstream aber tabu sind. Wie etwa „digitale Gulags“:

„Im Mittelpunkt dieses Wandels steht der Vorstoß für digitale Zentralbankwährungen

In einem kürzlich erschienenen, recht umfangreichen White-Paper hat das WEF Chinas digitalen Yuan als Modell für westliche Länder angeführt.

Ein entscheidender Aspekt dieser Initiative ist, dass digitale Währungen und digitale IDs Hand in Hand gehen.

Befürworter behaupten, dass CBDCs die Abhängigkeit von Bargeld verringern und den Zugang zu Banken „demokratisieren“ können.

Dann wird über CBDC gesprochen, und zwar in ihrer dramatischen Reichweite:

Wenn jede Transaktion überwacht und verfolgt wird, löst sich die Idee der finanziellen Freiheit auf und wird durch ein System ersetzt, das unter ständiger Überwachung steht. Besonders beunruhigend ist die Verwendung fortschrittlicher Begriffe wie „Inklusion“ durch das WEF, um potenziell autoritäre Kontrolle zu fördern.

In seinen Fallstudien hebt das WEF Chinas digitale Währung als ein Modell für finanzielle Inklusion hervor und feiert, wie sie unterversorgte Bevölkerungsgruppen in das Finanzsystem integriert.

Dieses Lob übersieht jedoch die Tatsache, dass CBDCs die Kontrolle in den Händen der Regierungen zentralisieren und die finanziellen Freiheiten möglicherweise einschränken könnten.

Auch wenn die Sprache der Inklusion eine größere Zugänglichkeit für marginalisierte Gruppen suggeriert, hat der Durchschnittsbürger kein bedeutendes Mitspracherecht bei diesen Umgestaltungen. Das WEF ruft zur Zusammenarbeit zwischen Regierungen und dem Privatsektor auf, gibt aber kaum Hinweise darauf, wie der normale Bürger in die Lage versetzt werden soll, diese Veränderungen zu beeinflussen.

Ein Tipp: Sie werden es nicht.

Stattdessen liegt der Schwerpunkt weiterhin auf der Kontrolle von oben nach unten, wobei die Finanzsysteme von Millionären und Milliardären gestaltet werden. Sie wissen schon, alltägliche Menschen wie Sie und ich.

Wenn es nach dem WEF geht, werden die Bürger bald keine andere Wahl mehr haben, als sich im Zusammenhang mit ihren finanziellen Aktivitäten auszuweisen, wodurch ein allumfassender Kontrollrahmen geschaffen wird.

Abschließend warnt der Autor davor, zu glauben, dass das WEF und seine Agenda weniger Einfluss habe, nur weil Schwab abtritt:

Die übergreifenden Ziele des WEF zielen darauf ab, gesellschaftliche Normen neu zu definieren und den Einzelnen durch die Angst vor finanzieller Ausgrenzung und Nahrungsmittelknappheit zur Einhaltung zu bewegen.

Die digitalen Gefängnismauern rücken näher und eliminieren die Wahlmöglichkeiten der Bürger, da die Behörden alles diktieren – von der Art, wie man Bankgeschäfte tätigt, bis hin zur Art, wie man seinen Darm bewegt.

Schwab mag zurücktreten, aber der „Schwabinismus“ – eine bösartige Ideologie, die für Zentralisierung, technokratische Herrschaft und die Überholung gesellschaftlicher Normen eintritt – gedeiht weiter.

Bild „World Economic Forum Annual Meeting Davos 2007“ by World Economic Forum is licensed under CC BY-NC-SA 2.0.

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5 Kommentare

  1. Kinesiologie Köhn Potsdam 25. Oktober 2024 um 16:49 Uhr - Antworten

    Eigentlich befinden wir uns life in einem Psychoexperiment. Nur wird NIEMAND kommen und uns wie Deus ex machina uns aus der Situation erlösen. Ich habe hier einige Zeilen zu unserer Situation nebst einem Link zu einer ganz kurzen Handlungsanweisung für Verzweifelte. https://www.potsdam-aufstehen.de/2024/10/24/deutschland-ein-stanford-prison-experiment/

  2. local.man 22. Oktober 2024 um 20:38 Uhr - Antworten

    Schwab ein Frontmann der Machtsekte, also einer den man sehen konnte im Lichte. Irgendwo muss ja die Schnittstelle sein.
    Die Namen und Gesicher sind eh egal, das Konstrukt,also das System ist das Problem.

    Ansonsten wird alles an Fortschritt so gedreht, dass es der Machtsekte dient ihre Macht zu erhalten und auszuweiten.
    Daher sind digitales „Geld“, digitale Ids, Social Score und der ganze Kram, ja auch so wichtig für die Machtsekte.
    Wir brauchen das nicht, es bietet uns sogut wie keine Vorteile aber massig Nachteile. Der Machtsekte bietet es sogut wie keine Nachteile, aber maximal Vorteile in ihrer Herrschaft, daher muss es eben auch kommen.

    Natürlich ist generell gegen solche Dinge wie ePA, oder ein Kryptogeld nichts einzuwenden, wenn das System in unseren Händen liegt und damit völlig anders wäre als jetzt, ziemlich frei und ohne eine Siegerfraktion, die sich laufend gegen den Rest stellt.
    Solange das aber so ist, kann man immer nur ablehnen.
    Da die Machtsekte begriffen hat, dass sie mit der Option nein sagen zu können nicht ihre Ziele in kurzer Zeit erreicht und dabei viel Macht verlieren könnte, kommt eben der Systemzwang.
    Nicht stetig nur direkt, das wäre zu auffällig und birgt zu großen Widerstand in sich. Es wird durch die Hintertür eingeschoben, mit List, Tücke, Spaltung, Selbstermächtigung, Krisen und Propaganda. Eine die Art, dass alle die nicht mitmachen, Feinde sind, die Bösen und ihr Ausschluss aus der Gesellschaft völig ok ist.
    Und wenn die Wahrheit zu sehr durchdrückt, kommt dann eben Zensur dazu.
    Alle die das Narrativ auffliegen lassen, werden angegangen.

    Im Grunde ist es mittlerweile ein Kinderspiel dem Treiben der Machtsekte und ihren Handlangern zuzuschauen und zu verstehen, dass es stetig nur um den Erhalt dieser Matrix geht.

  3. Varus 22. Oktober 2024 um 14:53 Uhr - Antworten

    Befürworter behaupten, dass CBDCs die Abhängigkeit von Bargeld verringern und den Zugang zu Banken „demokratisieren“ können.

    Nichts ist demokratischer, als ein paar Scheine und Münzen in die Tasche zu stecken, was absolut jeder kann – sonst braucht man ein Handy mit Internet oder eine Karte usw., usw…. Kürzlich ärgerte ich mich im Urlaub in Split in der westlichen Kette Spar – ein paar kaum genutzte SB-Kassen, die nur Karten annehmen und lange Schlange vor der einen Kasse für Bargeld. In London können die meisten SB-Kassen wenigstens was mit Banknoten und Münzen anfangen – leider auch nicht alle.

  4. Jan 22. Oktober 2024 um 14:24 Uhr - Antworten

    Das interessante ist, dass die Sklaven selbst um Versklavung betteln. Das reduziert die Problemlösungsfindung, da man sich nicht mit Argumenten auseinandersetzt, sondern mit Wahn. Du bist so rääächts!

    Auf der kritischen Seite der Gesellschaft ist es kaum besser.

    Am Ende wird man aber Plan B in der Schublade haben müssen, wenn der Dollar crasht. Und das ist eine Frage der Zeit.

    Was wäre der richtige Weg für Österreich? BRICs-Beitritt? Bedeutet Krieg mit einer zerfallenden EU. WHO-Gefolgschaft? Bedeutet massenhaft giftige Spritzen, Wohlstandsabfluss und Krieg mit den BRICs. Eine Habsburgische Lösung der Neutralität mit Ungarn, Slowakei und Serbien?

    Die deutsche EU wird zerfallen, da Mr Blackrock Merz im Prinzip dasselbe will wie die deutschen Grünen. Dort sitzen entweder Erfüllungsgehilfen für ausländische Mächte, die einen Rivalen erledigen wollen, oder Versager. Vielleicht ist es das Gleiche?

  5. Glass Steagall Act 22. Oktober 2024 um 14:00 Uhr - Antworten

    Auch Schwab war nur eine Marionette der Machteliten! Eine gut bezahlte allerdings. Ein anderer Schwab wird garantiert seinen Platz einnehmen und die „Firma“ WEF als CEO fortsetzen! Es dürfte genügend „Judas“-Kandidaten geben, die seinen Platz einnehmen wollen! Der König ist tot, es lebe der (neue) König. Die Hintermänner der Machteliten (superreiche Familienclans) werden aber immer bleiben, während die Marionetten ständig ersetzt werden! Gleiches gilt auch für die Politik!

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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